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BioWare verteidigt DLCs - "Fans wollen Day One-DLCs"

@Theo:

EA möchte ja auch ein System einführen, was den Käufer in Abhängigkeit dieses Spiels bringt und er oder sie dadurch immer mehr Kohle investiert, als wie das eigentliche Spiel wert ist.
Erst soll der Spieler/ Spielerin bis zu einem gewissen Level kostenlos "heiß" auf dieses Spiel gemacht werden und dann kostet es Asche und man wird zuviel davon ausgeben.

PS:
Und ich kauf mir grundsätzlich nicht die Katze im Sack.
Bei Battlefield 1943 wurde die PC-Community vollkommenst verarscht und ich weiß nicht, ob man sein Geld zurückbekommen hat. Schon aus diesem Grunde sollte man diesem Vorbestellerdreck sein lassen oder, wenn ich mir ein anderen Spiel wie MoH: irgendwetwas kaufe, dann bekomme ich einen Zugang zur Battlefield 4-Beta.
... eine teure Beta übrigens...


BioWare-Mitarbeiter Fernando Melo erklärt, warum dieser Schritt für Entwickler wichtig ist.

ich kann über so eine Äußerung nur schmunzeln und wie war es zu den Zeiten, als das Surfen im Netz mit einer Flatrate noch zu teuer war oder man mit 56K-Modems im Netz surfte???

Achja, ich vergaß:
Bioware gibt es ja erst seit 2006... *lol*
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab grundsätzlich nichts gegen DLCs einzuwenden. Sie sind rein optionale Inhalte und ich hatte bisher bei keinem Spiel das Gefühl, ein unfertiges Spiel in der Hand zu haben, bei dem Inhalte raus genommen wurden.

Aber was der Kerl da von sich gibt, ist Humbug. Ich will mal wieder ein richtig schönes, umfangreiches Addon. Außerdem sind DLCs kein wirklicher Anstoß, ein Spiel nochmal aus dem Regal zu kramen. Ein Anstoß ist für mich die Wiederspielbarkeit. Ich habe Dragon Age: Origins keine 7x durchgespielt, wegen den DLCs, sondern weil das Spiel soviele verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten bietet.
 
... doch?! Spielzeit? :-O !
Eben die wollte ich mit "nichts Konkretes" ausgeklammert haben. ;-)

Natürlich denkt man sich dann "Das war aber kurz" und wäre bei einem Vollpreistitel zu recht empört - aber die Geschichte könnte man so zusammenstauchen, daß sie "komplett" zu sein scheint.

Aber wartet mal ab, wie Spiele in 10 Jahren aussehen ...
 
Ich hab Fernando mal kennengelernt, als er Produzent von DA: Awakening war. Eigentlich ein ganz netter Typ.
Ein bißchen tut er mir ja leid, daß er jetzt so einen Mist erzählen muß :)
 
Und genau das ist es, was derzeit einfach schief läuft bei der (Mehrheit der) DLC-Politik. DLC wirken meist nicht wie eine Zugabe, die das Spielerlebnis erweitert. Vielmehr hat man als Spielekäufer einfach das Gefühl, dass das Spiel ohne die DLC einfach nicht vollständig ist. Bestes Beispiel ist der DLC zu Deus Ex 3, der die Storylücke füllt, die im eigentlichen Spiel einfach übersprungen wurde. Bei Fallout 3 war das, meinen Erinnerungen zufolge wesentlich besser, da hier die DLCs wirklich neue Nebenstoryelemente ins Spiel einbrachten.

