• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


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    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Debatte über Spiele-Tests: PC Games-Chefredakteurin Petra Fröhlich antwortet auf Christian Schmidts Essay

Ich bin kein Journalist, aber genug lange auf der Erde, habe genug Lebenserfahrung und bin auch überdurchschnittlich intelligent. Und das ist keine Eigensicht, sondern wird mir vom Umfeld genug oft bestätigt. Ich bemühe mich ordentlich zu schreiben,

Also bilde dich darauf nichts ein. Ja, es ärgert mich. Und ja, ich lasse hier mal so richtig Luft raus. Aber eigentlich bist du mir vollkommen egal. Mir ist auch wurscht, ob du mich magst oder nicht. Jedem kann man es nicht recht machen. Ich weiss aber wer ich bin und wie ich mich verhalten will und verhalte.

Made my day! :-D
Armselig, naiv und auch ein wenig dümmlich, aber trotzdem eingebildet... :top:

(Mein Umfeld bestätigt mir übrigens auch immer wieder, dass ich weit überdurchschnittlich intelligent, gutaussehend, kreativ und charakterstark bin und meine persönlichkeit das beste ist, das sie jemals gesehen haben ;-))
 
Ich denke die Intelligenz eines Menschen sagt auch aus wie bereit er ist sich mit einem Thema auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken.
Wenn jemand hier einen Post erstellt und sich mit anderen Usern auseinandersetzt, dann ist das Beweis genug das er bereit ist sich mit einem Thema auseinanderzusetzen.

Du schreibst auch häufig dass Du sehr gut verdienst und dass Du schon so viel verdient hast, err, was hat das denn mit den Diskussionen hier zu tun? Ist doch auch nur ne Art zu sagen "ich habs drauf" :P
An sich Richtig, nur ist es ein wenig aus dem Kontext gerissen. Wenn ich sage ich verdiene gutes Geld, dann bezieht sich das auf Urlaub oder sonstige Anschaffungen, letzten war es in der Diskussion Spielzeit <> Kaufpreis Spiel. Ich finde schon das es ein Argument ist, denn ich weiss das Leute eben nicht soviel Geld verdienen bzw. ihr Geld anderweitig investieren (müssen) und schon darauf achten, ob sie jetzt für 5h Spielspass 50 EUR ausgeben.

Geld verdienen hat mMn nichts mit "ich habs drauf" zutun. Ich hab einen Kumpel der seit zwei Jahren einen Job gesucht hat, obwohl sein Abschluss deutlich besser ist als meiner ... Magister mit 1,3 in Wirtschaftsgeschichte.

Sry, aber der "Gesprächspartner" hat mit dem Schwachsinn angefangen. Ich kenne es selber nur zu gut, wenn einer so anfängt, dann begibt läßt man sich leider schnell mitreißen.
... darum darf ich ihm dann kein Spiegel vor die Nase halten? ;-)
Wenn jemand das 'niedrige' Niveau kritisiert, muss er seine Arschbacken zusammendrücken und sich weiterhin selbst gewählt ausdrücken. Sonst wirkt das ganze nur lächerlich. Nicht einfach ... weiss ich selbst am besten. ;-)

Warum fragst Du? Weil Frau Fröhlich mit ihrer Antwort auf den GS-Fritzen angefangen hat :D
Du hast meine tiefergreifende Frage, glaube ich, nicht ganz verstanden. Das er seine Meinung zu den Texten hier schreibt, ist absolut in Ordnung und ja auch gewollt, vorallem ist eine Diskussion zum dem Thema für alle "Zocker" wünschenswert.

Beim lesen seiner Zeilen hab ich nur das Gefühl das sich hier ein tiefgreifender Groll gg. Computec versteckt. Damit meine ich nicht dieses kleine Geplänkel zwischen Schmidt <> Fröhlich, sondern mehr ... so kommt es jedenfalls vor.

Dann nenne mir mal bitte ein paar Seiten die eben auf mehr eingehen. Ab und zu erscheint hier ein Special, ab und zu dort. Leider kenne ich keine Seite die sioch journalistisch von den anderen abhebt. Bei den meisten "nur" Internetseiten sind auch keine professionelen Journalisten.
Ich persönlich fand Areagames gut. Leider hat Daniel Pook Areagames verlassen und ist zu Golem gegangen, seine Beiträge waren witzig, tiefgreifend und haben genau meinen Nerv getroffen. Auch die Podcasts waren sehr gelungen, vorallem wenn sie die Spiele analysiert haben.

Gametrailers find ich spannend weil sie in max. 10 Minuten ein Spiel vorstellen können, die Pros und Contras aufzählen und das ganze visuell gut dargestellt ist.

Edge & Gee ist allen ein Begriff, ich werd mir die Tage mal die dt. Ausgabe der Wired besorgen, ist allerdings kein Spielemagazin.

Weiterhin gibt es div. Foren wo ich mitlese, eines hat aktive Member die Spiele sofort testen und ihren Käse dazugeben. Wenn man die vielen Bullshit bzw. sarkastischen Beiträge filtert, bekommt man schnell und fundierte Antworten / Hinweise zu spielen.

Das reicht mir als Quellen, liegt aber auch daran das Zocken nicht mein Lebensinhalt ist. War es nie und wird es auch nie sein.

Wieso merkwürdig? Ab und zu liest man halt ein Thema zu dem man was zu sagen hat und dann antwortet man darauf. Dir muss ich das doch nicht erklären, wir surfen von Arbeit aus hier. Wenn ich zuhause bin gucke ich auch nur sehr selten hier rein. Viele haben das Glück nicht auf Arbeit heir sein zu können um im Privatleben sinnvolles zu tun ;)
Ich hab dazu bereits oben den Teil gepostet: wenn ich in einem Forum etwas schreibe muss ich damit rechnen das es kommentiert wird, egal ob sachlich oder nicht. Wenn man den Leuten schlechten Diskussionstil vorwirft, im gleichen Atemzug aber pausenlos schreibt das man andere Beiträge aufgrund von XYZ nicht lesen wird, dann find ich sowas nicht in Ordnung.

Das ist aber meine persönliche Meinung.

Aber schon klar, Du bist ja quasi von PCG auserwählt wurde (grüner Name), also mußt Du auch wie Frau Fröhlich dahinterstehen :ugly:
Ich wurde von Gott auserwählt um ... :ugly:

Das eine hat mit dem anderen nichts zutun. Ich find ein paar Punkte vom Schmidt gut, finde aber auch einige Argumente von Frau Fröhlich richtig.

Ich teile z.B. ihre Meinung oder Einschätzung das der Markt keine Magazine wie Gee oder Edge 'verlangt', was ich persönlich als schade empfinde.

