Blizzards Niedergang: Wie sich eine Firma in wenigen Jahren selbst zerlegt

Clayborne

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FeralKid

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Naja, finanziell geht's Blizzard nach wie vor sehr gut, aber der Ruf von der einst besten und beliebtesten Spieleschmiede weltweit hin zu solchen Skandalen ist schon ziemlich angekratzt. Hoffe das ändert sich künftig wieder. Blizzard ist nunmal Blizzard.
 

Worrel

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Mal aus reiner Produktqualität Sicht gesehen: Bis Warcraft 3 war die Welt noch in Ordnung.
Blizzard war eine der wenigen Firmen, bei denen man jedes Spiel unbesehen kaufen konnte.

WoW wurde eigentlich im Betastatus veröffentlicht. Beispielsweise gab es in der Nachtelf >Lvl10 Gegend ein Schiff, durch das dessen Wände Murlocks einfach durchschwimmen und den Spieler angreifen konnten und als Platzhalter für die noch nicht programmierte Schiffsroute stand "Captain Placeholder" am Steg, der einen stattdessen teleportiert hatte.

Bei WoW bröckelte die Qualität ab WotLK: Auf einmal brauchte man in Instanzen keine Kontrollzauber mehr. Die neue Regel lautete: "Alles zusammenziehen und wegbomben"
Mein Schamane erlegte einen Elitequestgegner und mußte dafür sogar mal die Totems rausholen - nur um danach festzustellen, daß ich eigentlich hätte ein Item benutzen sollen, um den Gegner zu schwächen ...

Erstmals gab es Billig Content im Spiel: Ein-Raum-Instanzen und -Raids.
Das kann man in einer Erweiterung einmal machen und bei einem Turnier bietet sich das auch an - aber das dann sowohl als Instanz als auch nochmal als Raid zu verwursten?

In Cataclysm wurde dann Recycling im großen Stil betrieben: Der Raid gegen Deathwing und mindestens eine Instanz spielten in einem Teil von Northrend - ausgerechnet der letzten bisherigen Erweiterung. Also Gebiete, die man in den letzten 2 Jahren schon zur Genüge gesehen hatte.

Pandaria war dann erfrischend gut - auch wenn man als Allianzler kaum was von dem Horden Hickhack mit bekam.

Dann ging's Geschichten-mäßig abwärts. In WoD ging's zwar gut los - auch wenn man nicht klar kommuniziert hatte, wieso und daß das jetzt eine zeitverschobene Parallelwelt sein sollte.
Dann aber wurde mitten in der Erweiterung die Geschichte umgeschrieben und man merkte das erste mal, daß hier einiges mit der heißen Nadel gestrickt wurde.
Zudem gab's da noch das konzeptionelle Fiasko, daß man einfach in der Garnison sitzen bleiben und alles von dort aus erledigen konnte.

Währenddessen gab's in Diablo 3 die bekloppte Idee, ein Echtgeld Aktionshaus einzuführen, weil ja das Farmen von Gegenständen nicht zuzm Kernelement des Spiels gehört und es immer eine gute Idee ist, daß man sich den "Sieg" aka die beste Ausrüstung einfach gegen Geld kaufen kann ...

In der Geschichte werden eine Handvoll der mächtigsten Wesen der brennenden Hölle mal eben als Zauberspruch-Kollateraleffekt nebenbei in einen Seelenstein gebunden, weil an denen vorher quasi Peilsender angebracht wurden... i mean: WTF?

Nach einigen Patches (und der Erweiterung) ging es mit dem Spiel aufwärts (auch wenn ich die veranstalteten Seasons mit ~3 Monaten viel zu kurz finde) und wenn man gewisse Teile der Story ausblendet, kann man viel Spaß damit haben.

Starcraft 2 fing stark an.
Spielerisch erfrischend, daß sich kaum ein Level wie ein anderer spielt.
Im Zerg Addon wurden die Missionen zusammen gekürzt und die eigentlich nur ~22 Missionen durch Mini Ergänzungen auf knapp 30 aufgeblasen.
Der Fail im Starcraft 2 Storytelling war dann jedoch, daß Kerrigan "die Erlöserin" sein sollte.

