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Mass Effect 3: Abschluss der Rollenspiel-Trilogie stößt bei Fans auf Gegenliebe - Spoiler!

Das sieht mal wieder stark danach aus als ob das Spiel unbedingt raus musste und es,wie so oft,keine Zeit mehr für ein ordentliches Ende blieb :(

Ach wieso ich finde das Ende garnicht so schlecht.
Und irgend wann mal einen schlußstrich zu ziehen ist auf jeden fall in ordnung.
 
ich lese hier immer nur was von 2 Enden oO Leute, es gibt insgesamt 9 verschiedene Enden. Wem es interesiert, hier die Vorraussetzungen für die jeweiligen Enden.

Mass Effect 3 - Komplettlösung - Seite 45

Na ja, wenn man von den zwei Enden spricht, dann meint man halt die Auswahl zwischen zerstören und kontrollieren. Natürlich haben da noch andere Faktoren die Finger im Spiel, aber letzendlich bleibt ja alles gleich.. ob shepard nun lebt, stirbt, oder eine sache mehr bumm macht...
 
Na ja, wenn man von den zwei Enden spricht, dann meint man halt die Auswahl zwischen zerstören und kontrollieren. Natürlich haben da noch andere Faktoren die Finger im Spiel, aber letzendlich bleibt ja alles gleich.. ob shepard nun lebt, stirbt, oder eine sache mehr bumm macht...

...oder ob man einfach bei seiner Meinung bleiben will. Kann man es Bioware - oder besser gleich EA - anlasten, dass noch keine weiteren Optionen zwischen Leben und Tod angeboten werden? Der liebe Gott als Spielverderber, musste ja mal so kommen...
 
Wenn es mal so wäre... !

In mancherlei Hinsicht ist es auch so. Kleines Beispiel:
Ich kann mich erinnern, dass vor einigen Wochen sich ein User beschwerte, dass die Optik der Protheaner angeblich ganz anders sei, als im ersten Teil noch. Das untermauerte der User mit folgenden Screenshots:
http://images.wikia.com/masseffect/images/d/d1/Ilos_statues_2.png
http://i.imgur.com/1vPVo.jpg

Das kann ich so aber nicht bestätigen. Grund: Wo in ME1 wurde gezeigt, wie die Protheaner wirklich aussahen? Nirgendwo. Und diese Statuen, wie auf Screenshot 1, müssen nicht zwangsläufig Protheaner sein. Es können auch Götzen, "veränderte" Protheaner etc. gewesen sein. Immerhin war zu dem Zeitpunkt ja noch nichts über Protheaner bekannt. Zumindest nichts über deren Kultur. Und in einem Dialog in ME3 wurde bereits erwähnt, dass viele andere Spezies sich irgendwann Protheaner nannten, obwohl sie eigentlich keine waren, sondern nur in das Reich integriert wurden.

Das ist jetzt auch nur ein Beispiel. Aber eines, das vielleicht verdeutlicht, dass man die Trilogie als Ganzes sehen sollte und auch abseits der Handlung (Kodex etc.) aufpassen sollte. Gut, vielleicht ist die Hauptstory in ME3 selbst eher Popcorn-Kino, aber die gesamte Geschichte komplexer und ineinander verwobener, als manche glauben. Bioware hat mit ME eine ganze Welt erschaffen, nicht nur irgendeine Reihe von CoD-Klonen mit RP-Elementen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habs schon in der anderen News lang und breit erwähnt, daher hier nur noch mal kurz:

ich bin ebenfalls maßlos enttäuscht, vielleicht sogar entsetzt über das ende von ME3. Das kann unmöglich deren Ernst sein. DAS soll es gewesen sein? So? OMG!

Bei mir passt das Ende (bzw die 3 Wahlmöglichkeiten am Ende) nicht einmal zu meiner Spielweise und getroffenen Entscheidungen (stichwort Geth und EDI). Alles davor war richtig episch und emotional, besonders die Dialoge vor der letzten Schlacht und dann kommt SO EIN STIMMUNGSKILLER als Ende einer der, wenn nicht DER größten Trillogie aller Zeiten.

Ich kanns einfach nicht fassen :(.


