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Kryptowährung: eBay will Bitcoin und Co. akzeptieren

Johannes Gehrling

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HandsomeLoris

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Mal eine Frage an die, die tiefer im Thema drin sind: wenn man z.B. mit Bitcoin bezahlt, wird das dann einfach weit hinters Komma runtergebrochen? Also z.B. Artikel X kostet 0.0015 Bitcoin?
 

fud1974

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Mal eine Frage an die, die tiefer im Thema drin sind: wenn man z.B. mit Bitcoin bezahlt, wird das dann einfach weit hinters Komma runtergebrochen? Also z.B. Artikel X kostet 0.0015 Bitcoin?

Genau. Du könntest auch in Satoshi rechnen. 100 Millionen Satoshi = 1 Bitcoin. ;)

Genau, rictig so! Den Krypto kram noch mehr fördern.

Es geht fast in den Mainstream Medien unter, aber Ebay ist nur einer unter sehr vielen wo das gerade in dem Bereich sich stark weiterentwickelt. "Wide scale adoption of crypto currency" ist der Begriff.

Visa (ja die Kreditkarten..) wohl ganz massiv zur Zeit... viele andere gehen da auch voll rein.

Mit anderen Worten, die Hoffnung dass das über Nacht verschwindet aus "Gamer Sicht" habe ich momentan nicht.
 

Spiritogre

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Mit anderen Worten, die Hoffnung dass das über Nacht verschwindet aus "Gamer Sicht" habe ich momentan nicht.
Da müsste halt der Strom ausfallen und gleichzeitig ein Blitzeinschlag sämtliche Server komplett vernichten.

Ich mag Cryptowährungen auch nicht aber gerade Bitcoin als Vorreiter ist so populär, weil es inflationssicher ist. Es wird nur insgesamt 21 Millionen Bitcoin geben, davon sind beinahe 90 Prozent errechnet, die letzten Prozente zu errechnen soll bis zu 20 Jahre dauern, erst dann sind alle Bitcoin im Umlauf.
Die Währung ist also darauf ausgelegt, dass sie tatsächlich immer wertvoller / teurer wird.
 

MichaelG

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Das Problem ist hinter den ganzen Kryptowährungen da gibt es kein Gegengewicht, keine Absicherungen der Wertigkeit. Kein Bruttosozialprodukt eines Staates was normalerweise hinter eine Währung steht und deren Wechselkurs/Wertigkeit nicht unbedingt geringfügig bestimmt, keine staatliche Wirtschafts- und Finanzkraft wie hinter den klassischen Währungen/Devisenkursen. Früher waren die Währungen auch noch Goldgestützt. Ist heute nicht mehr der Fall. Aber die anderen Dinge.

Die Kryptowährungen sind imho ein nur künstlich aufgebauter Hype mit der durchaus bestehenden Gefahr einer Blasenbildung und Crash. Auch wenn Banken da mitspielen hat das noch lange nichts zu sagen (ich sag nur Immobilienblase, Lehmann Brothers usw.). Es gibt da keine Substanz sondern nur digitale Daten.

Solchen künstlichen Konstrukten stehe ich da immer etwas skeptisch gegenüber.
Mal eine Frage an die, die tiefer im Thema drin sind: wenn man z.B. mit Bitcoin bezahlt, wird das dann einfach weit hinters Komma runtergebrochen? Also z.B. Artikel X kostet 0.0015 Bitcoin?
Muß es ja. Wenn 1 einzelner Bitcoin z.B. wie aktuell der Fall knapp 47.000 EUR kostet man aber ein Produkt bei Ebay kauft was nur 100 EUR kostet, kannst Du Dir die 0en hinter dem Komma von dem Betrag ja mal selbst ausrechnen. ;) (kleiner Tip sind ungefähr 0,00212xxxx Bitcoin). Und bei der Volatilität ändert sich das auch mal schnell. Wir waren auch schon mal bei knapp unter 60.000 EUR.
 
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fud1974

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Nach meinen bisherigen Kenntnisstand ist Bitcoin davon sogar noch das "solideste" der Kryptowährungen, die Gründe hier zu erörtern wäre jetzt aber schon ne Herausforderung.. aber letztlich streiten sich um solche Fragen der "Absicherung" die Gelehrten, sowohl die Crypto-Jünger was ihre jeweilige Lieblings-Krypto-Währung angeht (für den einen zählt nur der Bitcoin, andere sehen das vielfältiger) als auch alle Währungen oder Wertanlagemöglichkeiten insgesamt.. letztlich ist die Frage wie gut diese "Absicherung" auch bei bei "Fiatgeld" ("normale" Währungen) ist.. Ja, da sind Staatsbanken hinter. Und ja, die "drucken" notfalls neues Geld (de-facto setzen die nur einen Zähler hoch), aber das geht ja auch nicht unbegrenzt..

Da haben sich schon ganz andere kluge Geister den Schädel gegenseitig verbal und intellektuell eingedroschen, manche meinen, das "alte" Geld kann zwangsläufig nicht überleben, und wird auf die eine oder andere Weise auch zur Kryptowährung werden (müssen), andere schwören auf was anderes und holen da wieder kluge Argumente her.. ach....

