Fanservice in japanischen Rollenspielen: Herkunft und Auswirkung

anTonia101

Neuer Benutzer
Mitglied seit
01.04.2020
Beiträge
7
Reaktionspunkte
4
Jetzt ist Deine Meinung zu Fanservice in japanischen Rollenspielen: Herkunft und Auswirkung gefragt.


Bitte beachtet: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert.


lastpost-right.png
Zum Artikel: Fanservice in japanischen Rollenspielen: Herkunft und Auswirkung
 

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.448
Reaktionspunkte
3.849
Die verzerrte Wahrnehmung und das daraus entstehende Frauen- bzw. Männerbild ist wohl aber nicht nur ein Problem der japanischen Gesellschaft. Vielmehr ist es ein Problem aller modernen Gesellschaften.

Auch das Problem, mit einer Abfuhr klar zu kommen ist in unserer Gesellschaft klar zu erkennen. Wobei die Gründe hier vermutlich eher darin liegen, dass Konfliktlösung und Kritikfähigkeit weniger Bestandteil der Erziehung sind.

Wir leben in einem Zeitalter, das stärker als jemals zuvor von Medien geprägt ist und Medien stellen nach wie vor teils veraltete Stereotype und ziemlich strikte Geschlechtervorstellungen dar. Medien sagen uns, was richtig und was falsch ist.

Unterm Strich finde ich Fan-Service nicht besonders verwerflich. Aber sowohl in der westlichen, als auch in der fernöstlichen Gesellschaft sollte einfach wieder ein Bewusstsein dafür stattfinden, dass Fan-Service eben nur das ist, was es ist. Medienkompetenz ist hier das Stichwort.

Und nein, es geht dabei nicht darum "Realität von Fiktion zu unterscheiden". Sondern darum, dass Medien soziale Botschaften sind. Die Art der Darstellung spielt für diesen Punkt tatsächlich weniger eine Rolle.
 
Zuletzt bearbeitet:

hunterseyes

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.07.2019
Beiträge
596
Reaktionspunkte
110
Habe schon viele Länder besucht und Deutschland war mit eins der Länder, wo ich sagen muss, dass hier viele noch recht weltverschlossen sind, was Erotik oder den eigenen Körper generell anbetrifft. Man kann sich hier nichtmal mit seinem chef in die Sauna setzen oder abends gemütlich mit der Belegschaft Essen gehen, ohne, dass es hier verkrampft wirkt. Gleichzeitig will man aber weltoffenheit und Toleranz leben. Das Widerspricht sich hier enorm. Also generell dr Soll-Ist-zustand, ist Meilenweit voneinander entfernt. Da War es in Japan, korea oder Schweden wesentlich stimmiger.
 

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.448
Reaktionspunkte
3.849
Habe schon viele Länder besucht und Deutschland war mit eins der Länder, wo ich sagen muss, dass hier viele noch recht weltverschlossen sind, was Erotik oder den eigenen Körper generell anbetrifft. Man kann sich hier nichtmal mit seinem chef in die Sauna setzen oder abends gemütlich mit der Belegschaft Essen gehen, ohne, dass es hier verkrampft wirkt. Gleichzeitig will man aber weltoffenheit und Toleranz leben. Das Widerspricht sich hier enorm. Also generell dr Soll-Ist-zustand, ist Meilenweit voneinander entfernt. Da War es in Japan, korea oder Schweden wesentlich stimmiger.
Wer nicht mit seiner Belegschaft unverkrampft essen gehen kann, der hat vielleicht die falsche Arbeitsstelle. ^^

Aber es geht ja auch um Erotik und Nacktheit in Medien. Dabei ist man in DE, was Nacktheit in Medien angeht, doch deutlich weniger prüde. Nacktheit wird in deutschen Filmen oft auch einfach auf sehr natürliche, ungezwungene Art dargestellt und nicht, um Fan-Service zu sein.
 

Bonkic

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
06.09.2002
Beiträge
35.669
Reaktionspunkte
7.270
PCGames schrieb:
Tatsächlich konsumieren viele Japaner gar keine japanischen Rollenspiele, schlicht, weil sie keine Zeit dafür haben, oder nur, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen. (...) Die Einbeziehung des restlichen Weltmarktes ist aber schon immer ein Kriterium, mit dem Entwickler arbeiten - und das machen sie mit Sex.

japaner spielen kaum noch jrpgs und diese form des fanservice, wenn ich das richtig verstehe, soll in erster linie mit blick auf westliche gamer enthalten sein? lässt sich diese behauptung irgendwie mit aussagen und verkaufszahlen untermauern? :O
 

TheBobnextDoor

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
05.04.2013
Beiträge
2.967
Reaktionspunkte
1.168
Ich versteh immer nicht warum man sich dem Thema immer annehmen muss, ist ja nicht so als würde die gesamte Spielelandschaft nur aus Fanservice-Spielen bestehen...
Ich denke jeder kann selbst entscheiden, ob ihm diese Inhalte zusagen oder nicht.
Zumal die meisten dieser Spiele nie ihre Nische verlassen.

japaner spielen kaum noch jrpgs und diese form des fanservice, wenn ich das richtig verstehe, soll in erster linie mit blick auf westliche gamer enthalten sein? lässt sich diese behauptung irgendwie mit aussagen und verkaufszahlen untermauern? :O

Da kann man bestimmt noch weiter gehen, die ganzen Anime werden sicher auch nur für den westlichen Markt produziert. In Japan schaut die keiner mehr. :|
 

hunterseyes

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.07.2019
Beiträge
596
Reaktionspunkte
110
Ist genauso, als würden alle Japaner WingTsung beherrschen, ist so da drüben, sicher eine art Pflicht, gleich anch der geburt damit anzufangen. hier in deutshcland wäre es dann sowas wie Weißwürste essen, natürlich mit Sauerkraut und süßem senf. Machen wohl sicher ALLE Deutschen.
 

Sayaka

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
06.05.2013
Beiträge
591
Reaktionspunkte
144
ach ja der Fanservice, was soll ich euch sagen, meine Freundin ist Cosplayerin, ich Fotografiere, ihr könnt euch ja sicher vorstellen wie sehr unsere Wohnung mit Anime Zeug vollgestopft ist.
Ich liebe fanservice, finde ihn ziemlich lustig, aber nur wenn die Serie/Film/Spiel ehrlich ist und auch dazu steht. Mein Problem an der fanservice Sache ist, wenn er aufgesetzt wirkt nur für die Verkaufszahlen. Es gibt einige Anime die ich super gefunden hätte, aber springende Möpse überall es einfach komplett ins lächerliche ziehen. Anders rum finde ich Shows die gleich alles aus dem Fenster schmeißen und den Fanservice richtig feiern auch gut., da gehe ich aber gleich mit einer ganz anderen Erwartung rein.
Was das ganze Soziale drum herum betrifft ist es auf jeden Fall fragwürdig. Erwachsene Menschen die mit Sexualität erwachsen umgehen, ich sehe da kein Problem, aber wenn nackte 2d Titten und Ärsche nur als futter für realitätsfremde Incels da sind, damit sie ihren selbst und Frauenhass weiter schüren können, ne das ist eine ziemlich schlimme Spirale.
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.068
Reaktionspunkte
4.376
Website
rpcg.blogspot.com
In den USA trauen sich Männer nicht mehr alleine mit einer weiblichen Kollegin in einem Raum zu sein, vor lauter Angst wegen sexueller Belästigung verklagt zu werden - aber klar, Fanservice "für Männer" ist Schuld, dass Männer Angst vor Frauen haben und sich gar nicht mehr trauen Kontakt aufzunehmen. Und Frauen sind fein raus, weil die ja erwarten von Männern angesprochen zu werden und nur sehr selten selbst die Initiative ergreifen.

Fanservice ist wirklich das kleinste Problem. Übrigens auch in Japan. Hier wird gerne Ursache und Wirkung vertauscht. Und Pauschalisierungen wie "Japaner finden keine Frau und schauen deswegen Fanservice und dadurch wissen sie gar nicht, wie man Frauen anbaggert und was 'nein' bedeutet" helfen hier wenig, weil sie totaler Quatsch sind. Auch in Deutschland gibt es immer mehr Singles.
Das hat was mit Egoismus und Selbstständigkeit zu tun. Man braucht keine Familien mehr, jeder will sein Ding machen und ist nicht bereit für eine feste Beziehung Kompromisse einzugehen.


Meine persönliche Meinung zu Fanservice, ich mag ihn in der Regel, ich mag hübsche Frauen und ich mag Anime, also alles perfekt. Aber ich stimme auch zu, dass er manchmal stört und unpassend ist und mich dann ziemlich nervt und ich mich frage, was der da jetzt zu suchen hat. Etwa bei ernsten Storys oder gar deprimierenden Dramas.

