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Diablo 3: Offline-Modus gefordert - Kanadier startet Online-Petition

Ich kann mir das immer super vorstellen, wie die Verantwortlichen bei Activision Blizzard am Mahagoni Konferenztisch sitzen und nach Bekanntwerden dieser Petition sich erstmal tierisch schlapplachen. Mit Tränen in den Augen werden sie beschließen: "nichts zu tun". Es wird irgendein Leckerli geben - 5 EUR für das Aktionshaus oder so einen Mist. Auf den Offline Modus könnt ihr (Kanadier) warten bis "die Hölle zufriert".
 
Nein, dabei geht es nicht um Raubkopierer, sondern um Macht, Kontrolle, Überwachung. Der Spieler wird durch den Kauf eines solchen Spieles zur totalen Marionette einer Firma. Er kann nicht mehr selbst bestimmen, wann, wo und wie er sein gekauftes Produkt einsetzt bzw. spielt. Durch den Onlinezwang wird dem Spieler sehr viel Freiheit und vor allem Kontrolle weggenommen. So nach dem Motto: Kauf das Spiel und halt ansonsten die Fresse.
Denk doch mal nach, wie es früher war. Da konntest du ein Spiel selbst im Mehrspieler offline im Lan-Modus spielen. Du konntest spielen, wann, wo und wie du willst. Dir konnte niemand Server abdrehen oder du warst von irgendwas abhängig. Du konntest dein Spiel auch jederzeit weiterverkaufen, jemandem aus deiner Familie leihen und und und. Und heute? Du bezahlst und hast ansonsten gar nichts mehr zu melden, hängst wie ein Drogensüchtiger an der Nadel des Herstellers und wenn er sie rauszieht, dann biste tot. So ungefähr.
Und da Raubkopien mittlerweile besser und einfacher zu spielen sind, deshalb begeben sich viele eher dorthin. Es ist einfach ein hausgemachtes Problem. In der Musikbranche hatte man auch mal eine Zeit mit DRM-Wahn und dann hat irgendwann auch kein Mensch mehr die Musik gekauft. Bis sie irgendwann davon abgingen. In der Spielebranche lernt man ja leider aber nicht dazu und macht immer weiter und immer weiter....bis es irgendwann zum großen Crash kommt. Dann sind die Firmen aber selbst schuld und ich werd' das Ganze nur mit einem lächeln quittieren :-D

Das was du anführst ist in seiner Gesamtheit nur eines: ne billige Ausrede. Mann will es vor sich selbst und seinem Gewissen rechtfertigen, dass man das neue Spiel wieder nur gezogen hat, anstatt es für 45 Mücken im Laden zu kaufen. Die bösen anderen sind schuld, dass wir in die Raubkopiererei getrieben werden, ja klar :-B

Die wahre Grund ist aber ganz einfach und im tiefsten Inneren ist das auch jedem klar:

Die Leute spielen Raubkopien, weil es babyeinfach geht, nahezu risikofrei ist und vor allem: weils ABSOLUT NIX KOSTET!


Punkt. Aus.

Diese einfache Wahrheit zu erkennen ist der erste Weg zur Besserung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es hat bei SC2 nich funktioniert und wird auch bei D3 auf taube Ohren bei Blizzard stoßen.

Bei Starcraft 2 musste man doch nur zur einmaligen Registrierung Online sein. Oder hab ich da jetz was falsch in Erinnerung? :confused:
 
Das was du anführst ist in seiner Gesamtheit nur eines: ne billige Ausrede. Mann will es vor sich selbst und seinem Gewissen rechtfertigen [/B].

