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Elden Ring: From Software weigert sich, Spiele leichter zu machen

Die Souls-Spiele leben halt sehr davon, dass man Gegner (und vor allem Bosse) studiert und deren Angriffsmuster lernt. Wenn man das gründlich und geduldig macht, kann man solche Kämpfe recht unbeschadet überstehen. Linke mal ein Video von Twitter, wo jemand einen Elden Ring-Boss (Margit) besiegt, ohne überhaupt Schaden zu nehmen.

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Na toll, jetzt fühl ich mich schlecht :-D

War ein klasse erster Legacy Dungeon Boss. War fast als würde From einen fragen "Na, erinnerst Du dich noch an dein erstes Mal Souls? Hier, wir geben Dir das Gefühl erneut!" :-D
 
Und wirkliche Alternativen in Form leichterer Spiele dieser Art gibt es einfach nicht. Klar gibt es noch andere 3rd Person Rollenspiele und Action Adventures a la The Witcher 3, Assassin's Creed, Horizon Zero Dawn usw., aber diese Spiele unterscheiden sich im generellen Game- und Weltdesign schon so stark, dass ich darin schon ein anderes Genre sehe.
Möglicherweise möchte man aber auch nur genau deswegen in seiner speziellen Nische bleiben.
Damit das Spiel eben nicht mit entsprechenden Titeln gut vergleichbar ist, weil dann auch die graphische Überlegenheit der anderen Titeln automatisch auch mit auf dem Vergleichsteller kommt. ?
 
Ich finde die Entscheidung gut. Man muss es nicht immer jedem Recht machen und es gibt genug Spiele und Genres mit gemütlicherem Spielverlauf. Die Schwierigkeit ist eine Essenz, die das Spiel ausmacht und mit der man sich auseinandersetzen muss. Darin liegt ja gerade der Reiz. Es kommt doch auch niemand und möchte in einem Rennspiel optional keine Lenkung, weil es so frustrierend ist ständig aus der Kurve zu fliegen, aber man zum Feierabend hin seine Runden drehen möchte
Ich stimme Elektrostuhl absolut zu!! Ich würde hinzufügen, dass Elden Ring eine Tiefe hat, die nicht gut erklärt wird. Dann ist es natürlich einfach zu sagen, dass das Spiel leichter sein müsste.
Mit guten Artikeln wie https://www.pcgames.de/Elden-Ring-Spiel-67687/Tipps/Einsteiger-Guide-Reisefuehrer-1390045/ wird es so viel verständlicher. Danach konnte ich den ersten Troll erledigen, beisse mich weiter durch und verfeinere meine Techniken. Hierzu war für mich ebenso ein Umdenken nötig. Sprüche wie, Sterben darf kein Problem sein, sind da nicht hilfreich.
Der positive Fokus auf den Erfolg bringt einen viel weiter. Es ist wie im echten Leben, man arbeitet für den Erfolg und wenn es getan ist ergötzt man sich umso mehr am Ergebnis. Wesentlich mehr, als wenn alles was man tut ununterbrochen Spaß bereiten soll und Spiele abgebrochen werden, sobald dies mal einen Moment lang nicht der Fall ist.
Hat man dies Verstanden erreicht man bei Elden Ring, wesentlich einfacher als bei Demon Souls, den Flow. Das Spiel ist dann auch nonstop geil.
Hmm.. quasi hat Elden RIng einen positiven Effekt auf jeden der das Spiel, im Prinzip, ernster nimmt als ein Spiel?
 
Aber gut, dann tue ich dir den Gefallen:

Finds gut das du das gemacht hast. :)
Denn - nur lesen bei Langeweile - auch wenn heute irgendwie niemand mehr auch nur irgendwelche Vergleiche mit anderen Spielen gerne zulassen will, völlig egal wie nah sie am Genre wären, und meine hier natürlich völlig fern sind, sollte jeder darüber einfach generell nachdenken. Denn es geht meist eh nur um grundsätzliches, gerade in diesem Fall: Schwierigkeitsgrad.

