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Breivik-Prozess: "Habe mit Modern Warfare 2 das Töten trainiert"

Auch Bücher und Filme gehören zur Diskussion. Ein Spiel hat eben den "gefährlichen Pluspunkt", Gewalt als angedeutetes Ego zu erleben/durchzuführen. Ich weiß nicht, inwiefern das aus psychologischer Sicht von Bedeutung ist.

Aber was willst du mit dieser Diskussion bezwecken?
Darüber zu diskutieren bringt unterm Strich genau so viel wie die Diskussion hier im Forum (garnichts).

Ob die Leute dazu ihre Meinung äussern oder nicht ist völlig irrelevant.
 
Aber was willst du mit dieser Diskussion bezwecken?
Darüber zu diskutieren bringt unterm Strich genau so viel wie die Diskussion hier im Forum (garnichts).

Ob die Leute dazu ihre Meinung äussern oder nicht ist völlig irrelevant.

Es ging darum, dass es zu einer Mediendiskussion kommt. Und unsere Medienlandschaft ist durchaus dazu in der Lage, Denkprozesse in Gang zu setzen. Letztendlich ist ein Problem bzw die Debatte um dessen Lösung der Ansatzpunkt für Besserung.
 
Bei Wikipedia steht ja z.B.:

"Unter dem Pseudonym Andrew Berwick stellte Breivik einen über 1500-seitigen Text mit dem Titel 2083: A European Declaration of Independence (2083: Eine Europäische Unabhängigkeitserklärung) zusammen und versandte ihn kurz vor den Anschlägen an 1003 E-Mail-Empfänger."

Wie will er den Text denn geschrieben haben, wenn er angeblich bis zu 16 Stunden am Tag gespielt haben soll? Das ergibt doch schon aus der Sicht überhaupt keinen Sinn ;-)

Und ich hoffe der Kerl bekommt eine richtig harte Strafe. Jemand, der so etwas tut, der sollte nie wieder auch nur einen Fuß in die Freiheit setzen dürfen. Der gehört für immer eingesperrt.
 
Deine Anstriche benennen übrigens ausschließlich Gewalt in Medien. Auch Bücher und Filme gehören zur Diskussion.
Ich hab doch Bücher und Filme genannt ... :confused:
Und "Gewalt" ist natürlich das Thema, da "Gewalt" a) DER Kritikpunkt an "Killerspielen" ist und b) die News diesen Faktor als Grundlage hat.

Ein Spiel hat eben den "gefährlichen Pluspunkt", Gewalt als angedeutetes Ego zu erleben/durchzuführen. Ich weiß nicht, inwiefern das aus psychologischer Sicht von Bedeutung ist.
Ich sehe eher eine größere Gefahr bei Filmen: Bei entsprechender Handlung könnte man davon ausgehen, daß Teile der Handlung das echte Leben widerspiegeln und gewisse Eigenschaften der Protagonisten erstrebenswert sind. (zB die Skrupellosigkeit eines Jack Bauer)

Bei einem Spiel hingegen ist a) durch die Präsentation (Es gibt immer noch kein Spiel, bei dem die gesamte Spieldarstellung komplett realistisch wirkt) und b) durch die Steuerung via Maus/Tastatur/Gamepad immer klar, daß das, was dort passiert, nicht die Wirklichkeit darstellt.
 
Dieser Mann ist krank und vorallem voll zurechnungsfähig, wehe ein psychologe behauptet nochmal was anderes. Menschen wie er gehören nicht in eine Psychatrie, wo man versucht ihn auf irgendwelchen Wegen zu resozialisieren, sondern direkt in den Knast.
Ich finde solche Internet-Hobby-Psychologen immer sehr amüsant. Das die Öffentlichkeit vor so jemanden geschützt werden muss ist klar, aber Urteile über seine psychische Verfassung sollte man dann doch lieber Fachleuten überlassen und nicht jemandem der lediglich mal ein par TV-Ausschnitte und News-Texte über dem Täter kennt.