Alles was die Poster vor mir ausgesagt haben ist das Herr Schmidt zum denken anregen möchte. Frau Fröhlich dagegen hat so ne Art Rundumschlag gegen ihn gemacht, ohne seine Aussage zu verstehen.
Ich glaube schon das Frau Fröhlich die Punkte verstanden hat ... ich denke schon, dass sie einige Dinge auch so unterstützen würde, aber wir reden hier von einem wirtschaftlichen Aspekt der ganzen Diskussion. Herr Schmidt hat jahrelang Zeit seine geforderten Dinge in die Tat umzusetzen, dies hat er nicht getan ... garantiert aus wirtschaftlichen Respekt vor den Konsequenzen.

Nachdem er da aufgehört hat und keine wirtschaftliche Verantwortung mehr trägt solche Aussagen zu tätigen, ist doof. Find ich jedenfalls. Das ist so als ob du als Geschäftsführer dein Lohndurchschnitt niedrig halten willst, um Konkurrenzfähig zu bleiben und nach dem Ausscheiden aus der Firma die Ausbeutung der AN anprangerst und was sie doch für ein Hungerlohn bekommen.

Da würde sich auch nur jeder an den Kopf fassen ...

Da ich weder Lust noch Zeit hatte seinen kompletten Text auseinanderzunehmen, hab ich mich im Vorfeld bereits dafür entschuldigt und die für mich "lustigen" Dinge genommen und kommentiert.

Man mag es mir nachsehen ...
 
Wenn jemand hier einen Post erstellt und sich mit anderen Usern auseinandersetzt, dann ist das Beweis genug das er bereit ist sich mit einem Thema auseinanderzusetzen.

Hmm, auseinandersetzen vielleicht, aber daß bedeutet, wie man an 100000en Posts hier sehen kann, nicht, daß die Person vor dem Antworten richtig über das Thema nachgedacht hat.

Blödes Beispiel, AIDS. Für das Gros war AIDS ne Schwulenkrankheit, scheiss Schwule,d eren Problem. Dann kam Philadelpia raus, ein Film der sich ganz anders mit dem Thema auseinandergesetzt hat, es aus anderen Blickwinkeln betrachtet hat. Erst da haben viele angefangen umzudenken. Und da es noch viele gibt die nicht umgedenkt ( :D) haben widerspiegelt nur die Intelligenz unserer Gesellschaft.

An sich Richtig, nur ist es ein wenig aus dem Kontext gerissen. Wenn ich sage ich verdiene gutes Geld, dann bezieht sich das auf Urlaub oder sonstige Anschaffungen, letzten war es in der Diskussion Spielzeit <> Kaufpreis Spiel. Ich finde schon das es ein Argument ist, denn ich weiss das Leute eben nicht soviel Geld verdienen bzw. ihr Geld anderweitig investieren (müssen) und schon darauf achten, ob sie jetzt für 5h Spielspass 50 EUR ausgeben.

Geld verdienen hat mMn nichts mit "ich habs drauf" zutun. Ich hab einen Kumpel der seit zwei Jahren einen Job gesucht hat, obwohl sein Abschluss deutlich besser ist als meiner ... Magister mit 1,3 in Wirtschaftsgeschichte.

Ich habs Dir nur nachgemacht, ich zitiere Dich
Vorab möchte ich anmerken, dass es nicht fair ist nur einen kleinen Teil deines Posts herauszupflücken und sich ( oder dich ) daran aufhängen.

Außerdem ist es überhaupt nicht klar daß man sich mit einem Thema wirklich befasst bevor man antwortet. Dazu ist eine gewisse Intelligenz nötig. Er hätte es allerdings besser verpacken können ;) Ich versuche zu verstehen WARUM er es sagt, nicht WIE er es sagt, und das verstehe ich ganz klar. Weil es hier eben eher die Ausnahme ist.

... darum darf ich ihm dann kein Spiegel vor die Nase halten? ;-)

Nein darfst Du nicht :D Quatsch, natürlich, ich habe ja auch nur geschrieben dass ich es nachvollziehen kann und verstehe.

Wenn jemand das 'niedrige' Niveau kritisiert, muss er seine Arschbacken zusammendrücken und sich weiterhin selbst gewählt ausdrücken. Sonst wirkt das ganze nur lächerlich. Nicht einfach ... weiss ich selbst am besten. ;-)

Ich auch :D

Du hast meine tiefergreifende Frage, glaube ich, nicht ganz verstanden. Das er seine Meinung zu den Texten hier schreibt, ist absolut in Ordnung und ja auch gewollt, vorallem ist eine Diskussion zum dem Thema für alle "Zocker" wünschenswert.

Beim lesen seiner Zeilen hab ich nur das Gefühl das sich hier ein tiefgreifender Groll gg. Computec versteckt. Damit meine ich nicht dieses kleine Geplänkel zwischen Schmidt <> Fröhlich, sondern mehr ... so kommt es jedenfalls vor.

Ich denke eigentlich ähnlich wie er und der eine darüber den ich so gelobt habe. Der Post den ich so gelobt habe fand ich besser als diesen, aber Frau Fröhlichs Antwort zu Schmidt oder wie der heisst finde ich genauso "kindisch".

Es gibt nicht nur "ich bin dafür" oder "ich bin dagegen", es gibt eben auch "ich bin eigentlich dafür, aber ich hätte dieses und jenes zu kritisieren". Schwarz und Weiss gibt es so gut wie nirgens, die fallen selbst bei Deiner Freundin bestimmt das eine oder andere ein was Dich nervt ;) Schwarz und Weiss wäre sowieso langweilig. Aber ich scweife ab.

Ich wollte eigentlich sagen daß manchmal übertrieben wird um einen Punkt zu verdeutlichen. In einem Forum wird so etwas leider oft mißverstanden da man den Gegenüber nicht sieht und eben nicht kennt. Aber von der Methode bin ich auch ein großer Fan ;) Ich habe das ganz anders interpretiert als Du, eben da ich diese Methode auch gerne anwende.


Ich persönlich fand Areagames gut. Leider hat Daniel Pook Areagames verlassen und ist zu Golem gegangen, seine Beiträge waren witzig, tiefgreifend und haben genau meinen Nerv getroffen. Auch die Podcasts waren sehr gelungen, vorallem wenn sie die Spiele analysiert haben.

Gametrailers find ich spannend weil sie in max. 10 Minuten ein Spiel vorstellen können, die Pros und Contras aufzählen und das ganze visuell gut dargestellt ist.

Edge & Gee ist allen ein Begriff, ich werd mir die Tage mal die dt. Ausgabe der Wired besorgen, ist allerdings kein Spielemagazin.

Weiterhin gibt es div. Foren wo ich mitlese, eines hat aktive Member die Spiele sofort testen und ihren Käse dazugeben. Wenn man die vielen Bullshit bzw. sarkastischen Beiträge filtert, bekommt man schnell und fundierte Antworten / Hinweise zu spielen.

Das reicht mir als Quellen, liegt aber auch daran das Zocken nicht mein Lebensinhalt ist. War es nie und wird es auch nie sein.

