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Esports wird 2022 olympische Disziplin bei den Asiatischen Spielen

Peter Bathge

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Zum Artikel: Esports wird 2022 olympische Disziplin bei den Asiatischen Spielen
 
Goldmedaillen werden aller Voraussicht nach in den Disziplinen Fußball (FIFA 17), Strategie (Starcraft 2) und Moba (Dota, League of Legends) vergeben.

Ich sehe es kritisch, dass hier rechtlich geschützte Marken gespielt werden, über deren Regularien, Teilnahmebedingungen etc. einzelne Firmen bestimmen. Das ist ein bisschen als wären Pepsi-Ball, Red-Bull-Rennen und Ikea-Tennis olympisch. Anderseits geht es ja bei Olympia ohnehin nur noch um Kommerz...
 
Naja, Sackhüpfen, Tonnenspringen und Weitspucken, waren auch mal kurzzeitig olympische Disziplinen, von daher nicht wundern.
 
Naja, Sackhüpfen, Tonnenspringen und Weitspucken, waren auch mal kurzzeitig olympische Disziplinen, von daher nicht wundern.

Vergiss nicht Malerei, Musik, Architektur, Bildhauerei und Literatur!!!
Wurde später abgeschafft und ist heute das künstlerische drumherum.

Muss für Olympia nicht auch gewisse Voraussetzungen erfüllt sein? Weltweite Verbreitung, Ligen, Verbände etc?

Darüber hinaus ergeben sich auch Probleme, da die Regeln in den Spielen von der Programmierung abhängen und permanent verändert werden (siehe MOBAs)
Da fehlt doch die sportliche Gleichheit, welche auch gegeben sein muss, oder irre ich mich da?
Die Regeln sind bei Olympia auch starr und werden alle paar Jahre mal modifiziert, wenn überhaupt.

Es gibt viele Sportarten, die nicht olympisch sind und auch nie sein werden. eSport sollte sich keine Hoffnungen machen.
Olympia ist aber auch so Durchkommerzialisiert und mehr Marketing, als sonst was. Überraschen tut mich da nichts mehr.
 
Esports = olympische Disziplin
Lächerlich sowas , naja für mich hat Sport etwas mit Körperlicher Bewegung zu tun , vor dem Pc sitzen tolle Sportart
 
Ich sehe es kritisch, dass hier rechtlich geschützte Marken gespielt werden, über deren Regularien, Teilnahmebedingungen etc. einzelne Firmen bestimmen. Das ist ein bisschen als wären Pepsi-Ball, Red-Bull-Rennen und Ikea-Tennis olympisch. Anderseits geht es ja bei Olympia ohnehin nur noch um Kommerz...
Hätten die Erfinder von Fußball, Tennis, Hochsprung usw. später gelebt, wären das auch alles Sportarten, die an sich einer Firma "gehören", denn die hätten das dann als "Produkt" den Sporttreibenden angeboten. Das geht heutzutage halt nicht mehr anders. Da müsste ansonsten ja zB das Olympische Komitee eigene Games in Auftrag geben, damit man nicht indirekt sagen kann "das ist Werbung für die Spielefirmen". ^^

Zudem könntest du ja auch sagen, dass zB das Einführen von La Crosse ebenfalls indirekt Werbung wäre, weil nur wenige Hersteller das entsprechende Zubehör herstellen. ;) Egal welche Sportart du neu zufügst: da profitiert IMMER mind. eine Firma indirekt, außer es ist etwas, wofür man alltägliche Produkte braucht wie zB "irgendwelche Laufschuhe" oder so.


und zu den Stimmen, die meinen, dass dies ja an sich kein Sport sei: da sollte man sich mal die medizinischen Daten ansehen, die beim Spielen zustande kommen, wenn da die wirklichen Profis am Werk sind. Puls, Konzentration, Reaktion, Aktionen pro Minute, mind. 7-8h pro Tag Training... das hat rein gar nix mit dem zu tun, was der normale "Gamer" als Hobby so macht. eSports auf Profi-Niveau ist definitiv auch eine körperliche sportliche Leistung, auch wenn es augenscheinlich nicht so wirkt, weil sich die Gamer bis auf die Hand-Action kaum bewegen. Wer das nicht versteht, gehört oft zu denen, die auch bei Autorennen nicht raffen, wie viel körperliche Beanspruchung bei den Fahrern stattfindet, die auf Profi-Niveau agieren.

