Cyberpunk 2077: Investor prüft Sammelklage gegen CDPR

Darkmoon76

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Kellykiller

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Das kommt davon, wenn man sich dem Druck der Community beugt. Hätte man sie mal ruhig heulen lassen, und einfach noch 2-3 Monate gewartet.
 

eOP

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Druck der Community gebeugt...
Es hätte ausgereicht die PC-Version zu veröffentlichen. Bin mit dieser Burg-technisch voll zufrieden (kenne keine nennenswerte). Warum müssen Publisher immer zu diesem gleichzeitigen Multiplatform-Release hinarbeiten :/
 

Batze

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Das kommt davon, wenn man sich dem Druck der Community beugt. Hätte man sie mal ruhig heulen lassen, und einfach noch 2-3 Monate gewartet.

Ich denke der Druck kam eher von den Aktionären die eben Geld sehen wollen, und zwar eher gestern als Heute, um dann mit ihren Papieren abzusahnen. Dieser ganze Aktienmarkt ist die Geisel der Gesellschaft. Und da sage ich nur, selbst Schuld wenn man sich diesem Haifischbecken ausliefert.
 

RoteRosen

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Ich denke der Druck kam eher von den Aktionären die eben Geld sehen wollen. Und da sage ich nur, selbst Schuld wenn man sich diesem Haifischbecken ausliefert.

Exakt. CDPR gibt einen :finger::finger::finger: darauf was die Spieler wollen, die interessiert nur der Börsenwert. Hätte man hier mal den Schneid gehabt zu sagen, dass man auf 10-20 Millionen Euro verzichten kann anstatt jedem Cent hinterher zu jagen, mit allen erdenklichen Mitteln, dann wäre das Spiel garantiert erst nächstes Jahr auf den Markt gekommen.
Aber naja, Weihnachtsgeschäft...
 

HandsomeLoris

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Druck der Community gebeugt...
Es hätte ausgereicht die PC-Version zu veröffentlichen. Bin mit dieser Burg-technisch voll zufrieden (kenne keine nennenswerte). Warum müssen Publisher immer zu diesem gleichzeitigen Multiplatform-Release hinarbeiten :/
Ich könnte mir vorstellen, dass der gleichzeitige Release primär dem Marketing geschuldet ist. Mittlerweile macht selbiges einen erheblichen Teil des Budgets aus (bei Witcher 3 und GTA V jeweils die Hälfte der Gesamtkosten) und dementsprechend möchte man wahrscheinlich nur einmal die Werbetrommel rühren müssen.
 

Batze

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Exakt. CDPR gibt einen :finger::finger::finger: darauf was die Spieler wollen, die interessiert nur der Börsenwert. Hätte man hier mal den Schneid gehabt zu sagen, dass man auf 10-20 Millionen Euro verzichten kann anstatt jedem Cent hinterher zu jagen, mit allen erdenklichen Mitteln, dann wäre das Spiel garantiert erst nächstes Jahr auf den Markt gekommen.
Aber naja, Weihnachtsgeschäft...

Also erstmal geht es hier wohl um einen eher Dreistelligen Millionenbetrag. Zumindest im Bereich der Konsole.

Was ich nicht verstehe,
wegen gog weiß auch CDRP das jenes Spiel erstmal Millionenfach raubkopiert worden ist, das ist ein Faktum. Also PC Absatz/Gewinn erstmal nicht ganz so Hoch.
Das wirkliche Geld machen sie also mit den Konsolenabsatz. Deshalb ist es für mich vollkommen unverständlich das da so geschlampt worden ist. Oder glaubte CDRP etwas das schon jeder eine der Neuen Konsolen hat? Wenn ja, dann sollte man da mal so einige Leute entfernen die wohl gar keine Ahnung haben. Das ist einfach Unglaublich was da geschlampt worden ist bei so einem Titel.
 

RedDragon20

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Exakt. CDPR gibt einen :finger::finger::finger: darauf was die Spieler wollen, die interessiert nur der Börsenwert...

Hätte man hier mal den Schneid gehabt zu sagen, dass man auf 10-20 Millionen Euro verzichten kann anstatt jedem Cent hinterher zu jagen, mit allen erdenklichen Mitteln, dann wäre das Spiel garantiert erst nächstes Jahr auf den Markt gekommen.
Aber naja, Weihnachtsgeschäft...
Das Management hat sich vermutlich zu sehr auf den Lorbeeren ausgeruht, die die Firma mit der Witcher-Reihe und dem über die Jahre aufgebauten guten Ruf eingeheimst hat.

Kundenfreundlichkeit, aus welchem Antrieb auch immer, hat CDPR ausgemacht. Spiele mit guten Storys aber auch. Ersteres geriet allerdings offensichtlich mit Cyberpunk 2077 beim Management in Vergessenheit.

Ich bin durchaus Fan von CDPR, aber ich unterstelle dem Management an der Stelle einfach schiere Arroganz und Kurzsichtigkeit. Die hätten wissen müssen, dass ein solches Produkt (vor allem für die Konsolen) auf harsche Kritik stoßen wird. Man hätte eine andere Schiene fahren sollen. Von Anfang an. Jedoch hat jeder eine zweite Chance verdient und ich hoffe, dass das Spiel möglichst schnell verbessert wird und zu dem Produkt wird, was es schon zu Release hätte sein sollen.

Also erstmal geht es hier wohl um einen eher Dreistelligen Millionenbetrag. Zumindest im Bereich der Konsole.


Was ich nicht verstehe,
wegen gog weiß auch CDRP das jenes Spiel erstmal Millionenfach raubkopiert worden ist, das ist ein Faktum. Also PC Absatz/Gewinn erstmal nicht ganz so Hoch.
Das wirkliche Geld machen sie also mit den Konsolenabsatz. Deshalb ist es für mich vollkommen unverständlich das da so geschlampt worden ist. Oder glaubte CDRP etwas das schon jeder eine der Neuen Konsolen hat? Wenn ja, dann sollte man da mal so einige Leute entfernen die wohl gar keine Ahnung haben. Das ist einfach Unglaublich was da geschlampt worden ist bei so einem Titel.
Das Spiel hatte sich auf dem PC öfter verkauft, als auf den Konsolen.
https://www.eurogamer.de/articles/cyberpunk-2077-erfolgreichster-pc-verkaufsstart-aller-zeiten
Aus dem Artikel:
Zuvor hatte Entwickler CDPR getwittert, dass man vor Release bereits acht Millionen Vorbestellungen erhalten habe. Laut Gameindustry.biz seien etwa 4,72 Millionen - oder 59 Prozent - aller vorverkauften Exemplare PC-Versionen. Damit verzeichnet das dystopische RPG über eine Millionen mehr PC-Verkäufe als sein Vorgänger Shadowlands, der in der selben Zeitspanne "nur" 3,7 Millionen Exemplare verkaufte.
 

RoteRosen

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Ich könnte mir vorstellen, dass der gleichzeitige Release primär dem Marketing geschuldet ist. Mittlerweile macht selbiges einen erheblichen Teil des Budgets aus (bei Witcher 3 und GTA V jeweils die Hälfte der Gesamtkosten) und dementsprechend möchte man wahrscheinlich nur einmal die Werbetrommel rühren müssen.

R* macht das schon genau richtig. Mit GTAV und RDR2 haben die zwar Werbung gemacht, die Spiele hätten sich aber auch ohne große PR gut verkauft. Außerdem haben die ja auch gezeigt, dass solche Mammutprojekte nicht simultan released werden sollten sondern jede Version seine eigene Zeit benötigt. Und auf dem PC haben sich beide Spiele ohne PR super verkauft, weil die Tests und das Feedback von den Konsolen so gut waren, dass man ruhig zuschlagen konnte ohne sich Sorgen machen zu müssen.
Hätte CDPR hier genau so machen müssen. PC Release-> positive PR, Konsolen Release -> Selbstläufer...

