D&D: Barrierefreies Dungeon für Rollstuhlfahrer kommt

Darkmoon76

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Jetzt ist Deine Meinung zu D&D: Barrierefreies Dungeon für Rollstuhlfahrer kommt gefragt.


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RedDragon20

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Das hat aber nichts mit Zugänglichkeit zu tun...

Zugänglich wäre es, wenn man das Regelwerk beispielsweise in Blindenschrift veröffentlichen würde.

Ein rollstuhlfahrender Barbar ist einfach nur abgedreht und - auch wenn das in dem Kontext gewiss makaber wirkt - unfreiwillig komisch und wenig glaubhaft.
 

ichmusssagen

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Naja, das sollte dann hoffentlich nicht zu aufgesetzt sein, der Dunkeln ohne Treppen. Vermutlich mit Portalen, etc
 

MrFob

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Das hat aber nichts mit Zugänglichkeit zu tun...

Zugänglich wäre es, wenn man das Regelwerk beispielsweise in Blindenschrift veröffentlichen würde.

Ein rollstuhlfahrender Barbar ist einfach nur abgedreht und - auch wenn das in dem Kontext gewiss makaber wirkt - unfreiwillig komisch und wenig glaubhaft.

Stimmt schon. Auf der anderen Seite ist ja auch der verlinkte Tweet eher eine Promo- und Charity-Aktion um da ein bisschen drauf aufmerksam zu machen. Das passt schon auch finde ich.

In Fantasy Szenarien ist sowas halt schwierig, da eigenet sich SciFi schon eher wenn es glaubwuerdig bleiben Soll. So fand ich Joker als Piloten der Normandy in Mass Effect mit brittle bone desease eine sehr coole Idee und war auch super umgesetzt. Bei sowas wie Dungeons & Dragons koennte ich mir z.B. da eher einen Magier (eher auch einen NPC) vorstellen, der vielleicht mal dabei ist und die Gruppe dann schon auch mal vor eine Herrausforderung in Sachen Mobilitaet stellt, aber halt auch entweder so maehtig ist oder sonst irgendwas wichtiges beitraegt, dass er eben unverzichtbar ist. Faende ich jetzt z.B. auch irgendwie sinvoller als sich aufgesetzt barrierefreie Dungeons aus der Nase zu ziehen. Aber wie gesagt, als kleinen Gag fuer einen guten Zweck ist es ja voll ok.
 

Neawoulf

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Ich hab gerade ernsthaft auf den Kalender geschaut, ob ich nicht ein paar Monate verschlafen habe und wir evtl. schon den 1. April haben.

Sportliche Wettbewerbe für Rollstuhlfahrer (z. B. Rollstuhlbasketball) funktionieren, weil es einheitliche Regeln für alle Spieler gibt. Sitzt Team A im Rollstuhl, dann sitzt Team B auch im Rollstuhl. Wie soll das in einem vom realen Mittelalter inspirierten Fantasy-Rollenspiel funktionieren, in dem mit aller Härte mit Waffen, Magie oder roher Körperkraft um Leben und Tod gekämpft wird? Sitzen die Ghule, Trolle und Goblins auch im Rollstuhl? Welcher tyrannische Fantasyherrscher würde seine finstere Burg bewusst so konstruieren, dass Helden im Rollstuhl eine faire Chance haben, das Land von seiner Tyrannei zu befreien?

Ich finde es generell sehr gut, wenn Spiele für Menschen mit Behinderungen leichter zugänglich gemacht werden (z. B. wie RedDragon20 schreibt Regelwerk in Blindenschrift oder auch in Form von Audiobüchern, spezielle Ein- und Ausgabegeräte und Spielmodi für Computerspiele usw.), aber das ist hier wieder so ein Fall, wo ich das Gefühl habe, das ganze Thema soll ins mit aller Macht ins Lächerliche gezogen werden. Ich kann das nicht wirklich ernst nehmen.
 

Kyamidos

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Na hoffentlich kommen die demnächst nicht noch mit per Gedankenkraft erzeugten Feuerbällen oder Ähnliches an - das wäre ja wohl höchst unglaubwürdig und albern. Ich mag meine Fantasie immer schön realistisch und traditionell - wenn Rollstühle schon von Anfang an dabei gewesen wären, dann wäre das voll in Ordnung. Aber einfach so neu dazu - geht gar nicht.

Oder?! Neee!

Ist die Fantasie zu stark, bist du zu schwach!
 

Herbboy

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Ich finde es generell sehr gut, wenn Spiele für Menschen mit Behinderungen leichter zugänglich gemacht werden (z. B. wie RedDragon20 schreibt Regelwerk in Blindenschrift oder auch in Form von Audiobüchern, spezielle Ein- und Ausgabegeräte und Spielmodi für Computerspiele usw.), aber das ist hier wieder so ein Fall, wo ich das Gefühl habe, das ganze Thema soll ins mit aller Macht ins Lächerliche gezogen werden. Ich kann das nicht wirklich ernst nehmen.