Glaubst du das Leute die ne Raubkopie ziehen ein schlechtes Gewissen haben ? ich kann mir das nicht vorstellen. Ich zieh mir ab und an ne Raubkopie wenn es keine Beta gibt und das Game mich interessiert. Hab ich auch keine Probleme mit zumal ich neue Spiele eh nicht mehr kaufe. Ich warte lieber ein Jahr bis die Leute,die immer alles am Erscheinungstag haben müssen,mit dem testen der "Verkaufs-beta" fertig sind und es schon Patches gibt. Das Spart ne menge nerven und auch ne Menge Geld.
Mal ehrlich, man kann doch heute 3/4 der Games bei Erscheinungsdatum eh in die Tonne werfen, kaum was geht, überall gibts Probleme usw.

ich kann hier keinen bemitleiden, sind doch alle selber schuld wenn sie auf gut Glück vorbestellen und vom ersten Tag an dabei sein müssen. Ich war früher auch so und hab mir das Dank der immer schlechteren Games ganz schnell abgewöhnt. Aber das will eh keiner hören oder gar verstehen, wäre ja schlimm wenn man nicht mal ein game von Anfang an hätte das so HOCH gejubelt wurde. Alles nur damit man "mitreden" kann... rofl
Mit Petitionen werdet ihr nix erreichen, entweder ihr zeigt Rückgrat und verzichtet mal auf Games oder ihr lasst euch weiter nach strich und Faden vera.....en von den Super Tollen Spiele Entwickler Götter ,die nur an das Wohl und den Spielspaß ihrer Kunden denken...

Ich Spiele auch sehr gerne, nur für die Games die ich mir kaufe gibts dann schon Patches oder gar kostenlose DLC , die andere noch bezahlen mussten. Auch kosten meine " neuen Spiele" nur noch maximal 15 Euro.
Ich bin normal nicht schadenfroh, aber wenn ich sehe für was manche Leute 60 Euro oder mehr bezahlen und was sie dafür bekommen da kann ich nur noch lachen....
 
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Die Leute spielen Raubkopien, weil es babyeinfach geht, nahezu risikofrei ist und vor allem: weils ABSOLUT NIX KOSTET!


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Danke. Mit dem unterstrichenen hast du meine Worte ja quasi bestätigt. Es geht babyeinfach, gegenüber dem umständlichen Installieren und zum Laufen bringen eines gekauften Spieles. Warum sollte sich dann jemand das antun, wenn das mit der Raubkopie so einfach geht? Und genau da sind wir beim Punkt, dass da der Hersteller selbst dran schuld ist.
Und man muss es ja auch mal generell sagen: Wenn ich ein Produkt herstelle und die Leute kaufen es nicht, dann bin ich selbst dran schuld und niemand anderes, dann war mein Produkt, so wie ich es veröffentlicht habe, einfach nicht attraktiv genug, dass die Leute bereit waren dafür zu zahlen. Da muss ich mir selbst dann Gedanken machen, warum das so ist: War der Kopierschutz dran schuld? War der Preis für das Spiel zu hoch oder der Umfang zu gering? War es zu unfertig und fehlerhaft?
Genau so sollten sich die Hersteller mal Gedanken machen. Du kannst doch auch keinem Menschen ins Gesicht schlagen und dann sagen, dass du dafür 50 Euro willst. Der zeigt dir dann Stinkefinger und genau so machen es die Spieler auch mit den Firmen.

Ich will hier mit meinen Kommentaren keinesfalls Raubkopien schönreden, ich find's selbst doof, wenn sich jemand alles lädt, aber ich bin einfach der Meinung, dass viele Probleme von den Firmen selbst herbeigeführt wurden.

Ich kann auch einfach nur empfehlen, mal diesen Artikel zu lesen: (Special) Der Sündenbock - Raubkopien? Lebt damit! - Seite 1 - Krawall Gaming Network
Der beschreibt das ganze Thema ziemlich gut.
 