Naja was will man verlangen von Menschen die sich nur für Geld und nicht für Qualität interessieren. BWL'er halt, ist ja deren 1x1 was die eingetrichtert bekommen während des Studiums.

Also erstmal geht es hier wohl um einen eher Dreistelligen Millionenbetrag. Zumindest im Bereich der Konsole.

Was ich nicht verstehe,
wegen gog weiß auch CDRP das jenes Spiel erstmal Millionenfach raubkopiert worden ist, das ist ein Faktum. Also PC Absatz/Gewinn erstmal nicht ganz so Hoch.
Das wirkliche Geld machen sie also mit den Konsolenabsatz. Deshalb ist es für mich vollkommen unverständlich das da so geschlampt worden ist. Oder glaubte CDRP etwas das schon jeder eine der Neuen Konsolen hat? Wenn ja, dann sollte man da mal so einige Leute entfernen die wohl gar keine Ahnung haben. Das ist einfach Unglaublich was da geschlampt worden ist bei so einem Titel.

Ja war mir jetzt nicht sicher mit den Millionen, denke da hast du schon recht mit xxx . Ich verstehe auch 0, irgendwie wirkt das so auf mich als wenn da 2 Köche gekocht hätten.

Das Management hat sich vermutlich zu sehr auf den Lorbeeren ausgeruht, die die Firma mit der Witcher-Reihe und dem über die Jahre aufgebauten guten Ruf eingeheimst hat.

Kundenfreundlichkeit, aus welchem Antrieb auch immer, hat CDPR ausgemacht. Spiele mit guten Storys aber auch. Ersteres geriet allerdings offensichtlich mit Cyberpunk 2077 beim Management in Vergessenheit.

Ich bin durchaus Fan von CDPR, aber ich unterstelle dem Management an der Stelle einfach schiere Arroganz und Kurzsichtigkeit. Die hätten wissen müssen, dass ein solches Produkt (vor allem für die Konsolen) auf harsche Kritik stoßen wird. Man hätte eine andere Schiene fahren sollen. Von Anfang an. Jedoch hat jeder eine zweite Chance verdient und ich hoffe, dass das Spiel möglichst schnell verbessert wird und zu dem Produkt wird, was es schon zu Release hätte sein sollen.

Ja ich habe mir damals W1/2/3 jeweils zum Release geholt, da ich die Bücher vorher schon kannte und ich ein großer Fan davon war. Die Art wie CDPR mit ihren Kunden umgegangen ist war immer vortrefflich, jedoch habe ich schon bei W3 gemerkt, dass dort jetzt Investoren mitbestimmen. Auch, dass der polnische Staat Fördergelder in die Firma gepumpt und ausländische Investoren organisiert hat, hat denke ich mal zu der derzeitigen Situation geführt.
Ich sehe das derzeit so: Wenn die Firma jetzt ganz krass auf die Fresse fällt wegen CP2077 gehen die ja nicht pleite, die müssen halt wieder kleine Brötchen backen und sich ihren Ruf zurückerarbeiten. Kann für uns Kunden nur von Vorteil sein! (CDPR könnte z.B. das 1. Addon als Versöhnung kostenlos releasen oder allen Käufern einen Gutschein in Höhe von 20€ für GOG schenken)
 

RedDragon20

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Ja ich habe mir damals W1/2/3 jeweils zum Release geholt, da ich die Bücher vorher schon kannte und ich ein großer Fan davon war. Die Art wie CDPR mit ihren Kunden umgegangen ist war immer vortrefflich, jedoch habe ich schon bei W3 gemerkt, dass dort jetzt Investoren mitbestimmen. Auch, dass der polnische Staat Fördergelder in die Firma gepumpt und ausländische Investoren organisiert hat, hat denke ich mal zu der derzeitigen Situation geführt.
Ich sehe das derzeit so: Wenn die Firma jetzt ganz krass auf die Fresse fällt wegen CP2077 gehen die ja nicht pleite, die müssen halt wieder kleine Brötchen backen und sich ihren Ruf zurückerarbeiten. Kann für uns Kunden nur von Vorteil sein! (CDPR könnte z.B. das 1. Addon als Versöhnung kostenlos releasen oder allen Käufern einen Gutschein in Höhe von 20€ für GOG schenken)
Erstmal muss sich CDPR darauf konzentrieren, das Spiel zu patchen und fertig zu stellen. Auf DLCs und den Multiplayer erstmal gepfiffen.

Und wenn die Firma anschließend die gleiche DLC-Schiene fährt, wie beim dritten Hexer, wäre der Wiedergutmachung genüge getan, denke ich. Zukünftig werden sie jedoch PR-mäßig kürzer treten und wieder mehr Wert auf Ehrlichkeit und Transparenz legen müssen.

Die Entwicklung für zig unterschiedliche (teils zu schwache) Plattformen war sicher auch keine gute Idee. Ich nenne das stümperhaftes Ressourcenmanagement.

Ich frage mich allerdings, warum CDPR mit Cyberpunk 2077 stellenweise die gleichen Fehler begeht, wie schon mit The Witcher 3 damals zum Release (überfüllte Map etwa). Designentscheidungen, die nach und nach bei The Witcher 3 rückgängig gemacht und ausgebessert wurden, die nun aber in CP 2077 wieder enthalten sind. Das will mir nicht in den Kopf. Zum Glück gibt es ein Lager (sogar ein mobiles, Fahrzeuge sei Dank).
 

Loosa

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Dieser ganze Aktienmarkt ist die Geisel der Gesellschaft. Und da sage ich nur, selbst Schuld wenn man sich diesem Haifischbecken ausliefert.

Ohne Aktienmarkt gäbe es halt keine moderne Gesellschaft. Es mag eine Geißel sein, aber es ist auch ein Grundgerüst davon.

Großprojekte wären ohne kaum zu finanzieren. Früher legten Kapitalgeber zusammen um Handelsschiffe auszurüsten, heute werden eben Computerspiele damit produziert. 8 Jahre Entwicklung mit hunderten Mitarbeitern wollen erstmal finanziert werden.

Ich hab' auch ein paar Aktien hie und da. Und, ja, auch als Kleininvestor erwarte ich, dass meine Investition wächst. Oder würdest du jemandem Geld leihen, der dir später nur die Hälfte davon zurückzahlen will? ;)
Das mag nicht immer funktionieren, Investitionen sind halt ein Risiko. Aber wenn eine AG ihre Anteilnehmer falsch informiert haben sollte dann ist das ein Problem.
 

Batze

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Ohne Aktienmarkt gäbe es halt keine moderne Gesellschaft. Es mag eine Geißel sein, aber es ist auch ein Grundgerüst davon.

Großprojekte wären ohne kaum zu finanzieren. Früher legten Kapitalgeber zusammen um Handelsschiffe auszurüsten, heute werden eben Computerspiele damit produziert. 8 Jahre Entwicklung mit hunderten Mitarbeitern wollen erstmal finanziert werden.
Das sehe ich nun einmal ganz anders.
Wer vernünftig wirtschaftet kommt auch ohne diese Papierschummler aus.
Kleines Beispiel, auch wenn ich kein FC Bayern Fan bin, aber die sind nicht an der Börse notiert, sind momentan der beste Verein der Welt, haben noch nie Probleme gehabt ihre Spieler zu bezahlen und stehen auf sehr gesunden finanziellen Füssen. Und das ist eine Millionen Wirtschaft Firma.
Jede andere Firma könnte das auch, wenn man sich eben nicht nur auf eben die Aktien Kredite verlassen würde, denn nicht anderes ist es, es ist ein latentes Kredit Geld das eigentlich nie wirklich da ist sondern nur hin und her geschoben wird von Spekulanten. Einen Wert der Firma drückt es nicht wirklich aus.
 

