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Hogwarts Legacy: Transgender-Option als Reaktion auf Autorin

LarryMcFly

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Falls du Daten über die Größe dieser Gruppe hast - und zwar auch diejenigen die schweigend zustimmen - hindert dich niemand daran die Quelle ier zu posten.
Nanana, mal Fakten haben wollen und dann angebliche schweigende "Zustimmer" hinzudichten
(am besten die gefühlte Mehrheit:rolleyes:), ist schon ein ganz schön hinterfotziger Move, um gleich am Anfang jegliche Datenlage zu diskreditieren - das funktioniert bei mir nicht. ;)
Zusammen konservativ 3.8% sind LGBT, ganz, gaaanz liberal 20%.
Das ist und bleibt eine Minderheit.
Fakten.

Ich sehe den Zusammenhang zwischen realen historischen Völkern und zu Harry Potter Fantasy nicht.
Das ist dann dein Problem. :P
Sie wird nicht wegen ihrer Überzeugung auf das Geld verzichten wollen. :B
Rowling ist 1 Milliarde US Dollar schwer.
Über die paar Peanuts kann sie da nur lachen.
Wahrscheinlicher ist, daß sie weder von diesen Programmierern noch von dem Spiel weiß und sie einen feuchten Kehricht darauf gibt, was ein paar dahergelaufene Fuzzis so von sich geben - da wäre sie ja 24/7 beschäftigt sich um die Meinung anderer Leute zu kümmern.
 
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xaan

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Nanana, mal Fakten haben wollen und dann angebliche schweigende "Zustimmer" hinzudichten
(am besten die gefühlte Mehrheit:rolleyes:), ist schon ein ganz schön hinterfotziger Move, um gleich am Anfang jegliche Datenlage zu diskreditieren - das funktioniert bei mir nicht. ;)
Zusammen konservativ 3.8% sind LGBT, ganz, gaaanz liberal 20%.
Das ist und bleibt eine Minderheit.
Fakten.
Nun muss man allerdings nicht selbst LGB oder T sein um der Meinung zu sein, dass diese Menschen nicht diskriminiert werden sollten. Es ist völlig normal, dass wir grundlegenen Menschenrechte von Minderheiten schützen, denen die Mehrheit nicht etwa deshalb fehlt weil sie mehrheitsunfähige Meinungen vertreten, sondern weil sie schlicht nicht zahlreich genug sind.

Du konstruierst aus einem Umstand der biologisch/demographisch bedingt ist einen Zusammenhang zu politischer Zustimmung bzw. Ablehnung und implizierst, wer nicht zu dieser Gruppe gehöre könne ja unmöglich deren Ansicht zustimmen. So zu argumentieren ist hochgradig unaufrichtig.

Ich behaupte mal, die Konzepte "Leben und leben lassen" und "don't be a dick" sind klar die Mehrheitsmeinungen.

Rowling ist 1 Milliarde US Dollar schwer.
Über die paar Peanuts kann sie da nur lachen.
Wahrscheinlicher ist, daß sie weder von diesen Programmierern noch von dem Spiel weiß und sie einen feuchten Kehricht darauf gibt, was ein paar dahergelaufene Fuzzis so von sich geben - da wäre sie ja 24/7 beschäftigt sich um die Meinung anderer Leute zu kümmern.

Sie ist sicher nicht Milliardärin geworden indem sie so flapsig und desinteressiert mit ihrem Goldesel - ihrer Marke - umgeht wie du es ihr gerade unterstellst.
 
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LarryMcFly

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Nun muss man allerdings nicht selbst LGB oder T sein um der Meinung zu sein, dass diese Menschen nicht diskriminiert werden sollten. Es ist völlig normal, dass wir grundlegenen Menschenrechte von Minderheiten schützen, denen die Mehrheit nicht etwa deshalb fehlt weil sie mehrheitsunfähige Meinungen vertreten, sondern weil sie schlicht nicht zahlreich genug sind.

Du konstruierst aus einem Umstand der biologisch/demographisch bedingt ist einen Zusammenhang zu politischer Zustimmung bzw. Ablehnung. So zu argumentieren ist hochgradig unaufrichtig.
Meine Güte was für ein Blödsinn, du konstruierst doch hier den Zusammenhang zwischen Harry Potter und einer automatisierten Zustimmung zu (in einer massiv rassistischen und unterdrückerischen Gesellschaft die du auf biegen und brechen liberal daherquatschen willst) LGBTQ+ Themen in Harry Potter.
Es ist wohl absolut logisch, daß Mitglieder der LGBTQ+ Bewegung ihre generelle Abbildung in Videospielen als positiv werten und dafür stimmen.
Jedoch eine schweigende zustimmende Mehrheit daherzufantasieren, indem man die Menschenrechtskarte zieht (Vertretung in einem privat finanzierten Videospiel...go figure) ist mal wieder deine typische unlautere Wortdreherei.
Keine Sorge ich bin hier raus, du hast "gewonnen" :finger:
 

Wamboland

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Man könnte natürlich auch argumentieren, das Hogwarts unter Dumbledore sehr progressiv ist. Dumbledore ist sehr tolerant, was Nicht-menschliche Rassen angeht (ja Hogwarts hat Hauselfen aber eine unfaire Behandlung hört man nie) im Wald können die Zentauren ungestört leben und in der Schule selber scheint es auch keinen Rassismus unter den Schülern zu geben (zumindest nicht nach Hautfarbe usw.) Das einzige,was aufkommt, ist das Thema mit den muggelstämmigen Zauberern und das scheint nur auf einHaus zuzutreffen. Und nicht zu vergessen, Dumbledore schaut mehr auf die Taten als auf die Herkunft seiner Lehrer und Schüler.