Gee sagt mir was da ich im nem Verlag arbeite, aber die anderen kenne ich nicht, danke für die Aufführung. Bedeutet daß das Spiele bei mir noch einen geringeren Lebensinhalt haben als bei Dir? ;)

Ich hab dazu bereits oben den Teil gepostet: wenn ich in einem Forum etwas schreibe muss ich damit rechnen das es kommentiert wird, egal ob sachlich oder nicht. Wenn man den Leuten schlechten Diskussionstil vorwirft, im gleichen Atemzug aber pausenlos schreibt das man andere Beiträge aufgrund von XYZ nicht lesen wird, dann find ich sowas nicht in Ordnung.

Das ist aber meine persönliche Meinung.

Da übertreibst Du aber. Das ist auch nicht in Ordnung. DA der andere nen schlechten Diskussionstil hat und er mich nervt kann es mir auch passieren dass ich ihm meine Meinung sage und aber noch hinzufüge "Kannst Antworten, mir aber egal" ganz einfach weil es mich wirklich nicht interessiert was er noch zu blubbern hat ;) "Höflicher" wäre es natürlich ihm das nicht zu sagen sondern einfach zu ignorieren, aber wir sind ja in einem Forum :D Und ganz ehrlich, man ist nicht immer so gut drauf dass man über dumme Kommentare einfach lächelt. Manchmal verspürt man den Drang den Leuten ihre Dummheit ins Gesicht zu werfen.

Wie war das "Diskutiere nie mit dummen Menschen. Erst ziehen sie Dich auf ihr Niveau herab und dann schlagen sie dich mangels Deiner Erfahrung" Das solte hier im Forum als Header stehen ;)
[/QUOTE]


Ich wurde von Gott auserwählt um ... :ugly:

Das habe ich nie bezweifelt, Gott ist ja dazu da JEDEM mal ne Chance zu geben :D

Das eine hat mit dem anderen nichts zutun. Ich find ein paar Punkte vom Schmidt gut, finde aber auch einige Argumente von Frau Fröhlich richtig.

Ich teile z.B. ihre Meinung oder Einschätzung das der Markt keine Magazine wie Gee oder Edge 'verlangt', was ich persönlich als schade empfinde.

Ist mir klar, hast Du hoffentlich auch nicht zu ernst genommen von mir ;)

Hmm, Gee mussich mir echt mal anschauen.



Ich glaube schon das Frau Fröhlich die Punkte verstanden hat ... ich denke schon, dass sie einige Dinge auch so unterstützen würde, aber wir reden hier von einem wirtschaftlichen Aspekt der ganzen Diskussion.

Dann soll sie es aber auch bitte so sagen und nicht irgendwas dazu schreiben dass etwas ganz anderes aussagt nur um sich selbst und ihre Branche zu verteidigen. Solch Ehrlichkeit fehlt nicht nur in dieser Branche.

Herr Schmidt hat jahrelang Zeit seine geforderten Dinge in die Tat umzusetzen, dies hat er nicht getan ... garantiert aus wirtschaftlichen Respekt vor den Konsequenzen.

Herr Schmidt hat selbst geschrieben daß er es anders gelernt hat, es jahrelang so gemacht hat und nun zu einer Erkenntnis gelangt ist. Erst wenn man Außenstehender ist fallen einem oft viele neue Sachen auf, das kennst Du doch bestimmt auch oder?

Nachdem er da aufgehört hat und keine wirtschaftliche Verantwortung mehr trägt solche Aussagen zu tätigen, ist doof. Find ich jedenfalls. Das ist so als ob du als Geschäftsführer dein Lohndurchschnitt niedrig halten willst, um Konkurrenzfähig zu bleiben und nach dem Ausscheiden aus der Firma die Ausbeutung der AN anprangerst und was sie doch für ein Hungerlohn bekommen.

s.o.

Etwas was mir gerade einfällt, in den letzen Jahren ist meiner Ansicht nach die Rechtschreib-Fehlerquote hier immens gestiegen. So viel Fehler darf ich mir in den Reports die ich an die Geschäftsführung, ans Controlling und an Investor Relations verschicke nicht erlauben. Warum? Weil es alle ausgebildete Journalisten der alten Schule sind?

Jetzt pranger meine Scheibfehler hier bitte nicht an. Ich schreibe schnell und lese nicht alles 2 x ;) Außerdem werde ich nciht dafür bezahlt hier zu schreiben :D
 
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Herr Schmidt hat selbst geschrieben daß er es anders gelernt hat, es jahrelang so gemacht hat und nun zu einer Erkenntnis gelangt ist.
Ganz ehrlich: das nehme ich ihm nicht ab und verweise nochmal auf mein gewähltes Bsp. mit dem Geschäftsführer einer Firma. Der Geschäftsführer weiss während seiner aktiven Zeit, dass der Lohn nicht gerade üppig ist, er natürlich gerne mehr zahlen wollen würde aber aus div. Gründen nicht kann.

Wenn man dann das Unternehmen verlässt und dann seine eigenen Entscheidungen in Frage stellt und dann den "Besserwisser" spielt, ist das mMn deplaziert.

Genau das gleiche unterstelle ich dem Schmidt. Oder willst du mir sagen das der Schmidt jahrelang als Verantwortlicher seine eigene Arbeit unreflektiert verrichtet hat? Wenn ja, dann sollte er sich fragen ob er auf dem Posten richtig ist.

Erst wenn man Außenstehender ist fallen einem oft viele neue Sachen auf, das kennst Du doch bestimmt auch oder?
Nein, mein Job ist es hier immer neue Dinge zu entwickeln und in den laufenden Prozess zu integrieren.
Stillstand bedeutet Versagen ... mein Motto.

Da ich aus der Praxis komme und weiss, was neue Methoden für Unruhe und ggf. sogar Schwund bedeuten kann ich das hier so glasklar sagen. Wir haben durch bestimmte Maßnahmen, die meiner Meinung nach wichtig und richtig sind um am Markt bestehen zu können, einige gute und vorallem alte Leute verloren. Leute, die seit Jahrzehnten in dieser Firma gearbeitet haben.

Jede Entscheidung / Entwicklung birgt Risiken ... dafür ist man Unternehmer, dafür hält man seinen Arsch hin ... dafür verdient man aber auch Geld, was man dann für Urlaub und Co ausgeben kann. ;-)

Dem Schmidt unterstelle ich einfach das er zu seiner Zeit nicht den Arsch in der Hose hatte bzw. nicht die nötige Unterstützung diese notwendigen Veränderungen in der "Szene", angefangen in seinem Haus, umzusetzen ... sich dann als freier Redakteur oder Angestellter, ohne wirtschaftliche Verantwortung, hinzustellen und anderen zu sagen was falsch läuft ist ... genau, doof. ;-)
 
Meines Erachtens wird von allen Parteien am eigentlichen Kernproblem vorbei diskutiert:

Es geht nicht darum, ob "Core Gamer" / "Enthusiasten" eine trockene Kaufberatung wünschen, oder gereifte jung-dynamische Leistungsträger ein essayistisches Hochglanzprodukt bevorzugen, das sich nahezu akademisch mit allen Facetten der Spielebranche auseinandersetzt, sondern um letztlich das gleiche Problem, unter dem die gesamte Printbranche seit Jahren zu leiden hat:

Das Internet, kostenlose Informationen für jedermann und das quasi für lau.