Okay, es SOLL Deiner Meinung nach also sogar bewusst ins Lächerliche gezogen werden, nur weil die Idee evlt. nicht ganz logisch oder konsequent ist? Das finde ich wiederum lächerlich. Die Macher wollen halt auf das Thema aufmerksam machen - that's all. Ich finde die Idee super, UM Aufmerksamkeit zu generieren, ohne dass man dafür dann einen Riesenaufwand betreiben muss. Denn die Kosten sind ja nun mal auch ein Faktor.

So was wie Regelwerk in Blindenschrift zB wäre nett, aber: weißt du, was das kosten würde? Normale Bücher kosten in der Braille-Version idr das vier- bis sechsfache, das Regelbuch zu D&D in Druckform kostet eh schon 50€ - wer also soll das dann bitte bereit sein, zu zahlen, nur damit er es selber "lesen" kann und nicht einen Sehenden braucht, mit denen man sicher sowieso spielt und von denen einer das ganze erklären/vorlesen kann?


Zu dem Einwand, welcher Bösewicht einen barrierefreien Dungeon bauen würde: Erstens ist nicht jeder Dungeon stets bewusst gebaut worden, schon gar nicht bewusst zwecks Abwehr von Feinden. Dungeons im Rollenspiel-Sinne können auch natürlich Höhlen sein, oder auch das Innere von ganz normalen Häusern oder auch Kellergewölbe von normalen Leuten, in die aber Bösewichte eingedrungen sind. Das können auch Bestien sein, die geistig gar nicht in der Lage wären, die baulichen Begebenheiten zuungunsten der Helden zu verändern. Oder evlt war auch gar keine Zeit, etwas zu ändern. zB wenn in den Schlosskeller eines Lords, der selbst im Rollstuhl sitzt und den Keller barrierefrei gestaltet hat, gerade erst Banditen eingedrungen sind und man diese verscheuchen will, dann ist das ein "Dungeon", aber er ist immer noch barrierefrei.

Zweitens kann auch ein Bösewicht sein "Dungeon" barrierefrei gebaut haben - nicht wegen Rollstuhlfahrern, sondern einfach nur, weil zB Vasallen dort Waren in kleinen Wagen herumschippern, oder auch weil der Bösewicht es einfach nur schöner findet, wenn da nichts im Weg ist, und keine Treppen mag, außerdem selber nicht damit rechnet, dass jemand überhaupt in seinen "Dungeon" endringen und überleben könnte. Unlogisch ist es also nicht, dass auch ein Bösewicht-Dungeon barrierefrei sein kann.

Drittens: es sind ja sowieso 75% aller Inhalte bei solchen Spielen pure Erfindung - Gnome, Goblins, Vampire, Fauerbälle, Blitzzauber, Götter usw. - und dann kommt als Kritik, dass ein barrierefreies Dungeon nicht realistisch sei? ^^ Come on...! ;)
 

RedDragon20

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Stimmt schon. Auf der anderen Seite ist ja auch der verlinkte Tweet eher eine Promo- und Charity-Aktion um da ein bisschen drauf aufmerksam zu machen. Das passt schon auch finde ich.

In Fantasy Szenarien ist sowas halt schwierig, da eigenet sich SciFi schon eher wenn es glaubwuerdig bleiben Soll. So fand ich Joker als Piloten der Normandy in Mass Effect mit brittle bone desease eine sehr coole Idee und war auch super umgesetzt. Bei sowas wie Dungeons & Dragons koennte ich mir z.B. da eher einen Magier (eher auch einen NPC) vorstellen, der vielleicht mal dabei ist und die Gruppe dann schon auch mal vor eine Herrausforderung in Sachen Mobilitaet stellt, aber halt auch entweder so maehtig ist oder sonst irgendwas wichtiges beitraegt, dass er eben unverzichtbar ist. Faende ich jetzt z.B. auch irgendwie sinvoller als sich aufgesetzt barrierefreie Dungeons aus der Nase zu ziehen. Aber wie gesagt, als kleinen Gag fuer einen guten Zweck ist es ja voll ok.

Als Promo-Aktion, um darauf aufmerksam zu machen, passt das natürlich. :) Das ist ja nicht die Frage. Es ging mir mehr um den Begriff der Zugänglichkeit. Der passt hier einfach nicht rein.

Einen rollstuhlfahrenden Magier kann ich mir sogar noch vorstellen. Aber alles andere, etwa ein rollstuhlfahrender Barbar, wäre doch wenig glaubhaft. Und ein Gag scheint das ja eher nicht zu sein. Aber "barrierefreie" Dungeons? Würde es dann nicht besonders interessant sein, in der Gruppe erstmal überlegen zu müssen, wie man seinen Rollstuhl-Buddy über die Schwelle bekommt?

