Mass Effect: Legendary Edition: Bioware verbessert Kämpfe und Mako

MrFob

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Das ist schön und gut - Nach wie vor würde ich aber viel lieber wissen, wie es mit den Story-DLC's aussieht.
Ich hoffe sehr, dass diese auch erst zur richtigen Zeit nach und nach getriggert werden, so dass diese auch in den Ablauf passen. Denn einfach alle von Anfang an freischalten bringt bloss alles durcheinander.
Faende ich auch gut. Ich spiele Arrival am liebsten erst nach dem Ende von ME2. Da ist es immer ein bisschen bloede, dass das Briefing mit Hackett (welches so klingt als waere das eine dringende Angelegenheit, der man besser gleich nachgehen sollte) unumgaenglich nach der Mission auf Horizon stattfinden muss. Wenn man zumindest das Briefing irgendwie nach Hinten aufschieben koennte waere das cool.

Leider kann ich mir kaum vorstellen, dass sie da gross was aendern. Fuer die alte Version gibt es Mods, mit denen man das aendern kann. Mit etwas Glueck wird man die vielleicht portieren koennen.
 

xaan

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Also zunaechst will ich ueberhaupt nicht abstreiten, dass ME2 fuer sich alleine genommen ein super Spiel ist. Es ist fuer sich alleine genommen auch ok, dass die Hauptstory eher im Hintergrund bleibt und es eher um die einzelenen Charaktere geht. Dadurch fuehlte sich das Spiel eher wie eine Serie an als wie ein Film. Das war cool.

Das Problem war, ME2 war nie fuer sich alleine gedacht. Es war von Anfang an als zweiter Teil einer Trilogie konzipiert und in dem Kontext versagt es maximal.

Ich kann verstehen wie man zu dem Schluss kommt, aber ich teile diese Ansicht nicht. ME2 hat ganz viele Dinge vorbereitet, die in ME3 zu einer Auflösung mit maximalem emotionalen Gravitas geführt haben. Besonders wenn die Charaktere überleben.

Da wäre zum einen die Auflösung zwischen Kroganern, Salarianern und Genophage mit Extrasahnehäubchen wenn Mordin noch lebt. (sowieso der beste Charakter in der Serie, ja noch vor Garrus). Und Kirsche obendrauf wenn man in Teil 1 Wrex nicht erschossen hat.

Da wäre die Auflösung zwischen Quarianern und Geth, mit Extrasahnehäubchen wenn Tali und Legion noch leben.

Da wurden Charaktere und Organisationen eingeführt, die in Teil 3 für das Ende essentiell wichtig sind: Cerberus und der Illusive Man. Stell dir das Ende von ME3 noch mal vor aber ohne das WIssen über diese Organisation, das aus Teil 2 kommt. Wird nicht besser, oder? ;)

Die Einschätzung, dass ME2 völlig losgelöst ist von der Hauptstory stimmt also so nicht. Akkurater wäre wohl eher, dass es die Hauptstory nicht vorwärts bewegt, sondern eher vertieft. Das kann man nun gut oder schlecht finden, ich find's kein Problem.
 
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fud1974

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ME2 hatte die schlechteste Story, hat sehr viele narrative Probleme verursacht (...)

Ich habe nach "schlechteste Story" aufgehört weiterzulesen.

Verräter.

ME2 ist das Meisterwerk, das es ist. Und ich werde das gerne in angemessener Form mit dir ausdiskutieren.

Außerdem hat ME2 eine Trumpfkarte.

Miranda. ;) ;)

(Ich werde ausführlich untersuchen wie "entschärft" sie in der Remaster Fassung ist.. was ja defintiv gemacht wurde, das war ja schon Thema.... ;) ;) )

Nein, ernsthaft, gerade das mit den Rekrutierungsmissionen fand ich toll... Hach.. Wir spielen einfach das Remaster, und dann quatschen wir drüber... :)
 

MrFob

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Ich kann verstehen wie man zu dem Schluss kommt, aber ich teile diese Ansicht nicht. ME2 hat ganz viele Dinge vorbereitet, die in ME3 zu einer Auflösung mit maximalem emotionalen Gravitas geführt haben. Besonders wenn die Charaktere überleben.