PS: Gerade im Spielebereich sind viele "sexualisierte" Spieleheldinnen von weiblichen Designern geschaffen. Das gilt z.B. für Bayonetta oder die vielgescholtenen von Xenoblade Chronicles 2, wo die verkrampften "political correctness" Männchen damals auch sofort auf die Barrikaden gingen und sich im Namen der Frauen echauffierten.

Interessanterweise haben ja die wenigsten Spielerinnen Probleme mit solchen Darstellungen, es sind fast immer Männlein, die meinen für alle Frauen sprechen zu müssen, um sie zu "beschützen". Fakt ist, weibliche Spieler lieben es sexy oder süße Charaktere etwa in MMOs zu erstellen und brauchen noch wollen sie diesen "Schutz" von 30-jährigen Jungfrauen.
 

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.448
Reaktionspunkte
3.849
In den USA trauen sich Männer nicht mehr alleine mit einer weiblichen Kollegin in einem Raum zu sein, vor lauter Angst wegen sexueller Belästigung verklagt zu werden - aber klar, Fanservice "für Männer" ist Schuld, dass Männer Angst vor Frauen haben und sich gar nicht mehr trauen Kontakt aufzunehmen. Und Frauen sind fein raus, weil die ja erwarten von Männern angesprochen zu werden und nur sehr selten selbst die Initiative ergreifen..
Ich glaube, da schießt du ein wenig am Ziel vorbei. Frauen sind keinesfalls fein raus, denn die Erwartungen, die durch sexualisierte Darstellung geschürt wird, sind keinesfalls weder von Männern, noch von Frauen zu erfüllen.

Von medialen Einflüssen und dargestellten Geschlechterbildern ist keiner verschont, auch wenn - und das liegt u.a. daran, dass die Gamingbranche nach wie vor ein männerdominierter Bereich ist - eher weibliche Figuren auf ihr Äußeres und auf sexuelle Reize reduziert werden, als männliche.

PS: Gerade im Spielebereich sind viele "sexualisierte" Spieleheldinnen von weiblichen Designern geschaffen. Das gilt z.B. für Bayonetta oder die vielgescholtenen von Xenoblade Chronicles 2, wo die verkrampften "political correctness" Männchen damals auch sofort auf die Barrikaden gingen und sich im Namen der Frauen echauffierten.
Wenn wir mal davon ausgehen, dass es ein Problem ist, würde ich sagen: Man ist dabei nicht fein raus, nur weil man eine Frau ist. Auch Frauen können Teil dieses Problems sein und damit nicht frei von Kritik.

Interessanterweise haben ja die wenigsten Spielerinnen Probleme mit solchen Darstellungen, es sind fast immer Männlein, die meinen für alle Frauen sprechen zu müssen, um sie zu "beschützen". Fakt ist, weibliche Spieler lieben es sexy oder süße Charaktere etwa in MMOs zu erstellen und brauchen noch wollen sie diesen "Schutz" von 30-jährigen Jungfrauen.
Interessanterweise komme ich nicht umhin festzustellen, dass ich gänzlich andere Erfahrungen gemacht habe. Ganz ohne Sarkasmus: Woher nimmst du diese Behauptung? Wenn ich mich insbesondere im Social Media umgucke, sind beim Thema Sexualisierung in Medien, Darstellung von Geschlechterrollen und -bildern und Feminismus gewiss nicht ausschließlich, aber vor allem Frauen treibende Kraft im Diskurs. Sicher nicht zu unrecht, denn die sind davon ja betroffen.
 

Sayaka

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
06.05.2013
Beiträge
591
Reaktionspunkte
144
Interessanterweise haben ja die wenigsten Spielerinnen Probleme mit solchen Darstellungen, es sind fast immer Männlein, die meinen für alle Frauen sprechen zu müssen, um sie zu "beschützen". Fakt ist, weibliche Spieler lieben es sexy oder süße Charaktere etwa in MMOs zu erstellen und brauchen noch wollen sie diesen "Schutz" von 30-jährigen Jungfrauen.

was ich zumindest für meinen Freundeskreis sprechen kann, ja die Damen stehen auch auf hübsche weibliche Charaktere mit tollen sexy outfits. Ich mein ist ja toll so einen Charakter zu cosplayen und sich total scharf damit zu finden. Da kommen wir zwar schnell wieder in die Diskussion, dass überall unmögliche body standards beworben werden und es im Internet immer jemanden gibt der besser ist als du, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.068
Reaktionspunkte
4.376
Website
rpcg.blogspot.com
Ich glaube, da schießt du ein wenig am Ziel vorbei. Frauen sind keinesfalls fein raus, denn die Erwartungen, die durch sexualisierte Darstellung geschürt wird, sind keinesfalls weder von Männern, noch von Frauen zu erfüllen.
Die meisten Menschen sind keine Models und die meisten Menschen haben kein Problem eine Beziehung mit jemanden einzugehen, der nicht wie ein Model aussieht.
Die Unterschiede der Geschlechter hingegen spielen eine Rolle. Frauen daten nur höchst selten Männer, die etwa schlechtere Bildung als sie haben.
Und hier kommt dann das auch hierzulande als "Akademikerproblem" bekannte Phänomen zum Tragen. Karriere bedeutet Zeit und Energie, da bleibt wenig Zeit für Beziehungen. Auch jetzt gerade auf Japan bezogen, wenn man erst abends um 10 nach Hause kommt wollen viele einfach nur noch ins Bett fallen.
Viele Firmen in USA und Japan haben sogar Schlafräume für die Angestellten.
Der Standard Bauarbeiter hat mehr Zeit ist aber eben weniger begehrt beim weiblichen Geschlecht.

Von medialen Einflüssen und dargestellten Geschlechterbildern ist keiner verschont, auch wenn - und das liegt u.a. daran, dass die Gamingbranche nach wie vor ein männerdominierter Bereich ist - eher weibliche Figuren auf ihr Äußeres und auf sexuelle Reize reduziert werden, als männliche.
Jain, die Reize sind halt teils andere. Oder schon mal einen nicht attraktiven männlichen Spielehelden abseits von Comedy-Titeln gesehen?


Interessanterweise komme ich nicht umhin festzustellen, dass ich gänzlich andere Erfahrungen gemacht habe. Ganz ohne Sarkasmus: Woher nimmst du diese Behauptung? Wenn ich mich insbesondere im Social Media umgucke, sind beim Thema Sexualisierung in Medien, Darstellung von Geschlechterrollen und -bildern und Feminismus gewiss nicht ausschließlich, aber vor allem Frauen treibende Kraft im Diskurs. Sicher nicht zu unrecht, denn die sind davon ja betroffen.
Das liegt dann an unterschiedlichen Bubbles. Meine "Bubble" sind echte Spielerinnen in Spielen, deine sind wahrscheinlich Feministinnen in Social Media (von denen viele nicht Spielen aber sich gerne darüber lautstark aufregen).

was ich zumindest für meinen Freundeskreis sprechen kann, ja die Damen stehen auch auf hübsche weibliche Charaktere mit tollen sexy outfits. Ich mein ist ja toll so einen Charakter zu cosplayen und sich total scharf damit zu finden. Da kommen wir zwar schnell wieder in die Diskussion, dass überall unmögliche body standards beworben werden und es im Internet immer jemanden gibt der besser ist als du, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
Meine Schwester und ihre Freundinnen machen auch Cosplay, wobei die allerdings weniger auf sexy gehen sondern einfach ihre favorisierten Charaktere nachstellen und das Hauptaugenmerk auch mehr auf dem Schneidern der Kostüme und weniger auf dem Präsentieren liegen. Ich glaube, meine Schwester ist nur ein einziges Mal im Kostüm auf eine öffentliche Convention gegangen, sonst hält sie das eher rein im Freundeskreis. Aber sie ist dann eben auch kein Model.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sayaka

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
06.05.2013
Beiträge
591
Reaktionspunkte
144
Meine Schwester und ihre Freundinnen machen auch Cosplay, wobei die allerdings weniger auf sexy gehen sondern einfach ihre favorisierten Charaktere nachstellen und das Hauptaugenmerk auch mehr auf dem Schneidern der Kostüme und weniger auf dem Präsentieren liegen. Ich glaube, meine Schwester ist nur ein einziges Mal im Kostüm auf eine öffentliche Convention gegangen, sonst hält sie das eher rein im Freundeskreis. Aber sie ist dann eben auch kein Model.
ja wollte auch nicht sagen, dass alle Cosplayer sexy Outfits machen, das wäre auch langweilig und ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich. Meine Shootings gehen von epischer Rüstung mit undenlich vielen Stunden Arbeitszeit bis sexy Nier Bunny Outfit, hatte aber noch nie eine Cosplayerin die sexy Charakter überhaupt nicht mochte. Auf meinem Instagram Profil sieht man eh glaub ich ziemlich gut was ich meine.
 

