Call of Duty: Kriegsreise statt Call of Duty - Wie ein Vater seine Kinder aufklärte

MaxFalkenstern

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tommy1977

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Ich ziehe vor diesem Mann den Hut! Der letzte Satz im Artikel spiegelt das wieder, was ich seit Jahren dieser ewig andauernden Diskussion über "Killerspiele" entgegensetze. Der Mann hat die Zusammenhänge erkannt und genial darauf reagiert. Sicher hat er als Journalist einige Möglichkeiten mehr, als der Otto-Normal-Urlauber, aber selbst dafür zeigt er eine Alternative auf...in Form eines Buches. *daumenhoch*
 

Wynn

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Jetzt dürfen die kinder erstmal die nächsten 10 jahre zum psychiater gehen um das Trauma zu verarbeiten.

solchen eltern sollte man die kinder entziehen
 

philipp141294

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Jetzt dürfen die kinder erstmal die nächsten 10 jahre zum psychiater gehen um das Trauma zu verarbeiten.

solchen eltern sollte man die kinder entziehen

Du hast das nicht verstanden, oder? Er hatte nicht gewusst, dass da ein neuer Krieg ausbrechen würde.
 

MusikerMandel99

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Jetzt dürfen die kinder erstmal die nächsten 10 jahre zum psychiater gehen um das Trauma zu verarbeiten.

solchen eltern sollte man die kinder entziehen

Und was ist mit den Eltern, die ihren Kindern die USK-18 Titel kaufen? Mein Guter, das sind keine Empfehlungen, das sind Richtlinien. Daran hat man sich zu halten, jede Verletzung und Weitergabe an Minderjährige ist strafbar.

Unsere Kinder sind doch gar nicht mehr sensibel für das Thema Krieg. Jeden Abend in den Nachrichten wird man mit unzähligen Bombenanschlägen, Kriegshandlungen und Waffenlieferungen beschallt. Danach umdrehen tun wir fast gar nicht mehr. Dieser Mann hat versucht seinen Kindern Krieg zu zeigen, das was die beiden so gerne vor dem LCD gespielt haben. Das hinter den unzähligen virtuellen abgemetzelten Soldaten im echten Leben auch Familien stehen, das zeigt dir kein CoD der Welt. Und diese paar schockierenden Szenen, wie z.B. der Bombenanschlag im CoD MW3 wo eine Familie umkommt, das ist keine Seltenheit, dass ist viel häufiger anzutreffen als ein Soldat der unzählige Regimenter feindlicher Soldaten mit 5 Magazinen nieder ballert.

Also nicht so schnell aus der Hüfte schiessen, Cowboy.
 

RedDragon20

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Jetzt dürfen die kinder erstmal die nächsten 10 jahre zum psychiater gehen um das Trauma zu verarbeiten.

solchen eltern sollte man die kinder entziehen

Zu dem Zeitpunkt war da kaum was los. ^^ Der Konflikt brach danach (wieder) aus.
 

Shadowskin

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Spiel = Spiel

Film = Film

Realität = Das was wir mit unseren Mitteln daraus machen.
 

Shadowskin

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.... ich vergesse jedesmal wieder das auch wenn man Enter drückt alles in einer Zeile endet.... also Kommas nochmal dazu denken :)
 

Kinorenegade

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Es wäre schön wenn dieses Beispiel schule machen würde. Man muss ja nicht gleich in ein Krisengebiet reisen aber wenn ein Kind meint, es sei alt genug um solche Spiele zu spielen dann ist es auch alt genug sich zusammen mit den Eltern einige Weltkriegs-Dokumentationen und aktuelle Nachrichten anzuschauen. Oder die ersten 20 Minuten von "Der Soldat James Ryan". Das mag für manche jetzt zu brutal sein aber wenn Kinder meinen Krieg spielen zu müssen, sollten sie auch sehen wie Krieg wirklich aussieht.
Und dazu gehört nun einmal den Kindern den Unterschied zu zeigen zwischen einem Battlefield-Toten und einem echten zerfetzen Körper.
In welchem Alter das stattfinden sollte hängt natürlich vom Gemütszustand des Kindes ab aber ich finde das sollte genauso ein Thema in der Erziehung sein wie sexuelle Aufklärung. Aber wir alle wissen ja, wie schlecht die meisten Eltern gerade bei DIESEM Thema sind. Da versuche ich mir mal nicht vorzustellen, wie das beim Thema Krieg aussieht.
 

