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[Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

marsellus2001

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

bsekranker am 25.11.2006 14:57 schrieb:
Schisshase am 25.11.2006 08:32 schrieb:
Den halben Punkt Abzug gibts fürs Titellied.
Das Titellied fand ich in Ordnung - mich hat es nur gestört, dass zu Beginn des Intros (schließende Blende um Bond in Schusspose) nicht das Bond-Thema zu hören war. :-D


Der Film ist zwar kein typischer Bond, aber ein beinahe perfekter Action-Film. Ich vergebe ebenfalls 9,5 Punkte.
Den halben Punkt Abzug gibt's für die bescheuerten Liebesdialoge - hat George Lucas das Script geschrieben? ;)

Genau das fand ich schon. Die another day hat versucht Bond ins neue Jahrtausend zu bringen und hat es obwohl ich den Film gut fand nicht geschafft. Casino Royale hat das geschafft und vereint für mich das Beste aus den jeweiligen Bonds mit einer Prise neues. Wenn jetzt nicht soviel laufen würde, dann könnte ich einem 2. Besuch nicht wiederstehen, aber ich will erstmal des Meisters neuen Film sehen mit Leo und Jason...äh...Matt.
 
TE
P

PostalDude83

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

Super Film, hat mir sehr gefallen, um längen besser als der Bronsnan schrott - aber das wurde ja die drei Seiten vorher auch schon durchgekaut. Kann ich nur empfehlen. Der erste gute Bond Film nach Connery - meiner Meinung nach.
=)
 

Danielovitch

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

Hab den Film grad gesehen und muss sagen, er war schon geil *g*

Als Mitglied der jüngeren Generation war das mein erster Bond-Streifen im Kino, und ich war dann doch überrascht, wie heftig es zugeht. Vor allem die Eiermassage war irgendwie ... aua :B
 

Kawashima

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

Danielovitch am 10.12.2006 19:32 schrieb:
Hab den Film grad gesehen und muss sagen, er war schon geil *g*

Als Mitglied der jüngeren Generation war das mein erster Bond-Streifen im Kino, und ich war dann doch überrascht, wie heftig es zugeht. Vor allem die Eiermassage war irgendwie ... aua :B
Ja ich habe den Film auch gesehen , und kann nur sagen das James Bond endlich im 21. Jahundert angekommen ist ! :)
 

otterfresse

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

Kawashima am 16.12.2006 12:38 schrieb:
Danielovitch am 10.12.2006 19:32 schrieb:
Hab den Film grad gesehen und muss sagen, er war schon geil *g*

Als Mitglied der jüngeren Generation war das mein erster Bond-Streifen im Kino, und ich war dann doch überrascht, wie heftig es zugeht. Vor allem die Eiermassage war irgendwie ... aua :B
Ja ich habe den Film auch gesehen , und kann nur sagen das James Bond endlich im 21. Jahundert angekommen ist ! :)

...und genau das ist der Punkt, von dem ich nicht weiß, ob er mich stören, oder ob ich ihn begrüßen soll. Es ist ja schließlich von der Geschichte her quasi der "Anfang" der Bond-Serie. Wie passt es da ins Bild, dass der Film im 21. Jahrhundert spielt, während die "Nachfolger" in den (19)60ern-90ern spielen??
Wie seht Ihr das? Ist es gut, eine so krasse Abspaltung von der ursprünglichen Serie zu schaffen, oder findet Ihr es eher schade, dass die Chronologie so heftig "gestört" wird?
 