Relativ, denn immerhin kam der Deus Ex DLC später, anders wie jetzt From Ashes
 
Heyho.
Na, das ist doch wieder eine dieser Aussagen...
Ich für meinen Teil kenne den Typen nicht, habe just auch seinen Namen wieder vergessen.
Wäre interessant zu wissen, worin eigentlich seine Aufgabe bei BioWare besteht.
Also... Fernando Melo ist "director of online development". Da ich nun keine Ahnung habe, was das ist, habe ich Mal nach Antworten gesucht, von welchen mir diese hier am ehesten beschreibt, was Sache ist:
"The Director of Online Development is responsible for the day-to-day activities of a full team of technical staff who are engaged in the design and development. The Director position reports to the CIO. Above all else, candidates must have the proven ability to be problem-solvers."
Quelle:
http://www.theladders.com/Director-Online-Development|MA|3718506?x=q
4players.de liefert eine Zusammenfassung der gemeinten Präsentation auf der GDC und schreibt zu seiner Funktion:
"Als Produzent hat Fernando Melo Dragon Age: Origins und Dragon Age 2 betreut, mittlerweile ist er offiziell als "Director of Online Content" bei BioWare Edmonton und Montreal für die Online-Planungen der Marken Dragon Age und Mass Effect zuständig."
Quelle:
http://www.4players.de/4players.php...erence_Europe_2012BioWares_DLC-Einblicke.html
Woraus ich Mal kühn schließen würde, dass er zumindest in die Erfassung der genutzten Statistiken involviert war und sich deshalb in der Lage sieht, Behauptungen aufzustellen.
Dass ME2 soviel häufiger bis zum Schluß gespielt worden sein soll, da viele sich damit auf ME3 vorbereiten würden...
Laut einer Statistik auf 1up.com vom Juli 2010, also zu einer Zeit, in der ME3 noch nicht einmal angekündigt worden war, haben 50% aller Spieler das Spiel beendet.
Quelle:
http://www.1up.com/news/bioware-details-mass-effect-2-stats
Die auf joystiq.com gezeigte Statistik von der aktuellen GDC zeigen da "bloß" 56% an.
Quelle:
http://www.joystiq.com/2012/08/13/mass-effect-2-has-highest-completion-rate-in-me-dragon-age-seri/
ME3 wurde erstmals auf den Spike TV VGA 2010 angekündigt, die laut englischsprachigem Wikipedia erst im Dezember stattfanden, also 4 Monate nach der ersten veröffentlichten Statistik mit besagten 50% Spielbeendigung.
"The 2010 VGAs were held Saturday, December 11, 2010 in Los Angeles, California at the L.A. Convention Center [...]"
Quelle:
http://en.wikipedia.org/wiki/Spike_Video_Game_Awards#2010_Awards
Ich habe da so meine Zweifel, ob 6% mehr Spieler, die ein Spiel durchspielen, die das dann auch noch innerhalb der gesamten letzten zwei Jahre tun, als Ergebnis davon vorgeschoben werden können, dass ME3 angekündigt worden ist und dass dies dann auch noch als Erfolg bezeichnet wird.
Denn genau betrachtet haben eine Menge Spieler ME2 längst beendet gehabt, bevor ME3 angekündigt worden war und das lange vor dessen Erscheinen. Auch wurde ME3 nur zu 42% beendet, also insgesamt haben 14% der Spieler, die angeblich ME2 wegen ME3 durchgespielt haben, den dritten Teil letzten Endes noch gar nicht richtig gespielt. (Ob als Ende der Extended Cut gilt? Wer weiß...)
Und für alle, die sich fragen, warum ich das hier so auseinandernehme:
Der Typ argumentiert damit. Aber er argumentiert falsch und aufgrund seltsamer, vermutlich dubios beschaffter "Fakten".
Tja, wenn es doch soviele ach so tolle DLC's gibt und trotzdem keiner eure Spiele beendet, dann ist da doch was faul!
Aber die tun so, als wäre das was positives...
Sind DLC's in die Statistik eingebunden? Spielen vielleicht die Leute ein Spiel eher dann durch, wenn sie mangels DLC's nicht anderes mehr zu tun haben? Sind die Spieler angesichts der DLC-Welle davon überzeugt, ohnehin nicht das ganze Spiel sehen zu können und lassen es deshalb bleiben?
Gelten lediglich die nachträglich per DLC eingefügten Enden als in der Statistik abgeschlossen? Nicht alle Spieler lassen euren "Spionagedienst" permanent mitlaufen, was passiert mit deren Informationen? Existieren die auch in der Rechnung, über Evaluation?
Solange darüber nichts verlautet wird, sollt ihr eure Zahlen behalten.

Im Kern würde ich also sagen:
Alles Schmarrn, man spielt ein Spiel nicht zwangsläufig aufgrund eines anderen.
Und: Man spielt ein Spiel nicht aufgrund von DLCs. Die am Ende ja noch viel weniger leisten als eine Fortsetzung.
Zumal sich schon ME1 erheblich von ME2 unterschieden haben soll, wegen der eingestampften Rollenspiel-Elemente und des Actionanteils bliblablubb. Habe ich nur gelesen, noch keinen der Teile gespielt.
(Kommt aber irgendwann, wenn ME3 Origin nicht mehr braucht.)