Fireball01

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Ähm, das Spiel ist ab 18 ? Keine Diskussion oder Ausflug. AB 18 !!!
 

Kinorenegade

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Ähm, das Spiel ist ab 18 ? Keine Diskussion oder Ausflug. AB 18 !!!

Das ist Bullshit. Ich glaube ein Besuch in Auschwitz mit den betreffenden Dokumentationen ist schlimmer. Und dort ist die Freigabe für den Besuch ab 14 Jahre !
Man sollte sich also nicht unbedingt an die FSK halten was das anbelangt. Das Leben ist wesentlich schlimmer als jedes Spiel.
 

MusikerMandel99

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Das ist Bullshit. Ich glaube ein Besuch in Auschwitz mit den betreffenden Dokumentationen ist schlimmer. Und dort ist die Freigabe für den Besuch ab 14 Jahre !
Man sollte sich also nicht unbedingt an die FSK halten was das anbelangt. Das Leben ist wesentlich schlimmer als jedes Spiel.

Doch man sollte sich an die FSK halten, genauso wie du dich an die STVO zu halten hast.
 

MisterBlonde

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Jetzt dürfen die kinder erstmal die nächsten 10 jahre zum psychiater gehen um das Trauma zu verarbeiten.

solchen eltern sollte man die kinder entziehen

Genau, am besten auch alle Schulen dichtmachen, die mit den Schülern nach Auschwitz fahren... Au Backe... Manchmal fehlen hier einem echt die Worte.
 

Kinorenegade

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Doch man sollte sich an die FSK halten, genauso wie du dich an die STVO zu halten hast.

Ich kenne niemanden... absolut niemanden der sich jemals an die Altersbeschränkungen gehalten hat. Egal ob das bei Filmen oder Spielen so war. Gerade aus diesem Grund sollte man mit seinen Kindern reden und nicht einfach auf das Alterslogo zeigen. Denn die Kids werden sich das Zeug sowieso anschauen oder spielen... ob wir wollen oder nicht. Gerade deshalb ist es wichtig so früh wie möglich darüber zu reden.
Und schön, das du die STVO erwähnt hast.... die wird ja auch von allen (insbesondere von vielen "Erfahrenen") so schön eingehalten und deshalb werden auch in diesem Land keine Bußgelder vergeben (Sorry... kleiner Anflug von Sarkasmus).
 

RedDragon20

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Man sollte sich natürlich an die Jugendfreigabe halten. Aber hier geht es um die Aufklärung an sich und auch nicht darum, ob ein Kind Realität von Fiktion unterscheiden kann oder nicht. Die Kinder wollten CoD spielen und machten sich erst keine Gedanken um die Hintergründe eines Krieges. Papa hat sie aufgeklärt und nun sehen sie es kritischer. Ich sehe, abgesehen vom Jugendschutz, keinen Grund, dass man sie CoD nicht mehr zocken lassen sollte, wenn sie wollen. Man sollte das ganze vielleicht auch etwas differenzierter betrachten, als es Fireball01 und Musikermandel99 tun. ;) Der Vater hat vielleicht ein bisschen drastisch, aber richtig gehandelt und nicht stumpf auf den Jugendschutz gepocht. Das bringt nämlich auch wenig.
 

USA911

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Ist genau das was viele Eltern nicht machen. Sich mit den Kindern und den Thematiken derer Spiele auseinanderzusetzen. Die Reise ist zwar etwas übertrieben, aber er hat den Kindern erklärt was Sie spielen und was der Unterschied zum echten Leben ist. Solange die Eltern mit den Kindern solchne Spiele spielen oder sich damit auseinander setzen, können diese Kinder auch mit spielen umgehen, die so nicht für Sie gedacht sind!
 

Batze

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Hat er genau richtig gemacht.
Viele hier pochen ja so sehr auf den Jugendschutz. Aber mal ehrlich, kein Kiddi interessiert es was da auf der Verpackung steht.
Es wird gespielt was gerade in der Schule und in der Clique in der Szene in ist.

Ja, auch die Medien tragen natürlich eine gehörige Portion dazu bei.
Werbung, psycho Tricks, Glorifizierungen u.s.w.
Al das wirkt doch schon im Vorschulalter auf die Kleinen ein.

