Blizzards Niedergang | Wie sich eine Firma in wenigen Jahren selbst zerlegt

CyrionX

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Sorry aber das ist ein peinlicher Titel..
Blizzard (ein Studio) wurde zerlegt. Von Activision (dem Publisher).
Wie sieht der Rest des Videos denn aus, wenn die Kernaussage schon nicht stimmt?
 

Batze

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Natürlich es es schlimm was da jetzt rausgekommen ist in Sachen Weiblicher Akzeptanz.
Aber was hier Hochgeschaukelt wird ist nur noch Peinlich. Hauptsache noch schnell auf den Anti Blizzard Train aufspringen um ja Klicks zu machen.
Sorry, aber das ist mehr als nur Verlogen.
Lassen wir mal den Vorwurf der körperlichen Beleidigungen im Raum stehen.

Allein bei PCG, wie auch @Bonkic schon rausgefunden hat, wie sieht es denn bei euch selbst mit Frauen in der Führungsspitze aus? Ziemlich Mager, oder?
Selbst hier im Forum meldet sich immer nur Eine Frau, @Maria Beyer-Fistrich, wo ist der Rest Eurer ach so breit gefächerten Frauen Belegschaft? Und kommt mir jetzt nicht damit es gibt keine Frauen in der Spielebranche.
Von 28 Menschen die bei euch im Redakteurs Team arbeiten sind es ganze Zwei Frauen, so eure eigene Aufzählung.
Wie sieht es denn da erst auf der Leiter weiter oben aus, wie viele Frauen sind es da? Auch weit weniger als 10%?
Bei Euch selbst gibt es doch nicht wirklich Frauen in Top Positionen. Räumt doch da selbst erstmal auf Euren Chefsesseln auf bevor ihr auf andere losgeht. Oder muss man bei euch so langsam mal die Frauenquote einführen damit sich da was ändert?

Sollen wir jetzt mal darüber einen Bericht machen, das PCG für Frauen nicht so viel übrig hat auf besseren Job Positionen oder um überhaupt einen Job als Frau bei euch zu bekommen?. Würdet ihr bestimmt nicht so dolle finden.

Also, ich finde es natürlich nicht gut was da bei Blizzard geschehen ist, aber bitte erstmal an die eigene Nase fassen und den Teppich vor der Haustüre kehren.
Danke.
 

xaan

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Sorry aber das ist ein peinlicher Titel..
Blizzard (ein Studio) wurde zerlegt. Von Activision (dem Publisher).
Wie sieht der Rest des Videos denn aus, wenn die Kernaussage schon nicht stimmt?
Niemand hat Blizzard gezwungen, sich an Activision zu verkaufen. Mit dem ganzen WoW-Geld hätten sie es garantiert nicht nötig gehabt. Niemand hat die beschuldigten Personen gezwungen, Mitarbeiterinnen zu belästigen. Niemand hat die Führungskräfte gezwungen, wegzusehen. Nichts von dem was bei Blizzard passiert ist wäre möglich gewesen, wenn die Entscheider bei Blizzard es nicht zugelassen hätten.

Allein bei PCG, wie auch @Bonkic schon rausgefunden hat, wie sieht es denn bei euch selbst mit Frauen in der Führungsspitze aus? Ziemlich Mager, oder?

Also als außenstehender sieht es für mich jetzt echt nicht so aus als hätte PCGames traditionell ein Problem mit gläserner Decke für Frauen.
"Von 2004 bis 2014 war sie die alleinige Chefredakteurin der PC Games, play⁴, N-Zone, X3, XBG Games (ab Mai 2012) und PlayBlu (von Mai 2012 bis zur Einstellung).

Von 2007 bis 2013 war sie zusätzlich Chefredakteurin der im gleichen Verlag erschienenen PC Action. "
 
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Batze

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Ja, aber die liebe Petra ist ja schon lange nicht mehr da und war auch nur eine unter einer Männerherrschaft.
Eigentlich die einzige.
Wo ist die Nachfolgerin? Oder zumindest mal etwas mehr Frauenpower.
Und wie man an Petra ganz gut sehen kann, weil sie ja auch lange dabei war, auch vor weit über 15 Jahren war Gaming schon lange keine Männerdomaine mehr. Oder es war nur ein Strategischer Schachzug da mal eine Frau walten zu lassen. Also das gibt es ja auch. Will ich jetzt aber PCG nicht unterstellen. Petra hatte immerhin gutes Fachwissen, mehr als man von so einigen anderen Redis hier behaupten kann. Leider.