Da wäre zum einen die Auflösung zwischen Kroganern, Salarianern und Genophage mit Extrasahnehäubchen wenn Mordin noch lebt. (sowieso der beste Charakter in der Serie, ja noch vor Garrus). Und Kirsche obendrauf wenn man in Teil 1 Wrex nicht erschossen hat.

Da wäre die Auflösung zwischen Quarianern und Geth, mit Extrasahnehäubchen wenn Tali und Legion noch leben.

Da wurden Charaktere und Organisationen eingeführt, die in Teil 3 für das Ende essentiell wichtig sind: Cerberus und der Illusive Man. Stell dir das Ende von ME3 noch mal vor aber ohne das WIssen über diese Organisation, das aus Teil 2 kommt. Wird nicht besser, oder? ;)

Die Einschätzung, dass ME2 völlig losgelöst ist von der Hauptstory stimmt also so nicht. Akkurater wäre wohl eher, dass es die Hauptstory nicht vorwärts bewegt, sondern eher vertieft. Das kann man nun gut oder schlecht finden, ich find's kein Problem.
Naja, jedem das seine.

Ein ME2/3 ohne diesen verrueckten Fokus auf Cerberus faende ich aber uebrigens super. Cerberus war in ME1 noch ein Black Ops Team der Allianz, dass rogue gegangen ist und in ein paar Nebenquests vorkam.

In ME2 werden sie dann zu dieser super maechtigen super geheimen under cover Terrororganisation, die in der ganzen Galaxie Operationen durchfuehren, im geheimen modernste Kriegsschiffe wie die SR2 bauen, bis dahin ungekannte KIs wie EDI entwickeln und Leute von den Toten zurueckholen kann (obwohl die gesamte Menschheit erst seit 30 Jahren interstellare Raumfahrt beherrscht). In ME3 sind sie dann auf einmal eine der maechsten militaerischen Fraktionen in der ganzen Milchstrasse. WTF?

Insofern, ein ME2/3 ohne Cerberus (bzw. mit ohne Cerberus retcons) waere super gewesen. :top:
 
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xaan

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Naja, jedem das seine.

Ein ME2/3 ohne diesen verrueckten Fokus auf Cerberus faende ich aber uebrigens super. Cerberus war in ME1 noch ein Black Ops Team der Allianz, dass rogue gegangen ist und in ein paar Nebenquests vorkam.

In ME2 werden sie dann zu dieser super maechtigen super geheimen under cover Terrororganisation, die in der ganzen Galaxie Operationen durchfuehren kann (obwohl die gesamte Menschheit erst seit 30 Jahren interstellare Raumfahrt beherrscht). In ME3 sind sie dann auf einmal eine der maechsten militaerischen Machtbloecke in der ganzen Milchstrasse. WTF?

Insofern, ein ME2/3 ohne Cerberus (bzw. mit ohne Cerberus retcons) waere super gewesen. :top:
Kann ich völlig verstehen. Ich hätte das auch gerne anders gesehen. Vor allem hätte ich es gut gefunden wenn sie den Storyfaden von Talis Rekrutierungsmission auf Haestrom weiter verfolgt hätten statt einfach wegzuwerfen.

ABER: das ist nicht mehr der selbe Kritikpunkt den du ME2 ursprünglich vorgeworfen hast. Der da war, der zweite Teil habe nicht viel mit der Hauptstory zu tun. Das aber hat er schon. Ob man diese Story am Ende mag oder nicht ist ein anderer Punkt. Da reden wir nicht mehr über Qualität sondern Geschmack. Und über Geschmack lässt sich sowieso nicht streiten.
 

MrFob

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Kann ich völlig verstehen. Ich hätte das auch gerne anders gesehen. Vor allem hätte ich es gut gefunden wenn sie den Storyfaden von Talis Rekrutierungsmission auf Haestrom weiter verfolgt hätten statt einfach wegzuwerfen.