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.448
Reaktionspunkte
3.849
Die meisten Menschen sind keine Models und die meisten Menschen haben kein Problem eine Beziehung mit jemanden einzugehen, der nicht wie ein Model aussieht.
Jain, die Reize sind halt teils andere. Oder schon mal einen nicht attraktiven männlichen Spielehelden abseits von Comedy-Titeln gesehen?
Wir reden hier nicht von attraktiv, sondern von sexualisiert. Das sind zwei paar Schuhe.

Was attraktiv ist und was nicht, ist eine rein subjektive Sache. Sexualisierung lässt sich aber schon ziemlich eindeutig ausmachen.

Jedoch werden in der Tat eben keine, bzw. extrem selten Figuren sexualisiert, die übergewichtig sind oder ne total schiefe Nase haben. Wobei wir wieder bei meinem ersten Post im Thread wären: Medien sind und vermitteln soziale Botschaften und stellen dar. Sie sagen uns, was gut, böse, schlecht, richtig, unschön oder schön ist. Und der Einfluss ist nun mal sehr groß. Medien stellen nach wie vor zum größten Teil Schönheitsideale dar. Was uns Medien also zeigen, muss nicht zwangsläufig vom Individuum als attraktiv angesehen werden. Kann aber passieren und das passiert öfter, als man denkt, dank des immensen medialen Einflusses.

Dabei geht es auch nicht mal ausschließlich um Äußerlichkeiten, sondern auch um Rollen, die die jeweiligen dargestellten Geschlechter ausfüllen.

Dennoch ist Attraktivität eben nicht gleich Sexualisierung. Und um letzteres geht es hier. Ich würde nämlich nicht gerade sagen, dass die Figur Nowi aus Fire-Emblem attraktiv ist. Diese Figur sieht aus, wie ne 10jährige. Hübsch, ja. Aber keinesfalls attraktiv. Wohl aber eindeutig sexualisiert, da es keinen storyrelevanten Grund für die Wahl ihrer Kleidung gibt und eindeutig dem Fan-Service dient.

Die Unterschiede der Geschlechter hingegen spielen eine Rolle. Frauen daten nur höchst selten Männer, die etwa schlechtere Bildung als sie haben.
Hast du dafür auch eine Quelle parat? Irgendeine repräsentative Umfrage? Das würde ich mich in der Tat mal interessieren, ob das stimmt.

Der Standard Bauarbeiter hat mehr Zeit ist aber eben weniger begehrt beim weiblichen Geschlecht.
Du hast noch nie aufm Bau gearbeitet, oder?

Das liegt dann an unterschiedlichen Bubbles. Meine "Bubble" sind echte Spielerinnen in Spielen, deine sind wahrscheinlich Feministinnen in Social Media (von denen viele nicht Spielen aber sich gerne darüber lautstark aufregen).
Also schließen sich Feminismus und Gaming gegenseitig aus? Oder wie darf ich das jetzt verstehen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.068
Reaktionspunkte
4.376
Website
rpcg.blogspot.com
Wir reden hier nicht von attraktiv, sondern von sexualisiert. Das sind zwei paar Schuhe.

Was attraktiv ist und was nicht, ist eine rein subjektive Sache. Sexualisierung lässt sich aber schon ziemlich eindeutig ausmachen.
Nein, denn Männer und Frauen nehmen Attraktivität anders wahr. Das liegt an der Kultur der Kleidung. Deswegen ist eine attraktive Frau in sexy Kleidung eben nicht gleich sexualisiert.
Geh mal im Sommer durch die Einkaufsstraße einer Großstadt, was die Mädels da an knapper Kleidung tragen, dagegen sind die angeblich so sexualisierenden Kostüme in Spielen Nonnenkleider.

Erfahrung aus 20 Jahren Online-Gaming, denn in meinem Bekanntenkreis on- und offline sind jede Menge Frauen. In vielen MMO Gilden in denen ich war bestand beinahe die Hälfte aus Spielerinnen.
Und die einzigen Feministinnen die sich über sowas aufregen würden sind Frauen mit Berufen wie Pädagogin.

Jedoch werden in der Tat eben keine, bzw. extrem selten Figuren sexualisiert, die übergewichtig sind oder ne total schiefe Nase haben. Wobei wir wieder bei meinem ersten Post im Thread wären: Medien sind und vermitteln soziale Botschaften und stellen dar. Sie sagen uns, was gut, böse, schlecht, richtig, unschön oder schön ist. Und der Einfluss ist nun mal sehr groß.
Medien folgen den gesellschaftlichen Trends. Im Barock war "fett" sexy, in den 80ern der Madonna-Look. Es gibt Trendsetter, die Kleidung, Figur etc. in einer bestimmten Zeit als attraktiv erscheinen lassen.

Dabei geht es nicht mal ausschließlich um Äußerlichkeiten, sondern auch um Rollen, die die jeweiligen dargestellten Geschlechter ausfüllen.
Richtig, und feministische Xanthippen haben es nun mal schwer normal tickende Männer als Partner zu finden, nicht alle Männer sind Masochisten. ^^

Hast du dafür auch eine Quelle parat? Irgendeine repräsentative Umfrage? Das würde ich mich in der Tat mal interessieren, ob das stimmt.
Na, dann schaue dich mal in deinem Bekanntenkreis um, wie viele Akademikerinnen mit Männern aus anderen Bildungsschichten zusammen sind. Ich kenne persönlich genau zwei, einmal mich selbst und einmal eine Freundin, die einen Zimmermann geheiratet hat. Alle anderen Paare die ich kenne sind entweder gleichauf im Bildungsstand oder der Mann hat die bessere Bildung.

Edit: Das hier habe ich noch gefunden: http://liebepur.com/p/5745-Akademikerquote-und-Heiratschancen-der-Akademikerinnen.html

Du hast noch nie aufm Bau gearbeitet, oder?
Doch habe ich, schon als Schüler in der Baufirma meines Vaters, um mir einen Amiga kaufen zu können. Dafür habe ich die kompletten Sommerferien durchgeschuftet.
Ich komme nämlich zufällig nicht aus einem Akademiker-Haushalt sondern aus einem Handwerker-Haushalt.

Also schließen sich Feminismus und Gaming gegenseitig aus? Oder wie darf ich das jetzt verstehen?
Es bedeutet, dass eine kleine Lautstarke Gruppe in Sozialen Medien meint bestimmen zu können, was der großen schweigenden Mehrheit zu gefallen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.448
Reaktionspunkte
3.849
Nein, denn Männer und Frauen nehmen Attraktivität anders wahr. Das liegt an der Kultur der Kleidung. Deswegen ist eine attraktive Frau in sexy Kleidung eben nicht gleich sexualisiert.
Geh mal im Sommer durch die Einkaufsstraße einer Großstadt, was die Mädels da an knapper Kleidung tragen, dagegen sind die angeblich so sexualisierenden Kostüme in Spielen Nonnenkleider.
Wir reden doch hier aber gerade von fiktiven Figuren, die von Menschen erdacht wurden, bzw. von medialer Darstellung, und nicht von Personen auf der Straße. Und da kann man schon sagen, dass man ziemlich eindeutig erkennen kann, wenn etwas sexualisiert ist. Weiter hättest du das Thema vermutlich nicht verfehlen können.

Nebenbei bemerkt: Ich würde übrigens "knappe" oder "sommertaugliche" Klamotten dazu sagen und nicht "sexy" Klamotten. Denn letzteres suggeriert ja schon eine Sexualisierung, ob nun durch die Frau selbst oder durch den Betrachter. Wobei letzteres eher der Fall sein dürfte, da man als Betrachter ja schlecht Gedanken lesen kann und das eigene Empfinden nicht mit dem Gedanken der Frau über die Kleiderwahl übereinstimmen muss. Auch wenn du mir da widersprechen wirst (und das ist wohl ziemlich sicher der Fall), aber Sprache ist halt so n Ding, mit dem man bewusst umgehen sollte. Eben WEIL man damit anderen durchaus mal gewaltig auf die Füße treten könnte und weil hinter Wörtern eben auch Bedeutungen stecken.