Schwierig.

Letztlich blieb für mich die Erkenntnis wir werden damit leben müssen dass ein guter Teil der weltweiten Hardware in das Minen der Kryptowährungen fließen wird. Selbst wenn Europa oder die USA das weiter Einschränken, was ist mit dem Rest der Welt? Und nicht nur Grafikkarten wie bisher, je nach Algorithmus der verwendet wird auch Prozessoren, RAM, Platten......
 

StarLazer0

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Ach du bist doch nur neidisch, weil du vor 10 Jahren nicht günstig dir ein paar zugelegt hast - und heute schön reich bist....
 

HandsomeLoris

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Muß es ja. Wenn 1 einzelner Bitcoin z.B. wie aktuell der Fall knapp 47.000 EUR kostet man aber ein Produkt bei Ebay kauft was nur 100 EUR kostet, kannst Du Dir die 0en hinter dem Komma von dem Betrag ja mal selbst ausrechnen. ;) (kleiner Tip sind ungefähr 0,00212xxxx Bitcoin). Und bei der Volatilität ändert sich das auch mal schnell. Wir waren auch schon mal bei knapp unter 60.000 EUR.
Aber werden denn solche Bruchstücke überhaupt ge- und verkauft? Das ist der eigentliche Punkt hinter meiner Frage. Sonst wäre es ja wie eine 1000 Franken-Note: man hat zwar theoretisch den Wert, praktisch wird man sie aber fast nicht los, da sie vielerorts nicht akzeptiert wird.
 

Rookieone

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Da wir ja bald auf den Mars ziehen, können wir die Erde ruhig mit bitcoin-Schürfen zerstören.
:rolleyes:

Man könnte in den News ja wenigstens mal erwähnen, dass Krypto-Währungen total wahnsinnige Mengen an Strom und elektronischen Ressourcen verpulvern. Allein für bitcoin lag das Anfang 2020 bei über 120 Tera-Watt-Stunden/Jahr, dass ist mehr als die meisten Länder auf dieser Welt verbrauchen. Und da wird kein Öko-Strom genutzt.
 

Loosa

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Also meine Wallet freut sich über die derzeitige Entwicklung. :-D

Ich hatte beim letzten Crash ein bisschen investiert; leider bevor die Kurse dann so richtig abrauschten. Hab's als Experiment abgeschrieben und liegen lassen. They're back. :B

Aber werden denn solche Bruchstücke überhaupt ge- und verkauft? Das ist der eigentliche Punkt hinter meiner Frage. Sonst wäre es ja wie eine 1000 Franken-Note: man hat zwar theoretisch den Wert, praktisch wird man sie aber fast nicht los, da sie vielerorts nicht akzeptiert wird.
Jupp, du kannst da auf Euro und Cent genau die kleinste Nachkommastelle überweisen. Das ist kein Problem. Beziehungsweise wird halt in normaler Währung gerechnet und du bezahlst dann entsprechend Wechselkurs 0,00xxx.
Ich hab zum Beispiel 0,2026589 Bitcoin Cash in meiner Wallet, gekauft mit (keine Ahnung) 50 Euro.

Aber Transaktionen sind nicht kostenlos. Da jede Überweisung Rechenaufwand bedeutet kommen so um die 30 Cent Gebühren drauf. Und beim Finanzdienstleister muss man auch aufpassen. Kaufen ging bei meinem super einfach. Es aber von deren Plattform auf meine lokale Wallet zu bewegen hat sauber Gebühren gekostet.
 

HandsomeLoris

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Jupp, du kannst da auf Euro und Cent genau die kleinste Nachkommastelle überweisen. Das ist kein Problem. Beziehungsweise wird halt in normaler Währung gerechnet und du bezahlst dann entsprechend Wechselkurs 0,00xxx.
Ich hab zum Beispiel 0,2026589 Bitcoin Cash in meiner Wallet, gekauft mit (keine Ahnung) 50 Euro.

Aber Transaktionen sind nicht kostenlos. Da jede Überweisung Rechenaufwand bedeutet kommen so um die 30 Cent Gebühren drauf.
Ah okay, danke für die Antwort.
 

MichaelG

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Ach du bist doch nur neidisch, weil du vor 10 Jahren nicht günstig dir ein paar zugelegt hast - und heute schön reich bist....

Neidisch nicht. Ich gebe zu, wo der Bitcoin damals aufkam und es die Dinger für 0,xxx EUR gegeben hat und man 100 EUR investiert hätte wäre man heute reich. Aber ich hab das damals als Gimmick abgehakt gehabt und danach nicht mehr verfolgt. Ob ein Kauf heutzutage bei der extremen Volatilität Sinn machen würde ist eine andere Geschichte.
 

fud1974

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Neidisch nicht. Ich gebe zu, wo der Bitcoin damals aufkam und es die Dinger für 0,xxx EUR gegeben hat und man 100 EUR investiert hätte wäre man heute reich. Aber ich hab das damals als Gimmick abgehakt gehabt und danach nicht mehr verfolgt. Ob ein Kauf heutzutage bei der extremen Volatilität Sinn machen würde ist eine andere Geschichte.