ABER: das ist nicht mehr der selbe Kritikpunkt den du ME2 ursprünglich vorgeworfen hast. Der da war, der zweite Teil habe nicht viel mit der Hauptstory zu tun. Das aber hat er schon. Ob man diese Story am Ende mag oder nicht ist ein anderer Punkt. Da reden wir nicht mehr über Qualität sondern Geschmack. Und über Geschmack lässt sich sowieso nicht streiten.
Naja, da fuehrt ja eins zum anderen und das fliesst mMn da alles mit rein. Das Fass das ME2 zum Beispiel zu Cerberus aufgemacht hat konnte man ja in ME3 nicht mehr ignorieren. Insofern hat auch das schon damit zu tun, dass es von der eigentlichen Hauptproblematik (naemlich dem Reaper-Problem) "ablenkt" bzw. Zeit, Enwicklungs-Ressourcen und screen time verschlingt. Aehnlich die ganzen neuen Faesser, die man in Form von Charakteren aufgemacht hat. Das neue Charaktere dazu kommen ist ja ok und wie gesagt, die ME2 Charaktere sind auch alle super (ausser Jacob :B), aber 10 Stueck? Und gleichzeitig fast alle alten rausschmeissen, das war halt etwas zu viel.
Und wenn man sich dann noch das ganze Spiel ueber an den Collectors aufhaengt, die auch zu nichts fuehren, dann musste man in ME3 natuerlich schauen, dass man da wieder irgendwie alles auf die Reihe bringt und dann kommen halt so einige Kompromisse zustande, die nicht wirklich ideal gelaufen sind.

Aber wie gesagt, am Ende ist es ne Geschmacksfrage und ich spiele ME2 ja auch sehr gerne. Und ich stimme dir zu, der Haestrom Plot hatte durchweg Potential, das ist auf jeden Fall richtig (war aber halt auch nur ein Ding in einer optionalen Mission irgendwo und nicht gerade super prominent im Spiel drin).
 

RedDragon20

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Der Konflikt Tali vs. Legion und Geth vs. Quarianer. DAS sind die Szenen in ME3, die mich berührt haben.
Hör mit bloß auf damit. Als ich ME3 das erste Mal gespielt habe, wollte ich eigentlich nur, dass die Geth überleben, weil die Quarianer mir zu krass erschienen.
Ende vom Lied: Tali hat sich die Birne weg geballert, als die Geth die Migrantenflotte zerstörten.
Hatte ich eigentlich damals so nicht erwartet und war auch so nicht gewollt. Und ich saß erstmal vorm PC und hätte am liebsten ein älteres Savegame geladen. :B
 

Nyx-Adreena

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Jeder der sagt ME2 sei der schlechteste Teil der Reihe ist doof, riecht nach Wirsing und isst gerne Rosenkohl. ;) :-D

Aber mal ernsthaft: ja, es war nur ein Zwischenteil, ähnlich wie DA2, hatte aber den besten Cast der Reihe (auch ähnlich wie DA2 ;) )

Immer, wenn ich den Teil spiele, habe ich das Bedürfnis, mein Gedächtnis zu löschen, damit ich bestimmte Szenen nochmal neu erleben kann (Stichwort Archangel).
 

MrFob

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NOOOOOooooooo!!!!

Nicht Wirsing! :pissed:
 

xaan

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NOOOOOooooooo!!!!

Nicht Wirsing! :pissed:
Ok, dann eben Elderberries/Holunderbeeren :-D

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Enisra

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ich meine, zu sagen Mass Effekt 2 ist der Schlechteste Teil der Trilogie ist zu sagen wie Imperium schlägt zurück oder der Mittlere Zurück in die Zukunft ist der Schwächste der jeweiligen Trilogien
Und klar baut der viel auf das in Teil 3 dann aufgelöst wird ... außer das mit der Dunklen Energie, der Vorzeitigen änderung und Tali, aber das wird was anderes, wäre interessant gewesen wenn man bei dem Plan geblieben wär
Nur in so einer Quadrologie hätte der Teil vielleicht besser performed mit einem weiteren Mittleren Teil, wo man vielleicht den ganzen Geth/Quarianer Arc hätte rein packen können und ausbauen, weil bei aller liebe, aber so eine Alien Cuttlefish Invasion die alles in der Galaxies an Interstellaren Leben bedroht ist NICHT der beste Zeitpunkt für die Rückeroberung der Heimatwelt


Was ich aber lieber hätte als ein neuen Mako:
Besseres Planeten Scannen im Zweiten Teil, vorallem das einen nicht nach 3sek. erinnert das wir eine Sonde abschließen müssen weil man sucht oder halt Komplett Leere Planeten im ersten, klar das wenn man zu irgendeinem Schmugglerversteckt in der Wildniss gehen, die nicht im Großstadtjungle ist, aber so zumindest ein paar Bäume
 