RoteRosen

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Ohne Aktienmarkt gäbe es halt keine moderne Gesellschaft. Es mag eine Geißel sein, aber es ist auch ein Grundgerüst davon.

Großprojekte wären ohne kaum zu finanzieren. Früher legten Kapitalgeber zusammen um Handelsschiffe auszurüsten, heute werden eben Computerspiele damit produziert. 8 Jahre Entwicklung mit hunderten Mitarbeitern wollen erstmal finanziert werden.

Ich hab' auch ein paar Aktien hie und da. Und, ja, auch als Kleininvestor erwarte ich, dass meine Investition wächst. Oder würdest du jemandem Geld leihen, der dir später nur die Hälfte davon zurückzahlen will? ;)
Das mag nicht immer funktionieren, Investitionen sind halt ein Risiko. Aber wenn eine AG ihre Anteilnehmer falsch informiert haben sollte dann ist das ein Problem.

Ganz ehrlich? Lieber eine ehrliche Gesellschaft in der es ein Miteinander gibt anstatt so einen Dreck (sage ich als jemand der selbst Aktien hält) Denn NUR durch die Börsen gibt es überhaupt eine Inflation auf der Erde...... Ist ja was tolles wenn unser Geld entwertet wird, 1% der Reichen immer mehr "Reichtum" (wichtig: nicht Geld!) anhäufen und wir immer weniger davon haben. Super System was immer zu einem Kollaps nach einer gewissen Zeit führt. (Wir hatten ja keine Weltwirtschaftskrisen durch die Banken und Börsen wodurch es zu Weltkriegen kam und Millionen gestorben sind, nöööö.)
Man stelle sich mal vor, jeder von uns hätte so viel Geld, dass er/sie sich alles kaufen könnte was er sich wünscht (was absolut ohne Probleme gehen würde wenn das gesamte Geld der Welt aufgeteilt werden würde). Das würde massiv die Wirtschaft ankurbeln in jedem Land, es würden weltweit massiv viele Arbeitsplätze geschaffen werden, weil auf einmal die Nachfrage so gewaltig ist. Allen Menschen würde es gut gehen...Ne, lieber eine Börse mit Kapitalgebern die nur am Gewinn interessiert sind, nicht aber am Wohl des Kunden. Super Einstellung!

Ich frage mich ja wie die Ägypter ganz ohne Geld (und ohne Sklaven, wurde bewiesen das die keine hatten, ist eine Erfindung von Hollywood und Herodot) die Pyramiden bauen und eine Hochkultur über mehrere tausend Jahre bewahren konnten.
Oder warum in Sharia-Banken keine Zinsen existieren...

Sorry nicht persönlich nehmen, aber es geht am Ende des Tages um Moral und Ethik und Börsen haben 0 mit diesen beiden Themen zu tun. Wegen diesem Mist wird unser Planet nämlich zerstört.
 

Loosa

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Kleines Beispiel, auch wenn ich kein FC Bayern Fan bin, aber die sind nicht an der Börse notiert, sind momentan der beste Verein der Welt, haben noch nie Probleme gehabt ihre Spieler zu bezahlen und stehen auf sehr gesunden finanziellen Füssen.

Ein Verein, der in den 70'ern beinahe auseinandergeflogen wäre? Da leistete die CSU tatkräftige Unterstützung bei Mauscheleien und Steuertricks. Wer braucht da schon Investoren?
Es gibt wohl kaum ein dreckigeres Geschäft als professionellen Fußball. Ganz schlechtes Beispiel. ;)

Keine Regel ohne Ausnahmen. Großprojekte sind auch von manchen im Alleingang zu stemmen. Ein Scheitern bedeutet dann aber direkt den persönlichen Ruin.
Bau mal einen Wolkenkratzer, nur durch vernünftiges Wirtschaften. Ne, ich bleib dabei. Ohne Aktienmarkt kannst du die gesellschaftliche Entwicklung mal eben 100 bis 200 Jahre zurückdrehen. Und die Vormachtstellung der westlichen Welt sowieso. Ob das was Schlechtes wäre mag jeder selbst entscheiden.


Sorry nicht persönlich nehmen, aber es geht am Ende des Tages um Moral und Ethik und Börsen haben 0 mit diesen beiden Themen zu tun. Wegen diesem Mist wird unser Planet nämlich zerstört.

Was hat Moral und Ethik mit Finanzen zu tun? Die kommen erst ins Spiel, wenn sie sich auch finanziell rechnen.
Exxon und BP wollen ja nicht nicht aus dem Ölgeschäft aussteigen, weil sie plötzlich Moral gefunden hätten.

Ich sehe das nicht wertfrei und habe durchaus meine Probleme mit dem Konzept. Etwa, dass durch Quartalsdenken kaum langfristig geplant werden kann oder wird.
Die ganze Idee sollte definitiv mächtig reformiert werden. Und Shortseller sind nochmal ein ganz anderes Kapitel.

Aber ganz ohne Kapitalmarkt gäbe es halt auch nur einen Bruchteil an Großprojekten. Und keine westliche Welt, wie wir sie kennen.
 

Batze

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Ich frage mich ja wie die Ägypter ganz ohne Geld (und ohne Sklaven, wurde bewiesen das die keine hatten, ist eine Erfindung von Hollywood und Herodot) die Pyramiden bauen und eine Hochkultur über mehrere tausend Jahre bewahren konnten.
.
Och also Skalen haben die schon gehabt. Jede Hochkultur hatte Sklaven.
Das allerdings mit den Pyramiden, da gebe ich dir recht. Man hätte mehrere zehntausend Sklaven gebraucht um das zu schaffen, was rein logistisch und von Unterbringung und Ernährung Unmöglich gewesen wäre. Niemand weiß wie die Pyramiden entstanden sind. Auf keine Fall auf normal Menschlichem Wege, das ist Unmöglich. Selbst Heute wäre es nicht möglich die Cheops Pyramide in 20 Jahren so zu bauen. Ein Ding der Unmöglichkeit. Da waren andere Mächte am Werk.
 

DoppelG

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"Investor", der hat wahrscheinlich für maximal 100k Aktien und will nur Profit aus der Situation schlagen, weil er zufällig Anwalt ist. Das ist kein "Investor", das ist ein simpler Aktionär.

Zu dem Thema, das man auch noch hätte warten können mit dem Release. In der Gamestar schrieb Heiko Klinge nach der zweiten Verschiebung einen äußerst arroganten Artikel, wo er befand, dass eine erneute Verschiebung nun auf keinen Fall passieren dürfe . Der Druck auf das Studio war enorm, wegen genau dieser unbarmherzigen Erwartungshaltung von vielen Journalisten und Gamern, die ja sogar Morddrohungen an Entwickler verschickt haben.
 