Dafür gibt es genug Materialien in den weiten des Netzes um sich schlau zu machen.. wobei natürlich jeder nach Interessenlage und Meinung was anderes von sich gibt, ich denke hier gilt wie bei jedem komplexen Thema, man muss viel querlesen (... na ja, heute eher multimedial "querinformieren") um sich eine Meinung zu bilden.

Nicht mal bei der Stromverbrauchsgeschichte und wie das berechnet wird sind sich die Leute wirklich einig.

Bitcoin selber ist gar nicht mal sooo volatil. Also für ne Kryptowährung. Ist halt die Frage, von welcher Entfernung man auf die Kurve schaut.. Im Prinzip ist das ein stetiges Steigen, mit deutlichen Dips zwar, aber ein steigen.

Und die Frage "ob es sich jetzt noch lohnt einzusteigen" ist die uralte Frage bei allen Invests.. kann auch so ausgehen dass man denkt "das lohnt sich nicht mehr", und blickt man dann in einigen Jahren zurück dann ist das "Hoch", zu dem man gekauft hätte irgendwo relativ "ganz unten" mittlerweile weil es dann doch stramm weiter aufwärts gegangen ist und es wäre rückblickend ein günstiger Kauf gewesen..

Wenn es so einfach wäre, wären wir ja auch alle Millionäre.
 

Weissbier242

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Einfach mal den Bitcoin Standard lesen, dann geht einem ein Licht auf. Sollte Pflichtlektüre werden.
Und was das immer mit dem Gegenwert soll. Dein normales Geld hat auch keinen Gegenwert. Der einzige Gegenwert ist das vertrauen in die Regierung und Notenbanken, sonst nix. Und genau deswegen kaufen Leute Bitcoin. Das vertrauen in die Fiat Währung sinkt immer weiter.
Der Gegenwert ist die mathematisch nicht bescheißbare Menge von 21 Millionen Stück und die mit Abstand sicherste Währung auf diesem Planten, ein sichereres Netzwerk hat es und wird es nie wieder geben. Nicht angreifbar, nicht hackbar, dazu noch deflationär. Der Stromverbrauch hat ja auch einen Grund, er schafft Sicherheit. Mal abgesehen davon das unser Geldsystem 8x so viel Strom verbraucht. Wenn man mal vergleiche anstellt, erscheint das dann auch nicht mehr so viel.
Aber klar der Stromverbrauch kann man durchaus ankreiden.
 

LOX-TT

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Einfach mal den Bitcoin Standard lesen, dann geht einem ein Licht auf. Sollte Pflichtlektüre werden.
Und was das immer mit dem Gegenwert soll. Dein normales Geld hat auch keinen Gegenwert. Der einzige Gegenwert ist das vertrauen in die Regierung und Notenbanken, sonst nix. Und genau deswegen kaufen Leute Bitcoin. Das vertrauen in die Fiat Währung sinkt immer weiter.
Der Gegenwert ist die mathematisch nicht bescheißbare Menge von 21 Millionen Stück und die mit Abstand sicherste Währung auf diesem Planten, ein sichereres Netzwerk hat es und wird es nie wieder geben. Nicht angreifbar, nicht hackbar, dazu noch deflationär. Der Stromverbrauch hat ja auch einen Grund, er schafft Sicherheit. Mal abgesehen davon das unser Geldsystem 8x so viel Strom verbraucht. Wenn man mal vergleiche anstellt, erscheint das dann auch nicht mehr so viel.
Aber klar der Stromverbrauch kann man durchaus ankreiden.
Natürlich gibts ne Gegenwert beim normalen Bargeld. Gold-Reserven.

Von dem ganzen Krypto-Kram halte ich eh nix
 

fud1974

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Natürlich gibts ne Gegenwert beim normalen Bargeld. Gold-Reserven.

Schon lange nicht mehr. Oh, Bonkic hat es gesagt.. Ne, die Zeiten wohl die "normalen" Währungen durch sowas voll gedeckt worden sind, sind schon etwas her.

Streng genommen wird sogar der Wert von Gold durchaus kritisch hinterfragt. Klar, seit Jahrtausenden bewährt, aber an sich ja außer dass es hübsch ist und ein (endlicher) Rohstoff per se auch nix wert.

Die weltweiten Mengen sind nicht mal klar, der Wert von Gold basiert nicht darauf, dass die endgültige Menge bekannt ist, sondern auch zu einem guten Anteil an Spekulation.
 

Weissbier242

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Schon lange nicht mehr. Oh, Bonkic hat es gesagt.. Ne, die Zeiten wohl die "normalen" Währungen durch sowas voll gedeckt worden sind, sind schon etwas her.

Streng genommen wird sogar der Wert von Gold durchaus kritisch hinterfragt. Klar, seit Jahrtausenden bewährt, aber an sich ja außer dass es hübsch ist und ein (endlicher) Rohstoff per se auch nix wert.