Zum Thema an sich. Ich warte fast noch darauf, das Rowling um die Ecke kommt und dann sagt "Ok, ich verstehe. Dann ziehe ich meine Lizenz wieder ein und euer Projekt stirbt" Das wird wahrscheinlich nicht passieren aber theoretisch könnte sie das machen, wenn sie den Eindruck bekommt, ihre Marke wird "zweckentfremdet"
1. Ist es bis zu Dumbledore's Zeit noch etwas hin wenn es im 19. Jahrhundert spielt ...
2. Den Hauselfen geht es "gut" weil sie Sklaven sein wollen - Hauselfen wie Dobby sind eine Abnormität ...
Wenn ihre Herrschaft ihnen ein richtiges Kleidungsstück gibt - und sei es nur eine Socke - sind sie aus den Diensten der Familie entlassen. Für fast alle Hauselfen ist dies die schlimmste Drohung und größte Schande, die ihnen passieren kann. Sie wollen Sklaven ihrer Herrschaft bleiben. Wenn ein aufgeklärter Hauself wie Dobby frei sein will und sich sogar für seine Arbeit bezahlen lässt, empfinden die anderen Hauselfen dies als völlig ehrlos und peinlich.
Macht sie dann eben zu glücklichen Sklaven, aber mehr auch nicht.

Das Spiel spielt aber ~100 Jahre vor den Büchern/Filmen und auch in denen gibt es zahlreiche Andeutungen, einige habe ich schon genannt, aber eine weite wären die Squibs
Wenn alle Anzeichen von Magie ausbleiben, ist es ihnen furchtbar peinlich, und sie bekommen Angst, ihr Kind könnte sich als Squib entpuppen. Um doch noch Magie aus ihm herauszulocken, bringen die magisch begabten Eltern und Verwandten ihr Kind dann oft in extreme angstmachende Situationen, indem sie das Kind beispielsweise an den Füßen aus dem Fenster halten.

Wenn sich schließlich trotz solcher Prozeduren tatsächlich herausstellt, dass das Kind "nur" ein Squib ist, sind die Eltern enttäuscht, und der betroffene Sprössling hat ein schwieriges Leben zwischen zwei Welten(...)
Wie gesagt, für mich ist die HP Welt durch Vorurteile, Traditionen und konservative Normen geprägt, selbst noch Ende des 20. Jahrhunderts (die HP Bücher/Filme sind ja in den 1990er verortet soweit ich weiß). Daher ist es mMn nicht passend für das Setting.

Wäre für mich so als wenn es ein Spiel in dem man einen Sklaven den USA spielt und ich bei der Char Erstellung die Hautfarbe frei wählen dürfte ... ja, der Vergleich hinkt, keine Frage. Und wie ich schon geschrieben habe - am Ende tangiert es mich nicht wirklich, da ich ja trotzdem einfach einen Jungen oder Mädchen spielen könnte, wenn ich das will.
 

xaan

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Meine Güte was für ein Blödsinn, du konstruierst doch hier den Zusammenhang zwischen Harry Potter und einer automatisierten Zustimmung zu (in einer massiv rassistischen und unterdrückerischen Gesellschaft die du auf biegen und brechen liberal daherquatschen willst) LGBTQ+ Themen in Harry Potter.
Nein, ich konstruiere keine Zustimmung sondern argumentiere, es gibt keine Belege für Ablehnung.

Zu glauben jede Form einer "massiv rassistischen und unterdrückenden Gesellschaft" müsse zwangsläufig auch Ablehnung von LGBT einthalten ist nur Projektion unserer Mugglewelt auf eine völlig andere Gesellschaft. Erinnerst du dich an mein Beispiel mit Krankenkassen und wie sie jeweils unterschiedlich als Mitte oder Linksradikal gesehen werden können, abhängig davon in welcher Gesellschaft man lebt?

Es ist wohl absolut logisch, daß Mitglieder der LGBTQ+ Bewegung ihre generelle Abbildung in Videospielen als positiv werten und dafür stimmen.
Jedoch eine schweigende zustimmende Mehrheit daherzufantasieren, indem man die Menschenrechtskarte zieht (Vertretung in einem privat finanzierten Videospiel...go figure) ist mal wieder deine typische unlautere Wortdreherei.
Keine Sorge ich bin hier raus, du hast "gewonnen" :finger:
Mach mal n Schritt zurück. Ich schrieb nicht es sei ein Menschenrecht in einem Videospiel vertreten zu sein. Ich schrieb es sei ein Menschenrecht nicht diskriminiert zu werden. Vielleicht liest du mal nicht mehr in meine Worte rein als da steht, ja?

