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Fallout 4 durchgespielt: Kolumne eines enttäuschten Spielers

Zu den Dialogen:
Wenn man F3 und F4 vergleicht - ist es schon ein Fortschritt. Aber leider einfach zu wenig.
Das Dialogsystem von Fallout4, ist für mich, das mit Abstand schlechteste aller Fallout Spiele (also Fallout 1-4 +NV). Es gibt keine Auswahl, man weiss gar nicht was man sagt, man ist mehr Zuschauer und kann aller Nase lang einladen, weil man genau das nicht sagen wollte. Wenn neben handeln, ja, nein, Sarkasmus überhaupt eine Auswahl vorhanden ist. Es ist einfach schrecklich.
Man fragt sich, für was es Charisma überhaupt noch gibt. Hätte man auch streichen können, man muss eh fast alles mit ner Knarre lösen. Für ein RPG einfach traurig.
 
Das Dialogsystem von Fallout4, ist für mich, das mit Abstand schlechteste aller Fallout Spiele (also Fallout 1-4 +NV). Es gibt keine Auswahl, man weiss gar nicht was man sagt, man ist mehr Zuschauer und kann aller Nase lang einladen, weil man genau das nicht sagen wollte. Wenn neben handeln, ja, nein, Sarkasmus überhaupt eine Auswahl vorhanden ist. Es ist einfach schrecklich.
Man fragt sich, für was es Charisma überhaupt noch gibt. Hätte man auch streichen können, man muss eh fast alles mit ner Knarre lösen. Für ein RPG einfach traurig.
Wenn man sich das was gesagt wird - schriftlich vorstellt, ist es in etwa das selbe wie bei F3. Spiel mal ein paar F3 Quests und dann ein paar F4 Quests und du siehst was ich meine.
 
Stimmt weistesgehend. Das Ende ist ja wohl das letzte. Nach dreimaligem Suchen nach einer friedlichen Lösung hab ich einfach ohne Finale weitergemacht - pazifistischer Ödländer halt.
Die Dialoge sind nicht schlecht, aber für ein Fallout ist "nicht schlecht" einfach zu wenig! Und ohne Karma kann ich auch nicht böse sein. Das fehlt ja auch, sind wir jetzt alle neutrale Überlebende oder was?
Ach ja: Vermisst eigentlich noch jemand Charaktere wie Moira Brown oder den großartig überzeichneten kleinen MacCready? Solche Typen blieben einem lange im Gedächnis, aber jetzt bleiben mir noch Nick Valentine, Maxson (dank der Synchro war er mir sofort unsymphatisch, Life Is Strange-Spieler wissen schon...) oder wenn überhaupt Cait, an die ich mich oft mal erinnere.

Fallout 4 ist sicher super, aber nicht großartig und kultig wie die Vorgänger.
 
versteh dann aber nich,warum das spiel dann am ende trotzdem ne 88-89 bekommen hat.scheinbar is ja keiner von euch so wirklich zufrieden.89 % sollten für absolute topspiele gelten(mir machts ja spaß,,versteh nur nich warum ich von seiten der redakteuren dauernt bemängelungen lese,obwohl die das spiel doch ziemlich hoch bewertet haben)

Verstehe ich auch nicht. Hoffnungslos überbewertet.
Ich habe nach 45 Stunden wenig Motivation weiterzuspielen. Die Story dümpelt vor sich hin, überall muss man alles wegschießen.
Am meisten nervt weiterhin die Steuerung, die dumme KI (wie oft musste ich zurück rennen, bis sich mein Begleiter mal erbarmte in den Aufzug zu gehen, oder ich musste wieder runterfahren, weil er nicht mitkam - so was ist Murks und darf nicht sein).
Beim Dialogsystem ist das Charisma auch ein Witz.
Ich habe Ch 6 und ziehe mir jedes Mal vor den Dialogen ein Kleid + Brille + Hut auf und habe Charisma 10 und bekomme alles, was ich will.
Das soll Rollenspiel sein? und auch dann geht es nur um mehr Geld und XP.

Somit kann ich dem, was ich gelesen habe, nur zustimmen....
Ich habe es bei der Umfrage zu 201´5 Spiele als Enttäuschung des Jahres angegeben. Ich glaube, wenn das Spiel nicht von Bethesda wäre oder Fallout hieße, hätte es niemals solchen Erfolg gehabt.

Aber Bethesda wird so weitermachen, die Verkaufszahlen und die Bewertungen bestätigen sie nur.
 
