Battlefield 5: Die alte Leier von der Authentizität - Kolumne

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LukasSchmid

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DGekko

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Man mag ja dem Redakteur bei den meisten der erwähnten Punkte Recht geben. Jedoch sollte man schon auch beachten, dass, wenn man sich wirklich kritisch mit der Materie auseinander setzen will, auch berücksichtigt werden sollte, dass Frauen im Fronteinsatz in Relation zur Gesamtheit der kämpfenden Truppe einen prozentual verschwindend kleinen Anteil gehabt haben.

Somit mokieren halt diejenigen, welche eine gewisse historische Akkuratheit fordern, die im Trailer akzentuierte Überproportionalität dieser Frontkämpferinnen. Zwei davon in einem kleinem Squad war wohl kaum üblich, auch nicht bei der Résitance.

Dieselben Puristen stören sich in den Foren übrigens genauso über den bunten, völlig überzeichneten Stil des Trailers und Negativ-Vergleiche zu Fortnite liest man oft.

Ich bin überzeugt, dass viele derartige Kommentare mitnichten eine rassistische oder misogyne Absicht verfolgen, sondern schlicht die Enttäuschung darüber ausdrücken, dass Battlefield 5 wohl ein kunterbunter Spielpark wird, der im Zuge der grassierenden Political Correctness und Anbiederung jeder Minderheit gerecht werden soll und nun wahrscheinlich nicht das Spiel wird, welches den Weg zurück zu Battlefield 1942 finden wird und das sich insgeheim viele Veteranen der Serie erhofft haben.
 

Lucci

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Es ist richtig Intoleranz, Rassismus und Sexismus zu verurteilen!
Nur darf man dann aber nicht die durchaus berechtigte Kritik, die vielleicht hinter den paar dummen Kommentaren übersehen.
Ja, es gab weibliche Soldaten im 2. Weltkrieg, ja, sie sollten auch in BF5 eine Rolle spielen.
Nur sollten sie die Rolle spielen, die sie auch im 2. Weltkrieg gespielt haben, es gibt doch gute Beispiele aus anderen Spielen, sogar BF1 mit dem Russland Dlc ist eines. Wenn aber jeder Soldat im Multiplayer eine Frau sein kann, dann schlägt das, wie im Artikel schon beschrieben auf die Authentizität. Es war einfach eine Seltenheit, eine weibliche Soldatin auf dem Schlachtfeld mitkämpfen zu sehen (an manchen Fronten mehr als an anderen). Soweit ich das auch mitverfolgt habe, hat sich die Mehrzahl der Kritik nicht über die Warstory, der norwegischen Widerstandskämpferin aufgeregt, denn das passt halt ins Setting, deshalb wäre es auch viel passender sie auf das Cover zu packen und nicht eine "generische" Soldatin".

Was den Rest der Kolumne angeht, kann ich nur Zustimmen, ich fand nur, dass da ein Widerspruch versteckt ist, wenn man Authentizität möchte, aber jegliche Kritik an der Frauendarstellung in BF5 verwirft.
 

Shotay3

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Also die hier verlinkte Batallion 6888th war zwar eine funktionierende Einheit ("Most of the 6888th worked as postal clerks, but others were cooks, mechanics and held other support positions, so that 6888th was a self-sufficient unit.") aber an der kämpfenden Front waren sie scheinbar nicht direkt. Es gab bestimmt weibliche Boten, die durch die Gräben gelaufen sind und Post abgeholt haben, auch mit denen würde ich sicherlich nicht tauschen wollen.

"Military Police in the WAC unit were not allowed to have weapons, so they used jujitsu to keep out "unwanted visitors." Ihnen war es nicht mal erlaubt Waffen zu tragen. Dennoch möchte ich ihre außergewöhnlichen Leistung in allen Umständen keines Wegs absprechen. Traurig auch, "In February 1946, the unit returned to the United States where they were disbanded at Fort Dix.[2] There was no public recognition for their service at the time.[6]". Eine Schande, und bestimmt Wert eine Geschichte darüber zu erzählen, aber auch nicht passend für ein Battlefield.

