... Die neue Welt ...
Grundsätzlich bin ich kein Fan von Online-Zwängen jeglicher Art. Was wir aber im Moment erleben ist die Vorbereitung auf den Vertrieb der Zukunft. Ich bin davon überzeugt, dass es nicht darum geht "ehrliche" Spieler zu bestrafen. Es geht vielmehr um das gezielte Sammeln von Informationen und das Erstellen von Benutzerprofilen. Der Erfolg liegt auf der Hand und ich meine damit nicht Steam.
Der größte und erfolgreichste Player in dieser Liga ist kein anderer als der große Apfel. Die dort betriebene Politik des Onlinezwangs und der Abschottung zum Wohle der "Produktqualität" hat dem Unternehmen just diese Woche dazu verholfen zum wertvollsten gehandelten Börsentitel weltweit zu avancieren.
Nun haben die anderen natürlich einen Haufen schlauer Business Analysten auf der Payroll, die nichts anderes tun sich zu überlegen, wie man diesen Erfolg für sich selbst In Anspruch nehmen kann.
Ein Schlagwort dabei sind sogenannte "Captive Clients", also Kunden denen quasi keine freie Wahlmöglichkeit mehr gegeben ist....
Ein weiterer Aspekt ist das sogenannte "Cross Selling" oder auch speziell bei Games "Cross Platform Selling". Die Unternehmen wollen natürlich zentral so viel wie möglich an Informationen und Spiel- und Konsumverhalten der Kunden einsammeln, auch um Rückschlüsse daraus zu ziehen, welche Entwicklung von welcher Plattform mehr genutzt oder ignoriert wird.
Aus all diesen Informationen wird dann irgendwann in den Games das customized Advertising. Du fährst dann in Deinem Game mit deinem M1 Abrahams durch Basrah und auf einer Videotafel wird dir eine neue Gamer Mouse von Logitech angboten, während Dein Bordschütze auf der gleiche Tafel sieht, dass sein Fahrzeugleasing abläuft und sein örtlicher Audi-Händler in den nächsten Tagen auf ihn zukommen wird, um mit ihm alles weitere zu besprechen... All das sind äußerst lukrative Zusatzeinkünfte.
Zuletzt noch die Frage: Warum dazu ein eigener Dienst? Auch einfach: das nennt sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette vermarkten. Anders: Warum dafür selbst etwas bezahlen, wenn man den Rahm doch selbst abschöpfen kann! Außerdem glauben die Unternehmen aus der Art der Onlineanalysen, also die angewendeten Modelle zur Profilerstellung und zur Projektion mit den selbst gewonnenen Daten Wettbewerbsvorteile zu erlangen.
Mit der zunehmenden Vernetzung wird der Datenträger immer mehr zur Ausnahme werden und irgendwann in Gänze verschwinden. Online-Dienste und Regristrierung allgegenwärtig und die Entscheiidung wird dann nur noch sein: es erdulden und mitspielen oder sich dem ganzen Zirkus total zu verweigern...
Als Benutzer eines IPad auf dem ich gerade tippe, habe ich im Grunde für mich schon eine Entacheidung gefällt, die mir dennoch nicht wirklich schmeckt.
Das Ganze wäre ja noch als bittere Pille irgendwie zu akzeptieren, wenn dadurch wenigstens all diesen Cheatern, Aimbottern und sonstigen Hack-Usern Einhalt geboten würde.... aber solange die ja brav zahlen... sind sie bei EA oder Steam oder wem auch immer willkommen!!
Grundsätzlich bin ich kein Fan von Online-Zwängen jeglicher Art. Was wir aber im Moment erleben ist die Vorbereitung auf den Vertrieb der Zukunft. Ich bin davon überzeugt, dass es nicht darum geht "ehrliche" Spieler zu bestrafen. Es geht vielmehr um das gezielte Sammeln von Informationen und das Erstellen von Benutzerprofilen. Der Erfolg liegt auf der Hand und ich meine damit nicht Steam.
Der größte und erfolgreichste Player in dieser Liga ist kein anderer als der große Apfel. Die dort betriebene Politik des Onlinezwangs und der Abschottung zum Wohle der "Produktqualität" hat dem Unternehmen just diese Woche dazu verholfen zum wertvollsten gehandelten Börsentitel weltweit zu avancieren.
Nun haben die anderen natürlich einen Haufen schlauer Business Analysten auf der Payroll, die nichts anderes tun sich zu überlegen, wie man diesen Erfolg für sich selbst In Anspruch nehmen kann.
Ein Schlagwort dabei sind sogenannte "Captive Clients", also Kunden denen quasi keine freie Wahlmöglichkeit mehr gegeben ist....
Ein weiterer Aspekt ist das sogenannte "Cross Selling" oder auch speziell bei Games "Cross Platform Selling". Die Unternehmen wollen natürlich zentral so viel wie möglich an Informationen und Spiel- und Konsumverhalten der Kunden einsammeln, auch um Rückschlüsse daraus zu ziehen, welche Entwicklung von welcher Plattform mehr genutzt oder ignoriert wird.
Aus all diesen Informationen wird dann irgendwann in den Games das customized Advertising. Du fährst dann in Deinem Game mit deinem M1 Abrahams durch Basrah und auf einer Videotafel wird dir eine neue Gamer Mouse von Logitech angboten, während Dein Bordschütze auf der gleiche Tafel sieht, dass sein Fahrzeugleasing abläuft und sein örtlicher Audi-Händler in den nächsten Tagen auf ihn zukommen wird, um mit ihm alles weitere zu besprechen... All das sind äußerst lukrative Zusatzeinkünfte.
Zuletzt noch die Frage: Warum dazu ein eigener Dienst? Auch einfach: das nennt sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette vermarkten. Anders: Warum dafür selbst etwas bezahlen, wenn man den Rahm doch selbst abschöpfen kann! Außerdem glauben die Unternehmen aus der Art der Onlineanalysen, also die angewendeten Modelle zur Profilerstellung und zur Projektion mit den selbst gewonnenen Daten Wettbewerbsvorteile zu erlangen.
Mit der zunehmenden Vernetzung wird der Datenträger immer mehr zur Ausnahme werden und irgendwann in Gänze verschwinden. Online-Dienste und Regristrierung allgegenwärtig und die Entscheiidung wird dann nur noch sein: es erdulden und mitspielen oder sich dem ganzen Zirkus total zu verweigern...
Als Benutzer eines IPad auf dem ich gerade tippe, habe ich im Grunde für mich schon eine Entacheidung gefällt, die mir dennoch nicht wirklich schmeckt.
Das Ganze wäre ja noch als bittere Pille irgendwie zu akzeptieren, wenn dadurch wenigstens all diesen Cheatern, Aimbottern und sonstigen Hack-Usern Einhalt geboten würde.... aber solange die ja brav zahlen... sind sie bei EA oder Steam oder wem auch immer willkommen!!


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