Das was du anführst ist in seiner Gesamtheit nur eines: ne billige Ausrede. Mann will es vor sich selbst und seinem Gewissen rechtfertigen, dass man das neue Spiel wieder nur gezogen hat, anstatt es für 45 Mücken im Laden zu kaufen. Die bösen anderen sind schuld, dass wir in die Raubkopiererei getrieben werden, ja klar :-B

Die wahre Grund ist aber ganz einfach und im tiefsten Inneren ist das auch jedem klar:

Die Leute spielen Raubkopien, weil es babyeinfach geht, nahezu risikofrei ist und vor allem: weils ABSOLUT NIX KOSTET!


Punkt. Aus.

Diese einfache Wahrheit zu erkennen ist der erste Weg zur Besserung.

Klar ist die Raubkopierei ein Problem das aber mit diesem Onlinezwang lösen zu wollen ist auch keine Lösung. Das verleitet doch sogar Leute die das Spiel eigentlich kaufen wollten sich lieber das Spiel downloaden denn dann haben sie woglich nicht diese Probleme mit Serverlags und Abstürzen
 
Schön und gut, aber das wird Blizzard niemals machen, und wie soll das mit dem GoldAH funktionieren wenn man offline spielt.
Im Endeffekt geht es doch in D3 nur um das RMAH, und Blizz wird ein Teufel tun und die Hand abhaken die sie füttert.
Nichts anderes wär ein Offline/LAN Modus!
 
Hallo,

also ich sehe zwar keinen Erfolg von dieser Petition aber finde es klasse das manche Leute Initiative ergreifen und gegen etwas kämpfen das sie nicht für gut heißen. Ich würde diese Petition auch unterschreiben aber der Accountzwang müsste dann auch noch dabei sein.

Ich möchte ein Single-Player-Spiel wirklich auch offline spielen und nicht wie es in SC2 nur vorgetäuscht wird!
Ich möchte die Möglichkeit haben ein Spiel wieder zu verkaufen auch wenn ich das erst einmal bei den vielen Spielen die ich hab getan habe!
Ich entscheide als Kunde ob ich mir ein Spiel kaufe.
Wir zusammen haben die Macht das noch zu ändern!!!
Blizzard, Ubisoft und EA brauchen uns aber wir sie nicht!!!!
Diese 3 oben genannten Firmen sind durch uns groß geworden, nicht andersrum!!!!!!

Ich bin und bleibe ein strikter und sturer Gegner dieses Online- und Account- Desasters!

Schaut mal die Bewertungen auf Amazon von Siedler7, Anno 2070 und Diablo 3. Alle identisch das diese Firmen nicht genug Serverkapazitäten zur Verfügung stellen und die Kunden am Release und danach verärgern. Server kosten Geld und dieser Online und Accountzwang ist einzig und allein Profitgier und Vernichtung des Gebrauchtmarktes!! Hoffentlich kapiern das jetzt endlich mal alle!

Mir ist suspect das Leute sowas akzeptieren wegen des Kopierschutzes aber Ihre eigenen Daten einer ständigen Gefahr durch Battle.net usw aussetzen.
Das Battle.net wurde wohl gehackt und vor Monaten war es Sonys PSN, Steam und weitere werden noch folgen!
Hacker gab es und wird es immer geben und diese dann als Vorwand nutzen und uns als ehrliche Käufer gängeln? Nee, ohne mich!!

Ich kann zum Schluss nur noch sagen das Ihr und mich schließe ich ein diesen Firmen eine Quittung gebt und Torchlight 2 in die Verkaufscharts hebt.
Da ist wenigstens noch kein Account- und Onlinezwang und wenn Bedarf besteht kann man auch im Multiplayer zocken!

Bis dann
onaccdesaster
 
Wird aus den besagten Gründen nicht kommmen (balancing, Raubkopien, Schutz vor Cheatern etc).
 
Zuletzt bearbeitet:
sowas von bescheuert. das ganze spiel liegt aufnem server. dazu müssten die einen emulator samt datenbank verschenken, auf das auctionshaus und den multiplayer shicen. lasst es bloss so wie es ist. wems nicht gefällt soll diablo 2 spielen oder torchlight
 
Wird aus den besagten Gründen nicht kommmen (balancing, Raubkopien, Schutz vor Cheatern etc).