RedDragon20

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Das sehe ich nun einmal ganz anders.
Wer vernünftig wirtschaftet kommt auch ohne diese Papierschummler aus.
Kleines Beispiel, auch wenn ich kein FC Bayern Fan bin, aber die sind nicht an der Börse notiert, sind momentan der beste Verein der Welt, haben noch nie Probleme gehabt ihre Spieler zu bezahlen und stehen auf sehr gesunden finanziellen Füssen. Und das ist eine Millionen Wirtschaft Firma.
Jede andere Firma könnte das auch, wenn man sich eben nicht nur auf eben die Aktien Kredite verlassen würde, denn nicht anderes ist es, es ist ein latentes Kredit Geld das eigentlich nie wirklich da ist sondern nur hin und her geschoben wird von Spekulanten. Einen Wert der Firma drückt es nicht wirklich aus.
Der FC Bayern mag zwar nicht an der Börse notiert sein, ist aber dennoch eine AG und hat ebenso Investoren und Sponsoren. Ihr Grundkapital besteht demnach auch nur aus Aktien. Und da hängt noch vieles andere dran. Von Ticketverkäufen und Merch allein können die sich nicht finanzieren. Und mal ehrlich...ebenso gut kann man darüber diskutieren, ob es wirklich angebracht ist, seinen (Profi)Fußballern mehrere Millionen im Jahr in den Pops zu blasen. ;)

Ein Entwicklerstudio, das zudem als Publisher funktioniert, ist allerdings auch kein Fußballverein. Dass der Blick auf Gewinnmaximierung liegt, streitet keiner ab. Aber ein Fußballverein muss keine Großprojekte stemmen, in denen es auch mal zu Situationen kommen kann, die die Entwicklung erschweren oder teilweise um viele Monate hinaus zögern und damit noch um ein vielfaches teurer als ohnehin schon macht. Ohne Investoren, Aktien und die Börse wären schon viele unserer geliebten Entwickler vor zig Jahren von der Bildfläche verschwunden.

Man sollte halt nur nichts versprechen, was man nicht halten kann. Diesen Fehler hat CDPR jedoch gemacht. Ich denke aber auch nicht, dass es allzu schwerwiegend ist, dass der Aktienwert von CDPR gesunken ist. Der ist im März schon mal gesunken und das noch ein gutes Stück tiefer. Hat sich aber schnell wieder erholt.
 

Batze

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Ohne Aktienmarkt kannst du die gesellschaftliche Entwicklung mal eben 100 bis 200 Jahre zurückdrehen. Und die Vormachtstellung der westlichen Welt sowieso. Ob das was Schlechtes wäre mag jeder selbst entscheiden.

Du meinst wohl eher die Geldentwicklung. Ja da stimme ich dir teils zu. Aber mir Genius und Vormachtstellung hat das doch gar nichts zu tun. Die schlauen Köpfe der westlichen Welt hätten ihre Erfindungen und Entdeckungen auch ohne die Börse getan.
Ich gehe mal davon aus das du mit Vormachtstellung der westlichen Welt das meinst gegenüber dem Islam als Gesellschaft. Wenn eine Gesellschaft, wie sie auch heute noch so ist aber nur einem ideologischem Buch folgt, so hat sie auch, wie bewiesen, absolut nichts zur Verbesserung der Welt Gesellschaft beigetragen. Hat also nichts mit der Börse oder westlicher Vormachtstellung zu tun, nur aufgrund von Macho Gehabe und Antiquierten Strukturen um eben eigene Dummheit zu kaschieren weil man sich hinter einer angeblichen Religion versteckt um eben seinen Status nicht zu verlieren.
Es gebe auch absolut mehr, viel mehr schlauere Menschen auf der Welt wenn sie durch so einen Unfug wie den Koran nicht daran gehindert werden wirklich frei zu denken. Auch hätte es mal den ein oder andere Nobelpreisträger gegeben der in jeweiliger Stätte auch ausgebildet worden wäre. Es gibt aber nicht einen Einzigen der in einem Muslimischen Land ausgebildet worden ist und dort auch geforscht hat, schon Komisch, oder?
 

RedDragon20

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Es gibt aber nicht einen Einzigen der in einem Muslimischen Land ausgebildet worden ist und dort auch geforscht hat, schon Komisch, oder?
Komisch ist daran nichts. Aber so einfach, wie du es dir da machst, ist es freilich nicht.

Das hat weniger religiöse, als vielmehr politische und soziokulturelle Gründe. Im Mittelalter war der Islam der westlichen Welt in vielen Dingen weit voraus und viele Errungenschaften der Wissenschaft verdanken wir den damaligen klugen Köpfen aus dem arabischen Raum. Dinge, die für uns heute einfach selbstverständlich sind und alltäglich.
 

Herbboy

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Ganz ehrlich? Lieber eine ehrliche Gesellschaft in der es ein Miteinander gibt anstatt so einen Dreck (sage ich als jemand der selbst Aktien hält) Denn NUR durch die Börsen gibt es überhaupt eine Inflation auf der Erde..
Das ist echt Blödsinn. Inflation gibt es allein schon deswegen, weil die Angestellten immer wieder mal eine Gehaltserhöhung bekommen und daher etwas mehr Geld ausgeben können. Dafür erhöhen dann Produzenten oder auch Vermieter ihre Preise. Oder auch umgekehrt: WEIL Produzenten & co die Preise erhöhen, was auch durch so etwas ganz simples wie "schlechtes Wetter und daher schlechte Ernte" passieren kann, verlangen die Angestellten mehr Geld. Und höhere Preise = Inflation.

So was was wie Kreditzinsen und Börse oder auch "Geld drucken" seitens der Landesbanken verstärken die Effekte lediglich und haben in modernen Gesellschaften, in denen nicht mehr so viel "Handarbeit" stattfindet, an Bedeutung gewonnen - wobei Ereignisse auf dem Finanzmarkt sogar mal zu einer DEflation führen können. Aber keinesfalls gibt es NUR wegen Bösen auch Inflation, das ist echt Käse. Eines der ersten einschneidenden Inflationsereignisse war die Entdeckung Amerikas - da holten die Spanier SO viel Edelmetalle nach Europa - Edelmetalle waren ja damals quasi ein 1:1 Zahlungsmittel - dass das Geld in Europa massiv an Wert verlor, weil es ja viel mehr Edelmetall = Geld gab. Und Wertverlust beim Geld = höhere Preise der Waren = Inflation. Das hatte nicht mal einen Hundehaufen viel mit Zinsen oder gar Börsen zu tun.

Man stelle sich mal vor, jeder von uns hätte so viel Geld, dass er/sie sich alles kaufen könnte was er sich wünscht (was absolut ohne Probleme gehen würde wenn das gesamte Geld der Welt aufgeteilt werden würde). Das würde massiv die Wirtschaft ankurbeln in jedem Land, es würden weltweit massiv viele Arbeitsplätze geschaffen werden, weil auf einmal die Nachfrage so gewaltig ist. Allen Menschen würde es gut gehen...
Ähm ist das ein Scherz oder glaubst du das ernsthaft? Das, was passieren würde, wäre, dass etliche Dinge VIEL teurer würden, weil ja jeder viel mehr Geld hat. Dein Vorschlag wäre quasi eine angeordnete Hyperinflation.

zB Mieten: wenn jeder Vermieter weiß, dass jeder potentielle Mieter 100.000€/Monat hat, wird der halt statt 800€ mal eben 80.000€ für seine Wohnung verlangen. bzw. er müsste es gar nicht verlangen: es kämen genug Leute an, die ihm das dann anbieten, weil sie ja genug Geld haben... Was ebenso teurer werden würde: Löhne. Denn viele würden ihren Job erstmal kündigen, und die Arbeitgeber würden viel mehr Lohn anbiete, damit sie überhaupt noch Leute finden - dafür müssen sie aber dann wiederum die Preise von den Dingen, die sie herstellen oder anbieten, stark erhöhen. Das ist aber kein Problem, denn: jeder hat ja Geld. Es würde also alles teurer werden, und alle würden mehr verdienen - die Zahlen auf den Konten, aber auch auf den Preisschildern würden sich um 3-4 Kommastellen verschieben, und am Ende hast du exakt den gleichen Zustand wie vorher, nur mit höhen Zahlenwerten bei Einkommen und Ausgaben. Kurz gesagt: Eine Hyperinflation - Glückwunsch, Deine Idee hätte also genau DEN Effekt, den Du angeblich NUR bei Börsen verortest :top: :D


