Ich sehe es kritisch, dass hier rechtlich geschützte Marken gespielt werden, über deren Regularien, Teilnahmebedingungen etc. einzelne Firmen bestimmen. Das ist ein bisschen als wären Pepsi-Ball, Red-Bull-Rennen und Ikea-Tennis olympisch. Anderseits geht es ja bei Olympia ohnehin nur noch um Kommerz...
Hätten die Erfinder von Fußball, Tennis, Hochsprung usw. später gelebt, wären das auch alles Sportarten, die an sich einer Firma "gehören", denn die hätten das dann als "Produkt" den Sporttreibenden angeboten. Das geht heutzutage halt nicht mehr anders. Da müsste ansonsten ja zB das Olympische Komitee eigene Games in Auftrag geben, damit man nicht indirekt sagen kann "das ist Werbung für die Spielefirmen". ^^
Zudem könntest du ja auch sagen, dass zB das Einführen von La Crosse ebenfalls indirekt Werbung wäre, weil nur wenige Hersteller das entsprechende Zubehör herstellen.

Egal welche Sportart du neu zufügst: da profitiert IMMER mind. eine Firma indirekt, außer es ist etwas, wofür man alltägliche Produkte braucht wie zB "irgendwelche Laufschuhe" oder so.
und zu den Stimmen, die meinen, dass dies ja an sich kein Sport sei: da sollte man sich mal die medizinischen Daten ansehen, die beim Spielen zustande kommen, wenn da die wirklichen Profis am Werk sind. Puls, Konzentration, Reaktion, Aktionen pro Minute, mind. 7-8h pro Tag Training... das hat rein gar nix mit dem zu tun, was der normale "Gamer" als Hobby so macht. eSports auf Profi-Niveau ist definitiv auch eine körperliche sportliche Leistung, auch wenn es augenscheinlich nicht so wirkt, weil sich die Gamer bis auf die Hand-Action kaum bewegen. Wer das nicht versteht, gehört oft zu denen, die auch bei Autorennen nicht raffen, wie viel körperliche Beanspruchung bei den Fahrern stattfindet, die auf Profi-Niveau agieren.
Trotzdem finde auch ich es ein wenig schwierig, so eine Sportart in eine Veranstaltung mit klassischen Sportarten, bei denen klar sichtbar körperliche Aktionen stattfinden, aufzunehmen.