Schade auch das sich hier im Forum außer @ZAM wenn er mal wieder seine Löschorgien unternimmt gegen Meinungen die nicht auf die Agenda passen (dafür sind doch die Mods eigentlich zuständig), und @MatthiasDammes kaum einer von der Redaktion auch zu ganz Normalen Themen mal meldet.
Eigentlich nur Matthias, der auch mal aus Fun hier reinschaut und seine Meinung abgibt in Sport, Musik usw. oder einfach nur mal labern. Macht sonst keiner außer er. Schade eigentlich.
 

CyrionX

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Niemand hat Blizzard gezwungen, sich an Activision zu verkaufen.
Doch, Vivendi Games.
Mit dem ganzen WoW-Geld hätten sie es garantiert nicht nötig gehabt.
Du meinst das Geld, das an den Publisher, also Vivendi ging.
Niemand hat die beschuldigten Personen gezwungen, Mitarbeiterinnen zu belästigen.
Stimmt, diese Beschuldigten Mitarbeiter, repräsentieren sie ganz Activision Blizzard? Nur Blizzard? Wer hat sie eingestellt? Waren sie schon vor der Übernahme Teil von Blizzard? 2004 waren es 400 Personen. Das war vor dem Aufkauf durch Activision von 2007. Gibt es aus deser Zeit Anschuldigungen? Wenn ja bitte her damit.
Jetzt sind es 4700. Wer kam also von wo alles dazu?
Gibt es echte Anschuldigungen gegenüber J. Allen Brack ausser, dass er versagt hat in jüngster Zeit alleine das Ruder rumzureissen? Ich lese zumindest von keinen.

Es scheint auch insgesamt keine Grenze zwischen "Bro-Talk" unter Männern , "Sis-Talk" unter Frauen und Sexismus mehr zu existieren, wohl aus der Angst selber als sexistisch angeprangert zu werden.
Also nicht, damit es dich schockt: Frauen reden auch nicht stets in Opernball Höflichkeit wie Mann es sich vorstellt.
Und das ist, solange es keinen verletzt und sich jeder bewusst ist, wie man wirklich darüber denkt, auch völlig in Ordnung.
Nichts von dem was bei Blizzard passiert ist wäre möglich gewesen, wenn die Entscheider bei Blizzard es nicht zugelassen hätten.
Die Entscheider die nach und nach gegangen sind? Oder auch ersetzt wurden?

Wenn du nicht mal wusstest wem Blizzard als Studio rechtlich und finanziell gehört (Bobby Kotick + Investoren) scheint dich das Thema auch nicht interessiert zu haben.
 
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Batze

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Also nicht, damit es dich schockt: Frauen reden auch nicht stets in Opernball Höflichkeit wie Mann es sich vorstellt.
Und das ist, solange es keinen verletzt und sich jeder bewusst ist, wie man wirklich darüber denkt, auch völlig in Ordnung.
Wenn ich bedenke, wie oft ich schon einen auf den Hintern geknallt bekam. Als Mann findet man das eventuell als Bestätigung, umgekehrt ist es Sexismus. Obwohl die meisten Frauen es genauso sehen. Oder ist jetzt schon ein Zuzwinkern in der Bar als Sexismus zu bewerten?
Schon komisch diese Welt. Vor allem wenn so einige auf einmal wegen einen Stubser aus der Höhle gekrochen kommen und das auf einmal als Sexismus jetzt bewerten wenn eine Frau mal nach vorne pirscht. Warum nicht vorher? Für so etwas gibt es Gewerkschaften, Betriebsräte, Vertrauenspersonen (auch Frauen) und auch Rechtsanwälte. Da kommen sie jetzt nach Jahren alle aus ihrer Höhle gekrochen. Und das in den USA wo sich jeder Anwalt nach sowas die Finger reibt und es Millionen Abfindungen gibt. Sehr Glaubwürdig das ganze.

Nicht falsch verstehen, echte permanente Angriffe egal gegen welches Geschlecht sind widerlich.
Aber von den eiskalten Frauen die es darauf ankommen lassen um die Leiter nach oben zu laufen, wieso stehen die nicht am Anschlag? Und davon gibt es jede Menge.
 