Ein sehr guter Artikel auch hier zu: https://www.zeit.de/kultur/2015-05/wehrmacht-frauen-geschichtsschreibung-hagemann

Aber auch hier wird zwar vom aktiven Dienst der Frau beim Militär gesprochen, dennoch (außer im Luftschutz an der Flakk) war keine Frau am bewaffnetem Front-Kampf direkt beteiligt. Außnahme vielleicht einige Rebellen, erinnere mich da an eine Frau aus Paris mit einer deutschen MG in der Hand, sowie die russischen Scharfschützen die wohl in beiden Kriegen zum Einsatz kamen, aber es bleibt bei Ausnahmen.

Dennoch, recht gebe ich euch schon. Das Gender-gebashe ist vielleicht etwas extrem. Aber DICE hat hier auch den Vogel abgeschossen und viel riskiert. Nicht nur eine Frau, gleich auch noch mit dem Steampunkig-artigem etwas am Arm, mit dem es unmöglich sein wird eine Waffe auch nur im Ansatz vernünftig zu halten (Nachladen etc? Sich das physisch auszumalen wie das funktionieren soll... :-D ) Die übermäßige Kostümierung der Soldaten (Braveheart anyone? Blaue Gesichtsfarbe.... Outfits wie Silvester Stallone aus den Expendables mit nem Katana auf dem Rücken?), dass übermäßig präsentierte "Wir-schmeißen-uns-jetzt-besonders-toll-in-den-Dreck" -Feature (Dolphin-Diving aus Battlefield 2 anyone?), sowie die nun wirklich etwas zu hektische Action (Woher kommt das Auto was den Kerl erschlägt?) sind eher Punkte über die man debattieren könnte.

Aber zum Thema Authentizität. Ich erwarte von der Battlefield-Reihe keinen Hyper-Realismus, aber authentisch muss es schon sein. Bei Battlefield 1 hatte ich schon einige Punkte die mich gestört haben, das Schlachtgetummel hat Zeitweilig (aber eben nur zeitweilig, weil zu casual) schon Spaß gemacht.
Dennoch habe ich mich ein wenig mehr Realismus (weniger Fahrzeuge, weniger automatische Waffen, keine Skins Herr Gott noch eins...) gewünscht. Mit Battlefield V schlagen sie für mich eine falsche Richtung ein. Battlefield war mal.... stilsicher. Es war einmal...
 

Schalkmund

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Im zweiten Weltkrieg kamen teilweise auch noch Pferde auf den Schlachtfeldern zum Einsatz (sogar deutlich mehr als Frauen), ich bin dafür, dass sie nun verpflichtend auf jedem Schlachtfeld in jeder Armee Pferde vorhanden sind. Alles andere wäre übelster TierISMUS!!!! :B
 

Tariguz

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Reaktion von meiner Freundin nachdem wir den Trailer zum ersten mal sahen: "Was ist denn das für ein Scheiß?" Muss ich da noch was sagen?
 

Orzhov

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Eine Sache stört mich an der Kolumne wirklich. Einerseits versuchst du dich da irgendwie rauszuhalten, andererseits bedienst du dich der Rhetorik die bei Anhängern von Identitätspolitik üblich sind und da gibt es einfach auf beiden Seiten Rassisten und Menschen mit anderen Vorturteilen.

Was die Transgender angeht bin ich mir nicht sicher das diese spezielle Form derGeschlechtsidentitätsstörung zu Zeiten des 2. Weltkrieges schon in der Breite existiert hat wie es gegenwärtig den Anschein hat.

Ansonsten solide Kolumne die ich durchaus nachvollziehen kann.
 

munsterbuster

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Sehr geschickt gemacht. Der Mumpitz der Geschlechterdiskussion die seit Monaten in die Propagandakanälen dieser Welt runtergebetet wird nutzt jetzt ein Spiel um von seinem Kern abzulenken. Das kann nur Schrott werden.
 

Schalkmund

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wie gut dass es 2000 noch keine Sozialen Medien gab, man stelle sich damals das ganze Mimimi der Crybabys bei Medal of Honor vor

http://www.mobygames.com/images/cov...honor-underground-playstation-front-cover.jpg
Bullshit... warum sollte sich da jemand beklagen, dass es nicht akkurat wäre. Im Gegensatz zu den Schlachtfeldern des Kriegs waren um sich ballernde Frauen in der Resistance nicht unbedingt Einhörner. In MoH Underground geht es um den französischen Widerstand falls es dir nicht aufgefallen ist.
 