Kann man es nicht selbst zu Hause spielen, es gibt genug sogenannte Freunde die alles haben und spielen, geht man eben dort hin.
So ist eben die Realität.
Ohne solche Väter wird sich auch nie etwas ändern. Sowas sollte Schule machen, zumindest in Sachen Aufklärung.

Aber was passiert, nichts, der nächste Gau steht doch schon vor der Haustüre, dann heißt es wieder, ja ja, diese Shooter Zocker.
Die wirklich Schuldigen, nämlich in den allermeisten fällen die Eltern, da spricht dann mal wieder niemand von.
Will ja auch niemand hören wenn es so viel einfacher ist.
 

Dum1Dum

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Die Kinder sind 10 und 11! Wenn ein 14-Jähriger anfängt COD zu spielen oder so ist das zwar immer noch nicht richtig, aber mit 11 kann doch kein Kind einschätzen was da abläuft. Dass der Vater da überhaupt dran gedacht hat die zu kaufen (auch wenn sein Vorgehen sicherlich effektiver war als jedes Verbot).
Das sage ich als jemand, der seinen ersten Shooter mit kurz vor 15 gespielt hat, und zwar Battlefront (und ich fühle mich immer noch schuldig wegen der Menschen, die auf dem Todesstern gestorben sind ^^)
 

PCamateur

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Ein klares: "Nein, das Spiel ist ab 18 und du bist 10!" hätte es zwar auch getan, aber so kann man es natürlich auch lösen. Vielleicht ein bisschen drastischer Weg zur Aufklärung, aber das ist mehr als die meisten Eltern heute machen. Beobachte ich öfter in diversen Elektromärkten, wie die Eltern für ihre Kinder die Spiele ab 18 kaufen. Zuerst mit dem Thema auseinandersetzen und als Elternteil individuell beurteilen, ob das Kind das Spiel haben kann.

Aber cool, dass der Vater seine Möglichkeiten nutzt. Generell würde es vielen Kindern nicht schaden, sich mit den Hintergründen auseinanderzusetzen. Vorzugsweise natürlich mit den Eltern.
 

Neawoulf

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Halte ich aus verschiedenen Gründen gar nichts von:

- Egal, ob vorher der reale Krieg bekannt ist oder nicht: Solche Spiele gehören nicht in Kinderhand
- Lieber sollte er seinen Kindern den Unterschied zwischen Realität und Computerspiel beibringen
- Traumatische Erfahrungen im Krieg können auf Erwachsene heftige Folgen für den Rest ihres Lebens haben. Für Kinder erst recht.
- So eine Reise ist einfach nur saugefährlich und völlig unnötig
 

Hoodium

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Ok, also das kleine Kind hat ein Luftgewehr (!) und würde damit nach der Reise am liebsten direkt zurück fliegen um zu kämpfen...

...und dennoch meinen viele die Reise hat genau was bewirkt? Sicher sicher =)

Ja, sie wollen kein COD mehr spielen, sie wollen jetzt mit echten Waffen für echte Ziele kämpfen.
Ein hoch auf den Vater.
 

Hoodium

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Es wäre schön wenn dieses Beispiel schule machen würde. Man muss ja nicht gleich in ein Krisengebiet reisen aber wenn ein Kind meint, es sei alt genug um solche Spiele zu spielen dann ist es auch alt genug sich zusammen mit den Eltern einige Weltkriegs-Dokumentationen und aktuelle Nachrichten anzuschauen. Oder die ersten 20 Minuten von "Der Soldat James Ryan". Das mag für manche jetzt zu brutal sein aber wenn Kinder meinen Krieg spielen zu müssen, sollten sie auch sehen wie Krieg wirklich aussieht.
Und dazu gehört nun einmal den Kindern den Unterschied zu zeigen zwischen einem Battlefield-Toten und einem echten zerfetzen Körper.
In welchem Alter das stattfinden sollte hängt natürlich vom Gemütszustand des Kindes ab aber ich finde das sollte genauso ein Thema in der Erziehung sein wie sexuelle Aufklärung. Aber wir alle wissen ja, wie schlecht die meisten Eltern gerade bei DIESEM Thema sind. Da versuche ich mir mal nicht vorzustellen, wie das beim Thema Krieg aussieht.