21 Jahre Knast wären ja für so eine Tat auch recht mild (pro Mord ein 1/4 Jahr). In Norwegen gibt es scheinbar auf Massenmord einen Mengenrabatt. :-D
 
Es ging darum, dass es zu einer Mediendiskussion kommt. Und unsere Medienlandschaft ist durchaus dazu in der Lage, Denkprozesse in Gang zu setzen. Letztendlich ist ein Problem bzw die Debatte um dessen Lösung der Ansatzpunkt für Besserung.

Was genau soll sich bessern? Glaubst du durch die Debatte lässt der eine Mensch unter den restlichen 100Mio. von seiner Geisteskrankheit ab?

Das Problem liegt nicht darin, dass Spiele, Filme und sogar Bücher Menschen in ihrem Handeln beeinflussen, das Problem liegt darin, dass Geisteskranke davon beeinflusst werden können.

Und da der Grossteil der Menschen geistig einer gewissen als gesund definierten Norm Entsprechen, trifft das Problem nur einen sehr geringen Teil der Bevölkerung.

Und da dieser Teil so gering ist, löst sich das Problem in jeder noch so sozialen Demokratie praktisch in Luft auf.
 
Fairer Prozess ist wichtig und muss durchgeführt werden, nur muss das nicht vor den Augen der gesamten Welt passieren und so eine Bühne zur Selbstprofilierung geschaffen werden...
Sehe ich auch so. Ein öffentlicher Prozess ist genau das, was Brevik wollte. Der Typ ist ideologisch brandgefährlich - weil er eben nicht den üblichen "dummen, einfältigen" Nazi darstellt, wie beispielsweise "unsere" NSU. Das haben scheinbar viele noch nicht erkannt.

Ich befürchte, wir werden in den nächsten Jahren mehr als nur einen Nachahmungstäter sehen.
 
Ja, das ist klug und so mache ich es bei wirklich langen Texten.
Aber meistens bin ich dafür zu faul. Passiert ja auch nur sehr selten, dass was "verschwindet". Aber es kommt leider immer noch vor.
Ich mache es so, Strg A, Strg C. ;-)

Zum Thema, man kann Krank, aber trotzdem zurechnungsfähig sein. Ich schätze er hat eine extreme narzisstische Störung.
Im schlimmsten Falle kann eine extreme narzisstische Störung im Selbstmord enden („Niemand liebt mich, niemand versteht mich...jetzt werde ich es ihnen zeigen!). Auch viele der schlimmen und schlimmsten Gewaltverbrechen geschehen aus einer narzisstischen Kränkung heraus
 
Was soll man zu diesem Nazischwein noch sagen?
Unglaublich was der für eine Bühne bekommt....

Mal schauen wann uns die Hollywoodfassung vom Breivik-Fall über die Leinwänder huscht!
 
Und wenn man danach geht, von welcher Sache sich ein krankes Hirn Inspirationen holen könnte, dann müsste man ja fast alles verbieten. Dann dürfte man keine Bücher mehr lesen, keine Computerspiele mehr zocken, keine Musik mehr hören...Und auch wenn es darum geht, was man als Waffen nutzen könnte. Dann dürfte man keine Messer mehr in der Küche nutzen, keine Laptops mehr, weil das könnte man jemandem ja auch über die Birne ziehen. Ein krankes Hirn wird immer irgendwas finden, woran es sich aufgeilen und aufpushen kann. Das lässt sich aus logischer Sicht schon gar nicht verhindern.
 
Sehe ich auch so. Ein öffentlicher Prozess ist genau das, was Brevik wollte. Der Typ ist ideologisch brandgefährlich - weil er eben nicht den üblichen "dummen, einfältigen" Nazi darstellt, wie beispielsweise "unsere" NSU. Das haben scheinbar viele noch nicht erkannt.