Aber zum Verständnis: Schlecht finde ich es trotzdem nicht.
 
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Neawoulf

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Okay, es SOLL Deiner Meinung nach also sogar bewusst ins Lächerliche gezogen werden, nur weil die Idee evlt. nicht ganz logisch oder konsequent ist?

Nein, das soll es vermutlich nicht, aber so wirkt es auf mich. Ich finde es generell eine gute Idee so ein Rollenspieluniversum zugänglicher zu machen. Die Art, wie es hier gemacht wird, gefällt mir allerdings nicht, da es meiner Meinung nach eben nicht in ein relativ düsteres Fantasy-Universum passt, in dem eben mit aller Macht um Leben und Tod gekämpft wird. Würde man das Ganze stattdessen mit Magie oder irgendwelchen Tränken umsetzen, wäre das evtl. wieder etwas anderes. Generell habe ich auch nichts dagegen, dass es spezielle Krieger- oder Magier-Rollstühle, dampfbetriebene Zwergen-Mech-Anzüge oder sowas gibt oder magische Masken, mit denen Blinde im Kampf sehen können und evtl. sogar irgendwelche Vorteile haben, dass sie z. B. bestimmte Geister oder magische Spuren oder sowas erkennen können.

Aber barrierefrei konstruierte Dungeons passen für mich da einfach nicht ins Konzept, wenn es nicht gerade z. B. ein Tempel oder eine Taverne ist, die eben mit genau diesem Hintergedanken konstruiert wurde. Als Dungeon verstehe ich grundsätzlich feindselige Umgebungen, die eben Hindernisse und Gefahren bieten. Manche davon natürlich (Schluchten, unebene Böden, Flüsse usw.), andere konstruiert (z. B. ein Graben um eine feindliche Burg, hohe Mauern oder Fallen). Eher sollte das Ziel doch darin bestehen den Spielern bzw. Charakteren die Möglichkeit zu geben, Barrieren zu überwinden.
 

Herbboy

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Aber barrierefrei konstruierte Dungeons passen für mich da einfach nicht ins Konzept, wenn es nicht gerade z. B. ein Tempel oder eine Taverne ist, die eben mit genau diesem Hintergedanken konstruiert wurde. Als Dungeon verstehe ich grundsätzlich feindselige Umgebungen, die eben Hindernisse und Gefahren bieten. Manche davon natürlich (Schluchten, unebene Böden, Flüsse usw.), andere konstruiert (z. B. ein Graben um eine feindliche Burg, hohe Mauern oder Fallen). Eher sollte das Ziel doch darin bestehen den Spielern bzw. Charakteren die Möglichkeit zu geben, Barrieren zu überwinden.

Es geht doch nur darum, dass es AUCH barrierefreie Dungeons gibt, vielleicht sogar nur rein symbolisch ein einziges, das im Rahmen der Aktion, auf behinderte Menschen aufmerksam zu machen, dann präsentiert wird. Es geht doch nicht darum, das ALLE oder die Mehrzahl der Dungeons barrierefrei werden - daher verstehe ich Deine Meinung echt überhaupt nicht.

Und ein Dungeon bei Rollenspielen ist einfach nur eine eine Umgebung mit mehreren Räumen, die idR mit Gängen verbunden und/oder von Wänden getrennt sind - nicht mehr und nicht weniger. Das kann ein Keller mit mehreren Räumen sein, oder die erste Etage eines großen Herrenhauses, oder auch ein umfangreiches, Helden aufhaltendes Labyrinth und noch vieles mehr.
 

Thorismund

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an den author: den rollstuhlfahrenden held in einem d&d spiel gibt es seit gestern - ist zwar "nur" ein idle/clicker spiel - aber ein von sara thomson inspirierter held namens talin uran gibt es jetzt in idle champions of the forgotten realm:

http://codenameentertainment.com/?page=idle_champions&post_id=1160#blog

Like many in the D&D community, we were inspired when Sara Thompson introduced us to the Combat Wheelchair last summer. We reached out to Sara last year to get their help in bringing a Combat Wheelchair Champion to Idle Champions, and it just so happened that their D&D character, Talin Uran, was a perfect fit!
 

