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Blizzard: Singleplayer stirbt aus - WoW Lead-Designer Rob Pardo prophezeit das Ende der Einzelspieler-Titel

Ist doch alles wieder nur dummes Gelaber um ihren Permanenten Online zwang zu verteidigen bzw. schön zu reden. Eher stirbt Blizzard aus bevor es keine SP Spieler mehr gibt. Und wenn sie bei ihrem Online Zwang im SP Modus bleiben sehe ich es kommen das sie damit gegen die Wand Fahren....
Die Reden sich alles schön wie sie es brauchen, gut das man immer die bösen Raubkopierer vorschieben kann, das lenkt von eigenem Versagen oder unfähigkeit,ein Gutes Spiel zu machen,ab.
 
Es wurde ja bereits gesagt. Wären die Spiele nicht so teuer, gäbe es auch weniger Piraterie. Weiß noch wie ich früher für ein Vollpreisspiel 50-60 mark gezahlt hab (genau weiß ichs nimmer). Zu allem Überfluss wird dem brav zahlenden Kunden das Geld mit DLCs aus der Tasche gezogen. Downloadinhalte, die früher per Patch nachgereicht oder in größerem Umfang als Addon released wurden. Die Entwickler brauchen sich echt nicht wundern.
 
sorry,
aber der Typ hat nicht Alle.
Ich bin ein begeisteter Solo-Spieler und möchte die Spiele auf meine Art genießen.
Hoffentlich stirbt Blizzard aus... *hehehe*

Außerdem wächst das Risiko der Cheater, die einem den Spielespaß nehmen.
Siehe Battlefield 3 und auf Pay for Win, was sicherlich hinter dieser Aussage steckt, habe ich keinen Bock.
 
Man kann doch auch Online Singleplayergames herausbringen. Warum sollte das ganze Genre aussterben? Selbst als Free to Play wäre sowas machbar. Raubkopien sind garantiert der letzte Grund warum SP Games aussterben. Das ist Blödsinn.

Mag sein, das es in Zukunft immer mehr Multiplayer-Elemente in den Spielen geben wird, dennoch wird es solche Spiele immer geben, da sicher auch die Nachfrage weiterhin bestehen bleibt. Man kann MP und SP auch nicht wirklich miteinander vergleichen. Bei MP gehts doch eigentlich immer um Competition/Wettkampf, während SP Games eher wie interaktive Filme anzusehen sind, die eine (mehr oder weniger) gute Geschichte erzählen. Beides hat also quasi seine individuelle Daseinsberechtigung.

SP Games werden genau so wenig aussterben wie es Kinofilme, meiner Meinung nach.
 
Online Singleplayergames??? Warum sollte ich mich irgendwo anmelden wenn ich alleine Spielen will? Auch brauchen meine Freudne nicht zu sehen wenn ich am Zocken bin, von den F2P Singelplayer will ich nicht reden, wie soll das aussehen? kaufen sie den schlüssel im Shop um diese Tür zu öffnen?? Oder gehen sie 1 Stunde zu Fuß oder Kaufen sie sich ein Pferd für 2€ und verkürzen die Zeit auf 10 min ?? Da wird mir total anders wenn ich da dran denke.. Nöö, Spiel kaufen, SP spielen ohne was zu Zahlen oder Online zu sein, Ging schon über 20 jahre gut, warum sollte man das Plötzlich in Frage stellen? Sehe einfach keinen Vorteil für mich, ausser ich kaufe jetzt Blizzard oder EA, dann müsst ihr alle leiden.......rofl
 
Singleplayer-Games sterben nicht aus. Zwar geht der Trend immer mehr in Richtung Online und Multiplayer/MMO, aber es wird definitiv noch weiter SP-Games geben.
 
Selten so ein Blödsinn gelesen! Gibt noch genug Leute die keinen Bock auf Multi-Coop oder sonstiges haben.
 
Wahrscheinlich wird der reine Singleplayer in Shootern H&Ss u.Ä. aussterben, aber wenn es so wie in Diablo 3 (ich hasse dieses Spiel, aber diese Feature ist cool) oder Borderlands ist, dass der "singleplayer Kampagne" jederzeit jemand joinen kann(man das aber auch unterbinden kann), find ich das klasse.