Solange Computer-/Videospiel(print)magazine quasi das "Informationsmonopol" besaßen, solange gab es einen (ausreichend großen) Markt dafür. Heute dagegen sind sämtliche für Spieler relevanten Informationen nur wenige Mausklicks entfernt und das in der Regel kostenlos. Und ja, ich bin überzeugt, dass sich die Printmedien durch ihre eigenen Onlineangebote langsam, aber sicher selbst das Wasser abgraben.
Betrachtet man hierzu auch die kontinuierlich sinkende Auflagenstärke der einschlägigen Fachmagazine (Gamestar UND PCGames haben z.B. lt. IVW in den letzten 10 Jahren jeweils knapp 2/3 ihrer Auflagenstärke eingebüßt!), so wird klar, dass der aktuelle Markt für Computer- und Videospielefachzeitschriften ein sterbender Dinosaurier ist.

Ich denke, dass es auch in Zukunft eine Handvoll entsprechender Fachzeitschriften geben wird, aber diese werden in kleiner Auflage auch nur einen wirklich handverlesenen Kreis von entsprechend Interessierten bedienen (wie z.B. die altehrwürdige "Wild & Hund", deren -relativ kleine- Auflagenstärke ja seit vielen Jahren sehr konstant ist).

Wie gesagt, deshalb schlittert die Diskussion am eigentlichen Kernproblem vorbei, "Wie schreibe ich, um möglichst viele Leser anzusprechen?" ist imho ein sekundäres Problem; "Was kann ich machen, damit meine (ehemalige) Zielgruppe erneut zum kostenpflichtigen Angebot greift?" ist DIE zentrale Frage.
 
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Ganz ehrlich: das nehme ich ihm nicht ab und verweise nochmal auf mein gewähltes Bsp. mit dem Geschäftsführer einer Firma. Der Geschäftsführer weiss während seiner aktiven Zeit, dass der Lohn nicht gerade üppig ist, er natürlich gerne mehr zahlen wollen würde aber aus div. Gründen nicht kann.

Wenn man dann das Unternehmen verlässt und dann seine eigenen Entscheidungen in Frage stellt und dann den "Besserwisser" spielt, ist das mMn deplaziert.

Genau das gleiche unterstelle ich dem Schmidt. Oder willst du mir sagen das der Schmidt jahrelang als Verantwortlicher seine eigene Arbeit unreflektiert verrichtet hat? Wenn ja, dann sollte er sich fragen ob er auf dem Posten richtig ist.

Du nimmst es ihm nicht ab? Mußt Du ja auch nicht. Genauso nehme ich KAUM eine Öffentlichkeitsperson für voll. Ich behaupte einfach mal da ca. 75% des deutschen Führungspersonals unqualifiziert für ihre aufgaben sind da sie diese Gabe eben nicht beherrschen.

Ich habe das Gefühl daß Du in seine Aussagen etwas hineininterpretierst waser gar nicht so gemeint hatte. Nur weil Du ein "Klugscheisser" bist muss er kein "Besserwisser" sein. ;) Selbst WENN er früher nicht den Mum gehabt hat, es jetzt aber hat denke ich daß man selber die Vernunft haben sollte ihm trotzdem zuzuhören. Wenn man dann noch darüber nachdenkt und sich nicht über jeden Absatz einzeln echauffiert kommt man eventuell dazu den kompletten Text zu verstehen.

Genau das gleiche hat eben Frau Fröhlich gemacht. Sie hat seinen Text auseinandergenommen, also ob sie einer von uns hier wäre, ist aber im Grunde nicht auf seine Gesamtaussage eingegangen.

Nein, mein Job ist es hier immer neue Dinge zu entwickeln und in den laufenden Prozess zu integrieren.
Stillstand bedeutet Versagen ... mein Motto.

Da ich aus der Praxis komme und weiss, was neue Methoden für Unruhe und ggf. sogar Schwund bedeuten kann ich das hier so glasklar sagen. Wir haben durch bestimmte Maßnahmen, die meiner Meinung nach wichtig und richtig sind um am Markt bestehen zu können, einige gute und vorallem alte Leute verloren. Leute, die seit Jahrzehnten in dieser Firma gearbeitet haben.

Jede Entscheidung / Entwicklung birgt Risiken ... dafür ist man Unternehmer, dafür hält man seinen Arsch hin ... dafür verdient man aber auch Geld, was man dann für Urlaub und Co ausgeben kann. ;-)

Dem Schmidt unterstelle ich einfach das er zu seiner Zeit nicht den Arsch in der Hose hatte bzw. nicht die nötige Unterstützung diese notwendigen Veränderungen in der "Szene", angefangen in seinem Haus, umzusetzen ... sich dann als freier Redakteur oder Angestellter, ohne wirtschaftliche Verantwortung, hinzustellen und anderen zu sagen was falsch läuft ist ... genau, doof. ;-)

Ah ja, Du hast also noch nie von diesem Sprichwort gehört, wie ging es doch gleich? Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder das andere, komm ich gerade nicht drauf, das man zu nah an der Lösung dran ist um sie zu finden?

Nein?

Was machst Du noch mal?

...neue Dinge zu entwickeln und in den laufenden Prozess zu integrieren.

Gerade als Entwickler (bin ich zum Teil auch) habe ich es des öfteren erlebt daß Leute (oder man selbst) so angestrengt über die Lösung mit ihren Mitteln nachdenken daß sie gar keine anderen Lösungsansätze in Erwägung ziehen?

Das kaufe ich Dir nicht ab.

Ich habe schon des öfteren auf Arbeit und im Privatleben (und in Diskussionen) die Erfahrung gemacht daß ein komplett Außenstehender oft die Dinge ganz anders sieht und somit wieder Bewegung in feststeckende-Problemlösungs-Ansätze bringt.

Und was das ganze mit "Stillstand bedeutet versagen" auf sich hat, das ist hier volkommen unangebracht ;) Oder auch nicht. Ich unterstelle jetzt einfach mal der Spielemagazin-Branche daß sie seit den 90ern stillsteht. Seit dem hat sich viel weiterentwickelt, es gibt viele neue Käuferschichten, es ist längst überfällig daß auch diese angesprochen werden. Denn Stillstand bedeutet ja versagen nicht?
 