Nachdem anfänglich die Begeisterung überwog, hat sich bei mir auch mehr und mehr Ernüchertung breit gemacht. Nachdem ich mittlerweile komplett mit allen Enden durch bin, muss ich sagen, dass ich dem Spiel eine 80er Wertung geben würde. Sehr gut, aber eben nicht hervorragend oder ein Ausnahmetitel. Neben dem m.M. nach komplett mißlungenem Skill- und Dialogsystem fehlten mir größere Nebenquests, die man beim Erkunden finden kann. Einizfg das gestrandete Kriegsschiff mit den Robotern wusste zu gefallen.

Die Minutemen Quests haben mich sogar aufgeregt, ich bin jemand der immer gerne sein Questlog abarbeitet, aber man hatte immer 2 Quests mit den gleichen stupiden Aufgaben drin "Du hast den Sohn aus Farm X gerettet und für Farm Y Ghule gekillt? Toll, jetzt geh nochmal zu Farm X, diesmal wurde die Tochter entführt. Achja, Farm Y hat nun ein Problem mit Supermutanten". Absolut einfallslos, genau wie die endlos Quests der Bruderschaft. Wenn es wenigstens Ruf mit entsprechenden Belohnungen geben würde, aber so hat man nur den Timesinkmodus von Wow OHNE den Anreiz. Auch fehlten mir beim Erkunden irgenwie die Besonderheiten. Unter Wasser was zu entdecken? Fehlanzeige. Große verschachtelte Höhlen mit einer netten Waffe? Fehlanzeige

Was mir auch besonders gegen den Strich ging, bis zu einem gewissen Punkt, war es allen Fraktionen schnurzegal, dass ich auch für die andere tätig war. Es gab sogar eine Quest, da haben sich alle auf Fressbrett gegeben und ich konnte nur dumm rumlaufen, weil die alle für mich grün waren und keiner hat sich dran gestört. Irgendwie hatte nichts Konsequenzen. Ich sage der Railorad Tante, dass ich Synth nicht helfen würde. Kein Problem, ich werde trotzdem aufgenommen. Ich sage dem Bruderschaftsanführer, dass ich Paladin Danse nicht töte. Kein Problem, die Bruderschaft hat ja zum Glück keine strengen Regeln...... etc.

Das Kampfsystem hat aber nichts von seiner Genialität verloren, auch die Änderung, dass sich Gegner nun bewegen gefällt mir gut. Sonst kann ich aber wirklich keinerlei Fortschritt erkennen. Besonders die Begleiter KI wirkt wie aus den 90er Jahren und war ein einziges Ärgernis.
 
Das mit den Endlos Missionen der Minute Men und der Bruderschaft, wurde so wie mir gesagt wurde gemacht, damit man sich eben Skillen kann.
Finde ich zwar auch schwachsinnig, weil ich immer dachte, am Ende kommt noch was oder es kommt mal zu einem generellen Ende.
Aber im Endeffekt wusste es mich nur zu deprimieren.
Hatte alles mehr etwas von Questen bei einem MMORPG.
 
Wenn man sich das was gesagt wird - schriftlich vorstellt, ist es in etwa das selbe wie bei F3. Spiel mal ein paar F3 Quests und dann ein paar F4 Quests und du siehst was ich meine.
F3 hab ich jetzt nicht mehr vor Augen, zuletzt hatte ich den NV DLC Dead Money gespielt. Wenn man da manche Dialoge vergleicht ist F4 ein Rückschritt ins 8 bit Zeitalter.
 
Das mit den Endlos Missionen der Minute Men und der Bruderschaft, wurde so wie mir gesagt wurde gemacht, damit man sich eben Skillen kann.
Finde ich zwar auch schwachsinnig, weil ich immer dachte, am Ende kommt noch was oder es kommt mal zu einem generellen Ende.
Aber im Endeffekt wusste es mich nur zu deprimieren.
Hatte alles mehr etwas von Questen bei einem MMORPG.

Habe das mit den Minute Men auch gelesen und deshalb keine Quest gemacht. Habe wohl nichts verpasst. Auch bei der Bruderschaft habe ich nur anfänglich Quests gemacht, weil es mir schwachsinnig erscheint, gleichzeitig für Railroad und Bruderschaft tätig zu sein.
Hat finde ich wenig mit Rollenspiel zu tun.
 
Das mit den Endlos Missionen der Minute Men und der Bruderschaft, wurde so wie mir gesagt wurde gemacht, damit man sich eben Skillen kann.
Finde ich zwar auch schwachsinnig, weil ich immer dachte, am Ende kommt noch was oder es kommt mal zu einem generellen Ende.
Aber im Endeffekt wusste es mich nur zu deprimieren.
Hatte alles mehr etwas von Questen bei einem MMORPG.