Genau, und wenn man die kleinen beim Cowboy und Indianer spielen erwischt? Auch direkt Echtaufnahmen vom Skalpieren zeigen? Von Niedergemetzelten Menschen auf beiden Seiten? Ja?
Wie? Ich dachte wenn ein Kind was spielt, muss es vorher traumatisiert werden.
Was ein Blödsinn, man muss Kinder vor extremen Gewaltdarstellungen schützen und sie nicht blind noch grausameren Bildern aussetzen um etwas in Spiele reinzuinterpretieren was da nicht reingehört.

Und btw, wenn du anfängst Kindern zerfetzte Körper zu zeigen wegen eines Videospiels, würdest du recht schnell merken das dort welche dabei sein werden, welche die Bilder auch noch geil finden und ihren Freunden zeigen wollen. Und das sind dann die richtig kaputten, die es nicht geben dürfte aber schon immer gab... und die wären auch vor 100 Jahren schon so drauf gewesen.

Und im übrigen, finde ich das BF und COD schlechte Beispiele sind. Spiele wie GTA/Watch Dogs/Saints Row wo man fröhlich Gewaltfantasien an Unschuldigen nachgehen kann sind die Spiele, die kein unter 18 Jähriger je in die Hände kriegen dürfte. Ein 15 Jähriger der nen Multiplayer Shooter spielt ist für mich erstmal komplett zu vernachlässigen im Vergleich zu einem 15 Jährigen der es toll findet Travor zu sein.
 

Protoscherge

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eine frechheit - deaboniert auf Youtube - überall mir reichts nur noch Werbung und Lags bei den Videos. Lebt wohl - obwohl NEIN STERBT EINEN QUALVOLLEN TOT
 

PCamateur

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Genau, und wenn man die kleinen beim Cowboy und Indianer spielen erwischt? Auch direkt Echtaufnahmen vom Skalpieren zeigen? Von Niedergemetzelten Menschen auf beiden Seiten? Ja?
Wie? Ich dachte wenn ein Kind was spielt, muss es vorher traumatisiert werden.

Meinst du nicht ernst oder? Ich glaube, da vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Und btw, wenn du anfängst Kindern zerfetzte Körper zu zeigen wegen eines Videospiels, würdest du recht schnell merken das dort welche dabei sein werden, welche die Bilder auch noch geil finden und ihren Freunden zeigen wollen.

Das sollte nicht sein und wird es bei einem differenzierten Gespräch und guter Aufbereitung mit z. B. Eltern normal auch nicht geben. Wenn du dem Kind die Bilder hinklatschst und sagst, mach damit was du willst, ist es klar, dass das Kind damit nix anfangen kann.

Und im übrigen, finde ich das BF und COD schlechte Beispiele sind. Spiele wie GTA/Watch Dogs/Saints Row wo man fröhlich Gewaltfantasien an Unschuldigen nachgehen kann sind die Spiele, die kein unter 18 Jähriger je in die Hände kriegen dürfte. Ein 15 Jähriger der nen Multiplayer Shooter spielt ist für mich erstmal komplett zu vernachlässigen im Vergleich zu einem 15 Jährigen der es toll findet Travor zu sein.

Find ich nicht. GTA V und Saints Row haben einen gewissen Sarkasmus, gesellschaftskritik, Humor, Satire, etc. dabei. Vor allem Saints Row natürlich komplett überzeichnet. Mit schrägen Charakteren und lustiger Story. Die Spiele nehmen sich selbst nicht zu 100% ernst. Wobei es natürlich wieder am Spieler liegt, ob er das dahinter versteht oder nicht.
BF und CoD befassen sich mit Krieg. Einer ernsten Thematik, weitgehend humorfrei (außer vllt. Bad Company Teile). Dabei ist nicht relevant ob die Konflikte, die die Spiele darstellen real sind, denn sie könnten es ja prinzipiell sein (vllt mit leichten Änderungen im Szenario). Bei solchen Spielen finde ich es schon wichtig, dass man dem Kind den Hintergrund erklärt und dass es sowas wirklich gibt.
Bei diesem Beispiel ging es ja nicht darum, dass die Kinder den Unterschied zwischen Spiel und Realität erkennen, sondern mehr um die Erklärung des Hintergrunds, der ja nicht witzig ist. Sowas fällt bei einem Saints Row weg.

Btw. in Hände von Kindern gehört kein Titel mit einem roten Siegel vorne drauf.
 