Balancing & Cheats: Warum sollte sie das interessieren wenn ich offline spiele?

Raubkopien: Wird länger dauern ist aber trozdem machbar (hat auch bei vielen MMOs funktioniert wie z.B. WoW)

Abwarten, wenn sie weiterhin zu unfähig sind die Server wiederherzustellen dann wird der Druck noch größer werden


sowas von bescheuert. das ganze spiel liegt aufnem server. dazu müssten die einen emulator samt datenbank verschenken, auf das auctionshaus und den multiplayer shicen.

Ich als Singleplayer-Fan brauche weder Multiplayer noch das ach so tolle Auktionshaus

lasst es bloss so wie es ist.

Dir ist schon klar dass wenn die Server down gehen du das Spiel nie wieder zocken kann? Noch ist dir das vielleicht egal aber in 10 Jahren wenn du vielleicht 30 Prozent deiner Spiel dank Onlinezwang nicht zocken kannst dann bist du dann angeschissen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich als Singleplayer-Fan brauche weder Multiplayer noch das ach so tolle Auktionshaus
Also meiner Meinung nach, ist das Spiel so konzipiert, dass du früher oder später auch mal ins AH schauen musst. Ansonsten kann das Spiel leicht stressig sein und lange dauern. Weil bis wirklich die Ausrüstung droppt, die einem weiterhilft, kann einige Zeit vergehen (wenn es überhaupt jemals passiert).
Das Spiel ist also einfach nicht auf pure Offine-Partien designt. Man hat sich mit dem AH schon was gedacht. Ich sehe das mittlerweile als ein Spielelement.
 
Balancing & Cheats: Warum sollte sie das interessieren wenn ich offline spiele?
Wenn offlinemodus, dann:
Server bei jedem Client dabei => Hacker können Schwachstellen im Server finden, die sie bei der momentanen Struktur nicht finden können

=> Offline Modus => Mehr Hacks, Cheats, Exploits im Onlinemodus

Dir ist schon klar dass wenn die Server down gehen du das Spiel nie wieder zocken kann? Noch ist dir das vielleicht egal aber in 10 Jahren wenn du vielleicht 30 Prozent deiner Spiel dank Onlinezwang nicht zocken kannst dann bist du dann angeschissen
Gerade bei Blizzard mache ich mir da wenig Sorgen - schließlich haben die inzwischen auch No-CD Patches für Starcraft und Diablo 2 rausgebracht.
 
Das was du anführst ist in seiner Gesamtheit nur eines: ne billige Ausrede. Mann will es vor sich selbst und seinem Gewissen rechtfertigen, dass man das neue Spiel wieder nur gezogen hat, anstatt es für 45 Mücken im Laden zu kaufen. Die bösen anderen sind schuld, dass wir in die Raubkopiererei getrieben werden, ja klar :-B.
Haha, wo lebst du denn? Die zeiten das man sich als Raubkopierer schämen musste sind vorbei, heute muss man sich schon fast schämen den ganzen Mist der Publisher mist sich machen lassen obwohl man ein ehrlicher Käufer ist. Die peilen das einfach nciht das sie damit nur die falschen damit treffen können :pissed:
 
Wenn offlinemodus, dann:
Server bei jedem Client dabei => Hacker können Schwachstellen im Server finden, die sie bei der momentanen Struktur nicht finden können

=> Offline Modus => Mehr Hacks, Cheats, Exploits im Onlinemodus

Leute werden so oder so Schwachstellen finden. Man muss Offline und Onlinemodus strickt trennen ein Client für Singleplayer offline und ein Client für Multiplayer

Gerade bei Blizzard mache ich mir da wenig Sorgen - schließlich haben die inzwischen auch No-CD Patches für Starcraft und Diablo 2 rausgebracht.