Allerdings - und das betone ich hier mal - glaube ich nicht, dass du das tatsächlich im bösen Sinne meinst. ^^

Abgesehen davon, dass "sexy" auch nur dein persönliches Empfinden ist und damit keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat und des weiteren sind knappe Klamotten auch nicht immer sexy. Oder würdest du bei nem 10jährigen Mädel, das in Tank Top und Hotpants rum läuft, auch sagen, dass es sexy Klamotten trägt? Und ne Frau, die das gleiche trägt, würde ich jetzt auch nicht unbedingt als sexy bezeichnen, wenn sie sich nicht gerade entsprechend in Szene setzt, sondern nur auf ner Bank hockt und ihren Bubbletea schlürft. Ästhetisch ansprechend vlt. aber nicht sexy.

Und die einzigen Feministinnen die sich über sowas aufregen würden sind Frauen mit Berufen wie Pädagogin.
Da bist du auf dem Holzweg. Aber selbst wenn es so wäre, wäre daran nichts verkehrt.

Medien folgen den gesellschaftlichen Trends. Im Barock war "fett" sexy, in den 80ern der Madonna-Look. Es gibt Trendsetter, die Kleidung, Figur etc. in einer bestimmten Zeit als attraktiv erscheinen lassen.
Jein. Medien folgen nicht nur gesellschaftlichen Trends. Medien werden auch genutzt, um Trends zu setzen oder es werden Trends durch sie gesetzt. Das bedingt einander. Fortnite ist ja auch kein Trend vom ersten Tag an gewesen, sondern wurde erst durch Medien und Mundpropaganda (Sprache ist übrigens auch ein Medium) zum Trend.

Richtig, und feministische Xanthippen haben es nun mal schwer normal tickende Männer als Partner zu finden, nicht alle Männer sind Masochisten. ^^
apQb12W_700b.jpg

Na, dann schaue dich mal in deinem Bekanntenkreis um, wie viele Akademikerinnen mit Männern aus anderen Bildungsschichten zusammen sind. Ich kenne persönlich genau zwei, einmal mich selbst und einmal eine Freundin, die einen Zimmermann geheiratet hat. Alle anderen Paare die ich kenne sind entweder gleichauf im Bildungsstand oder der Mann hat die bessere Bildung.

Edit: Das hier habe ich noch gefunden: http://liebepur.com/p/5745-Akademikerquote-und-Heiratschancen-der-Akademikerinnen.html
Mein Bekanntenkreis besteht aus unterschiedlichsten sozialen Schichten und Ethnien. Die meisten haben (um mal aus deiner Quelle zu zitieren) entweder "auf Augenhöhe" geheiratet, oder wollen nicht heiraten. Ich kann das schlicht nicht pauschalisieren. ^^

Doch habe ich, schon als Schüler in der Baufirma meines Vaters, um mir einen Amiga kaufen zu können. Dafür habe ich die kompletten Sommerferien durchgeschuftet.
Ich komme nämlich zufällig nicht aus einem Akademiker-Haushalt sondern aus einem Handwerker-Haushalt.
Dann solltest du aber auch wissen, dass Zeit nicht gerade das ist, was der "Standard-Bauarbeiter" in Massen hat. Ein Akademiker hat auch nicht mehr oder weniger Zeit.

Es bedeutet, dass eine kleine Lautstarke Gruppe in Sozialen Medien meint bestimmen zu können, was der großen schweigenden Mehrheit zu gefallen hat.
Ähm...nein. Ich denke, dass die wenigsten Feministinnen, von einigen wenigen abgesehen, ein grundlegendes Problem damit haben, halbnackte Protagonistinnen zu spielen. Vielmehr geht es darum, zu sensibilisieren und ein Bewusstsein zu schaffen.

Und hier in diesem Thread geht es ganz klar um Fan-Service (den ich übrigens nicht weiter wild finde, wie ich in einem anderen Kommentar schon erwähnte) und Sexualisierung in Medien, speziell in Videogames, sowie deren Auswirkungen.

Und ich glaube, du unterschätzt den Einfluss von Medien gewaltig.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jakkelien

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.12.2007
Beiträge
621
Reaktionspunkte
200
Irgendein Magazin hatte den anklagenden Zeigefinger auf Nier Automata gelegt und das hypersexualisierte Frauenbild kritisiert. Glaube es begann mit einem P.
Ich konnte mir nur verwundert die Augen reiben und hatte mir 2B die Androidin dann mal näher angeschaut.
Minirock, Stockings, Strapze und ein Hauch von Leder... äääh... ich hatte das bis dahin überhaupt nicht bewusst wahrgenommen.
2B war für mich einfach nur eine Animefigur.
Soll heißen, Anime- und Mangakonsum stumpft einfach ab. Ein Design wie das von 2B ist dann einfach ganz normal.
Vielleicht gewöhnen sich die Spieler/Zuschauer an das Design und dann muss ein noch extremeres her, um noch aufzufallen?
 

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.448
Reaktionspunkte
3.849
Irgendein Magazin hatte den anklagenden Zeigefinger auf Nier Automata gelegt und das hypersexualisierte Frauenbild kritisiert. Glaube es begann mit einem P.
Ich konnte mir nur verwundert die Augen reiben und hatte mir 2B die Androidin dann mal näher angeschaut.
Minirock, Stockings, Strapze und ein Hauch von Leder... äääh... ich hatte das bis dahin überhaupt nicht bewusst wahrgenommen.
2B war für mich einfach nur eine Animefigur.
Soll heißen, Anime- und Mangakonsum stumpft einfach ab. Ein Design wie das von 2B ist dann einfach ganz normal.
Vielleicht gewöhnen sich die Spieler/Zuschauer an das Design und dann muss ein noch extremeres her, um noch aufzufallen?
"Nicht bewusst wahrnehmen" hat erstmal nix mit Abstumpfung zu tun. Je nach deiner Reaktion auf diese Erkenntnis könnte man von Abstumpfung sprechen (oder eben auch nicht).
 

Schalkmund

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
23.05.2008
Beiträge
5.891
Reaktionspunkte
1.345
Die Einbeziehung des restlichen Weltmarktes ist aber schon immer ein Kriterium, mit dem Entwickler arbeiten - und das machen sie mit Sex.

Wenn sich die Japaner mit dem ganzen sexy Krams nur im Westen beliebt machen wollen, dann wunderte es mich das es da so viele Animes und Mangas in dieser Art gibt die nicht mal übersetzt für den Westen zur Verfügung stehen.

Aber ja, irgendwie gehörts für uns mittlerweile einfach dazu sieht es und fühlt sich gleich wieder zuhause in dem typischen Japano-Game / Anime etc. Das bricht auch dann nicht mit der Immersion, man weiß dass muss halt so sein. :-D
 

Nevrion

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
15.07.2020
Beiträge
294
Reaktionspunkte
137
Als Spieler der Yakuza-Reihe, das den Fanservice meistens in Form von erotischen Darstellungen von Frauen in Sammelobjekten einbaut, kenne ich diese Art Fanservice noch am ehsten, wobei es natürlich auch ein bekanntes Phänomen in vielen Mangas und Animes ist. Dabei wirken auf mich übermäßig wobbelnde Brüste bei Mädchen und Frauen auf mich normalerweise eher irritierend als eine Szene mit Blick auf's Höschen.
Generell nehme ich sowas eher nüchtern hin. Bei Quiet in Metal Gear Solid 5 war es mir eigentlich egal, wie viel sie anhatte, weil der "Witz" mit der Begründung warum sie so wenig anhatte nach ein paar Minuten abgeklungen war. Und Quiet war nun alles andere als die stereotypisierte, schwache Frau, die einen Helden an ihrer Seite braucht. Aus Sicht eines Mannes nehme ich es halt gerne mit, wenn ein weiblicher Charakter körperliche Vorzüge hat, die meinem Geschmack entsprechen, aber ich würde darauf nicht bestehen, weil mir die charakterliche Gestaltung wichtiger wäre.

Die Sexualisierung von Frauen ist kein Problem, das man auf Japan beschränken kann. Japan geht kulturell ganz anders mit solchen Dingen um und ich finde das mitunter bewunderswert. Mir fehlt die Fähigkeit das in passende Worte zu bringen, aber mich haben solche Darstellung nie irgendwie dazu bewogen echte Frauen geringschätziger zu behandeln oder sie zu sexualisieren.
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.068
Reaktionspunkte
4.376
Website
rpcg.blogspot.com
Wir reden doch hier aber gerade von fiktiven Figuren, die von Menschen erdacht wurden, bzw. von medialer Darstellung, und nicht von Personen auf der Straße. Und da kann man schon sagen, dass man ziemlich eindeutig erkennen kann, wenn etwas sexualisiert ist. Weiter hättest du das Thema vermutlich nicht verfehlen können.