UthaSnake

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Was ich mir vorstellen kann, ist, dass es dem Vater nicht nur um ein Verbot oder die Hinterfragung eines Videospiels ginge.
Vielleicht dachte er sich auch, dass seine kleinen Söhne jetzt Krieg am PC spielen wollen, bedarf einer Hinterfragung des Kriegs.
Er wird ja sicherlich mit seinen Söhnen über die Gewalt dort geredet haben und über die schelchten Zustände des Landes. Er wird sie sicherlich nicht nur den (besonders für 10 & 11 Jährige) schrecklichen Bildern kommentarlos ausgesetzt haben.
Vielleicht ging es ihm viel mehr um eine langwierige Auseinandersetzung und Hinterfragung der Themen Gewalt und Krieg. Die Kinder sollen somit noch mit (bspw.) 16 und 17 von dieser Reise "gut" haben und sich mit der Thematik auseinander setzen, sollten diese (wie jeden tag) in den Nachrichten erscheinen.
Vielleicht wollte er einfach keine Kinder die sich mit der Bild (oder vergleichbares) "bilden" und stumpf leere, unüberlegte und "nachgeplapperte" Phrasen rufen wie "Ich bin gegen Krieg!"
Ja...ach!
Wir sind alle gegen Krieg, aber würde es keine Kriege geben, hieße das nicht das die Welt dann ein besserer Ort wäre: Siehe die Isis! Wir können sie auch machen lassen und uns nicht einmischen und die Waffen niederlegen weil wir ja alle gegen Krieg sind - und was erreicht so eine Terorgruppe dann?

Wie gesagt, vielleicht lag dem vater weniger daran seine Kids vom Cod (und Konsorten) fernzuhalten und mehr sie für schlimme Theman zu sensibilisieren.
Krieg und Gewalt gehört leider zu unserer Welt und Kinder nehmen diese auch wahr (und sei es durch die Tagesschau), also ist es auch gut wenn man sich Eltern mit ihnen zusammensetzt und mit ihnen darüber redet - anstatt ihnen ein Cod zu kaufen in dem die Protagonisten nur rufen: "Mach die Drecksschweine fertig!" "Zeigen wir ihnen das wir keine Angst haben!" "Auf in den Kampf!" etc...
jaja...hurra hurra - es geht endlich wieder in den Krieg!
 

RedDragon20

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Halte ich aus verschiedenen Gründen gar nichts von:

- Egal, ob vorher der reale Krieg bekannt ist oder nicht: Solche Spiele gehören nicht in Kinderhand
- Lieber sollte er seinen Kindern den Unterschied zwischen Realität und Computerspiel beibringen
- Traumatische Erfahrungen im Krieg können auf Erwachsene heftige Folgen für den Rest ihres Lebens haben. Für Kinder erst recht.
- So eine Reise ist einfach nur saugefährlich und völlig unnötig

- richtig, solche Spiele gehören zu allererst nicht in Kinderhand
- Den Unterschied zwischen Realität und Fiktion erkennen Kinder schon im Vorschulalter. Es geht auch gar nicht darum, ob sie es unterscheiden können ode rnicht. Es ging dabei um die Aufklärung darüber, was Krieg bewirkt und was für Folgen Krieg hat.
- Zu dem Zeitpunkt war gar kein Krieg, bzw. er ruhte
- In Israel gibt es auch friedlichere Gegenden. Wie im Artikel steht, waren sie auch in Museen usw.

Ok, also das kleine Kind hat ein Luftgewehr (!) und würde damit nach der Reise am liebsten direkt zurück fliegen um zu kämpfen...

...und dennoch meinen viele die Reise hat genau was bewirkt? Sicher sicher


Ja, sie wollen kein COD mehr spielen, sie wollen jetzt mit echten Waffen für echte Ziele kämpfen.
Ein hoch auf den Vater.
Dass das Kind mit dem Luftgewehr die anderen Kinder verteidigen wollte, ist zwar keine richtige, aber doch eine absolut verständliche Reaktion. Würdest du daneben stehen und diplomatisch bleiben, wenn neben dir jemand zusammengeschlagen wird? Du würdest (ein wenig Zivilcourage vorausgesetzt) gleiches mit gleichem bekämpfen, um das Opfer zu verteidgen. Aber mal ein kleines Zitat dies bezüglich aus dem Artikel, den du offenbar nicht ganz gelesen hast:
Der Vater klärte ihn dann darüber auf, dass einer der Gründe für die Krisensituation in Israel gerade Waffen wären. Eine weitere Waffe würde die Probleme vor Ort auch nicht lösen.
Und wenn die Kinder es so weit kapiert haben, dass sie CoD gar nicht mehr spielen wollen, dann haben sie auch das kapiert. ^^