Was mir tolles passiert ist, ich habe diese Bruderschafts endlos Quests am Polizeirevier bestimmt 20 Mal gemacht, weil ich dachte, nur so würde ich aufgenommen werden. Ich habe immer auf eine Abschlussquest oder Rufsteigerung gewartet. Und was war? Ich war nur in der Hauptstory noch nicht so weit, dann war ich sofort im Team.....
 
Da ich F4 noch nicht gespielt habe, lese ich den Artikel auch nicht.
Aber azs langjähriger Erfahrung, mache ich folgendes:
Nie ein Spiel spielen, weils Neu ist und jeder den Hype mitleben will.
Einfach mal wieder rational denken und sich ein Spiel antun, wenn man in der Stimmung ist.

Man kann ruhig mal ein Spiel installieren und sich selber eingestehen, dass man JETZT keine Lust hat für das Game.
Vielleicht in 6 Monaten oder gar einem Jahr. Und dann mit richtigem Enthusiasmus rein ins Vergnügen... Dann nuss das Game auch nicht petfekt sein.
 
Was mir tolles passiert ist, ich habe diese Bruderschafts endlos Quests am Polizeirevier bestimmt 20 Mal gemacht, weil ich dachte, nur so würde ich aufgenommen werden. Ich habe immer auf eine Abschlussquest oder Rufsteigerung gewartet. Und was war? Ich war nur in der Hauptstory noch nicht so weit, dann war ich sofort im Team.....

Komisch, genauso ging es mir auch :-B
Vor allem weil der eine Typ da ja immer meinte nach jeder Mission, das man sich ja erst beweisen muss, bla bla.
Finde ich aber generell schön, das anscheinend viele andere auch meiner Meinung sind was Fallout im Gesamten angeht.
 
oder den großartig überzeichneten kleinen MacCready

Man kann den erwachsenen McCready als begleiter haben, er erzählt auch später dass er als Kind Bürgermeister in Little Lamplight war.

Aber Bethesda wird so weitermachen, die Verkaufszahlen und die Bewertungen bestätigen sie nur.

Glaube ich nicht. Fallout 3 war GotY, hat eingeschlagen wie eine Bombe, mehrere preise kassiert. Fallout NV hatte ebenfalls gute kritiken, musste aber gegen ME2 antreten, war nicht leicht. Skyrim hat ebenfalls mehrere preise bekommen.

Was hat Fallout 4 bis jetzt bekommen? Eine menge Käufer, keine frage.

Allerdings werden die Bewertungen nach unten korrigiert, überall.

Bethesda wird es ganz schön auf den Sack gehen dass sie gegen ein "keines" Polnisches Studio verloren haben. Sie werden es sich zu Herzen nehmen.
 
Tja, an FO:NV kommt da halt nicht viel ran, nach dem Motto: ihr seid alle wahnsinnig, ich mach mein eignes Ding. Sowas müsste es öfters geben. Und dann reicht auch noch drohen....
 
Fallout 4 ist eines dieser Spiele, welches man einmal durchspielt und durchaus seinen Spaß damit hat, aber in ein paar Wochen hat man alles schon wieder vergessen.
Ich hoffe beim nächsten Elder Scrolls gehen sie diesen Weg nicht. Hoffe da wird das Rollenspiel nicht so abgespeckt, es gibt wieder ein normales Dialogsystem, eine bessere Hauptquest und Geschichte und eine neue Technik. Am Besten eine komplett neue Engine^^
 
Mal von den schwachen Dialog Optionen und Mangel spielerischer Entscheidungsfreiheit, wie sie es in New Vegas gab ist FO4 grundlegend ein gutes Spiel, aber es gibt einige Dinge, die fragen lassen:"warum haben die Entwickler hier nicht mehr draus gemacht?".

Z.B das Ausbauen von Siedlungen ist sowas von überflüssig und nicht zielführend. Obwohl es gefühlte 50 Workshops gibt. Wieso nicht nur 5-10 Workshops, welche dann aber auch wirklich eine Rolle für die Mainquest spielen. Immerhin kämpfen mehrere Fraktionen um die Kontrolle des Commonwealth.

Warum darf man in der Combat Zone keine Käfigkämpfe meistern wie in der Arena der Legion in Fallout New Vegas. Obwohl der Besitzer darauf anspielt das Teil wieder zum Laufen zu bringen.

und so weiter...

