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PS5 schon am Limit? Ex-PlayStation-Boss prophezeit Ende des Grafik-Wettlaufs

Fabricius

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Das erste wäre mal, die Engines zu optimieren (vor allem UE5).
Noch (!) bessere Grafik mag bei bestimmten Games ein Ding sein. Vor allem, wenns um Realismus geht.
Aber bei Rest...
 
Mir ist Grafik nicht mehr so wichtig. Viel wichtiger finde ich es, dass man deutlich mehr Interaktionsmöglichkeiten mit der Spielwelt bekommt. Terraforming wäre hier als Beispiel zu nennen. Eine glaubhaftere Physik auch in Verbindung mit Wasser wäre spannend.
 
Teile seine Ansicht nicht. Grafisch sind wir gerade auf Konsolen noch so weit von allem entfernt. Da brauche ich garnicht erst weit ausholen mit Dingen die man endlich in Videospielen sehen würde, wie guter Fluid- und Partikel-Simulation für Wasser/Rauch/Feuer, intelligenter (Massen-) NPC/Gegner und dessen KI, und und und. Hier und da gibt es Lichtblitze bei Games die sowas (eher gefaked) mal versuchen, aber bei so vielen Techniken geschieht viel zu wenig.

Weiß auch garnicht wieso er etwas von Vergleichen mit 90 zu 120fps faselt... Auf Konsolen hat man heute noch nicht einmal durchgehend flüssige 4k@60fps (wobei mir 2K hochgezogen auf 4k reichen würde), dass sollten sie erst einmal priorisieren. Manche Entwickler scheinen Richtung brauchbar aussehenden 60fps nicht einmal das hinzubekommen. Hallo SquareEnix?
Stattdessen wird oftmals von < als HD auf 4k hochgezogen, OMG.. und die 60-90fps dennoch nur mit Zwischenbildern, etc erreicht. Ist ja auch nicht so als würde man diese unansehnlichen Schlieren in Bewegung an den Kanten überall sehen. Und die Frames droppen bei aufwendigeren Szenen dann dennoch immer wieder in den Keller.
Und wie wäre es mal mit durchgehenden 4k ingame-Texturen, abseits der Bildschirmauflösung? Davon sind wir noch etwas entfernt.

Selbst in AAA-Games ploppt der Hintergrund teils wie schon vor Jaaahren sichtbar auf. Egal ob Mipmapping, Mesh, komplette Objekte oder das detailliertere Gras 5 Meter vor einem. Supersampling und eine starke Weitsicht (mit gutem LoD) ist oftmals Mangelware. NPC's haben heute oftmals immer noch tote Augen die nur geradeaus schauen, bis vielleicht in Zwischensequenzen, sehen immer schlechter aus als der Hauptchara, und von halbwegs realistischer Muskelbewegung rede ich noch nicht einmal. Feuer, Rauch&co. basieren heute fast immer noch aus einer einzigen animierten, und zum Spieler drehenden, Textur. Ebenfalls wie Zäune, Abdeckungen, etc., soviel ist heute immer noch nur 2D. Ich sah einzig in der Matrix Unreal Demo einen 3d-Maschendrahtzaun.

Physik muss entlich viel mehr genutzt werden. Nicht nur Schadensmodelle an Fahrzeugen und Gebäuden wäre damit geholfen. Denn selbst in Spielen wo man im Grunde vieles physisch einfach nur bewegen kann (wie Pflanzen, etc.), ist dies nie konsequent durchgesetzt. Wodurch man selbst in Spielen wie Resi 4 Remake und Horizon Call of the Mountain manchmal etwas bewegen kann, und manchmal (oft genau das eigentlich gleiche Objekt woanders) nicht. Was völlig unglaubwürdig wirkt. Auch in VR-Games kann man immer noch durch viel zu viele Objekte durchgreifen, statt sie einfach realistisch zu berühren, oder gar zu nutzen.

Wie man sieht könnte man hier ewig weiter reden. Also wenn man auf Grafik steht finde ich lautet die Antwort nein, da geht einfach überall noch soviel mehr.
 
Mir persöhnlich reicht schon die Grafik der PS4 aus. Aber zb. die Schadensmodelle bei Autos hat sich so gut wie null weiter entwickelt. Das ist meist noch so einfach wie auf PS2-PS3 Zeiten :(. Physik ist das Zauberwort, und nicht "blink-blink". MM
 
Mir persöhnlich reicht schon die Grafik der PS4 aus. Aber zb. die Schadensmodelle bei Autos hat sich so gut wie null weiter entwickelt. Das ist meist noch so einfach wie auf PS2-PS3 Zeiten :(. Physik ist das Zauberwort, und nicht "blink-blink". MM
Da wäre dann wohl eher mal wieder die CPU-Einheit gefordert.
Aber das lässt sich halt nicht so gut verkaufen wie "blink-blink"
 
Teile seine Ansicht nicht. Grafisch sind wir gerade auf Konsolen noch so weit von allem entfernt. Da brauche ich garnicht erst weit ausholen mit Dingen die man endlich in Videospielen sehen würde, wie guter Fluid- und Partikel-Simulation für Wasser/Rauch/Feuer, intelligenter (Massen-) NPC/Gegner und dessen KI, und und und. Hier und da gibt es Lichtblitze bei Games die sowas (eher gefaked) mal versuchen, aber bei so vielen Techniken geschieht viel zu wenig.