TheQuestionPG

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@Kolumnenschreiber:
Gut geschrieben, Kudos!

@Einige vom Rest hier:
Ja, Geschichtstreue kann was ganz Feines sein. Es ist nur mehr als Auffällig, dass genannte "Kritik" nahezu immer auf eine Ablehnung Andersartiger fußt (übrigens im Falle dieses Böhmen-RPGs mal von "der anderen Seite", mMn, mit gefährlichem Halbwissen, zu Unrecht).
Seltsames, etwas zu modernes Gerät in BF1? Wayne, Gameplay!
Beinschuss abbekommen, noch ein Beinschuss, aber ich kann weiterhin laufen, nach Sekunden bin ich wieder geheilt? Is doch nurn Spiel, Mann!
Kratos' nun mehr vielteilige Superneuschreibung griechicher Mythologie, die ja so prägend war und ist für unsere heutige Kultur? Wurst, der Kerl ist sooo cool!!!
Eine der in Realtion wenigen, kämpfenden Frauen in den Fokus setzen? Skandal, Agenda!
Schwarzer auf Titelbild, nach unzähligen weißen Helden auf Covern? SJW! SJW!!!!!! AAAAAAH!!!1!!

Sorry, das ist, wie auch manche Eurer Aussagen hier, so durchschaubar wie ethisch und intellektuell eher suboptimal. Lukas Schmid stellt das schon ganz gut. Alles billiger Vorwand, um die eigene Niedertracht in ein besseres Licht zu rücken zu versuchen und sich selbst gegenüber zu legitimieren.
Generell gefragt, was habt Ihr gegen den heutigen, aufklärerischen Zeitgeist? Ich weiß, Aufklärung kann sehr schmerzhaft sein und richtig nervig (gerade in Unterhaltung eingewoben), schließlich ist es nie lustig zu erkennen, was an Einem alles nicht stimmt, aber da müssen wir durch, zumal das hier echt Micky Maus ist, absolut nicht der Rede wert (Star Trek war in den 60ern weiter als Ihr), aber schon das scheint traurigerweise zu reichen.
 

Enisra

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Bullshit... warum sollte sich da jemand beklagen, dass es nicht akkurat wäre. Im Gegensatz zu den Schlachtfeldern des Kriegs waren um sich ballernde Frauen in der Resistance nicht unbedingt Einhörner. In MoH Underground geht es um den französischen Widerstand falls es dir nicht aufgefallen ist.

auf diese Bigotte Aussage verweiße ich einfach auf den Kommentar direkt über mir und da muss man sich schon mal die Frage gefallen lassen, warum die anderen Unrealistischen Stellen in den Spielen aber okay sein sollen
 

lokokokode

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Finde es schade, dass Menschen gleich als rechts und/oder Frauenhasser deklariert werden. Es ist und war nun mal so, dass Frauen am Weltkrieg in einer unterstützenden Rolle teilgenommen haben, aber zb. das genannte 6888th battalion..tja der Autor möge das bitte in Wiki selber nachlesen.. war ein Trupp, welcher Post-, Koch- oder andere "support" Tätigkeiten übernahm. Also ist da erstmal nix mit der Front. Schluss. Aus. Auf der russischen Seite unter Stalin, natürlich gab es da Frauen.. Kommunismus bedeutete nun mal Gleichheit.. da kann man durchaus sagen, der Autor hat recht. Nur geht es auch hier wieder um Positionen im Militär, Frauen als Sniper, warum auch nicht, nur sollten oder könnten da doch die Klassen in BF dann auch eine Einschränkung bei bestimmten Klassen, eben auch auf russischer bzw. sovjetischer Seite haben. An Black Desert beispielsweise stör es auch alle (Männer) nicht weibliche Klassen zu spielen. An sich müsste dass der Autor hier umgekehrt quasi auch ganz ganz schlimm sehen, dass er nicht auf männliche 3D-Modelle blicken darf.
Und bezüglich Battlefield 1 , natürlich schockt es einen, der sich da einen inhaltlich echten Weltkriegsshooter vorstellt und aber nun - in Europa - zum WW I dunkelhäutige Soldaten vorgsetezt bekommt. Genau wie bei Kingdom Come Deliverance.. ach wie schlimm, dass da das echte Leben versucht wurde einzufangen.. da kann ich kein vollbusiger Dunkelelf sein... Nur weil manche von Spielen auch mal ein kleinwenig Bildungsauftrag erwarten, werden die Leute heute als Rassisten oder Frauenhasser beschimpft.
 

