• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


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  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

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Keiner kauft mein Spiel! Indie-Entwickler zahlt 140.000 Dollar, verdient 0 $

Es steht immerhin dabei, dass er Gone Home mitentwickelt hat und sich danach "verselbstständigt".
War das denn ein Erfolg, und war er wirklich wichtig dort? Wenn ja, dann hat er natürlich mit hoher Sicherheit einiges auf der hohen Kante,

Und wenn er Miete in San Francisco zahlen konnte, er muss da ja nach Gone Home von Oregon hingezogen sein, dann wird er sicher schon irgendwo Kohle gehabt haben.
oder eben sich auch noch Geld geliehen, oder nen (Neben)Job gehabt, oder... oder... es steht halt nirgends da, dass er in den 4 Jahren nichts anderes gemacht hat als am SPiel zu arbeiten, und es steht auch nicht da, dass er ausschließlich sein Erspartes verwendete. That's all I say...

Und 140.00 + vier Jahre hohe Lebensunterhaltskosten das ist schon eine Hausnummer, die man sich erst mal leisten können muss. "Normalverdiener" können von sowas jedenfalls nur träumen.
ich weiß nicht, wie alt er ist, aber nicht wenige haben - vor allem wenn sie vom zurückgelegten Geld auf Aktien gesetzt haben, was in den USA viele tun - nach 20-30 Jahren Arbeit durchaus ihre 200-300..000 zusammen auch mit einem Durchschnittsjob - manche kaufen davon eben dann ein Haus.... andere Gründen eine Firma... wieder andere behalten es für den Lebensabend... wer weiß... ;)

Und gut, KEIN Haus oder Auto kaufen sind nun wirklich schwache Argumente. Seinen 401 Rentenplan anzugreifen wäre allerdings ziemlich dumm.
Wer sagt denn, dass er diesbezüglich schlau ist? Oder dass er nicht sicher war, dass er das Geld definitiv wieder reinbekommt? Zudem sagt er ja selber, dass nicht sein ganzes Erspartes quasi weg sei - kann also durchaus sein, dass alles weg ist bis auf die "Rente" ;)


Was nun genau stimmt, wissen wir auf Basis der Infos nun mal nicht...
 
Ich spiel mittlerweile genausogern "Indietitel" wie Triple-Gay

Nur für den Fall, dass Du denkst, Deine Ausdrucksform wäre lustig - dem ist nicht so. Es mag in Deinem Kaff noch nicht angekommen sein, aber auch wenn es in Deinem Freundeskreis "total normal" und echt überhaupt nicht diskriminierend gemeint ist, blablabla: Sachen, die man doof findet als "schwul" zu bezeichnen ist homophobe Sprache. It´s 2018. Und Du machst das hier ständig. Halt Dich an die Netiquette, oder schreib woanders. Danke.
 
Es ist halt ein sehr spezielles Spiel, das zwar toll aussieht und wohl auch nette Geschichten erzählt, dennoch gibts eben auch spielerisch einige gravierende Mängel.

Das bei der Flut an neuen (Crapware) Titel auf Steam sowas auch untergeht ist da nicht verwunderlich.
 
schade

Ja schade darum das sich Leute die sich wirklich mühe mit einem Spiel geben, leer ausgehen. Der Markt ist nunmal voll mit Spielen und da herauszustechen ist schon schwierig genug. Dann ist das Spiel ansich nicht jedermanns Sache. Das da nicht viel bei rumkommt war abzusehen.

Sorry fürs Offtopic
Nur für den Fall, dass Du denkst, Deine Ausdrucksform wäre lustig - dem ist nicht so. Es mag in Deinem Kaff noch nicht angekommen sein, aber auch wenn es in Deinem Freundeskreis "total normal" und echt überhaupt nicht diskriminierend gemeint ist, blablabla: Sachen, die man doof findet als "schwul" zu bezeichnen ist homophobe Sprache. It´s 2018. Und Du machst das hier ständig. Halt Dich an die Netiquette, oder schreib woanders. Danke.

Wie du breits sagtest, "It`s 2018" Wir leben nicht in Nordkorea wo es einem verboten wird Dinge zu sagen. Und triple Gay ließt man im zusammenhang von AAA-Titel ständig. Keine Ahnung ob du noch hinterm Mond lebst aber im Internet ist sowas völlig normal und hat absolut nichts mit Homophobie zu tun...btw mein Chef ist schwul und er lacht Leute wie dich aus, die sowas als homophob bezeichnen :D Welch Ironie.
 