Sehr nett von denen aber ich will nicht drauff hoffen. Außerdem wenn sich das durchsetzt wird es viele Entwickler geben die das nicht machen werden. Hab nicht vor noch mehr Kontrolle zu verlieren wann und wie lange ich zocken will


Haha, wo lebst du denn? Die zeiten das man sich als Raubkopierer schämen musste sind vorbei, heute muss man sich schon fast schämen den ganzen Mist der Publisher mist sich machen lassen obwohl man ein ehrlicher Käufer ist. Die peilen das einfach nciht das sie damit nur die falschen damit treffen können :pissed:

Traurig aber wahr. Die Leute werden einen Weg finden Diablo 3 den Onlinezwang zu umgehen und dann werden die ehrlichen Käufer die Dummen sein
 
auf die petition wird blizzard wahrscheinlich genauso viel wert legen wie auf die aktuelle server stabilität

JA, aber wenn diese eine Million a) das Spiel schlicht nicht kauft, oder erst nächstes Jahr aus der 10-Euro-Grabbelkiste mit PAtch aus dem Netz um die Onlinepflicht zu entfernen, und b) dieses im Rahmen einer Petition oder direkten Email an den Produzenten auch klastellen würde,

dann könnte das möglicherweise schon zu Nachdenken führen.

Aber vermutlich ist eh der gerüchteweise lausig jenseits jeder Statistik ausfallenden Loot und der dann bald mit Realkohle zu bezahlende Online-Shop / Auktionshaus als lukrative Einnahmequelle fest eingeplant.
 
Das was du anführst ist in seiner Gesamtheit nur eines: ne billige Ausrede. Mann will es vor sich selbst und seinem Gewissen rechtfertigen, dass man das neue Spiel wieder nur gezogen hat, anstatt es für 45 Mücken im Laden zu kaufen. Die bösen anderen sind schuld, dass wir in die Raubkopiererei getrieben werden, ja klar :-B

Die wahre Grund ist aber ganz einfach und im tiefsten Inneren ist das auch jedem klar:

Die Leute spielen Raubkopien, weil es babyeinfach geht, nahezu risikofrei ist und vor allem: weils ABSOLUT NIX KOSTET!


Punkt. Aus.

Diese einfache Wahrheit zu erkennen ist der erste Weg zur Besserung.

Wohl kaum.
Die 45 Kröten sind für viele Spieler, die D3 schon aus Nostalgie wegen D1 und D2 gekauft hätte, Peanuts.
Schon die Zeit eine gecrackte Version zu suchen und zu installieren ist mehr als der Lohn, den man in derselben Arbeitszeit verdient hätte - von selber cracken mal ganz zu schweigen.

Nein teuer wäre es für viele, ihre Telefonleitung für diesen Unfug aufzurüsten, nervend ist es, nochmals Geld über dubiose Kanäle für Ingame-Items ausgeben zu müssen, damit das Auktionshaus frequentiert wird, unerträglich ist es für einige Einzelspieler, in einen Oniline-Modus gezwungen zu werden und schließlich absolut indiskutable ist er für die berufstätige Spielergemeinde, in ihrer wenigen freien Zeit auch noch wegen Servermägel, Update-Terrorund organisatorischem Versagen auf Seite des Publishers überhaupt nicht spielen zu können - NACHDEM sie das Produkt LEGAL erworben und den Herstellen bereits entlohnt haben.

Zudem ist es für mich aus Sammler auch von Bedeutung, daß ich dann dieses Spiel - wenn es nach Blizzard geht - vermutlich in 5 Jahren oder so nicht mehr spielen kann; ich spiele oft alte Titel nochmal (an) und erhalte alte Rechner aus diesen Gründen, schon von daher ist diese sinnlose(!) Onlinepflicht für mich en rotes Tuch.