Die weltweiten Mengen sind nicht mal klar, der Wert von Gold basiert nicht darauf, dass die endgültige Menge bekannt ist, sondern auch zu einem guten Anteil an Spekulation.
Genau! Geld ist durch nichts gedeckt, deswegen kann man auch Drucken wie ein irrer.
Ich glaube eh das Bitcoin Gold in absehbarer zeit als Wertespeicher ablösen wird. Es gibt keinen Punkt wo Gold besser abscheidet. Bitcoin ist 100% begrenzt, einfacher zum Herstellen/Fördern, unterm Strich auch umwelttechnisch besser. Es gibt keine elenden Arbeitsbedingungen in Minen, du hast kein Lagerungs/Transport Problem usw.

Klar wenn einem das wichtig ist einen Klumpen Gold in der Hand zu haben, statt einen Ledger wo der BTC Key gespeichert ist, ok. Aber im vollen digitalen Zeitalter brauch Ich nicht überall physische Sachen.
Ich hatte auch mal CDS, Physische Computerspiele, jetzt alles nur noch digitale Werte.
 

fud1974

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*lacht in Weimarer Republik*

Genau das ist ja ein weiterer Grund warum die bisherige "reale" (nun ja) Währung auch so kritisch gesehen werden kann.

Ist ja nicht so als wäre das bisherige Währungssystem fehlerlos.
Genau! Geld ist durch nichts gedeckt, deswegen kann man auch Drucken wie ein irrer.

.. nun ja.. nicht mal das. Weil, hat ja keiner gesagt dass die ganze Geldmenge als Bargeld zu jedem Zeitpunkt vorliegen muss.

Es gibt bei weitem nicht so viel Bargeld wie Geld im Umlauf ist.

"Drucken" ist deswegen da nur ein bildlicher Begriff.. wie sagte Bernanke

"We simply use the computer to mark up the size of the account"

:)
 

Weissbier242

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Unser Währungssystem ist eine Katastrophe und kann man eigentlich in der heutigen Zeit gar nicht mehr benutzen. Das schadet einfach massiv dem Planeten. Wir sind uns doch alle einig das wir so nicht weiter machen können mit der Ressourcen Verschwendung und dem Ausbeuten des Planeten, dazu der Klimawandel usw. Wie kann man da noch an einer Währung festhalten die Inflationär ist und das höher schneller weiter immer weiter befeuert, die ständiges Wachstum braucht, steigenden Konsum braucht. Jede Firma muss schon jedes Jahr 2-4% Gewinn steigern nur um die Inflation zu besiegen, das wird ja nicht besser die nächsten Jahre. Ergo brauch ich da noch mehr Ressourcen usw., ein Teufelskreis. Das wird noch Böse knallen wenn man statt es langsam zu Ende zu bringen, es bis zum Exzess durch zieht. Bin aber erstaunt wie lange sich das hin zieht, hab vor 10 Jahren mal gesagt 10-15 Jahre noch.

Aber Bitcoin sehe Ich weniger als Zahlungsmittel. Ja das funktioniert, aber keiner wird bei Transaktionsgebühren von 8,50 Dollar, seinen Kaffee damit bezahlen, schlecht skalierbar und langsam ist es auch (wobei langsam eben die Sicherheit schafft, das alles richtig und ohne beschiss abläuft). Allerdings bei größeren Summen ist es dann egal, den egal wie groß die Summe, 8,50 bleiben.
 
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Vordack

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Unser Währungssystem ist eine Katastrophe und kann man eigentlich in der heutigen Zeit gar nicht mehr benutzen. Das schadet einfach massiv dem Planeten. Wir sind uns doch alle einig das wir so nicht weiter machen können mit der Ressourcen Verschwendung und dem Ausbeuten des Planeten, dazu der Klimawandel usw. Wie kann man da noch an einer Währung festhalten die Inflationär ist und das höher schneller weiter immer weiter befeuert, die ständiges Wachstum braucht, steigenden Konsum braucht. Jede Firma muss schon jedes Jahr 2-4% Gewinn steigern nur um die Inflation zu besiegen, das wird ja nicht besser die nächsten Jahre. Ergo brauch ich da noch mehr Ressourcen usw., ein Teufelskreis. Das wird noch Böse knallen wenn man statt es langsam zu Ende zu bringen, es bis zum Exzess durch zieht. Bin aber erstaunt wie lange sich das hin zieht, hab vor 10 Jahren mal gesagt 10-15 Jahre noch.

Nur was Umweltschutz, Miner und Scalper (und damit Verfügbarkeit der Grakas) angeht ist der Bitcoin auch nicht wirklich sinnvoll... selbst ohne Lieferengpass eigentlich eine Katastrophe wenn mann fürs farmen soviel Energie benötigt wie ein kleiner Staat...
 

Weissbier242

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Nur was Umweltschutz, Miner und Scalper (und damit Verfügbarkeit der Grakas) angeht ist der Bitcoin auch nicht wirklich sinnvoll... selbst ohne Lieferengpass eigentlich eine Katastrophe wenn mann fürs farmen soviel Energie benötigt wie ein kleiner Staat...
Muss man trotzdem in Relation sehen. Dein Geld was du täglich benutzt, braucht 8x so viel Strom, da beschwert sich auch keiner oder? 72% des Stroms beim Mining ist übrigens Grün, nur mal so nebenbei. Aber ja, der Stromverbrauch ist natürlich nicht unbedingt schön, will ich nicht wegdiskutieren.
 