haloalien

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

so ich hab jetzt auch den neuen bond sehen und gib mal meine meinung zu dem film ab:

der bond film ist der absolut beste bondfilm und auch film dieses jahres, den ich gesehen habe. einige dinge die mich an den alten bond filmen störten, waren in diesem film endlich anders. ich fang mal beim titelsong an: bei den alten bondfilmen bin ich wirklich bei den absolut dümmsten titelsongs eingepennt. der neue bondtitelsong war einfach mal genial und mitreißerisch. endlich mal einen super anfangsmusik. auch hat mich der versnobte bond in den alten filmen immer gestört, jetzt ist bond mal ein richtiger agent wie er sein sollte: brutal, hart und immer einen kühlen kopf bewarhen. schon in der ersten szene als bond den typen in dem badraum fertig gemacht hat, wusste man, dass der bond nicht lange fackelt sondern mal ein richtiger agent ist. auch das nicht immer atomwaffen oder so was im mittelpunkt standen fand ich super, das pokerduell war einfach nur genial und spannend. auf die charas wie q und money penny ist geschi****, endlich tauchen sie mal nicht auf und nerven^^. ich fand die alten bondfilme schon auch gut, aber daniel crag ist im neuen bond film einfach ein super schauspieler. auch das die alten sprüche abgeändert wurden, fand ich cool und das ganze kino hat gelacht^^

mein fazit:

das ist bond wie er schon immer hätte sein sollen.
für mich der beste film des jahres :X :top: :top: :top:
 

TBrain

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

Kawashima am 16.12.2006 12:38 schrieb:
Ja ich habe den Film auch gesehen , und kann nur sagen das James Bond endlich im 21. Jahundert angekommen ist ! :)

Jaa, endlich ist Bond zum Einheitsbrei verkommen wo ihn viele schon seit Jahren sehen wollten... :rolleyes:

Es gibt pro Jahr mind. 2 sog. Agentenfilme die genau den harten (blabla) Agenten zeigen zu dem jetzt auch Bond verunglimpft wurde. Mission Impossible 123, Bourne 12, XXX 12 ...

Ich hoffe wirklich, dass man wieder dahin zurückkehrt was einen guten Bond ausmacht. Und dass ist genau dass was schon seit über 40 Jahren erfolgreich ist... Bond ist eben ein Erfolgskonzept. Die Leute, die fröhlich jedes Traditionselement über Bord werfen tun mir jetzt schon leid. Obwohl soo sehr auch nicht, der langweilige Durchschnitt produziert für die ja quasi ständig den Einheitsbrei auf den sie abfahren... :top:

otterfresse am 16.12.2006 20:39 schrieb:
...und genau das ist der Punkt, von dem ich nicht weiß, ob er mich stören, oder ob ich ihn begrüßen soll. Es ist ja schließlich von der Geschichte her quasi der "Anfang" der Bond-Serie. Wie passt es da ins Bild, dass der Film im 21. Jahrhundert spielt, während die "Nachfolger" in den (19)60ern-90ern spielen??
Wie seht Ihr das? Ist es gut, eine so krasse Abspaltung von der ursprünglichen Serie zu schaffen, oder findet Ihr es eher schade, dass die Chronologie so heftig "gestört" wird?

Also ich persönlich habe Bond ohnehin nie als chronologisch festgelegte "Serie" gesehen. Die gestörte Chronologie stört mich nicht besonders.

Ich find ja ohnehin, dass diese "Prequel"-Story überflüssig ist wie ein Loch im Kopf
 
