Wer Homefront gespielt hat kann sich vielleicht an die Szene erinnern am Anfang als man im Bus fährt bevor man befreit wird. Da steht am Straßenrand eine kleine junge Familie (Mann, Frau und ein kleines Kind) mit erhobenen Händen vor einem Japaner, und der erschießt die beiden Erwachsenen. Das Kind läuft schreiend zu Ihnen während Sie zusammensacken und liegen bleiben. Man selbst ist nur Zuschauer. Diese Szene wirkte aber so verstörend auf mich in diesem Moment, daß ich meine Maus und Tastatur ausließ und ich mich in meinen Sessel zurückfallen ließ. Ich dachte "Oh mein Gott".
Ich finde solche Szenen sind in "Spielen" nicht nötig. Schon gar nicht selbst in so einer Weise zu interagieren (müssen). Es geht um den Spielspass und im MP vor allem um Teamgeist. Missionen gemeinsam spielerisch zu bewältigen, und nicht den "bösen" Terroristen zu spielen der Menschen abschlachtet.
klar genau sowas braucht es doch, ums realitätsnah zu machen, bzw in dem fall auch schwarz/weiß zu definieren, was ist denn an dieser szene schlecht? sie ist intensiv und hat einen sinn, anderes wäre es wenn jede 5min irgendwelche zufälligen leute abgeschlachtet werden...
spass ist ein aspekt, aber ich persönlich mag solche differenzierten sachen und spiele nicht um mich berieseln zu lassen...
, ich habe geschrieben, dass ein Spiel absolut nichts mit Krieg zu tun hat. Ich gehe sogar davon aus, dass viele von denen, die hier über ihre Künste im "Krieg" applaudieren, noch nie eine Waffe in der Hand hatten und schreiend weglaufen würden, sobald sie den Rückstoß ihres Gewehrs spüren. Man erlebt am PC eben absolut gar nichts vom wirklichen Krieg - genausowenig wie man weiß, wie Motorradfahren ist, nur weil man MotoGP gespielt hat. Die Sounds mögen gut sein und die Grafik immer ansprechender. Mit der Realität hats aber eben nichts zu tun.