LarryMcFly

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Tja so gehen die Meinungen auseinander.
Sie hat wahrscheinlich - wenn überhaupt rollstuhlfahrende D&D Spieler gefragt, während sie sie in der Wüste "ambulant" vor sich hin schob.:-D
Ich kenne einen, wollte natürlich gleich nach dem Lesen die Meinung hören, leider hier nicht im O-Text postbar - Kurzfassung "absolutely not amused".
Nach der Abkühlung:
Er möchte halt auch wie jeder andere seine alltäglichen Fesseln wie Job etc. entfliehen beim Spielen und seine sind sehr real, möchte nicht auch noch in D&D daran erinnert werden - am besten von einem athlestischen (höhö) Spieler, der einen Rollstuhlfahrer in seiner Gruppe dann spielt.
Die D&D Gemeinschaften wäre eine der freundlichsten, die er kennt, da bräuchte man niemanden daran erinnern (Toleranz/Verständnis fördern)...
So ich habs geschrieben Sven, du fauler Sack, du schuldest mir ne Packung Kekse :P :-D
 

USA911

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Das hat nichts mit "Modern" zutun, sondern mit reiner Ideologie verblendung. Denn es gibt kaum Menschen die gleich sind, alle haben ihre unverkennbaren Vor und Nachteile, egal ob natur gegeben oder durch fremde Einflüsse.
Denn wenn das so wäre, warum war ein bekannter mit 80 Jahren, der beide Beine bei einem Unfall verloren hat, im Brustschwimmen schneller als ich, obwohl er nur alle 2 Wochen schwimmen geht, 60 Jahre älter war und nicht wie ich 2x die Woche für den DLRG Wettkampf schwimmen gemamcht.
Warum gibt es Frauen, Behinderte, Männer, Junge, Alte die Unterschiedliche stärken auf einem Feld haben und die bestender besten sind, aber bei anderen Sachen abstinken?
Warum sind Afrikaner und deren Nachkommen in anderen Länder bessere Sprinter und Langstreckenläufer, aber die Europäer stärker im Speer/Diskuswerfen? Warumm die Asiaten sostark im Tischtennis?
Bei der Leichtathletik, kann man diese Unterschiede deutlich sehen, alle im professionellen Umfeld, alle Sportarten überall Trainierbar, trotzdem sind Unterschiede beim Geschlecht, Herkunft, Abstammung sichtbar! Daher nein, wir Menschen sind nicht gleich, man sollte nur gleich mit jedem Umgehen!
Und in einer Phantasiewelt, sprich Fiktion, passt das so gar nicht rein... denn die Fiktion ist die Welt wo jeder das sein kann, was er möchte und ja da will ich auch, wenn ich der gute Held bin, das Subjekt xy, Charaktereigenschaften hat, die in der Realenwelt nicht Opertun sind. Denn wenn in der Realen Welt schon die gleichmacherei erzwungen wird, was die Einzelfall betrachtung Obsolet macht und dies dann auch in der Phantasie gemacht wird, dann braucht man es nicht, denn das gleiche hat man auch offline. Also macht dies die Phantasiewelt Obsolet...
 

MrFob

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Würde es dann nicht besonders interessant sein, in der Gruppe erstmal überlegen zu müssen, wie man seinen Rollstuhl-Buddy über die Schwelle bekommt?

Genau so etwas meinte ich ja auch. Das wuerde mMn auch wesentlich mehr bringen (was Verstaendnis und so angeht) wenn man solche Abenteuer oder Quests schreibt, als dass ein mittelalterlicher Dungeon ploetzlich ueberall Rampen eingebaut hat aus irgendeinem absurden Grund.
 

Neawoulf

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Es geht doch nur darum, dass es AUCH barrierefreie Dungeons gibt, vielleicht sogar nur rein symbolisch ein einziges, das im Rahmen der Aktion, auf behinderte Menschen aufmerksam zu machen, dann präsentiert wird. Es geht doch nicht darum, das ALLE oder die Mehrzahl der Dungeons barrierefrei werden - daher verstehe ich Deine Meinung echt überhaupt nicht.

Und ein Dungeon bei Rollenspielen ist einfach nur eine eine Umgebung mit mehreren Räumen, die idR mit Gängen verbunden und/oder von Wänden getrennt sind - nicht mehr und nicht weniger. Das kann ein Keller mit mehreren Räumen sein, oder die erste Etage eines großen Herrenhauses, oder auch ein umfangreiches, Helden aufhaltendes Labyrinth und noch vieles mehr.

Wie gesagt: Wenn es zum "Dungeon"-Konzept passt, z. B. ein großer Tempel in einer Stadt, der eben für die Besucher barrierefrei gebaut wurde ... warum nicht, wenn es zur Lore oder Geschichte passt? Aber ich bin generell eben eher der Meinung, dass man dem Spieler verschiedene und zum gespielten Charakter passende Möglichkeiten geben sollte, Barrieren und Probleme aller Art zu überwinden, anstatt diese einfach zu entfernen. Es ist ja immer noch ein Rollenspiel, eine fiktive Welt mit fiktiven Charakteren, die eben ganz andere Möglichkeiten bieten kann, als die reale Welt. Warum soll man diese Möglichkeiten nicht nutzen? Warum soll so ein Kampfrollstuhl z. B. keinen Seilwerfer haben, mit dem sich z. B. Hindernisse überwinden lassen, anstatt die Hindernisse aus dem Dungeon zu entfernen? Ein Teil der Faszination eines Pen & Paper Rollenspiels ist es doch eben kreative Lösungen für Probleme zu finden. Die Probleme einfach zu entfernen finde ich dagegen ziemlich einfallslos und so, wie es im Artikel beschrieben wird, kommt es mir eben ein bisschen so vor, als würde man die wichtige Diskussion um das Thema Barrierefreiheit in unserer Realität im der fiktiven Realität des D&D Universums irgendwie parodieren. Mag sein, dass das nicht so gemeint ist, aber so liest es sich für mich.
 