TE
E

eX2tremiousU

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

TBrain am 17.12.2006 18:56 schrieb:
Kawashima am 16.12.2006 12:38 schrieb:
Ja ich habe den Film auch gesehen , und kann nur sagen das James Bond endlich im 21. Jahundert angekommen ist ! :)
Jaa, endlich ist Bond zum Einheitsbrei verkommen wo ihn viele schon seit Jahren sehen wollten... :rolleyes:
Bond war doch nach den Moore-Filmen eigentlich nur noch öder Einheitsbrei. Als es keine Vorlagen mehr von Fleming gab, und man versuchte komische Geschichten die "zeitnah" waren zu realisieren. Schändliche Versuche Bond irgendwie in das Jahr 2000+ zu drücken. Timothy Dalton war der Erste, der unter dieser Entwicklung leiden musste. Die Filme waren okay, doch sie kamen nicht an. Bronsnan war der Zweite, der eher unbeholfen wirkte. Er hatte weder den Champagner-Charme eines R. Moore, noch die aggressive Mentalität eines S. Connery. Er war imho ein Bond ohne Profil, und die Geschichten waren, bis auf GoldenEye, extrem dümmlich. Mag wohl auch die sehr schlechten Einspielspielergebnisse der letzten beiden Bond-Movies mit Bronsnan erklären. Tragischerweise, bzw. erfreulicherweise konnte Craig in nur einem Film mehr für die Figur Bond tun, als Brosnan in 4 Filmen. Der Sprung war absolut nötig, und eine Umwandlung der Serie einfach angebracht. Einen weiteren Sci-Fi-Bond hätte kein Mensch mehr sehen wollen. "Die Another Day" war fast schon mehr xXx als xXx selbst.
Es gibt pro Jahr mind. 2 sog. Agentenfilme die genau den harten (blabla) Agenten zeigen zu dem jetzt auch Bond verunglimpft wurde. Mission Impossible 123, Bourne 12, XXX 12 ...
Warum verunglimpft? Bond ist endlich so, wie Dalton ihn damals gespielt hat, und wie Fleming die Figur auch geschrieben hat: kalt, hart, zielstrebig, effizient. Zwischen CR und peinlichen Machwerken wie MI2, MI3 und xXx liegen allerdings Welten, bezogen auf Anspruch und schauspielerischer Leistung. Craig IST Bond, er IST ein Agent, während z.B. Cruise nur VERSUCHTE "cool" und "hart" zu sein. Als harter Actionheld taugt der einfach nicht, dazu hat er ein viel zu weiches und freundliches Gesicht. Und über Vin Diesel muss man wahrscheinlich nicht einmal reden, der kann nur Riddick spielen, sonst nichts.
Ich hoffe wirklich, dass man wieder dahin zurückkehrt was einen guten Bond ausmacht. Und dass ist genau dass was schon seit über 40 Jahren erfolgreich ist...
Es ist eben nicht mehr erfolgreich, deshalb hat man das Konzept auch verworfen, und sich endlich an die Vorlage von Fleming gehalten.
Bond ist eben ein Erfolgskonzept. Die Leute, die fröhlich jedes Traditionselement über Bord werfen tun mir jetzt schon leid.
Dank Craig ist Bond nun wirklich wieder ein Erfolgskonzept, der Film hat innerhalb von wenigen Tagen mehr eingespielt, als "Die Another Day" je hätte erreichen können. Außerdem welches Traditionskonzept? Q und Moneypenny fehlen zwar, aber sonst? Die Figur "Bond" ist da, und schließlich kommt es nur auf die an. Ewiggestrige Fans mögen vielleicht den über 40 Jahre bekannten 20 Sekunden Auftritt von Moneypenny vermissen, oder die 2 Minuten des Q-Briefings, aber sonst?
Ich find ja ohnehin, dass diese "Prequel"-Story überflüssig ist wie ein Loch im Kopf
Ich würde mich sehr über Neuverfilmungen der alten Fleming-Bücher mit Craig freuen. Figur und Vorlage aus den Büchern, Realisierung jedoch in der heutigen Zeit. "Back to the Roots", wenn im nächsten Film wieder so ein Mist angezettelt wird wie in den letzten Brosnan-Filmen, dann kann mir die Figur "Bond" endgültig gestohlen bleiben. Aber so dumm werden die Autoren und Produzenten kaum sein, dass sie das Konzept des erfolgreichsten Bondfilms der letzten 10 Jahre wieder demontieren.

Regards, eX!
 

TBrain

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

eX2tremiousU am 18.12.2006 14:25 schrieb:
Bond war doch nach den Moore-Filmen eigentlich nur noch öder Einheitsbrei. Als es keine Vorlagen mehr von Fleming gab, und man versuchte komische Geschichten die "zeitnah" waren zu realisieren. Schändliche Versuche Bond irgendwie in das Jahr 2000+ zu drücken.