Schalkmund

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auf diese Bigotte Aussage verweiße ich einfach auf den Kommentar direkt über mir und da muss man sich schon mal die Frage gefallen lassen, warum die anderen Unrealistischen Stellen in den Spielen aber okay sein sollen
Mich persönlich kümmert es wenig, ob die da nun unrealistischerweise überproportional Frauen unter die Soldaten mischen, da das in BF V mit Sicherheit dank bunter und wilder Customization eh das kleinste Problem sein wird, wenn es um eine halbwegs glaubhafte Darstellung des zweiten Weltkriegs geht. Was mich stört sind ewig getriggerten Kasperköppe die gleich Sexismus brüllen, wenn neben den vielen unrealistischen Nonsense in BF V auch das Thema Frauen auf den Schlachtfeldern angesprochen wird. Denn sind wir mal ehrlich das Thema Frauen auf den Schlachtfeldern nur ein Kritikpunkt von vielen, aber da scheint man unbedingt den Leuten das Maul verbieten zu wollen, wenn darüber gewitzelt wird.
 

Enisra

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Mich persönlich kümmert es wenig, ob die da nun unrealistischerweise überproportional Frauen unter die Soldaten mischen, da das in BF V mit Sicherheit dank bunter und wilder Customization eh das kleinste Problem sein wird, wenn es um eine halbwegs glaubhafte Darstellung des zweiten Weltkriegs geht. Was mich stört sind ewig getriggerten Kasperköppe die gleich Sexismus brüllen, wenn neben den vielen unrealistischen Nonsense in BF V auch das Thema Frauen auf den Schlachtfeldern angesprochen wird. Denn sind wir mal ehrlich das Thema Frauen auf den Schlachtfeldern nur ein Kritikpunkt von vielen, aber da scheint man unbedingt den Leuten das Maul verbieten zu wollen, wenn darüber gewitzelt wird.

Sind es nicht eher die getriggerten "Männerrechtler" die gerade am lautesten sind?
Vorallem kommen immer gleich so Totschlagargumente von einigen


Und warum ist es nochmal schlimmer nicht so realistische Figuren auf dem Spielfeld zu haben als nicht so realistische Waffen, Fahrzeuge, etc.?
 

SergeantSchmidt

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Ich weiß nicht, ich weiß nicht.
Bis Battlefield 4 hat man es doch auch ohne Frauen geschafft und komischerweiße regte sich Niemand darüber auf. Warum also jetzt in Szenarien wo Frauen zwar vertreten waren, aber man nicht alle paar Meter über sie stolperte? Passt das gerade zum #metoo Hype?
 

lokokokode

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Sorry für evtl Doppelpost, aber sah bzw sehe meinen Kommentar nicht, daher nochmal das Ganze: Finde es schade, dass Menschen gleich als rechts und/oder Frauenhasser deklariert werden. Es ist und war nun mal so, dass Frauen am Weltkrieg in einer unterstützenden Rolle teilgenommen haben, aber zb. das genannte 6888th battalion..tja der Autor möge das bitte in Wiki selber nachlesen.. war ein Trupp, welcher Post-, Koch- oder andere "support" Tätigkeiten übernahm. Also ist da erstmal nix mit der Front. Schluss. Aus. Auf der russischen Seite unter Stalin, natürlich gab es da Frauen.. Kommunismus bedeutete nun mal Gleichheit.. da kann man durchaus sagen, der Autor hat recht. Nur geht es auch hier wieder um Positionen im Militär, Frauen als Sniper, warum auch nicht, nur sollten oder könnten da doch die Klassen in BF dann auch eine Einschränkung bei bestimmten Klassen, eben auch auf russischer bzw. sovjetischer Seite haben. An Black Desert beispielsweise stör es auch alle (Männer) nicht weibliche Klassen zu spielen. An sich müsste dass der Autor hier umgekehrt quasi auch ganz ganz schlimm sehen, dass er nicht auf männliche 3D-Modelle blicken darf.
Und bezüglich Battlefield 1 , natürlich schockt es einen, der sich da einen inhaltlich echten Weltkriegsshooter vorstellt und aber nun - in Europa - zum WW I dunkelhäutige Soldaten vorgsetezt bekommt. Genau wie bei Kingdom Come Deliverance.. ach wie schlimm, dass da das echte Leben versucht wurde einzufangen.. da kann ich kein vollbusiger Dunkelelf sein... Nur weil manche von Spielen auch mal ein kleinwenig Bildungsauftrag erwarten, werden die Leute heute als Rassisten oder Frauenhasser beschimpft.
 