Ich frage mich ja wie die Ägypter ganz ohne Geld (und ohne Sklaven, wurde bewiesen das die keine hatten, ist eine Erfindung von Hollywood und Herodot) die Pyramiden bauen und eine Hochkultur über mehrere tausend Jahre bewahren konnten.
Das war ja nur bezogen auf die damalige Welt eine "Hochkultur". Insgesamt lebten die meisten aber eher in Armut, die Lebenserwartung war sehr niedrig, und es gab bei weitem nicht so viel Fortschritt wie bei uns. Natürlich war das für damalige Verhältnisse ein bemerkenswertes Volk, aber wenn es bei uns so langsam vorangehen würde wie damals, dann würden wir nicht hier Texte per Internet posten, sondern säßen bei Kerzenlicht in einem Kämmerlein einer kleinen Holzhütte und würden uns fragen, ob uns zuerst Typhus oder Polio oder eher eine stinknormale Grippe noch in diesem Winter dahinrafft.

So was wie in Ägypten kannst du in vielen Drittwelt-Ländern beobachten: Bis auf die Herrschenden gibt es eher Armut, kurze Lebenserwartung, meist bäuerliche Tätigkeiten, kaum Bildung... die Leute sind zwar trotzdem sehr oft glücklich, aber ist halt ein ganz anderes Leben.

Und auch im alten Ägyspten gab es mit Sicherheit so was wie "Inflation", und ganz bestimmt haben dort auch Leute jemandem etwas geliehen, damit er zB ein Projekt beginnen kann, und hat dafür nach Erfolg des Projektes das Geliehene plus einen "Dank" (also Zinsen) wiederbekommen. Dafür braucht es ja nicht zwingend offizielle "Banken".


Oder warum in Sharia-Banken keine Zinsen existieren...
Weil sie antisemitisch sind und behaupten, Zinsen seien eine Erfindung der Juden und daher "Sünde" ?
 

Loosa

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Du meinst wohl eher die Geldentwicklung. Ja da stimme ich dir teils zu. Aber mir Genius und Vormachtstellung hat das doch gar nichts zu tun. Die schlauen Köpfe der westlichen Welt hätten ihre Erfindungen und Entdeckungen auch ohne die Börse getan.

Das hat wenig mit schlauen Köpfen zu tun. Wie RedDragon schon schrieb, Zentrum des Wissens war lange Zeit der muslimische Raum. Leseempfehlung: Der Medicus. Ohne deren Mitwirken wäre das Wissen der Antike völlig verloren gegangen. Medizinische Fortschritte waren bei uns zu der Zeit unmöglich, wo sogar Autopsien verboten waren. Auch Zinsen waren im christlichen Europa lange verboten. Die Fugger umgingen dies dann etwa mit dem Ablasshandel. Investition ohne Gewinn aber mit Risiko funktioniert halt nicht.

Keine Investoren, keine East India Company. Keine Kolonisierung, keine Bereicherung der westlichen Welt. Rein zivilisatorisch waren wir gegenüber China oder Japan flohverseuchte Primitivlinge.
Aber wir hatten geballtes Geld gegen den Rest der Welt.
 

RoteRosen

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Das ist echt Blödsinn. Inflation gibt es allein schon deswegen, weil die Angestellten immer wieder mal eine Gehaltserhöhung bekommen und daher etwas mehr Geld ausgeben können. Dafür erhöhen dann Produzenten oder auch Vermieter ihre Preise. Oder auch umgekehrt: WEIL Produzenten & co die Preise erhöhen, was auch durch so etwas ganz simples wie "schlechtes Wetter und daher schlechte Ernte" passieren kann, verlangen die Angestellten mehr Geld. Und höhere Preise = Inflation.

So was was wie Kreditzinsen und Börse oder auch "Geld drucken" seitens der Landesbanken verstärken die Effekte lediglich und haben in modernen Gesellschaften, in denen nicht mehr so viel "Handarbeit" stattfindet, an Bedeutung gewonnen - wobei Ereignisse auf dem Finanzmarkt sogar mal zu einer DEflation führen können. Aber keinesfalls gibt es NUR wegen Bösen auch Inflation, das ist echt Käse. Eines der ersten einschneidenden Inflationsereignisse war die Entdeckung Amerikas - da holten die Spanier SO viel Edelmetalle nach Europa - Edelmetalle waren ja damals quasi ein 1:1 Zahlungsmittel - dass das Geld in Europa massiv an Wert verlor, weil es ja viel mehr Edelmetall = Geld gab. Und Wertverlust beim Geld = höhere Preise der Waren = Inflation. Das hatte nicht mal einen Hundehaufen viel mit Zinsen oder gar Börsen zu tun.

Ähm ist das ein Scherz oder glaubst du das ernsthaft? Das, was passieren würde, wäre, dass etliche Dinge VIEL teurer würden, weil ja jeder viel mehr Geld hat. Dein Vorschlag wäre quasi eine angeordnete Hyperinflation.

zB Mieten: wenn jeder Vermieter weiß, dass jeder potentielle Mieter 100.000€/Monat hat, wird der halt statt 800€ mal eben 80.000€ für seine Wohnung verlangen. bzw. er müsste es gar nicht verlangen: es kämen genug Leute an, die ihm das dann anbieten, weil sie ja genug Geld haben... Was ebenso teurer werden würde: Löhne. Denn viele würden ihren Job erstmal kündigen, und die Arbeitgeber würden viel mehr Lohn anbiete, damit sie überhaupt noch Leute finden - dafür müssen sie aber dann wiederum die Preise von den Dingen, die sie herstellen oder anbieten, stark erhöhen. Das ist aber kein Problem, denn: jeder hat ja Geld. Es würde also alles teurer werden, und alle würden mehr verdienen - die Zahlen auf den Konten, aber auch auf den Preisschildern würden sich um 3-4 Kommastellen verschieben, und am Ende hast du exakt den gleichen Zustand wie vorher, nur mit höhen Zahlenwerten bei Einkommen und Ausgaben. Kurz gesagt: Eine Hyperinflation - Glückwunsch, Deine Idee hätte also genau DEN Effekt, den Du angeblich NUR bei Börsen verortest :top: :D


Das war ja nur bezogen auf die damalige Welt eine "Hochkultur". Insgesamt lebten die meisten aber eher in Armut, die Lebenserwartung war sehr niedrig, und es gab bei weitem nicht so viel Fortschritt wie bei uns. Natürlich war das für damalige Verhältnisse ein bemerkenswertes Volk, aber wenn es bei uns so langsam vorangehen würde wie damals, dann würden wir nicht hier Texte per Internet posten, sondern säßen bei Kerzenlicht in einem Kämmerlein einer kleinen Holzhütte und würden uns fragen, ob uns zuerst Typhus oder Polio oder eher eine stinknormale Grippe noch in diesem Winter dahinrafft.

So was wie in Ägypten kannst du in vielen Drittwelt-Ländern beobachten: Bis auf die Herrschenden gibt es eher Armut, kurze Lebenserwartung, meist bäuerliche Tätigkeiten, kaum Bildung... die Leute sind zwar trotzdem sehr oft glücklich, aber ist halt ein ganz anderes Leben.