Es wurde ja schon in der Terraner Kampagne angedeutet, daß Kerrigan eine Schlüsselrolle spielen sollte. Aber für diese Prophezeihung brauchte es "die reinheit der Essenz" und noch eine andere (Namen vergessen). Beides sind Eigenheiten der Spezies, die von den Xel'Naga gesachaffen wurden. Die Zerg sind nach dem einen Prinzip der einen Essenz erschaffen worden und die Protoss nach dem anderen.
Laut Prophezeihung braucht "der Erlöser" nun die Essenz BEIDER Rassen.
dh: man bräuchte einen ZERG/PROTOSS Hybrid.
Kerrigan ist aber ein ZERG/MENSCH Hybrid. Kann daher also gar nicht "die "Erlöserin" sein.
Ist sie aber trotzdem, weil Drehbuch.
Und sie kann mit ihren Zerg Skelett "Flügeln" fliegen ...

In Starcraft 1 + Broodwar war es ein ständiges Katz und Maus Spiel. Spielerisch waren viele Missionen "Zerstöre alle gegnerischen Einheiten" aber wir hatten damals ja nichts anderes ...
Jetzt auf einmal: SuperZergWoman, LaserPewPewPew ... ...

Zurück zu WoW: Legion :top: , auch wenn man langsam mal genug von dem ewigen dominanten Dämonen hell- und dunkelgrün hatte.

BfA: Die Stories der einzelnen Gebiete: :top: , die Features der Erweiterung: nahezu alle in den Sand gesetzt. Alleine die Kriegsfronten, die konzeptionell "ein RTS innerhalb von WoW" sein sollten, aber zu einem "eine Linie entlang Richtung Endgegner Zergen" verkommen sind ...

Shadowlands: Wir betreten das Reich der Toten ... das genauso aussieht wie das Reich der Lebenden ... Man könnte jede einzelne Gegend auch in zB Burnong Crusade als neues Gebiet einfügen, da würde keiner sagen: das paßt hier nicht hin, weil das die Totenwelt ist.
Einzig der Schlund hat ein wenig extra "Höllen" feeling.

Und was ist der Plan von Sylvanas? Ich meine, ich verstehe ja ihre Motivation, daß sie uns von dem ewigen Kreislauf bzw: Endstation im Jenseits nach fremdbestimmten Urteil befreien will - aber was soll denn stattdessen kommen? Und wieso geht sie davon aus, daß der Jailer ihre Vorstellung vom "Danach" mit ihr teilt"?

Und was will der Jailer eigentlich? Was ist sein Endziel?

Und wieso ist die Übernahme von Anduin so mies inszeniert?

....

... ne, das ist nicht mehr das Blizzard von früher.
 

Basileukum

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Was soll man sagen. Hab als Bub schon WC2 samt Addon weggezockt wie nix und Starcraft 1 war ja auch der Hammer. Von Diablo 1 und 2 mal ganz abgesehen. Es wurde ja mit WC3 und WoW auch immer besser. Aber seit den Zeiten von BC oder dem Lich King geht es bergab. SC2 war, vom Schwarmaddon abgesehen, auch nochmal richtig gutes altes Blizz.

So geht episch. Aber sind wir ehrlich, der Laden ist seit einem halben Jahrzehnt tot, da wird halt noch Geld rausgepreßt und das war es. Schuld sind wohl wir Spieler, haben zulange Beifall geklatscht und Geld reingeblasen, aber auch die Spielepresse, welche jeden Schrott beifällig beklatscht hat. Nun ist es halt so, kommen andere Studios, mit weit weniger Mannschaft und Jahresumsatz, und machen es besser. Von Bobby Kotkick (der Name hat wohl Programm) und Konsorten ist nicht viel zu erwarten.
 

Batze

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Ja, und PC Gaming ist morgen auch wieder tot.
Mal wieder ein toller Klickbait Artikel.

Ja, Blizzard hat Federn gelassen. Aber ein sehr Großer Teil der Spiele hat immer noch Qualität und vor allem Erfolg wo andere gerne hinkommen möchten.
Zurück zu WoW: Legion :top:
Ja da bin ich bei dir. Nach WotLK das beste AddOn.
 