Ich befürchte, wir werden in den nächsten Jahren mehr als nur einen Nachahmungstäter sehen.
Also ich habe ehrlich gesagt noch nicht mitbekommen, dass man ihn als Helden feiert. Selbst radikale Anhänger brauner Ideologien können mit diesem "seltsamen Vogel" nicht viel anfangen. Aber der durchschnittliche Terrorist, kann sicher noch viel von so jemanden lernen, bei der Erfolgsquote. :-D
 
Also ich habe ehrlich gesagt noch nicht mitbekommen, dass man ihn als Helden feiert. Selbst radikale Anhänger brauner Ideologien können mit diesem "seltsamen Vogel" nicht viel anfangen. Aber der durchschnittliche Terrorist, kann sicher noch viel von so jemanden lernen, bei der Erfolgsquote. :-D
Das liegt daran, weil Brevik ideologisch überhaupt kein "Nazi" ist. Wenn man mal seine Ausführungen verfolgt hat, ist sein Weltbild weder rassistisch noch "expansionistisch" (dh. ich will XY erobern). Statt dessen wünscht er sich eine Art böses Spiegelbild der EU. Dh. ein freies, "christliches" Europa ohne Einwanderung aus anderen Kulturkreisen. Könnte man als Euro-Nationalismus 2.0 beschreiben.

Seinen Massenmord wird wohl jeder vernünftige Mensch verurteilen. Sein ideologisches Grundgerüst trifft dagegen genau einen Nerv der Zeit und wird wahrscheinlich von einer nicht kleinen Menge an Europäern geteilt - man muss nur mal ein Blick auf einschlägige Seiten werfen (youtube, Kommentare unter Artikeln etc.) Und wie man aus dem Interview seinen US-"Fans" entnehmen konnte, hat er wohl mehr als nur ein paar Bewunderer. Und es werden durch diesen öffentlichen Prozess sicher nicht weniger. Da brauchen nur ein paar halbwegs fähige Spinner bei sein, und schon gibt es die nächsten Anschläge.
 
Also ich habe ehrlich gesagt noch nicht mitbekommen, dass man ihn als Helden feiert.

In dem Spiegel-Artikel den ich auf Seite 3 verlinkt habe ist die Rede von "hunderten Briefen" voller Unterstützung die Breivik während seiner Haft zugeschickt bekommen hat. Es gibt eben leider doch ziemlich viele Leute die für diese Art von Ideologie empfänglich sind.
 
das musste ja mal wieder sein..
dauert keine 2 Tage bis wieder ein neues Killerspielverbot kommt.

Ich find das so lächerlich. Durch Spiele lernt man nicht töten... als könnte man mit einer Waffe umgehen wenn man Call of Duty oder Battlefield gespielt hat! So ein quatsch. Nur Erfahrung an der richtigen reellen Waffe kann einen die nötige Erfahrung bringen. Auch lehren Spiele nicht wie man Sprengsätze baut...

aber wie immer werden dann die armen Spieler wovon immerhin 99,99% keine Ammokläufer sind bestraft weil ein paar wenige von Millionen einmal im Jahr meinen sie müssten alle abknallen.

Da kann man ja auch gleich Raucher, die öffentlich rauchen ins gefängnis stecken weil sie ja langsam alleum sich herum durch passivrauchen töten und das um den Faktor 30 höher als bei Ammokläufen oder Breviks Wahnsinn...

ich find das so lächerlich.

Aber wie die Erfahrung zeigt wird es schon in den nächsten Tagen wieder zu Verbotsforderungen kommen
 
Breivik hat definitiv eine Störung, er sieht die Welt krankhaft anders, als sie in Wahrheit ist, eine Art shizophrener Verfolgungswahn. Aber trotzdem kann er schuldfähig sein, denn selbst wenn jemand überzeugt davon ist, dass um ihn herum nur zB böse Feinde sind, ist eine solche Tat am Ende bewusst durchgeführt worden, allein die ganze Planung spricht eben genau dafür - ob die Opfer dann unschuldige Teenager oder wirklich böse Feinde waren, spielt dann keine Rolle für seine Schuld. Nur wenn sein Wahn so tiefgreifend ist, dass er unfähig war, anders zu handeln (zB so was wie Stimmen im Kopf, die man nicht loswird, oder wenn er in jeden Einzelfall nachgewiesenermaßen davon überzeugt war, dass sein Opfer gerade in Tötungsabsicht mit einem Messer auf ihn zurennt oder so was), wäre er schuldunfähig.