Ich habe Dragon Age - Origins drei Mal und das AddOn Awakening zwei Mal durchgespielt. Knapp 180 Stunden Spielzeit, ohne DLC's.
Ich hatte da Mal eine Rechnung aufgestellt, wieviel mich denn die DLC's alle kosten würden. Mehr als die Ultimate Edition, jetzt, wo die 20€ kostet, ist es vielleicht eine Überlegung wert. Aber da ich mir auf lange Zeit keine neuen Charaktere mehr erstellen werde, den Dritten habe ich erst am Wochenende abgeschlossen, kann das warten.
Vielleicht kann mir ja einer der Veteranen erklären, wie ich mit einer Figur, die bereits beide Kampagnen vollständig durchlaufen hat, noch auf die DLC's zugreifen und Nutzen daraus ziehen soll. Da bin ich mir nämlich noch nicht schlüssig, wie das im Spiel umgesetzt ist.
Ich muss doch hoffentlich nicht nochmal von vorne starten? Weil dann wäre das ja Schwachsinn, sich nach Spielbeginn DLC's zu kaufen...
Oder haben die etwa Dragon Age II dermaßen verschandelt, damit ich Geld bezahle, um weiterhin meinen Spaß mit dem besseren Vorgänger haben zu können? Wer weiß...
Aufgrund der ausgiebigen DLC-Politik von BioWare wird DA II bei mir ohnehin solange warten müssen, bis es auch davon eine "Ultimate Edition" gibt. Denn: Es eilt wahrlich nicht.

Ich persönlich mag DLC's überhaupt gar nicht im Moment:
Wenn eine Sache gut ist und das "Spielerlebnis"(Floskelkiste 3) voranbringt,
dann sollte man sie auch allen Käufern des Spiels zur Verfügung stellen.
Ist sie das nicht, wie kann man sich denn dann erdreisten, Geld dafür zu nehmen?
Eben.

Heyho.

Midoryu
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe Dragon Age - Origins drei Mal und das AddOn Awakening zwei Mal durchgespielt. Knapp 180 Stunden Spielzeit, ohne DLC's....
Vielleicht kann mir ja einer der Veteranen erklären, wie ich mit einer Figur, die bereits beide Kampagnen vollständig durchlaufen hat, noch auf die DLC's zugreifen und Nutzen daraus ziehen soll....
Mancher DLC sind Mini-Kampagnen wo du zum Teil mit deinem Char weiterspielen kannst. Was mir von den ganzen DLCs eigentlich am besten gefallen hat, war eine dieser Minikampagnen, in denen man die Ausrüstung mit ich glaube speziellen Runen verbessern konnte.

Zum Beispiel konnte man da die Angriffsgeschwindigkeit der Waffen erhöhen. Problem ist nur, das ganze ist nur auf diese kleine Kampagne beschränkt, es lohnt sich kaum sich damit zu beschäftigen so schnell wie diese wieder vorbei ist.

Also meine "Empfehlung" ist, erspare dir besser den ganzen DLC. Ist aber auch vom persönlichen Geschmack abhängig, mir hat auch das Add-on nicht wirklich gefallen.
 
wie geil ist das denn:

So gibt es neben preiswerten und sinnvollen DLCs, die das Spielerlebnis tatsächlich bereichern auch Inhalte, die eigentlich schon im fertigen Spiel enthalten sind, aber erst gegen Bezahlung freigeschaltet werden müssen. Auch welche Variante können sich also die Spieler von Dragon Age 3 gefasst machen?

Quelle:
• Dragon Age 3: Day-1-DLCs und Mikrotransaktionen f




By By Dragon Age,
es war eine schöne Zeit mit Dir!
 
Irgendwann hast du nur noch die Spielwelt und die Hauptmission(en) und musst Dir den ganzen Rest dazukaufen :-S Darauf läuft doch alles hinaus.
 
Mancher DLC sind Mini-Kampagnen wo du zum Teil mit deinem Char weiterspielen kannst. Was mir von den ganzen DLCs eigentlich am besten gefallen hat, war eine dieser Minikampagnen, in denen man die Ausrüstung mit ich glaube speziellen Runen verbessern konnte.

Zum Beispiel konnte man da die Angriffsgeschwindigkeit der Waffen erhöhen. Problem ist nur, das ganze ist nur auf diese kleine Kampagne beschränkt, es lohnt sich kaum sich damit zu beschäftigen so schnell wie diese wieder vorbei ist.