Es geht einfach garnich, dass es scheinbar kein Ende gibt, wo organische und synthetische Lebewesen seite an Seite leben, warum hab ich mir dann überhaupt die Mühen gemacht und die Geth mit den Quarianern vereint und EDI zu einem "Menschen" hin entwickelt?
Und auch dass Shep nicht überleben kann find ich mehr als unpassend, da ich bis dato immer "alles perfekt" gespielt habe. Jeder NPC und jedes Volk dass irgendwie möglich ist haben bei mir von ME1 bis ME3 stets überlebt (also quasi 100% Paragon).
Und dann sowas. Das nimmt mich auch heute, nach einer Nacht drüber schlafen, noch total mit. Hab noch nicht mal Bock ME3 nun wie die Vorgänger noch X-mal erneut durch zu spielen :(.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann zum Ende noch nichts sagen. Aber bisher fand ich alles recht nachvollziehbar. Man sollte die Story der Serie immerhin auch als Ganzes betrachten und nicht jeden Teil für sich. Wenn man das tut, werden auch weniger Fragen offen bleiben und weniger Logikfehler entstehen. So sehe ich das jedenfalls.
Außerdem ist ME3 der Abschluss der Serie. Allzu viele Alternativen bleiben da eben leider auch nicht. Entweder Sieg oder Niederlage.

Als erstes auch ME 3 war ein sehr gutes Spiel wie die Vorgänger für mich, aber das Ende wurde dann doch leider in den Sand gesetzt.

!!!Spoiler sind enthalten!!!

Urteil doch bitte nicht über etwas was du noch gar nicht kennst! Du kannst dir doch ohne Infos gar kein Bild machen?! Als ich ME 3 heute Nachmittag spielte dachte ich auch so, am Abend musste ich aber feststellen das es völlig egal war, das ich mir in ME 1 und ME 2 einen Wolf gelaufen habe, mir den Mund fusselig gequatscht habe um die anderen Squadmitglieder bei der Stange zu halten. Es war quasi total egal ob sie in Teil 2 starben oder nicht und ich habe gekämpft, getestet usw. damit alle überleben und jetzt wird man so abkassiert? Die Letzte Schlacht tobt Garrus, James und Shep gehen zu Boden Shep kommt zu sich und der Rest hat sich abgesetzt, "zu Koks und Nutten in ein anderes System?" weil sie dachten der "Boss" ist Tod und "nu noch schnell die Kriegskasse plündern und die 200.000 Credits verjubeln". Denn nachdem Glorreich nichtssagendem Einweg Ende steigt Garrus aus der Normandy, die Joker ja mittem im Kampf eigenmächtig in ein anderes System lenken wollte. Und da kann ich mir alle 3 Teile aus 0,3 Nanometer und aus 5 Lichtjahren Entfernung angucken, die Frage bleibt wie kam Garrus an Board (mitten vor dem Vorboten liegend) wo ist James hin (Tequila trinken?) und warum hat Joker sich mit dem Rest der Bande verkrümelt? Ich weiß nicht mal ob es jetzt ein Sieg oder eine Niederlage war, da bis auf 4 dumm aus der Wäsche guckende Soldaten mir niemand dazu Input gab. Und Öping mit dem Enkel am Ende das hätte genauso bei Battlefield 3 gepasst oder Fifa 12 nachdem Sieg der Meisterschaft gepasst, da blieben die Fragen alleine wer ist das und was will der?!?!?

Nochmal zum Kern ich möchte damit sagen das man die ganze Zeit das Gefühl hat das die Entscheidungen die man in ME 1 und 2 traf wichtig waren, aber leider bis zum Ende denn dann werden die Leute zu billigen Statisten degradiert. Man denkt dann das man ja ohne Probleme das halbe Squad in ME 2 hätte verlieren können. Ein Ende wo die Reaper alle "ernten" wäre auch interessant gewesen.
 
Habs schon in der anderen News lang und breit erwähnt, daher hier nur noch mal kurz:

ich bin ebenfalls maßlos enttäuscht, vielleicht sogar entsetzt über das ende von ME3. Das kann unmöglich deren Ernst sein. DAS soll es gewesen sein? So? OMG!

Bei mir passt das Ende (bzw die 3 Wahlmöglichkeiten am Ende) nicht einmal zu meiner Spielweise und getroffenen Entscheidungen (stichwort Geth und EDI). Alles davor war richtig episch und emotional, besonders die Dialoge vor der letzten Schlacht und dann kommt SO EIN STIMMUNGSKILLER als Ende einer der, wenn nicht DER größten Trillogie aller Zeiten.

Ich kanns einfach nicht fassen :(.