Und auch im alten Ägyspten gab es mit Sicherheit so was wie "Inflation", und ganz bestimmt haben dort auch Leute jemandem etwas geliehen, damit er zB ein Projekt beginnen kann, und hat dafür nach Erfolg des Projektes das Geliehene plus einen "Dank" (also Zinsen) wiederbekommen. Dafür braucht es ja nicht zwingend offizielle "Banken".


Weil sie antisemitisch sind und behaupten, Zinsen seien eine Erfindung der Juden und daher "Sünde" ?

Weil sie antisemitisch sind und behaupten, Zinsen seien eine Erfindung der Juden und daher "Sünde" ?

Sorry aber das ist absoluter Unsinn....Wer hat dir denn so einen Xenophoben Mist erzählt? Du weißt schon, dass die Juden und die Moslems "Brüder im Geiste" sind und extrem gute Beziehungen haben, einzig zu den Israel-Juden haben die eine schlechte Einstellung (was auch absolut verständlich ist, wird das Land seit 70 Jahren von den Alliierten militärisch annektiert.) Dir ist schon klar, dass "Christen, Juden und Moslems" die gleiche Religion sind, oder? Ohne Mist, sowas was du da jetzt geschrieben hast schreiben/denken/sagen Menschen, die eine radikale Einstellung haben oder nicht mit Religion aufgewachsen sind...Ohne Worte *Kopfschüttel*
Du solltest vielleicht auch mal zu uns in den Ruhrpott kommen, da leben ganz viele Juden und Moslems, alle zusammen und in Frieden und können bei genau solchen Aussagen 0 verstehen, woher die Deutschen sich so einen Mist eigentlich ausdenken! (ja aus dem Internet von so Harz4-Kiffern und RTL-Assi TV Zuschauern)
Würdest du so etwas bei mir im Freundeskreis verlauten würdest du, zurecht, im Krankenhaus aufwachen für so eine rechte Aussage!


Ansonsten, dein Beispiel mit den Löhnen ist ein Ergebnis der Inflation, Produzenten und Vermieter müssen ihre Preise auch nur Aufgrund von Inflation anpassen. Außerdem hat die Entdeckung Amerikas NICHT eine Inflation verursacht, ganz im Gegenteil, es hat einen Boom verursacht (ich frage mich bei deinem Post echt was du da schreibst, sorry aber viel Unwissen drin). Spanien hat seine Weltmacht noch weiter verstärkt, die anderen Weltnationen haben den selben Effekt gehabt nur nicht so massiv. Es gab damals keine Inflation, es gab ein Wirtschaftswunder in ganz Europa....Oder was meinst du woher die Briten, Franzosen, Engländer, Holländer, Spanier und Portugiesen ihren 1. Welt Status herhaben?

Dein nächstes Beispiel auch wieder an den Haaren herbeigezogen: Wieso soll mein Vermieter auf einmal mehr von mir verlangen? Wozu? Kostet doch alles immer noch genau so viel wie vorher, er hat jetzt auch ganz viel Geld in der Tasche und ist auf die Einnahmen durch mich eigentlich erst einmal nicht mehr angewiesen. Weil er gierig ist? Ja okay, kündige ich halt, baue ich mir ein Haus, denn ich habe ja jetzt das Geld (und alle anderen auch) das ich mir mein Eigentum bauen kann. Da fehlen jetzt die Arbeiter für, also müssen Arbeitsplätze geschaffen werden. Du denkst da echt viel zu engstirnig und man merkt, dass der Kapitalismus dich voll im Griff hat und du dir eine Welt ohne Geld gar nicht vorstellen kannst. Und für den Fall: Hätten wir so ein System würde es funktionieren und wir hätten eine deutlich niedrigere Weltbevölkerung, da ja nur begrenzt alle alles haben können, im Sinne von: Logistik.

Zum Thema Ägypten: Es gab kein Geld in Ägypten, Großteil der Bevölkerung waren Bauern und Handwerker, sowas wie Arbeitslosigkeit gab es früher nicht, dafür wurde man verstoßen wenn man faul war. Ergo gab es auch keine Armut, da es zum einen kein Geld gab und zum anderen jeder Mensch damals gearbeitet hat...Tja und was hat man als Lohn in Ägypten bekommen? Genau, Getreide und Bier....Es gab auch keine Obdachlosen in der Kultur, dass waren keine Barbaren/Europäer die Ihresgleichen verachten.
Also die Menschen hatten Kleidung, Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf, dass nennst du Armut? Ich nenne das ein luxuriöses Leben vor 5000 Jahren wo in Europa die Menschen noch...Jo genau ne ;)
Die Lebenserwartung der Menschen, wenn sie jetzt nicht an Monumenten gebaut haben, war übrigens knapp 60 Jahre, das ist auch nicht niedrig. Arbeiter an den Monumenten hatten tatsächlich eine Lebenserwartung von 30-40. Einzig den Faktor mit der Malaria Krankheit kann man heutzutage noch nicht richtig beurteilen. (Ja es gab Malaria schon vor 5000 Jahren)
Es ging bei den Ägyptern auch nicht langsam zu, es war die katholische Kirche, die sämtliches Wissen zur Kontrolle der Bevölkerung entweder vernichtet oder verschlossen hat, so dass nur Gelehrte die lesen konnten (was damals nur die Elite war) wussten was da steht. Die Ägypter hatten ein fortgeschrittenes Wissen in Medizin, Astronomie und Mathe/Physik. Es hat, nachdem ihre Kultur untergangen ist fast 2000 Jahre gedauert, bis wir wieder so fortschrittlich waren. (sind ja leider alle Aufzeichnungen beim großen Brand von Alexandria vernichtet worden)
Wäre die Kirche nicht gewesen, wären wir, so schätzen Historiker, schon vor mindestens 500 Jahren auf unserem heutigen Technologie-Level angelangt und wären heute eine Spezies die das Weltall bereist....

Nimm es nicht persönlich, wobei wahrscheinlich wirst du es, ist ja auch an dich gerichtet. Aber du denkst wie ein Kapitalist. Du musst mal raus aus Deutschland kommen und lernen, dass nicht Wachstum und Profit der Motor der Welt sind und das Geld&Zinsen nur eine moderne Form von Kontrolle durch Elitäre sind. Auch dieses System wird untergehen, sobald die Leute mal begreifen wie sie ausgenutzt werden.
 

Spiritogre

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@RoteRosen ... langsam verstehe ich dich, du trollst absichtlich um Leute zu triggern - hoffe ich jetzt jedenfalls mal. So viel Blödsinn wie in dem langen Post auf einem Haufen habe ich jedenfalls lange nicht mehr zusammen gesehen.
 

Spassbremse

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Wäre die Kirche nicht gewesen, wären wir, so schätzen Historiker, schon vor mindestens 500 Jahren auf unserem heutigen Technologie-Level angelangt und wären heute eine Spezies die das Weltall bereist....

Also ich schätze das nicht. Gut, ich arbeite nicht (mehr) an der Universität, wüsste jetzt aber auch von keinem Kollegen, der so einen Quatsch verzapfen würde. Was sind das denn für "Historiker"? Von der "Youtube-University"? %)

...warum reagiere ich überhaupt auf so einen bescheuerten Quatsch? :B
 

Herbboy

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Sorry aber das ist absoluter Unsinn....Wer hat dir denn so einen Xenophoben Mist erzählt? Du weißt schon, dass die Juden und die Moslems "Brüder im Geiste" sind und extrem gute Beziehungen haben, einzig zu den Israel-Juden haben die eine schlechte Einstellung (was auch absolut verständlich ist, wird das Land seit 70 Jahren von den Alliierten militärisch annektiert.) Dir ist schon klar, dass "Christen, Juden und Moslems" die gleiche Religion sind, oder? Ohne Mist, sowas was du da jetzt geschrieben hast schreiben/denken/sagen Menschen, die eine radikale Einstellung haben oder nicht mit Religion aufgewachsen sind...Ohne Worte *Kopfschüttel*
Äh - aber sonst ist noch alles frisch bei Dir? ^^ Das sollte doch klar sein, dass das nur eine eher satirische Antwort auf deine Frage sein sollte... :rolleyes: "Sharia-Bank" => bei Sharia denkt man logischerweise nicht an normale Muslime, sondern an Islamisten => DIE sind antisemitisch. Jetzt kapiert?