MrFob

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ich meine, zu sagen Mass Effekt 2 ist der Schlechteste Teil der Trilogie ist zu sagen wie Imperium schlägt zurück oder der Mittlere Zurück in die Zukunft ist der Schwächste der jeweiligen Trilogien
Und klar baut der viel auf das in Teil 3 dann aufgelöst wird ... außer das mit der Dunklen Energie, der Vorzeitigen änderung und Tali, aber das wird was anderes, wäre interessant gewesen wenn man bei dem Plan geblieben wär
Nur in so einer Quadrologie hätte der Teil vielleicht besser performed mit einem weiteren Mittleren Teil, wo man vielleicht den ganzen Geth/Quarianer Arc hätte rein packen können und ausbauen, weil bei aller liebe, aber so eine Alien Cuttlefish Invasion die alles in der Galaxies an Interstellaren Leben bedroht ist NICHT der beste Zeitpunkt für die Rückeroberung der Heimatwelt


Was ich aber lieber hätte als ein neuen Mako:
Besseres Planeten Scannen im Zweiten Teil, vorallem das einen nicht nach 3sek. erinnert das wir eine Sonde abschließen müssen weil man sucht oder halt Komplett Leere Planeten im ersten, klar das wenn man zu irgendeinem Schmugglerversteckt in der Wildniss gehen, die nicht im Großstadtjungle ist, aber so zumindest ein paar Bäume
Nein, im Grunde ist Empire Strikes Back ein sehr gutes Gegenbeispiel zu ME2, naemlich, wie man einen zweiten Teil richtig macht. In Empire werden die Grundsteine dafuer gelegt, wie das Imperium zu besiegen ist. In Empire werden die Konzepte der dunklen vs. "hellen" Seite der Macht erklaert. Luke bekommt das Training das er benoetigt um in Teil 3 Vader und dem Imperator entgegenzutreten. Es wird die Verwandschaftsbeziehung der Familie Skywalker dargelegt. Die Charaktere aus dem ersten Teil werden vertieft und ihr Handlungsstrang und persoenliche Entwicklung wird weiter gefuehrt.

Das alles sind wichtige Punkte in dem Konzept der Trilogie. Und Teil 3 kann darauf aufbauen und davon zehren und dann sein Potential ausspielen um ein fwueiges Finale abzuliefern, ohne dass es gerusht wirkt. Genau das ist es was ME2 eben nicht tut. Es erzaehlt einen - im Kontect der Trilogie - relativ uninteressanten Plot ueber die Kollektoren. Es gibt uns sehr viel Hintergrund ueber neue Charaktere, die dann alle sterben koennen, so dass sie in ME3 nicht mehr als Cameos sein koennen (bis auf maximal einen, in diesem Fall Garrus, fuer den man den Aufwand dann halt betrieben hat). Shepard stirbt, nur um dann quasi konsequnzlos wiederbelebt zu werden. Cerberus wird auf einmal ein riesne Ding, das uns im Zuge der Handlung der Trilogie am Ende eher im Weg steht als weiter bringt.

Das ganze Konstrukt ist so fehlerhaft, ich weiss gar nicht, wie man das mit SW Ep 5 gleichsetzen will. Die beiden mittleren Teile sind quasi diametral entegegengestzt. Der eine (Empire) fuellt die Trilogie aus und leitet uns zum grossen Finale hin, der andere (ME2) sidetracked uns und hat praktisch keine Inhalte, die die Handlung wirklich weiterbringen.
 
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matrixfehler

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Nein, im Grunde ist Empire Strikes Back ein sehr gutes Gegenbeispiel zu ME2, naemlich, wie man einen zweiten Teil richtig macht.

Abgesehen davon, dass ich kein StarWars-Fan bin, muss ich Dir zustimmen.

Es erzaehlt einen - im Kontext der Trilogie - relativ uninteressanten Plot über die Kollektoren.

