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Battlefield 3: Keine zivilen Opfer im Ego-Shooter - "Es ist kindisch, sich mehr Blut zu wünschen"

Und warum lädst du nicht gleich neu? ;-)

Ja verdammt. Warum eigentlich nicht..... Das war ne coole Frage. Ich hab alle upgrades in meine 10mm gesteckt. Die muss man doch auch mal ausprobieren. ;) ... hui hui hui... ich weiss es nicht. Mal darüber nachdenken....

Zu der Diskussion hier. Ich finde hier sind wirklich gute Ansichten dabei. Ich denke das jeder Mensch so etwas anders empfinden würde, wenn plötzlich ein Kind in BF3 über die Strassen springt. Manche empfinden das als sehr authentisch und Stimmungssteigernd. Andere wären glaube ich auf den Tot schockiert. Die nächste würden es einfach umballern und damit andere Spieler sehr schocken.

--> Ich glaube nicht das DICE sich diesem wirklich heissen Problem stellen will. Man kann Menschen nicht über einen Kamm scheren, und da es sich doch in erster Linie um ein Spiel handelt (hoffe ich doch), würde ich dieses Thema auch nicht so aggressiv angehen wollen. Weil wenn man sich einmal in diese Richtung bewegt, ist es ganz schwer einen dementsprechenden Ruf wieder loszuwerden. Und ganz leicht das es falsch verstanden wird.
 
Irgendeiner schrieb hier, dass sie (Zivilisten) geben sollte und wenn man sie erschießt, dafür Punktabzüge kriegt. Erstmals stimme ich Patrick Bach zu. Er hat recht was er sagt, aber das mit den Punktabzüge ist auch keine schlechte Idee, und macht vielleicht das ganze Spiel mit den Zivilisten die man nicht töten darf etwas lebendiger, man ansonsten Punktabzüge dafür erhält.
 
die grenze muss nicht bis in alle ewigkeit bestehen.
spätestens dann muss man die diskussion, denke ich zumindest, wieder führen.
Nun ja, aber bis es ein Spiel gibt, bei dem man sämtliche Türen öffnen/eintreten, sämtliche Zäune umfahren, Glasscheiben zerstören,Bäume fällen, Äpfel zum Wachsen eines Baumes in den Boden eingraben kann und ähnliches oder die NPCs auch mal ein richtiges Leben haben und sich nachts ins Bett legen und ihre Läden schliessen oder auch mal auf dem Scheißhaus sitzen oder vielleicht auch mal was machen, was mit dem Spieler Charakter nicht das Geringste zu tun hat ... bis es all das in einem Spiel gibt, das dauert sicherlich noch einige Zeit.

Und dann ist ja auch immer noch fraglich, wieviel davon denn in einem Spiel (und nicht in einer Kleinstadtsimulation oä) sinnvoll wäre.

Oder: um zu gucken, wo es denn [Grenzen] gibt.
Ich stimme Dir in fast allen Punkten Deines Postings zu, nur muß ich mich vehement gegen obiges Äußerungen äußern. Ein Spiel ist ein Spiel und NICHT dazu geeignet irgendwelche moralischen oder sonstweilige Grenzen auszuloten.
Fatales Fehlverständnis:
Ich meinte natürlich die Grenzen innerhalb der Spielrealität. Sprich: Was passiert denn im Spiel, wenn ich einen umbringe, was klaue, eine Scheibe einschlage, einen Hund überfahre? Was passiert im Spiel, wenn ich einer alten Dame über die Straße helfe (falls das denn überhaupt geht)? Was passiert im Spiel, wenn ich versuche, soweit wie möglich nach <beliebige Himmelsrichtung> zu fahren?

Sprich: Wie sind die realen, physikalischen und moralischen Grenzen im Spiel umgesetzt? Kommt man nur als "Gutmensch" weiter, oder gibt es überhaupt eine "böse" Alternative? Sind die physikalischen Grenzen banal ((Stein-)Wand; hüfthohe Hindernisse, über die man innerhalb der Spiellogik eigentlich problemlos drüberhüpfen könnte) oder sinnvoll in die Spielwelt integriert (à la Resident Evil 2 Film: eine eingezäunte Stadt unter Quarantäne: Ziel ist es, aus der Stadt zu entkommen)?