Weiß auch garnicht wieso er etwas von Vergleichen mit 90 zu 120fps faselt... Auf Konsolen hat man heute noch nicht einmal durchgehend flüssige 4k@60fps (wobei mir 2K hochgezogen auf 4k reichen würde), dass sollten sie erst einmal priorisieren. Manche Entwickler scheinen Richtung brauchbar aussehenden 60fps nicht einmal das hinzubekommen. Hallo SquareEnix?
Stattdessen wird oftmals von < als HD auf 4k hochgezogen, OMG.. und die 60-90fps dennoch nur mit Zwischenbildern, etc erreicht. Ist ja auch nicht so als würde man diese unansehnlichen Schlieren in Bewegung an den Kanten überall sehen. Und die Frames droppen bei aufwendigeren Szenen dann dennoch immer wieder in den Keller.
Und wie wäre es mal mit durchgehenden 4k ingame-Texturen, abseits der Bildschirmauflösung? Davon sind wir noch etwas entfernt.

Selbst in AAA-Games ploppt der Hintergrund teils wie schon vor Jaaahren sichtbar auf. Egal ob Mipmapping, Mesh, komplette Objekte oder das detailliertere Gras 5 Meter vor einem. Supersampling und eine starke Weitsicht (mit gutem LoD) ist oftmals Mangelware. NPC's haben heute oftmals immer noch tote Augen die nur geradeaus schauen, bis vielleicht in Zwischensequenzen, sehen immer schlechter aus als der Hauptchara, und von halbwegs realistischer Muskelbewegung rede ich noch nicht einmal. Feuer, Rauch&co. basieren heute fast immer noch aus einer einzigen animierten, und zum Spieler drehenden, Textur. Ebenfalls wie Zäune, Abdeckungen, etc., soviel ist heute immer noch nur 2D. Ich sah einzig in der Matrix Unreal Demo einen 3d-Maschendrahtzaun.

Physik muss entlich viel mehr genutzt werden. Nicht nur Schadensmodelle an Fahrzeugen und Gebäuden wäre damit geholfen. Denn selbst in Spielen wo man im Grunde vieles physisch einfach nur bewegen kann (wie Pflanzen, etc.), ist dies nie konsequent durchgesetzt. Wodurch man selbst in Spielen wie Resi 4 Remake und Horizon Call of the Mountain manchmal etwas bewegen kann, und manchmal (oft genau das eigentlich gleiche Objekt woanders) nicht. Was völlig unglaubwürdig wirkt. Auch in VR-Games kann man immer noch durch viel zu viele Objekte durchgreifen, statt sie einfach realistisch zu berühren, oder gar zu nutzen.

Wie man sieht könnte man hier ewig weiter reden. Also wenn man auf Grafik steht finde ich lautet die Antwort nein, da geht einfach überall noch soviel mehr.

Ich glaube von der Echtzeitberechnung von Physik im größeren Stil sind wir noch eine exponentielle Größenordnung an Rechenleistung entfernt. Das ist ja der Irrsinn. Bislang wurde an vielen Stellen einfach mit einer (guten) Näherung gearbeitet, die sich schnell und effizient berechnen lässt. Jetzt schlägt man den Weg ein es realistisch (zumindest in Teilen) berechnen zu wollen was dann natürlich ein etwas perfekteres Ergebnis bringt. Aber Dir fliegt die benötigte Rechenleistung dafür um die Ohren. Für 5% hübscheres Bild (was man in einer Technikdemo sieht aber beim Spielen so gut wie nie mit bekommt) brauchst Du 100% mehr Rechenressourcen, weil das so unglaublich schlecht skaliert. Und der Preis der Hardware skaliert auch überproportional mit der gebotenen Leistung. So rein von der Kosten-Nutzen-Rechnung ist das absolut haarsträubend auf High End oder Premium zu setzen.
 
Optimierung ist das Stichwort: Wenn ich mir Spiele wie Horizon Zero Dawn, Dishonored 2, Gran Turismo Sport, Rise of the Tomb Raider, Need for Speed 2015, Forza Horizon 2 und 3, Forza Motorsport 5, Sekiro, Doom 2016, Batman Arkham Knight etc. anschaue und die mit neueren Spielen wie Stalker 2, Monster Hunter Wild, Indiana Jones and the Great Circle, Hogwarts Legacy, Cyberpunk 2077, Starfield etc. vergleiche:

Die erstgenannten Spiele sind schon ein paar Jahre alt, grafisch aber immer noch zum Großteil sehr beeindruckend, auch ohne Raytracing & Co. Und das alles vor allem durch das geschickte Nutzen der Enginefähigkeiten und gutes Art Design. Und die Spiele laufen performancetechnisch richtig gut, auch auf schwächeren Systemen.

Die zuletzt genannten Spiele dagegen haben im Vergleich zur Grafikqualität unverhältnismäßig schlechte Performance bzw. hohe Systemanforderungen. Man könnte hier zwar noch mit Raytracing argumentieren, aber meiner Meinung nach sollte das nicht zählen, da sich viele Effekte auch ohne (teilweise sogar schöner) umsetzen ließen bzw. sich im Spiel abschalten lassen.

Es gibt zwar auch positive aktuelle Beispiele (Battlefield 6 soll ja ganz gut optimiert sein) aber das scheinen gerade im Triple-A Bereich eher Ausnahmen zu sein. So wie das aktuell läuft stehen die steigenden Systemanforderungen und Hardwarepreise in keinem Verhältnis zur visuellen und spielerischen Qualität. Das schließt auch Dinge wie KI, Physik, Sound etc. ein.

Hab darüber erst vor kurzem ein interessantes Video gesehen von jemandem, der selbst in der Branche gearbeitet hat:
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Irgendwas läuft da meiner Meinung nach massiv schief, auch in Sachen Budgets.

Ebenfalls interessant ist dieses Video. Ist zwar sehr provokant formuliert, aber im Grunde hat er mit allem Recht, finde ich:
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