Also meine "Empfehlung" ist, erspare dir besser den ganzen DLC. Ist aber auch vom persönlichen Geschmack abhängig, mir hat auch das Add-on nicht wirklich gefallen.

Okay, da muss ich sagen, dass ich das AddOn echt ziemlich gut fand. Straffer als das Hauptspiel.
Zumindest die Morrigan-Geschichte wirkt interessant und ich hätte gerne endlich Mal die beiden dummen DLC-Quests aus meinem Questbuch raus.
Wie erreicht man denn diese Mini-Kampagnen? Über ein Menü ähnlich dem Wechsel zwischen Hauptspiel und AddOn?
Nicht, dass es da heißt:
"Um die Quest zu beginnen, suche den Schmied gegenüber der Kneipe in Orzammar auf, da erfährst Du genaueres."
Denn mit einem "fertigen" Charakter kann man ja nicht zurück. (Open World ftw!)
Bei dieser Golem-Geschichte müsste ich, glaube ich, nochmal neu starten. Aber Ostagar und so kann ich doch auch sicher noch hinterher besuchen...
Obwohl hier noch interessant wäre, ob man nach dem AddOn nach Ostagar kann.
Ist ja schließlich "woanders".
Denn diese Rüstung holen und dann das AddOn wieder durchspielen, neee....

Andere Frage:
Was genau wird denn von Charakterwerten, Entscheidungen und Ausrüstung in Dragon Age II importiert?
Demo Mal gespielt, aber da startet man ja als Flüchtling, was auch heißen würde, dass die einem Ausrüstung, Fertigkeiten und Vermögen wegnehmen würden. Nur Aussehen und einige Entscheidungen würden erhalten bleiben.

Und um das Mal zu betonen:
Ich habe meine Skillung so geplant, dass ich sofort wüsste, wie ich weitermache.
Aber geht das denn überhaupt?

Und auch wichtig:
Die wissen ja, dass Dragon Age II nicht so gut ankam, wurde sicher auch nicht so verkauft wie der Vorgänger.
Kann man dann seine Figur aus dem ersten Teil in den dritten importieren oder muss man zwangsläufig den zweiten beendet haben?
Wie ist das denn bei Mass Effect gelöst?

Fragen über Fragen, Ihr seht schon...
Von den Antworten ist bei mir stark abhängig, ob ich mich auch zukünftig mit der Reihe auseinandersetzen möchte.

Heyho.

Midoryu
 
Zuletzt bearbeitet:
"Auf die Kritik an der DLC-Politik angesprochen, antwortete Melo, dass in einigen Jahren vermutlich ein Umdenken stattfinden und derartige[...] Maßnahmen als normal erachtet werden würden."
Quelle:
http://www.spieleradar.de/news/drag...rotransaktionen-fuer-den-rollenspiel-hit.html

Ein Umdenken auf Entwickler-/Publisherseite ist hoffentlich gemeint, denn bei den meisten Spielern wird es bei diesem Preis-/Leistungsverhältnis niemals als gerechtfertigt betrachtet werden, ein Spiel in Einzelteilen auf den Markt zu bringen.
Und außerdem:
"Normal" ist nicht "gut" oder "begrüßenswert".
Normal ist, was nicht auffällt.
 
Leute,
es ist so,
als ob ich ein Auto in seinen Einzelteilen kaufe und zuHause mittels Bedienungsanleitung zusammenbauen müßte.
Ist mir grad so eingefallen auf das Stichwort Einzelteile.


und Leute,
diese Behauptung, daß wir als Fans dies haben wollen, ist doch eher eine Schutzbehauptung, um dies rechtfertigen zu können.
Ich persönlich wurde zu diesem Thema nicht befragt und ich gaube, Ihr auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, da muss ich sagen, dass ich das AddOn echt ziemlich gut fand. Straffer als das Hauptspiel.
Zumindest die Morrigan-Geschichte wirkt interessant und ich hätte gerne endlich Mal die beiden dummen DLC-Quests aus meinem Questbuch raus.
Wie erreicht man denn diese Mini-Kampagnen? Über ein Menü ähnlich dem Wechsel zwischen Hauptspiel und AddOn?
Ja genau so, die werden mit aufgelistet. Bezüglich der Skills, ich weiß es nicht mehr so genau ist schon relativ lange her. Wenn ich mich nicht irre, kann man den Charakter nicht von Kampagne zu Kampagne mitnehmen, sondern muss immer den von der Hauptkampagne nehmen.