Falls ich Dich falsch verstanden habe vergiss meinen Text ;)
Nö. :-P
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei ArmA ja selbst schon bei OFP, welches seit über 10 Jahren existiert, gibt es Zivilisten und niemand hat es bis heute Interessiert. Dabei ist ArmA eher mehr Simulator als "Spiel" und wäre damit sogar eigentlich noch kontroverser als BF3 es je könnte.

Ich denke der Grund warum die ArmA Community bisher keine mediale Entbrüstung losgetreten hat liegt daran, dass die ArmA Community mit sowas umgehen kann, da Gegensatz zu den meisten anderen Frag-Shootern das anspruchsvolle Gameplay eine erwachsene Spielerschaft hervorgebracht hat.
Die meisten populären Games leiden auf der anderen Seite unter einem Hype, welcher die jüngeren Gamer gerade zu magisch anzieht und das macht sich dann auf YouTube mit skurilen Videos ala "100 funniest ways to murder civilians" bemerkbar...

Ich finde die Entscheidung bei einem Spiel wie Battlefield 3 auf Zivilisten zu verzichten eigentlich keine schlechte Idee, jedoch fungiert es leider gleichzeitig als Symbol für die Unfähigkeit eines Großteils der Gamer mit ernsten Thematiken umzugehen.#

Peace Out.
 
Wie war das damals? Als Mama gefragt hat, "Warum schießt du denn auf dieses Ding da?" - "Na weil es mich bedroht und ich sonst sterben würde!"
Die selbe Regel greift doch auch heute noch, also warum in aller Welt redet man erstens darüber und hält es zweitens für nötig sich dafür zu rechtfertigen?!
Durch die freundlichen ReleaseGroups wird dieses Spiel auch viele viele Kiddies zu Gesicht bekommen, DICE macht also alles richtig mit dieser Entscheidung.
 
Wie war das damals? Als Mama gefragt hat, "Warum schießt du denn auf dieses Ding da?" - "Na weil es mich bedroht und ich sonst sterben würde!"
Ja sicher sagt man das so. Weil die Spielfigur ja die Repräsentation seiner selbst in der Spielwelt ist. Man spielt eine Rolle, genau wie Schauspieler; genau wie Schriftsteller, die ihre Figuren Sachen tun lassen, die sie persönlich nicht tun würden.

Aber es würde doch jetzt niemand, der eine Runde Ego Shooter gespielt hat, zur Polizei gehen und behaupten: "Ich habe heute 45 Menschen erschossen, bitte verhaften sie mich." (Selbstanzeigetrieb vorausgesetzt)

=> Ein Spieler trennt klar zwischen Spielrealität und Real Life™.
 
Früher war alles besser da konnte man noch in Ultima Kinder tot prügeln und sie in Fallout durchlöchern, heute muss immer alles irgendwie politisch korrekt sein, wo bleibt denn da der Spass. :-D
 
Bei ArmA ja selbst schon bei OFP, welches seit über 10 Jahren existiert, gibt es Zivilisten und niemand hat es bis heute Interessiert. Dabei ist ArmA eher mehr Simulator als "Spiel" und wäre damit sogar eigentlich noch kontroverser als BF3 es je könnte.

Ich denke der Grund warum die ArmA Community bisher keine mediale Entbrüstung losgetreten hat liegt daran, dass die ArmA Community mit sowas umgehen kann, da Gegensatz zu den meisten anderen Frag-Shootern das anspruchsvolle Gameplay eine erwachsene Spielerschaft hervorgebracht hat.
Die meisten populären Games leiden auf der anderen Seite unter einem Hype, welcher die jüngeren Gamer gerade zu magisch anzieht und das macht sich dann auf YouTube mit skurilen Videos ala "100 funniest ways to murder civilians" bemerkbar...

Ich finde die Entscheidung bei einem Spiel wie Battlefield 3 auf Zivilisten zu verzichten eigentlich keine schlechte Idee, jedoch fungiert es leider gleichzeitig als Symbol für die Unfähigkeit eines Großteils der Gamer mit ernsten Thematiken umzugehen.#

Peace Out.

liegt daran, dass arma nicht so bekannt ist, guckste mw2, flughafen, ist nichts gegen das, was in anderen games abgeht und trotzdem kacken alle drauf los, dass liegt alles am bekantheitsgrad, battlefield war damals auch nicht so bekannt, erst seit bf bc2
 
Ich persönlich habe immer Probleme "die dunkle Seite" zu spielen. Ich spiele derartige Spiele meist als "guter" durch und nehme mir dann beim 2. Durchlauf vor den "bösen" zu spielen, aber irgendwie kann ich das meist nicht bis Ende durchziehen.

Aber im Endeffekt ist es eh alles Fiktion. An sich müsste man auch bei Lego Frauen und Kinder verbieten, da man da auch die Möglichkeit hat sie zu erschießen.
 
erm, die Frage ob man zivilisten in Battlefield erscießen kann, stand doch überhaupt nicht zur Diskussion! Wieso gibt es dann einen Artikel darüber? Darum geht es in Battlefield doch gar nicht.

Bitte um Aufklärung!
 
mh, prinzipiell geb ich dem mann zwar recht (blut ungleich erwachsen), allerdings finde ich es bedenklich, dass er offenbar felsenfest davon ausgeht, dass die mehrzahl der bf3-spieler folgendes ohne mit der wimper zu zucken, tun würde: "Wahrscheinlich würde der Spieler das virtuelle Kind töten."

aber selbst wenn: irgendwie spricht seine sichtweise irgendwo doch gegen das oft zu hörendende: "ist doch nur ein spiel, die gewalt ist doch nicht echt."
wieso sollte es dann verwerflich sein pixel-kinder um die ecke zu bringen?
das passt irgendwie nicht ganz zusammen.

außerdem hieße, zivilisten im spiel zu haben, ja nicht unbedingt, dass bf3 dadurch zwangsläufig (nur) blutrünstiger werden müsste. ich weiss, wie merkwürdig sich das jetzt anhört, aber zivilisten könnten ja durchaus eine art "gameplay-element" sein.

In ArmA 2 z.B. gibt es auch Zivilisten, mit denen man sich auch unterhalten kann, fragen kann, ob sie Feinde in der Nähe gesehen haben und solche Sachen.

Ich hab jedenfalls damit kein Problem, wenn Zivilisten in einem Spiel vorkommen. Ist es nicht eher merkwürdig, wenn keine vorkommen? Wenn man in ein Krisengebiet in einem Shooter geschickt wird und alles so ausgestorben leer ist?

Mit dem Blut hat er allerdings recht. Wenn man es übertreibt, dann wirkt es eher unfreiwillig komisch. Siehe Dragon Age: Da haut man - überspitzt ausgedrückt - eine Fliege kaputt und die Charaktere sehen aus, als hätten sie 20 Drachen getötet. Das ist dann hochgradig albern.
 
.... dass die nicht drauf kommen "unartiges" Verhalten zu bestrafen ,stattdessen sehen sie sich gezwungen Reaktionen von Zivilisten nicht mit in das Spiel in gewisser Maßen einzubinden ....

Ich meine wenn man im echten Krieg aus welchen Grund auch immer einen Zivilisten verletzt oder gar tötet ,dass es Folgen für einen haben wird und die sollte es im Spiel auch geben !

Nur weil ein Spiel den Beschuss auf unschuldige Pixel zulässt, sollte man es nicht gleich so auffassen, dass das Spiel bzw. die Entwickler Mord oder was auch immer gut heißen XD
 
Das kommt ganz drauf an......

Ich z.B wünsch mir nen klein wenig mehr Blut im War40k Space Marine MP einfach weils 40k is,eines der blutigsten und düstersten Universen überhaupt einfach weils atmosphäre transportiert wenns nich total overdone is.

Kindisch find ichs aber auch wenn man sich z.B irgendwelche NPC Zivilisten haben will in nem Kriegsspiel da muss ich zustimmen.
Brauch jetzt wirklich nich in jedem game exlodierende Köpfe,abgetrennte Gliedmaßen und Missionen wo ich Zivilisten niederballern soll.(Cod *cough*).
 
Nun ja... Bei Half-Life 1 hab ich damals keinen vom Sicherheitsdienst umgelegt, um seine Waffe zu bekommen. Die Wissenschaftler auch nicht. Im Gegenteil - an einer Stelle, bei der sie mit Selbstschussanlagen umzingelt sind, hab ich dutzende Male neu geladen damit ich keinen verliere...
Bei Fallout 3 hab ich versucht, das Spiel auch mal auf "böse" durchzuspielen. Na super, spätestens die Leute in Megaton (so hieß die Stadt doch?) tat es mir leid - Spiel neu gestartet, neu angefangen :-)
Was sicher nicht heißt, das ich total der Gutmensch bin. Bei dem Spiel, in dem Katzen im Inventar waren, wars mir wiederum völlig egal - immer schön drauf. Ich denke, das hängt wirklich vom Szenario ab, wieviel man von der spielerischen Freiheit "genießen" mag. Wenn ich mich zu sehr der "Umwelt" verbunden fühle, desto mehr lass ich den Helden statt des Bösewichts raushängen.
Wo er aber sicher recht hat - sobalt irgendeine Tätigkeit in einem Spiel auch nur möglich ist, z.B. auf Zivilisten schießen, wird diese Tätigkeit immer in Verbindung mit dem Spiel gebracht.
 
Find ich ne gute Einstellung. Leider ist es tatsächlich so, dass sich viele Spieler, die sich selbst als erwachsen definieren, an derartigen Möglichkeiten erfreuen würden. Das hat meiner Meinung nach auch nichts mit Mündigkeit oder Meinungsfreiheit etc. zu tun. Man kann auch sehr nahe an der Realität sein, ohne dabei Zivilisten erschießen zu können. Denn allein die Möglichkeit reizt leider Gottes bereits eine Vielzahl der intelligenten Masse.
Bestes Negativbeispiel bleibt für mich Modern Warfare 2. Ich hab das Flughafen-Level gesehen und seitdem kommt mir kein Teil dieser Schmutzfirma mehr auf meine Platte.

ich meine es gibt tausend gründe gegen cod, aber das flughafen lvl? wtf! davon abgesehen das man es überspringen konnte/man nur durchgehen brauchte, was ist daran schlimm? es ist ein spiel! oder haste die "von oben" flugzeug meets moorhuhn mission auch nicht gespielt?
 
Wer Homefront gespielt hat kann sich vielleicht an die Szene erinnern am Anfang als man im Bus fährt bevor man befreit wird. Da steht am Straßenrand eine kleine junge Familie (Mann, Frau und ein kleines Kind) mit erhobenen Händen vor einem Japaner, und der erschießt die beiden Erwachsenen. Das Kind läuft schreiend zu Ihnen während Sie zusammensacken und liegen bleiben. Man selbst ist nur Zuschauer. Diese Szene wirkte aber so verstörend auf mich in diesem Moment, daß ich meine Maus und Tastatur ausließ und ich mich in meinen Sessel zurückfallen ließ. Ich dachte "Oh mein Gott".

Ich finde solche Szenen sind in "Spielen" nicht nötig. Schon gar nicht selbst in so einer Weise zu interagieren (müssen). Es geht um den Spielspass und im MP vor allem um Teamgeist. Missionen gemeinsam spielerisch zu bewältigen, und nicht den "bösen" Terroristen zu spielen der Menschen abschlachtet.
 
Jup, die haben eben nicht nötig, irgendwelche markanten, unnötigen Levels zu machen, nur um in die Medien zu kommen. Das Flughafen-Level war für mich ein Grund, danach kein Call of Duty mehr zu kaufen. Denn wenn ein Spiel von sich aus gut ist, braucht es so etwas Dummes nicht, um erfolgreich zu sein. = IMO

was denn daran dumm? es war weder sinnlos für die story, noch hats das schlechte verhalten verherrlicht...
aber du bist gegen sinnloses töten? dann engangier dich gegen massentierhaltung, krieg und hunger auf der welt, anstatt hier über was virtuelles rumzuweinen...
 
er hat vollkommen recht und ich teile seine meinung seit vielen jahren. auch ich habe mich früher drüber geärgert, wenn es kein "blut" zu sehen gab. aber das traf dann eher spiele wie left4dead oder andere phantasy-shooter.

ich kann mich allerdings auch guten gewissens von denen ausschliessen, die dumm auf zivilisten ballern würden. klar ist bei gta schonmal ein passant getroffen worden, aber ich habe kein blutbad veranstaltet.

den quasi angesprochenen cod-teil habe ich komplett boykottiert und seitdem auf die kiddie-serie verzichtet. für so einen scheiss bin ich einfach zu alt.

naja mitreden ohne nie die erfahrung gemacht zu haben, ganz groß! tipp, das lvl hatte was für sich, sehr beklemmende athmosphäre...
 
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