Es geht einfach garnich, dass es scheinbar kein Ende gibt, wo organische und synthetische Lebewesen seite an Seite leben, warum hab ich mir dann überhaupt die Mühen gemacht und die Geth mit den Quarianern vereint und EDI zu einem "Menschen" hin entwickelt?
Und auch dass Shep nicht überleben kann find ich mehr als unpassend, da ich bis dato immer "alles perfekt" gespielt habe. Jeder NPC und jedes Volk dass irgendwie möglich ist haben bei mir von ME1 bis ME3 stets überlebt (also quasi 100% Paragon).
Und dann sowas. Das nimmt mich auch heute, nach einer Nacht drüber schlafen, noch total mit. Hab noch nicht mal Bock ME3 nun wie die Vorgänger noch X-mal erneut durch zu spielen :(. [/qupote]


Du bist mein Leidensgenosse :) Habe genau den selben Gedankengang vor ein paar tagen, nach Abschliessen der Kampagne gehabt!

Hoffentlich nimmt sich Bioware die Kritik hier und im offiziellem Forum zu herzen und patcht das irgendwie um. Wäre wirklich schade, eine so grossartige Trilogie enden zu lassen.
 
Also ich bin Mass Effect Fan seit der ersten Minute, werde das Spiel Montag aber sofort wieder abgeben, weil ich nicht damit zufrieden bin. Die Story ist mehr als dürftig. Über das Ende will ich gar reden und im letzten Moment noch ne Hintertür für einen neuen Teil offen zu lassen ist eine bodenlose Frechheit. Möchte damit hier niemanden aus der Diskussion angreifen, ist halt meine persönliche Meinung.
 
Leute ich sagedas nicht wirklich gerne aber nur weil ihr es nicht hinbekommen habt heißt es nicht das es nicht geht.

Ab einer EMS von 2.800 könnt ihr eine Synergie (Zusammenarbeit, koexistenz) zwischen organischem und synthetischem Leben eingehen, wobei die Erde und die Galaxie gerettet werden.

http://www.eurogamer.de/articles/2012-03-05-mass-effect-3-komplettloesung-missionen-prioritaeten-romanzen-trophaeen?page=13

Auch verstehe ich nicht wo irgendetwas offen sein soll ?
 
Bioware scheint wohl einen Hang zu unkonventionell schwachen Enden entwickelt zu haben. Das war bei DA2 auch nicht besser. Das Spiel an sich fand war gut, jedoch nicht so gut wie ME1. Am Ende bleiben immernoch Fragen offen. Vorallem: was ist aus meinen Squadmitgliedern geworden und woher kommt dieses "Kind"? Von der Story habe ich mehr erwartet. Cerberus erscheint in dem Spiel wie der Hauptfeind, die Reaper wirken eher wie eine Randnotiz.
 
Habs schon in der anderen News lang und breit erwähnt, daher hier nur noch mal kurz:

ich bin ebenfalls maßlos enttäuscht, vielleicht sogar entsetzt über das ende von ME3. Das kann unmöglich deren Ernst sein. DAS soll es gewesen sein? So? OMG!

Bei mir passt das Ende (bzw die 3 Wahlmöglichkeiten am Ende) nicht einmal zu meiner Spielweise und getroffenen Entscheidungen (stichwort Geth und EDI). Alles davor war richtig episch und emotional, besonders die Dialoge vor der letzten Schlacht und dann kommt SO EIN STIMMUNGSKILLER als Ende einer der, wenn nicht DER größten Trillogie aller Zeiten.

Ich kanns einfach nicht fassen :(.


Es geht einfach garnich, dass es scheinbar kein Ende gibt, wo organische und synthetische Lebewesen seite an Seite leben, warum hab ich mir dann überhaupt die Mühen gemacht und die Geth mit den Quarianern vereint und EDI zu einem "Menschen" hin entwickelt?
Und auch dass Shep nicht überleben kann find ich mehr als unpassend, da ich bis dato immer "alles perfekt" gespielt habe. Jeder NPC und jedes Volk dass irgendwie möglich ist haben bei mir von ME1 bis ME3 stets überlebt (also quasi 100% Paragon).
Und dann sowas. Das nimmt mich auch heute, nach einer Nacht drüber schlafen, noch total mit. Hab noch nicht mal Bock ME3 nun wie die Vorgänger noch X-mal erneut durch zu spielen :(.