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Wie gesagt, deshalb schlittert die Diskussion am eigentlichen Kernproblem vorbei, "Wie schreibe ich, um möglichst viele Leser anzusprechen?" ist imho ein sekundäres Problem; "Was kann ich machen, damit meine (ehemalige) Zielgruppe erneut zum kostenpflichtigen Angebot greift?" ist DIE zentrale Frage.
Ob es darauf eine Antwort gibt es fraglich.^^
Vielleicht ist die Zeit der Videospielzeitschriften einfach vorbei, das Internet hat sich ganz einfach in Sachen Berichterstattung über kommende Spiele, aktuelle Spieletests, Hardwaretests und Tip & Tricks (Komplettlösungen etc) ganz einfach abgelöst. Wenn die Zeitschrift am Kiosk liegt sind die Informationen quasi schon "alt". Da müsste man den Leuten schon mehr als nur Informationen bieten vielleicht irgendwas was den Nerd-Humor befriedigt so das man sich nicht nur informiert sondern auch gut unterhalten fühlt. Ein Game One Magazin mit Kolumnen von Simon, Budi, Edi und Nils würde wahrscheinlich schnell reißenden Absatz finden :-D
 
Ganz ehrlich: das nehme ich ihm nicht ab und verweise nochmal auf mein gewähltes Bsp. mit dem Geschäftsführer einer Firma. Der Geschäftsführer weiss während seiner aktiven Zeit, dass der Lohn nicht gerade üppig ist, er natürlich gerne mehr zahlen wollen würde aber aus div. Gründen nicht kann.

Wenn man dann das Unternehmen verlässt und dann seine eigenen Entscheidungen in Frage stellt und dann den "Besserwisser" spielt, ist das mMn deplaziert.

Genau das gleiche unterstelle ich dem Schmidt. Oder willst du mir sagen das der Schmidt jahrelang als Verantwortlicher seine eigene Arbeit unreflektiert verrichtet hat? Wenn ja, dann sollte er sich fragen ob er auf dem Posten richtig ist...
Ich kann mich an einen sehr guten Artikel von Cristian Schmidt erinnern, als er noch bei Gamestar war und in diesem sehr schön aufgezeigt hat, wie die Publisher/Entwickler, ich glaube als Beispiel war Rockstar mit GTA 4 genannt, immer mehr versuchen Einfluss auf die Spieleredakteure zu gewinnen und es auch schaffen.

Es ist also mitnichten so, dass er erst, nachdem er die GS verlassen hat, Kritik äußerte. Möglicherweise ist das ja auch ein Grund gewesen, weshalb er gegangen ist oder gehen musste, kann ich aber natürlich nicht beurteilen.
 
Meines Erachtens wird von allen Parteien am eigentlichen Kernproblem vorbei diskutiert:

Es geht nicht darum, ob "Core Gamer" / "Enthusiasten" eine trockene Kaufberatung wünschen, oder gereifte jung-dynamische Leistungsträger ein essayistisches Hochglanzprodukt bevorzugen, das sich nahezu akademisch mit allen Facetten der Spielebranche auseinandersetzt, sondern um letztlich das gleiche Problem, unter dem die gesamte Printbranche seit Jahren zu leiden hat:

Das Internet, kostenlose Informationen für jedermann und das quasi für lau.

Solange Computer-/Videospiel(print)magazine quasi das "Informationsmonopol" besaßen, solange gab es einen (ausreichend großen) Markt dafür. Heute dagegen sind sämtliche für Spieler relevanten Informationen nur wenige Mausklicks entfernt und das in der Regel kostenlos. Und ja, ich bin überzeugt, dass sich die Printmedien durch ihre eigenen Onlineangebote langsam, aber sicher selbst das Wasser abgraben.
Betrachtet man hierzu auch die kontinuierlich sinkende Auflagenstärke der einschlägigen Fachmagazine (Gamestar UND PCGames haben z.B. lt. IVW in den letzten 10 Jahren jeweils knapp 2/3 ihrer Auflagenstärke eingebüßt!), so wird klar, dass der aktuelle Markt für Computer- und Videospielefachzeitschriften ein sterbender Dinosaurier ist.

Ich denke, dass es auch in Zukunft eine Handvoll entsprechender Fachzeitschriften geben wird, aber diese werden in kleiner Auflage auch nur einen wirklich handverlesenen Kreis von entsprechend Interessierten bedienen (wie z.B. die altehrwürdige "Wild & Hund", deren -relativ kleine- Auflagenstärke ja seit vielen Jahren sehr konstant ist).

Wie gesagt, deshalb schlittert die Diskussion am eigentlichen Kernproblem vorbei, "Wie schreibe ich, um möglichst viele Leser anzusprechen?" ist imho ein sekundäres Problem; "Was kann ich machen, damit meine (ehemalige) Zielgruppe erneut zum kostenpflichtigen Angebot greift?" ist DIE zentrale Frage.

Vielleicht mit noch mehr Reportagen und noch fachspezifischer. Zum Beispiel mehr um das "Spielen drumherum" berichten.
Wie entsteht ein Spiel eigentlich? Welche Berufe gibt es in der Branche eigentlich? Was wird in dem jeweiligen Beruf gemacht?
Vielleicht sogar mit ersten Einblicken in die Spieleprogrammierung: C++, direct x.

Da gibt es so viel Material über das man berichten könnte, das würde für Jahre reichen. ;-)
Klar wäre das dann alles "freakiger", aber man würde sich gewaltig von den anderen Spielemagazinen abheben.
 
was die verschiedenen jobs angeht in der gaming branche, wäre es durchaus schön
einen netten und großen artikel zu lesen. da stimm ich zu.

oder schreibt einfach ne mail an die CoD Entwickler, was die da für berufsbezeichnungen haben :-B:-B
Killstreak co-producer, perk concept artist :-B
oder vielleicht auch eine e-sport rubrik (vielleicht gibts ja sowas schon, hab schon lange kein magazin mehr gekauft, da ich immer noch
die alten sehr oft lese) :-B

aber programmiersprachen? finde ich völlig fehl am platz und würde den rahmen nur sprengen ohne wirklich
etwas schlauer zu werden. was bringt es jemandem wenn da 10 % von der programmiersprache erklärt wird?
eben nix, kostet zu viel zeit weil das eben nicht ein kleiner bericht übern spiel ist und nimmt zu viel platz weg.

ich persönlich mag solche compilations.
wie etwa dx 1 - 11, wie sich von version zu version alles verbessert hast bzw. ob sich was verbessert hat (optisch)

oder ein übersicht aller aktueller bzw. älteren ABER lobenswerter engines.
 