Nyx-Adreena

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Wenn ich bedenke, wie oft ich schon einen auf den Hintern geknallt bekam. Als Mann findet man das eventuell als Bestätigung, umgekehrt ist es Sexismus.

Keine Sorgen, Batze. Im diesem Fall berichten mittlerweile auch Männer von sexueller Belästigung (durch andere Männer) und die empfanden das scheinbar nicht als Bestätigung. Es geht also nicht nur um „die Frauen“.
Der Prozess wird zeigen, wie beschissen die Arbeitsbedingungen bei dieser Firma waren.

Und für Leute, die immer noch ankommen mit „ja warum haben sie sich denn nicht eher gemeldet“ empfiehlt es sich, vielleicht mal Berichte von Menschen zu lesen, die Missbrauch (in welcher Form auch immer) erlebt haben. Man schaue sich mal an, was für dumme Kommentare schon in einem kleinen, anonymen Forum wie diesem gemacht werden, dann kann man erahnen, was Opfer durchleben müssen, wenn innerhalb solcher Firmenstrukturen bekannt wird, dass sie jemanden anzeigen.
 

Batze

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Und für Leute, die immer noch ankommen mit „ja warum haben sie sich denn nicht eher gemeldet“ empfiehlt es sich, vielleicht mal Berichte von Menschen zu lesen, die Missbrauch (in welcher Form auch immer) erlebt haben. Man schaue sich mal an, was für dumme Kommentare schon in einem kleinen, anonymen Forum wie diesem gemacht werden, dann kann man erahnen, was Opfer durchleben müssen, wenn innerhalb solcher Firmenstrukturen bekannt wird, dass sie jemanden anzeigen.
Verstehe ich voll und ganz und stimme dir da auch zu.
Aber die Menge ist das doch bestimmt nicht.
Es sind doch immer Einzelschicksale, das ist natürlich schlimm, aber darauf auf eine ganze Firma zu Urteilen ist doch Blödsinn und totaler Schwachsinn. Hier wird eine ganze Firma mit mehreren tausend Mitarbeitern in Leumund gestellt.
Sorry aber irgendwann ist auch da der Rote Faden erreicht.
Man tut ja gerade so als ob jede Frau bei Blizzard vergewaltigt worden wäre. Und PCGames hat nichts anderes zu tun als auf diesen Zug aufzuspringen. Was für eine Scheiß Werbe Seite ist das hier geworden nur um Klicks zu generieren. So langsam reicht es wirklich.
 

Bonkic

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Aber die Menge ist das doch bestimmt nicht.
Es sind doch immer Einzelschicksale, das ist natürlich schlimm, aber darauf auf eine ganze Firma zu Urteilen ist doch Blödsinn und totaler Schwachsinn.

allem anschein nach handelt es sich um ein strukturelles "problem" und keineswegs nur um die berühmten "einzelfälle", die es bedauernswerterweise wohl tatsächlich in so ziemlich jedem unternehmen ab einer gewissen größe geben dürfte.

Man tut ja gerade so als ob jede Frau bei Blizzard vergewaltigt worden wäre.

niemand tut so. wirklich niemand.

Und PCGames hat nichts anderes zu tun als auf diesen Zug aufzuspringen. Was für eine Scheiß Werbe Seite ist das hier geworden nur um Klicks zu generieren.

was wäre die richtige umgangsweise der presse deiner meinung nach? ignorieren?

So langsam reicht es wirklich.

heißt?
 

MatthiasDammes

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Wo ist die Nachfolgerin?

Die Nachfolgerin heißt Maria Beyer-Fistrich und als Chefin (Brand Manager) über die gesamte Marke "PC Games" hat sie vermutlich mehr "Macht" als Petra es jemals hatte. (Damals gab es z.b. noch einen eigenen Online-Chefredakteur, das war zuletzt der Flo Stangl)
Zudem haben wir die Susanne Braun, die Chefin von buffed ist.
Mit ihr im Chefbüro sitzt Katharina Pache, die Chefin der N-Zone ist.
 