Sorry aber das stimmt so nicht, was du über das Ende / die Enden schreibst.
Shepard kann nämlich am Ende überleben und es gibt auch ein Ende wo organische und synthetische Wesen gemeinsam zusammen leben können.
Ups völlig überlesen, hat ja schon jemand geschrieben. Scheinbar bin ich der einzigste der hier die Spoiler "versteckt" :D
Auch wenn viele die hier kommentieren oder lesen, wahrscheinlich das Spiel schon einmal durch haben, aber trotzdem
 
Zuletzt bearbeitet:
In der Tat sehr enttäuschend das Ende, an sich ist Mass Effect 3 wie ich finde deutlich gelungener als die beiden Vorgänger, ein wirklich wunderbares Spiel, aber das Ende reist das sonst so hohe Niveau geradewegs in den Keller. Gerade als Abschluss einer Trilogie hätte man sehr viel mehr machen können doch irgendwie schien man es möglichst nebulös halten zu wollen. Ich meine, es hat nicht einmal für einfache Texte gereicht was aus den Charakteren und Völkern danach geworden ist, das hat doch schon zu Zeiten von Baldurs Gate 2 geklappt. Was bleibt? Eine recht unklare Auflösung der Frage woher die Reaper kommen und eine noch unklarerer Ausblick wies weitergeht, die Normandy strandet auf irgendeinem idylischen Planeten als ein Sprung nicht klappt, wieso springt die Normandy überhaupt ? Wie kommen die Teammitglieder die eigentlich beim Sturm auf die Säule drauf gegangen sind auf die Normandy? Und was macht Shepard eigentlich so falls er überlegt? Das Ende erinnert mich in seiner unpassenden Art irgendwie stark an Knights of the old Repblic 2 was sonst auch ein super Spiel war. Aber hey, vielleicht erleben wir alle ja noch ein wunderbares Ende als DLC, Oder gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich eines der 3 Enden von Mass Effect 3 hinnehme, ist das Story-Universum ( Mass Effect ) für mich gestorben, sogar BioWare als Studio.

Die Enden ( jedes ) hinterlässt einfach eine Lücke, man schaut sich das Ende an, und spätestens sobald die Romanze das Wrack verlässt denkt man "..das kann nicht sein, das soll das Ende sein? DAS? SO?" und damit sinkt der Wert von allem ( Vorgängern, positive Erfahrungen, alle guten Aspekte sowie der wieder Spielwert ) auf NULL.

Ich hoffe das ein !kostenloses! Endings-DLC Pack kommt, mit dem BioWare beweist das Sie nicht grenzenlos Ignorant und ... "Arschlöcher" sind .. ( mir fällt kein anderes Wort ein, das es besser beschreibt ).
 
Klar auch ich finde die Ende nicht gerade passend für das Spiel. Etwas unfair von Bioware ist aber auch dassie sagten dass das beste Ende auch ohne Multiplayer zu erreichen ist, dummerweise stimmt das so ja nicht. Jetzt muss ich im Multiplayer noch einiges an Zeit verbringen nur damit für mich das Ende etwas annehmabarer ist...

Eine Frage : Wer hatte mit ner epischeren Schlacht/Videosequenze auf dem Land gerechnet ? Die Im Weltall war ja schon nett anzusehen aber der "Take earth back" Trailer hatte mich mehr erwarten lassen. Auch das es vielleicht für ein paar Entscheidungen ein Video, im bezug auf die Armee vorbereitung, gibt. Zum Beispiel das Geth einen in bedrängniss geratenen Zug raushauen, wenn man sich gegen die Geth entsfhieden hat in der Sequenz halt alle sterbe.


Ich schließe mich den anderen an das Bioware da mal was nachreichen solte ABER nicht für (viel) Geld. Was ganz cool wäre: Man kann die letze Schlacht aus der Perspektive der Squadmitglieder spielen und erfährt so was mit ihnen geschehen ist.
 
Bioware scheint wohl einen Hang zu unkonventionell schwachen Enden entwickelt zu haben. Das war bei DA2 auch nicht besser. Das Spiel an sich fand war gut, jedoch nicht so gut wie ME1. Am Ende bleiben immernoch Fragen offen. Vorallem: was ist aus meinen Squadmitgliedern geworden und woher kommt dieses "Kind"? Von der Story habe ich mehr erwartet. Cerberus erscheint in dem Spiel wie der Hauptfeind, die Reaper wirken eher wie eine Randnotiz.