Ja und nein. Es wird zumindest verdeutlicht, was ein Scheitern im Kampf gegen die Reaper bedeuten kann (auch wenn diese in Teil 2 quasi keine Rolle spielen), was aus den Proteanern geworden ist (ein Rätsel aus Teil 1) und welche Folgen die Indoktrination für ganze Völker haben kann - siehe Kollektoren, nun Sklaven und Diener der Reaper.
Bemerkenswert an dieser Stelle ist, dass die DLCs (Ankunft / Shadow-Broker) sich insgesamt besser in die Trilogie einfügen als das eigentliche Spiel und eher zu Teil 3 gehören als zu Teil 2 (und von mir auch als Vorspiel zu diesem gesehen werden)

Es gibt uns sehr viel Hintergrund über neue Charaktere, die dann alle sterben können, so dass sie in ME3 nicht mehr als Cameos sein können (bis auf maximal einen, in diesem Fall Garrus, für den man den Aufwand dann halt betrieben hat).
Ja, das ist sehr traurig. Ein paar Charaktere der ME2-Crew mochte ich irgendwann auch etwas.
Deren Beliebigkeit ist aber wirklich bedauernswert. Es wird viel Liebe und Arbeit in mehr oder wenige gut ausgearbeitete Charaktere gesteckt nur um sie dann fallen zu lassen - was aber kein Fehler von ME3 ist.

Shepard stirbt, nur um dann quasi konsequnzlos wiederbelebt zu werden.

Der Mehrwert dieser Aktion ist mir bis heute auch nicht klar...

Cerberus wird auf einmal ein riesne Ding, das uns im Zuge der Handlung der Trilogie am Ende eher im Weg steht als weiter bringt.

Und man verbiegt Shepard soweit, dass sie von Beginn an bereit ist, mit einer Terrororganisation zusammen zu arbeiten, die vor alten Freunden zu verteidigen und ihre Allianzwurzeln fallen zu lassen.
Wenigstens ist zu Beginn von ME3 erklärt, dass Shepard nach ME2 die Normandy der Allianz übergeben und sich selbst in Gewahrsam begeben hat. Macht nur leider in ME2 selbst wenig Sinn, da ist man das Schoßhündchen des Unbekannten.
 

matrixfehler

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weil bei aller liebe, aber so eine Alien Cuttlefish Invasion die alles in der Galaxies an Interstellaren Leben bedroht ist NICHT der beste Zeitpunkt für die Rückeroberung der Heimatwelt
Hast Du ein anderes Spiel gespielt als ich oder bringe ich gerade den Kontext durcheinander?

In ME3 bereiten sich die Quarianer gerade auf einen (Rückeroberungs-)Krieg gegen die Geth vor und haben ihre eigenen Ziele - sind also auch nicht gerade aufnahmefähig für den "Reaperkram".

Natürlich wäre es einfach, wenn die Quarianer einfach sagen würden: Geth? Ach Unsinn, wir ignorieren erstmal worauf sich unser Volk lange vorbereitet hat und bekämpfen die Reaper.
Nun so einfach ist das nicht. Im Endeffekt ist das sogar sehr schlau gelöst. Wenn man den Quarianern die Heimatwelt zurückbringt, kämpfen sie vielleicht noch verbissener gegen die Reaper um das Gewonnene nicht gleich wieder zu verlieren - und wenn man gleichzeitig noch die Geth mit an Bord holt - WINWINWIN.

Gleiches Thema mit den Kroganern. Die Forderung von Wrex, erst die Genophage zu heilen, ist vollkommen nachvollziehbar.

Ich muss an dieser Stelle aber zugeben, dass die Thematik um die Quarianer/Geth und Kroganer/Genophage theoretisch genug Material für ganze Spiele gehabt hätte. In ME3 sind es auch immer noch keine Nebenschauplätze, sondern haben zentrale Bedeutung, aber werden meines Erachtens nach etwas zu kurz abgehandelt - und zu einfach.
 

sauerlandboy79

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Ich mochte ME2 von allen Teilen auch am wenigsten. Zum einem wegen der "Gameplay-Anpassungen" (wo war das noch RPG?!), zum anderen hat der Cerberus-Plot stark von der Reaper-Bedrohung abgelenkt. Der Stoff hatte eher Add-on- oder gar Spin-off-Niveau.
 

xaan

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Ja, das ist sehr traurig. Ein paar Charaktere der ME2-Crew mochte ich irgendwann auch etwas.
Deren Beliebigkeit ist aber wirklich bedauernswert. Es wird viel Liebe und Arbeit in mehr oder wenige gut ausgearbeitete Charaktere gesteckt nur um sie dann fallen zu lassen - was aber kein Fehler von ME3 ist.

Das finde ich jetz aber schon ein bisschen mit zweierlei Maß gemessen. Zum Einen ist es ME2s Schuld, dass darin keine Grundsteine gelegt werden, die der dreitte Teil dann aufgegreifen kann - zum Anderen aber verwirft ME3 gezielt Anknüpfungspunkte die in ME2 existieren....aber das ist nicht soll bitte nicht ME3 vorgeworfen werden. :B

Ich bin der Ansicht: ME3 wäre ein besseres Spiel gewesen, wenn Bioware die in ME2 existierenden Anknüpfungungspunkte verwendet hätte anstatt sie zu verwerfen. (und wenn sie Kai Leng besser ausgearbeitet hätten. Und wenn sie ordentliche Dialoge für die Nebenquests eingebaut hätten).

Interessant auch, dass du die Auflösung Geth/Quarianer und Kroganer/Salarianer/Genophage so positiv heraushebst. Für beide Szenen wurden nämlich in ME2 extrem wichtige Grundlagen gelegt. Durch die Einführung von Mordin und Legion sowie durch den Besuch auf der Migrant Fleet werden emotionale Verbindungen mit beiden Seiten der Konflikte geschaffen. Und das erst bringt die starke emotionale Gravitas mit, die man dann später in Teil 3 erlebt. Diese Szenen wären nicht so gut gewesen ohne die Vertiefungen, die in ME2 statgefunden haben.
 
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matrixfehler

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Das finde ich jetz aber schon ein bisschen mit zweierlei Maß gemessen. Zum Einen ist es ME2s Schuld, dass darin keine Grundsteine gelegt werden, die der dreitte Teil dann aufgegreifen kann - zum Anderen aber verwirft ME3 gezielt Anknüpfungspunkte die in ME2 existieren....aber das ist nicht soll bitte nicht ME3 vorgeworfen werden. :B
Was haben wir denn da?

- Die Proteaner werden durch den Proteaner in der Gruppe aufgegriffen, spielen in ME3 aber ansonsten auch keine größere Rolle mehr (bis auf den Tigel)
- Cerberus wandelt sich zwischen ME2 und ME3 von "gar nicht soooo böse" zu "Oberbösewicht"
- Ausnahmslos alle Charaktere auf der Normandy (abgesehen von vielleicht von Joker und Chakwas) können in der Selbstmordmission sterben und werden deswegen höchstens in (mehr oder weniger) unwichtigen Nebenszenen bedacht (dann als Aktivposten)

Am ehesten werden Ereignisse aus ME1 aufgegriffen, also nicht vom "SpinnOff-Spielplatz ME2"

Hast also evtl Recht, aber muss ME3 denn (das für die Trilogie relativ unwichtige) ME2 aufgreifen, wo ME2 selbst eigentlich keinen großen Beitrag geleistet hat?


Ich bin der Ansicht: ME3 wäre ein besseres Spiel gewesen, wenn Bioware die in ME2 existierenden Anknüpfungungspunkte verwendet hätte anstatt sie zu verwerfen. (und wenn sie Kai Leng besser ausgearbeitet hätten. Und wenn sie ordentliche Dialoge für die Nebenquests eingebaut hätten).

Welche Anknüpfungspunkte meinst Du konkret?

Interessant auch, dass du die Auflösung Geth/Quarianer und Kroganer/Salarianer/Genophage so positiv heraushebst. Für beide Szenen wurden nämlich in ME2 extrem wichtige Grundlagen gelegt. Durch die Einführung von Mordin und Legion sowie durch den Besuch auf der Migrant Fleet werden emotionale Verbindungen mit beiden Seiten der Konflikte geschaffen. Und das erst bringt die starke emotionale Gravitas mit, die man dann später in Teil 3 erlebt. Diese Szenen wären nicht so gut gewesen ohne die Vertiefungen, die in ME2 statgefunden haben.
Eben nicht. Morgen und Legion könnten in ME3 tot sein.
Deren Überleben hat sicherlich Einfluss, aber letztlich werden sie im Todesfall einfach nur andere Charaktere ersetzt.
Vielleicht hätte ME2 diese "wichtigen" Charaktere nicht einführen sollen und sie dann sterblich machen...?
Das jedoch ME3 anzukreiden halte ich für falsch.

Was hättest Du denn gemacht mit Charakteren, die vielleicht tot sein könnten?
 

xaan

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Was haben wir denn da?
Ich verstehe die Frage bzw den Punkt auf den du hinaus willst nicht, sorry.
Welche Anknüpfungspunkte meinst Du konkret?

