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Debatte über Spiele-Tests: PC Games-Chefredakteurin Petra Fröhlich antwortet auf Christian Schmidts Essay

was ich persönlich überhaupt nicht gern lese, sinds tests die von leuten
gemacht werden (z.b. bestimmte spielserien) die keine liebhaber vom game sind.

ab und zu sieht man einfach dass der falsche tester vor dem spiel gesessen ist
(nicht nur pcgames)
ich glaube viele (online)magazine wissen gar nicht wie sehr sie
die meinung und vorfreude der spieler beeinflussen können wenn
komische kritikpunkte auftauchen, wunschgedanken mit hineinfließen, zum teil schlimme previews
auftauchen die ein spiel in den 7. himmel loben und hinterher 70 - 80 % wertung vergibt.

ich mein im nachhinein geht es doch um eine spielspaßwertung.
am meisten ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum pc spiele teilweise auf die grafik reduziert werden.

egal wo, egal wie - wenn eine grafik nicht die messlatte erreicht oder höher legt, dann wird das
sofort überall mehrmals hervorgehoben.
warum machen denn spiele wie mario, mario kart, super metroid, alte pc perlen wie deus ex, dark project,
future cop, nfs 1 2 3 etc. spaß?
weil sie einfach vom spielerischen viel mehr auf dem kasten drauf haben als ein spiel mit ´ner
bombastgrafik was aber wiederrum spielerisch die x-te kopie für vollpreis ist.

es geht um die spielspaßwertung (und es ist mir klar dass sie nicht objektiv ermittelt werden kann)
ABER, falls ihr bzw. andere magazine eine PRODUKTwertung machts, DANN haben wunschgedanken wie
"anlehnen nicht möglich",
" zu wenig waffen" etc. in einem test nix verloren.

das ist halt die kunst, sich in ein spiel einzuarbeiten, es zu verstehen und
das spiel wie ein spiel anzusehen (vor allem wie das spiel gespielt werden will)

außerdem muss man auch beachten ob die kritik mit dem spiel überhaupt übereinstimmt.

edit. crysis hat damals den vogel abgeschossen.
es waren gefühlte 50 bilder am tag, über wochen teilweise monate.

statt solche spiele wie cod blackops zu bestrafen, vergebt ihr 90%.
alles andere als fertig. höllen pc´s kriegen das spiel nicht zum laufen.
ständig server bzw. host abstürze,
singleplayer part ist man 4 - 5 stunden durch.
dannach gehts ins fehlerhafte multiplayer lager.
patches? nix da.
warum dann 90%?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke mal die Spieler wollen einfach auch klare Punktewertungen haben, wie viele Punkte da jetzt im Einzelnen für Grafik, Sound etc vergeben wurden interessiert mich da weniger, Hauptsache man hat da ein Produkt das man an Hand einer Zahl oder Note einordnen kann.

Also Prozentwertungen halte ich definitiv für sinnvoll. Nicht, weil sie die 100&ige Wahrheit widerspiegeln, sondern weil ich dann einordnen kann, ob ein 90 die Ausnahme oder die Regel in der Redaktion ist. Wenn es nur eine handvoll hochbewerteter Spiele gibt, dann weiß ich, welche die Redaktion als gut erachtet, und welche nicht. Eine eindeutige Zahl (und zwar wirklich eine Zahl und nicht eine Tabelle) geben da einen guten Überblick und sind alle Mal besser als "ich find das Game so mittel....".
 
Also Prozentwertungen halte ich definitiv für sinnvoll. Nicht, weil sie die 100&ige Wahrheit widerspiegeln, sondern weil ich dann einordnen kann, ob ein 90 die Ausnahme oder die Regel in der Redaktion ist. Wenn es nur eine handvoll hochbewerteter Spiele gibt, dann weiß ich, welche die Redaktion als gut erachtet, und welche nicht. Eine eindeutige Zahl (und zwar wirklich eine Zahl und nicht eine Tabelle) geben da einen guten Überblick und sind alle Mal besser als "ich find das Game so mittel....".

Wobei grade Prozente vermutlich etwas zuviel des guten sind. Ist ein Spiel mit 73% wirklich spürbar besser, als eins mit 72%? Ich würde sagen so fein lässt sich das gar nicht aufdröseln, da kann man auch ne Skala von 1 bis 10 verwenden.
 