Wie gesagt, für mich ist die HP Welt durch Vorurteile, Traditionen und konservative Normen geprägt, selbst noch Ende des 20. Jahrhunderts (die HP Bücher/Filme sind ja in den 1990er verortet soweit ich weiß). Daher ist es mMn nicht passend für das Setting.
Das finde ich einen spannenden Punkt, denn die WIzarding World repräsentiert ja gerade Harrys ganz persönliche Flucht aus genau diesen ihn unterdrückenden Normen, die er in seines normalen Mugglelebens bei den Dursleys erfährt, nicht jedoch während seiner Schulzeit in Hogwarts, wo er sich endlich frei entfalten kann. Da erlebt er allenfalls wie es Anderen wiederfährt.
 
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Cobar

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Nein, ich konstruiere keine Zustimmung sondern argumentiere, es gibt keine Belege für Ablehnung.

Zu glauben jede Form einer "massiv rassistischen und unterdrückenden Gesellschaft" müsse zwangsläufig auch Ablehnung von LGBT einthalten ist nur Projektion unserer Mugglewelt auf eine völlig andere Gesellschaft. Erinnerst du dich an mein Beispiel mit Krankenkassen und wie sie jeweils unterschiedlich als Mitte oder Linksradikal gesehen werden können, abhängig davon in welcher Gesellschaft man lebt?
Worauf begründest du, dass die Zaubererwelt so offen gegenüber LGBT+ sei in einer Welt, die ganz massiv von rassistischen Unruhen und Ungerechtigkeiten geprägt ist? Die haben sogar einen Voldehitler, der die Muggel am liebsten auslöschen möchte und stark an einer Blutstatusideologie festhält, ganz einfach weil er sie als minderwertig betrachtet und sie ja nicht das edle Blut der Zauberer in sich tragen. In dieser Welt gehst du ernsthaft davon aus, dass LGBT Zauberer/innen best friends mit Adolf Voldemort sein könnten, denn sie können ja noch imemr zaubern?
Natürlich sind bei weitem nicht alle Zauberer auch solche faschistischen Leute wie Voldi, aber als ganz abwegig würde ich das dennoch nicht abtun.

Das finde ich einen spannenden Punkt, denn die WIzarding World repräsentiert ja gerade Harrys ganz persönliche Flucht aus genau diesen ihn unterdrückenden Normen, die er in seines normalen Mugglelebens bei den Dursleys erfährt, nicht jedoch während seiner Schulzeit in Hogwarts, wo er sich endlich frei entfalten kann. Da erlebt er allenfalls wie es Anderen wiederfährt.
Das hat aber doch nichts mit LGBT zu tun, sondern er ist quasi der Superstar der Zauberwelt und allein dadurch schon bei so ziemlich allen beliebt, die nicht gerade Malfoys oder andere Anhänger von Voldi sind. Natürlich fühlt er sich da freier, was aber nichts mit LGBT zu tun hat. Hätte er dann später in irgendeinem Buch gesagt "alles klar, ich heiße jetzt Henriette Potter. It's Ma'am!", dann hätte man den Vergleich wohl eher bringen können. Dass er sich dort so wohl fühlt hat für mich absolut nichts damit zu tun, dass er LGBT ist, sondern er ist ja sogar ein nennen wir es mal reinblütiger Magier oder nicht? Dass er sich einen feuchten Kehricht darum schert, dass Hermine ein Muggelblut (hieß das so? Muggelblut? Halbblut? bin mir nicht mehr ganz sicher, was sie genau war) ist, ist eine positive Eigenschaft von ihm, die ihm ja auch viele Freunde eingebracht hat. Wäre er aber selbst ein Halbblut, würde er ebenso gehänselt werden von einigen Schülern.


Zum Spiel selbst: ist mir ehrlich gesagt egal, ob es die Möglichkeit gibt. Wenn sie da ist, stört mich das ebenso wenig, als wäre sie nicht da. Nice to have und eher ein Marketing-Stunt, aber mehr auch nicht.
 

xaan

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Worauf begründest du, dass die Zaubererwelt so offen gegenüber LGBT+ sei in einer Welt, die ganz massiv von rassistischen Unruhen und Ungerechtigkeiten geprägt ist? [...]
Mit Magie ist es problemlos möglich jederzeit sein Äußerliches - inklusive des Geschlechts- zu verändern. Damit einher gehend ist es auch nur logisch, dass das Stigma verschwindet.

Mindestens die Ansicht, das sozial gelebte Geschlecht (gender) müsse identisch sein mit dem biologischen Geschlecht (sex) fällt völlig weg, wenn das biologische Geschlecht (sex) leicht veränderbar ist.

Das hat aber doch nichts mit LGBT zu tun, sondern er ist quasi der Superstar der Zauberwelt und [...]
Mag durchaus richtig sein. Aber Harry ist ja an der Stelle auch Projektionsfläche für den Leser, der dem Alltag entflieht indem er das Buch liest.
Edit/Nachtrag: Diese Erfahrung nachzuerleben ist sicherlich eine der großen Motivationen darin, ein Harry Potter Spiel zu spielen. Also ist es für einen Entwickler nur logisch diese Erfahrung einer größtmöglichen Gruppe von Menschen zugänglich zu machen. (Also ja, es muss schon Konflikt in der Welt geben - aber in einer Form in der der Spieler auch dagegen ankämpfen kann.)
 
