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Esports wird 2022 olympische Disziplin bei den Asiatischen Spielen

Passt ja gut, Olympia bekommt eine langweilige Disziplin (ja ich schreib extra nicht Sportart) mehr.
 
Ich bin großer Fan vom Bogenschießen, möchte das irgendwann mal ausprobieren, und dort würde ich sogar noch mehr konform mit dir gehen, als etwa beim Pistolenschießen. Nichtsdestotrotz, insbesondere beim Schauen von Pistolenschießen habe ich mich schon sehr gewundert. Dort geht der (teilweise auch eher pummelige) Athlet nach vorne, nimmt seine Waffe, zielt, schießt, und geht wieder zurück. Das war in der Regel eine Minute oder so. Ich fand das zugegebenermaßen schon eher etwas fragwürdig, dass dies eine olympische Disziplin sein soll. Aber okay. Mir geht es ja gar nicht darum, dass in Abrede zu stellen, sondern vielmehr zu fragen, warum denn dann Videospielen weniger Sport sein soll. Wo wird die Grenze gezogen? Wo ziehst du die Grenze? Und ich bin überzeugt, dass man auch bei Videospielen sich irgendwie dopen kann. Konzentration ist schließlich auch dort gefragt.

Schießen mit Kurzwaffen ist halt keine so körperliche Sportart wie andere, dass bestreite ich auch nicht.
Aber das hat halt eine Tradition die weit länger ist, als Videospiele existieren und darum ist es dabei.
Ringen sollte ja auch schon ausgeschlossen werden von Olympia, weil es nicht so toll zum zuschauen ist etc.
Da gingen die Leute aber ganz schnell auf die Barrikade und das IOC ruderte schnell zurück.

eSport ist in Teilen auch ein Sport, das gestehe ich dem ja auch zu, aber es ist nun mal eine völlig andere Sportart.
Darüber hinaus erfüllt eSport nicht mal annähernd die Kriterien, um als olympische Disziplin zu gelten.
Sachen wie Schach, Motorsport etc. sind auch keine olympischen Disziplinen. Da reiht sich eSport ein und wird wohl nie darüber hinaus kommen.
Dafür fehlt schlicht und ergreifend die Verbreitung, Verbände usw.

Es gab mal sowas wie die WorldCyberGames, das war vergleichbar zur Olympiade für den eSport, aber es hat sich nicht gehalten.
Der Markt hat sich mittlerweile gewandelt, aber eSport ist in den meisten Ländern der Welt und den meisten Leuten halt völlig egal, da lässt sich kein Umsatz generieren und erhalten.
Turniere sind für die Publisher halt ein Zuschussgeschäft für PR etc. aber eine "neutrale" Organisation kann schlicht und ergreifend nicht selbst mit eSport überleben sondern ist auf die Publisher dann angewiesen und das führt zwangsläufig zu Konflikten etc.

Als einzige soweit neutrale Organisatoren fallen mir nur die ESL oder MSG da ein und die finanzieren sich eher durch Merchandising, weil sie mit den Team Verträge dazu haben, aber als finanzstarke Organisation ist mir die ESL jetzt z.B. nicht bekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wollen die das denn machen, also was bekommen die Publisher dafür? Denn es würde ja alles über deren Server usw. laufen und wie will man dann Doping, also Cheats kontrollieren (schon allein in einer Qualifikation).
Also Olympia und allgemein Sport ist ja Mega Komerz, aber da habe ich auch so meine Probleme.
 
Ich finds gut.
Es sorgt einfach dafür, dass unser aller Hobby weiter verbreitet und hoffentlich auch akzeptierter wird.

Außerdem ziehe ich Veränderung gegenüber Stillstand generell vor.

Ob es "echter" Sport ist oder nicht ist für mich nebensächlich.
 
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