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Ob es darauf eine Antwort gibt es fraglich.^^
Vielleicht ist die Zeit der Videospielzeitschriften einfach vorbei, das Internet hat sich ganz einfach in Sachen Berichterstattung über kommende Spiele, aktuelle Spieletests, Hardwaretests und Tip & Tricks (Komplettlösungen etc) ganz einfach abgelöst. Wenn die Zeitschrift am Kiosk liegt sind die Informationen quasi schon "alt". Da müsste man den Leuten schon mehr als nur Informationen bieten vielleicht irgendwas was den Nerd-Humor befriedigt so das man sich nicht nur informiert sondern auch gut unterhalten fühlt. Ein Game One Magazin mit Kolumnen von Simon, Budi, Edi und Nils würde wahrscheinlich schnell reißenden Absatz finden :-D

Ach, was wäre es schön, wenn der letzte Satz der Realität entsprechen würde. In ihm steckt der gleiche Fehler, den ich auch im durchaus interessanten Essay von Christian Schmidt sehe. Er erwähnt den Kommentar von Grant über MW2 und wünscht sich einen Kommentar dieser Art auch aus Deutschland. Dabei denke ich, dass sich für solche Kommentare kaum jemand interessieren würde und dass man solche Kommentare auch in deutschen Blogs (Blogs wohlgemerkt, keine Fachzeitschriften) finden würde, wenn man denn danach sucht. Wir sehen das aus der Perspektive von Spiele Enthusiasten, die dabei vergessen, dass Spiele für den Hauptanteil der Spieler einfach nur Unterhaltung sind und weniger eine Frage von philosophischen Überlegungen oder Diskussionen. Ich würde es toll finden, wenn ich Kommentare in der Art von Grant (wobei ich den Kommentar bei weitem nicht so grandios findet, wie anscheinend der Herr Schmidt) in Heften veröffentlicht werden...aber eigentlich ist das Internet doch noch besser. Trotzdem sind solche Kommentare zu speziell, egal ob sie nun von einem J.P. Grant geschrieben werden oder von Simon und Budi.

Das Hauptproblem bleibt allerdings: Das Internet. Ich für meinen Teil wundere mich sogar, warum es der Print Branche noch so gut geht wie es ihr geht und ob das eher von Gewohnheiten abhängt als vom Inhalt der Hefte. Ich selbst lese nur sehr selten mal ein Printmagazin und wenn doch mal eine Play3 oder eine PC Games den Weg in meine Hände findet, dann hauptsächlich deshalb, weil ich den Podcast höre und so ein wenig über die Leute hinter den Artikeln weiß. Tests, Infos und das ganze Zeug, das finde ich auch für umme im Netz, darum geht es mir sicherlich nicht. Außerdem ist ein Magazin in Sachen Variabilität der Inhaltsform sehr beschränkt. Texte eben, sieht man von den DVD Videos mal ab, denen, mit Verlaub, der gewisse Pfiff fehlt.

Game One ist meines Wissens nach relativ erfolgreich und das liegt in meinen Augen auch an der unglaublichen Kreativität der Sendung und daran, dass nicht unbedingt ein Interesse an Spielen von Nöten ist, um sie gut zu finden. Ein großer Anteil meines Freundeskreises kennt GameOne und viele schauen es auch mal ab und zu, obwohl sie sich die vorgestellten Spiele niemals kaufen werden, aber GameOne ist kurz, unterhaltsam und hebt sich von der Masse ab. Außerdem sind es wieder die Persönlichkeiten, die zählen. Ohne die Segmente mit Budi, Simon und wie sie alle heißen, wäre diese Sendung gar nichts. Weiteres Beispiel: Giantbomb. 2008 gegründet und mittlerweile haben die sogar ein Abomodell für ihre Seite eingeführt und sind damit erfolgreich. Auch für mich war die Frage: Abo bei einem Printmagazin wie PC Games oder Abo bei GB und fast ohne Nachzudenken habe ich GB gewählt. Warum? Nicht weil die da die schnellsten News, oder die längsten und genauesten Tests haben, sondern wegen den verrückten Aktionen und dem besonderen Stil der Website, wegen den vier Typen, die GB hauptsächlich betreiben und da ihr Herzblut reinstecken. Der Bombcast (Podcast von GB) ist einer, wenn nicht der erfolgreicheste Podcast über Videospiele, auch, weil Leute, die nicht in dem Thema drinstecken Spaß damit haben können. Und ihre kommentierten Gameplayvideos werden oft unterhaltsamer, je schlechter die Spiele sind. Worauf ich hinaus will ist, dass der Markt, sowohl im Print-, als auch im Internetbereich übersättigt ist mit Angeboten, die so schnell, so objektiv, so sachlich wie möglich sein wollen und eben Seiten wie GB oder auch GameOne da herausstechen und es auch schaffen auch andere Zielgruppen anzusprechen. Ich denke nicht, dass Spielejounalismus in den "artsy-fartsy" Bereich gehen muss, um erfolgreicher zu sein, wie es Schmidt wohl sieht, im Gegenteil. Es ist wohl nur so, dass bloße Tests und Artikel einfach nicht mehr genug Anreiz sind, um das Geld zu bezahlen, was ein Magazin eben kostet.

Vielleicht liege ich damit auch völlig daneben, es ist nur der Eindruck, den ich bekomme.
 
Ich bin da ganz Petras Meinung. Die Argumentation von Herrn Schmidt kann ich irgendwie in keinster Weise nachvollziehen. Das macht doch überhaupt keinen Sinn. Ich finde es auch übertrieben Spiele mit Filmen oder gar Büchern zu vergleichen. Wenn man einige Games wie Bücher kritiseren würde, würden die ganz schön schlecht wegkommen denke ich. Gerade was Story angeht sind einige Games ja noch schwachsinniger als der flacheste Hollywoodstreifen.

Was nützt mir eine Kritik in der wie bei einer Filmkritik über die (oft doch sehr fragliche Handlung) in einem Game berichtet wird, ich aber nichts über die einzelheiten des Spieles weiss. Ich will halt wissen, welche features es bietet, wie es sich spielen lässt, was es besser oder schlechter als andere Genreverwandte Games macht, etc.

Kurz gesagt das Testformat, wie es derzeit besteht ist genau richtig so!

Der Herr Schmitd möchte Spiele als Kunst bewerten, was sie in den meisten Fällen doch eigentlich gar nicht so sind. Wo fängt Kunst an, wo hört sie auf? Klar liegt was schöpferisches und kreatives in der erstellung von Games, das ist aber auch beim designen eines Autos oder bei der Gestaltung einer schnöden Geschäftswebsite im Internet der Fall.

Im Endeffekt sind das alles Produkte und das werden sie wohl auch immer bleiben. Und bei einem Spiel möchte ich halt wie bei einem Autos wissen, wie es sich fährt. Das kann ich aber nicht wenn mir jemand nur eine Geschichte über das Auto erzählt. Dazu brauche ich knallharte Fakten/Testberichte und wenn möglich noch eine Probefahrt.
 