Nebenbei bemerkt: Ich würde übrigens "knappe" oder "sommertaugliche" Klamotten dazu sagen und nicht "sexy" Klamotten. Denn letzteres suggeriert ja schon eine Sexualisierung, ob nun durch die Frau selbst oder durch den Betrachter. Wobei letzteres eher der Fall sein dürfte, da man als Betrachter ja schlecht Gedanken lesen kann und das eigene Empfinden nicht mit dem Gedanken der Frau über die Kleiderwahl übereinstimmen muss. Auch wenn du mir da widersprechen wirst (und das ist wohl ziemlich sicher der Fall), aber Sprache ist halt so n Ding, mit dem man bewusst umgehen sollte. Eben WEIL man damit anderen durchaus mal gewaltig auf die Füße treten könnte und weil hinter Wörtern eben auch Bedeutungen stecken.

Allerdings - und das betone ich hier mal - glaube ich nicht, dass du das tatsächlich im bösen Sinne meinst. ^^

Abgesehen davon, dass "sexy" auch nur dein persönliches Empfinden ist und damit keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat und des weiteren sind knappe Klamotten auch nicht immer sexy. Oder würdest du bei nem 10jährigen Mädel, das in Tank Top und Hotpants rum läuft, auch sagen, dass es sexy Klamotten trägt? Und ne Frau, die das gleiche trägt, würde ich jetzt auch nicht unbedingt als sexy bezeichnen, wenn sie sich nicht gerade entsprechend in Szene setzt, sondern nur auf ner Bank hockt und ihren Bubbletea schlürft. Ästhetisch ansprechend vlt. aber nicht sexy.
Genau das ist dein Problem. Du differenzierst, was Frauen machen ist immer gut und nie sexy(alisiert) wenn es für vornehmlich Männer gedacht ist, dann ist es schlimm sexistisch. Deine eindimensionale Sichtweise blockiert hier, die Wahrheit zu erkennen. Frauen lieben es sexy zu sein und die Frauen, die es nicht sind, sind oft eifersüchtig auf die, die es sind und die sich trauen, deswegen schimpfen diese Feministinnen. Weil die anderen Frauen etwas haben und bieten, was sie selbst nicht haben oder sich nicht trauen zu bieten und somit nicht mit den anderen Frauen(!) konkurrieren können.

Das ist aber nicht ein Problem der Männer, die genießen nur, wenn ihnen was gezeigt wird.

Da bist du auf dem Holzweg. Aber selbst wenn es so wäre, wäre daran nichts verkehrt.
Ich kenne keine normalen Frauen, die mehr als Gleichberechtigung wollen, alle extremen Feministinnen die ich kenne sind Akademikerinnen in Sozialberufen. (Also die, die oftmals eben auch Probleme haben Männer abzubekommen, abgesehen von Pantoffelhelden, die eben eine Domina wollen).

Jein. Medien folgen nicht nur gesellschaftlichen Trends. Medien werden auch genutzt, um Trends zu setzen oder es werden Trends durch sie gesetzt. Das bedingt einander. Fortnite ist ja auch kein Trend vom ersten Tag an gewesen, sondern wurde erst durch Medien und Mundpropaganda (Sprache ist übrigens auch ein Medium) zum Trend.
Du sagst es selbst, durch Medien werden letztlich die Trends verbreitet. Aber Medien selbst kommen selten auf die Idee sich selbst etwas neues auszudenken und dass dann als den neuen Trend zu pushen. Und wenn, dann scheitern sie meist grandios.
In der Regel rennen die Medien also eher den Trends hinterher.

Mein Bekanntenkreis besteht aus unterschiedlichsten sozialen Schichten und Ethnien. Die meisten haben (um mal aus deiner Quelle zu zitieren) entweder "auf Augenhöhe" geheiratet, oder wollen nicht heiraten. Ich kann das schlicht nicht pauschalisieren. ^^
Ich habe immer das Gefühl, dass du da in einer ziemlichen Blase lebst. Du kannst ja mal deine Bauerbeiter-Freunde fragen, ob jemals irgendeiner von denen eine ernsthafte Beziehung mit einer Akademikerin hatte.

Oder noch besser, die fragst deine Akademikerinnen-Bekannten, warum sie keinen ernste Beziehung mit einem Handwerker eingehen... da werden zumeist lustige Ausreden bei rumkommen.

Dann solltest du aber auch wissen, dass Zeit nicht gerade das ist, was der "Standard-Bauarbeiter" in Massen hat. Ein Akademiker hat auch nicht mehr oder weniger Zeit.
Was pauschalisiert gesagt, totaler Quatsch ist. Handwerker bzw. normale Angestellte in Deutschland reißen ihre 7 bis 8 Stunden ab und legen dann den Griffel hin und vergessen ihre Arbeit.
Jemand der in einer "höheren" Position ist und auf seine Karriere achtet bzw. noch höher kommen will, der wird zwangsweise viele Überstunden reißen, teilweise am Wochenende arbeiten, sich in seiner Freizeit fortbilden und ähnliches. Hat also entsprechend weniger Zeit.

Dazu kommt der Altersunterschied beim Verdienstbeginn. Wer eben keine Hochschulreife hat und eine Berufsausbildung, der fängt an ernsthaft zu verdienen, wenn er zwischen 18 und 22 ist. Arbeitet dann eben seine Zeit aber braucht kaum noch lernen.

Überspitzt formuliert, die Akademikerin, die bis (über) 30 studiert und sich dann einen "sicheren" Mann mit guten Einkommen sichern will, um eine Familie zu gründen, ist dann einfach schon zu spät dran. Denn genau dieser Mann braucht sie nicht, denn er hat eine viel größere Auswahlplattform.

Ähm...nein. Ich denke, dass die wenigsten Feministinnen, von einigen wenigen abgesehen, ein grundlegendes Problem damit haben, halbnackte Protagonistinnen zu spielen. Vielmehr geht es darum, zu sensibilisieren und ein Bewusstsein zu schaffen.
Mein Gefühl ist eher, dass sie gerne auf die bösen sexistischen Männer schimpfen. Sich gerne als arme Opfer hinstellen und am liebsten alles in den A*sch geschoben bekommen um ein angenehmes gemütliches Leben führen zu können, ohne selbst den Finger rühren zu müssen.

Und hier in diesem Thread geht es ganz klar um Fan-Service (den ich übrigens nicht weiter wild finde, wie ich in einem anderen Kommentar schon erwähnte) und Sexualisierung in Medien, speziell in Videogames, sowie deren Auswirkungen.

Und ich glaube, du unterschätzt den Einfluss von Medien gewaltig.
Ich unterschätze gar nichts. Medien können 100 Produkte hypen, erfolgreich wird trotzdem nur das, was den Massen gefällt.
Genau deswegen verkaufen sich ja auch Fanservice Games so schlecht, wenn sie nichts anderes zu bieten haben.

Tot ist immer jedenfalls nur das Produkt, das nicht bekannt ist. Hier treffen die Medien quasi eine Vorauswahl, das war es aber auch.
 
Zuletzt bearbeitet:

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.448
Reaktionspunkte
3.849
Genau das ist dein Problem. Du differenzierst, was Frauen machen ist immer gut und nie sexy(alisiert) wenn es für vornehmlich Männer gedacht ist, dann ist es schlimm sexistisch.
Kannst du mir mal die Zeile nennen, in denen ich das auch nur angedeutet habe? Was du da schreibst, stimmt vorne und hinten nicht.

Deine eindimensionale Sichtweise blockiert hier, die Wahrheit zu erkennen. Frauen lieben es sexy zu sein und die Frauen, die es nicht sind, sind oft eifersüchtig auf die, die es sind und die sich trauen, deswegen schimpfen diese Feministinnen. Weil die anderen Frauen etwas haben und bieten, was sie selbst nicht haben oder sich nicht trauen zu bieten und somit nicht mit den anderen Frauen(!) konkurrieren können.

Das ist aber nicht ein Problem der Männer, die genießen nur, wenn ihnen was gezeigt wird.
Hä? Feministinnen schimpfen auf andere Frauen, weil diese "attraktiver" sind? Jetzt mal ernsthaft...hab ich das jetzt richtig verstanden?

Aber mal unabhängig davon...Die Wahrheit ist: Es ist eine Sache, sich selbst in Szene zu setzen, weil man es selbst will. Das ist vollkommen okay und widerspricht keinesfalls dem Grundgedanken des Feminismus. ;) Man(n) darf das dann auch hübsch und sexy finden. Es ist aber eine andere Sache, von anderen sexualisiert zu werden (und sei es auch nur, indem man sie angafft), obwohl man das vielleicht selbst gar nicht will. Dann wird's nämlich in der Tat übergriffig und sei es in noch so "kleinem" Rahmen. Und das ist dann sehr wohl auch ein Problem der Männer.