Da widerspricht sich ja schon etwas

Wenn Bond vor CR nicht im 21 Jh. angekommen war, wie kann er dann vorher Einheitsbrei gewesen sein? Da ja scheibar alle anderen Actionstreifen bereits im 21. Jh. waren?

Timothy Dalton war der Erste, der unter dieser Entwicklung leiden musste. Die Filme waren okay, doch sie kamen nicht an.

Dazu habe ich eine andere Theorie: Die Daltonfilme waren an sich gute Actionfilme, aber sie waren zu weit von "Bond" entfernt. Zu brutal, zu blutig, zu wenig "britisch". Ich kann mich noch gut erinnern wie das damals so kritisiert wurde (v.a. das zu blutig).

Bronsnan war der Zweite, der eher unbeholfen wirkte. Er hatte weder den Champagner-Charme eines R. Moore, noch die aggressive Mentalität eines S. Connery.

Also in Goldeneye wurde Brosnam gefeiert wie kaum ein anderer Bond-Darsteller zuvor. Und ich kenne einige, die in Brosnan zu der Zeit den perfekten Bond sahen (im krassen Gegensatz zu Dalton). Er war (für mich) die Mischung aus Moore und Connery und damit haargenau passend.

Er war imho ein Bond ohne Profil, und die Geschichten waren, bis auf GoldenEye, extrem dümmlich. Mag wohl auch die sehr schlechten Einspielspielergebnisse der letzten beiden Bond-Movies mit Bronsnan erklären.

Also "Stirb an einem anderen Tag" war meines Wissens nach der bis dato komerziell erfolgreichste Bond-Film

"Die Another Day" war fast schon mehr xXx als xXx selbst.

Das sehe ich natürlich Föllig anders. Der Film hat dem xXx-Mainstream gezeigt dass der Erfolgsfaktor "Bond" gegenüber aufgemotzten Billigimitationen noch immer die Nase vorn hatte.

Warum verunglimpft? Bond ist endlich so, wie Dalton ihn damals gespielt hat, und wie Fleming die Figur auch geschrieben hat: kalt, hart, zielstrebig, effizient. Zwischen CR und peinlichen Machwerken wie MI2, MI3 und xXx liegen allerdings Welten, bezogen auf Anspruch und schauspielerischer Leistung. Craig IST Bond, er IST ein Agent, während z.B. Cruise nur VERSUCHTE "cool" und "hart" zu sein. Als harter Actionheld taugt der einfach nicht, dazu hat er ein viel zu weiches und freundliches Gesicht. Und über Vin Diesel muss man wahrscheinlich nicht einmal reden, der kann nur Riddick spielen, sonst nichts.

Naja "verunglimpft" in " ". Mit Dalton hat man damals schon falsch gelegen. Den Fehler sollte man in kommenden Filmen nicht wiederholen. Was Bond auszeichnet ist dieser britische Charme, in der Mission für Königin und Vaterland... wo war das in CR? Bond musste fast in den Smoking gezwängt werden. Wo war die Eleganz? Ohne das ist der Charakter genauso farblos wie ein Ethan Hunt.

Dank Craig ist Bond nun wirklich wieder ein Erfolgskonzept, der Film hat innerhalb von wenigen Tagen mehr eingespielt, als "Die Another Day" je hätte erreichen können.

Das möchte ich mal bezweifeln. DaD hat in den USA 160 Millionen USD eingespielt (Weltweit über 400 Millionen) CR in den USA nach aktuellen Zahlen zur Zeit 115 Millionen. Damit hat man noch nicht das US-Ergebnis von DaD erreicht. (bei höheren Produktionskosten)

Übrigens auch das Eröffnungwochenende von DaD war erfolgreicher.

Die another Day
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TBrain am 17.12.2006 18:56 schrieb:
Jaa, endlich ist Bond zum Einheitsbrei verkommen wo ihn viele schon seit Jahren sehen wollten... :rolleyes:

Es gibt pro Jahr mind. 2 sog. Agentenfilme die genau den harten (blabla) Agenten zeigen zu dem jetzt auch Bond verunglimpft wurde. Mission Impossible 123, Bourne 12, XXX 12 ...
Hier möchte ich dir widersprechen.