MichaelG

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Einfach mal den Bitcoin Standard lesen, dann geht einem ein Licht auf. Sollte Pflichtlektüre werden.
Und was das immer mit dem Gegenwert soll. Dein normales Geld hat auch keinen Gegenwert. Der einzige Gegenwert ist das vertrauen in die Regierung und Notenbanken, sonst nix. Und genau deswegen kaufen Leute Bitcoin. Das vertrauen in die Fiat Währung sinkt immer weiter.
Der Gegenwert ist die mathematisch nicht bescheißbare Menge von 21 Millionen Stück und die mit Abstand sicherste Währung auf diesem Planten, ein sichereres Netzwerk hat es und wird es nie wieder geben. Nicht angreifbar, nicht hackbar, dazu noch deflationär. Der Stromverbrauch hat ja auch einen Grund, er schafft Sicherheit. Mal abgesehen davon das unser Geldsystem 8x so viel Strom verbraucht. Wenn man mal vergleiche anstellt, erscheint das dann auch nicht mehr so viel.
Aber klar der Stromverbrauch kann man durchaus ankreiden.
Bei einem Blackout ohne Strom kann man Millardär sein und hat 0 Geld zur Verfügung. Es rei schon wenn das Internet down ist.

Man ist quasi von Strom abhängig. Und es ist rein virtuell. Das “normale“ Bargeld ist physisch. Damit kann man auch ohne Strom Internet bezahlen.

Das sind so Gründe die mich gegenüber Kryptowährungen skeptischer sein läßt als gegenüber Währungen von „stabilen“ Nationen.
 

Spiritogre

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Bei einem Blackout ohne Strom kann man Millardär sein und hat 0 Geld zur Verfügung. Es rei schon wenn das Internet down ist.

Man ist quasi von Strom abhängig. Und es ist rein virtuell. Das “normale“ Bargeld ist physisch. Damit kann man auch ohne Strom Internet bezahlen.

Das sind so Gründe die mich gegenüber Kryptowährungen skeptischer sein läßt als gegenüber Währungen von „stabilen“ Nationen.
Du bezahlst überall bar? Das mache ich seit Jahrzehnten nur, wenn es unbedingt sein muss, ansonsten alles mit EC Karte. Ich trage praktisch kein Bargeld mit mir rum.

Vor 20 und mehr Jahren hatte ich es gelegentlich, dass die EC Kartengeräte keine Verbindung hatten aber inzwischen ist das ewig nicht mehr vorgekommen.

PS: Da Kassen alle elektrisch sind kannst du ohne Strom auch nichts im Laden kaufen, denn die Läden MÜSSEN wegen Steuern über Kasse abrechnen.
 

MrFob

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Bei einem Blackout ohne Strom kann man Millardär sein und hat 0 Geld zur Verfügung. Es rei schon wenn das Internet down ist.

Man ist quasi von Strom abhängig. Und es ist rein virtuell. Das “normale“ Bargeld ist physisch. Damit kann man auch ohne Strom Internet bezahlen.

Das sind so Gründe die mich gegenüber Kryptowährungen skeptischer sein läßt als gegenüber Währungen von „stabilen“ Nationen.
Das sehe ich eigentlich noch nicht mal als das Problem an. Das "normale" Bargeld ist auch nur deswegen was wert, weil Gesamtwerte und Verteilungen festgelegt sind. Und wo sind die festgeschrieben? Natuerlich auch in Computern.
Wenn es wirkliche langfristige Probleme mit der internationalen Infrastruktur gibt, dann ist jede Waehrung sowieso nix mehr Wert. Da kommst du dann mit deinem $100 Papierlappen auch nicht mehr weit. ;)
Und wenn es um kurzfristige Ausfaelle geht, dann ist es ziemlich egal, weil es niemanden geben duerfte, der wirklich NUR Cryptowaehrungen und sonst gar nichts hat.

Mein Hauptproblem mit Crypto - soweit ich da bisher durchblicke, denn es ist ein wirklich sehr komplexes Thema - ist der extreme Energieaufwand per Transaktion. Wenn man da ein bisschen recherchiert gibt es verschiedene Rechnungen und Schaetzungen, es ist wirklich schwierig den Energieaufwand per Transaktion zwischen Waehrungen genau zu vergleichen (und die meisten scheinen sich eher entweder auf Kosten oder CO2 Emission zu konzentrieren, was noch mehr Variablen reinbringt). Aber eigentlich sind sich die meisten einig, dass Crypto Transaktionen (die ja durch blockchain mining verifiziert werden) mindestens 5 mal so viel Energie verbrauchen wie Transaktionen mit traditionellen Waehrungen (und das ist die bei weitem niedrigste Schaetzung ueberhaupt). Schon jetzt verbrauchen Bitcoin Transaktionen alleine ca. 140 TWh/Jahr. Dabei ist der Marktanteil von Bitcoin im Vergleich mit anderen Waehrungen (oder Transaktionsnetzwerken) extrem gering. Das Visa Netzwerk zum Beispiel handelt fast 400 mal so viele Transaktionen pro Sekunde ab wie das Bitcoin Netzwerk.