Die ganzen Fortschritte gehen dann sozusagen immer wieder verloren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leute,
es ist so,
als ob ich ein Auto in seinen Einzelteilen kaufe und zuHause mittels Bedienungsanleitung zusammenbauen müßte.
Ist mir grad so eingefallen auf das Stichwort Einzelteile.
Kommt ganz gut hin, man hat wirklich das Gefühl Stückwerk vorgesetzt zu bekommen. Ich habe mir natürlich die Ultimate Edition von DA: Origins gekauft und nicht für einzelne DLCs bezahlt.
 
Ja genau so, die werden mit aufgelistet. Bezüglich der Skills, ich weiß es nicht mehr so genau ist schon relativ lange her. Wenn ich mich nicht irre, kann man den Charakter nicht von Kampagne zu Kampagne mitnehmen, sondern muss immer den von der Hauptkampagne nehmen.
Die ganzen Fortschritte gehen dann sozusagen immer wieder verloren.

Danke für die Info.
Na, das ist ja... großar... äh... ärgerlich.
Und da hat wirklich Jemand drüber nachgedacht, der dafür dann auch noch bezahlt werden wollte?
Da kommen mir allmählich Zweifel...
Ob ich das wirklich brauche.
Hat BioWare als ein Unternehmen, dass DLC's wie kein anderes auf den Markt wirft, denn wirklich keine Ahnung davon, wie solche aussehen sollten, damit sie den Preis rechtfertigen?
So wie das gerade klingt, ist das, als würde man sich zusätzliche Folgen seiner Lieblingsfernsehserie kaufen(One Piece ftw!), die sich am Ende überhaupt gar nicht in der Story niederschlagen würden, gar komplett ignoriert werden.
Und das kann es doch nicht sein?
Aber noch ist Zeit.
BioWare, setz' bloß Dragon Age III nicht in den Sand!
Und rückt endlich Mal mit Infos raus.
Außer, dass es wieder Richtung Origins gehen soll, weiß ich quasi noch überhaupt nichts.
(Wenn das denn stimmt.)
Bitte lasst es das Warten wert sein...
 
Aus einem ganz einfachen Grund.
Ein Spiel ist meisten mindestens 1-2 Monate vor der eigentlichen Veröffentlichung fertig.
Die restliche Zeit bis Release wird dann genutzt, um DVDs zu pressen, Verpackungen und CE-Goodies herzustellen. Und dann muss der ganze Kram auch noch weltweit ausgeliefert werden, damit ein gleichzeitiger Release (+- 1-2 Tage) gewährleistet ist.
In dieser Zeit sitzen die Entwickler aber nicht auf der faulen Haut, sondern fangen an DLCs zu bauen.
Und wenn das ganze terminlich ordentlich gemanaged wird, ist der erste DLC dann auch schon zu Release des Spiels fertig.

aber wieso wird das neu aufgerollt und in einem anderen Licht dargestellt, daß man nun dazu übergehen wolle, eventuelle Quests, die im Hauptspiel vorkommen, kostenpflichtig zu machen?

Darf ich dann den Quest der "Verschollenen Patrouille" aus Orignis nur annehmen, wenn ich Geld dafür zahle???


EA sprach schon vom Freemium-Modell, welches Spieler kostenlos auf ein Spiel "heiß" gemacht werden sollen und dann sollen sie plötzlich echtes Geld zahlen.
Mir reicht es schon, wenn ich für ein zukünftiges Battlefield für den Munitionswechsel zu zahlen habe, so würde es EA aber gern sehen wollen, daß ständig die Kasse klingelt.
 
wie geil ist das denn:



Quelle:
• Dragon Age 3: Day-1-DLCs und Mikrotransaktionen f




By By Dragon Age,
es war eine schöne Zeit mit Dir!

Du hast den Artikel falsch zitiert. Was du da zitiert hast, ist ein Zitat des Autors, nicht des Entwicklers, der dazu befragt wurde.

Fernando Melo, der als Produzent an der Entwicklung von Dragon Age - Origins und Dragon Age 2 beteiligt war, äußerte sich auf der GDC Europe zum Thema DLCs in künftigen Spielen wie Dragon Age 3. Seiner Meinung nach müssen Zusatzinhalte bereits beim Start eines neuen Spiels verfügbar sein, da viele Spieler schon auf diese zugriffen, bevor sie das Hauptspiel beendet hätten. Zudem hält Melo es für unverzichtbar die Spieler von Dragon Age 3 unmissverständlich auf zusätzliche Inhalte hinzuweisen, zum Beispiel durch gestreamte NPCs.