Malifurion

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Ich glaube der Verfall von Blizzard hat damit angefangen, als die Blizzard North zerlegt haben und Bill Ropers Team rausgehauen haben. Die Fusion mit Activision hat dem ganzen den Rest gegeben und jetzt sieht man das entgültige Resultat. Schade, denn in den frühen 2000ern war Blizzard das Vorzeigemodell der Spieleindustrie. Wer hoch klettert, kann auch tief fallen.
 

Batze

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Ach komm. Bill Roper wird vollkommen überschätzt.
Das schlimme war, wie du auch anmerkst die Fusion mit Activision.
 

michinebel

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Ja, Blizzard hat Federn gelassen. Aber ein sehr Großer Teil der Spiele hat immer noch Qualität und vor allem Erfolg wo andere gerne hinkommen möchten.
Qualität hat leider immer mehr nachgelassen und auch das Preis Leistung Verhältnis, ich erinnre mich noch an die Starcraft 2 Collectors Editions, bei Wings of Liberty wars noch super wie ich fand, bei Heart of the Swarm war schon weniger aber immer noch OK aber bei Legacy of the Void wars echt ne Frechheit wie ich fand weswegen ich sie mir auch net gekauft hab.
Blizzard hat noch Erfolg weil sie von ihrem guten Ruf noch leben und von einer immer stärkeren Monetarisierung ihrer Spiele.
 

LostViking

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Mit dem Angriff Diablos wird das alles in Ordnung kommen...
 

TheRattlesnake

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Die einzigen Spiele die ich von Blizzard gespielt habe sind die Diablo Teile. Der Rest hat mich nie interessiert. Diablo 2 war der Höhepunkt. Teil 3 habe ich einmal durchgespielt. War nett aber mehr auch nicht. Teil 4 interessiert mich null.
Ob Blizzard die aktuelle Situation auf lange Sicht schadet.... keine Ahnung. Wäre mir aber auch egal. Ich würde ihnen nicht nachtrauern.
 

Batze

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Mit dem Angriff Diablos wird das alles in Ordnung kommen...
Ja. Also D2:R denke ich auch das wird ein >Mega Run werden. Erstmal für uns alte Hasen sowieso und die Jüngeren die es nie gespielt haben wollen sehen warum wir alle von D2 so schwärmen.
Ich hoffe Blizzi hat genug Server stehen, was natürlich nicht der Fall sein wird.
Die Übliche Ausrede, Oh mit dem Ansturm haben wir aber nicht gerechnet. :finger:
 

hunterseyes

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D2 hab ich auch sehr lange gesuchtet, wobei es da kaum sinnvolle alternativen gab. D3 war dahingehend nur mal kurz, war ja eher ne D2 version nochmal war gemacht. D4 nicht angefasst - wozu auch? War dann auch> 10JAhre in WoW unterwegs, aber auch da kommt ja nichts neues, sondern immer das gleiche Menü. Die haben halt keine Innovationen drauf, was man allerdings zum Glück dann anderswo herbekommt. unsere damalige Gilde hat sich auch komplett aufgeteilt auf zig unterschiedliche spiele, von >200 Spielern sind glaub max 10 noch ab und an aus nostalgischen Gründen in WoW anzutreffen, der rest meidet wow" war schön die zeit, aber war halt gestern..."
 

FeralKid

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Ja. Also D2:R denke ich auch das wird ein >Mega Run werden. Erstmal für uns alte Hasen sowieso und die Jüngeren die es nie gespielt haben wollen sehen warum wir alle von D2 so schwärmen.
Ich hoffe Blizzi hat genug Server stehen, was natürlich nicht der Fall sein wird.
Die Übliche Ausrede, Oh mit dem Ansturm haben wir aber nicht gerechnet. :finger:


Ja. Gut möglich das bald kein Hahn mehr danach kräht. Bei dem Namen ist es aber nicht verwunderlich, dass es aktuell so eine große Welle schlägt...
 

Phone

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Was ich ja immer richtig Hasse...Wenn man um die Ecke kommt wenn es zu spät ist..
Vor 3 Monaten hat hier keiner was von "Untergang", "zerlegt" oder "schlecht" gesprochen.