Prozentwertungen sind mir relativ egal. Mir ist eine möglichst umfassende verbale Beschreibung eines Spiels wichtig, um zu wissen, was mich spielerisch erwartet. Z. B. hasse ich Zeitlimits in Missionen, da ich ein eher vorsichtig agierender Spieler bin, der sich z. B. die Zeit nimmt, eine Gegend vor einem Angriff sorgfältig auszukundschaften oder Gegner von einem Posten wegzulocken, um sie in kleineren Grüppchen erledigen zu können, da kann ich dann keinen Stress brauchen. Ich habe daher tatsächlich das Spiel "Rush for Berlin" nur deshalb nicht gekauft, weil im Test stand, dass viele Missionen Zeitlimits enthalten, obwohl ich von den beiden De-facto-Vorgängern "Codename: Panzers 1 & 2" sehr angetan war. Auch sonst habe ich schon so manches Spiel aufgrund der verbalen Beschreibung nicht gekauft, weil sie auf etwas hinwies, was mich störte (z. B. zu viele Fantasy-Elemente in einem Spiel vor historischem Hintergrund etc.).
 
außerdem muss man auch beachten ob die kritik mit dem spiel überhaupt übereinstimmt.

edit. crysis hat damals den vogel abgeschossen.
es waren gefühlte 50 bilder am tag, über wochen teilweise monate.

statt solche spiele wie cod blackops zu bestrafen, vergebt ihr 90%.
alles andere als fertig. höllen pc´s kriegen das spiel nicht zum laufen.
ständig server bzw. host abstürze,
singleplayer part ist man 4 - 5 stunden durch.
dannach gehts ins fehlerhafte multiplayer lager.
patches? nix da.
warum dann 90%?

Vollkommen recht hast du!
Ich kann mich an Tests erinnern, wo spiele EXTRA schlecht (mit 50% etc.) bewertet wurden, weil der Multiplayer verbuggt war oder andere Spielbestandteile (siehe Veröffentlichung ARMA II). Und man hatt dann 1 -2 Monate später nachgetestet und die Wertung korregiert. Das finde ich voll OK für eine SPIELSPASS-WERTUNG.
Und was ist mit CoD? Nix da! Ich muss mich Doomkeeper da voll anschliessen!

Anderes Beispiel ist Battlefield: Von anfang an funktionierender Gamebrowser für den Multiplayer? Fehlanzeige! CoD ebefalls (Bei JEDEM COD ab WaW!)! Teilweise gar nicht spielbar, eine Zumutung! Aber trotzdem dicke Wertungen für Sachen, die zwar vorhanden sind, aber nicht nutzbar.
Wie kann man da solch riesige Wertungen vergeben........?! Hier könnte man wieder auf Werbeverträge abzielen etc...... die ARMA II macher haben ja nicht zum Paintball geladen in die USA bei der Call of Duty XP?! ... die Liste ist bestimmt beliebig weiter zu führen.


Aber um auf das Thema zu kommen:
Ich halte die typischen Casual Games wie Bejuwled, Peggle etc. auch nicht für wirklich testbar und vertrete da die Meinung der Petra und kann dem Vergleich mit der Taucherzeitschrift nur zustimmen!, jedoch denke ich auch, dass man am Trend nicht wirklich ganz vorbeigehen darf und wenn man aus den bekanntesten Casual Games nur mal kurz nen Quickcheck macht und das ganze abseits der "echten" Games mit Schulnoten bewertet.

Grüße, Pierre
 
Auch ist es schwerer geworden, Spiele zu testen. Was soll ein Redakteur schon zum neuen Call of Duty, Fifa oder der x-ten Fortsetzung schreiben?
Es bleibt ja im Kern immer das Gleiche, nur neue Funktionen kommen dazu. Also bleibt da wieder nur die Faktennennung ;)
:ugly:

Mir kommen ja gleich die Tränen, die armen Redakteure. Aber mal unter uns, was soll ein Redakteur vom WSJ "immer anders" schreiben? Schlussendlich gehts da auch immer nur "um das gleiche". Das ist eben deren Handwerkszeug, wer gut ist, schreibt dementsprechend auch ... übrigens spielst du mit solchen Aussagen auch dem Schmidt in die Hände, wo wir beim Thema Amateure & Spieletests wären. ;-)