Ohne deinen Post ebenfalls zu zerpflücken, sag ich dir, wenn du in Mario solch ein Ass bist, wirst du auch DS schaffen. Denn: wenn ich wirklich ehrlich bin, musste ich bei Mario 1&2 (Game Boy), die 3 auf dem NES, und auch auch bei Super Mario World und SM2: Yoshi`s Island (SNES), viele Leben lassen. Es würde mir auch nichts nützen zu sagen
das ich bei Mario auf dem Game Boy nur 3 Leben brauchte, denn abgesehen davon dass das Game kurz ist, hieß es nach ableben dieser Leben Game Over und man musste eh von vorne beginen. Somit brauchte ich dann bei diesem Spiel vielleicht nur 3 Leben, musste die aller ersten Male wohl aber 20x von vorne anfangen da ich sie die ersten Male einfach verbrauchte. :-D Somit hab ich auch dort in Wahrheit viele Leben lassen müssen.

Und dann kam man bei den Mario Spielen drauf einfach so viele Münzen wie möglich einzusammen, um bei 100 ein Extra-Leben zu bekommen. Ging beim Game Boy nur bedingt, aber später, yeah, einfach 5x die einfachsten Level bei Super Mario World immer wieder spielen und sich Leben sammeln - man konnte ja einfach immer wieder zurück, super. Schon machte man sich das Game entspannter. Denn gerade wenn man es komplett mit jedem Secret schaffen wollte, brauchte man viele Leben. Und davon gehe ich einfach von aus, obwohl ich mich wahrlich nicht als schlechten Spieler sehe.
Denn, und hier kommt der Vergleich zu Dark Souls, auch wenn wir die Spiele natürlich nicht miteinander vergleichen wollen, weiß man im weiteren Verlauf beider Spiele nie was gleich kommt, wie der Level weitergeht, ob man dorthin springen kann, wie sich Gegner XY verhält, wie lange man auf ihn eindreschen muss oder ihn überhaupt besiegen kann, und was sonst noch alles passieren lann. Es ist einfach try&error. Bis man manchmal überhaupt erst versteht wie es geht.

Bei Mario nimmt man sich neben den Extra-Leben, wie du bereits sagtest, noch ein Extra wie den "Pils", womit man praktisch seine Energieleiste auf "2" erhöht. Bei einem anderen Extra wie einer "Feuerblume" hat man zusätzlich hier zB einen Fernkampf-Move. Für die länge der meist kurzen Abschnitte, welche auch immer wieder mal aufsammelbar sind, und in der Mitte mit ausgestatteteten Checkpoins, ein guter Kompromiss, und somit sehr ausgeglichen. Daneben kann man natürlich noch einen Spielstand sichern.