Trotzdem finde auch ich es ein wenig schwierig, so eine Sportart in eine Veranstaltung mit klassischen Sportarten, bei denen klar sichtbar körperliche Aktionen stattfinden, aufzunehmen.
 
Also ich sehe das aber auch überaus Kritisch.
Besonders da eingie Spele da bevorzugt Olympisch werden und andere nicht.
Wieso wird zB ein Starcraft genommen und nict Spiel XY welches das selbe Spielprinzip aufweist.
Oder wieso nicht BF Cod oder CS? Weil "Killerspiele"?
Siehste Hannes, hättest du mal die "richtigen" Spiele gespielt, könntest du damit richtig Kohle machen.

Und der Winner ist das 15 Jährige Kellerkind Wampi, welches täglich seinen cholesterin bedarf mit zwei Packungen Chips und drei Diät Colas stillt.
Und dann wird er mit nem Gabelstapler auf das Siegertrepchen gehieft...

Ach ne, kann ja nicht, wird eh einer dieser übermenschen Namens Asiat werden...diese Hunger Haken werden ja auch täglich gedrillt...Also doch wieder Sport^^
 
Eigentlich sehe ich das auch kritisch...auf der anderen Seite ist auch sowas wie "Pistolenschießen" olympisch und da steht der "Athlet" auch nur da, zielt und drückt ab...mehr sportliche Aktivität als nen Controller in der Hand zu halten ist das auch nicht.
 
Eigentlich sehe ich das auch kritisch...auf der anderen Seite ist auch sowas wie "Pistolenschießen" olympisch und da steht der "Athlet" auch nur da, zielt und drückt ab...mehr sportliche Aktivität als nen Controller in der Hand zu halten ist das auch nicht.

Und da liegst du komplett falsch. Ich selber bin z.B. Bogenschütze und das ist auf die Dauer sehr anstrengend. Gerade beim schießen ist Hand-Auge-Koordination unabdingbar.
Und das echte schießen ist nicht mal annähernd vergleichbar mit dem in Videospielen. Selbst beim Schießen gibt es Doping, um z.B. das Zittern der Hand zu unterdrücken etc.

Darüber hinaus ist schießen seit Beginn dabei und kann nicht aus Kommerzsicht einfach rausgeworfen werden (wie es z.B. beim Ringen schon fast soweit war)
eSport ist sicher auch eine körperliche und mentale Anstrengung, aber weit davon entfernt sich je mit echtem Sport messen zu können in den Bereichen.
Schach ist auch eine Sportart, aber wird sicher nie olympisch.
 
Da müsste ansonsten ja zB das Olympische Komitee eigene Games in Auftrag geben, damit man nicht indirekt sagen kann "das ist Werbung für die Spielefirmen". ^^

Oder eben freie Software benutzen.

Ich persönlich fände, dass Klassiker wie Pong, Tetris u.ä. sehr gute Sportarten abgeben würden. Vor allem sind sie auch für Zuschauer verständlich, die nicht wissen, was ein Zerg ist...
 
Ouh weia, möchte nicht wissen wie sich manch Leistungssportler fühlt wenn er das in Erfahrung bringt.
 
Bis dahin hat EA die FIFA 17 Server doch schon längst abgeschalten *gg

Davon abgesehen klingt das ganze aber wie nen verspäteter Aprilscherz.
 
Und da liegst du komplett falsch. Ich selber bin z.B. Bogenschütze und das ist auf die Dauer sehr anstrengend. Gerade beim schießen ist Hand-Auge-Koordination unabdingbar.
Und das echte schießen ist nicht mal annähernd vergleichbar mit dem in Videospielen. Selbst beim Schießen gibt es Doping, um z.B. das Zittern der Hand zu unterdrücken etc.

Ich bin großer Fan vom Bogenschießen, möchte das irgendwann mal ausprobieren, und dort würde ich sogar noch mehr konform mit dir gehen, als etwa beim Pistolenschießen. Nichtsdestotrotz, insbesondere beim Schauen von Pistolenschießen habe ich mich schon sehr gewundert. Dort geht der (teilweise auch eher pummelige) Athlet nach vorne, nimmt seine Waffe, zielt, schießt, und geht wieder zurück. Das war in der Regel eine Minute oder so. Ich fand das zugegebenermaßen schon eher etwas fragwürdig, dass dies eine olympische Disziplin sein soll. Aber okay. Mir geht es ja gar nicht darum, dass in Abrede zu stellen, sondern vielmehr zu fragen, warum denn dann Videospielen weniger Sport sein soll. Wo wird die Grenze gezogen? Wo ziehst du die Grenze? Und ich bin überzeugt, dass man auch bei Videospielen sich irgendwie dopen kann. Konzentration ist schließlich auch dort gefragt.
 