Ich halte den Vergleich übrigens zwischen Spiel und Film für völlig unsinnig. Ein Film ist etwas ganz anderes. Da geht es mehr um die Handlung, die Charaktere, man ist nur passiv dabei.
Bei einem Spiel dagegen spielen ganz andere Faktoren eine Rolle. Da gehts auch um Hardware und Technik, was man bei Spielen berücksichtigen muss, was bei einem Film aber völlig egal ist.
Deswegen mag ich es nicht, wenn man immer Spiele mit Filmen vergleicht, oder umgekehrt.
Es sind ganz unterschiedliche Medien, die man auch so behandeln sollte. Du kannst kein Spiel testen wie einen Film, das geht einfach nicht.
Ich würde es begrüßen wenn es bei Spielen mehr um die Handlung ginge, Charaktere etc. Warum der Vgl. jetzt unsinnig sein soll versteh ich noch nicht.

Interessant finde ich auch jetzt den Hinweis auf Hardware und Technik ... sonst heißt es doch immer die Technik, sprich Grafik etc., ist eher sekundär bzw. nicht so wichtig, schon garnicht für eine Spielspasswertung. Jetzt plötzlich soll die Technik den Unterschied ausmachen?

Mit deiner Argumentation könnte man auch Technik bei Filmen heranziehen. 21:9 LED LCD? 16:9 LCD? Stereo oder fettes 7.1 THX System im Wohnzimmer?

Nur lautet die Frage: ist das sinnvoll um einen Film zu beurteilen? Nein. Dementsprechend ist auch die Hardware bei der Bewertung von Spielen unwichtig.

Keine Ahnung was du dich immer über Profit ereiferst? Gehst du mittlerweile arbeiten? Wenn ja, tust du es ohne Entgelt? Weil dir das soviel Spass macht? Ich denke nicht. Jeder, der Leistung bringt, möchte dafür entlohnt werden ... das man bestimmte Dinge unentgeltlich macht, mag sein ... aber erstmal steht der eigene Profit im Vordergrund, bei jedem von uns und bei ca. 99,8% der Dinge die wir täglich machen.
 
edit. crysis hat damals den vogel abgeschossen.
es waren gefühlte 50 bilder am tag, über wochen teilweise monate.
Man sollte aber nicht den Fehler machen und die Internetseite von PCG mit dem Magazin gleichsetzen. Außerdem haben News auf PCG.de bzgl. "awesome screenshots!!1" nichts mit einem Test zutun, sondern sind für Klicks & Hits da, damit man gg.über Werbepartnern auf PCG.de besser argumentieren kann und mehr Geld für Werbung verlangen kann.

Auch eine Seite wie pcgames.de will und muss finanziert werden.

Also mach bitte nicht den gleichen Fehler wie viele Leute und misch die zwei Dinge, die in dem Kontext nichts miteinander zutun haben.

statt solche spiele wie cod blackops zu bestrafen, vergebt ihr 90%.
alles andere als fertig. höllen pc´s kriegen das spiel nicht zum laufen.
ständig server bzw. host abstürze,
singleplayer part ist man 4 - 5 stunden durch.
dannach gehts ins fehlerhafte multiplayer lager.
patches? nix da.
warum dann 90%?
CoD,Crysis und Co liefen bislang immer sauber ... jedenfalls auf meinem PC, egal ob mein alter oder mein neuer. D.h. wenn diese Spiele auch bei PCG super funktionieren, wie soll man denn bitte "Kritikpunkte" 'erfinden', nur weil User A im Forum meint, bei ihm läufts scheisse? Niemand weiß was User A für einen PC und/oder Setup ( OS, Treiber, etc. ) hat.

Des Weiteren sind wir hier wieder bei Spielzeit = Spielwertung ... wenn ich in einem Spiel über 5h sehr gut unterhalten werde, im Vorfeld weiß, dass das Spiel nur 5h lang ist, dann ist es mir selbst überlassen ob ich dafür 50 EUR auf den Tisch lege oder einfach warte.