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Cobar

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Mit Magie ist es problemlos möglich jederzeit sein Äußerliches - inklusive des Geschlechts- zu verändern. Damit einher gehend ist es auch nur logisch, dass das Stigma verschwindet.
Ich frage nochmal: Womit begründest du das?
Ich wüsste keine Belege dafür, dass das Stigma irgendwie verschwinden sollte.
Das ist rein eine Annahme von dir, die sich nicht belegen lässt.

Mindestens die Ansicht, das sozial gelebte Geschlecht (gender) müsse identisch sein mit dem biologischen Geschlecht (sex) fällt völlig weg, wenn das biologische Geschlecht (sex) leicht veränderbar ist.
Auch hier wieder: das ist reine Annahme deinerseits. Die Zaubererwelt hebt sich teils von der Welt der Muggel und auch unserer realen Welt ab, aber bisher wüsste ich keine Szene im Buch, in der man annehmen kann, dass das sonderlich beliebt ist, wenn da jemand sein Geschlecht ändert. Es wird nicht speziell angesprochen (wenn ich mich da gerade nicht irre), aber nur aufgrund dessen davon auszugehen, dass die Zauberer dem dann alle positiv zugeneigt sind, finde ich schon gewagt.
Uns bleibt hier eigentlich nur der Vergleich mit unserer eigenen Welt und da ist es noch ein sehr weiter Weg, bis alle Formen von LGBT auch richtig anerkannt werden. Ich sehe bei den Zauberern jetzt spontan nichts, wieso sie uns da so weit voraus sein sollten oder hast du da irgendwelche Indizien für?
 

xaan

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Ich frage nochmal: Womit begründest du das? Ich wüsste keine Belege dafür, dass das Stigma irgendwie verschwinden sollte. Das ist rein eine Annahme von dir, die sich nicht belegen lässt.
Damit, dass es in den Büchern keine Belege für dessen Existenz gibt. Alle "Belege" die hier genannt wurden sind nur abgeleietet aus unserer normalen Mugglewelt. Das ist aber bestenfalls an den Haaren herbeigezogen. Oder wie du es selbst so schön schreibst: eine Annahme deinerseits.
 

Worrel

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Meinungen sind immer legitim. Deren Qualität dennoch streitbar. Wenn hier von "Degenerierten" gesprochen wird und sich einige (und da bin ich ziemlich sicher) nie wirklich weiter mit der Materie befasst haben, als dagegen zu wettern statt zu verstehen, muss sich auch niemand wundern, wenn dessen Meinung auf Widerstand trifft.
Ich muß zugeben: Ich befasse mich auch nicht groß mit Transgendern & Co.
Ich weiß, daß es die gibt, aber deren grundsätzliches Problem, "in einem falschen Körper zu stecken", werde ich nie nachvollziehen können.
Ich finde auch, ästhetisch gesehen ist manchen Transgender Menschen die Transformation nicht ganz gelungen. Mag auch daran liegen, daß der jeweilige Prozeß noch nicht abgeschlossen ist.

Dennoch kann man diese Menschen und ihre Wünsche durchaus ernst nehmen & sie respektieren und für sie hoffen, daß sie durch die Veränderung jetzt glücklicher geworden sind, anstatt über sie abzulästern oder Schlimmeres.
 

Cobar

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Damit, dass es in den Büchern keine Belege für dessen Existenz gibt. Alle "Belege" die hier genannt wurden sind nur abgeleietet aus unserer normalen Mugglewelt. Das ist aber bestenfalls an den Haaren herbeigezogen. Oder wie du es selbst so schön schreibst: eine Annahme deinerseits.
Exakt mit dem Unterschied, dass wir aufgrund der Erfahrungen aus unserer realen Welt immerhin ein Beispiel haben, wie es "bei uns" nunmal ist. Ich verstehe nicht, wie du jetzt davon ausgehst, dass es bei den Zauberern automatisch das komplette Gegenteil sein sollte.

Du darfst übrigens auh gerne auf meinen zweiten Absatz antworten, wenn du dafür irgendwelche Belege hast.
Ansonsten gehe ich weitehrin davon aus, dass du dir deine Wunschwelt eben so baust, wie du persönlich sie sehen möchtest.
 

xaan

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Ich verstehe nicht, wie du jetzt davon ausgehst, dass es bei den Zauberern automatisch das komplette Gegenteil sein sollte.
Wieso nicht?
Letztendlich ist es Fantasy, da geht grundsätzlich erst mal alles - und dort wo Rowlings Bücher selbst schweigen, besteht Raum für eigene Interpretation. Wer darf vorschreiben, wessen Interpretation die Richtige ist?

( Abgesehen von der Autorin selbst, die dazu bisher nichts gesagt hat. Und selbst das wäre unter Vorbehalt. Der Autor ist tot: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tod_des_Autors_(Roland_Barthes) )

Du darfst übrigens auh gerne auf meinen zweiten Absatz antworten, wenn du dafür irgendwelche Belege hast.
Ansonsten gehe ich weitehrin davon aus, dass du dir deine Wunschwelt eben so baust, wie du persönlich sie sehen möchtest.
Das war doch nur eine Wiederholung des selben Arguments: dass ich lediglich Annahmen treffe. Meine Antwort hat sich ungeachtet deiner detaillierteren Ausführung nicht geändert.
 