[...]Wie du breits sagtest, "It`s 2018" Wir leben nicht in Nordkorea wo es einem verboten wird Dinge zu sagen. Und triple Gay ließt man im zusammenhang von AAA-Titel ständig. Keine Ahnung ob du noch hinterm Mond lebst aber im Internet ist sowas völlig normal und hat absolut nichts mit Homophobie zu tun...btw mein Chef ist schwul und er lacht Leute wie dich aus, die sowas als homophob bezeichnen :D Welch Ironie.
... und es gibt Leute die sich wg. solcher Kommentare erst Jahrzehnte später "outen" und dadurch wertvolle Jahre weggeworfen haben, einfach weil sie Angst hatten, wie Leute "im Jahr 2018" noch darauf reagieren. :rolleyes:

Nur weil du eine Person kennst, die sich darüber tot lacht, kannst du das nicht Verallgemeinern. :-S

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Was das eigentliche Spiel betrifft, das wundert mich jetzt eigentlich schon, dass sich gerade das Spiel so schlecht verkauft haben soll. Denn das Spiel liegt auf meiner "Beobachten"-Liste, einfach weil es wirklich interessant aussieht ... ich glaub sogar Bonkic hat irgendwie in diesem Forum das Spiel als "Geheimtipp" erwähnt.

Ich würde es dem Entwickler jedenfalls wünschen, dass er durch den Verkauf seine Kosten decken kann und ggf. noch ein kleines Indie-Juwel entwickelt. :top:
 
Wie du breits sagtest, "It`s 2018" Wir leben nicht in Nordkorea wo es einem verboten wird Dinge zu sagen.
Hierzulande gibt es auch Verbote, etwas zu sagen.
Angefangen bei der Holocaustleugnung über Volksverhetzung, Rufmord, Beleidigungen, Aufforderungen zu Straftaten, Falschaussagen unter Eid bis hin zu ausgesprochenen "Namen" für Polizeibeamte gibt es diverse Kommunikationsverbote.

Aber natürlich gibt es deutliche Unterschiede zu NK & Co.

Und triple Gay ließt man im zusammenhang von AAA-Titel ständig.
Ähm, nein.
Das habe ich ehrlich gesagt noch nie gelesen und bis zu diesem Posting auch gar nicht auf AAA Titel bezogen. ... Hab meine morgendliche Tasse Tee auch noch nicht auf ...

Keine Ahnung ob du noch hinterm Mond lebst aber im Internet ist sowas völlig normal ...
Keine Ahnung, ob du hinterm Mond lebst, aber genau das ist das Problem.
 
... er habe zu wenig Erfahrung in Sachen Organisation und Marketing gehabt ...
... mangelndes Playtesting und fehlende Zeit für QA ...
... habe man nicht nur vergessen, die Steuerung des PC-exklusiven Titels besser an Maus und Tastatur anzupassen, ...
... Probleme beim Spieltempo wie ein schleppender Mittelteil niemanden beim Entwicklerstudio Dim Bulb Games auffiel...
... wichtige Mitarbeiter [kehrten] dem Projekt den Rücken - zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt ...

Aber das Fazit ist dann:
"Das Fiasko von Where the Water Tastes Like Wine sieht Nordhagen als Indiz dafür, dass es immer schwieriger wird, in der Indie-Szene Geld zu verdienen."

Äh ...

QLvFm8m.gif
 
Jetzt hab ich mir mal ein paar Minuten Gameplay angesehen ... was soll das denn sein?

Da fallen mir selbst als Laie auf Anhieb so viele Sachen auf, die man so nicht machen kann und sollte, daß ich da eine halbe Stunde drüber referieren könnte. Was soll zB dieser Teil, wo man als Godzilla-großer Landstreicher über die Map wandert? Macht das irgendwie mehr Sinn, als wenn man eine 2D Karte in dem Zeichenstil der Dialogszenen hätte? Und schwupps - hätte man sich die Entwicklung einer 3D Engine gespart.
Zumal das auch extrem häßlich aussieht ...
oder die UI Elemente während der Dialogszenen, die einfach über die vorherigen drüber geklatscht werden. Aber für "Du erzählst die Geschichte von <Geschichtenname>" wird dann alles bis auf ein Wallpaper ausgeblendet und nur dieser eine Satz steht auf dem Bildschirm. Anstelle der Geschichte, die man vielleicht noch mal kurz lesen will, weil sich die Reaktion des Gesprächspartners ja darauf bezieht.