Wenn ein Spiel ab Sekunde 1 5h Dauerspielspass bringt, dann sind 90% absolut in Ordnung. Was interessiert mich denn der Multiplayer? Überhaupt nicht ... D.h. jeder muss für sich selbst entscheiden was einem Spass macht und was nicht. Wir wissen ja alle das dir DE3 absolut viel Spass macht, es gibt aber genug Leute die mit einem CoD im Singleplayer mind. genausoviel Spass haben und die bestätigen dir sofort die 90% Wertung.

Aber da sind wir beim eigentlichen Problem & warum ich Magazine wie c't so genial finde: es gibt keine % Wertung. Es gibt einen langen Text mit Pro & Contra, soll doch der geneigte Leser sich selbst ein Urteil bilden ... so wie ich es oben geschrieben habe.
 
Ich schließe mich da auch eher Petra Fröhlich an.
Jedoch wäre bei bestimmten Spielen eine "einordnung in den gesellschaftlichen Kontext" oder eine "ethische diskussion" garnicht so uninteressant, die Flughafenszene in Modern Warfare 2 bietet zum Beispiel sicherlich viel Potential. Aber das ist eher die Ausnahme meiner Meinung nach.
 
Also im grossen und ganzen bin ich auf Petras Seite. In dem Bericht von Christian Schmidt habe ich aber auch ein paar Sachen gefunden die nicht ganz von der Hand zu weisen sind.

Ich finde es wichtig, daß das "Feature" in Spielen durchleuchtet wird, keine Frage! Aber der Aspekt des Inhalts, des Films sozusagen, geht mir ein bischen ab. Gerade dieses Jahr im Rollenspielsektor hat man es gut gesehen. So ziemlich jedes wichtige Rollenspiel dieses Jahr hat zwischen 84% und 89% bekommen. Der Unterschied in der technischen Bewertung ist also marginal.

Inhaltlich also der erzählerische und literarische Wert wurde aber niemals wirklich miteinbezogen. Das am schlechtesten Bewertete, Deus Ex, hat wahrscheinlich die mit Abstand dichteste Welt und Atmosphäre. Bei einem Witcher 2, wurde es mitbewertet das es gegen Ende hin, erzählerisch aber auch die technik der Erzählung merkbar schlechter wird.

Ein Fable 3 hingegen hat mich mit dem unbefriedigsten Ende zurückgelassen was ich lange erlebt habe. Erzählerisch zwar nicht schlecht, aber für ein Computerspiel dieser Art wirklich seltsam. Wurde nicht erwähnt.

Alle diese Spiele waren sehr gut was die Story und das Erlebnis angeht, in der Wertung konnte man das allerdings nur schwer erkennen. Eine Betrachtungsweise die mehr dem literarischen oder inhaltlichen Wert berücksichtigt, hätte unter Umständen eine bessere Kaufempfehlung ergeben.

Ein Dungeon Siege 3, Dragon Age 2, lagen auch in diesem Wertungsbereich.

Bei Point&Click Adventures geht man z.B. viel mehr auf das Inhaltliche ein. Hier ist es auch viel schwerer über Rätselmechaniken etc. zu berichten. Der Test zu Limbo hat sich sehr stark auf beide Elemente, Gameplay und Inhalt bezogen.

Im Allgemeinen ist ein sehr gutes Spieleerlebnis eine gesunde Mischung aus gutem Gameplay (technik) und starker Atmosphäre (Welt, Stimmung und/oder Story). Deshalb sollte man beides berücksichtigen. In den Bewertungen heute, spielt die Technik meiner Meinung nach keine zu grosse Rolle, sondern der Inhalt und das Erlebnis eine zu kleine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei grade Prozente vermutlich etwas zuviel des guten sind. Ist ein Spiel mit 73% wirklich spürbar besser, als eins mit 72%? Ich würde sagen so fein lässt sich das gar nicht aufdröseln, da kann man auch ne Skala von 1 bis 10 verwenden.
Das meinte ich auch nicht. Generell ist eine feste Einordnung zB in einer Skala einfach sinnvoll, weil man dann ungefähr weiß woran man ist. Eine 1bis10-Skala wäre da genauso hilfreich wie eine Prozentwertung.
 
Es ist zum Thema eigentlich schon fast alles gesagt, trotzdem werde ich meine Meinung zum Zwecke der besseren Statistik hinterlegen.