Cobar

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Wieso denn?
Es deutet nunmal nichts darauf hin, dass sich die Zaubererwelt in dieser Hinsicht von unserer Welt unterschiedet. Unterschiede werden doch normalerweise aufgeführt, um auf diese überhaupt hingewiesen zu werden.
Ich sehe die Muggelwelt als eine recht genaue Kopie unserer realen Welt plus den Anhang der Zaubererwelt, die für die Muggel unentdeckt in einer versteckten Zone liegt (wieso auch immer niemand mal Hogwarts entdeckt haben sollte. automatische Gedächtnislöschung, wenn sie in die Nähe kommen?), weshalb ich zunächst einmal davon ausgehe, dass nicht extra erwähnte Unterschiede nicht existieren. Die Zauberer sind ja doch irgendwie auch in der Menschenwelt unterwegs und von dieser beeinflusst.
Das sehe ich als logischer an als das komplette Gegenteil anzunehmen als Norm.
Das war doch nur eine Wiederholung des selben Arguments: dass ich lediglich Annahmen treffe. Meine Antwort hat sich ungeachtet deiner detaillierteren Ausführung nicht geändert.
Okay, das reicht mir. Nehme ich mal als "ich möchte es halt so, ganz egal wie wahrscheinlich es sein mag". Damit ist das Thema dann wohl durch.
 

xaan

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Wieso denn?
Es deutet nunmal nichts darauf hin, dass sich die Zaubererwelt in dieser Hinsicht von unserer Welt unterschiedet.

In dem vollen Verständnis, dass es langsam kindisch wird: es deutet auch nichts darauf hin, dass die Zauberwelt der Unserigen in jedem einzelnen Detail wie ein Ei dem Anderen gleichen muss. Im Gegenteil sogar: täte sie es, wäre es nicht mehr die Zauberwelt. Ihr Reiz besteht ja gerade darin, dass sie anders ist und darin Dinge gehen, die hier in der grauen, schnöden Mugglewelt nicht möglich sind.
 

xaan

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Lassen wir das einfach. Ich kann weiterhin nicht verstehen, wie du zu deiner Annahme kommst, wenn du einfach als Grundannahme das Gegenteil dessen nutzt, was wir bisher so kennen und was somit zunächst einmal das einzige ist, womit wir die Welten vergleichen können.
Ich kann mich da nur wiederholen: es gibt in den Büchern nichts was dagegen spricht. Von daher sehe mich überhaupt nicht in einer Bringpflicht, irgendetwas zu beweisen oder zu begründen. Das Argument "es ist möglich" sollte ausreichen.

Wieso musste das immer versteckt werden, wenn die Zauberer doch so aufgeschlossen sind?
Wenn kein Stigma existert, wieso sollten es die Charaktere das Thema dann für erwähnenswert halten?

So ein bisschen als würde ich als weißer Hetero-CIS-Mann erzählen, dass ich neulich U-Bahn gefahren bin und niemand mich wegen meiner Hautfarbe oder meiner (männlichen) Kleidung dumm angemacht hat. Es ist einfach der Standard, dass das so ist und niemand hält das auch nur Ansatzweise für wichtig genug um davon zu erzählen.
 

Athrun

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Wo wir schon dabei sind: da kann man mal sehen, was passiert, wenn man vor dem Mob einknickt

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Warum tut man das überhaupt? Die Menschen, die jetzt am lautesten grölen sind auch diejenigen, die das spiel bestimmt NICHT kaufen werden. Da waren die Entwickler von Kingdom Come wesentlich besser, die sind nicht eingeknickt und haben ihren Stiefel durchgezogen. Und kommerziell hat es denen nicht wehgetan.
 

xaan

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Wo wir schon dabei sind: da kann man mal sehen, was passiert, wenn man vor dem Mob einknickt
Wie denn eingeknickt? Der Mensch in dem Video wird ja nicht müde zu betonen, dass die Entwickler da nichts machen, was nicht schon in anderen Spielen lange gang und gäbe sei.

Zumal diese Informationen auch nicht offiziell vom Entwickler stammen, sondern von anonymen Mitarbeitern an Jason Schreier geleaked wurden. Kurz: es existierte keine Absicht einen Mob zu besänftigen, denn dann wäre es eine bewusste Pressemitteilung gewesen.

Die Realität ist vermutlich eher, dass die Entwickler sich einen feuchten Dreck um "den Mob" scheren und dass "der Mob" letztendlich auch gar nicht so viel Einfluss hat wie man ihm nachsagt.
 

DarkSamus666

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Was für ein Blödsinn, KK Rowlins hat sich nie Transphob geäußert, sondern nur klargestellt, dass halt das angeborene Geschlecht real ist. Es gibt hier Frauen und es gibt Männer und eine kleine Minderheit mit zweierlei Geschlechtsmerkmalen. Biologisch gibt es halt kein Transgender, nicht in einer Form einem Geschlecht zugehörige Art Mensch. Ethnisch gibt es diese sehr wohl, aber nur weil man daran erinnert, dass es Frauen gibt, die halt auch biologisch weiblich sind und dass man sich nicht in Zukunft als "Menstruierende Personen" anreden lassen muss, um ja keine Trans-Frau zu beleidigen, ist man nicht transphob. Das biologische Geschlecht ist real, was man damit anfängt, ist jedem selbst überlassen, aber man ist biologisch nicht weniger ein Mann, wenn man sich als Frau fühlt, dazu genügt im Zweifel ein Versuch, ohne Hilfsmittel im Stehen zu pinkeln, dann wird man evtl. wieder etwas weniger empfindlich, wenn jemand es wagt, das Offensichtliche auszusprechen.
Unsere Schneeflöckchen-Gesellschaft ist manchmal echt unerträglich und noch unerträglicher sind die Medien, die aus ner Trans-Mücke eine Herde von Transifant*Innen machen.
 