Du nimmst es ihm nicht ab? Mußt Du ja auch nicht. Genauso nehme ich KAUM eine Öffentlichkeitsperson für voll. Ich behaupte einfach mal da ca. 75% des deutschen Führungspersonals unqualifiziert für ihre aufgaben sind da sie diese Gabe eben nicht beherrschen.
Was hat das jetzt wiederum mit dem Thema zutun? :ugly:

Mir stößt der Punkt auf, das er als ltd. Redakteur was hätte verändern können. Hat er nicht gemacht. Entweder aus Unfähigkeit oder aus Angst vor Konsequenzen.

Ich habe das Gefühl daß Du in seine Aussagen etwas hineininterpretierst waser gar nicht so gemeint hatte. Nur weil Du ein "Klugscheisser" bist muss er kein "Besserwisser" sein. ;) Selbst WENN er früher nicht den Mum gehabt hat, es jetzt aber hat denke ich daß man selber die Vernunft haben sollte ihm trotzdem zuzuhören. Wenn man dann noch darüber nachdenkt und sich nicht über jeden Absatz einzeln echauffiert kommt man eventuell dazu den kompletten Text zu verstehen.
Hast du eigentlich meine anderen Beiträge zu diesem Thema gelesen? :ugly:

Wieoft soll ich noch schreiben, dass er mit bestimmten Dingen recht hat und ich persönlich auch lieber einen langen Text ohne Wertung haben möchte, so wie die c't z.B. ihre Artikel verfasst.

Nur hat das eine nichts mit dem anderen zutun. Die Problematik ansprechen ist okay, aber nicht die Art & Weise. Das stößt mir halt negativ auf ( zum 3. mal: das Bsp. mit dem Chef ).

Ah ja, Du hast also noch nie von diesem Sprichwort gehört, wie ging es doch gleich? Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder das andere, komm ich gerade nicht drauf, das man zu nah an der Lösung dran ist um sie zu finden?

Gerade als Entwickler (bin ich zum Teil auch) habe ich es des öfteren erlebt daß Leute (oder man selbst) so angestrengt über die Lösung mit ihren Mitteln nachdenken daß sie gar keine anderen Lösungsansätze in Erwägung ziehen?
...
Das kaufe ich Dir nicht ab.
So arrogant es klingen mag, da trennt sich eben die Spreu vom Weizen.

Ich habe schon des öfteren auf Arbeit und im Privatleben (und in Diskussionen) die Erfahrung gemacht daß ein komplett Außenstehender oft die Dinge ganz anders sieht und somit wieder Bewegung in feststeckende-Problemlösungs-Ansätze bringt.
Siehe oben ... ich werf einfach nur mal "Unternehmensberatung" in den Raum.

Und was das ganze mit "Stillstand bedeutet versagen" auf sich hat, das ist hier volkommen unangebracht ;) Oder auch nicht. Ich unterstelle jetzt einfach mal der Spielemagazin-Branche daß sie seit den 90ern stillsteht. Seit dem hat sich viel weiterentwickelt, es gibt viele neue Käuferschichten, es ist längst überfällig daß auch diese angesprochen werden. Denn Stillstand bedeutet ja versagen nicht?
Du hättest vllt. mal richtig lesen sollen, ich hab geschrieben das es mein Motto ist. Das hat hiermit nichts bzw. nur wenig zutun.
Aber wenn du mein Motto hier auf diese Branche hier übertragen willst:

Selbstverständlich leidet die gesamte Branche unter massiven Auflagenverlust. Wir hatten wir mal einem hier im Forum der hat die Quartalsweisen Berichte veröffentlicht, auch Nali_WarCow war gut dabei. Das war erschreckend wieviele Leser die Magazine über die Zeit verloren haben.

Wie interpretierst du diese Zahlen:
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Hier schließt sich der Kreis mit Spassbremse seinem Post und damit auch meine Argumentation ... die Branche hat ein Problem, eben weil sie sich nicht weiterentwickelt haben und ihre Angebote eben nicht der Zeit angepasst haben, siehe meine Auflistung oben: alles Internetseiten, kaum / keine Magazine mehr.
 
Am meisten hat mich an Frau Fröhlichs Artikel aber ein Argument gestört, das verkürzt ungefähr so lautet:
Spiele sind zu doof, um darüber intelligent schreiben zu können.
Das sehe ich auch etwas anders als Petra. Ich finde nicht, dass die Spiele zu "doof" sind. Klar, manche sind doof. Aber auch über ein schlechtes Machwerk kann man gescheit schreiben.
Ich hab auch schon witzige Artikel über Mario Barth gelesen. ;-)

Stattdessen werden Spiele weiterhin behandelt wie Spielhallenautomaten mit besserer Grafik: Anzahl der Waffen+Größe der Texturen+Spielzeit-Anzahl der Bugs=Spielspaß
Ich persönlich sehe in meinem Hobby noch etwas mehr, und ich hoffe, dass es hier auch einigen anderen so geht.
Ich habe den Text, der mir das Spiel veranschaulicht und ich habe den Wertungskasten und Infoboxen mit Zahlen und Fakten.
Wertungs-Abzüge a la "es gibt nur 5 statt 10 Waffen" konnte ich ehrlich gesagt noch nicht feststellen. Auf jeden Fall nicht in der PCG.
Die Testwertung ist eine Mischung zwischen den beschreibbaren/benennbaren Fakten und dem subjektiven Empfinden des Testers.

Es ist doch wohl klar, dass solche Tests nicht verbindlich sein können, sondern lediglich Kaufempfehlungen bzw. Orientierungshilfen darstellen. Wer erwartet - und vor allem - wer will denn, dass man ihm genau sagt/sagen kann "das willst du kaufen" und "das ist gut für dich"? Also ich nicht.
Ich habe einen Test von einem Spiel nie als "Anweisung" verstanden, sondern als Meinung. Und anhand dieser Meinung kann ich dann entscheiden, ob ich mich dieser anschließen möchte, oder eben nicht.

Und wem es darum geht, dass die Tests zu langweilig oder schlecht geschrieben sind:
Stimmt sogar teilweise, aber ich will mich über das Produkt informieren und keinen Roman lesen.
Man kann wichtige Informationen auch tot schreiben (so wie ich gerade^^).

Ich sehe das quasi als Erfahrungsbericht mit abschließender Beurteilung des Erlebnisses ... zur Einsicht zur Verfügung gestellt. :-D

Und wie ich in einem anderen Thread schon mal schrieb: Für MICH sind beschreibbare Fakten wie "Anzahl der Waffen", "Gegner-Diversität" und Steuerung sehr wohl eine wichtige Information, die in einem Test nicht fehlen sollten.
Hat ein Spiel (jetzt mal ganz weit fantasiert) nur einen Gegner und eine Waffe und rockt trotzdem total, dann wird sich dies - und hat auch immer - im Test widerspiegeln.
 
