AW:
Der Funke der Begeisterung will nicht so recht überspringen.
Irgendwie ist es Unreal Tournament, aber irgendwie auch nur eine olle Grafikdemo, die mich nicht wirklich überzeugt. Das Movement wirkt wie ein merkwürdiger Hybrid aus UT99 und UT2K3. Also weder Fleisch, noch Fisch. Der grafische Stil gefällt mir absolut nicht, und wirkt eher ablenkend, als wirklich hilfreich für das Spielgefühl. Ich hätte mir da eher ein mattes und hoch detailliertes UT im Stil vom letzten Teil gewünscht, statt eine glänzende Gears of War-Kopie mit komischen optischen Stilblüten vorgesetzt zu bekommen.
Dämlich finde ich das Menü. Das ist einfach kein UT-Menü mehr. Die Navigation ist umständlich, die Einstellungsmöglichkeiten sind zu gering ausgefallen. Außerdem ist die Grafik gemäß „bester“ UnrealEngine3-Tradition nicht richtig anpassbar. Nur 2 Schieberegler für Weltdetails und Texturdetails? Na ja, von UT2K4 war man mehr gewohnt. Bessere Skalierbarkeit, mehr Funktionen, eben eine Engine, die man ideal vom Aussehen an die Bedürfnisse anpassen konnte. Wobei ich jetzt nur noch die Wahl habe, ob das Spiel grauenhaft (low details), halbwegs erträglich (mittel) oder ordentlich (hoch) aussieht. Die Zwischenstufen bei den Reglern bringen kaum grafische Unterschiede.
Es läuft bei mir auf 1024x768 und mittleren Details mit 8 Bots bei mindestens 28 - 60 FPS, was für das flüssige Spielen ausreichend ist. (X2 4200+, 1GB-Ram, XPSP2, GF7800)
UT2K3 hat mich damals technisch direkt geflasht und ich war happy, weil ich alles fein an meine damalige Grafikkarte (GeForce 4 MX) anpassen konnte. Der Bonus fehlt hier gänzlich. Außerdem läuft es trotz kleiner Karte, weniger Bots und eher mauer Grafik deutlich schlechter, als z.B. diese CoD4-Map.
Die Demo gefällt mir weder vom Spielgefühl, noch von der Grafik und der Performance. Für mich ein Griff ins Klo. Ich bleibe beim alten UT - weil ich eh nur mit Bots spiele.
Regards, eX!