Du kannst nicht davon ausgehen, dass die Bubbletea süffelnde junge Dame aus meinem vorherigen Beispiel es geil finden würde, wenn du ihren Anblick "genießt", nur weil sie eventuell hübsch aussieht und viel Bein zeigt. Eher solltest du davon ausgehen, dass ihr für mehr Stoff einfach zu warm an diesem Tag ist und die Wahl ihrer Kleidung ergo ganz pragmatische Gründe hat. Hier gilt übrigens der Grundsatz: Solange kein ganz klar geäußertes Ja vernommen wurde, heißt es automatisch "Nein" für den Betrachter.

Ich kenne keine normalen Frauen, die mehr als Gleichberechtigung wollen, alle extremen Feministinnen die ich kenne sind Akademikerinnen in Sozialberufen. (Also die, die oftmals eben auch Probleme haben Männer abzubekommen, abgesehen von Pantoffelhelden, die eben eine Domina wollen).
Wie war das noch mit der Bubble?

Ich habe immer das Gefühl, dass du da in einer ziemlichen Blase lebst.
Sagte der, der seine Ansichten in aller Regelmäßigkeit mit "ich kenne" oder "in meinem Umfeld" oder "mein Gefühl" erklärt.

Mein Gefühl ist eher, dass sie gerne auf die bösen sexistischen Männer schimpfen. Sich gerne als arme Opfer hinstellen und am liebst alles in den A*sch geschoben bekommen um ein angenehmes gemütliches Leben führen zu können, ohne selbst den Finger rühren zu müssen.
Dein Gefühl tut hier ebenso wenig was zur Sache, wie mein Gefühl. Vielleicht solltest du daran mal arbeiten und dich mal selbst reflektieren, statt gegen die "bösen Feministen" zu wettern. Wie wäre es mal damit?

Du sagst es selbst, durch Medien werden letztlich die Trends verbreitet. Aber Medien selbst kommen selten auf die Idee sich selbst etwas neues auszudenken und dass dann als den neuen Trend zu pushen. Und wenn, dann scheitern sie meist grandios.
Ich unterschätze gar nichts. Medien können 100 Produkte hypen, erfolgreich wird trotzdem nur das, was den Massen gefällt.
Grundsätzlich korrekt. Aber bevor wir uns jetzt hier in irgendwas verstricken...ich hab den Eindruck, dass du hier gerade eher von Werbung und PR sprichst. Davon ist aber nicht ausschließlich die Rede.

Der Fernseher ist ein Massenmedium. Printmagazine und das Internet sind Massenmedien. Werbung ist ein Massenmedium. Die Tageszeitung ist ein Massenmedium. Filme, Bücher und Musik sind Medien. Auch Videospiele sind Medien.

Medien schüren Bedürfnisse, in welcher Form auch immer. So funktionieren Videospiele, so funktioniert Werbung. Sie tragen auch dazu bei, dass teilweise strikte (und oft veraltete) Rollenbilder, Stereotype und eben auch Sexualisierung nach wie vor salonfähig sind. Ob nun selbst kreiert oder nicht, Medien üben enormen Einfluss aus und haben unglaublich viel Macht. Gerade auf jüngere Menschen ist der Einfluss enorm und prägend. Und nicht nur auf jüngere Menschen. Medien können unterm Strich das ganze Weltbild eines Menschen beeinflussen, in welche Richtung auch immer.

Es geht hier nicht ausschließlich um die Masse, sondern auch um das Invidiuum. Und Medien tragen einen enormen Beitrag zur Sozialisation eines Menschen. Und das ist ein Fakt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.068
Reaktionspunkte
4.376
Website
rpcg.blogspot.com
Kannst du mir mal die Zeile nennen, in denen ich das auch nur angedeutet habe? Was du da schreibst, stimmt vorne und hinten nicht.
Du willst es nur nicht verstehen. Sexy Darstellung in Medien = für Männer gedacht deswegen sexistisch, viel sexyer gekleidete reale Frau = nicht sexistisch, weil sie es für sich selbst macht.
Die Idee dahinter mag unterschiedlich sein, das Ergebnis für Männer ist aber das gleiche.

Hä? Feministinnen schimpfen auf andere Frauen, weil diese "attraktiver" sind? Jetzt mal ernsthaft...hab ich das jetzt richtig verstanden?
Ernsthaft? Du hast nicht viel Umgang mit Frauen, oder? Frauen sind sich selbst die schlimmsten Feindinnen, gerade wenn es um das Thema Männer geht.

Aber mal unabhängig davon...Die Wahrheit ist: Es ist eine Sache, sich selbst in Szene zu setzen, weil man es selbst will. Das ist vollkommen okay und widerspricht keinesfalls dem Grundgedanken des Feminismus. ;) Man(n) darf das dann auch hübsch und sexy finden. Es ist aber eine andere Sache, von anderen sexualisiert zu werden, obwohl man das vielleicht selbst gar nicht will. Dann wird's nämlich in der Tat übergriffig und sei es in noch so "kleinem" Rahmen. Und das ist dann sehr wohl auch ein Problem der Männer.
Sorry, wenn ich eine hübsche Frau auf der Straße sehe, dann schaue ich, das ist nicht sexistisch sondern Biologie. Wenn die Frau damit ein Problem hat, dann darf sie eben nicht in die Öffentlichkeit oder muss eine Burka tragen. Was sie nicht kann ist mir verbieten sie anzuschauen - und sie ggf. in meinen Gedanken als Sexobjekt zu sehen. Denn die Gedanken sind Frei.

Mich persönlich stört es übrigens nicht, wenn mich Frauen anschauen, selbst wenn sie alt und hässlich sind. Ich nehme das als Lob wahr. Und die Frauen die ich kenne sehen das ähnlich.

Wie war das noch mit der Bubble?
Sagte der, der seine Ansichten in aller Regelmäßigkeit mit "ich kenne" oder "in meinem Umfeld" oder "mein Gefühl" erklärt.
Wobei meine Bubble scheinbar mehr soziale Schichten und Ethnien umfasst als deine, weswegen ich meine einen guten Eindruck vom Empfinden in der normalen Bevölkerung zu haben.
Was eben an meiner reichhaltigen Lebenserfahrung und auch meinem Beruf geschuldet ist, der mich viel rumbringt.

Keiner. Und? Heißt aber nicht, dass es nicht funktionieren kann. Aber mal nebenbei: Was hat das mit dem eigentlichen Thema zu tun?
Du hattest gefragt. Und wie du selbst feststellen musstest gibt es in deinem gesamten Umfeld scheinbar keine einzige Person, die in dieses Ausnahmeschema passt. Also scheint es ja doch die Regel zu sein.
Was es mit dem Thema zu tun hat? Akademikerinnen begrenzen ihr "Jagdrevier" künstlich und laufen Gefahr, deswegen als verbitterte Feministin zu enden... dabei ist es dann eben sexistisch gegen Männer, wenn die aufgrund schlechterer Bildung nicht als Partner in Frage kommen.

Dein Gefühl tut hier ebenso wenig was zur Sache, wie mein Gefühl. Vielleicht solltest du daran mal arbeiten und dich mal selbst reflektieren, statt gegen die "bösen Feministen" zu wettern. Wie wäre es mal damit?
Ich mag Alice Schwarzer, sie ist eine Feministin, die ich für ihren jahrzehntelangen Kampf für die Gleichberechtigung respektiere.
Die meisten aktuellen Feministen kommen mir hingegen nur wie Jammerlappen vor, die in eine Wohlstandsgesellschaft geboren wurden und nur an ihren eigenen Vorteil denken.

Medien schüren Bedürfnisse, in welcher Form auch immer. Sie tragen auch dazu bei, dass teilweise strikte (und oft veraltete) Rollenbilder und eben auch Sexualisierung nach wie vor salonfähig sind. Ob nun selbst kreiert oder nicht, Medien üben enormen Einfluss aus und haben unglaublich viel Macht. Gerade auf jüngere Menschen ist der Einfluss enorm und prägend.
Du unterschätzt die Konsumenten. Die können zwischen wertevermittelnden Filmen / Serien / Spielen und denen, die nur der Unterhaltung dienen, schon sehr gut unterscheiden. Das gilt übrigens auch für Kinder.
Die Konsumenten wählen das Medium bzw. dessen gebotenen Inhalt, nicht das Medium den Konsumenten.

Und selbst wer sich von Medien negativ beeinflussen lässt, wenn er in einem gesunden sozialem Umfeld lebt, dann wird er schon schnell lernen, was gut und richtig ist und was nicht geht.
 