Wenn Crypto also zu einer wirklich weit verbreiteten Waehrung werden wuerde, was im Moment aufgrund der Blockchain, die man fuer solche Massen an Transaktionen gar nicht so ohne weiteres hochskalieren kann gar nicht moeglich ist, dennoch wenn man das tun koennte waere der Energieverbrauch dermassen hoch, dass wir ihn wahrscheinlich im Moment nicht mal zur Haelfte decken koennten, wenn wir saemtliche Elektrizitaet, die die Menschheit im Moment produziert nur dafuer aufwenden wuerden.

Unsere derzeitigen Waehrungen sind alle abhaengig davon, wie stark die breite Masse an Leuten an die jeweilige Waehrung glaubt, was immer schwer einzuschaetzen ist aber Energieverbrauch ist am Ende global betrachtet immer eine Nullsummenspiel. Insofern sehe ich Crypto im Moment als ein "schoenes" Instrument fuer einige Leute um sich (auf Kosten der Umwelt) zu bereichern und in einigen Nischenbereichen sicher ein gutes Werkzeug, als wirklicher Waehrungsersatz ist es in der heutigen Form aber leider langfristig nicht verwendbar. Da muessen noch ein paar bahnbrechende Innovationen dazu kommen, denke ich.
 
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Weissbier242

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Das sehe ich eigentlich noch nicht mal als das Problem an. Das "normale" Bargeld ist auch nur deswegen was wert, weil Gesamtwerte und Verteilungen festgelegt sind. Und wo sind die festgeschrieben? Natuerlich auch in Computern.
Wenn es wirkliche langfristige Probleme mit der internationalen Infrastruktur gibt, dann ist jede Waehrung sowieso nix mehr Wert. Da kommst du dann mit deinem $100 Papierlappen auch nicht mehr weit. ;)
Und wenn es um kurzfristige Ausfaelle geht, dann ist es ziemlich egal, weil es niemanden geben duerfte, der wirklich NUR Cryptowaehrungen und sonst gar nichts hat.

Mein Hauptproblem mit Crypto - soweit ich da bisher durchblicke, denn es ist ein wirklich sehr komplexes Thema - ist der extreme Energieaufwand per Transaktion. Wenn man da ein bisschen recherchiert gibt es verschiedene Rechnungen und Schaetzungen, es ist wirklich schwierig den Energieaufwand per Transaktion zwischen Waehrungen genau zu vergleichen (und die meisten scheinen sich eher entweder auf Kosten oder CO2 Emission zu konzentrieren, was noch mehr Variablen reinbringt). Aber eigentlich sind sich die meisten einig, dass Crypto Transaktionen (die ja durch blockchain mining verifiziert werden) mindestens 5 mal so viel Energie verbrauchen wie Transaktionen mit traditionellen Waehrungen (und das ist die bei weitem niedrigste Schaetzung ueberhaupt). Schon jetzt verbrauchen Bitcoin Transaktionen alleine ca. 140 TWh/Jahr. Dabei ist der Marktanteil von Bitcoin im Vergleich mit anderen Waehrungen (oder Transaktionsnetzwerken) extrem gering. Das Visa Netzwerk zum Beispiel handelt fast 400 mal so viele Transaktionen pro Sekunde ab wie das Bitcoin Netzwerk.

Wenn Crypto also zu einer wirklich weit verbreiteten Waehrung werden wuerde, was im Moment aufgrund der Blockchain, die man fuer solche Massen an Transaktionen gar nicht so ohne weiteres hochskalieren kann gar nicht moeglich ist, dennoch wenn man das tun koennte waere der Energieverbrauch dermassen hoch, dass wir ihn wahrscheinlich im Moment nicht mal zur Haelfte decken koennten, wenn wir saemtliche Elektrizitaet, die die Menschheit im Moment produziert nur dafuer aufwenden wuerden.

Unsere derzeitigen Waehrungen sind alle abhaengig davon, wie stark die breite Masse an Leuten an die jeweilige Waehrung glaubt, was immer schwer einzuschaetzen ist aber Energieverbrauch ist am Ende global betrachtet immer eine Nullsummenspiel. Insofern sehe ich Crypto im Moment als ein "schoenes" Instrument fuer einige Leute um sich (auf Kosten der Umwelt) zu bereichern und in einigen Nischenbereichen sicher ein gutes Werkzeug, als wirklicher Waehrungsersatz ist es in der heutigen Form aber leider langfristig nicht verwendbar. Da muessen noch ein paar bahnbrechende Innovationen dazu kommen, denke ich.
Naja, es gibt ja über 750 Kryptowährungen wovon viele das Thema Stromverbrauch nicht haben und auch skalierbar sind, oder direkt auf Zahlungen ausgelegt sind. Da gibt es schon Möglichkeiten. Bitcoin sehe Ich wie viele andere auch eher als Aufbewahrungsmittel und Wertespeicher und weniger als Zahlungsmittel. Redet ja auch keiner davon unser jetziges Finanzsystem abzuschaffen, es muss sich halt nur was ändern.
Der Vorteil von Bitcoin ist ja auch gleichzeitig der Nachteil, der Stromverbrauch schafft ja Sicherheit, bzw ist es über die Jahre zum sichersten Netzwerk der Welt geworden und das schafft dann auch vertrauen das halt nichts passiert. Gab mal ne Studie, wo gesagt wurde, es müssten sich mehrere Länder zusammentun um überhaupt finanziell das stemmen zu können, so viel Hardware zu haben, um eine 51% Attacke zu machen und dann müssten sie trotzdem noch auf ca. 90% kommen um überhaupt irgendwas im Code ändern zu können. Also ein Hack ist ausgeschlossen. Daher Stromverbrauch=Sicherheit. FRüher hätte man Bitcoin noch bekämpfen und kaputt machen können, hat aber keinen interessiert und so konnte er wachsen, jetzt kann er nicht mehr verschwinden. Daher wird es auch nie wieder einen zweiten Bitcoin geben, das würde man nicht zulassen nach jetzigen Erfahrungen. Nachdem die ersten großen Firmen schon Ihr Geld in BTC parken ist auch ein Verbot nahezu ausgeschlossen. BZW ein verbot ist eh kaum umsetzbar.

Aber lustig immer wie ein Stromausfall bei Bitcoin als Problem aufgeführt wird :) 1. müsste der global ausfallen und 2. wenn der Strom in Großteilen der Welt ausfällt, hast du ganz große andere Sorgen und Probleme als Geld :)
 
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fud1974

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Bei einem Blackout ohne Strom kann man Millardär sein und hat 0 Geld zur Verfügung. Es rei schon wenn das Internet down ist.

Von welcher Fristigkeit reden wir hier? Und von welchem Ausfall, global?

Weil deine Crytos hast du ja in einer digitalen Wallet, und die verschwinden ja nicht, weil der Strom weg ist, du kommst halt nicht mehr ran (schlimm genug). Genauer gesagt, wenn man das ersthaft betreibt als Privatperson hat man das eigentlich in einer "cold wallet", das ist de facto ein mehr oder minder aufwendiger, gesicherter USB Stick, bewusst offline, den legst du dir irgendwo hin. Der sollte auch noch nach Jahren noch gehen wenn du irgendwann wieder Strom hast..

Man ist quasi von Strom abhängig. Und es ist rein virtuell. Das “normale“ Bargeld ist physisch. Damit kann man auch ohne Strom Internet bezahlen.

Wie andere schon schrieben, wenn der Strom derartig lange und umfassend ausfällt, dass Crypto deswegen nicht geht, hast du schon ganz, ganz andere Probleme. Das Bargeld kannst du dir dann auch recht schnell als Klopapierersatz hernehmen wenn die Leute sich dann anfangen wegen der zusammenbrechenden Versorgung (wieder) ums Klopapier zu streiten, denn dann springt die Entwertung schnell an. Diese Geldscheine und Münzen haben ja keinen natürlichen Wert, sondern nur weil die Wirtschaft im Hintergrund läuft bzw. das Vertrauen in dieselbe und die Strukturen dahinter besteht recht vereinfacht gesagt.

Wenn wir von einem globalen Ereignis reden was den Strom "verschwinden" lässt dann hast du aber ein Problem das ist kurz vor dem umfassenden nuklearen Holocaust oder Meteroiteneinschlag, das Bargeld ist dann wirklich für die Tonne.

Was in solchen Szenarien "prepper-like" nur noch hilft sind dingliche Werte, nicht mal mehr Gold vermutlich weil das noch zumindest die Hoffnung auf eine bessere Zukunft haben müsste (mit Gold fängst du sonst ja auch nix am im täglichen (Über)leben), sondern nur noch Nahrungsmittel (das Schaf auf der Weide) oder andere Waren des täglichen Bedarfs. Selbst Immobilien sind dann so ne Sache, die Eigentumswohnung in bester Münchner Innenstadtlage wird in einem Szenario mit Infrastrukturzusammenbruch wohl schlagartig wertmäßig Richtung ganz unten gehen, einen funktionierenden Bauernhof dagegen wirst du dann nicht mehr bezahlen können (mit was auch immer den du dann bezahlst).

Das sind so Gründe die mich gegenüber Kryptowährungen skeptischer sein läßt als gegenüber Währungen von „stabilen“ Nationen.

Wie gesagt.. zumindest meine Meinung, wenn was eintritt was die Kryptowährungen wirklich gefährdet (ABSEITS der Gesetzgebung) dann hast du schon ganz, ganz andere Probleme, da helfen auch die bewährten Währungen nicht mehr.



(.. ) Das Visa Netzwerk zum Beispiel handelt fast 400 mal so viele Transaktionen pro Sekunde ab wie das Bitcoin Netzwerk.

Wenn Crypto also zu einer wirklich weit verbreiteten Waehrung werden wuerde, was im Moment aufgrund der Blockchain, die man fuer solche Massen an Transaktionen gar nicht so ohne weiteres hochskalieren kann gar nicht moeglich ist, dennoch wenn man das tun koennte waere der Energieverbrauch dermassen hoch, dass wir ihn wahrscheinlich im Moment nicht mal zur Haelfte decken koennten, wenn wir saemtliche Elektrizitaet, die die Menschheit im Moment produziert nur dafuer aufwenden wuerden.