Was mir persönlich ein großes Bedürfnis ist: Behaltet bitte die 100% Wertung bei. Das Schulnotensystem ist bei der Menge an ähnlichen Spielen völlig unzureichend. Es ist mir unverständlich wie damit Grid von Most Wanted und Dirt 2 unterschieden werden soll. Diese Spiele haben in meinen Augen für unvoreingenommene Rennspieler kleine Qualitätsunterschiede die herausgearbeitet werden können und müssen. Natürlich bedeutet das auch mehr Arbeit als das Schulnotensystem.

Eine Spielezeitschrift wie die PC Games richtet sich zum Großteil an Coregamer. Man kann es nicht allen Recht machen. Der Versuch führt zur Fabel der 3 Freunde dessen Ausgang bekannt sein sollte. (Bitte nicht googeln, ihr landet bei Fable 3)

Welche passende Überleitung zum Thema "Computerspiele haben sich als Unterhaltungsmedium durchgesetzt und bedürfen entsprechende Behandlung"
Diesem absurd langen Thema ist entgegenzusetzten, dass sich die Informationspolitik in den letzten 20 Jahren auch rapide verändert hat. Bedruckes Papier zu verkaufen ist bestenfalls im Toilettenpapiersektor einfacher geworden, denn fast jede Information steht im Internet vor Zeitungsrelease verfügbar.
Man brauch also eine Marke die etwas bedeutet, wie diese eine bekanntere Colasorte. Jeder kann inzwischen Wasser mit Zucker mischen.
Kurz gesagt: Eine Spezialisierung auf eine möglichst große, ertragreiche, zuverlässige Zielgruppe (Suchtknoten z.B.) ist zwingend erforderlich.
PC Games versucht die Zielgruppe im Vergleich zu anderen Zeitungen durch ihre seriöse Berichterstattung schon zu maximieren. Jetzt aber noch den kulturellen Zusammenhang von Bulletstorm zu den Werken von Albrecht Dürer und Franz Kafka zu beleuchten ist definitiv zuviel des Guten, damit kann sich Rossi auf seine ganz eigene Art beschäftigen. Die Rumpelkammer ist ausreichend real life für eine Spielezeitschrift.
Um der Gegenseite nicht komplett das Wasser abzugraben.
Ich erwische mich auch öfters wie ich den kompletten Artikel überspringe und mir nur die % durchlese. Deckt sich das Ergebnis mit meinen Erwartungen kaufe ich oder eben nicht. Deckt sich das Ergebnis nicht mit meinen Erwartungen, lese ich evtl. etwas mehr. Bei Blockbustern lese ich natürlich auch mehr.
Warum ist das so ? Warum ist das bei allen Spielzeitschriften so ? Niemand schafft es offenbar Artikel zu verfassen die sich über die durchschnittliche Internetberichterstattung erheben.

Deshalb mein gewaltiger, exorbitanter Vorschlag zum Endsieg:

Wie wärs wenn in jeder Zeitschrift mal ein Spiel zusätzlich von einem Fremdtester rezensiert wird. Es muss natürlich nicht die gewohnte Art und Weise sein. Es wäre aber sicherlich eine win win Situation für den ein oder andern Promi in einer großen Spielezeitschrift mal seinen Senf abzugeben. Es wäre auch ein Marktvorteil.
Mich würde zum Beispiel die Meinung von Helge Schneider zu dem ein oder andern Spiel interessieren. Die Liste der potenziellen Kandidaten ist laaaaang.
Damit wäre der Kritik auch in irgend einer Art und Weise genüge getan.

lg Metalhawk


Edit: Bei schlechten Spielen sollten sich die Redakteure noch drastischer, sarkastischer, humoristischer für die erlittenen Qualen verbal rächen.
 
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Wie wärs wenn in jeder Zeitschrift mal ein Spiel zusätzlich von einem Fremdtester rezensiert wird. Es muss natürlich nicht die gewohnte Art und Weise sein. Es wäre aber sicherlich eine win win Situation für den ein oder andern Promi in einer großen Spielezeitschrift mal seinen Senf abzugeben. Es wäre auch ein Marktvorteil.
Mich würde zum Beispiel die Meinung von Helge Schneider zu dem ein oder andern Spiel interessieren. Die Liste der potenziellen Kandidaten ist laaaaang.
Damit wäre der Kritik auch in irgend einer Art und Weise genüge getan.
Die Idee an sich ist nicht verkehrt, allerdings muss der "Promi", egal war, schön selber mit dem Medium in Kontakt gekommen zu sein und ggf. auch regelmäßig zocken.