Also im adhoc Eindruck können sie froh sein, daß das Spiel 75% geholt hat und nicht nur ~40% bekommen hat.
 
... er habe zu wenig Erfahrung in Sachen Organisation und Marketing gehabt ...
... mangelndes Playtesting und fehlende Zeit für QA ...
... habe man nicht nur vergessen, die Steuerung des PC-exklusiven Titels besser an Maus und Tastatur anzupassen, ...
... Probleme beim Spieltempo wie ein schleppender Mittelteil niemanden beim Entwicklerstudio Dim Bulb Games auffiel...
... wichtige Mitarbeiter [kehrten] dem Projekt den Rücken - zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt ...

Aber das Fazit ist dann:
"Das Fiasko von Where the Water Tastes Like Wine sieht Nordhagen als Indiz dafür, dass es immer schwieriger wird, in der Indie-Szene Geld zu verdienen."

Äh ...

Na ja, das kommt halt häufiger vor.. nicht nur in der Spieleentwicklung...

Man hat einen kreativen Geist bzw. jemanden, der einen oder ein paar Teilaspekte des Gesamtprozesses richtig gut kann.. der macht sich mit was selbstständig und fliegt dann auf die Nase weil die ganzen anderen unterstützenden Prozesse, die aber elementar sind, wegen Nichtkönnen/Nichtwollen/KeineZeitDafürHaben
vernachlässigt werden. Oftmals Dinge, die viele ungenannte, niemals bekannte fleißige Geister im Hintergrund erledigt haben.

Ist wohl auch ein Grund warum (manchmal) die Publisher in ein Studio "hart reingehen" wenn sie merken dass die Kreativen sich völlig verrannt haben, dann kriegen die einen Producer vor die Nase gesetzt.. und der kürzt, streicht, reorganisiert und ist allgemein verhasst.. und der Publisher dann im Hintergrund auch
(denn der hat ja die "Vision" verhindert.. auch für die Spielerschaft. Dass das Ding wahrscheinlich nie so auf den Markt gekommen wäre weil vorher pleite oder aufgrund der Komplexität von selbst kollabiert will ja keiner sehen).

Wie war noch mal die Story mit dem THQ Producer der "Stalker" wieder auf die Spur gebracht hatte und fast in Todesangst da vor Ort lebte? :) :)
 
Und triple Gay ließt man im zusammenhang von AAA-Titel ständig. Keine Ahnung ob du noch hinterm Mond lebst aber im Internet ist sowas völlig normal und hat absolut nichts mit Homophobie zu tun...
Also ich lese das hier zum ersten Mal und ich wohne weder hinterm Mond noch in einem kleinem Dorf. Und ich bin auch nicht erst seit gestern im Net unterwegs. Wie kommst du also zu dieser doch recht Merkwürdigen Behauptung?
Gay steht für Homosexuell, was hat das also mit einem Spiel zu tun was ein spezielles finanzielles Budget zugrunde liegt? Kannst du ja gerne mal uns hier erleuchten, damit wir begreifen was es mit AAA-Gay so auf sich hat.
Die Vermutung das Gay dann für dich als Schimpfwort steht lässt dann doch eher den Schluss zu das DU dann wohl so ziemlich hinterm Mond lebst.
 
... er habe zu wenig Erfahrung in Sachen Organisation und Marketing gehabt ...
... mangelndes Playtesting und fehlende Zeit für QA ...
... habe man nicht nur vergessen, die Steuerung des PC-exklusiven Titels besser an Maus und Tastatur anzupassen, ...
... Probleme beim Spieltempo wie ein schleppender Mittelteil niemanden beim Entwicklerstudio Dim Bulb Games auffiel...
... wichtige Mitarbeiter [kehrten] dem Projekt den Rücken - zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt ...

Aber das Fazit ist dann:
"Das Fiasko von Where the Water Tastes Like Wine sieht Nordhagen als Indiz dafür, dass es immer schwieriger wird, in der Indie-Szene Geld zu verdienen."