Spiritogre

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das hier zum Beispiel ^^ muss das sein?
Na ja, es ist ja so, dass diese "Schneeflöckchen Gesellschaft" ^^ durchaus sofort am Rad dreht, wenn man darauf verweist, dass Transgender Frauen eben keine biologischen Frauen sind und sofort von Transphobie schwadroniert, obwohl es ein einfacher Fakt ist und mit Transphobie erst einmal nichts zu tun hat.

Transphob ist es ja erst, wenn jemand wirklich was gegen Transgender hat und von "wider der Natur" oder so schwafelt.
 

Wamboland

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Was für ein Blödsinn, KK Rowlins hat sich nie Transphob geäußert, sondern nur klargestellt, dass halt das angeborene Geschlecht real ist. Es gibt hier Frauen und es gibt Männer und eine kleine Minderheit mit zweierlei Geschlechtsmerkmalen. Biologisch gibt es halt kein Transgender, nicht in einer Form einem Geschlecht zugehörige Art Mensch. Ethnisch gibt es diese sehr wohl, aber nur weil man daran erinnert, dass es Frauen gibt, die halt auch biologisch weiblich sind und dass man sich nicht in Zukunft als "Menstruierende Personen" anreden lassen muss, um ja keine Trans-Frau zu beleidigen, ist man nicht transphob. Das biologische Geschlecht ist real, was man damit anfängt, ist jedem selbst überlassen, aber man ist biologisch nicht weniger ein Mann, wenn man sich als Frau fühlt, dazu genügt im Zweifel ein Versuch, ohne Hilfsmittel im Stehen zu pinkeln, dann wird man evtl. wieder etwas weniger empfindlich, wenn jemand es wagt, das Offensichtliche auszusprechen.
Unsere Schneeflöckchen-Gesellschaft ist manchmal echt unerträglich und noch unerträglicher sind die Medien, die aus ner Trans-Mücke eine Herde von Transifant*Innen machen.
Ich kenne ihre Aussagen nicht - aber es wird ja auch nicht mehr Transsexuell gesagt, sondern Transgender, weil es die Unterscheidung zwischen biologischem Geschlecht und empfundenem Geschlecht gibt.

Es heißt ja immer so schön "Die Gedanken sind frei." - man darf halt alles denken, aber wenn man es öffentlich äußert hat das eben Konsequenzen. Siehe auch Gena Carano.

Ich kann persl. mir das auch nicht wirklich vorstellen was Transmenschen empfinden oder durchmachen. Generell wünsche ich keinem Menschen etwas schlechtes erstmal, daher finde ich es richtig wenn versucht wird diese Lebensrealität in die Gesellschaft einzubinden. "Normale" Transmenschen werden aber auch verstehen wenn Cismenschen damit Probleme haben, ohne das sie beleidigend sein wollen.

Die laute und aggressive Minderheit sind die Extremisten, wie es sie auch bei Feministen und anderen Gruppen (Rechte, Linke, Ökos, PETA, Applejünger, usw.) gibt. Die dann meinen weil man eine Transfrau als "sie" anspricht, man sie praktisch schon seelisch vergewaltigt hat. Solche Leute widern mich halt einfach an.

Normale und verständnisvolle Transmenschen freuen sich wenn man versucht sie zu verstehen und auf sie einzugehen, damit kann man ja dann auch arbeiten.

Um nochmal meinen Standpunkt zum Thema zu wiederholen. Die Funktion selber passt mMn halt nicht in das Setting und wirkt eben tatsächlich nur wie ein PR Stunt und nicht wie etwas das in der Entwicklung so besprochen und geplant wurde. "Hey, wir müssen Transgender Optionen einbauen, die sind wichtig in der HP Welt im 19. Jahrhundert!" oder "Die Option für Transgender sollten wir in ein modernen Spiel einbauen, unabhängig vom Setting ... "
Sollte dem doch so gewesen sein - mea culpa. Ich glaub es aber eben eher nicht ^^

Und zu dem Video oben - wenn jemand ein Spiel wegen JKR oder dieser Option oder dem Entwickler und/oder der Kombination "canceln" will - das sind genau die von mir genannten Extremisten. Die wie schon gesagt wurde, vermutlich nicht mal Gamer sind oder sich ohne die Kontroverse für den Titel interessieren würden.
 