Nicht nur dass der neue Bond völlig anders als xXx und MI - die ich übrigens in keinster Weise schätze, Bourne habe ich nicht gesehen - nicht auf den übertriebenen Einsatz von Schusswaffen und Bomben verzichtet, er benutzt auch nicht mehr die für die Bond-Reihe typischen - in meinen Augen lächerlichen - Hightech-Spielzeuge.

Dabei ist ein guter Mittelweg gefunden worden. Daniel Craig stellt einen Agenten dar, der tatsächlich ein Agent ist, nicht ein Cocktail-schlürfender Schönling, dessen Feinde sich wild mit dem Maschienengewehr durch die Gegend, im wahrsten Sinne des Wortes, ballernd friedlich erschießen lassen, sondern einen Mann, der für seinen Lebensstandart und sein Überleben hart arbeiten muss.

Einen besonderen Pluspunkt bekommt der Film von mir, da er zeigt, dass auch James Bond 007 nur ein Mensch ist, den Mental aber auch Pysisch verletzbar ist und keine falls unfehlbar. Zwar steckt er den Nagel in seiner Schulter weg wie eine Ohrfeige, aber man sieht, dass nicht alle Feinde immer nur daneben schießen.

Wo ich grade bei dem Thema bin möchte ich aber auch den meines Erachtens einzigen Schwachpunkt des Films nennen: Denn Bond tritt nicht mehr so sehr für die Werte der westlichen Welt ein, sondern verkommt ein wenig zum Spielball der Machthabenden, auch wenn er sich den Anschein gibt dagegen zu rebellieren, indem er zum Beispiel in M's Haus einbricht und Mr. White niederschießt.

Doch wie gesagt geling ihm diese Rebellion nicht, er bleibt, was er als Handlanger nunmal ist.

Sehr loben möchte ich - um zum überwiegenden Positiven zurück zu kommen - die im Film gut dargestellten Verhältnisse aus denen Bond kommt. Er ist tatsächlich ein "Arbeiter", der sich seinen Respekt und die Anerkennung im MI6 erarbeiten muss, und nicht der ange- aber nicht belächelte Smokingträger aus früheren Filmen.

Ich gebe Casino Royale die Höchstwertung von 10/10 Punkten und möchte aber bevor ich zum Ende komme noch einmal den meiner Meinung nach grandiosen Vorspann und den gelungenen Titelsong loben.
 

TBrain

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

WiesokeinLeerzeichen am 01.01.2007 23:53 schrieb:
Hier möchte ich dir widersprechen.

Nicht nur dass der neue Bond völlig anders als xXx und MI - die ich übrigens in keinster Weise schätze, Bourne habe ich nicht gesehen - nicht auf den übertriebenen Einsatz von Schusswaffen und Bomben verzichtet, er benutzt auch nicht mehr die für die Bond-Reihe typischen - in meinen Augen lächerlichen - Hightech-Spielzeuge.

Dabei ist ein guter Mittelweg gefunden worden. Daniel Craig stellt einen Agenten dar, der tatsächlich ein Agent ist, nicht ein Cocktail-schlürfender Schönling, dessen Feinde sich wild mit dem Maschienengewehr durch die Gegend, im wahrsten Sinne des Wortes, ballernd friedlich erschießen lassen, sondern einen Mann, der für seinen Lebensstandart und sein Überleben hart arbeiten muss.

Einen besonderen Pluspunkt bekommt der Film von mir, da er zeigt, dass auch James Bond 007 nur ein Mensch ist, den Mental aber auch Pysisch verletzbar ist und keine falls unfehlbar. Zwar steckt er den Nagel in seiner Schulter weg wie eine Ohrfeige, aber man sieht, dass nicht alle Feinde immer nur daneben schießen.

Das mag ja Bond für dich nachvollziehbarer und menschlicher machen, versaut MIR aber das Bondfeeling. Es war eben nie so, plötzlich ist es so und das stört mich.