Da war mal der ein oder andere User der sagte " Blizzard ist nicht mehr die Firma die sie mal war"
ACH NE...Jeder kack Schuhmacher im tiefsten Wald ist nach 5 Jahren nicht mehr der der er mal war mit seinem Unternehmen.

Jetzt springen wieder alle mit aufs Boot aber vorher mal handeln oder was scheiben ? Neee
 

Worrel

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Was ich ja immer richtig Hasse...Wenn man um die Ecke kommt wenn es zu spät ist..
Vor 3 Monaten hat hier keiner was von "Untergang", "zerlegt" oder "schlecht" gesprochen.
...

Jetzt springen wieder alle mit aufs Boot aber vorher mal handeln oder was scheiben ? Neee
Und weißt du, was ich (hassen ist ein zu starkes Wort, daher so formuliert) richtig scheiße finde?

Wenn Leute meinen, alles zu wissen, ohne entsprechende Nachforschungen angestellt zu haben.


Ich zB habe mich hier bereits ausgiebig zu der "Peilsender" Nummer in D3 geäußert und dem Schwätzmaul Azmodan, das einem mit seinem "Ja gut, das Hindernis hast du jetzt überwunden, aber das nächste bestimmt nicht" dermassen auf den Senkel geht, daß sogar ein NPC(!) infrage stellt, wieso man denn vor dem Angst haben sollte.

Oder zu eben der Story von SC2 und der Arschparade bei den dort enthaltenen Kameraeinstellungen.

Oder zu den horrenden Preisen der Hearthstone Kartenpacks.

Oder der sonstwohin ausgelagerten Story von Overwatch.

Oder dem "Garnisons-Urlaub" in WoD.

Oder dazu, daß ja inzwischen ganz schön viele alte Hasen Blizzard verlassen haben.


Und was soll man "vorher" großartig "handeln"?
Ich spiele die Blizzard Spiele und -Modi, die trotz anderweitig vergeigtem Gameplay Spaß machen (zB ab und zu mal eine Coop Commander Runde in Stacraft2 oder die PvE Events in Overwatch)
 

CyrionX

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Liebe PCGames,

Ich verstehe die fehlende Konsequenz nicht, den jeweils korrekten inhaltlich Bezug zum entsprechenden "Unternehmen" anzusprechen. Ihr schreibt sogar selbst davon, dass z.B. Bobby Kotick sich hier und da öffentlich äusserte. Trotz allem bleibt das inhaltlich Blizzard zugesprochen.

Viel unkryptischer wäre der Hergang, wenn klar nachvollziehbar wäre, dass Blizzard:
A: ...im Namen "Activision Blizzard" eine gleichwertige Rolle suggeriert wird, in Wirklichkeit als reines Studio aber in Besitz von Activision und ferner Bobby Kotick und weiteren Aktionären ist.

B: ...das meiste an unternehmerischen Fehlentscheidungen durch Activision veranlasst wurde (Mitarbeiterentlassungen (u.a. E-Sport), Budgetkürzungen, Positionierung von Führungspersonen, Finanzmanagement und Ausrichtung)

So aber gleicht das einem Verwechseln von Symptom und Ursprung.

Wer wofür verantwortlich ist, also Activision als Publisher/Besitzer oder Blizzard als Entwicklerstudio wird hier inhaltlich grundlos durcheinander geworfen. Warum?
Im Schwester Artikel über "New World", vom selben Tag(!) steht einzig Amazon im Vordergrund. Der Entwickler "Double Helix games" wird in Schutz genommen mit den Worten: "...Leute also, die eigentlich wissen sollten, wie man gute Spiele macht. Wenn man sie denn lässt."

Wieder bei Blizzard: Wieso ist ein Studio für die Entscheidungen seines Publishers verantwortlich?
Weil Blizzard früher Unabhängig zugesichert wurde vielleicht. Dieses Versprechen ist aber längst zerfallen. Natürlich hat das moderne Blizzard nicht bis zum Mittagsmenü alles von oben befehligt bekommen, wohl aber die Führungs- und Zielstruktur. Finanzmanager wurden in Creative-meetings reingedrückt und neue Ziele vorgegeben. Starcraft-Nova für die Konsole wurde gescrappt, aber ein Diablo als Handyspiel forciert. Wie passt das zusammen?

Es wäre viel interessanter gewesen nachzuvollziehen, wie die Resignation und Wegfall der ehemaligen Blizzard Gründer (damit der direkte Einfluss) und die Aushöhlung des Studios schrittweise zustande kamen. Warum keine Äusserungen der Ex-CEOs mehr geäussert wurden und was Ex-Mitarbeiter dazu bereits gesagt hatten.

Ist euch das Thema etwa zu heikel, weil die Berichte dazu teils von anonymen und über die Zeit zu zerstreuten Quellen stammen? Oder wäre dies als Affront einfach zu sehr ein Dorn im Auge von Activision (Blizzard), wenn es nicht nur ein Rezitieren bereits weit bekannter Vorfälle wäre. Erst neulich kam dieser tolle Artikel über Fifa.
Brutal ehrlich wurde EA reingegrätscht. Und jetzt? Activision wird hier fast völlig als Verursacher aussen vorgelassen, im Kontext des Artikels Blizzard als Hauptschuldiger seiner eigenen Zerlegung genannt.

Ihr werft hier aus meiner Sicht auf den falschen Namen mit Schlamm.
Und damit auch auf all die Mitarbeiter, die mitunterzeichnet haben und sich nicht mit dem Blizzard, das ihr hier zeichnet, identifizieren.
Wer ist "Blizzard für euch? Ja, ehrlich, wer? Wenn die gleiche Mitarbeiterbasis 20 Jahre Kuchen backt und mit einem Führungswechsel nur noch trocken Brot, wer ist dann daran Schuld?
Ja irgendwie immer noch Blizzard (wer auch immer damit gerade gemeint sein soll)

In jedem Fall klingt der Titel wie Hohn.
"Blizzards Niedergang: Wie sich eine Firma in wenigen Jahren selbst zerlegt"
Richtiger wäre gewesen:
"Wie Activision durch die Übernahme Blizzards eine Spieleschmiede schleichend zerstörte"

Und wenn das so klingt als würde ich Blizzard in eine Opferrolle stecken:
Ja, es soll vorkommen das machtgierige Konzerne Marken und Studios ausquetschen und auf ethische Werte pfeifen um Aktienkurse zu füttern. Und ich sehe hier keine Ausnahme davon.
Warum ihr?
 
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schokoeis

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Hab den Hype um Blizzard eh nie verstanden. Klar D2 und die Warcraft RTS waren cool, genau wie WoW bis WotLk. Aber z.B. D2 oder Warcraft 3 hab ich einmal durchgespielt und dann wars das. Wenn die verschwinden macht das für mich kaum nen Unterschied. Es wird neue Studios geben die tolle Spiel machen.
 

FeralKid

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Hab den Hype um Blizzard eh nie verstanden. Klar D2 und die Warcraft RTS waren cool, genau wie WoW bis WotLk. Aber z.B. D2 oder Warcraft 3 hab ich einmal durchgespielt und dann wars das. Wenn die verschwinden macht das für mich kaum nen Unterschied. Es wird neue Studios geben die tolle Spiel machen.


Ich schon. Blizzard stellt das wohl legendärste Studio dar, dass jemals existiert hat.
In dem Punkt sind sie unerreicht geblieben.
Hoffe auch, dass sie in Zukunft wieder rühmlicher in der Presse vertreten sind und nicht mit solche Dingen hier.
 

1xok

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Ich schon. Blizzard stellt das wohl legendärste Studio dar, dass jemals existiert hat.
In dem Punkt sind sie unerreicht geblieben.
Hoffe auch, dass sie in Zukunft wieder rühmlicher in der Presse vertreten sind und nicht mit solche Dingen hier.
Ich denke, die Übernahme durch Activision hat das meiste zerstört.
 
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Batze

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Womit haben sie sich denn diesen Titel verdient?
Blizzard hatte gute Spiele. Wie viele andere auch.
Unter anderen geht es auch darum das du alle Blizzard Spiele auch Heute noch Online spielen kann. Blizzard hat da nie die Spieleserver komplett abgeschaltet. Noch Heute kannst du Diablo 1/2 Starcraft1 oder die alten Warcraft Teile Online spielen, und das nach teils über 20 Jahren. Auch so ein Service/Support macht eine Spielefirma legendär.
Und Spiele/Spiele Serie wie eben die 4 Großen Titel (Starcraft, Diablo, Warcraft, World of Warcraft)von Blizzard genießen auch Heute noch totalen Kultstatus. Und sowas wie Hearthstone hat doch Kartenspiele erst wirklich für die Große Masse Salonfähig gemacht.
Jedes neue ARP muss sich an Diablo (2/3) messen, jedes neue MMO muss sich an WoW messen und ein neues MP Strategie E-Sport Game muss erstmal an Starcraft vorbeikommen. Welches Studio kann das schon von sich behaupten das sich so vieles an ihren Spielen messen muss.
Ich glaube keine andere Spieleschmiede hat solch ein Legendäres Gameportfolio.
Mann muss die Spiele ja nicht unbedingt mögen, aber sie haben ganz klar einen Status den nur ganz ganz wenige Spiele haben, und sie haben gleich mehrere davon.
Und deshalb ist es das Legendärste Studio der Welt.
 

FeralKid

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Unter anderen geht es auch darum das du alle Blizzard Spiele auch Heute noch Online spielen kann. Blizzard hat da nie die Spieleserver komplett abgeschaltet. Noch Heute kannst du Diablo 1/2 Starcraft1 oder die alten Warcraft Teile Online spielen, und das nach teils über 20 Jahren. Auch so ein Service/Support macht eine Spielefirma legendär.
Und Spiele/Spiele Serie wie eben die 4 Großen Titel (Starcraft, Diablo, Warcraft, World of Warcraft)von Blizzard genießen auch Heute noch totalen Kultstatus. Und sowas wie Hearthstone hat doch Kartenspiele erst wirklich für die Große Masse Salonfähig gemacht.
Jedes neue ARP muss sich an Diablo (2/3) messen, jedes neue MMO muss sich an WoW messen und ein neues MP Strategie E-Sport Game muss erstmal an Starcraft vorbeikommen. Welches Studio kann das schon von sich behaupten das sich so vieles an ihren Spielen messen muss.
Ich glaube keine andere Spieleschmiede hat solch ein Legendäres Gameportfolio.
Mann muss die Spiele ja nicht unbedingt mögen, aber sie haben ganz klar einen Status den nur ganz ganz wenige Spiele haben, und sie haben gleich mehrere davon.
Und deshalb ist es das Legendärste Studio der Welt.

So ist es. Zudem gab es nach ihnen nie wieder ein Studio, dass einen so extrem langen Lebenszyklus für die eigenen Games auf die Beine stellen konnte. Auch hat Blizzard gleich mehrere Genres entweder definiert oder aber entscheidend geprägt. Eine weitere Eigenschaft, die danach keinem zweiten Studio gelungen ist. Auch der Kultstatus den Blizzard hat(te) ist bis heute unerreicht. Solche Fans hat vielleicht sonst noch Nintendo in Japan. Aber sonst...?

Daher kann man bei Blizzard schon von DER Legende unter den Entwicklerstudios sprechen. Bestenfalls hat man es damals schon miterlebt. Dann kann man das schon so beurteilen.
 

kaepteniglo

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Ich denke, die Übernahme durch Activision hat das meiste zerstört.
Nur wurde Blizzard nicht übernommen.
Sehe ich auch so, damit begann der Untergang... Wichtig waren dann nur noch Zahlen, egal wie... Aktionäre interessiert eben nur Marge...
Sie waren auch vorher eine Tochter eines Aktienunternehmens, was Gewinn sehen wollte.

Ihr tut ja so, als ob Blizzard unabhängig war, bis auf einmal das "böse" Activision daher kam.

Blizzard war ganze 3 Jahre unabhängig. Seit 1994 waren sie immer Teil eines anderen Unternehmens.
 

Worrel

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Womit haben sie sich denn diesen Titel verdient?
Blizzard hatte gute Spiele. Wie viele andere auch.
Blizzard hat Spiele Meilensteine geschaffen.