Zuletzt bearbeitet:

RoteGarde

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
18.07.2007
Beiträge
130
Reaktionspunkte
26
Also zusammengefasst bedeutet der Artikel das wir Männer total verzerrte Frauenbilder spendiert bekommen weil die Japaner wahnsinnig große Komplexe haben und das irgendwie kompensieren müssen ?
 

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.448
Reaktionspunkte
3.849
Du willst es nur nicht verstehen. Sexy Darstellung in Medien = für Männer gedacht deswegen sexistisch, viel sexyer gekleidete reale Frau = nicht sexistisch, weil sie es für sich selbst macht.
Die Idee dahinter mag unterschiedlich sein, das Ergebnis für Männer ist aber das gleiche.
Ich zitiere mal an der Stelle mich selbst:
Unterm Strich finde ich Fan-Service nicht besonders verwerflich.
Den Rest kannst du im besagten Post weiter oben nachlesen.

Aber ja...korrekt. Wenn eine Frau sich selbst dafür entscheidet, sich freizügig zu zeigen, dann hat das mit Sexismus nichts zu tun. Sie entscheidet selbst, wie sie sich zeigt. Was sie zeigt, warum sie es zeigt...liegt alles bei ihr selbst. Das ist ihr Recht. Selbstbestimmung und so. Da in diesem Fall keiner in ihr Selbstbestimmungsrecht eingreift und sie sie von ihrem Recht gebraucht macht, liegt es schon in der Natur der Sache, dass das kein Sexismus sein kann. Selbstbestimmung, Feminismus und Freizügigkeit schließen einander keinesfalls aus.

Sexistisch wäre es, wenn man sie daraufhin nur auf diese Darstellung, wie auch immer die jetzt aussehen mag, reduziert und den Menschen dahinter nicht mehr sieht. Oder sie aufgrund dessen beleidigt, ihr sagt, sie solle an den Herd oder sonst was. Dazu wiederum hat keiner das Recht. Ist halt nur leider immer noch Alltag.

Und das ist kein "Frauenproblem". Aber selbst wenn es so wäre, heißt das nicht, dass Männer keine Verantwortung für ihr Verhalten tragen.

Sorry, wenn ich eine hübsche Frau auf der Straße sehe, dann schaue ich, das ist nicht sexistisch sondern Biologie.
Und damit nimmst du dich aus besagter Verantwortung und sprichst dir gleichzeitig selbst die Fähigkeit ab, dich zurückzuhalten. Weil "Biologie"... Wow...

Es geht nicht um einen flüchtigen Blick aufs Gesamtbild, was ja durchaus okay ist. Es geht hier gerade eindeutig um Sexualisierung. Entweder hast du das bei dieser Aussage aus den Augen verloren, oder du guckst Frauen in aller Öffentlichkeit tatsächlich direkt auf den Arsch oder die Brüste. Und das wäre doch ziemlich gruselig und absolut respektlos. Und sexualisierend obendrein.

Das hat nichts mit Biologie zu tun, sondern mit Sozialisation. Dafür sind wir doch weit genug entwickelt. Auch wenn das bezüglich deiner Person durchaus in Frage gestellt werden kann, wenn ich mir deine Aussage hierzu so durchlese.

Wenn die Frau damit ein Problem hat, dann darf sie eben nicht in die Öffentlichkeit oder muss eine Burka tragen.
Was sie nicht kann ist mir verbieten sie anzuschauen - und sie ggf. in meinen Gedanken als Sexobjekt zu sehen. Denn die Gedanken sind Frau.
Ich würde gerne überdeutlich was dazu sagen, aber das lasse ich besser bleiben. Bei diesen Worten würde dir selbst die gemäßigtste aller Feministinnen den Marsch blasen.

Ich frage jetzt mal ganz ohne Sarkasmus: Woher nimmst du dir das Recht, andere einfach anzugucken? Welches Gesetz oder welche gesellschaftlichen Werte und Normen geben dieses Recht? Woher nimmst du die Vermutung, dass man dir das Gucken nicht verbieten kann?

Sie kann dir vielleicht nicht verbieten, so über sie zu denken...aber doch, sie kann dir durchaus verbieten, sie anzuglotzen, wenn sie es bemerkt und sich dadurch belästigt fühlt. Dieses Recht hat sie definitiv. Auch hier wieder: Selbstbestimmungsrecht. Jeder bestimmt selber, wie weit der andere gehen darf. Und wenn Frau der Meinung ist, dass Blicke schon zu viel sind, dann hat man das zu akzeptieren.

Des einen Recht ist des anderen Pflicht. Völlig egal, wie "banal" das einem selbst erscheinen mag. Das spielt keine Rolle. Recht bleibt Recht. Gilt selbstverständlich auch umgekehrt, für Männer.

Kein klares "Ja"? Dann heißt es automatisch "nein". Alles andere ist übergriffiges Verhalten, auch wenn es "nur" Blicke sind. Auch wenn Blicke allein in der Praxis nicht geahndet werden, hat man trotzdem nicht automatisch die Erlaubnis oder gar das Recht einfach zu glotzen.

Und zu sagen "Dann darf Frau eben nicht raus" setzt dem ganzen noch die Krone auf. Respektloser geht es kaum noch, wenn wir das Thema nicht noch weiter führen.

Wobei meine Bubble scheinbar mehr soziale Schichten und Ethnien umfasst als deine, weswegen ich meine einen guten Eindruck vom Empfinden in der normalen Bevölkerung zu haben.
Was eben an meiner reichhaltigen Lebenserfahrung und auch meinem Beruf geschuldet ist, der mich viel rumbringt.
Du sagst es... "scheinbar". Nicht definitiv. Urteile also bitte nicht über Dinge, von denen du nichts weißt. ;)

Ob deine Bubble nun zusätzlich noch ein, zwei andere Ethnien umfasst, spielt keine Rolle (wenn's denn überhaupt wahr ist). Es bleibt eine Bubble und damit hast du keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit deiner Aussage.

Dieses Teilthema wäre jetzt für mich abgehakt.

Du unterschätzt die Konsumenten. Die können zwischen wertevermittelnden Filmen / Serien / Spielen und denen, die nur der Unterhaltung dienen, schon sehr gut unterscheiden. Das gilt übrigens auch für Kinder.
Die Konsumenten wählen das Medium bzw. dessen gebotenen Inhalt, nicht das Medium den Konsumenten.
Das ändert doch aber überhaupt nichts aus meiner Aussage. :confused: Das eine schließt das andere nicht aus. Ganz im Gegenteil. Medien sind Informationsträger zwischen Sender und Empfänger. Dazu gehören natürlich zwei (oder viiiiel mehr, bzgl. Massenmedien).

Aber selbstständiges Auswählen ist nicht gleich kritisches Hinterfragen des Medieninhaltes. Selbstständiges Auswählen allein macht einen Menschen noch lange nicht medienkompetent. Wäre dem so, wäre jedes 5jährige Kind bereits vollkommen medienkompetent.
 
Zuletzt bearbeitet:

Shadow_Man

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
10.11.2002
Beiträge
36.042
Reaktionspunkte
6.321
Diese ganzen Diskussionen sind völlig unnötig. Zumal diese Spiele wahrscheinlich 90-95% Nischenspiele sind und eben für eine bestimmte Zielgruppe gemacht sind. Leute, die das nicht mögen, die brauchen das doch einfach nicht kaufen.

Sex ist das normalste der Welt. Schon zu früheren Zeiten wurden Frauen und Männer nackt gemalt und gezeigt. Heute findet das eben so in digitaler Form statt.
Es ist aber mittlerweile eine kleine Minderheit unterwegs, die in ihrer argen Prüderei alles verteufeln und meinen ihr moralisches Gedankengut anderen überstülpen zu wollen und meinen, jeder hätte sich daran zu richten.

Meine Empfehlung ist da, dass sich diese Leute einfach von solchen Spielen fernhalten und Spiele zocken, die ihren wünschen entsprechen. Das wäre der einfachste Weg.
Es gibt heute so unendlich viele Spiele, da ist für jeden was dabei.
 

LesterPG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.04.2016
Beiträge
4.980
Reaktionspunkte
874
Ich frage jetzt mal ganz ohne Sarkasmus: Woher nimmst du dir das Recht, andere einfach anzugucken? Welches Gesetz oder welche gesellschaftlichen Werte und Normen geben dieses Recht? Woher nimmst du die Vermutung, dass man dir das Gucken nicht verbieten kann?

Sie kann dir vielleicht nicht verbieten, so über sie zu denken...aber doch, sie kann dir durchaus verbieten, sie anzuglotzen, wenn sie es bemerkt und sich dadurch belästigt fühlt. Dieses Recht hat sie definitiv. Auch hier wieder: Selbstbestimmungsrecht. Jeder bestimmt selber, wie weit der andere gehen darf. Und wenn Frau der Meinung ist, dass Blicke schon zu viel sind, dann hat man das zu akzeptieren.
Welches rechtsverbindliche Gesetz verbietet es frage ich Dich !