Bethesda hat enorm viel Potential einfach nicht genutzt.
 
Aber Bethesda wird so weitermachen, die Verkaufszahlen und die Bewertungen bestätigen sie nur.

Genau das ist auch meine Befürchtung.
Aber das geht ja seit Dragon Age 2 schon so. Ehemalige RPGs werden zusammengedampft zu simplen Action Spielen, aber auf Bewertungen und Verkäufe wirkt es sich eh nicht aus, also gehts weiter so.

Wenn dann ein Fallout 5 gar kein vats mehr hat und zum simplen Deckungsshooter verkommt, (am Dialogsystem kann man ja schon nix mehr kürzen,) dann wird halt ein gutes Actionspiel bewertet und die Konsoleros kaufen eh alles wo Action drauf steht,
 
Wenn ich den Artikel hier lese, dann entspricht er genau meiner Meinung zu dem Spiel. Ich habe mich wirklich sehr gefreut das Spiel zu kaufen und endlich Spielen zu können und ja ich habe etliche Stunden mit dem Spiel verbracht doch die Kritikpunkte die hier aufgezählt wurden kann ich nur zustimmen. Ich verstehe aber nicht wie die Tester auf etlichen Seiten das Spiel so in den Himmel loben. Für mich bleibt das Spiel eine Enttäuschung und ich werde wahrscheinlich auch nicht weiter Spielen. Die Story fand ich leider sehr fad und die Nebenmissionen und die Fraktionen sind eigentlich ein Witz. Man hätte sehr viel mehr aus dem Spiel machen können. Ich muss zugeben, dass ich großer Fan von The Witcher 3 bin und ja hier hat mich die Story Überzeugt und auch die Nebenmissionen war nicht so wiederholend wie bei Fallout. Zuletzt muss ich sagen, dass dort Entscheidungen die ich getroffen habe etwas im Spiel verändern und das habe ich auch Fallout gewünscht wurde jedoch enttäuscht. Ich hoffe das die Mods das Spiel nochmal nach vorne bringen damit ich es wieder starte.
 
Mal von den schwachen Dialog Optionen und Mangel spielerischer Entscheidungsfreiheit, wie sie es in New Vegas gab ist FO4 grundlegend ein gutes Spiel, aber es gibt einige Dinge, die fragen lassen:"warum haben die Entwickler hier nicht mehr draus gemacht?".

Z.B das Ausbauen von Siedlungen ist sowas von überflüssig und nicht zielführend. Obwohl es gefühlte 50 Workshops gibt. Wieso nicht nur 5-10 Workshops, welche dann aber auch wirklich eine Rolle für die Mainquest spielen. Immerhin kämpfen mehrere Fraktionen um die Kontrolle des Commonwealth.

Warum darf man in der Combat Zone keine Käfigkämpfe meistern wie in der Arena der Legion in Fallout New Vegas. Obwohl der Besitzer darauf anspielt das Teil wieder zum Laufen zu bringen.

und so weiter...

Bethesda hat enorm viel Potential einfach nicht genutzt.

Ich denke das Problem liegt in der Vertonung des Protagonisten. Die doch ordentiche Qualität der Sprecher findet ihren Preis in der Gestaltung der Missionen. Würden diese Missionen wie in Fallout 3 oder New Vegas behandelt könnte Fallout 4 nur mit englischen Sprechern ermöglicht werden oder mit einem Zusatzdownload von 100 GB für Sprachdateien. Bethesda hat es sich hier reichlich einfach gemacht. Sie haben eine tole Welt erschaffen diese aber nur oberflächlich mit Inhalten gefüllt. Alles erscheint als Provisorium und nichts wirklich fertig (z.B. Siedlungsbau und Siedler Verwaltung). Ich habe z.B. für den ersten Durchlauf die Quest ignoriert und die Welt erkundet. Als ich dann mit den Missionen begonnen habe, wurde ich an Orte geschickt die ich erkundet habe. Diese Orte waren vorher teilweise ohne Leben und plötzlich mit der Mission erschienen Gegner. Oder ein bestimmter Raider wurde von mir 4x beseitigt weil mich die radiant Missionen 4x zum selben Ort geführt haben. Fallout 4 ist meinen Augen wie Werbung mit mehr Schein als Sein, ein Versprechen das nicht hält was es andeutet.
 
Das ist ein Lippenbekenntnis zum einst so grandiosen Charaktersystem, das für Fallout 4 auf dem Altar der Massentauglichkeit geopfert wurde.......Sehr schön formuliert Herr Batghe ,Danke !!
 
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