Wenn ich sowas allerdings in zusammenhang mit Strategiespielen wie C&C Generals 2 höre, dann hat der spass ein loch.... denn da ist eine gute Singleplayer kampagne für mich ein must have.
 
Ist schon klar - wenn keiner mehr eingbaut wird , dann wird der aussterben - was labert die Pfeiffe da?!
 
Wie kommt der denn auf die Idee?

Wie soll denn beispielsweise ein Adventure mit Online Modus funktinonieren?

Oder ein Spiel, in dem man einen einzigartigen Superhelden (zB Batman) spielt? (Zugegeben, da ist die Lösung von Gotham Imposters recht originell, aber in einem Batman Spiel, will ich auch den echten Batman spielen und da hört's dann nach einem Coop mit Robin und Batgirl als Sidekicks relativ schnell auf.)

Was ist mit einem Tomb Raider, in dem man alleine durch Ruinen klettert? Das würde doch die Atmosphäre schon komplett zerstören, wenn man das zu zweit macht, geschweige denn mit einem Trupp von 10 Mann darauf wartet, bis auch der letzte die zehnte Lara :B über die schwierige Hüpfpassage rübergebracht hat.

Abgesehen davon, daß online gar nicht zu jedem Spiel passt: viele wollen einfach Spiele spielen, die man jederzeit pausieren und später weiterspielen kann. Wie soll das mit einem Online Modus funktionieren?

Abschliessend noch die Frage:
Wenn SP Spiele doch so unglaublich aussterbend sind: Wieso wird dann WoW derart zurechtgestutzt, daß man den Maximallevel komplett alleine erreichen kann? Wieso wurden dort die Gruppenquests in den Level Gebieten in Grund und Boden vereinfacht?
...?
 
Oh je, und wieder meint jemand seine Glaskugel rauszukramen und sich wieder etwas zurecht zu spinnen.

SP-Spiele sind, wie schon von Vorrednern erwähnt, story-angetrieben, und sowas kann und wird mir kein MP-Titel bieten können. Ich möchte mich auf ein Ziel hinarbeiten bzw. -spielen, denn gerade das spornt einen an. MP-Spiele bringen ein gewisses Gemeinschaftsgefühl, was ja nichts Schlechtes ist, aber nichts ist spannender als eine Spielerfahrung, die man allein mit seinen eigenen Aktionen, Reaktionen und Denkvermögen erlebt.

Wenn ich meine Spielesammlung aus fast 20 Jahre Gamer-Leben überfliege, machen davon ungelogen 99% SP-Titel aus. Gibt es einen Spieler-Haushalt wo das umgekehrte Verhältnis herrscht ? Schwer vorstellbar. %-)

SP-Spiele werden nie und nimmer verschwinden. SP-Titel verkaufen sich in Zahlen nach wie vor besser als reine MP-Games, sieht man von Genre-Größen wie WoW, Guild Wars und so ab. Der Verzicht auf SP-Spiele würde eher viele Entwickler und Publisher in den Ruin treiben. Nintendo ohne sein SP-Mario ? Sony ohne sein Snaaaaake ?! Oder Microsoft ohne seinen Master Chief ?! Keiner gräbt freiwillig sein eigenes Grab.
Oder wer möchte freiwillig auf Adventures verzichten ? Wer möchte nicht alleine als Isaac Clarke, Lara Croft, Nathan Drake oder andere Genre-Kollegen Abenteuer bestehen und ums nackte Überleben kämpfen ? Oder einfach eine Solo-Karriere in einem "Need for Speed" oder Racer anderen Namens starten ?!

Auch sehe ich einen großen Nachteil von MP-Spielen:
Irgenwann, muss nicht heute, morgen oder nächstes Jahr sein, aber irgendwann, kann einem Online-Spiel der Stecker gezogen werden, und man kann nichts mehr damit anfangen. Reine SP-Titel sind von dieser Gefahr kaum betroffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es keine SP-Spiele mehr geben sollte, bin ich raus.

Wird aber nie passieren, der gute Herr verwechselt nur seine Phantasien mit der Realität.
 