Wenn eine Frau im Mini Bikini zum Baden geht wird sie warum auch immer Blicke auf sich ziehen, dann aber das "verbieten zu wollen" ist einfach nur eine lächerliche Forderung.
Einen möglichst normalen Badeanzug zu tragen wäre hier der einzige Ausweg !

Ach ja, die Gedanken sind frei, überall und für jeden !
Fraglich ist es wenn da jemand dran rütteln will. ;)
 

LarryMcFly

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
10.04.2019
Beiträge
1.242
Reaktionspunkte
1.046
ja wollte auch nicht sagen, dass alle Cosplayer sexy Outfits machen, das wäre auch langweilig und ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich. Meine Shootings gehen von epischer Rüstung mit undenlich vielen Stunden Arbeitszeit bis sexy Nier Bunny Outfit, hatte aber noch nie eine Cosplayerin die sexy Charakter überhaupt nicht mochte. Auf meinem Instagram Profil sieht man eh glaub ich ziemlich gut was ich meine.

Meine Güte, mich hätte es fast vom Sofa gehaut, ein einziger Sündenpfuhl voll mit nackter Haut und sogar hautengen Bodysuits!
Hinfort Lüstling! :-D
 

LarryMcFly

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
10.04.2019
Beiträge
1.242
Reaktionspunkte
1.046
Ich frage jetzt mal ganz ohne Sarkasmus: Woher nimmst du dir das Recht, andere einfach anzugucken? Welches Gesetz oder welche gesellschaftlichen Werte und Normen geben dieses Recht? Woher nimmst du die Vermutung, dass man dir das Gucken nicht verbieten kann?

Sie kann dir vielleicht nicht verbieten, so über sie zu denken...aber doch, sie kann dir durchaus verbieten, sie anzuglotzen, wenn sie es bemerkt und sich dadurch belästigt fühlt. Dieses Recht hat sie definitiv. Auch hier wieder: Selbstbestimmungsrecht. Jeder bestimmt selber, wie weit der andere gehen darf. Und wenn Frau der Meinung ist, dass Blicke schon zu viel sind, dann hat man das zu akzeptieren.

Kein klares "Ja"? Dann heißt es automatisch "nein". Alles andere ist übergriffiges Verhalten, auch wenn es "nur" Blicke sind. Auch wenn Blicke allein in der Praxis nicht geahndet werden, hat man trotzdem nicht automatisch die Erlaubnis oder gar das Recht einfach zu glotzen.

Du sagst es... "scheinbar". Nicht definitiv. Urteile also bitte nicht über Dinge, von denen du nichts weißt. ;)

Meine Güte, ich hab mich echt blenden lassen.
Ich dachte du hättest von "Recht" ein wenig Ahnung, aber tatsächlich hast du sowas von keine Ahnung, daß es ja schon weh tut.
Wohl viel Schaumschlägerei... .
Es fehlt nur noch, daß man Spiritogre die Augen aussticht wegen zuviel perversen "Schauens", gelle. :$:hop:
"Urteile also bitte nicht über Dinge, von denen du nichts weißt" - solltest du dir als Wahlspruch auf die Stirn tätowieren, damit du jeden morgen nach dem Aufstehen daran erinnert wirst.:rolleyes:

Es ist aber mittlerweile eine kleine Minderheit unterwegs, die in ihrer argen Prüderei alles verteufeln und meinen ihr moralisches Gedankengut anderen überstülpen zu wollen und meinen, jeder hätte sich daran zu richten.

Wie treffend.

Welches rechtsverbindliche Gesetz verbietet es frage ich Dich !
Wenn eine Frau im Mini Bikini zum Baden geht wird sie warum auch immer Blicke auf sich ziehen, dann aber das "verbieten zu wollen" ist einfach nur eine lächerliche Forderung.
Einen möglichst normalen Badeanzug zu tragen wäre hier der einzige Ausweg !
Ach ja, die Gedanken sind frei, überall und für jeden !
Fraglich ist es wenn da jemand dran rütteln will. ;)

Keine Sorge er wird sich irgendwas schon zusammenschwurbeln und es dann als rechtsgültig verkaufen.
Denk dran - du hast auf den Boden zu schauen du Perversling, geht ja gar nicht, daß du die arme Frau mit deinen lüsternen Augen belästigst.
Scheuklappen beim ersten Verstoß, bei Wiederholungstätern wie dem Spiritogre erwartet einen das Ausstechen der Augen.
 

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.448
Reaktionspunkte
3.849
Welches rechtsverbindliche Gesetz verbietet es frage ich Dich !

Wenn eine Frau im Mini Bikini zum Baden geht wird sie warum auch immer Blicke auf sich ziehen, dann aber das "verbieten zu wollen" ist einfach nur eine lächerliche Forderung.
Einen möglichst normalen Badeanzug zu tragen wäre hier der einzige Ausweg !

Ach ja, die Gedanken sind frei, überall und für jeden !
Fraglich ist es wenn da jemand dran rütteln will. ;)

Meine Güte, ich hab mich echt blenden lassen.
Ich dachte du hättest von "Recht" ein wenig Ahnung, aber tatsächlich hast du sowas von keine Ahnung, daß es ja schon weh tut.
Wohl viel Schaumschlägerei... .
Es fehlt nur noch, daß man Spiritogre die Augen aussticht wegen zuviel perversen "Schauens", gelle. :$:hop:
"Urteile also bitte nicht über Dinge, von denen du nichts weißt" - solltest du dir als Wahlspruch auf die Stirn tätowieren, damit du jeden morgen nach dem Aufstehen daran erinnert wirst.:rolleyes:

Keine Sorge er wird sich irgendwas schon zusammenschwurbeln und es dann als rechtsgültig verkaufen.
Denk dran - du hast auf den Boden zu schauen du Perversling, geht ja gar nicht, daß du die arme Frau mit deinen lüsternen Augen belästigst.
Scheuklappen beim ersten Verstoß, bei Wiederholungstätern wie dem Spiritogre erwartet einen das Ausstechen der Augen.
Wow...hier fühlen sich zwei Hunde aber ganz schön getroffen und der eine namens Larry bellt ja richtig laut vor Schmerzen, statt sein angebliches Wissen zu nutzen, den vermeintlichen Irrtum konstruktiv aufzuklären, damit wir alle was davon haben. ;)

Dass man mal einen flüchtigen Blick wirft und jemanden als attraktiv oder hübsch bezeichnet, ist völlig normal und dagegen hab ich gar nix gesagt. Aber offensichtlich mangelt es euch beiden komplett an der Fähigkeit, Texte zu verstehen.

Es geht hier um Sexualisierung und die Reduzierung auf den Körper und körperliche Reize. Das ist Thema. In diesem Kontext war Spiritogres Kommentar nun mal nicht angebracht und sowieso völlig respektlos. Was ist daran nicht zu verstehen? :confused:

Und natürlich hat man das Recht, selbst zu entscheiden, ob man angeguckt werden will oder nicht. Dass das in der Praxis nicht zu verhindern ist, weiß ich sehr wohl. Ich weiß auch, dass dadurch kein Schaden entsteht. Übrigens weiß ich auch, dass das bloße gucken völlig banal ist. Und doch ändert das nichts an meiner Aussage. Wenn ich - oder eben die Frau - merke, dass ich angeglotzt werde, dann hab ich doch das Recht zu sagen "Lass das bleiben". Dieses Recht habt auch ihr beide. Nennt sich Selbstbestimmungsrecht.

Ich bin selbst kein Freund dieser Bezeichnung und eigentlich hasse ich es sogar, aber ihr beiden erfüllt hier gerade das Klischee des "weißen cis-Mannes" und männlicher Fragilität. Ihr reagiert, als hätte man euch ins Gesicht geboxt.

Dabei ging es in diesem speziellen Punkt sicher nicht darum, das "gucken" pauschal zu verbieten. Sondern darum, klar zu machen, dass jeder selbstbestimmt entscheiden kann, was er tut und wie weit andere bei ihm/ihr gehen können und dass andere das gefälligst zu akzeptieren haben. Auch wenn's nur Blicke sind. Und darum, dass man eben nicht davon ausgehen kann, dass jede Frau das geil findet und man deswegen automatisch, wenn man es nicht weiß, von einem "Nein" ausgehen sollte.

An der Stelle zieh ich in dieser Debatte auch den Schlussstrich. Ich bin raus. Das wird mir zu doof und mittlerweile haben wir uns sowieso etwas zu weit vom eigentlichen Thema entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten