Sicher ist das zu verstehen. Aber ein "Vorbild"
kann alles mögliche sein:
- die befreiten Menschen in "Matrix", die Terroranschläge auf das System verüben ohne Rücksicht auf Verluste (die Wachmänner und Soldaten in der berühmten Lobby Szene sind ja auch nur Menschen, die in ihren Kapseln liegen und von Neo und Trinity ohne Reue getötet werden)
- "They Live", "Terminator", ... => "Mein Nachbar ist ein Terminator/Alien/... ich muss ihn aufhalten"
- Krimis, die potentielle Mörder/Verbrecher mit nötigen Details zur Planung des perfekten Verbrechens beliefern
- Bücher, in denen die verschiedensten Gräueltaten beschrieben werden, wie zB der Bibel
oder schlicht
- Reale Verbrechen, deren Täter bewundert werden
Und solange Menschen wie Breivik von den Medien eine Bühne geboten wird, die jedem potentiellen Nachahmer klarmacht, daß er so zu seinen 15 Minuten Ruhm kommen kann (und sei es post mortem), solange bringt es nicht das Geringste, über "Killerspiel" Verbote nachzudenken.
Dann können wir ja direkt die ganze Kultur der Menschheit auf Schlumpfniveau runterskalieren, denn irgendwer kommt mit Eindruck X bestimmt nicht klar.
zB meine Großmutter kommt mit Action und Fantasy Elementen in Filmen nicht klar - also zack: abschaffen ...?
Von zuviel Gewalt fang ich erst gar nicht an - davon hat sie im 2.WK genug mitgekriegt...
"Nicht klarkommen" fängt ja nicht erst bei Gewaltdarstellungen an -
hier haben YouTube Nutzer ja schon Probleme damit, wenn jemand auf einer Bühne Klavier spielt und seinen Gedanken freien Lauf lässt...