Es ist doch immer wieder das gleiche mit solchen Aussagen.
Irgendein Entwickler der gerade ein F2P Spiel in der Mache hat sagt "F2P ist die Zukunft", jemand der gerade was fürs Ipad entwickelt sagt "Tablet Spielen gehört die Zukunft" und jemand der hauptsächlich Multiplayer Titel entwickelt behauptet eben das sei die Zukunft. Man muss ja hinter dem eigenen Produkt stehen und das auch zeigen.
 
"Es ist doch immer wieder das gleiche mit solchen Aussagen."
Vollkommen korrekt. Man kann 3 Aussagen lesen nach denen man sich fragt, ob die Autoren den Text überhaupt durchgelesen haben.
Erster Satz:
Während eines umfangreichen Interviews mit GamesIndustry.biz, gab Blizzards Executive Vice-President of Game-Design Rob Pardo seine Einschätzung bezüglich der sinkenden Menge an Singleplayer-Spielen ab.
Da wird jemand in einem Interview zu Singleplayerspielen befragt und dieser gibt aufgrund seiner Beobachtungen eine Einschätzung dazu ab.
Darauf hin liest man etwas von "Glaskugel", "zurechtspinnen", "Realitätsfern" und Verallgemeinerung mit irgendwelchen Appentwicklern. Sehr aufschlussreich.
Deshalb sollte sich jeder hüten in Zukunft eine Einschätzung zu überhaupt irgendetwas abzugeben, auch wenn man gefragt wird. Das hieße denn ja sonst, man würde sich anmaßen die Zukunft vorrauszusehen obwohl man absolut keinen Schimmer von seinem Metier hat, selbst wenn man als als Vize-Ceo einer der erfolgreichsten Unternehmen schon länger im Geschäft ist, als viele Spieler überhaupt alt sind.

Und wenn jemand behauptet: Es wird ein stäkerer Focus auf MP Games gelegt, weil diese besser durch Piraterie geschützt werden können oder durch Möglichkeiten wie F2P höhere Einnahmen erzielen etc, dann gebe ich ihm vollkommen Recht.
(Es entbehrt übrigens jeder Grundlage (ur-)alte Spiele als "Gegenbeweis" anzuführen.
Weil ich damals C&C1 auf meinem Pentium 2 gezockt habe, werden Singleplayer Games in alle Ewigkeit weiter Bestand haben?)

Dass der Singleplayer ausstirbt bezweifle ich auch.
Dass reiner Singleplayer sich stark dezimieren wird, diesen Zustand haben wir jedoch bereits. Der Mann hat auch nichts anderes behauptet.
Aus dem Verständnis heraus sind eben doch reine Singleplayergames gemeint. Die aktuelle Lage unterstützt seine Meinung. Selbst das neue Hitman und GTA5 bekommen einen MP spendiert!
Warum, weil die Publisher zuviel Geld haben?

Zum Vergleich auch Specops: The Line. Hier wurde der MP modus nur hinzugefügt, damit es überhaupt gekauft wird. Obwohl ein Klasse Singleplayer game!
Spec Ops
Der Lead-Designer findet allerdings nicht nur kritische Worte für 2K Games. "Sie sind mit diesem Projekt ein höllisches Risiko eingegangen, für das andere Publisher nicht die Eier hätten", sagt Davis und fügt hinzu: "Ich bin stolz auf das, was wir erreicht haben - und es war nicht einfach."
Klingt nicht danach, als hätten reine Singleplayer games wirklich eine rosige Aussicht /Akzeptanz auf dem heutigen Markt.
http://www.pcgames.de/Spec-Ops-The-...er-haelt-Multiplayer-Modus-fuer-Mist-1021152/
IndieGames wären ein Gegenpol, diese sind aber ein Riesenerfolg wenn sie schon nur 1 Million mal verkauft werden.
Für Publisher ist diese Zahl bereits ein Misserfolg und führt zur Einstellung der Serie.

Ausnahmen wie Skyrim die durch gewaltiges Budget gestützt sind, können das Gesamtbild nur verschönern aber nicht ersetzen.
Es bleiben Ausnahmen.
Ebenso wie Meinungen einer Minderheit von Spielern (hauptsächlich auch ältere die der glorreichen Singeplayer Ära entstammen), die leider nichts am Kaufverhalten der gesamten Masse ändern. So schmerzlich das auch sein mag.
 
Die Probleme mit dem Singleplayer in manchen Genre sind doch hausgemacht. Nehmen wir z.B. mal Shooter. Zu Zeiten eines Unreal oder Half Life konnte man beim 1.Durchspielen sicher rund 20 Stunden mit den Spielen verbringen. Und heute? Seit Shootern wie Call of Duty oder Medal of Honor sind die Kampagnen nur 4-6 Stunden oft lang. Solche Spiele werden - leider - von vielen Leuten dann einfach runtergeladen, schnell durchgespielt und gelöscht.
Wenn man dagegen Spiele wie Fallout oder Elder Scrolls hat, da kannst du unendlich viele Stunden im SP verbringen, dazu gibt es noch Mods, die die Langzeitmotivitation nochmals erhöhen. Dafür geben die Leute auch gerne Geld aus und solche Spiele kaufe ich auch gerne zum Vollpreis. Für einen 4-6 Stunden Shooter dagegen würd ich nur 10-15 Euro ausgeben, mehr sind die mir einfach nicht wert.
 
Dafür geben die Leute auch gerne Geld aus und solche Spiele kaufe ich auch gerne zum Vollpreis. Für einen 4-6 Stunden Shooter dagegen würd ich nur 10-15 Euro ausgeben, mehr sind die mir einfach nicht wert.

Genau das ist der Punkt, die meisten Hersteller glauben das ne Super Grafik den preis von 60€ rechtfertigt und das Haupt Augenmerk liegt auf dem MP, klar das die alle nur noch auf den MP setzen, wenn einem nix mehr einfällt baut man halt ein paar Maps und nimmt dazu noch einen Stapel Waffen und ne Statistik und schon meint man man hätte ein Super Spiel. Bots werden mittlerweile komplett aus dem Spiel gelassen,klar die Kunden könnten ja plötzlich länger mit dem Spiel beschäftigt sein. Was wohl wieder schlecht für den Nachfolger ist.
Da frage ich mich warum Spiele wie Borderlands und Fallout3 /NV so beliebt sind und man von diesen Spielen so gut wie keine Negativen Beiträge liest.
In meinen Augen gibt es Heute so gut wie kein Spiel mehr das sein Geld wert ist, zumindest für Leute die nicht MP Spielen wollen, keine Ahnung wo das hinführen wird aber ich bin mittlerweile auch zurückhaltend beim Spielekauf.
Wenn mich eins gelehrt hat bei dieser "Neuen" Art von Spielen dann ist es die Erkenntnis das es Heut zu Tage besser ist ein Jahr zu warten und dann das Spiel für deutlich weniger Geld und mit allen DLC zu kaufen.
Ich kann auch jeden Verstehen der sich ne Raubkopie zieht,kaum ein Spiel ist heute von der SP kampagne her,mehr sein Geld wert.
Was da vermehrt die letzten 2 Jahre auf den Markt gekommen ist, ist für Spieler die gerne SP Spielen ein witz. Ich glaube ich bekäme noch keine 10 Spiele (Shooter) zusammen die mehr als 15 Stunden SP Spielzeit haben geschweige denn ein Spiel in dem ich im SP mit Bots Spielen kann. Das war früher noch ganz normal.
Vielleicht fehlt mir aber auch nur die Richtige Einstellung und meine Denkweise ist total veraltet,kann auch daran liegen das ich mittlerweile viel lieber alleine Spiele. Da hab ich meine Ruhe udn niemand beleidigt mich oder behauptet ich würde Cheaten wenn ich mal nen Guten Kill mache. Das fand ich bei BF3 so ätzend, was da im Spiel geschrieben wurde und vor allem in der Menge,als ich noch gespielt hab, da hab ich mich öfter gefragt ob da manche Leute nun nen Shooter Spielen oder das Spiel gekauft haben um zu Chaten oder andere zu beleidigen.
 
Genau das ist der Punkt, die meisten Hersteller glauben das ne Super Grafik den preis von 60€ rechtfertigt und das Haupt Augenmerk liegt auf dem MP, klar das die alle nur noch auf den MP setzen, wenn einem nix mehr einfällt baut man halt ein paar Maps und nimmt dazu noch einen Stapel Waffen und ne Statistik und schon meint man man hätte ein Super Spiel. Bots werden mittlerweile komplett aus dem Spiel gelassen,klar die Kunden könnten ja plötzlich länger mit dem Spiel beschäftigt sein. Was wohl wieder schlecht für den Nachfolger ist.
Da frage ich mich warum Spiele wie Borderlands und Fallout3 /NV so beliebt sind und man von diesen Spielen so gut wie keine Negativen Beiträge liest.
In meinen Augen gibt es Heute so gut wie kein Spiel mehr das sein Geld wert ist, zumindest für Leute die nicht MP Spielen wollen, keine Ahnung wo das hinführen wird aber ich bin mittlerweile auch zurückhaltend beim Spielekauf.
Wenn mich eins gelehrt hat bei dieser "Neuen" Art von Spielen dann ist es die Erkenntnis das es Heut zu Tage besser ist ein Jahr zu warten und dann das Spiel für deutlich weniger Geld und mit allen DLC zu kaufen.
Ich kann auch jeden Verstehen der sich ne Raubkopie zieht,kaum ein Spiel ist heute von der SP kampagne her,mehr sein Geld wert.
Was da vermehrt die letzten 2 Jahre auf den Markt gekommen ist, ist für Spieler die gerne SP Spielen ein witz. Ich glaube ich bekäme noch keine 10 Spiele (Shooter) zusammen die mehr als 15 Stunden SP Spielzeit haben geschweige denn ein Spiel in dem ich im SP mit Bots Spielen kann. Das war früher noch ganz normal.
Vielleicht fehlt mir aber auch nur die Richtige Einstellung und meine Denkweise ist total veraltet,kann auch daran liegen das ich mittlerweile viel lieber alleine Spiele. Da hab ich meine Ruhe udn niemand beleidigt mich oder behauptet ich würde Cheaten wenn ich mal nen Guten Kill mache. Das fand ich bei BF3 so ätzend, was da im Spiel geschrieben wurde und vor allem in der Menge,als ich noch gespielt hab, da hab ich mich öfter gefragt ob da manche Leute nun nen Shooter Spielen oder das Spiel gekauft haben um zu Chaten oder andere zu beleidigen.

Bots waren früher üblich, weil viele Leute noch keine Internetverbindung hatten. Inzwischen sieht die Sache aber anders aus. Hätten UT und Q3 damals keine Bots gehabt, dann hätten viele ausser auf LAN Parties ja kaum was damit anfangen können. Schliesslich waren um die Jahrtausendwende viele, wenn überhaupt, noch mit Dialup ausgerüstet.
Inzwischen ist Internet aber sehr verbreitet und das natürlich in Form von Flatrates.

Die Sache von wegen "wenn einem nix mehr einfällt dann macht man eben schnell einen MP Modus" würd ich so nicht sagen. Ein guter MP muss auch sehr gut ausbalanciert sein, man kann nicht einfach irgendwelche Maps zusammenbauen oder irgendwelche Waffen reinstecken. Es gibt nur eine handvoll MP Spiele die wirklich beliebt sind, und bei allen anderen ergibt sich dann schnell das Problem, dass zu wenig Spieler online sind, wodurch dann wieder einige aufhören und ganz schnell spielt keiner mehr. Siehe z.B. Brink, was inzwischen völlig tot ist. Wobei, Brink kann man auch mit Bots spielen, aber wenn man sich an online MP erstmal gewöhnt hat dann machen die Bots auch nicht mehr so nen Spaß.
 
Tjah, Blizz hat seinen Zenith überschritten, zu viele von der "alten Garde" sind abgewandert. Irgendwer hat dann das Schreckgespenst "Piraterie" zum Erzfeind erklärt, und die Firmenstrategie wurde daraufhin ausgelegt... Klar muss der Mann das verteidigen, schliesslich hat sein Unternehmen genau darauf gesetzt.

Aber vielleicht wird ja auch Blizzard mal eines besseren belehrt. Nämlich: Entscheidend ob ein Spiel gekauft wird oder nicht liegt nicht daran, wie gut dessen Kopierschutz ist, sondern wie gut ein Spiel bei den Spielern ankommt. Qualität wird nach wie vor mit Barem gewürdigt.

Der Singleplayer ist alles andere als tot. Er erfreut sich bester Gesundheit und wird so schnell auch nicht verschwinden, denn: Wo es eine Nachfrage gibt, gibt es auch ein Angebot.
 