Äh ...

QLvFm8m.gif


und wo widerspricht sich diese ansicht - wenn man trotz dieser angegebene mängel immer noch geld verdienen könnte, dann wäre es eben nicht "schwieriger" geld zu verdienen.
man muß also sehr gut bis perfekt arbeiten um wirklich geld zu verdienen - und das ist eben schwierig.
 
und wo widerspricht sich diese ansicht - wenn man trotz dieser angegebene mängel immer noch geld verdienen könnte, dann wäre es eben nicht "schwieriger" geld zu verdienen.
man muß also sehr gut bis perfekt arbeiten um wirklich geld zu verdienen - und das ist eben schwierig.
Sicher ist es schwierig, Spiele zu machen - aber eine besondere Schwere für Indiespiele sehe ich da nicht.

Vor allem liegt das Problem in diesem Fall eben nicht daran, daß es ein Indiespiel ist, sondern ua daran, daß man "vergessen [hat], die Steuerung des PC-exklusiven Titels besser an Maus und Tastatur anzupassen" - im Ernst: Wie kann man das "vergessen"? Wie scheiße muß man planen, um den Punkt Steuerung dermaßen weit unten auf dem Zettel zu haben, daß man ihn komplett vergisst?

Auch die anderen Punkte klingen sehr danach, daß jemand keine Ahnung gehabt hat, wie man ein Projekt dieser Größenordnung angeht - wenn da soviel schief läuft, ist der Mißerfolg nicht mit der Kategorie "Indie" begründbar.
 
Sicher ist es schwierig, Spiele zu machen - aber eine besondere Schwere für Indiespiele sehe ich da nicht.
:haeh:

Eigentlich erklärt sich das schon ganz gut, denn bei Indie-Spielen fehlt meistens ein finanzstarker Partner im Hintergrund der eben die benötigten "zusätzlichen" Arbeiten, wie QA etc.pp., finanziert bzw. Know-How liefert, wie man sowas ggf. ohne Probleme testen kann.

Vor allem liegt das Problem in diesem Fall eben nicht daran, daß es ein Indiespiel ist, sondern ua daran, daß man "vergessen [hat], die Steuerung des PC-exklusiven Titels besser an Maus und Tastatur anzupassen" - im Ernst: Wie kann man das "vergessen"? Wie scheiße muß man planen, um den Punkt Steuerung dermaßen weit unten auf dem Zettel zu haben, daß man ihn komplett vergisst?
Ggf. hatte man bei der Planungsphase bzw. Entwicklungsphase aufgrund der höheren, möglichen Einnahmen ein Multiplattformspiel geplant und konzipiert, das ggf. aber am Ende der Entwicklung als nicht umsetzbar, wg. Lizenzkosten etc., ad acta gelegt? Es gibt ja nun viele Gründe wieso wesshalb warum und gerade bei der ersten Entwicklung eines Spiels dürfte sowas nicht sooooo abwegig sein.

Auch die anderen Punkte klingen sehr danach, daß jemand keine Ahnung gehabt hat, wie man ein Projekt dieser Größenordnung angeht - wenn da soviel schief läuft, ist der Mißerfolg nicht mit der Kategorie "Indie" begründbar.
Naaaaaja ... genau diese Punkte klingen für mich nach einem Studio ohne finanzstarken Partner, sprich Indie, die sich übernommen haben. Schau dir doch einfach die gescheiterten Projekte auf Kickstarter an, die sind doch genau mit solchen Argumenten gescheitert. Übernommen, zuviele Features, Partner sind abgesprungen [...].

Ich vermute einfach mal, dass die wenigsten Indie-Spiele wirklich reich machen und ein sehr beachtlicher Teil trotz spielerischer Qualitäten und Finessen eher eine finanzielle Bauchlandung hinlegen wird. Natürlich gibt es Indie Spiele wo der Entwickler massig Geld generiert hat, z.B. Braid und natürlich Minecraft, aber auf die Menge betrachtet ist das eher ein minimaler Prozentsatz von wirklich finanziell erfolgreichen Projekten. Leider. :-|
 
Ich vermute einfach mal, dass die wenigsten Indie-Spiele wirklich reich machen und ein sehr beachtlicher Teil trotz spielerischer Qualitäten und Finessen eher eine finanzielle Bauchlandung hinlegen wird. Natürlich gibt es Indie Spiele wo der Entwickler massig Geld generiert hat, z.B. Braid und natürlich Minecraft, aber auf die Menge betrachtet ist das eher ein minimaler Prozentsatz von wirklich finanziell erfolgreichen Projekten. Leider. :-|

Aber das ist doch mit vielen Firmen so.
Man liest ja praktisch nur von erfolgreichen (oder ehemals erfolgreichen) Firmen.
Da könnte man auf den Gedanken kommen, dass dies der Normalfall sei, dass man erfolgreich ist.