Wenn Du fragst, warum in Sharia Banken keine Zinsen exisitieren, was soll man denn dann bitte antworten? Du hast ja sicher nicht erwartet, dass man eine sachliche Antwort gibt, nämlich dass sie sich halt an islamische Regeln halten, und die sehen ganz einfach keine Zinsen vor. Punkt, Basta, Aus. Das heißt ja nicht, dass das besser oder schlechter ist, was soll diese Frage also überhaupt?

Ich lebe btw in Köln und weiß selber, wie gut die unterschiedlichsten Kulturen zusammenleben, da brauch ich mich vor DIR sicher nicht belehren zu lassen, dass es in Teilen politisch generierte Konflikte mit einem Missbrauch von Religionen stattfinden. Ich bin so weit weg von rechts, dass mein Bruder mir sogar "unterstellt", ich wäre glühender Anhänger der Grünen...

Ansonsten, dein Beispiel mit den Löhnen ist ein Ergebnis der Inflation, Produzenten und Vermieter müssen ihre Preise auch nur Aufgrund von Inflation anpassen. Außerdem hat die Entdeckung Amerikas NICHT eine Inflation verursacht, ganz im Gegenteil, es hat einen Boom verursacht (ich frage mich bei deinem Post echt was du da schreibst, sorry aber viel Unwissen drin). Spanien hat seine Weltmacht noch weiter verstärkt, die anderen Weltnationen haben den selben Effekt gehabt nur nicht so massiv. Es gab damals keine Inflation, es gab ein Wirtschaftswunder in ganz Europa....Oder was meinst du woher die Briten, Franzosen, Engländer, Holländer, Spanier und Portugiesen ihren 1. Welt Status herhaben?
Da sieht man, wie wenig Du von Wirtschaft verstehst... :rolleyes: Es gab damals sehr wohl eine massive Inflation - aber eine Inflation ist ja nicht automatisch schlecht. Vor allem in Ländern, die NICHT von anderen Ländern abhängig sind, in denen es keine Inflation gibt, ist das an sich kein großes Problem. Und genau das war in Europa damals ja so. Es gab damals sehr wohl eine massive Inflation, ABER es gab auch etliche neue Jobs, neue Waren, die Leute haben auch mehr verdient (so dass sie sich die gleichen Dinge wie früher leisten konnten trotz steigender Preise), es wurde gebaut, geforscht, kolonisiert usw. - ein Boom kann auch MIT Inflation stattfinden. Der Witz dabei ist sogar, dass es WEGEN einer Inflation sogar noch mehr boomen kann, weil die Leute mit viel Geld ihr Geld lieber in Projekte und Sachwerte stecken, weil sie Sorge haben, dass das Geld in der Zukunft weniger wert sein wird.

Dein nächstes Beispiel auch wieder an den Haaren herbeigezogen: Wieso soll mein Vermieter auf einmal mehr von mir verlangen? Wozu? Kostet doch alles immer noch genau so viel wie vorher, er hat jetzt auch ganz viel Geld in der Tasche und ist auf die Einnahmen durch mich eigentlich erst einmal nicht mehr angewiesen. Weil er gierig ist?
Oh Mann, du bist echt schwer von Begriff... wenn jeder mehr Geld hat, dann werden alle Waren auch teurer, weil die Anbieter ja wissen, dass die Leute mehr Geld haben und es ihnen daher nicht so "wehtut", etwas zu bezahlen. Hinzu kommt, dass viele Waren knapp sind - und wenn viel mehr Leute etwas kaufen wollen, als es Waren gibt, dann - oh Wunder - steigen die Preise.

Das erstreckt sich auf alle Bereiche. Das ist ein Irrglaube, dass alles dann weiterhin gleichviel kostet und dann einfach nur selbst ein Lagerarbeiter sich nen Ferrari kaufen, 4x die Woche gut essen gehen und für jedes Zimmer nen 70 Zoll-TV kaufen kann... Die Umstellung dauert natürlich eine Weile, das geht nicht innerhalb von 24 Stunden. Aber denk mal ganz scharf nach: Wenn jeder in D plötzlich 100.000 mehr hätte, dann steigt die Nachfrage nach etlichen Produkten massiv an. Es gibt aber nicht von jedem Produkt unendliche viele - Beispiel eben ein Luxusauto. Was passiert? Der Händler weiß, dass sich gleich 100 Leute um das eine Auto reißen, und er verkauft es dann an den, der am meisten bezahlt. Das ist dann definitiv mehr als vor der "Reform" oder wie auch immer du Deine Idee nennen willst.

oder auch "Essen gehen" - die Zahl an Restaurants ist beschränkt, die an Personal auch. Wenn ein Lokal dann merkt, dass es ständig rammelvoll ist, dann wird es die Preise erhöhen, und zwar so lange, bis sie merke, dass es den potentiellen Gästen wohl doch etwas ZU teuer geworden ist. Gleichzeitig merken Leute, die gerade keinen oder keinen guten Job haben, dass eine Restauranteröffnung vielleicht ne gute Idee wäre - also steigt die Nachfrage nach passenden Mietobjekten, Personal, Profi-Equipement usw. => all das wird teurer. Und weil das neue Lokal versucht, einen zB Koch eines anderen Lokals abzuwerben, wird der Koch auch für das bestehende Lokal teurer. Und diese Spirale dreht sich dann immer weiter, und am Ende bist auf einem ähnlichen Level wie heute, nur dass die Leute auf dem Papier größere Zahlenwerte, aber keine größeren realen Werte haben.

Ja okay, kündige ich halt, baue ich mir ein Haus, denn ich habe ja jetzt das Geld (und alle anderen auch) das ich mir mein Eigentum bauen kann. Da fehlen jetzt die Arbeiter für, also müssen Arbeitsplätze geschaffen werden
Und genau das wollen dann auch ein paar Millionen andere Leute machen, so dass Arbeiter, Baustoffe und Bauplätze EXTREM knapp werden und daher auch viel teurer werden. Und *schwupps* wird ein Eigentum für dich RELATIV zu Deinem Vermögen gesehen genau so teuer wie jetzt, nur dass die Zahlen in der Rechnung höher sind. Das ist halt eine extrem beschleunigte Inflation.

Zum Thema Ägypten: Es gab kein Geld in Ägypten, Großteil der Bevölkerung waren Bauern und Handwerker, sowas wie Arbeitslosigkeit gab es früher nicht, dafür wurde man verstoßen wenn man faul war.
Ergo gab es auch keine Armut, da es zum einen kein Geld gab und zum anderen jeder Mensch damals gearbeitet hat...Tja und was hat man als Lohn in Ägypten bekommen? Genau, Getreide und Bier... [/QUOTE] Und wenn die Ernte schlecht war, bekam man weniger Getreide. Das ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Inflation. Denn die Leute haben mit Sicherheit das Getreide, Bier usw. nicht komplett selbst behalten, sondern es auch als Zahlungsmittel für Dinge verwendet, die sie für sich gerne haben wollten oder benötigten. Wenn dann der Bauer beim Schmied etwa für seine Feldarbeit brauchte, kostete ihn das dann halt mehr Weizen als im Vorjahr. Oder wenn ein Gelehrter für seiner Frau Schmuck schenken wollte, hat der dafür sicher auch irgendetwas abgeben müssen. Das muss ja nicht eine festgelegte Währung sein - eine Währung vereinfacht den Warenaustausch lediglich, aber Inflationseffekte hast du trotzdem auch ohne Währung.