Diablo hat das Echtzeit RPG und Spielen übers Internet hoffähig gemacht, und während Warcraft 2 noch über 2 mehr oder weniger Klon Gegnerrassen mit kaum unterschiedlichen Einheiten verfügte, wurden mit Starcraft drei VÖLLIG unterschiedliche Rassen aufeinander losgelassen, wobei trotz der mageren 256 Farben in selbst damals veralteten 640 x480 Pixeln das Maximale aus der Grafik rausgeholt wurde.
Nebenbei haben sie mit dem Spiel quasi den ESport mit erfunden.

Warcraft 3 stand dem in nichts nach und daß sie mit World of Warcraft trotz Bugs und Captain Placeholder so einiges richtig gemacht haben, brauche ich ja wohl auch nicht zu erwähnen.
 

Bonkic

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Blizzard hat Spiele Meilensteine geschaffen.

schon.
aber irgendwie ist, das ist jetzt natürlich nur meine (sehr) subjektive meinung, der nimbus des ausnahme-entwickler doch schon seit vielen jahren weg.

was kam denn nach wow (original), das ich als blizzards letzten meilenstein bezeichnen würde, noch?

diablo 3 und starcraft 2 sind inzwischen um die 10 jahre her, haben die erwartungen der fans aber wohl noch im großen und ganzen erfüllt. was wirklich besonderes waren aber beide sequels schon damals irgendwie nicht mehr.

danach:
hearthstone :schnarch:
heroes of the storm :schnarch:
overwatch :schnarch:

alle 3 wohl in der tat ebenfalls ziemlich bis äußerst erfolgreich, aber gefühlt doch irgendwie arg gewöhnlich.
ich kann mit dem trio sogar überhaupt nix anfangen. kann man und werden sicher viele anders sehen, aber was mich angeht, ist blizzard schon vor ewigkeiten in der masse angekommen und sticht durch nix mehr heraus. leider.
 

TheRattlesnake

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Jedes neue ARP muss sich an Diablo (2/3) messen, jedes neue MMO muss sich an WoW messen und ein neues MP Strategie E-Sport Game muss erstmal an Starcraft vorbeikommen. Welches Studio kann das schon von sich behaupten das sich so vieles an ihren Spielen messen muss.
Ich denke die Zeiten in denen das so war sind längst vorbei.
Generell habe ich schon lange das Gefühl dass sich Blizzard nur noch auf alten Erfolgen ausruht.
Wer spricht denn heute noch groß von Starcraft? In Asien vielleicht. Keine Ahnung. Aber sonst hört man da doch eher von sowas wie League of Legends oder Dota.
MMORPGs gibts heute auch etliche und alle haben ihre Fans. Dass sich da irgendwas an WoW messen muss schreiben doch höchstens die Spielemagazine in ihren reißerischen Überschriften um klicks zu generieren.
Gleiches bei Diablo. Da gabs doch schon beim dritten Teil mehr Kritik (wegen den Farben, dem Aktionshaus und dem Onlinezwang) als dass sich da wirklich ein großer Hype gebildet hat.
 

Worrel

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schon.
aber irgendwie ist, das ist jetzt natürlich nur meine (sehr) subjektive meinung, der nimbus des ausnahme-entwickler doch schon seit vielen jahren weg.
Es ging darum, wieso sie diesen Ruf haben bzw hatten.
Und das sind nun mal eben jene teils 25 Jahre alten Schinken.
diablo 3 und starcraft 2 sind inzwischen um die 10 jahre her, haben die erwartungen der fans aber wohl noch im großen und ganzen erfüllt. was wirklich besonderes waren aber beide sequels schon damals irgendwie nicht mehr.
Ich finde, der Abwechslungsreichtum in den Starcraft 2 Missionen ist schon ein ziemlicher Pluspunkt. Auch, wenn hin und wieder das Massen-Produzieren der aktuell neuen Einheit ein paarmal zu oft zum Sieg führt.
heroes of the storm :schnarch:
Spiel ich immer wieder gerne mal ein-3 Matches lang. Und hat auch ein vorbildliches Lootbox-Handling.
Das Problem dabei: der weggefallene PvE Part. Bin gespannt, ob die das in OW2 ordentlich hinkriegen.
Die Archivmissionen finde ich ziemlich gelungen, sind aber leider nur ~2 mal pro Jahr zu den Events spielbar...
 
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