Wenn z.B. ein Seehofer Counter-Strike testet, kommt nur Unsinn bei raus, genauso wie bei einem 'harten Gänsta-Rappa' ein Test von CoD wohl auch in die Hose geht, wenn, fiktiv, bereits am Anfang geschrieben wird: "Geil, Zivis am Flughafen umholzen ... der Hammer!".

Zwei drastische Beispiele ... aber die drücken meine Kritik schon ganz gut aus.

Ich persönlich würde es besser finden, wenn man ggf. zwei Tests bekommt. Einen 0815 mit Wertung, einen wie die von mir angesprochenen c't Tests, einfach nur Text ... nichts weiter. Wären auch nur 2,3 Seiten mehr, muss man ja nicht bei allen Tests machen.
 
"Geil, Zivis am Flughafen umholzen ... der Hammer!".

Genau sowas würde ich lustig finden, Unterschicht-TV boomt auch im Moment. Natürlich nicht unbedingt mit Bushido und Co anfangen. Aber NEIN diese Menschen müssen nicht unbedingt mit Spielen in Kontakt geraten sein. Es soll ja grade "AUCH" die artfremde Betrachtung amüsieren oder zum Nachdenken anregen.

P.S. übrigens sehr schöner Artikel @ Petra Fröhlich

Edit: Welcher Promi hätte den heute noch den Schneid so nen Spruch auf seine Kappe zu nehmen :-)
 
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Genau sowas würde ich lustig finden, Unterschicht-TV boomt auch im Moment. Natürlich nicht unbedingt mit Bushido und Co anfangen. Aber NEIN diese Menschen müssen nicht unbedingt mit Spielen in Kontakt geraten sein. Es soll ja grade "AUCH" die artfremde Betrachtung amüsieren oder zum Nachdenken anregen.
Das würdest du lustig finden? Ich würde mir pikiert an den Kopf fassen ... wie jemand solche Gefühle bekommt weil er ein Spiel zockt.

Aber davon ab, was nutzt mir artfremde Betrachtung wenn derjenige überhaupt keinen Bezug zu unserem Hobby hat? Das ist so, als ob ne Frau über Fußball schreibt:

"Ja hier, dingens Elf Kerle in knappen Shorts sind 90 Minuten gelaufen ... so ein Volldepp mit Gelfrisur hats dann nach 40 Min. ... oder waren es 60 Min.?, geschafft das Runde in den weißen Kasten mit Netz zu befördern!"

Das sind so Texte die man(n) nicht braucht ... davon ab, dass ich selber Fußball nicht mag, aber solche Einschätzungen, Berichte etc. sind absolut unnütz.

Ich bleib ja dabei, das deine Idee gut ist, aber ganz artfremd sollten die Tester dann doch nicht sein. ;-)
 
Eine Ghettoisierung von Gaming Nerds hilft keinem weiter. Die Reflektion von völlig Fremden hilft einem oft weiter als die eigene oder der eigenen Gemeinschaft. Das Humorpotential ist auch drastisch größer wie du eindrucksvoll bewiesen hast. :-)

Edit: Das ist wie ein Gastauftritt von Bushido im literarischen Quartett, oder Alice Schwarzer im Playboy. Es senkt zwar die Qualität aber wirbelt ne Menge Staub auf :-) Deshalb sollte man es auch auf eine Glosse pro Spiel bzw. Zeitung begrenzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Idee ist wirklich nicht schlecht. Jemand, der so gar keine Ahnung hat, bemerkt vielleicht auch mal andere Dinge. Zum Beispiel stört es einen nach dem gefühlt tausendsten Shooter nicht mehr, wie viele Menschen man da einfach umballert, aber wenn das jemand ohne einen Funken Ahnung spielt, würde ihm vielleicht mal auffallen, was das doch für ein Schwachsinn ist.

Andersrum gefällt ihnen vermutlich die Grafik von FIFA 2002 ziemlich gut, obwohl sie hemmungslos veraltet ist.