Batze

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was wäre die richtige umgangsweise der presse deiner meinung nach? ignorieren?
Nein, ignorieren bestimmt nicht, aber etwas anders an die Sache rangehen.
Also nicht so tuen als ob Blizzard hier die einzigen sind die gegen Normen verstoßen. Und es ist ja noch nicht mal Blizzard, wie @CyrionX schon angeschrieben hat.
 

xaan

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Nein, ignorieren bestimmt nicht, aber etwas anders an die Sache rangehen.
Also nicht so tuen als ob Blizzard hier die einzigen sind die gegen Normen verstoßen. Und es ist ja noch nicht mal Blizzard, wie @CyrionX schon angeschrieben hat.

Blizzard sind nun mal bisher die einzigen, gegen die der Staat Kalifornien klagt - nicht nur einzelne Mitarbeiter. Das ist schon eine etwas herausgehobene Position.

Und aus Fan-Sicht war denke ich bis vor Kurzem auch der Anspruch an Blizzard noch höher, weil Blizzard diesem Anspruch noch gerecht wurde. Von Bioware unter EA z.B. erwartet man gar nicht mehr, dass sie mit Sorgfalt an ein Spiel heran gehen. Dass sie es notfalls verschieben bis es fertig ist oder ganz einstellen wenn es einfach nicht gut ist. Jetzt ist Blizzard auf dem Niveau der Anderen angekommen. Und das ist imo schon ein Verlust, denn sie waren mal einfach besser. :(

Da darf die Presse auch schon mal Videos machen in denen analysiert wird, wie es dazu kommen konnte.
 

Maria Beyer-Fistrich

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[...] als Chefin (Brand Manager) über die gesamte Marke "PC Games" hat sie vermutlich mehr "Macht" als Petra es jemals hatte.

„I have the power!“ :-D

Ich kümmere mich als Chefredakteurin und Brand / Editorial Director um die strategische, inhaltliche und technische Weiterentwicklung unserer Gaming-Marken (PC Games, Games Aktuell, play5, N-Zone). Da bleibt leider kaum Zeit, um mich in Diskussionen einzuschalten oder selbst Texte zu schreiben.

Wie ich in einem anderen Thread bereits erklärt hatte: Wir haben im vergangenen Jahr vier neue Mitarbeiter eingestellt. Es bewerben sich kaum Frauen. Das kann ich nicht ändern. Das hat allerdings gar nichts mit den Zuständen bei Blizzard zu tun, über die wir natürlich berichten müssen.
 

Bonkic

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Es bewerben sich kaum Frauen. Das kann ich nicht ändern.

hmmmm, also ich denke, da machst du es dir dann doch ein bißchen zu einfach.

wenn dem so ist, wovon ich auch ausgehe, muss man sich dann nicht nach dem 'warum' fragen?
vielleicht ist die ansprache falsch gewählt. habt ihr einen frauenbeauftragen? wie siehts mit 'nem girls day aus?
oder umgekehrt: warum hast du dich beworben? wie ist es dir ergangen? wie den anderen (wenigen) frauen bei computec? etc. etc.

das hauptproblem ist möglicherweise schlicht, dass gaming bzw das (professionelle) beschäftigen damit, immer noch als hardcore-männer-veranstaltung gilt. ich bin mir auch nicht sicher, ob ich da als frau aktiv mitmischen wollte. erst recht nicht, wenn ich so manche diskussion hier (und natürlich genauso auf gamestar und anderswo) verfolge. auch die themenauswahl kann und wird da mutmaßlich ein problem sein.

einfach zurücklehen und sagen, 'ist halt so', ist mir an der stelle zu billig.

Das hat allerdings gar nichts mit den Zuständen bei Blizzard zu tun, über die wir natürlich berichten müssen.

na jaaa, direkt natürlich nicht, aber mittelbar eben schon.
lukas macht in seiner kolumne, deren aufhänger der ab-skandal war, ja auch ein allgemeines branchenproblem aus, wenn er sagt: "Organisationen, Firmen, brauchen divers zusammengesetzte Führungsetagen, brauchen, Frauen, Männern, Menschen aus allen Ländern dieser Welt, aller sexuellen Ausrichtungen."
 
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Maria Beyer-Fistrich

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Ich persönlich würde liebend gern mehr Frauen im Team sehen. Es muss eben passen, wir haben schon ein sehr spezielles Anforderungsprofil.

Warum habe ich mich beworben: Nun, ich spiele seit den 90-er Jahren exzessiv Computer- und Videospiele und für etwas musste die investierte Zeit ja gut sein 😊

Hobby zum Beruf machen, war meine Prämisse.
 
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Zybba

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Leider kommt eine Geschlechtsanpassung für einen Computec Job für mich aktuell nicht in Frage. :(
 

xaan

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hmmmm, also ich denke, da machst du es dir dann doch ein bißchen zu einfach.
[...]
einfach zurücklehen und sagen, 'ist halt so', ist mir an der stelle zu billig.

Die Verantwortung allein auf einen speziellen Arbeitgeber zu schieben ist aber nicht minder billig. Wer nach dem Warum fragt, der muss eben auch fragen welche gesellschaftlichen Faktoren eine Rolle spielen. Ist der Beruf für Frauen generell weniger attraktiv? Wenn ja, warum? Gibt es z.B. zu wenige Spiele die Frauen direkt ansprechen und damit auch viel weniger Frauen, die mit Videospielen aufwachsen?

Und wenn das Problem nicht an PCGames liegt sondern an der Gesellschaft bzw. den Spielen die unsere Gesellschaft hervor bringt, welchen Einfluss kann PCGames dann darauf nehmen? Könnten sie zum Beispiel immer und immer wieder darüber berichten, welches Frauenbild in Spielen transportiert wird? Auch entgegen der Meinung von...*ähem*...eher konservativ eingestellten Spielern, die das ... *ähem*...nicht gut finden?
 

LesterPG

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Mal ernsthaft, es ist mir so etwas von egal ob die PCG Crew zu 100% aus Frauen oder zu 100% aus Männern besteht bzw. beliebiges Mischungsverhältnis dazwischen.
Gleichberechtigung heißt nicht das exakt gleich viel von jedem Geschlecht anwesend ist, sondern das gleiche Chanchen und Bezahlung für gleiche Aufgaben existiert !

Einzig wichtig ist das die Leute ihren Job machen und nicht irgendwelche halbgaren Artikel als Massenware hinschnoddern wie das bei nicht wenigen News leider vorkommt. :S
Wenn die sich dann neben ihrer Arbeit auch noch mit einbringen wenn sie dazu etwas zu sagen haben, dann ist das natürlich ein Idealzustand.
 

Bonkic

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Ich persönlich würde liebend gern mehr Frauen im Team sehen. Es muss eben passen, wir haben schon ein sehr spezielles Anforderungsprofil.

sorry, aber das klingt mir ein wenig nach ausflucht: wie sieht denn diese "spezielle anforderungsprofil" aus, das frauen angeblich nicht in der lage sind zu erfüllen? frauen zocken, zeigen doch diverse umfragen, über die auch hier immer wieder berichtet wird. vielleicht ander(e)s - mag sein. aber potentielle zielgruppe sind sie mal auf jeden fall. die deutsche sprache dürften frauen ebenfalls genauso oft und gut in ausreichendem maße beherrschen. was noch?

Warum habe ich mich beworben: Nun, ich spiele seit den 90-er Jahren exzessiv Computer- und Videospiele und für etwas musste die investierte Zeit ja gut sein 😊

Hobby zum Beruf machen, war meine Prämisse.

danke für die antwort; aber sag das nicht mir, sag das den potentiellen bewerberinnen!
bspw in form einer kolumne oder eines aufrufs, prominent platziert auf der webseite.
und informier dort auch, am besten gemeinsam mit anderen weiblichen computecs, über die arbeitsumstände und weshalb man als frau keine angst haben muss, sich zu bewerben. ich denke, gerade diese punkt wird massiv unterschätzt. wegen mir auch 'ne umfrage: 'computec will diverser werden - warum bewerbt ihr euch nicht? ' was spräche denn dagegen?

ist der erfolg garantiert? nee, isser natürlich nicht. aber so weit ich es überblicken kann, wurde bislang ja auch rein gar nichts in dieser richtung versucht. ich hab jedenfalls noch nix diesbezüglich hier lesen dürfen. also; packts an, wenn ihrs ernst meint!
 