Dazu kommt dann noch, daß sie offenbar nichtmal die notwendigen Voraussetzungen (Serverinfrastruktur) geschaffen haben, daß ihre zahlenden Kunden das Produkt auch nur theoretisch nutzen KÖNNTEN!
Das ist für mein Dafürhalten schon recht nahe am Betrug.
 
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Sehr nett von denen aber ich will nicht drauff hoffen. Außerdem wenn sich das durchsetzt wird es viele Entwickler geben die das nicht machen werden. Hab nicht vor noch mehr Kontrolle zu verlieren wann und wie lange ich zocken will




Traurig aber wahr. Die Leute werden einen Weg finden Diablo 3 den Onlinezwang zu umgehen und dann werden die ehrlichen Käufer die Dummen sein


blödsinn. vielleicht wird es irgendwann in ein paar monaten emulierte server geben mit zusammengeklaubten datenbanken voller bugs. selbst für wow, dass es bereits seid 8 jahren gibt, gibt es noch keine bugfreien emulierten server. bei diablo wirds genauso sein, abgesehn davon, dass blizzard regelmässig updates nachreicht von denen die "offline-zocker" ebenfalls nix haben werden.
 
Nein teuer wäre es für viele, ihre Telefonleitung für diesen Unfug aufzurüsten,
Muss man das denn?
Ich gurk jedenfalls mit 6000er DSL durch Diablo 3 und hab keinerlei Probleme.

nervend ist es, nochmals Geld über dubiose Kanäle für Ingame-Items ausgeben zu müssen,
Muss man nicht.
a) kann man sämtliche kaufbaren Items auch ingame finden und
b) wenn es einem zu schwer oder farmlastig wird oder man keinen Spaß mehr daran hat, kann man auch einfach aufhören

Ich hab jedenfalls schon 50+ Stunden Spielzeit angehäuft und es macht noch Spaß (und hab noch nichtmal Alptraum durch) - das müssen andere Spiele erst mal bieten.

Auf der einen Seite Servermängel beanstanden und auf der anderen Seite was von "Update Terror" erzählen - passt irgendwie nicht zusammen. Wie sollen denn sonst Spieleverbesserungen ins Spiel gebracht werden? Durch Handauflegen?

Abgesehen davon kann ich nicht nachvollziehen, wie 2 Patches einen "Update Terror" ausmachen sollen ... :B

... überhaupt nicht spielen zu können - NACHDEM sie das Produkt LEGAL erworben und den Herstellen bereits entlohnt haben.
Überhaupt nicht spielen können ist falsch.Sicherlich war die Server Verfügbarkeit alles andere als optimal, aber es ist definitiv möglich gewesen, sich an mehr als 10 Tagen abends einzuloggen und zu spielen.

Zudem ist es für mich aus Sammler auch von Bedeutung, daß ich dann dieses Spiel - wenn es nach Blizzard geht - vermutlich in 5 Jahren oder so nicht mehr spielen kann;
Wenn es eine Firma gibt, die für Langzeit Support steht, dann ja wohl Blizzard.

Für Diablo 2 erschien 11 Jahre(!!) nach Release noch ein Patch. Bei wie vielen anderen Spielen wird solange noch aktiv Support geleistet?
Eine Handvoll Titel wird man da vielleicht zusammenkriegen, aber danach kommt die grosse Leere.

Zudem wird per offiziellem Patch auch die D2 CD Abfrage deaktiviert, also mache ich mir nicht die geringsten Gedanken, daß Diablo 3 innerhalb der nächsten 10 oder 20 Jahre plötzlich nicht mehr spielbar sein würde.

Dazu kommt dann noch, daß sie offenbar nichtmal die notwendigen Voraussetzungen (Serverinfrastruktur) geschaffen haben, daß ihre zahlenden Kunden das Produkt auch nur theoretisch nutzen KÖNNTEN!
Das ist für mein Dafürhalten schon recht nahe am Betrug.
Wie ich schon schrieb: Es war definitiv an mehr als 10 Tagen abends möglich, sich einzuloggen und zu spielen.