Ich glaube, manchmal fehlt dieser Branche ein neutraler Blick von außen.
 
Oh man wenn man sich so anguckt was Herr Schmidt so schreibt..
Sie muss intelligenter werden, sie muss die Funktionsbeschreibung zurückschrauben zugunsten der Interpretation. Sie muss ihre funktionalen Urteile über Spiele ergänzen durch ökonomische, politische, ethische, künstlerische und gesellschaftliche Urteile.
Also ganz ehrlich, ich möchte mein Leben nicht breittreten, aber ich bin Student, an Gesellschaftlichen Diskussionen interessiert und N-TV läuft täglich. Irgendwann ist aber auch mal Schluss und ich möchte mich einfach nur entspannen, meine Freizeit genießen und Spaß haben. Ich vermisse deswegen in einem Spieletest ganz bestimmt nicht politische, ethische und gesellschaftliche Urteile. Ich möchte nicht 8 Seiten über ein Spiel lesen, es tun auch 4 Seiten. Ich muss schon genug lesen und "abarbeiten". Ich stimme ihm in dem Punkt zu das nicht jede Waffe aufgelistet werden muss und der Text durch solchen "Kleinkram" weiter aufgebläht wird, jedoch gilt das gleiche für seine gern gesehenen Urteile über Gesellschaft ect.
 
[...] Deshalb sollte man es auch auf eine Glosse pro Spiel bzw. Zeitung begrenzen.
Über Humor können wir streiten, ich find das mit den Zivis immer noch nicht lustig.

Des Weiteren sehe ich keinen Sinn hier "Staub" aufzuwirbeln. Wir wollen unser Hobby Salonfähig machen, d.h. einer breitem Masse als normales Hobby, was es ja auch ist, klarmachen ... seien es nun Shooter, MMOs oder xyz Genre.

Das Problem ist nur, dass dank der Medien und Politiker ein eh schon verqueres Bild von uns existiert, ich glaube da brauchen wir kein Bsp. wie oben was lauwarm beim nächsten Amoklauf präsentiert wird. Wir wissen, dass Amoklauf oder Gewalt im Allgemeinen nicht ( nur ) auf Spiele zurückzuführen sind ... die breite Masse weiß es nicht und lässt sich gerne 'blenden'.
 
Du gehst zum lachen auch in den Keller Rabowke oder ? Ich finde man sollte bei Humor keine Tabus einführen, generell bin ich gegen Zensur. Und ich seh mich auch nicht als kleine, bedrohte Minderheit am Rockzipfel der Gesellschaft der bald das spielen verboten wird, weil irgendo wieder einer durchgedreht ist.
Wir sind bereits eine Macht und das weiß inzwischen auch der Bundestag, noch so eine Debatte wird da so schnell keiner mehr vom Zaun brechen so wie sie damals auf den Sack bekommen haben. Es ist Zeit für mehr Flagge zeigen.
 
Du gehst zum lachen auch in den Keller Rabowke oder ? Ich finde man sollte bei Humor keine Tabus einführen, generell bin ich gegen Zensur. Und ich seh mich auch nicht als kleine, bedrohte Minderheit am Rockzipfel der Gesellschaft der bald das spielen verboten wird, weil irgendo wieder einer durchgedreht ist.
Wir sind bereits eine Macht und das weiß inzwischen auch der Bundestag, noch so eine Debatte wird da so schnell keiner mehr vom Zaun brechen so wie sie damals auf den Sack bekommen haben. Es ist Zeit für mehr Flagge zeigen.
Stimmt ... ich bin total unlustig und mein zweiter Nick in diesem Forum ist Spassbremse. :ugly:

Wir können ja gerne mal eine Umfrage hier in diesem Forum machen, ob ernstgemeinte Sätze zu CoD wie mein Bsp. weiter oben als 'humorvoll' interpretiert werden oder man sich fremdschämen muss.

Wem dabei einer abgeht weil er virtuell Zivilisten in einem Flughafen 'umholzen' darf, hat mMn andere Probleme.

Flagge zeigen, Spiele gesellschaftsfähig machen ... alles gut, alles richtig. Aber bitte auf niveauvolle und vorallem erwachsende Art & Weise.
 
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