.Es gab auch keine Obdachlosen in der Kultur
Warst du dabei, oder woher willst du das wissen?

dass waren keine Barbaren/Europäer die Ihresgleichen verachten.
Ähm, wie bitte? ^^ Ist der Ruhrpott also doch so asozial wie in den Klischee-Fußball-Gesängen dargestellt? Das müssen ja schlimme Leute da sein, wo du lebst ^^

Also die Menschen hatten Kleidung, Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf, dass nennst du Armut?
Ja, wenn du im Grunde genommen nur arbeitest und schläfst und nicht viel anderes machst, dann ist das für mich Armut. Armut heißt es doch nicht erst, wenn man nicht mal Kleidung hat oder so.

Ich nenne das ein luxuriöses Leben vor 5000 Jahren wo in Europa die Menschen noch...Jo genau ne ;)
Die Lebenserwartung der Menschen, wenn sich jetzt nicht an Monumenten gebaut haben, war übrigens knapp 60 Jahre, das ist auch nicht niedrig. Arbeiter an den Monumenten hatten tatsächlich eine Lebenserwartung von 30-40. Einzig den Faktor mit der Malaria Krankheit kann man heutzutage noch nicht richtig beurteilen. (Ja es gab Malaria schon vor 5000 Jahren)
Was hast du bitte für Quellen? Ich lese nur was von ca 35 Jahren im SCHNITT.

Es ging bei den Ägyptern auch nicht langsam zu,
Im Vergleich zu den letzten 100-200 bei uns sehr wohl. Im Vergleich zum tiefen europäischen Mittelalter natürlich nicht.

Nimm es nicht persönlich, wobei wahrscheinlich wirst du es, ist ja auch an dich gerichtet. Aber du denkst wie ein Kapitalist. Du musst mal raus aus Deutschland kommen und lernen, dass nicht Wachstum und Profit der Motor der Welt sind.
Nein, ich denke nicht wie ein Kapitalist, sondern ich erkläre Dir, was es mit der Inflation auf sich hat und warum Deine Idee "mehr Geld für alle" rein wirtschaftswissenschaftlich gesehen nicht funktionieren kann. Ich finde viele der Entwicklungen rund um Gier und Kapitalismus auch nicht gut, wäre für mehr Umverteilung, verachte vor allem die Ausbeutung kleiner Nationen. Aber bestimmte Dinge sind nun mal so, wie sie sind, und lassen sich nicht durch Träumereien beheben, die rein logisch gar nicht funktionieren können. Schon gar nicht durch einen Umschwung von jetzt auf gleich.
 
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Andraax

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Es wäre katastrophal, wenn die Firma jetzt durch Schadensersatzforderungen von Klägern kaputt gemacht würde. Ja, sie haben ein unfertiges Spiel released. Selbst bei der PC Version sind leider noch viele Bugs und Probleme vorhanden. Es ist kaum nachvollziehbar, wie das Management ohne eine ausreichende Qualitätskontrolle den Release durchziehen konnte.

Meine Vermutung ist, dass man die Probleme und die Komplexität unterschätzt hat und man hat zu sehr darauf gehofft im finalen Crunch noch alles hinbiegen zu können. Ich unterstelle aber dem Management keine böse Absicht, sondern eine krasse Fehleinschätzung über den Zustand des eigenen Produkts.

Das Unternehmen, die Gründer und das Management haben extrem viel Vertrauen und die Gründer, sowie die Investoren auch riesige Summen an Vermögen eingebüßt. Nur könnte nun so eine Klage, sofern sie zu Stande kommt und erfolgreich wäre, das Unternehmen in einen Abgrund reißen und zerstören. Dann wird es das mit Cyberpunk 2077 auch gewesen sein. Als kleines Indie-Studio, das nicht am Aktienmarkt gelistet ist, wäre die Situation nur halb so schlimm. Ich schätze aber, dass auch die Investoren hinsichtlich des Erfolgspotentials des Studios und des neuen Produkts "Cyberpunk 2077" geradezu utopische Erwartungen hatten. Diese waren dann schon im Aktienkurs drin, der kollabierte als der Release zum Desaster wurde.

Ich kann nicht sagen, was das Management insgesamt dazu gebracht hat, sich in diese furchtbare Situation zu begeben. Geldgier glaube ich ist ein zu platter Grund. Im Gegenteil, ihnen hätte klar sein müssen, dass ein verkorkster Release im Zweifel mehr Geld kostet, als er einbringen würde. Mit so vielen Vorbestellungen im Rücken hatte man zwar quasi eine Garantie auf einen finanziellen Erfolg, aber auch einen immensen Druck seitens der Spieler, die teilweise schon ein Jahr vor Release ihre Bestellung aufgegeben hatten. Wenn man mal von den Morddrohungen seitens einiger geistesgestörter Fans absieht, hätte das Management sich und die Belegschaft nicht durch immer wieder neue Release Verschiebungen mit jeweils einem festen Datum so unter Druck setzen dürfen. Vermutlich dachte man, dass es nun fertig werden müsse und man kleinere Glitches dann später noch ausbessern können würde. Leider ging das gründlich daneben. Dennoch wäre es fatal, wenn CD Project bei der Sache untergehen würde. Doch auch beim Management müssen Änderungen her.
 

1xok

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Wäre die Kirche nicht gewesen, wären wir, so schätzen Historiker, schon vor mindestens 500 Jahren auf unserem heutigen Technologie-Level angelangt und wären heute eine Spezies die das Weltall bereist....

Und das müssten wir auch, denn mit dem Klimawandel wären wir dann wahrscheinlich auch 500 Jahre früher dran gewesen. :)
 

Batze

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Komisch ist daran nichts. Aber so einfach, wie du es dir da machst, ist es freilich nicht.

Das hat weniger religiöse, als vielmehr politische und soziokulturelle Gründe. Im Mittelalter war der Islam der westlichen Welt in vielen Dingen weit voraus und viele Errungenschaften der Wissenschaft verdanken wir den damaligen klugen Köpfen aus dem arabischen Raum. Dinge, die für uns heute einfach selbstverständlich sind und alltäglich.

Ja, und genauso leben viele Muslime auch noch von der Einstellung her, im Mittelalter. Hey, wir schreiben 2020 und nicht 1500 oder davor oder bis zum 1900 Jahrhundert bis Heute. Und welche ach so tollen Dingen verdanken wir denn den klugen Köpfen des Islams der Wissenschaft her aus dem Mittelalter her die Heute noch wirken und bestand haben?
Kann ich dir sagen, rein gar nichts. Alles was Heute in Wissenschaft und Technik bestand hat und ist, damit hat der Islam rein gar nichts zu tun. Das einzige was da Interessiert ist der Koran, eben das Buch. Alles andere ist da vollkommen Uninteressant.
Und da ist gerade Wissenschaft und Fortschritt des Wissens eher, sagen wir mal, nicht erlaubt. Aus gutem Grund. Denn der Mensch könnte ja mal aufwachen und sehen das es doch nicht so ist. Und genau das wird eben seit Jahrhunderten Unterdrückt. Das Aufwachen und sich erheben gegen eben diesen Blödsinn des Macho Gehabe.
 
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