Der Normalfall ist aber, dass es Firmen gibt, die "einfach" so existieren und sich über Wasser halten können und das vielleicht sogar gut.
Andere schaffens gar nicht auf so ein Niveau und verschwinden sang- und klanglos.
Grossartige Erfolge sind oft auch ein durch glückliches Zusammenkommen vieler Faktoren zustande gekommen
 
:haeh:

Eigentlich erklärt sich das schon ganz gut, denn bei Indie-Spielen fehlt meistens ein finanzstarker Partner im Hintergrund der eben die benötigten "zusätzlichen" Arbeiten, wie QA etc.pp., finanziert bzw. Know-How liefert, wie man sowas ggf. ohne Probleme testen kann.
Ja sicher hat man mit einem spendablen Finanzgeber ganz andere Möglichkeiten(!) ...

Wenn man generell ein Spiel entwickelt, muß man mit dem arbeiten, was man hat. Mit minimal Budget muß man eben umso gründlicher planen, um alle Punkte abhaken zu können. Und anvisierte Ziele möglicherweise auch kürzen. Was man allerdings vorher machen sollte, um keine der knappen Ressourcen zu verschwenden.

Wenn man es dann aber nicht mal schafft, das Spiel durchzuspielen, ohne dabei zu merken, daß es im Mittelteil "schleppend" wird, dann hat man an der falschen Stelle gekürzt.
 
"Walking-Simulator zur Zeit der Wirtschaftskrise in den 1930er Jahren. "

Und da wundern die sich darüber, daß niemand Geld dafür ausgeben will ?

Der Indy Markt hat sich teilweise selbst überlebt. Unmengen an immer merkwürdigeren Spielchen werden veröffentlicht. Langsam ist wirklich mal gut mit zwanghaftem Pixel Look, Spielen, die gar keine sind und übertrieben künstlerischem Anspruch.

Für mich bedeutet ein gutes Indy Spiel Cup Head, Kerbal, This War of Mine, Darkest Dungeon, usw. und eben keine Walking Simulatoren, Psychadelischer Schrott oder gar (natürlich tragische) Trauerbewältigungen wie This Dragon Cancer.
 
[...]Wenn man generell ein Spiel entwickelt, muß man mit dem arbeiten, was man hat. Mit minimal Budget muß man eben umso gründlicher planen, um alle Punkte abhaken zu können. Und anvisierte Ziele möglicherweise auch kürzen. Was man allerdings vorher machen sollte, um keine der knappen Ressourcen zu verschwenden.
Nun ja, wohl eher mit einem minimalen Budget wird man eher die Dinge umsetzen (müssen), damit das Spiel überhaupt erscheinen kann. Dazu gehören eben Grafiken etc.pp. und hier wird QA auf der Prioritätenliste wohl eher auf der Rückseite ganz unten stehen. ;-)

Wenn man es dann aber nicht mal schafft, das Spiel durchzuspielen, ohne dabei zu merken, daß es im Mittelteil "schleppend" wird, dann hat man an der falschen Stelle gekürzt.
Hast du schon mal programmiert bzw. etwas entwickelt? Sei es ein Level, ein Mod oder etwas ähnliches? Man wird einfach "blind" ... es ist einfach so. Genau so wie es heute im Job ist: du machst eine Tätigkeit seit Jahren unverändert, denkst dir nichts dabei und kaum kommt eine heiße Kollegin, schaut dir über die Schulter und meint lapidar: "Das könnte man aber schneller und einfacher lösen, wissen Sie das?!". ;-)

Das was du beschreibst ist ja nicht falsch, ganz und gar nicht: es ist genau das Gegenteil. So wäre es komplett richtig. Nur wissen wir beide, das es sowas im Berufsleben nicht gibt. Theoretisch korrekt != praktisch umsetzbar.
 
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