DarkSamus666

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Können wir das Diskussions-Niveau bitte wieder etwas anheben, das befindet sich nämlich grad in Bodennähe


das hier zum Beispiel ^^ muss das sein?
Ja, muss es, da ich es genauso empfinde. Es wird ein Zinnober um harmlose, nicht böse gemeinte Äußerungen einer Autorin gemacht, dass mir schlecht wird. Die Dame hat mehrfach betont, keine transphobe Haltung einzunehmen, aber halt an die ja nicht anzweifelbare Existenz des Biologischen Geschlechts glaubt. Ich fühle mich immer mehr an die Anphietheater-Szene in Life of Brian erinnert, wo einer der VvJ Babies haben will "Es ist symbolisch für unser Ringen gegen die Unterdrückung" "Wohl eher symbolisch für sein Ringen gegen die Realität".
Wir leben in einer Gesellschaft, wo eine Äußerung oder ein Logo, das einer Minderheit nicht passt so angeschwärzt wird, dass Leute gezwungen werden, doch die Meinung, die der Minderheit bzw der vermeindlich benachteiligten Fraktion genehm ist, öffentlich zu vertreten. Das geht vom Mohr bis zum weglassen der männlichen Bezeichnung in der deutschen Sprache... Leute, die das lächerlich finden, werden als Rassisten, als misogyn, chauvinistisch etc. bezeichnet. Christoph Waltz hat das mal gut gesagt: Die politische Korrektheit ist eigentlich, wie sie betrieben wird, weitgehend unerträglich, denn es ist das willkürliche Besetzen von Begriffen!
 

xaan

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Was für ein Blödsinn, KK Rowlins hat sich nie Transphob geäußert, sondern nur klargestellt, dass halt das angeborene Geschlecht real ist.
Wörtlich hat sie geschrieben: "Sex is real". (und noch ein paar andere Dinge)
Die Diskussion betrifft aber nicht das biologische Geschlecht (sex) sondern die sozialen Geschlechternormen (gender).

Das ist der übliche Modus Operandi. Man erscheint nie als würde man Leute angreifen. Man erscheint immer als würde man irgendetwas verteidigen. In diesem Fall "sex is real". Das ist ja wohl ein eindeutiger Fakt. Da kann ja keiner was gegen haben. Rowling verwendet diesen biologischen Fakt aber argumentativ in einer gesellschaftlichen Meinungsdebatte über gender (nicht sex), als hätte er dort irgendeinen Wert. Hat er aber nicht.

Die ganze Bigotterie wird hier in diesem Video schön haarklein und detailliert aufgearbeitet. Es reichen im Grunde die ersten 30 Minuten um zu verstehen, warum ihre Aussagen ganz unterschwellig und hinterfotzig doch Transphob sind.

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Spiritogre

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Noch einmal, nur weil man Transgender Frauen nicht als Frauen sieht sondern eben als "Transgender-Frauen", sozusagen rausgefallen aus den beiden biologischen Geschlechtern, ist man NICHT Transphob.

Als Hetero-Mann empfinde ich manche Transgender Frauen durchaus als nicht unattraktiv aber das ist wirklich selten. Aber ich würde dennoch keine Beziehung mit einer eingehen. Das macht mich nicht transphob sondern das entspricht nun mal meinen persönlichen Vorlieben. Ich kann problemlos mit einem Transgender befreundet sein.
 

xaan

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Noch einmal, nur weil man Transgender Frauen nicht als Frauen sieht sondern eben als "Transgender-Frauen", sozusagen rausgefallen aus den beiden biologischen Geschlechtern, ist man NICHT Transphob.

Als Hetero-Mann empfinde ich manche Transgender Frauen durchaus als nicht unattraktiv aber das ist wirklich selten. Aber ich würde dennoch keine Beziehung mit einer eingehen. Das macht mich nicht transphob sondern das entspricht nun mal meinen persönlichen Vorlieben. Ich kann problemlos mit einem Transgender befreundet sein.
Niemand wird dich als Transphob bezeichnen, weil du nicht mit einer Transfrau in die Kiste hüpfen willst. Ebenso wie dich niemand homophob nennen wird wenn du nicht mit einem Mann rumpeln willst. Keinen Sex zu wollen ist doch nicht was mit Diskriminierung gemeint ist. Das kann so etwas Banales sein wie Anrede und Vorname auf dem Ausweis. Es kann aber auch etwas Kritischeres sein wie Gesundheitsvorsorge.

Der Punkt kommt übrigens auch in dem verlinkten Video zur Sprache. Ich zitiere mal einen Teil der Antwort:

"Transphobes love to play this game where they pretend that transpeople just don't understand basic biology. As if I didn't start taking female hormones because i'm acutely aware that my body is not a cis-woman's body. [...] No transperson thinks it's possible to change chromosomal sex and to pretend otherwise is to argue in bad faith. When we say that someone is a transman or a transwoman we're talking about psychological and social identities. So when transphobes say "sex is real", they're not contradicting anything transpeople believe - except by implication."
 
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DarkSamus666

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Niemand wird dich als Transphob bezeichnen, weil du nicht mit einer Transfrau in die Kiste hüpfen willst. Ebenso wie dich niemand homophob nennen wird wenn du nicht mit einem Mann rumpeln willst.
Transgender heißt ja nicht, dass man sich als Mann zu Männern hingezogen fühlt. der Wirt meiner Lieblings-Bier-Kneipe ist 5-facher Vater, der ein Doppelleben als Frau führt.
Hier der Artikel dazu, falls es interessiert.
 

