Und das ist genau das Problem. Uns wird immerwieder gesagt das wir Altlasten der Vergangenheit zu tragen haben und wird somit in eine Schublade gesteckt wenn man dieser Richtung nicht folgt.
Von wem genau wird das denn gesagt? Ich habe noch nie explizit jemandem "Wir müssen die Altlasten von damals tragen" sagen hören. Der Tenor ist viel mehr "Wir müssen aus der Geschichte lernen". Und das ist eine absolut korrekte Aussage. Es geht doch überhaupt gar nicht um irgendeine Schuld, die wir als Gesellschaft abzuzahlen haben. Die haben wir gar nicht. Wir tragen nicht die Schuld für das, was im 3. Reich passiert ist.
Ich kenne aus dem eigenen Bekanntenkreis nahezu keinen der nicht AfD gewählt hat. Mit jedem mit dem ich darüber geredet habe geht es immer in die Richtung Sicherheit für die eigene Familie. Das Politiker immer erst reagieren wenn es zu spät ist, ist bekannt. Da wird durch die derzeitige Regierung billigend in Kauf genommen das verschiedene Völker aufeinander treffen, was haben die gedacht was passiert? Das Ergebnis war im Vorfeld mehr als klar, aber dennoch müssen es die Leute sich es gefallen lassen die nur auf die eigene Familie achten? Es war nunmal die dämlichste Entscheidung die da getroffen wurde und ich möchte nicht wissen wieviel Blut an den Händen von unserem Ferkel klebt (ja, einige Leute haben diese Entscheidung mit ihrem Leben bezahlt !).
Es haben auch viele Menschen durch Alkoholmissbrauch mit dem Leben bezahlt. Und Alkohol ist legal. Wollen wir diese Leben also auch auf das Konto der Regierung schreiben?
Nicht falsch verstehen. Mir ist die Problematik durchaus bewusst. Wo Menschen sind, gibt es auch Konflikte. Das gilt vor allem, wenn Menschen unterschiedlicher Ethnie aufeinander treffen. Aber Deutschland hat hier nicht erst vor vier Jahren während der Flüchtlingswelle versagt, sondern lange davor. Aber den schwarzen Peter kann man der Regierung nicht allein zuschieben. Letztlich ist jeder Mensch selbst verantwortlich für seine Taten. Tötet ein Mensch einen anderen Menschen, ist nicht irgendwer anders dafür verantwortlich, sondern der Täter selbst.
Ein ausländischer Mensch, der einen anderen tötet, ist ein Mörder und ein Arschloch. Aber kein Arschloch, weil er Ausländer ist. Er ist einfach nur ein ausländisches Arschloch. Und deswegen bin ich auch durchaus dafür, die Samthandschuhe weg zu lassen und Taten wie Mord oder Diebstahl (auch das ist problematisch geworden) strenger zu bestrafen. Völlig unabhängig der Herkunft des Täters.
Dass unsere Regierung scheiße baut und nicht richtig gehandelt hat, steht außer Frage. Aber es ist zu einfach, dieser die ganze Schuld zu zuschieben. Damit verschiebt man nur die Schuldfrage und im Endeffekt stellt man dadurch auch die Bevölkerung als Schafe hin, die nicht selbstständig denken und handeln können.
Da wird durch die derzeitige Regierung billigend in Kauf genommen das verschiedene Völker aufeinander treffen, was haben die gedacht was passiert?
Wir haben ja nun aber auch nicht erst seit gestern Moslems in DE. Wir haben seit Jahrzehnten Moslems hier.
Mir fehlen da ganz klare Regeln.
Es gibt klare Gesetze dafür. Es gibt ein Ausländergesetz und es gibt ein Gesetz für politisch Verfolgte (welches übrigens im Grundgesetz verankert ist). Sich daran halten ist aber ein anderes Paar Schuhe.
Beim kleinsten Furz würde ich die wieder nachhause schicken (ohne Verhandlung), aber so lasch wie es derzeit ist, ist es einfach nur fahrlässig
(bau mal ne Kirche bei denen im Land, viel Spass ...).
Was hat das eine jetzt mit dem anderen zu tun? Hier in DE herrscht Religionsfreiheit und jeder ist frei, seine Religion im Rahmen des Gesetzes auszuüben. Auch ein Moslem. Nur weil es in einem islamischen Land eher unklug wäre, eine Kirche zu errichten, müssen wir einem Bau einer Moschee doch keinen Riegel vorschieben. Oder wie darf ich das verstehen?

Nach dem Motto "Die anderem machen es doch auch!", oder wie?
Seine Familie schützen ist ne knorke Sache. Aber muss man denn dafür Angst schüren und verbreiten, ganze Volksgruppen unter Generalverdacht stellen und vergessen, dass es noch andere Gefahren gibt? Sensibilisieren ja. Denn die potentielle Gefahr ist da. Aber Angst und Generalverdacht? Nope.
Aber gut. Lassen wir das. Darum soll es hier im Thread ja auch eigentlich gar nicht gehen. Immerhin geht's hier um Annegrätsch Krampf-Karpfenbauer und ihre Äußerungen. Wenn du möchtest, können wir die Diskussion gern via PM weiter führen.