ZAM

Wartungsdrohne
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Wenn du wissen willst, was in den Bewerbungsgesprächen besprochen wird, musst du dich bewerben.
Was willst du denn "Frauenfreundlicher für die Außenwirkung" machen und warum ist das dann nicht ebenso sexistisch wie eine Frauenquote? Generell ist mir nicht bekannt, dass wir berufliche und geistige Geschlechtertrennung betreiben. Dass wir mal eben drei Frauen und damit mehr als Männer in Leitungspositionen von Magazin-Objekten haben ist auch kein "Wir brauchen unbedingt mehr Diversität!!"-Ding, sondern beruht auf ihren Kompetenzen. Eigentlich siehst aktuell gerade nur du ein Problem wo und was keines ist.
 

CarloSiebenhuener

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Natürlich es es schlimm was da jetzt rausgekommen ist in Sachen Weiblicher Akzeptanz.
Aber was hier Hochgeschaukelt wird ist nur noch Peinlich. Hauptsache noch schnell auf den Anti Blizzard Train aufspringen um ja Klicks zu machen.
Sorry, aber das ist mehr als nur Verlogen.
....

Mir ist der Ausgangspost ehrlich gesagt ein bisschen zu sehr untergegangen, deswegen klinke ich mich hier auch nochmal ein, um das Problem dieses Posts stärker herauszustellen.
Der Post hat nämlich leider genau das erreicht, was diese Argumentationstechnik erreichen soll: Vom eigentlichen Thema ablenken und sowas finde ich Turbo-ätzend.

Du betreibst hier 1A Whataboutism.
"Oh ja, Thema X ist natürlich schlimm, schlimm, ABER was ist denn mit Thema Y, das ist ja mindestens genauso schlimm!"
Ja, aber darum gehts hier nicht. Hier geht es um die Missstände bei Activision Blizzard und über die berichten wir und DAS ist das Thema und DAS ist hier die Diskussionsgrundlage. Nur weil es an anderer Stelle deiner Ansicht nach ähnlich wäre, macht es das Problem bei Blizzard nicht weniger schlimm.


Diese-Whatabaoutism-Argumente sind die Techniken von Populisten, die gerne benutzt werden, um vom eigentlichen Thema abzulenken.
Achtung: Das bedeutet nicht, dass ich dich in irgendeiner weise in die Populistenecke dränge. Ich weise nur darauf hin, dass du dich derer Schein-Argumentationstechniken bedienst und diese alles andere, als konstruktiv oder zielführend sind.

Oh und übrigens: Wir maßen uns auch an, über Spiele zu berichten, OHNE dass wir selbst welche entwickeln! ;)


Und nun zurück zum Thema des eigentlichen Videos: Der Geschichte und der Abstieg von Blizzard.
 
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LesterPG

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Diese-Whatabaoutism-Argumente sind die Techniken von Populisten, die gerne benutzt werden, um vom eigentlichen Thema abzulenken.
Wie schon oben erwähnt ist es mir recht Wumpe innerhalb besagten Grenzen.
Dieses "als Whatabaoutism" abzutun allerdings finde ich reichlich bequem um unsanftes Fahrwasser nicht zu befahren. :|

Ohnehin finde ich es aber auch recht fragwürdig von Oben herab auf andere Länder mit anderen "Sitten und Gebräuchen" und anderen Gesetzen sowie Geflogenheiten zu urteilen und dabei unsere gängigen Maßstäbe anzusetzen.
 

CyrionX

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Und nun zurück zum Thema des eigentlichen Videos: Der Geschichte und der Abstieg von Blizzard.
Ich dachte das Thema ist:

Blizzards Niedergang | Wie sich eine Firma in wenigen Jahren selbst zerlegt​

Was du beschreibst und der Titel sind völlig unterschiedlich voneinander.
Ersteres beschreibt, letzteres unterstellt undifferenziert Schuld

Denn genau das waren die Aussagen der ersten Posts.
Der Titel verzerrt die Sachlage.
Studio vs Publisher. Ich wiederhole es zum X-ten Male ohne Resonanz.

Nicht darauf eingehen ist keine Lösung,
dem aber nun Whataboutism zu unterstellen ist schlichtweg eine Umkehr und ironischerweise ebenso etwas, das Populisten als Argumentationstechnik nutzen.

Auf die ersten Posts wurde auch gar nicht sachlich eingegangen, nichtmal in einem Wort. Ihnen wird von dir gerade nur unterstellt sie würden von deinem Fokus ablenken, ohne die Kritik als solches anzuerkennen, was wiederum ein rethorisches Mittel ist diese in der Glaubwürdigkeit herabzustufen. Ob unbewusst oder nicht.