Deswegen wird Bitcoin auch immer mehr zum Anlageobjekt und entgegen seinem Mission-Statement immer weniger Transaktionsmittel. Dafür gibt es andere Währungen die da effizienter sind, da ist auch die Transaktionszeit geringer. Und dafür gibt es dann wieder diverse Swap-Infrastrukturen die Bitcoin in andere Währungen umwandeln, dann das transferieren, dann wieder zurückwandeln usw. Da tut sich gerade richtig viel.

Mal abgesehen davon sind die Werte die da erhoben worden zur Elektrizität hart umstritten... ich sage nicht, dass sie nicht stimmen, aber momentan sind ziemlich einseitig nur die negativsten Berechnungen auf dem normalen News-Seiten gut gelitten. Wie immer in solchen Fällen rechnet der eine so, der andere so.

By the way... was völlig untergeht das die Zentralbanken fleissig an ihren eigenen digitalen Währungen schrauben.

Z.B. der digitale Euro.

Siehe: https://www.sparkasse.de/aktuelles/digitaler-euro.html

Klar, die Formulierungen sind hier extrem vorsichtig.. aber auch hier ist im Gespräch eine Blockchain zu benutzen.

Könnt euch ja schon mal mental drauf vorbereiten was das bedeutet für Strom und Hardware wenn solche Währungen wie der Euro in die Blockchain gehen.

Nun, wird noch etwas dauern.

Das machen die nicht aus Jux und Dollerei. Wenn die unbeschränktes Vertrauen in das "alte" Geld hätten wäre das nicht notwendig. Aber am "Crypto" hängt halt viel mehr als "nur" Spekulation und das es "so cool" ist. Da hängen auch mögliche "Smart contracts" und andere Innovationen dran. Und es ist ein Wettbewerb. Wenn China das macht weil sie sich Vorteile von versprechen, vorzugsweise mit einer eigenen Cryptowährung, glaubt man dann hier sich abkoppeln zu können? Ich bezweifle das.

Staaten, die keine dementsprechende Infrastruktur haben, könnten diejenigen sein, die sich später anhören müssen ".. warum haben wir das damals verschlafen? Warum sind wir von den modernen Finanzmärkten abgeschnitten? Warum sind wir nur noch zweite Welt?"
 

MrFob

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@Weissbier242 Es geht mir ja genau darum zu extrapolieren, wie geeignet dezentrale Cryptocurrency als generelles Zahlungsmittel funktioniert. Als Wertanlage, ok (wobei es auch da wesentlich schonendere Methoden gibt im Moment, wenn du wirklich nur anlegen ist, was die Leute ja wirklich tun wollen ist spekulieren).
Aber interessant wird es doch erst, wenn man sich Crypto als wirkliches Zahlungsmittel vorstellt, dass mit z.B. den USD oder dem Euro wirklich konkurriert. Und da wird es halt soweit ich das sehe im Moment noch schweirig, was den Stromverbrauch per Transaktion angeht.

An dich und @fud1974 , ihr habt beide gesagt, dass es wesentlich energiesparendere Methoden fuer dezentrale Blockchain Kryptographie gibt. Koennt ihr mir da mal ein Beispiel nennen oder einen Link posten? Wie gesagt, ich bin kein Experte aber durchaus interssiert an dem Thema. Ich habe da bisher nichts greifbares gefunden und wuerde da gerne mehr wissen (nicht weil ich euch jetzt nicht glaube oder so, sondern eher, weil ich dann in der naechsten Diskussion woanders zu dem Thema nicht dumm dastehen will :)).
Macht auch nichts, wenn das dann etwas tiefer einsteigt, genau das vermisse ich ja an 99% der Diskussionen, die man so im Internet findet (inklusive dieser hier, alle sagen irgendwie immer "aber das wuerde jetzt zu weit fuehren").

@fud1974 : Noch eine Sache zum E-Euro, nach dem, was da auf der verlinkten Webseite steht soll es dabei erstmal um einer reine digitale Waehrung gehen, nicht unbedingt um eine Crypto Waehrung. Ob sie Blcokchain hernehmen oder eine zentrale Datenbank scheint noch unklar ("Ebenfalls zu klären: Soll die CBDC über eine verteilte Datenbank (z. B. Blockchain) oder ein konventionelles Datenbanksystem ausgegeben werden?").
Dass digitale Waehrungen frueher oder spaeter uebernehmen duerfte unbestritten sein (die Frage ist eher wann). Es ging mir ja eher um die Frage, wie diese digitalen Waehrungen genau aussehen werden. Und sebst da, klar, eine dezentrale Verschluesselung ist sicherer und im Grunde auch besser. Nur der Energieaufwand ist im Moment (und bei dem generellen Energieproblem, dass wir haben und das nur noch schlimmer wird auf absehbare Zeit) mMn nicht wirklich vertretbar, es sei denn, es gibt da tatsaechlich Moeglichkeiten, die ich schlicht noch nicht kenne (wie ihr ja angedeutet habt).
 
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