DA2 blieb auch bewusst offen. Der Verbleib von Hawke wird, denke ich, im dritten Teil geklärt.

Zu ME: Warum sollten keine Fragen offen bleiben? Ich verstehe es nicht ganz. Einerseits wünschen sich viele eine komplexere Story, die weniger Popcorn-Kino ist, aber auf der anderen Seite sollen alle Fragen beantwortet werden. Wofür? Habt ihr keine Fantasie? Wer böses denkt, kann Bioware natürlich Faulheit vorwerfen. Hab ich nichts dagegen. Die andere Seite ist aber, dass die Storywriter womöglich auch bewusst Fragen offen lassen und Raum zur Interpretation geben. Leute, an der Story arbeiten Profis, die sich bestimmt was bei gedacht haben. Ist ja beides möglich. Und ich bin der Meinung, dass letzteres eher zutrifft, als Faulheit seitens Bioware.

Zu dem Kind: Meinst du das Kind vom Anfang von ME3? Womöglich eine der jüngeren und damit stärkeren Erinnerungen Shepards, die der Feind nutzt, um mit ihm zu kommunizieren. Als eine Art besseres Verständnis und wohl (laut Storywriter) auch um das ganze "mysteriöser" zu gestalten.

Leute, nutzt doch einfach mal eure Fantasie. Ihr wollt Komplexität, aber seid offenbar nichtmal in der Lage, euren Kopf einzuschalten und euch selbst einen Reim auf alles zu machen. Interpretiert doch mal euren eigenen Mist in die Lücken. Storylücken sind häufig ein Stilmittel in Geschichten, damit der Leser/Spieler/Zuschauer sich selbst ein Bild machen kann.
 
Ja, das ist einfach nur peinlich, was hier abgeht. Nur weil eins der über zehn verschiedenen Enden einem nicht in Kram passt, sind Bioware Versager Blablubb... Es ist immer wieder so ernüchternd zu erleben, dass Gamer eigentlich beim Maulen einen Ehrgeiz entwicklen und sonst nie, wie anhand persönlicher Ansprüche Forderungen gestellt werden, anstatt sich mal mit dem Gebotenen auseinanderzusetzen - sowas kann inspirierend sein. Aber im Moment fremdschäme ich mich mal wieder und sehe mit Grausen dem Diablo 3-Release entgegen...
 
Also ich habe ME 3 jetzt so gründlich gespielt, wie ich nur konnte und kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Es ist doch eine super Story mit einem (wie ich finde) vernünftigen Ende.
 
Zu ME: Warum sollten keine Fragen offen bleiben? Ich verstehe es nicht ganz. Einerseits wünschen sich viele eine komplexere Story, die weniger Popcorn-Kino ist, aber auf der anderen Seite sollen alle Fragen beantwortet werden. Wofür? Habt ihr keine Fantasie? Wer böses denkt, kann Bioware natürlich Faulheit vorwerfen. Hab ich nichts dagegen. Die andere Seite ist aber, dass die Storywriter womöglich auch bewusst Fragen offen lassen und Raum zur Interpretation geben.

Wenn man bewusst offene Fragen im Raum stehen lässt würde ich das okay finden, hier ist es aber weniger so das man einzelne Punkte aus lässt sondern das man fast nichts sagt. Noch dazu, dass sich die getroffenen Entscheidungen so gut wie gar nicht auf das Ende auswirken, das was man zu sehen bekommt ist in den meisten fällen nahezu identisch. Hier hätte man doch sicherlich einen wesentlich besseren Kompromiss finden können zwischen offene Fragen klären und den Spielern dennoch ein befriedigendes Feedback auf die Auswirkungen ihre Entscheidungen geben. Zum Teil mag das aber auch an den Erwartungshaltungen liegen, es wurde ein (bzw. unzählige) episches Ende der Trilogie angekündigt wo die Fragen geklärt werden. Episch war die Endschlacht zwar schon, das eigentliche Ende trifft die dadurch aufgebauten Erwartungen jedoch keinesfalls. Das die Storywriter bei Biowares Profis sind finde ich auch, immerhin hat die Trilogie ein durchgehend hohes Niveau (wäre dem nicht so würde sich hier wahrscheinlich kaum wer aufregen), was sie sich Gedacht haben als sie das Ende schrieben würde ich aber echt gerne mal wissen, ich kann es absolut nicht nachvollziehen wie man auf so etwas kommt.
 
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