Aber wie ist es bei Dark Souls? Kann man es sich wenn es einen zu schwer wird irgendwie komfortabler machen?
- Man hat unendlich Leben, guter Anfang.
- Die Level sind nicht linear, weder bei Dark Souls noch Elden Ring, es gibt keine "Mitte". Die Checkpoints sind via Lagerfeuer überall verteilt, und im Verlauf des Spiels wird man immer auch Abkürzungen "freischalten", womit man sich lange Wege von A nach B schenken kann, und fortan von A direkt zu C gelangt.
- Der Charakter hat generell eine Energieleiste welche meist mehr als nur zwei Schläge aushält, meist weitaus mehr. Also hat man bereits mehrere "Mario-Pilze" dabei. :)
- Ist einem das noch zu gering, kann man sich den Helden zu Beginn selbst wählen, ihn somit nach seinen Bedürfnissen anpassen, und ihm dann halt neben einer noch längeren Energieleiste auch mit einem Schild, etc. ausstatten. Also zB 5 "Pilze".
- Heilungstränke! Einfach "Pilze" schlucken...
- Daneben levelt der Charakter seine Skills immer höher, die Gegner leveln nicht mit (!), sind nur im weiteren Verlauf des Spiels generell bereits höher. Das ist wichtig zu wissen. Denn das heißt, ist einem ab einem bestimmten Punkt ein Gegner immer noch zu schwer, weil man sich selbst zu schwach fühlt, braucht man seinen Charakter in einem vorherigen leichteren Gebiet einfach nur mehr zu leveln und wird selbst immer stärker! Wie in einem Metroid-Spiel wird man das eh machen, also an vorherige Orte wiederkommen. Sei es weil ein (Zwischen-)Boss zu schwer war, man nun einen neuen Schlüssel gefunden hat, oder oder oder.
- Hinzu kann man sich Rüstung geben, eine Menge unterschiedlicher Rüstungen. Also neben den "Pilzen" zusäzlich noch ein "Waschbärkostüm" oder "gelben Umhang", on Top. :-D Sprich man erweitert seine Energieleiste somit künstlich noch länger, weil man nun ja generell mehr aushält. Und man nimmt nicht nur eine mit, sondern gar andere für verschiedene Situationen. Und diese, wie die Waffen, kann man gar nochmals verbessern.
- Fernkampfwaffen nimmt man einfach von Beginn an mit. Ob man sich hier mit Armbrüsten, Pfeil&Bogen, oder Magie eindeckt, oder direkt alles mitnimmt, steht einem frei, man muss es nur für Seelen kaufen. Somit nimmt man sich mehrere "Feuerblumen" direkt mit. ^^

Ist natürlich spaßig geschrieben, und man könnte hier ewig weiterreden, aber ich denke man sieht hier zumindest, das man sich auch bei den Souls-Spielen, auch wenn sie in gewisser Weise etwas anspruchsvoller sind als ein Mario, das Leben überall leichter machen kann. Damit sage ich nicht das dadurch die Spiele direkt für jedermann sind, aber wenn man in die Spiele etwas mehr Zeit investiert, kann sie jeder meistern.
 
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Die ganze Serie erschien doch, explizit als eine ihrer Alleinstellungsmerkmale vermarktet, in einer Zeit, als sich gefühlt jedes zweite Spiel von selbst spielte. Damit sind nicht nur "Geh hierhin, heb das auf, brav mein Junge"-Questmarker gemeint. Oder stundenlange Cutscenes, die eine Story häppchenweise vorkauen wie ein Hollywood-Film. Sondern eben auch Kämpfe und Co. In Skyrim etwa dauert es gefühlt fünfzehn Minuten, bis man einen der laut Spielwelt-Lore angeblich so legendären Drachen legen kann.

Mittlerweile ist die Soulsreihe auch dadurch zu einem Millionenseller geworden. Spricht jemand heute über herausfordernde Spiele, fällt immer der Name Dark Souls. (Obwohl es, munkeln einige, schwierigere Spiele geben soll.) Das ist mittlerweile nicht nur ein Designprinzip, sondern ein Meme bis Mythos -- und FromSoftware wären ziemlich doof, das zu brechen.

Darüber hinaus halte ich es persönlich selbst für eine der größten Krankheiten der Branche, dass Spiele immer größere und breitere Zielgruppen ansprechen sollen. Das war vor ein paar Jahren aber schon mal schlimmer. Bioshock beispielsweise ist auch deshalb unter einer meiner größeren Gaming-Enttäuschungen verbucht, weil Irrational während der Entwicklung aus einem FPS/RPG zunehmend einen linearen (und imo ziemlich durchschnittlichen) Shooter gemacht haben, der eingängiger zu spielen und mehr Leute ansprechen sollte. Erst Jahre später hatten Arkane das mit "Prey" teilweise rehabilitiert. Auch vor allem Digitaler Vertrieb, Crowdfunding, und vieles mehr haben hier sehr viel verbessert.

Ein jeder gesunder Markt lebt nun einmal von Vielfalt.

Apropos Schwierigkeitsgrade: Wie das die Thief-Reihe regelte, halte ich noch heute für brilliant.
 
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