Und so oder so: es geht im Endeffekt eh nicht darum, dass und wie lange er für seine Tat büßt, sondern es geht darum, wie lange man ihn wegsperrt, weil er gefährlich ist - die 21 Jahre sind da halt theoretisch das Höchstmaß, aber auch in Norwegen kann (und wird) man ihn dann weiterhin in Gewahrsam behalten, bis er schwarz wird.

Die beste Strafe für ihn wäre, dass man ihn in einen Trakt nur mit "Ausländern" einsperrt, aber vermutlich gibt es in Norwegen ganz entgegen seines Wahns in Wahrheit kaum "ausländisch" Straftäter...


btw: ich glaube nicht, dass er wirklich rechts "ist", sondern er ist gestört und hat sich dann einfach nur rechtes Gedankengut als "Heimat" ausgesucht - in den 70er Jahren wäre er vermutlich Linksterrorist geworden, und wenn er in einem muslimisch geprägten Vorort aufgewachsenen wäre, dann wäre er vielleicht auch "Islamist" geworden.
 
Ich sehe diese Debatte inzwischen ziemlich gelassen. Die Aussage eines Massenmörders kann ja höchstens den Anstoß für eine Diskussion geben. Der Inhalt der Diskussion muss mir ja nicht zwingend gefallen, aber so ist das nunmal mit Meinungsfreiheit :)

Auf Grund von Breiviks Aussage wird hier in D sicherlich kein Gesetz entschieden oder irgendwelche sonstigen Regeln eingeführt. Sie ist aber natürlich Munition für diejenigen die sich ohnehin für das Verbot oder Vergleichbares aussprechen. Die Fakten und Erkenntnisse aus den letzten Diskussionen haben jedoch nachwievor Bestand. Man darf sich da nich gleich verrückt machen lassen. Was passieren wird ist, dass es jetzt halt wieder die üblichen Stimmen geben wird, die sich für ein Verbot oder wenigstens eine Einschränkung stark machen auf der einen Seite, auf der anderen Seite dann wiederum die Stimmen die da laut widersprechen. Das beste ist, wenn die ganze Sache in Ruhe und objektiv diskuttiert wird.
Für uns Spieler bleibt im Prinzip nur, da sachlich zu argumentieren und keinen Shitstorm loszutreten. Dann kommt da auch aller Wahrscheinlichkeit was vernünftiges bei raus.
 
Was genau soll sich bessern? Glaubst du durch die Debatte lässt der eine Mensch unter den restlichen 100Mio. von seiner Geisteskrankheit ab?

Ich rede nicht davon, Geisteskrankheit zu verhindern. Vielmehr geht es wahrscheinlich um das Thema Gewalt ansich, welches nicht genug reflektiert ist. Dabei sind Massenmorde doch nur der Gipfel des Eisberges bzw. die höchstmögliche Ausübungsform von Gewalt und PC-Spiele der aktuelle Trend, solche Debatten überhaupt ins Rollen zu bringen. Gleiche Diskussionen gab es, als Bücher die Welt eroberten. Gewaltverherrlichung über die Medien gibt es bereits auf dem Schulhof zwischen 5. Klässlern. Sei das über Pornografie, Videos oder eben Spiele, die für die Altersklassen eigentlich nicht zumutbar sind. Und über jedes neue Medium können immer neuere Inhalte bzw Formen von Gewalt an den Mann gebracht werden. Deswegen finde ich die Diskussion darüber, welche Darstellungsformen es denn unbedingt geben muss, recht angebracht. Es wird nicht mehr lange dauern, bis wir Videospiele über eine Brille erleben und dazu akrobatische Körperbewegungen im eigenen Wohnzimmer fabrizieren, ohne dabei Maus/Tastatur als letzten "Halt in der Realität" verwenden zu müssen. Die Schwelle zwischen Realität und Spiel schwindet immer mehr. Warum nicht jetzt schon anzweifeln und diskutieren, ob es eben wirklich Spiele geben muss, die einem alle Freiheiten lassen, keinerlei Grenzen mehr setzen oder im besten Fall moralisch fragwürdige Handlungen per Belohnungssystem herauskitzeln? Die Erziehung in einer Demokratie ist eben auch durch Grenzen gekennzeichnet - nicht durch Verwahrlosung, was fälschlicherweise zu oft mit "Meinungsfreiheit" verwechselt wird.