Betrug wäre, wenn Blizzard Leistung vorsätzlich verweigern würde.

Mit "Diablo 3 Verkauf stellt Rekord auf" haben sie allerdings ein gutes Argument dafür, daß sie so viele potentielle Spieler nicht erwarten konnten.
Daß Diablo 3 momentan ausverkauft ist, zeigt dies ebenfalls.
 
Ja, ich wusste über das Always-On Bescheid, bevor ich D3 kaufte - ein einziger Faktor entschied schlussendlich über meinen Kaufentscheid: Blizzards Ruf.

Seit einem guten Jahrzehnt ist Blizzard dafür bekannt, Top-Spiele auf den Markt zu bringen. Sie nahmen sich immer die Zeit, ein möglichst ausgereiftes Game auf den Markt zu bringen ("it's done when it's done"), wohingegen andere Entwickler/Publisher termingerecht Aneinanderkettungen von Bugs ablieferten und es "das Spiel" nannten. Klar, auch Blizzard-Spiele kamen nicht bugfrei daher, doch das Mass war für mich immer erträglich. Bei Blizzard hatte ich immer das Gefühl, das seien Spieler die Spiele für Spieler entwickeln. Ich hatte vollstes Vertrauen in Blizzard und kaufte ihre Games als Black Box - also ohne zu wissen, was drin ist. Doch dieses Vertrauen wurde bei SC2 angekratzt und mit Diablo 3 gänzlich geknickt:

Am Anfang war auch SC2 ein Always-On-Teil, was ich absolut nicht verstehen konnte: Wozu soll ich als Single-Player immer online sein? Wegen den Achievements? Nichts könnte mich weniger interessieren als dieser digitale Penisvergleich! Aber da ich es mit sehr wenigen Ausnahmen immer spielen konnte, störte es mich nur am Rande. Viel mehr störte es mich, dass LAN-Spiele nicht mehr unterstützt wurden - all das, weil Blizzard entdeckt hatte, dass sie mit E-Sports möglicherweise noch mehr Kohle scheffeln konnte... Es waren hier also nicht mehr Spieler die Spiele für Spieler entwickelten, sondern Spieler die für geldgierige Buchhalter arbeiteten.

Aber all das war im Vergleich zu D3 alles noch erträglich. D3 lässt sich auch Wochen nach der Veröffentlichung nicht zuverlässig im Singlepayer-Modus spielen. Die "Zuverlässigkeit" eines Singleplayer-Spieles ist recht einfach definiert: Einwandfreies (Lagfreies) Spielen wann ich (und nicht wann Blizzard) will. Und dieses mal will das inzwischen von Buchhaltern geführte Blizzard mehrere vermeintliche Fliegen auf einen Schlag erwischen: Raubkopien unterbinden und an Echtgeldtransaktionen digitaler Güter mitverdienen. Beides kann nur einem Buchhaltergehirn entsprungen sein, denn nur Buchhalter und deren gläubigen Anhänger (auch in diesem Forum gibt's viele davon) setzen eine Raubkopie mit einer entgangenen Einnahme gleich und denken, digitaler Penisvergleich sei genug Leuten echtes Geld wert um anderen Leuten das Spielvergnügen zu vermiesen.

Blizzard hat bei mir ihr wertvollstes Kapital zunichte gemacht: Ruf. Etwas wofür Blizzard fast 10 Jahre gebraucht hat, hat es innerhalb eines Jahres zerstört. Die nächsten Blizzard-Spiele werden nicht mehr als Black-Box-Spiele gekauft.

TLDR: Das mit der Petition geht in Ordnung. Ist auf jeden Fall besser als zu den Defaitisten ("bringt ja eh nix...") oder den Apologeten ("Blizz macht's schon richtig...") zu gehören.
 
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