Terracresta

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Homogenisierter BS soll es also werden. Gut, bin auch eher an DSA gewöhnt, bei dem die Orken schon früher, ganz ohne heutige Ideologie, keine reinen Monster waren.
Ich glaube heutzutage nicht mehr an unschuldiges "auf Behinderte aufmerksam machen". Vor allem da Rollstuhlfahrer noch eine der ins Auge stechendsten Gruppen Behinderter sind und uns das alle jederzeit treffen kann. Hab auch mit Behinderten, inkl. geistig Behinderten, gearbeitet und die wollen einfach als normale Personen und nicht speziell (weder im Negativen, noch im Positiven) behandelt werden. Gibt sogar Rollstuhlfahrer, welche sauer reagieren, wenn man ihnen z.B. die Tür aufhält.

Wenn man Änderungen vornimmt, nur um bestimmten Gruppen Honig ums Maul zu schmieren zu wollen, kann nur Mist dabei raus kommen. Auch unter der Hinsicht, dass besagte Gruppen dies nicht mal unbedingt wollen, sondern andere der Meinung sind, Stimme für sie ergreifen zu müssen.
Wer als Rollstuhlfahrer sieht seine Figur im Rollstuhl durch Dungeons rollen und würde sich nicht wünschen, nicht an den Rollstuhl gebunden zu sein? In der Fantasie sich seine RL Fesseln anzulegen wäre schon arg komisch.

Abgesehen davon... Magie! Wiederbelebungszauber! Wenn man in einem RPG als Rollstuhlfahrer stirbt und wiederbelebt wird, kann man dann eigentlich wieder laufen? :P
 
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Herbboy

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Wie gesagt: Wenn es zum "Dungeon"-Konzept passt, z. B. ein großer Tempel in einer Stadt, der eben für die Besucher barrierefrei gebaut wurde ... warum nicht, wenn es zur Lore oder Geschichte passt? Aber ich bin generell eben eher der Meinung, dass man dem Spieler verschiedene und zum gespielten Charakter passende Möglichkeiten geben sollte, Barrieren und Probleme aller Art zu überwinden, anstatt diese einfach zu entfernen. Es ist ja immer noch ein Rollenspiel, eine fiktive Welt mit fiktiven Charakteren, die eben ganz andere Möglichkeiten bieten kann, als die reale Welt. Warum soll man diese Möglichkeiten nicht nutzen? Warum soll so ein Kampfrollstuhl z. B. keinen Seilwerfer haben, mit dem sich z. B. Hindernisse überwinden lassen, anstatt die Hindernisse aus dem Dungeon zu entfernen?
Willst oder kannst du es nicht verstehen? ^^ Es wird doch gar nichts gestrichen oder weggenommen - es ist nur eine Aktion, die auf das Thema aufmerksam machen soll, bei der es zumindest vorerst um EIN neues Dungeon geht - mehr nicht. Deswegen werden doch nicht künftig 80, 60 oder auch nur 10% der Dungeons absichtlich barrierefrei sein. Du wirst weiterhin Dungeons en masse mit Barrieren aller Art haben....

Und "barrierefrei" heißt ja auch nicht, dass man da nicht auch trotzdem immer wieder mal etwas aus dem Weg räumen muss. Es heißt lediglich, dass es da keine Treppen, extreme Engstellen und Stellen, bei denen man Springen oder Klettern MUSS geben wird. Es können aber trotzdem zig denkbare Dinge da sein, die man erst beseitigen muss - wenn sie aber dann weg sind, DANN kann man auch per Rollstuhl durch. Darum geht es IMHO.