Diese Reise war eine eher drastische Maßnahme. Aber ich bezweifle, dass der Vater sich dabei nichts gedacht hat. Er wird seine Kinder schon ausreichend aufgeklärt haben, sodass sie sich kritisch mit dieser Thematik befassen. Und ich glaube kaum, dass er sie in die echten Krisengebiete Israels mitgenommen hat. So blöd ist kein Menschn. ^^ Aber stur auf das Jugendschutzgesetz zu pochen und zu sagen "Nein, das Spiel ist ab 18! Ihr kriegt es nicht!" reicht einfach nicht. Ein Verbot, nur weil es eben so ist, reicht niemals. Und deswegen halte ich es für eine gute Idee, dass der Vater die Kinder so aufklärte und es ihnen anhand eines recht anschaulichen Beispiels verdeutlichte. ^^
 
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Hoodium

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Find ich nicht. GTA V und Saints Row haben einen gewissen Sarkasmus, gesellschaftskritik, Humor, Satire, etc. dabei. Vor allem Saints Row natürlich komplett überzeichnet. Mit schrägen Charakteren und lustiger Story. Die Spiele nehmen sich selbst nicht zu 100% ernst. Wobei es natürlich wieder am Spieler liegt, ob er das dahinter versteht oder nicht.
BF und CoD befassen sich mit Krieg. Einer ernsten Thematik, weitgehend humorfrei (außer vllt. Bad Company Teile). Dabei ist nicht relevant ob die Konflikte, die die Spiele darstellen real sind, denn sie könnten es ja prinzipiell sein (vllt mit leichten Änderungen im Szenario). Bei solchen Spielen finde ich es schon wichtig, dass man dem Kind den Hintergrund erklärt und dass es sowas wirklich gibt.
Bei diesem Beispiel ging es ja nicht darum, dass die Kinder den Unterschied zwischen Spiel und Realität erkennen, sondern mehr um die Erklärung des Hintergrunds, der ja nicht witzig ist. Sowas fällt bei einem Saints Row weg.

Das ist ebend der Irrtum, das trifft nur auf "normale" Menschen zu. Es gibt Menschen die sehen da keinen Sarkasmus, keine gesellschaftskritik, keine Satire...die nehmen das 100% für voll (in Ihrer kleinen Wunderwelt) und gehen darin auf ihre Gewaltfantasien auszuleben. Das Problem waren die 99% normalen Menschen nie gewesen, die können alles schon ganz gut selbst einordnen, das Problem ist das andere Prozent.

Und es tut mir leid, aber was ist besser - Kinder zu jungen, starken, lächelnden Soldaten zu bringen um vorm Panzer Fotos zu schießen (ja, es ist überhaupt kein Wunder wenn die Kinder nach so einem Trip am liebsten direkt selbst für ein paar Jahre unterschreiben wollen würden), oder dem Nachwuchs das einfachste Beispiel überhaupt klar zu machen.

"Wie oft bist du in den Spielen gestorben? In der Realität nur einmal, da gibt es keinen Respawn"... da wird denen auch recht schnell klar, das niemand Rambo ist, wer BF spielt weiß, es ist viel Glückssache und sterben tut man immer.
Kinder sollten solche Spiele wegen der Gewaltdarstellung nicht spielen, das Spiel ansich (der Multiplayer Teil) ist wie früher im Garten mit Erbsenpistolen schießen, deswegen will keiner zur Fremdenlegion.
Darum ist sowas wie Plants vs Zombies ja auch ab 12... das Spielprinzip als solches ist NICHTS anderes wie Räuber und Gendarm, Ritter spielen, oder ebend Cowboy und Indianer. Pew pew pew...
Man darf und sollte da nicht sonstwas reininterpretieren.
 

Bonkic

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schöne story...nur glaub ich kein wort davon.
 

Vordack

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Jetzt dürfen die kinder erstmal die nächsten 10 jahre zum psychiater gehen um das Trauma zu verarbeiten.

solchen eltern sollte man die kinder entziehen

Schwachmat.

Du hast Recht, Kinder soll man in einem Glashaus erziehen damit sie möglichst wenig von der Welt verstehen und im Leben dann nur falsche Entscheidungen treffen. Moment, das spassiert ja zu 90% schon in Deutschland wegen Idioten wir Dir :B
 
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