Fanservice in japanischen Rollenspielen: Herkunft und Auswirkung

RedDragon20

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Das hat weniger damit zu tun das Künast eine Frau ist sondern eher das sie eine unfähige und polarisierende Politikerin ist.
Ich weiß nicht, wie unfähig und polarisierend sie ist. Aber Aufhänger waren in dem Fall die Kommentare, die sich gegen sie als Frau und nicht als Politikerin richteten. Die meisten solcher Kommentare richten sich nicht gegen die Kompetenzen der Frau, sondern gegen die Frau selbst.
 
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xaan

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Das hat weniger damit zu tun das Künast eine Frau ist sondern eher das sie eine unfähige und polarisierende Politikerin ist.
Die Beleidigungen gegen sie waren stark sexualisiert ("mal durchknattern bis sie wieder normal ist"). Das wird keinem männlichen Politiker gesagt, ganz egal für wie unfähig man ihn hält.
 
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schokoeis

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Ich weiß nicht, wie unfähig und polarisierend sie ist. Aber Aufhänger waren in dem Fall die Kommentare, die sich gegen sie als Frau und nicht als Politikerin richteten. Die meisten solcher Kommentare richten sich nicht gegen die Kompetenzen der Frau, sondern gegen die Frau selbst.
Beleidigungen zielen immer auf alle möglichen Merkmale ab. Wäre sie dick hätten die Leute sie auch damit beleidigt. Grund war mMn trotzdem nicht der Fakt das sie ein Frau ist, sondern ihre polarisierende Art als Politikerin.
 

Spiritogre

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Beleidigungen zielen immer auf alle möglichen Merkmale ab. Wäre sie dick hätten die Leute sie auch damit beleidigt. Grund war mMn trotzdem nicht der Fakt das sie ein Frau ist, sondern ihre polarisierende Art als Politikerin.
Sicherlich weil sie Politikerin ist, dennoch sind die Kommentare weit unter der Gürtellinie gewesen. Das muss einfach nicht sein.
 

RedDragon20

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Beleidigungen zielen immer auf alle möglichen Merkmale ab. Wäre sie dick hätten die Leute sie auch damit beleidigt. Grund war mMn trotzdem nicht der Fakt das sie ein Frau ist, sondern ihre polarisierende Art als Politikerin.
Das ist ja klar. Es geht aber darum, dass sie auf ihr Dasein als Frau reduziert wurde und mit stark sexistischen Anfeindungen zu kämpfen hatte. Ob sie nun als Politikerin n Halbesel ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Und davon können unglaublich viele Frauen ein Lied von singen. Und wie xaan schon treffend feststellte: Einem Mann hätte man diese Art verbaler Gewalt nicht um die Ohren gepfeffert. Einem Mann wird eher nicht gesagt, dass man ihm doch mal die Pfeife lutschen sollte, ohne dass er es will, wenn er in seinem Gebiet nicht besonders kompetent ist.
 
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Jekktful

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Ich finde es wird sehr Überdramatisiert, Klar es ist bekannt für sehr viele wie Japan mit der Sexualität umgeht.

Die EU usw bzw die Spieler können doch froh sein dass wir sowas nicht Zensiert empfangen müssen, klar jetzt könnte man denken oh da mag es jemand (only sexy) aber nein darum geht's mir nicht.

Klar Sex sells geht oft aber es geht mir Primär um die Freiheiten die wir habe, erfreuen wir uns doch lieber um das was wir geboten bekommen, Klar ist es hier und da mal frag würdig auf welche Art und Weise aber leben und leben lassen.
 

Entkryptor

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Wow. Das war ich von der "PCGames" nicht gewohnt, dass sich ein Artikel über sexuelle Inhalte im Kern der Aufklärung über die Kultur eines anderen Landes widmet. Nur im Ansatz ein erhobener, moralischer Zeigefinger. Ja, der Zeigefinger ist LEIDER da, ABER kein Vergleich zu anderen Artikeln hier oder in der "Gamestar". Ich durfte mich endlich mal auf einen informativen Inhalt konzentrieren und etwas kulturelles lernen. Keine Politik und Erziehungskunde in meinem Wohnzimmer.
Weht hier ein neuer Wind?

Ein guter Bericht.
 

Loosa

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Ich durfte mich endlich mal auf einen informativen Inhalt konzentrieren und etwas kulturelles lernen. Keine Politik und Erziehungskunde in meinem Wohnzimmer.
Der Artikel ging bis eben komplett an mir vorüber. Danke für's Hochziehen, auch an Jekktful. :top:

Gegenüber normalen Zeitungen/Nachrichten gibt es für Games keine Agenturen. Und investigativer Journalismus dürfte auch selten sein. Umso wichtiger finde ich starke Kolumnen mit fundierten Meinungen. =)
 

fud1974

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Weht hier ein neuer Wind?

Ein guter Bericht.

Nur leider kommt das Lob halt spät (ist jetzt keine Kritik), das ist ja schon ein paar Monate alt..

Was soll die Redaktion daraus ableiten... 3 Seiten Foren-Thread, gestreckt auf 3-4 Monate, aber einmal das Trigger-Thema "Pro/Kontra Synchronisationen" angestoßen, bäng, mehrere Seiten innerhalb kurzer Zeit voll.

Das ist leider das Elend warum sich große Reportagen nicht mehr lohnen. Kosten viel, bringen (kurzfristig) leider wenig - vermute ich (ich entsinne mich an Aussagen von Redakteuren diesbezüglich), die "gönnt" man sich eher für die Publikation, für den Leumund, für den Anspruch, weil man Spaß hat sowas zu machen, aber nicht um Geld zu verdienen (als Verlag).

Leider, leider. :(
 

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Der Artikel ging bis eben komplett an mir vorüber. Danke für's Hochziehen, auch an Jekktful. :top:

Gegenüber normalen Zeitungen/Nachrichten gibt es für Games keine Agenturen. Und investigativer Journalismus dürfte auch selten sein. Umso wichtiger finde ich starke Kolumnen mit fundierten Meinungen. =)
In der Theorie sicher, aber da in der Praxis fast alle Spieleredaktionen sehr links orientiert sind und Kritiker oftmals auch gesperrt werden (hier wird man nicht so schnell gesperrt) ist die "Meinung" im Grunde nur totalitäre Gehirnwäsche die übergriffig und arrogant ist.

Es gibt einfach kein Gegengewicht in den Redaktionen und solange das so ist, ist eine wirkliche freie Meinungsbildung für den Leser nicht möglich... und auch nicht gewollt.

Aber ich wollte gar nicht allgemein so kritisch werden, sondern diesen Artikel einfach nur mal loben! Verflixt! *g
 
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Nur leider kommt das Lob halt spät (ist jetzt keine Kritik), das ist ja schon ein paar Monate alt..
...
Das ist leider das Elend warum sich große Reportagen nicht mehr lohnen. Kosten viel, bringen (kurzfristig) leider wenig - vermute ich (ich entsinne mich an Aussagen von Redakteuren diesbezüglich), die "gönnt" man sich eher für die Publikation, für den Leumund, für den Anspruch, weil man Spaß hat sowas zu machen, aber nicht um Geld zu verdienen (als Verlag).

Leider, leider. :(

Vielleicht ist es aber ein persönlicher Trost für den Kolumnisten selbst, dass sein Werk nicht nach 2 Wochen verraucht ist, sondern etwas länger Bestand hat und gelesen wird. :)
 
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