Ein Teil der Faszination eines Pen & Paper Rollenspiels ist es doch eben kreative Lösungen für Probleme zu finden. Die Probleme einfach zu entfernen finde ich dagegen ziemlich einfallslos und so, wie es im Artikel beschrieben wird, kommt es mir eben ein bisschen so vor, als würde man die wichtige Diskussion um das Thema Barrierefreiheit in unserer Realität im der fiktiven Realität des D&D Universums irgendwie parodieren. Mag sein, dass das nicht so gemeint ist, aber so liest es sich für mich.
Für mich nicht. Es geht nur darum, dass es ein erstes Dungeon geben wird, bei dem es eben keine für Rollstuhlfahrer unüberwindbaren Hindernisse gibt. Und mal ganz ehrlich: welchen Sinn macht es, dass man zb eine Treppe in einem Dungeon einbaut, die alle "normalen" Spieler einfach hochlaufen, bei der man aber als Rollstuhl-Charakter dann erst eine Aktion "Die Party trägt den Rollstuhlfahrer hoch" ausführen muss? Da kann man die Treppe auch gleich weglassen, die stellt ja per se kein Hindernis dar, sondern ist eher was, um sich das Aussehen der Lokalität besser vorstellen zu können.

Man kann es sogar so gestalten, dass ein Hindernis erst WEGEN des Rollstuhlfahrers zum Problem wird, das man lösen muss - zB eine Grube mit Pfählen darin. Ohne Rollstuhlfahrer springen die Charaktere einfach drüber mit einer Chance X, reinzufallen und sich zu verletzen. Mit Rollstuhlfahrer muss die Gruppe zwei Holzlatten finden, die zB in einer kleinen Kammer sind, die nur per Schalter zu öffnen ist. Den Schalter sieht man nur, wenn der Rollstuhlfahrer dabei ist, weil der auf dessen Augenhöhe ist und sie - so die Story in diesem Dungeon - nur dann sieht. In der Kammer hat man die Latten, um per Rollstuhl über die Grube zu fahren UND die anderen können gefahrlos drüberlaufen. Damit es trotzdem ein Risiko gibt, Hitpoints zu verlieren (Reinfallen geht ja nicht mehr), muss man in der Kammer zb eine Riesenratte besiegen als Ausgleich.

Aber so was wie zB ein Burgturm, in dessen Spitze der Bösewicht wartet, und der einzige Weg rauf ist ein 0,6m schmaler Wendeltreppen-Gang: DAS ginge dann eben in einem barrierefreien Dungeon nicht - aber dessen Fehlen würde das Dungeon auch kein bisschen leichter machen. Außer in der Version MIT Wendeltreppen würden die Helden Abzüge bei der Konstitution bekommen, weil es so anstrengend ist... ;)


Was mich an der Sache viel eher stören würde ist, dass es in einer typischen "Mittelalter"-Fantasy-Welt gar keine Rollstühle geben dürfte, jedenfalls keine, die es immer noch ermöglichen, bei einer Abenteurergruppe dabei zu sein. Bei einem Spiel, das eher in unserer Zeit oder in der Zukunft spielt, wäre es plausibler.
 

Kyamidos

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die wollen einfach als normale Personen und nicht speziell (weder im Negativen, noch im Positiven) behandelt werden. Gibt sogar Rollstuhlfahrer, welche sauer reagieren, wenn man ihnen z.B. die Tür aufhält.
Ja, was den nun? Soll ich denen die Tür aufhalten wie ich es auch bei Menschen ohne Behinderung (sogenannte "Normale") mache, oder nicht?

Es gibt sehr wohl Menschen mit Behinderung die sich sehr viel mehr Diversität in der Kultur wünschen. Allerdings soll nicht die Behinderung im Mittelpunkt stehen, sondern der Mensch. Ein positives Beispiel ist "Tyrion Lannister" aus "A Game of Thrones". Es gibt sicherlich andere Charktere in der Geschichte die (negativ) auf seine Kleinwüchsigkeit reagieren, für den Leser/Zuschauer ist er aber vor allem als (selbst-)wirksam handelnder Charakter sichtbar.

Ach ja, und Bran Stark selbstverständlich, der sitzt ja sogar im Rollstuhl. Es wird auch eine alternative Methode zur Fortbewegung für einen Menschen mit Gehbehinderung aufgezeigt.

Wie schon geschrieben: Ist die Fantasie zu stark, bist du zu schwach! Mit guten Geschichten und starken Charakteren wird das was.
 

Enisra

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ich weiß ja nicht warum da so eine Anti-Welle drum gemacht wird, weil wie Herb ja schon sagt: das ja eher so dass was dazu kommt, nicht weg
Ist ja nicht so als wenn die Bauaufsicht Mittelerde kommt und sagt: "Sie, Herr Balrog, Herr Sauron, ihren Dungeon in Moria müssen sie umbauen, diese Treppen da am Osteingang sind nicht Rollstuhlgerecht und bei den Säulen an denen ihre Mitterarbeiter die Decke runter kommen fehlt der Handlauf."