Das Problem liegt nicht darin, dass Spiele, Filme und sogar Bücher Menschen in ihrem Handeln beeinflussen, das Problem liegt darin, dass Geisteskranke davon beeinflusst werden können.

Und da der Grossteil der Menschen geistig einer gewissen als gesund definierten Norm Entsprechen, trifft das Problem nur einen sehr geringen Teil der Bevölkerung.

Und da dieser Teil so gering ist, löst sich das Problem in jeder noch so sozialen Demokratie praktisch in Luft auf.

Anfällig sind doch nicht nur "Geisteskranke", wie du sie so schön betitelst :-D Anfällig sind Menschen mit geringer Bildung, geringem sozialen Netzwerk, von Schicksalsschlägen betroffene, Mittellose / Frustrierte oder Kinder bzw. jene, die den geistigen Stand eines Kindes nie abgelegt haben usw. Das ist keine kleine Zahl der Bevölkerung. Allein das Bewusstsein, aktiv gegen unreflektierte Gewaltdarstellung und deren praktische Umsetzung vorzugehen, kann durch Killerspieldebatten geprägt werden - und sei es eben nur für eine kleine Zahl derer, die sich mit dem Thema beschäftigen - wie wir soeben im Forum ;-) Die Frage ist also: Warum können die "Geisteskranken" von solchen Spielen überhaupt beeinflusst werden? Wie - zum Henker - sind sie überhaupt an die Ware gekommen? Oder muss es eben wirklich sein, dass es derartige Formen der Gewaltdarstellung überhaupt gibt? Ich persönlich wäre bspw. bereit, mich mit weniger Blut in Spielen abzugeben. Das ist für mich kein Kriterium, um Spannung / Freude erleben zu können. Und ich bin auch nicht der Meinung, dass Spiele einen besonders hohen Aufklärungscharakter haben. Aber da streiten sich noch die Götter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das liegt daran, weil Brevik ideologisch überhaupt kein "Nazi" ist. Wenn man mal seine Ausführungen verfolgt hat, ist sein Weltbild weder rassistisch noch "expansionistisch" (dh. ich will XY erobern). Statt dessen wünscht er sich eine Art böses Spiegelbild der EU. Dh. ein freies, "christliches" Europa ohne Einwanderung aus anderen Kulturkreisen. Könnte man als Euro-Nationalismus 2.0 beschreiben.

ich bin kein extremismus-experte, aber ein rassist ist breivik natürlich schon.
nur ein nazi, oder zumidest das, was wir darunter verstehen, das ist er mit absoluter sicherheit nicht.

Sein ideologisches Grundgerüst trifft dagegen genau einen Nerv der Zeit und wird wahrscheinlich von einer nicht kleinen Menge an Europäern geteilt

das ideologische grundgerüst für solche taten liefern anzug-rassisten wie sarrazin und co.
dessen pamphlet wurde bekanntlich millionenfach verkauft. anhänger einer solchen geisteshaltung scheint es auch in unserer mitte also mehr als genug zu geben.
 
Breivik erreicht genau das was er möchte: Aufmerksamkeit!
Und diese Aufmerksamkeit möchte er mit allen Mitteln erhalten. Er möchte seine Vorstellungen verbreiten. Und indem er möglichst viele Leute verärgert und versucht Konflikte loszutreten (und das ja anscheinend auch schafft) möchte er seine Idee eines besseren Europas (ich lehne seine Idee ab) möglichst vielen Menschen näher bringen.
Er sollte meiner Meinung nach in eine geschlossene Psychatrie mit ständiger Überwachung eingewiesen werden. Das ist schliesslich eine Sache die er nicht möchte.
Er hat selbst gesagt, dass er dies fürchtet, da er dann womöglich an Glaubwürdigkeit verliert.
 
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