Die Ironie überschlägt sich hier gerade im Quadrat.
Und ich glaube nicht, dass nach all den Beiträgen noch ein Moment kommt in dem man sich sagen würde:
"So hab ich das noch nicht gesehen".
Einfach schade
 
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sauerlandboy79

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hmmmm, also ich denke, da machst du es dir dann doch ein bißchen zu einfach.

wenn dem so ist, wovon ich auch ausgehe, muss man sich dann nicht nach dem 'warum' fragen?
vielleicht ist die ansprache falsch gewählt. habt ihr einen frauenbeauftragen? wie siehts mit 'nem girls day aus?
oder umgekehrt: warum hast du dich beworben? wie ist es dir ergangen? wie den anderen (wenigen) frauen bei computec? etc. etc.

das hauptproblem ist möglicherweise schlicht, dass gaming bzw das (professionelle) beschäftigen damit, immer noch als hardcore-männer-veranstaltung gilt. ich bin mir auch nicht sicher, ob ich da als frau aktiv mitmischen wollte. erst recht nicht, wenn ich so manche diskussion hier (und natürlich genauso auf gamestar und anderswo) verfolge. auch die themenauswahl kann und wird da mutmaßlich ein problem sein.

einfach zurücklehen und sagen, 'ist halt so', ist mir an der stelle zu billig.



na jaaa, direkt natürlich nicht, aber mittelbar eben schon.
lukas macht in seiner kolume, deren aufhänger der ab-skandal war, ja auch ein allgemeines branchenproblem aus, wenn er sagt: "Organisationen, Firmen, brauchen divers zusammengesetzte Führungsetagen, brauchen, Frauen, Männern, Menschen aus allen Ländern dieser Welt, aller sexuellen Ausrichtungen."
Unser werter Herr Bonkic macht es sich am Ende selbst ein wenig zu einfach.

Mal eine ganz unbefangene Frage in den Raum gestellt:
Wie ist denn allgemein die Bewerberquote bei PCG? Also das Verhältnis weiblicher zu männlichen Bewerbern, so grob prozentual geschätzt?

Wenn die Männer die dominierende Gruppe bilden und auch die entsprechende Expertise liefern wo die Damen vielleicht nicht ganz mithalten können... Dann kann man dem potentiellem Arbeitgeber PCG keinen Vorwurf machen wenn der neue Zuwachs vorwiegend maskulin ausschaut.

Und dann ist auch die Frage wie gefragt bzw. attraktiv der Beruf Games-Redakteur/in ist.

Und... Girls-Day? Ernsthaft?! :B
Du schreibst selbst dass Gaming auch bei den Damen angekommen ist. Ich denke die brauchen keine zusätzliche Vorstellung davon was das genau ist. ^^
 
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Bonkic

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Unser werter Herr Bonkic macht es sich am Ende selbst ein wenig zu einfach.

aha. inwiefern mache ich mir denn irgendwas "zu einfach"?
ich habe lediglich denkbare (und eigentlich ziemlich simpel umzusetzende) vorschläge geliefert, wie man mehr frauen für den redakteursberuf begeistern könnte.

was an einer gezielten ansprache an weibliche bewerberinnen übrigens "sexistisch" sein soll, @ZAM, leuchtet mir kein bißchen ein. absurd. männer scheinen sich ja so oder so zu bewerben. die brauchen keine besondere "aufforderung". %)

Und... Girls-Day? Ernsthaft?! :B

sicher, wieso nicht? was spräche denn dagegen, frauen den redaktions-alltag zu zeigen und ihnen die unternehmens-kultur vorzustellen?
der girls-day ist bei vielen unternehmen, die ich kenne und ebenfalls einen sehr hohen männeranteil aufweisen (nur dann kann so was ja auch vonnöten sein), jedenfalls inzwischen jährliche einrichtung. völlige normalität.

wenn es sich dann letzten endes rausstellt, dass frauen einfach überhaupt kein interesse an diesem berufsbild zeigen, aus welchen gründen auch immer, dann ist das eben so. von einer erzwungenen frauenquote oder ähnlichem hab ich nie gesprochen.
 
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