um mal so in ein wenig PSA zu gehen, aber gerade nach so der Frühzeit, wo so Scheiße produziert wurde wie Monsters & Mazes und P&P Spielern alles mögliche angedichtet wurde und dann einen so auf Klischee Gatekeeper zu machen ist halt einfach nur mehr als Dumm, grade dann sollte man dafür sorgen das mehr Leute, speziell die noch andere Handicaps haben, mit ins Boot geholt werden und man nicht einen auf Klischeenerd aus den 90gern macht.
Reicht doch schon wenn heute viele den Kopf in den Sand stecken, was von SJW faseln und behaupten die würden Dinge kaputt machen oder würde nichts von Politik hören wollen bei Filmen und Serien die das schon immer als Allegorien drin hatten
Und ja, es ist halt ein Rollenspiel und wenn jemand der im Rollstuhl sitz einen Charakter nach seinem Ebenbild spielen will, was ja auch oft der Fall ist, dann sollte das doch auch möglich sein, ich meine, was wird einem Kaputt gemacht wenn die Averness dafür gesteigert wird
Weswegen es ja auch toll ist das Microsoft so Spezial Controller raus bringt oder es Barbies mit Beeinträchtigungen gibt, weil auch die Figuren sind halt wie ein P&P Charakter oft so ein Avatar von einem selbst
Und es erhöht beim Dungeonmaster und anderen in der Gruppe so die Sensibilität darüber wie Gebäude teils unnötig schlecht geplant sind, weil man z.B. eine Türschwelle nicht wahrnimmt, weil man über die einfach drüber steigt

Manche Privelgierten Weißen Typen glauben scheinbar wirklich dass einem ja was weggenommen wird wenn andere was mehr bekommen, Kinders, das ist manchmal hart zu glauben, aber ihr seid nicht 5 und es geht nicht um ein Stück Kuchen von dem es nur eine begrenzte Menge gibt
im Zweifelsfall einfach freuen das man einfach z.B. eine Zugfahrt antreten kann, so Spontan man will und nicht irgendwie planen muss oder auch einfach Musik hören könnt oder einen Film schauen
 

azraelkitan

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Manche Privelgierten Weißen Typen glauben scheinbar wirklich dass einem ja was weggenommen wird wenn andere was mehr bekommen, Kinders, das ist manchmal hart zu glauben, aber ihr seid nicht 5 und es geht nicht um ein Stück Kuchen von dem es nur eine begrenzte Menge gibt
im Zweifelsfall einfach freuen das man einfach z.B. eine Zugfahrt antreten kann, so Spontan man will und nicht irgendwie planen muss oder auch einfach Musik hören könnt oder einen Film schauen

...Danke ENISRA; der Absatz gehört eingerahmt an die Wand ;)
 

Wamboland

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Als Gag für ne Spendenaktion usw. ist das schon cool, aber ganz ehrlich ... sollte gerade ein Rollstuhlfahrer nicht eher die Fantasie eines laufenden Helden ausleben wollen? o.O

Ansonsten macht es einfach keinen Sinn ... der Sinn eines Dungeon ist es ja gerade das er NICHT barrierefrei ist.
 

fud1974

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Uff.. irgendwie ist die ganze Diskussion hier wieder seltsam.

Ich finde schon die Verknüpfung in der News problematisch zwischen dieser Orc-Race Geschichte und jetzt dem Rollstuhlfahrer-Topic.

Meine Güte, das ist eine Aktion um mal auf die Probleme aufmerksam zu machen.. und wenn Leute hier sagen "ich kenne Rollstuhlfahrer/Eingeschränkte Personen die haben keine Probleme", ja , ist gut, aber es gibt auch genug die regelmäßig dafür demonstrieren dass der Zugang zu Ämtern, öffentlichen Verkehrsmitteln usw.
für sie erleichtert oder überhaupt erst möglich wird.

Statt einfach mal zu sagen "okay, coole Aktion" und dann würden wir alle weiterziehen... seitenlange Diskussion. Das Internet und Social Media in a nutshell today um es mal denglish as f*ck auszudrücken.

Wird doch keinem die anderen Abenteuerbücher weggenommen.

Als Gag für ne Spendenaktion usw. ist das schon cool, aber ganz ehrlich ... sollte gerade ein Rollstuhlfahrer nicht eher die Fantasie eines laufenden Helden ausleben wollen? o.O

Können sie doch? Weder die Nicht-Rollstuhlfahrer noch die Rollstuhlfahrer müssen das spielen oder hab ich was übersehen?

Ansonsten macht es einfach keinen Sinn ... der Sinn eines Dungeon ist es ja gerade das er NICHT barrierefrei ist.

Ja, deswegen MACHT man doch diese Aktion, das Dungeon, was als HINDERNIS an sich ja schon steht, wird als Vehikel genutzt um auf die Problematiken aufmerksam zu machen...
 