Evolverx

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Also Rowlings Äußerungen zu dem Thema kenne ich nicht und ihre persönlichen Ansichten dieses betreffend gehen mir wenn ich ehrlich bin auch sonst wo vorbei.
Was das Spiel betrifft:
Anpassungsmöglichkeiten schön und gut aber letzten Endes läuft doch trotzdem alles auf die Wahl des Geschlechts hinaus und das kann letztlich nur Männlich oder Weiblich sein. Jedem der im Biologieunterricht nicht geschlafen hat sollte das klar sein.
Der einzige Punkt mit dem ich ein Problem habe ist "auch die Wahl des Schlafsaals ist entsprechend anpassbar" denn dies bringt ein Paar Schwierigkeiten mit sich. Was das angeht sind die Bücher eindeutig. Wie Harry und Ron in Band 5 am eigenen Leib erfahren lässt die Treppe zu den Mädchenschlafsälen nämlich keine Jungs passieren.
Bei allem Respekt und Verständnis vor Menschen die mit ihrer Geschlechtsidentität Probleme haben ist und bleibt das Geschlecht im biologischen Sinn nunmal ein binärer, eindeutig festlegbarer Faktor.
 

Cybnotic

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Evolution ist kein "Gott".
Evolution hat genauso viel Bewußtsein wie die Straße vor deinem Haus.
Wissenschaft kann nur Beweise finden, wenn dort wirklich Leben existiert (hat). Du kannst dir sicher sein, daß gerade bei dem "Beweis" außerirdischen Lebens diverse Fachleute sehr genau hinschauen und einen Fake enttarnen würden.
Hallo, sehe ein bisschen Differenzierter.. zumal die Wissenschaft gerne mal von: Die Pflanze hat gemerkt und sich angepasst spricht ;) Zufall gibt es nicht ! Auch können Wissenschaft nur Instrumente Bauen und Nachweisen die sie schon erahnen oder kennen :) Ist in etwa so als ein Mensch der erblindet ist aber kurz den Himmel sehen konnte
nachweisen will das der Himmel blau ist ;)
Leben Existiert im Universum das ist Sicherer wie das Amen in der Kirche ;)

PS: Die Wissenschaft kann noch so vorsichtig sein.. und Keime etc in den Weltraum bringen ! Das sage ich nur weil es Fakt ist wenn gleich meine Behauptung das es Leben im Universum gibt nicht gerade förderlich ist ;)
Gruß
 

xaan

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Hallo, sehe ein bisschen Differenzierter.. zumal die Wissenschaft gerne mal von: Die Pflanze hat gemerkt und sich angepasst spricht ;)
Nein, so spricht nicht "die Wissenschaft". So sprechen Lehrer, die ihren Schülern Dinge bildlich begreifbar erklären müssen. Ich habe das auch immer gehasst, wenn Lehrer Vorgänge hinter denen kein Wille steckt so erklärt haben als sei es so.

Mal davon abgesehen kann eine Pflanze durchaus auf äußerliche Reize reagieren. Sonst würden Bäume im Winter nicht die Blätter verlieren. Was jedoch definitv nicht mit einer einzigen Pflanze stattfindet ist Evolution. Dazu braucht es mehrere Generationen, in denen immer die Variationen die am besten mit den äußeren Umständen klar kamen, einen Vorteil hatten.

Die Wissenschaft soll mal in die Hufe kommen und das mal erklären, die behaupten doch gerne sie "Wissen" was ;)

Wissenschaft ist kein Zustand allumfänglichen Wissens sondern eine Methode um durch Beobachtung und Schlussfolgerung Wissen zu erlangen.
 

Cybnotic

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Hi XAAN, na da hast du mich ein wenig missverstanden :) Ich bin total Wissenschaft Interessiert und lehne nur die Dogmen ab ;)
Aber das würde zu weit führen. Gerade weil die Naturwissenschaftlichen Fächer immer das einzige waren mich überhaupt in der Schule zu halten ;) Aber Dogmen wie den Urknall sind für mich keine Wissenschaft, sondern Märchen Grund ein "Urknall" kann keine Unendlichkeit erklären ;) und Leben erzeugen bzw. Geist und Wissen schon mal überhaupt nicht ! Das ist Fakt und wird auch mal "Wissenschaftlich" anerkannt sein, Auch wenn die das noch nicht Nachweisen können..
Dafür aber bald schon die Voraussetzungen .. ich sehe schon die Meldung. Leben im All gefunden :)
Ja das haben aber andere schon längst gewusst, das es dies gibt..
Naja ist wie bei dem Wissenschaftlichen Versuchen bei Fracking: ob es schädlich ist wenn man das Kontaminierte Fracking Wasser zum Aufsprengen der Gesteinsschichten in der Tiefe untersucht ob dies für Grundwasser oder Natur schädlich sei ?
Natürlich ist das schädlich ! Das sind solche Sachen die Wissenschaft für mich unglaubwürdig machen, da solch versuche einfach nur Dumm sind. Weil man das schon vorher glauben könnte ;) So mit sind wir beim Glauben und da du mit Sicherheit auch die angeblichen Aussagen früherer Persönlichkeiten kennen solltest. Das man alles nur Glauben kann, ( auch das angelbliche Wissen bis es Revidiert wird) sollte klar sein. Das Menschen alles Glauben können, aber nie alles Wissen können ;)
MfG
Ach, habe noch was vergessen. Das mit der Pflanze.. Na Evolution ist doch Intelligent oder hat doch Wissen ;)
 
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