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Mir stößt der Punkt auf, das er als ltd. Redakteur was hätte verändern können. Hat er nicht gemacht. Entweder aus Unfähigkeit oder aus Angst vor Konsequenzen
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War er mal leitender Redakteur?
Also bei der GS war er soweit ich weiß "nur" stellvertretender Chefredakteur. Außerdem hat er ja in seinem Artikel eingestanden, dass auch er an dem woran er jetzt Kritik übt selbst beteiligt war.

Edit: Stimmt ja, bei der GS gibt es noch unter dem Chefredakteur, "leitende Redakteure", ich glaube das letzte Wort hat aber immer noch der Chefredakteur.
 
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Das Problem ist auch einfach: Die Qualität ist nicht mehr da.

Wenn man eine PC Games oder Spielemagazine allgemein vor 8 oder 10 Jahren aufschlägt, da hat man meist 250+ Seiten(DA konnte wirklich ausführlich berichtet werden), das Papier ist in einer besseren Qualität, genauso die CD, die dabei war.

Heute hat man meist 130-146 Seiten, daher muss sich der Redakteur immer sehr kurz fassen. Das Papier hat nicht mehr die Qualität und die Zeitung wird anscheinend irgendwo in Uganda gedruckt, weil wenn man mit der Hand drüber fährt, schnell mal die Schrift verwaschen wird, teilweise ist es sogar schlecht gedruckt. Ich hatte schon manche Zitatkästen, die konnte ich nicht lesen, weil die Texte da so schwach gedruckt waren.
Auch die DVD macht nicht nur einen billigen Eindruck, sondern ist oft total verschmutzt, teilweise verkratzt und röhrt im Laufwerk wie ein Elch auf Brautschau. Da hat man manchmal Probleme, die überhaupt zum Laufen zu bekommen.

Dann: "Früher" war die Onlineseite als Unterstützung für das Heft da. Dann kam irgendjemand auf die Idee. Vorschauberichte und Tests 1:1 auf die Seite zu stellen, teilweise bevor(!) es das Heft im Handel gab. Da fühlten sich die Leser des Heftes natürlich vergackeiert und viele haben ihr Abo gekündigt.
Wenn ich auch so in meinem Umfeld frage, warum jemand sein Abo gekündigt hat. Dann bekomm ich immer als Antwort: "Weil sie den ganzen Mist teilweise schon vorher kostenlos auf die Seite stellen." Bei der Gamestar z.B. findet man mittlerweile schon 1/2 bis 3/4 des Heftes exakt so auf der Online-Seite. Wie will man da noch ein Heft verkaufen?
Bei der PC Games hat sich das zum Glück etwas geändert. Da ist der Bericht auf der Seite meist anders als im Heft.
Es wäre generell schöner, wenn sich Heft und Online-Seite mehr unterstützen, als wie es viele Spieleseiten machen: Da zerschießen sie mit der Online-Sache selbst das Heft, weil sie alles 1:1 kostenlos reinstellen.
Besser wäre es z.B. so: Man macht eine seitenlange Reportage im Heft und weil dort der Platz fehlt, setzt man dann die zugehörigen Interviews einfach hier auf die Webseite. Da würden sich Heft und Onlinebereich gut ergänzen und sich nicht gegenseitig zerschießen.
In der Hinsicht müssen die Spielemagazine noch verdammt viel lernen ;-)
Klatscht man aber alles 1:1 aus dem Heft hier in den Onlinebereich wird das Heft völlig überflüssig.
 
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@ shadow man.

ganz meiner meinung.
wozu noch ein heft kaufen, wenn eh alles kostenlos im netz steht?

ich denk mir wirklich oft mal wieder irgendein magazin zu kaufen, früher hat mich immer interessiert was auf den dvd´s drauf ist, und die dvd bzw. cd mit besserem inhalt war für mich ausschlaggebend welches magazin ich nimm.

heute braucht man die discs gar nicht mehr anschauen weil sofort alles auf youtube. etc zu sehen gibt.
dann nur wegen exklusiven kommentaren bzw. "funny" scenes ein ganzes heft kaufen?
naja.. inhalt ist mir wie gesagt total egal weil im netz alles da ist.

dann zahlt man fast nur noch für die kleinigkeiten die auf der onlineseite überflüssig wären...
und das wären sachen/texte/witze/bemerkungen, die nur gedruckt werden um das heft irgendwie voll zu kriegen.
 
@ shadow man.

ganz meiner meinung.
wozu noch ein heft kaufen, wenn eh alles kostenlos im netz steht?

ich denk mir wirklich oft mal wieder irgendein magazin zu kaufen, früher hat mich immer interessiert was auf den dvd´s drauf ist, und die dvd bzw. cd mit besserem inhalt war für mich ausschlaggebend welches magazin ich nimm.

heute braucht man die discs gar nicht mehr anschauen weil sofort alles auf youtube. etc zu sehen gibt.
dann nur wegen exklusiven kommentaren bzw. "funny" scenes ein ganzes heft kaufen?
naja.. inhalt ist mir wie gesagt total egal weil im netz alles da ist.

dann zahlt man fast nur noch für die kleinigkeiten die auf der onlineseite überflüssig wären...
und das wären sachen/texte/witze/bemerkungen, die nur gedruckt werden um das heft irgendwie voll zu kriegen.

Das Einzige was mich noch an den Spieleheften hält, sind die Vollversionen (dafür kauf ich die meistens, geb ich ehrlich zu) und etwas gedrucktes in der Hand zu halten. Weil längere Texte les ich ungern am Bildschirm, das find ich zu anstrengend und ermüdend, da leg ich mich lieber gemütlich mit dem Heft aufs Sofa. Das ist immer noch der größte Vorteil.
 
Also ich hätte kein Problem, wenn zB die großen Test im Internet nicht zu finden wären sondern nur im Heft. Wenn die Tests gut sind, dann wird sich auch eine Fangemeinde finden, die den (nicht sehr hohen) Abopreis zu zahlen bereit ist.
 
Game One ist meines Wissens nach relativ erfolgreich und das liegt in meinen Augen auch an der unglaublichen Kreativität der Sendung und daran, dass nicht unbedingt ein Interesse an Spielen von Nöten ist, um sie gut zu finden.
"Relativ" ist gut Game One dürfte wohl mittlerweile die größte deutsche Gaming Community sein und ihre Anhänger hungern grade zu nach dem einen täglichen Blog-Eintrag wo die bekannten Gesichter persönlich etwas von sich geben, wenns mal wieder nur ein Gewinnspiel ist, wird schon oft gemeckert sie wären faul geworden. :-B
Ja die Jungs könnten auch eine Sendung über Brot machen und jeder würde es lieben, da wird schon ein ziemlicher Personenkult betrieben, auf der Gamescom konnten die kaum noch vernünftig arbeiten. Wenn sie sich klonen lassen würden könnten sie sicher noch mehr Geld machen so bleibt es halt bei der wöchentlichen TV-Senung und ein par Blog-Einträgen :-D
 
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