Enisra

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Als Gag für ne Spendenaktion usw. ist das schon cool, aber ganz ehrlich ... sollte gerade ein Rollstuhlfahrer nicht eher die Fantasie eines laufenden Helden ausleben wollen? o.O
Ansonsten macht es einfach keinen Sinn ... der Sinn eines Dungeon ist es ja gerade das er NICHT barrierefrei ist.

das halt so ein Territorium was man von außen irgendwie schlecht nachvollziehen kann, aber so für viele ist eine Beeinträchtigung halt auch Teil der eigenen Identität und was die sind und das halt auch in echt nicht ändern wollen würden, sei es vielleicht so Exoskelett oder von mir aus auch Zeitreise
Ist halt so wie manche halt einen Charakter spielen der ein spezielles Alligment haben

Und so, naja, nicht zwingend! Es kommt halt darauf an was für ein Dungeon das ist, der Direkte Begriff wäre vielleicht so was aus Dungeon Keeper oder man hat einen Mittelalterlichen Kerker, klar
Aber so im RPG Sinn kann das auch ein Tempel sein, ein verlassenes Herrenhaus wie in Curse of Strahd, ein Boot etc. im Prinzip Theoretisch alles
 

McTrevor

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Tja so gehen die Meinungen auseinander.
Sie hat wahrscheinlich - wenn überhaupt rollstuhlfahrende D&D Spieler gefragt, während sie sie in der Wüste "ambulant" vor sich hin schob.:-D
Ich kenne einen, wollte natürlich gleich nach dem Lesen die Meinung hören, leider hier nicht im O-Text postbar - Kurzfassung "absolutely not amused".
Nach der Abkühlung:
Er möchte halt auch wie jeder andere seine alltäglichen Fesseln wie Job etc. entfliehen beim Spielen und seine sind sehr real, möchte nicht auch noch in D&D daran erinnert werden - am besten von einem athlestischen (höhö) Spieler, der einen Rollstuhlfahrer in seiner Gruppe dann spielt.
Die D&D Gemeinschaften wäre eine der freundlichsten, die er kennt, da bräuchte man niemanden daran erinnern (Toleranz/Verständnis fördern)...
So ich habs geschrieben Sven, du fauler Sack, du schuldest mir ne Packung Kekse :P :-D

Genau so eine Reaktion hätte ich auch erwartet. Rollenspiel ist oft auch Eskapismus. Entfliehen von alltäglichen Problemen. Ich bin mir recht sicher, kein Betroffener wäre jemals auf die Idee gekommen und das sagt eigentlich alles über die Qualität dieser Aktion. Sicher gut gemeint aber komplett ohne Empathie für die Betroffenen!
 

Wamboland

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das halt so ein Territorium was man von außen irgendwie schlecht nachvollziehen kann, aber so für viele ist eine Beeinträchtigung halt auch Teil der eigenen Identität und was die sind und das halt auch in echt nicht ändern wollen würden, sei es vielleicht so Exoskelett oder von mir aus auch Zeitreise
Ist halt so wie manche halt einen Charakter spielen der ein spezielles Alligment haben

Und so, naja, nicht zwingend! Es kommt halt darauf an was für ein Dungeon das ist, der Direkte Begriff wäre vielleicht so was aus Dungeon Keeper oder man hat einen Mittelalterlichen Kerker, klar
Aber so im RPG Sinn kann das auch ein Tempel sein, ein verlassenes Herrenhaus wie in Curse of Strahd, ein Boot etc. im Prinzip Theoretisch alles

Ok, das stimmt schon aber auch die Beispiele zeichnen sich ja nicht durch ihre Barrierefreiheit aus ^^ - ist halt einfach so weil von sich auch das wenigste barrierefrei ist.
Für ein Fantasy Welt ist es auf jeden Fall ungewöhnlich - aber klar, machbar ist alles.

Am Ende ist es mir ja auch egal ^^
 

Enisra

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Ok, das stimmt schon aber auch die Beispiele zeichnen sich ja nicht durch ihre Barrierefreiheit aus ^^ - ist halt einfach so weil von sich auch das wenigste barrierefrei ist.
Für ein Fantasy Welt ist es auf jeden Fall ungewöhnlich - aber klar, machbar ist alles.

Am Ende ist es mir ja auch egal ^^

nja, ich meine eher dass die Beispiele aber nicht so absichtlich gestaltet sind dass da Leute über alles Mögliche Stolpern und Fallen auslösen sondern eher das im Bereich vielleicht einfach nicht Nötig war, wie bei besagtem Herrenhaus
Ich meine, man baut seine Wohnung ja auch erst dann um wenn's nötig wird
Aber bei so ein Tempel wäre es ja nicht sooo abwägig, selbst bei den fiesen Religionen sind die ja alle nie so gestaltet dass z.B. Alte Gläubige nicht da in den Tempel können und es auch jetzt nie so Exotisch wäre da eine Rollstuhlrampe vorzufinden, vielleicht für den Bösen, Greisen Oberpriester
 
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