Maverick-wsv

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Als die Wehrmacht damals in Rußland einmarschiert ist, waren die Flugabwehrgeschütze der Russen mit Frauen besetzt, was die Landser aber erst nach den Gefechten gemerkt hatten.
 

Enisra

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Ich weiß nicht, ich weiß nicht.
Bis Battlefield 4 hat man es doch auch ohne Frauen geschafft und komischerweiße regte sich Niemand darüber auf. Warum also jetzt in Szenarien wo Frauen zwar vertreten waren, aber man nicht alle paar Meter über sie stolperte? Passt das gerade zum #metoo Hype?

"man hat es auch bis X ohne Y geschaft und es Z Jahre lang nicht gebraucht, warum Y also jetzt einführen"
ach komm, was soll denn das für ein Totschlagargument sein? Das kann man auch auf Alle veränderungen anführen, wirkt aber auch nur Rückständig, nenn doch ein richtiges Argument
 

Orzhov

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Lange nicht mehr so viel Butthurt und Damage Control gesehen hier. :B
 

levcortez

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Da Battlefield 1943 leider nur auf Konsole verfügbar war, hatte ich immer auf ein ww2 Ableger in der Frostbite gehofft.
Ich war auch sehr enttäuscht als ich den Trailer sah. Nicht wegen der Frau, den Prothesen, den Bemalung, Schwertern usw. an sich. Sondern in der Gesamtheit. Es wirkte nicht wie die Schlacht zwischen zwei Armeen sondern einem Random Deathmatch von Zivilisten mit 2WK Waffen und das war enttäuschend nach den 20 Min. Gerede von "most immersive" Battlefield. Für Singleplayer find ich es auch völlig in Ordnung, ausgefallene Charaktere zu haben oder aus Sicht von den weniger bekannten Teilnehmern des Krieges zu spielen. Im Multiplayer können von mir aus auch Frauen sein, aber die Gesamtheit ist too much.
Und das ist bitter bei der Engine und den Gameplayanpassung, aber sobald mich ein blau angemalter, Wikinger, ohne Hemd und Helm aber mit Armprothese und Baseballkeule in der Schlacht von Arnheim verarzten würde, empfinde ich das irgendwie als lächerlich und nicht als "immersive".Es ist enttäuschend, weil Battlefield echt gut darin war das Gefühl zu vermitteln teil einer großen Schlacht zu sein.

Ich hoffe einfach auf ein ernstere Umsetzung des Settings im Multiplayer und das sie nur für den Trailer alles so übertrieben haben und nicht in jedem Spielmodus alle mit ihren Custom Character rumlaufen.
Meine Befürchtung ist jeddoch, dass EA und Dice jetzt allin auf Skins gehen werden, da sie kein Premium Pass oder DLC's mehr verwenden.
Aber es gilt jetzt erst einmal abzuwarten.
 

