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Baldur's Gate 4: Nach Larian sagt der nächste RPG-Veteran ab

Da hätte ich den Hype, welcher da über das Franchise kam, gleich nochmal mitgenommen. Selbst wenn Larian es nicht besser gemacht hätte, dann wenigstens gleich gut oder nahe dran.

Um das zu beurteilen muß man eben Original Sin kennen, die haben sich BG3 nicht aus den Fingern gesaugt, die haben da schon ewig geil vorher abgeliefert. Mir fällt da jetzt nur Obsidian mit "Pillars" ein, welche da in die Nähe kommen. Kotor und Dragon Age 1, noch. Pathfinder hab ich bis jetzt nicht die Zeit gehabt, das eventuell noch.

PS: Wer es noch nicht gemacht hat und auf die Gruppen RPGs steht. Die Expeditions-Reihe ist noch recht geil, wenn auch mehr Indie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Jungs und Mädels von Tactical Adventures mit Solasta 2 fertig sind, könnten die das vermutlich wuppen. Oder man fragt mal bei Bioware an, haha. Nein, Spaß beiseite. Für mein Empfinden hätte ich ein Baldurs Gate 3 ohne Origins-Storys und mit mehr Gefährten-Optionen wie in Baldurs Gate 2 bevorzugt. Auch ein Grund warum ich den 3. Teil nur ein mal durchgespielt habe. (+1 mal im Multiplayer) Und ja, an Baldurs Gate 3 war bei weitem nicht alles so toll, wie es immer gemacht wird, nur weil es im Rahmen des Quest-Designs und Charakter Editor sehr viele Freiheiten gab.
 
Das dürfte wohl das Schicksal eines fast jeden Baldurs Gate sein. War schon bei Teil 2 so, niemand hat sich zwei Jahrzehnte getraut zu diesem Meisterwerk einen Nachfolger zu erschaffen und mit dem dritten Teil hat Larian ein Denkmal für alle RPG-Spieler geschaffen. Keiner wird sich in den nächsten Jahren trauen, hier einen echten Nachfolger zu erschaffen.
 
Tja, schade, dass Baldurs Gate 4 solche Hürden nehmen muss. Ich finde die Absage, weil BG3 so schwer zu toppen sei, aber ziemlich lahm.

Auch bei BG3 gibt es Elemente, die man weiter entwickeln oder anders machen könnte.
Man könnte auch entweder, wie angesprochen, versuchen Larians Engine zu lizenzieren oder es anders aufbauen und wieder in Realtime mit Pause agieren.

Mit BG3 ist auf jeden Fall ein Fundament gelegt, was Tonalität und Spielprinzip angeht und entsprechend ist es kein Hexenwerk, mit BG4 abzuliefern.

Ich finde BioWare und Co haben es ja nicht versemmelt, weil die vorherigen Spiele wie BG2, DAO oder ME so gut waren und es so schwer gewesen wäre, sich daran zu messen, sondern weil sie ihre Kernspielerschaft und Kernkompetenzen zugunsten von einer nicht vorhandenen Zielgruppe vernachlässigt haben.
 
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