Etwa so als würde Spock bei Star Trek plötzlich einen ganzen Kinofilm lang lachen und weihnen... irgendwie auch nachvollziehabar und menschlicher aber eben "falsch".

Wo ich grade bei dem Thema bin möchte ich aber auch den meines Erachtens einzigen Schwachpunkt des Films nennen: Denn Bond tritt nicht mehr so sehr für die Werte der westlichen Welt ein, sondern verkommt ein wenig zum Spielball der Machthabenden, auch wenn er sich den Anschein gibt dagegen zu rebellieren, indem er zum Beispiel in M's Haus einbricht und Mr. White niederschießt.

Doch wie gesagt geling ihm diese Rebellion nicht, er bleibt, was er als Handlanger nunmal ist.

Also dass er am Ende der Handlanger bleibt ist ein wirklicher Lichtblick. Die Hoffnung dass alles doch wieder so wird wie es war ^^

Hätte er deiner Meinung nach weiter M gegenüber aufmüpfig sein sollen? Oder den MI6 verlassen?

Ich will aber nocheinmal sagen, dass ich den Film wirklich gut fand... als Actionfilm, nicht aber als Bondfilm.
 
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eX2tremiousU

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

TBrain am 02.01.2007 00:19 schrieb:
Das mag ja Bond für dich nachvollziehbarer und menschlicher machen, versaut MIR aber das Bondfeeling. Es war eben nie so, plötzlich ist es so und das stört mich.

An der Darstellung von Bond scheiden sich wirklich die Geister. Über Weihnachten und Neujahr gab es mal wieder diverse Bondwiederholungen zu sehen, z.B. "GoldenEye", "The Man With The Golden Gun", "On Her Majesty's Secret Service" und "A View to a Kill". Was bei den Filmen im Bezug auf Casino Royale doch sehr stark auffällt, ist die göttergleiche und hochnäsige Art wie sich Bond gibt. Er schlägt Frauen, kommentiert alles mit sexistischen, unpassenden, naiven oder pseudolustigen Kommentaren, und scheint jede Gefahr als kleines Abenteuer zu sehen, niemals aber als tatsächliche Bedrohung für sein Leben - auf Dauer grausam dröge und vorhersehbar, gemessen an heutigen Standards.
Der Faktor, dass Bond eigentlich ein "Agent" ist kommt kaum zur Geltung. Die "Art" wie sich die Figur gibt ähnelt eher einem dekadenten Millionär, oder einem Top-Manager der kleine Sexabenteuer in Thailand erlebt, als einem Agenten der unter Einsatz seines Lebens versucht die Ziele seiner Regierung zu erfüllen. Bond wird zwar geschlagen, doch er sieht so aus wie zuvor: die Frisur sitzt perfekt, der kalte "Arschlochcharme" bleibt bestehen und im nächsten Moment liegt der Bösewicht am Boden. DAMALS war so eine Darstellung cool und cineastisch, aber 2006 war imho endlich der Zeitpunkt gekommen, wo ein anderer Bondstil gezeigt werden musste. Man kaufte Connery, Moore, Brosnan und Co. einfach niemals ab, dass die nur normale Menschen waren. Craigs Verkörperung hingegen geht in die richtige Richtung: es wird auch mal die "andere" Seite gezeigt. Bond bei der Folter, Bond kurz vor dem Tod, Bond blutverschmiert nach einem Kampf, Bond außer Atem und komplett verschwitzt bei der Verfolgungsjagd in Afrika, Bond als frecher Junge der es wagt bei M einzubrechen.

Man kann diese neue Darstellung mögen oder hassen, aber allein für die Figur war dieser Schritt wichtig, da Bond endlich als glaubwürdiger "Mensch" angesehen werden kann, und nicht als hochnäsiger und steinkalter Mr. Unsterblich.

Regards, eX!
 