SoloStick

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Viele Länder haben Frauen einbezogen. Warum? Die meisten Soldaten waren tot und Frauen mussten mitmachen oder zusehen, wie der Krieg verloren geht und deren Söhne, Ehemänner, Väter ins nichts sterben. So hat man viele in Unterstützungsjobs ausgebildet. Nur wenigsten waren auf dem Schlachteld. Aber dass sich Social Justice PC Games alles umdreht und uns was von pösen, pösen Verschwörungstheoretiker erzählt, wie wäre es mal einfach die Geschichte der letzten Jahre in der Politik und Medien nachschaut? Dass es ein marxistischer Social Justice Bewegung gibt, die wortwörtlich alles, was es anfasst, verändert, ist auch nicht zu bezweifeln. Wie viele Menschenleben wurden durch den SJW Mob ruiniert? Wie viele junge Menschen hat es den Kopf verdreht, sodass diese Vollpfosten jetzt auf der Straße laufen und jeder, der nur ansatzweise andere Meinung hat, auf eine oder andere Weise zerstört wird? Wie viele Bücher es gibt, die ganz genau erklären, wie diese Indoktrination durch Medien funktioniert? Wie viele Menschen es gibt, die unter Gefahr leben, nur weil sie diesen Mob entgegen sprechen? Nichts davon im Artikel. Aber hauptsache Menschen, die das erkennen und einfach ansprechen, einen ganzen Artikel schreiben und lächerlich machen.

PC Games ist genau so eine Propagandamaschine wie jede andere. Ob bewusst, bezahlt oder gar einfach unbewusst und gehirngewaschen, spielt keine Rolle. Und genau das ist der Punkt, da sitzt irgendeiner, der absolut keine Ahnung von Geschichte, Manipulation oder Krieg hat und schreibt seine ungebildete Meinung.

Was für eine Schande. So viele Männer sind an der Front gestorben um ihre Frauen und Kinder zu schützen und jetzt tanzt man ruhig auf deren Gräbern und ändert seelenruhig die Geschichte. Ich möchte ganz gerne, dass der Autor nur ein mal in seinem Leben Stalingrad besucht, wo in wenigen Stunden tausende Männer, teilweise ohne Waffe auf den Feind stürzten und starben. Diejenigen, die fliehen wollten, wurden von eigenen Offizieren erschossen. Ein Massengrab. Und dann sag deine Lüge, wie Frauen ein wichtiger Bestandteil am Schlachtfeld sind und wie unwichtig es ist, was zwischen den Beinen liegt. Falls du eine Seele hast, dann schweig einfach.

PS: Es gibt gute Gründe, warum MÄNNER im Krieg die erste Option sind. Biologische und psychische. Das haben schon etliche Wissenschaftler bewiesen. Aber glaubt ruhig an euer Märchen, dass es angeblich null unterschied zwischen Mann und Frau gibt. Das ist genau die linke Gehirnwäsche. Alles ist gleich, keine Klassen, kein reich und arm, keine GENDEEEERRRR, etc. Wie traurig das alles ist.
 

Raptor

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Meiner Meinung nach eine eher schlechte Kolumne. Zu verkrampft versucht der Autor darzustellen, dass es normal war, dass Frauen und Schwarze im 2. WK als Soldaten teilgenommen haben. Wie schon hier erwähnt haben Frauen in der Regel nicht an der Front gekämpft und die russische Scharfschützin ist eine der wenigen Ausnahmen. Darüber hinaus kann von einer Gleichberechtigung von Frauen und Schwarzen im 2. WK keine Rede sein. In den amerikanischen Streitkräften gab es bis 1948 eine Rassentrennung (Executive Order9981, was bedeutete dass Schwarze Soldaten nicht mit Weißen Soldaten in einer Einheit dienen durften, sondern eigene Einheiten bilden mussten.

Wenn überhaupt war die Frau als Kämpferin unter den Widerstandsgruppen zu finden. Widerstandsgruppen haben aber in der Regel nicht mit regulären Truppen an der Front gekämpft sondern eher mit Spezialeinheiten. Das alles wäre keine Problem wenn man nicht behauptet Battlefield V möglichst authentisch zu gestalten. Alleine schon das Titelbild (siehe unten) strotzt nur so von keiner Authenzität:
Battlefield-5-Reveal-Screens-15--pc-games.png
Außerhalb von Spezialeinheiten gab es vielleicht Tarnbemalung aber gewiß nicht im Stile einer Kriegsbemalung. Eine Frau mit einer Armprothese, mit der gewiß kein Gewehr bedient werden konnte. Weiterhin kommt noch die Art und Weise wie im Video das MG 42 abgefeuert wird. Bezüglich des Themas Authenzität ist das einfach ungenügend.