Wenn die Nachfrage sinkt, sinkt das Angebot dementsprechend dann auch.
Man kann nicht seine eigene Meinung zu etwas auf alle anderen projezieren.
Einige meiner Bekannten, Berufstätig Familie etc, Lassen Singleplayer Games komplett links liegen und fassen nur Spiele an in denen die direkte Kommunikation mit anderen Personen möglich ist. Alles andere ist aus ihrer Sicht "verlorene Zeit die man in ein Spiel steckt, das, nachdem man es gespielt hat, nicht den Geringsten Einfluss auf irgendetwas hatte."
Aus dieser Sicht ist dieses Statement nachzuvollziehen, nicht jeder kommt nachhause und hat die Zeit/den Wunsch neben der Familie noch 200h in z.B. Fallout oder Skyrim zu investieren. Andere brauchen auch einfach den persönlichen Kontakt wenn sie spielen.

abseits davon: Ich versteh das Blizz gebashe nicht unbedingt.
Diablo3 als auch SC2 haben einen wunderbaren Singeplayer an dem sich andere Spiele schwer tun.
HoTs kommt bald, von Titan wissen wir so ziemlich gar nichts. WoW ist ausgelutscht, nach 8 Jahren, stimmt. Wo ist da jetzt die Überraschung?
Wenn man ein Problem mit einer Firma hat, dann bitte sachlich. Einige haben den Unterschied zwischen Polemik und Argumentation nicht verstanden.
Generisches trolling. Mehr nicht.


Früher fand ichs spannend gegen Bots zu spielen, nach der Einspielphase jedoch wird keiner, der gegen echte Gegner spielt wieder zurück zu den Bots wechseln.
Bots kosten Performance, stetig hängt die KI hinterher und mehr als fürs Tutorial dienen sie auch nicht.
Der Wegfall dieser schmerzt von daher nicht unbedingt, da im Vergleich zu echten Matches auch nicht jener Spaß aufkommt.

Der Vergleich mit Lan- Flat wurde auch schon gebracht und warum Bots damals vonnöten waren.
Nicht mehr viel hinzuzufügen.

btw: Man sollte sich vielleicht umblicken.
Publisher sind der Spiegel unserer Konsumgewohnheiten.
Und wenn sich Sp+MP und F2P Spiele eher durchsetzen als reiner Singleplayer oder Abomodelle, dann wird sich der Publisher eben darauf ausrichten. Würden reine Singleplayer games genausoviel Absatz finden wie damals, warum sollte der Publisher diese dann nicht produzieren? Erkennt jemand die Korrelation?
 
Zuletzt bearbeitet:
btw: Man sollte sich vielleicht umblicken.
Publisher sind der Spiegel unserer Konsumgewohnheiten.
Und wenn sich Sp+MP und F2P Spiele eher durchsetzen als reiner Singleplayer oder Abomodelle, dann wird sich der Publisher eben darauf ausrichten. Würden reine Singleplayer games genausoviel Absatz finden wie damals, warum sollte der Publisher diese dann nicht produzieren? Erkennt jemand die Korrelation?

Sehe ich anders. Heute macht man nicht mehr, was der Kunde will, sondern versucht es ihm aufzudrängen. Und Multiplayerspiele passen den Publishern eben besser, weil man da keinen Online-Zwang rechtfertigen muss. Besser DLCs verkaufen, Abo-Modelle anbieten oder einen Item-Shop einbauen kann. Darum geht es doch wirklich ;-)

Bei der Gamestar ist übrigens grad eine Umfrage deswegen: Umfragen - Gamestar.de

Wie man sieht, interessieren sich sehr viele überwiegend für den Einzelspielerteil. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass selbst Battlefield 3 eine Kampagne bekommen hat ;-)

Das ist es auch, was solche Firmen hier verstehen müssen. Es gibt nicht nur DEN Spieler, sondern Spieler mit den unterschiedlichsten Geschmäckern und Ansichten. Die einen spielen lieber nur Multiplayer, die anderen wiederum nur Singleplayer und manche beides.
Würde man nur noch MP-Spiele machen, würde man die ganzen Einzelspieler verlieren und umgekehrt ;-)
 
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