"Olympische Disziplinen" kann NUR und AUSSCHLIESSLICH das IOC festlegen...und kein Regionalkomitee. Ausserdem kann man ja wohl heute noch keinerlei Spiel für die nächsten 5 Jahre voraussagen....also haltet mal den Ball flach. Und für eine wirkliche Olympiaaufnahme schaut euch einfach mal die Regularien an....weite Verbreitung in mindestens 75 Ländern, Geschlechtergleichstellung, EIn anerkannter IOC-Dachverband, vergleichbare internationale und kontinentale Wettkämpfe etc...

Also hier wird mit dem Begriff einer "Olympischen" Sportart eher ein Werbegag versucht.
 
Warum nicht mal ausprobieren? Populär genug ist es ja immerhin, besonders in Asien.
Mit manch alteingesessenen Sportarten lockt man jüngere Zuschauer kaum noch hinter'm Ofen hervor, da muss man sich für den Nachwuchs halt was einfallen lassen.

Wer hätte vor ein paar Jahren schon gedacht, daß Computerturniere ganze Stadien füllen würden? In 5 Jahren kann da noch sehr viel passieren. Wäre doch doof, diese Entwicklung zu ignorieren.
Und es wäre auch mal eine Sportart, wo man auf Trennung von Mann, Frau + Paralympics eigentlich verzichten könnte.

Ich sehe es kritisch, dass hier rechtlich geschützte Marken gespielt werden, über deren Regularien, Teilnahmebedingungen etc. einzelne Firmen bestimmen.

Für mich ist zum Beispiel die UEFA schon lange nichts anderes mehr als eine Firma; ohne Ende korrupt noch dazu. Nur weil da ein paar mehr "Funktionäre" um die Regeln feilschen macht es das auch nicht besser.

Also ich sehe das aber auch überaus Kritisch.
Besonders da eingie Spele da bevorzugt Olympisch werden und andere nicht.
Wieso wird zB ein Starcraft genommen und nict Spiel XY welches das selbe Spielprinzip aufweist.
Oder wieso nicht BF Cod oder CS? Weil "Killerspiele"?

Starcraft ist in Asien halt schon seit Ewigkeit populär und mit Liga. Und FPS werden ja auch angedeutet.
Als relativ neutrales Kriterium könnte man ja einfach die Spiele lösen, die in ihrer Kategorie die größten Ligen haben.

Und der Winner ist das 15 Jährige Kellerkind Wampi, welches täglich seinen cholesterin bedarf mit zwei Packungen Chips und drei Diät Colas stillt.
Und dann wird er mit nem Gabelstapler auf das Siegertrepchen gehieft...

Ich verfolge die Szene nicht wirklich, aber bei den besten Teams sehe ich eigentlich nur trainierte Typen. Auf dem Niveau halte ich das schon für Hochleistungssport. Inklusive entsprechendem Training (auch körperlich) und Ernährungsplan.
 
Ist ein Sport "wichtiger" als ein anderer nur weil man sich mehr bewegt, oder es mehr körperliche Anstrengung erfordert?

Sport ist nur wichtig wenn er zur eigenen persönlichen Fitness und Gesundheit dient. Und da gehört Esport definitv nicht dazu.

Sportevents wo die große Masse sich auf den Tribünen (oder vor dem Fernseher) den Arsch wund sitzt sind nicht wichtig. Egal ob Esports, Olympiade oderFußball WM.
Es sei denn natürlich man legt die dadurch entstandene Wirtschaft zugrunde. (Da lässt sich dann aber kaum zwischen Esport und Sport unterscheiden, beides schafft Arbeitsplätze etc...)

Die Frage sollte also nicht lauten ob Esports wichtiger als "normaler" Sport ist (oder umgekehrt) sondern ob Esport zur Olympiade "passt".

Zum Schluss noch meine persönliche Meinung die vielen sicherlich nicht passt:
Diese Massensportevents sind nervig und gehören abgeschafft. Ganz besonders Fußball.
:)
 
Finde ich nicht gut. Egal ob es sich um "Sport" handelt oder nicht.
 
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