Ich habe kein Problem damit, dass eine Frau als Widerstandskämpfering gespielt werden kann. Ich habe erst Recht kein Problem damit das man als AlterEgo eine Frau verwenden kann oder irgendeine Hautfarbe wählen kann, so genau muss dann ein Shooter nicht sein. Wenn aber ein Spiel im 2. WK als authentisch beschrieben wird, dann passt das nicht. Dann sollen Publisher und Entwickler den Begriff authentisch weglassen und alles ist gut. Mit kleinen feinen Kniffen kann man dann jeglichen Kritikern auch noch den Wind aus den Segeln nehmen. Man spricht z.B. einfach von einer Paralleldimension in der Frauen im 2. WK als reguläre Soldatinnen teilgenommen haben oder so ähnlich.
 
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Das mit der Frau wir mir bisher relativ schnuppe. Aber da wir schon mal bei dem Thema sind - ich hab weder in den guten Hollywood-Aufbereitungen (Band of Brothers), noch in den zahllosen schwarz-weiss Dokus auf Phoenix zum WW2 jemals Frauen gesehen. Vielleicht gab es da wirklich solche Einheiten in der US-Armee, aber die hatten wohl auf den Kriegsverlauf soviel Einfluß wie die Anzahl der deutschen Schäferhunde in der Waffen-SS.
Und dann diese "Truppe", von der Raptor nochmal das Bild gelinkt hat - wo ist das denn bitte noch eine Armee in Uniform? Uniformen gab es aus gutem Grund, egal ob Colonel oder Private, alle sehen gleich aus, sie unterscheiden sich lediglich durch die Rangabzeichen. Soldaten konnten nicht machen was sie wollen, es gibt für jeden Furz strenge Regeln. Wenn das jetzt ne durchgeknallte Söldnertruppe wäre, könnte ich ja mit dieser Designentscheidung noch leben. Im Augenblick jedoch kommt es mir eher so vor, als würde jemand wie Quentin Tarantino dahinter stecken. Das ganze ist einfach komplett dämlich^^ Und nein, das heisst nicht, dass sowas keinen Spaß machen kann. Es hat nur für mich nix mehr mit BF zu tun.
 

Javata

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Ich weiß nicht warum, aber leider scheinen viel zu viele Menschen Computerspiele viel zu ernst zu nehmen. Mir ist die geschichtliche Exaktheit bei einem Shooter ziemlich egal. Wenn ich mich geschichtlich bilden will kauf ich mir jedenfalls kein CoD oder Battlefield... Allgemein sagt doch schon das Wort "Spiel", dass es eher um einen spaßigen Zeitvertreib geht als um ne lehrreiche Unterrichtsstunde.
 

Schalkmund

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Sind es nicht eher die getriggerten "Männerrechtler" die gerade am lautesten sind?
Vorallem kommen immer gleich so Totschlagargumente von einigen

Und warum ist es nochmal schlimmer nicht so realistische Figuren auf dem Spielfeld zu haben als nicht so realistische Waffen, Fahrzeuge, etc.?
Keine Ahnung was das Thema "Männerrechtler" mit BF V zu tun haben soll ...

Die armen Spieleredakteure, wenn Kritik an Spielinhalten mit getriggert sein gleichgesetzt wird, müssten die ja dauer-getriggert sein. :B
Und warum ist es nochmal schlimmer nicht so realistische Figuren auf dem Spielfeld zu haben als nicht so realistische Waffen, Fahrzeuge, etc.?
An BF1 gab damals es auch schon genug Kritik nicht wegen der Frauen sondern in erster Linie, weil da mit jeder Menge Waffen im Schützengraben herumgeballert wurde, die dort nie genutzt wurden. Klar könnte man Figuren-technisch noch einen drauf setzen, wenn man ein paar Orks und Elfen in den Weltkrieg schickt. Ist halt immer die Frage, wie weit man, bei einem Spiel das an einer historischen Thematik kratzt, gehen will. Es ist ja bereits jetzt schon klar, das BFV nicht das WW2 BF geworden ist, auf das die Fans der Reihe gehofft hatten.
 