TE
R

ruyven_macaran

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

*thread aus der versenkung hol*

hab ihn jetzt auch endlich gesehen (open air), aber es gab da ein problem, bei dem ihr vielleicht helfen könnt:

kurz vor schluß viel der ton aus, das letzte, was man hörte, war der schuss auf mr. white (wenn er das war - man fährt am see vor, bond ruft an, schuss fällt)
das bild hat nur n paar sekunden länger gehalten (blick aus perspektive des mannes am boden auf bond), dann kam schwarz, dann abspann (ohne ton - hoffe mal, ich hab keine gute musik verpasst?)

also kann mal kurz jemand die letzten minuten beschreiben?
danke.



ansonsten m2cents:

(spoilern lass ich solange nach erscheinen mal weg)

8,5/10 als film, 10/10 als neuer bond.

minuspunkte gibts eigentlich kaum:

-die etwas überlange parcourszene am anfang (mag sein, dass ich einfach schon zu viele parcour aufnahmen gesehen habe und es deswegen nicht atemberaubend genug fand. aber ein paar auflockernde elemente wie die sache mit dem schaufellader, dem weg durch die wand, das aufspringen aufs auto,.. wären nicht schlecht gewesen)
-die leichten längen in der mitte (zuviel liebesschnulze)
-die wirklich lächerlichen effekte bei dem einstürzenden haus. (hab keine ahnung, ob es in venedig wirklich häuser gibt, die nur noch von schwimmkörpern gehalten werden - aber ich bezweifle stark, dass die SO zusammenfallen würden...
-ford, wo man nur hinguckt: ford. (sei es als ford -man hätte vielleicht klarstellen sollen, dass bond sich einen mietwagen nehmen musste-, als jaguar, als daimler, als volvo, als... und gerade in montenegro? wäre es ganz nett gewesen, wenn der rest der einheimischen bevölkerung dann nicht auch noch porsche, bentley&co fährt)
-das vollkommen lächerliche selbst-hilfe kit
-die ereignisse nach dem ende des spiels werden erst später ersichtlich, aber auch nur, wenn man jede andeutung interpretiert.

ansonsten exzellenter film, vor allem weil er immer überrascht.
das fängt bei einem bond an, dem die puste ausgeht, geht über tankwagen, die nicht explodieren, frauen, die plötzlich mitten auf der straße liegen (und autos, die anschließend nicht nur nen kratzer haben!) bis hin zu so grundlegenden sachen wie dem höhepunkt, der auf der hälfte des films liegt.

und das bond mal nicht 100% bond ist, war auch sehr nett und als grundkonzept eines filmes sehr, sehr ansprechend.
insebsondere da er zum schluss schonmal auf ~50% bond kommt und es sich somit um den ersten film der reihe mit sowas wie "characterentwicklung" handeln dürfte.
ich freu mich jedenfalls schon auf den nächsten, der dann vielleicht noch ein bißchen britischer wird - aber schon jetzt ist craig mehr bond, als es allglatt-brosnan je geworden wäre.

(und nein, ich bin kein dalton-macht-alles-kaputt fan, eigentlich war mir moore sogar der liebste bonddarsteller - humor, charme, überlegenheit durch geschickte tricks, physische handlungen eher selten und dann auch kein übermensch. brosnan dagegen... schleimbeutel, der alles und jeden bedienen kann, gigantische übermachten niedermetzelt und am ende in etwas so viel abbekommen hat, wie ne teflonpfanne)
 
TE
I

ich98

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AW: [Kino] “You know my Name” - Double-0 Seven: Casino Royale

ruyven_macaran am 24.06.2007 19:37 schrieb:
also kann mal kurz jemand die letzten minuten beschreiben?
danke.

Bond ruft an und schießt Mr. White ans Bein, der Kerl schrabbelt dann so jammern durch den Sand und dann will er so eine Treppe hoch kriechen.
Bond läuft mit der MP an ihm vorbei und stellt sich vor ihn. Dann kommt sowas wie: "Bond, James Bond" --> typische Bondmusik --> Abspann. ;)
 
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