Auch Mikrotransaktionen, also Kleinstkäufe einzelner Items wie etwa Waffen haben seiner Einschätzung nach eine große Zukunft und werden daher wohl auch in Dragon Age 3 Verwendung finden. Auf die Kritik an der DLC-Politik angesprochen, antwortete Melo, dass in einigen Jahren vermutlich ein Umdenken stattfinden und derartigen Maßnahmen als normal erachtet werden würden.

Heißt für mich nichts anderes als das, was wir heute schon kennen.

Wen EA mit ihrer DLC-Politik mehr in Richtung Bethesda gehen würde, wären die Kunden vermutlich zufriedener. Für einen "einfachen" DLC bietet The Dawnguard für Skyrim eine ordentliche Spielzeit, auch wenn es vielleicht etwas teuer sein mag (15-20 Euro??). Weniger DLCs, dafür aber umfangreicher.

Wenn die DLCs für DA3 ihr Geld wert sind und sagen wir mal bei 10-15 Stunden Spielzeit 10 Euro kosten, aber auch einen gewissen Wiederspielbarkeitswert besitzen, warum nicht? Dann würde ich mir solche DLCs auch zulegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn alle DLCs so wären, wie z.B. die Episoden aus GTA 4 oder wie jetzt bei Skyrim Dawnguard, dann hätten wir die ganzen DLC-Diskussionen gar nicht. Es sind aber leider die Ausnahmen. Stattdessen bekommen wir viele kleine Häppchen, 3-4 Maps für 15 Euro und was weiß ich noch so. Da stimmt der Preis hinten und vorne nicht und das verärgert die Leute eben.
Wenn man die Leute schon extra zur Kasse bittet, dann muss auch ein entsprechender Gegenwert da sein und der Spieler darf nicht das Gefühl haben, dass dieser Inhalt vorher aus dem Spiel genommen wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn alle DLCs so wären, wie z.B. die Episoden aus GTA 4 oder wie jetzt bei Skyrim Dawnguard, dann hätten wir die ganzen DLC-Diskussionen gar nicht[...]
Schönes Beispiel, was ich sonst immer verwende! :top:

So in etwa sehe ich das auch, DLCs sind ja nicht von Natur aus schlecht. Es gibt gute Beispiele, wie GTA IV AddOns, es gibt schlechte Beispiele, Pferderüstung in Oblivion anyone? :ugly: ;-)

Schlussendlich liegt es ja am Spieler, d.h. Käufer, ob er DLCs kauft oder nicht. Wenn die breite Masse jeden, pardon, Scheiss mitmacht und kauft, liegt es an uns ... den der Markt richtet sich nach dem Kaufverhalten. Ich für meinen Teil verzichte auf DLCs, außer sie sind wirklich gut und wecken mein Interesse, was aber selten vorkommt.

Was ich z.B. auch vollkommen in Ordnung finde, sind die Carpacks für Forza. Natürlich sind da tolle Modelle drin, die ich gern in der Stockversion gehabt hätte ... allerdings hat das Hauptspiel schon sooooooviele Autos, dass ich die Wagen nicht wirklich vermisse oder mich gar betrogen fühle, weil die jetzt als DLC angeboten werden. Fans greifen zu, andere Spieler warten auf das neue Forza, wo die meisten DLC Modelle wohl hoffentlich implementiert sind. ;-)
 
Man muss sich ohnehin die Frage stellen, ob man wirklich DLCs zwingend braucht, wenn schon das Hauptprodukt Spielzeit satt hat. Um mal bei Mass Effect zu bleiben: Ich kenne bisher nur Teil 1 (Teil 2 als Budget-Version ist aber heute bestellt *g*), aber die gut 30 Stunden waren gut und nicht zu wenig. Würde es dafür kostenpflichtige oder kostenlose DLCs geben, ich hätte weder Interesse für das eine noch für das andere. Auch bei ME2 und danach ME3 wäre sowas kein Thema für mich (falls das Ende von ME3 wirklich SO schlecht sein sollte, könnte ich evtl.(!) den Download der Erweiterung in Erwägung ziehen).
 
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