NOT-Meludan

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Von mir aus hätten sie Frauen in das Spiel reinbauen können, sofern es dem Setting und dem Szenario entspricht. Aber BFV wurde als immersiv beworben!!! Das Ding ist so immersiv wie eine TV-Sendung...
Oder das man den WW2 sieht, wie man ihn noch nie zuvor gesehen hat. Jau, so haben ihn nämlich nicht mal die Beteiligten von damals gesehen!

BF stand mal für einen gewissen Stil, aber der wurde jetzt völlig über den Haufen geworfen. Es war nie realistisch wie Arma, aber auch nie so durchgedreht wie CoD. Scheinbar hat man bei EA immer noch nicht gelernt, was die Leute wollen.
Wäre es eine komplett neue Marke, okay, kann ich mit leben, ist was neues, aber BF auf sowas zu trimmen ist einfach nur unsinnig, für mich persönlich.
Irgendwie soll auch jede noch so kleine Minderheit berücksichtigt werden und überproportional repräsentiert werden, nur damit man sich ja keinen Ärger von den Seiten auf den Hals zieht?
Und auch jeder hat von den Millionen kämpfenden Frauen an der Kriegsfront gehört.... oder habe ich in Geschichte da nicht aufgepasst? Sorry lieber Autor, aber da muss ich widersprechen und selber nochmal ans nachlesen schicken.
Wenn man solchen Unsinn erzählt, dann bitte vorher informieren und die Quellen dazu hinterlgen. Gehört eigtl. dazu.

Für mich wäre es eine Lösung gewesen, dass jeder Spieler mit der Wahrscheinlichkeit von x% nach dem Tod als weiblicher Soldat in der Klasse spawnt, sofern es passt(!). Das wäre mal einzigartig gewesen und auch auffällig im Spielfeld.
Also bei den Deutschen eher 0% und bei den Russen irgendwas von 10-20% bei den Scharfschützen usw.
So wird es einfach nur beliebig und austauschbar.

Oder der Unsinn mit der Prothese, was zur Hölle soll das? Das ist doch der größte Unsinn, den die sich haben je ausdenken können, ebenso das Aussehen!
Ach, ich wusste z.B. nicht das Bravehart im Battle of the Bulge dabei war.

Die Gameplay-Änderungen klingen alle gut und vielversprechend, nur mit diesem Trailer hat sich EA/DICE keinen Gefallen getan, weil er das zeigt, was die Leute genau nicht wollen, die die Reihe früher schon gespielt haben.
Allein die Aufmachung der Szenen im Trailer ist ja schon absolut grausig für viele Leute. Da hüpft alles, explodiert alles, verhält sich komplett unsinnig, wie die Leute es sich nicht vorstellen konnten.

Da wundert einen die Aussage der Entwickler nicht mehr, warum BFBC2 so ein Erfolg war und sie selber keine Ahnung oder Plan haben, warum das so war... :B
 

Enisra

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Keine Ahnung was das Thema "Männerrechtler" mit BF V zu tun haben soll ...

"Männerrechtler" sind die Typen die Laut werden, wenn Frauen auf einem Spiele Cover sind oder auch die Jammern wenn es zu den 30 Aktionhelden so 1 Aktionheldin noch gibt, weil sie sich davon "bedroht" fühlen
Außerdem waren die die kritisieren dass die Spiele doch nicht so Realistisch sind nicht so schnell so laut geworden
 

Orzhov

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"Männerrechtler" sind die Typen die Laut werden, wenn Frauen auf einem Spiele Cover sind oder auch die Jammern wenn es zu den 30 Aktionhelden so 1 Aktionheldin noch gibt, weil sie sich davon "bedroht" fühlen
Außerdem waren die die kritisieren dass die Spiele doch nicht so Realistisch sind nicht so schnell so laut geworden

"Frauenrechtlerinnen" sind die Weiber die laut werden, wenn Männer auf einem Spielecover sind oder auch die jammern wenn es zu den 30 Aktionheldinnen so einen Aktionhelden noch gibt, weil sie sich davon "bedroht" fühlen
Außerdem waren die die kritisieren dass die Spiele doch nicht so realistisch sind nicht so schnell so laut geworden.

Findet jemand diese Aussage noch sexistisch gegenüber Frauen? :B
 
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