Talis Rekrutierungsmission auf Haestrom hat ganz viele Storyfäden die einen völlig anderen Ursprung/Zweck der Reaper foreshadowen (denglisch, yay). Der Plot wurde letztendlich aber von Bioware nicht weiter verfolgt.

"Drew Karpyshyn, a lead writer on the first two games and expanded universe novels, was the source of all this dark energy business. In between Mass Effect 2 and the final game in the trilogy, Karpyshyn left BioWare and writer Mac Walters took his place. Walters took the series in a much different direction than Karpyshyn wanted the story to go"

Eben nicht. Morgen und Legion könnten in ME3 tot sein.
Deren Überleben hat sicherlich Einfluss, aber letztlich werden sie im Todesfall einfach nur andere Charaktere ersetzt.
Vielleicht hätte ME2 diese "wichtigen" Charaktere nicht einführen sollen und sie dann sterblich machen...?
Das jedoch ME3 anzukreiden halte ich für falsch.

Was hättest Du denn gemacht mit Charakteren, die vielleicht tot sein könnten?

Wenn die Charaktere noch leben macht es das nur noch besser. Aber der wirklich wichtige Teil ist die Einführung der Kulturen. Durch den Besuch auf der Migrant Fleet erfahren wir, wie die QUarianer leben. Welche politischen Fraktionen es gibt. Welche Ansichten es gibt. Wie das Alltagsleben aussieht wenn man nahezu ständig in einem ANzug steckt. Sogar wie Intimität aussieht wenn man in einem Anzug steckt.

Durch Legion können wir das erste mal mit den Geth kommunizieren. Erfahren ihre Sichtweise auf den Konflik. Erfahren was für eine merkwürdige Gesellschaft das ergibt, wenn die Existenz körperlos ist (Basisdemokratie auf 10 gedreht). Erfahren, dass auch die Geth unterschiedliche Fraktionen mit unterschiedlichen Ansichten haben und dürfen sogar entscheiden in welcher Weise wir das beeinflussen.

Und DAS ist die eigentlich wichtige Vorarbeit. Tali und Legion verstärken die Verbindung noch, wenn sie denn überleben. Aber der Einblick in die Kulturen der jeweiligen Spezies ist der Kern, der notwendig ist um die Auflösung in ME3 zu ermöglichen.
 

Nyx-Adreena

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Alle Mitglieder der Crew können in Teil 2 sterben. Können!
Ich war immer bestrebt, dass es alle überleben, eben weil Charaktere wie Mordin nicht irgendwelche eindimensionalen Platzhalter waren, die man dann in Teil 3 nicht mehr braucht.
Wie wenig mich bestimmte Entwicklungen in Teil 3 berührt hätten, wenn es nicht die lieb gewobenen Mitstreiter aus Teil 2 gewesen wären, sondern ihre Ersatzprotagonisten!
Insofern zählt „einfach ersetzen“ für mich nicht. Ihr Überleben hat mir die Dramatik in Teil 3 erhalten und insofern hat Teil 2 einen wichtigen Grundstein gelegt.

Wenn einem daran jetzt nicht so viel liegt, mag man das freilich anders sehen.
 

RedDragon20

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- Cerberus wandelt sich zwischen ME2 und ME3 von "gar nicht soooo böse" zu "Oberbösewicht"
Das ist aber zumindest damit zu erklären, dass Cerberus von den Reapern indoktriniert wurde. Wie Saren in ME1. Cerberus ist als nicht zu unterschätzende Organisation - auch wenn sie in ME1 noch eine (gefürchtete) Randerscheinung war - ja durchaus nützlich für die Reaper.
 
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Enisra

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Hast Du ein anderes Spiel gespielt als ich oder bringe ich gerade den Kontext durcheinander?

In ME3 bereiten sich die Quarianer gerade auf einen (Rückeroberungs-)Krieg gegen die Geth vor und haben ihre eigenen Ziele - sind also auch nicht gerade aufnahmefähig für den "Reaperkram".

schauen wir kurz mal die Mission an:

Ich weiß ja nicht was du gespielt hast ...

uuund die Aussage mit Imperium Schlägt zurück ist passend, weil die Aussage wie klar gesagt war: "Von den 3 Teilen in der Trilogie war es der schwächste"
 
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