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Artikel - Dragon Age 2: Umfangreicher Leser-Test von RedDragon20

Hab den Test nicht gelesen, weil ich Spoiler vermeiden will, aber bei der Steuerung 9 von 10 Punkten?
WOFÜR?

Schonmal versucht mit mehr als einem Magier in engen Gängen mehrere Zauber gleichzeitig zu platzieren?
Oder die Gruppe mit der Hold-Funktion platziert, in der Erwartung, dass sie dort, wo sie sind, wirklich bleiben, um dann Gegner anzulocken? Dann aber gemerkt, dass die Idioten einem trotzdem folgen?

Wenn es etwas an dem Spiel zu kritisieren gibt, dann ist es neben dem Gebietrecycling die katastrophale Steuerung und mangelnde Übersicht. Warum es da im Vergleich zum Vorgänger, der da schon nicht optimal war, so einen Rückschritt gab, kann ich nicht nachvollziehen. Wobei... die Antwort liegt auf der Hand: Konsolen.
Wofür die 9 von 10 Punkten? Ganz einfach: Die Kämpfe werden hin und wieder ein wenig unübersichtlich, weil man nicht allzu weit raus zoomen kann. Aber die von dir angesprochenen Fehler gabs bei mir nicht. Meine Begleiter haben schön das gemacht, was sie sollen und nichts anderes. Würde man weiter heraus zoomen können, ich hätte 10 von 10 Punkte vergeben.

Und solche Fehler, wie du sie genannt hast, haben wohl kaum was mit Konsolen zu tun. Eine XBox360 ist bestimmt nicht dafür verantwortlich, dass bei dir Bugs auftreten, die bei mir eben nicht auftreten. Und ja, ich habe die PC-Version gespielt.
 
Sehr gut geschriebener Text. Ist eigentlich so gut wie alles drin und auch absolut in Ordnung, was Rechtschreibung und Ausdrucksweise betrifft. Auf jeden Fall ist ein gewisses Schreibertalent erkennbar ;)
 
Hab den Test nicht gelesen, weil ich Spoiler vermeiden will, aber bei der Steuerung 9 von 10 Punkten?
WOFÜR?

Schonmal versucht mit mehr als einem Magier in engen Gängen mehrere Zauber gleichzeitig zu platzieren?
Oder die Gruppe mit der Hold-Funktion platziert, in der Erwartung, dass sie dort, wo sie sind, wirklich bleiben, um dann Gegner anzulocken? Dann aber gemerkt, dass die Idioten einem trotzdem folgen?

Wenn es etwas an dem Spiel zu kritisieren gibt, dann ist es neben dem Gebietrecycling die katastrophale Steuerung und mangelnde Übersicht. Warum es da im Vergleich zum Vorgänger, der da schon nicht optimal war, so einen Rückschritt gab, kann ich nicht nachvollziehen. Wobei... die Antwort liegt auf der Hand: Konsolen.
Wofür die 9 von 10 Punkten? Ganz einfach: Die Kämpfe werden hin und wieder ein wenig unübersichtlich, weil man nicht allzu weit raus zoomen kann. Aber die von dir angesprochenen Fehler gabs bei mir nicht. Meine Begleiter haben schön das gemacht, was sie sollen und nichts anderes. Würde man weiter heraus zoomen können, ich hätte 10 von 10 Punkte vergeben.

Und solche Fehler, wie du sie genannt hast, haben wohl kaum was mit Konsolen zu tun. Eine XBox360 ist bestimmt nicht dafür verantwortlich, dass bei dir Bugs auftreten, die bei mir eben nicht auftreten. Und ja, ich habe die PC-Version gespielt.
Oh doch. Denn es sind keine Bugs, sondern Designentscheidung.

Die halbwegs brauchbare Zoomfunktion in DAO wurde hier nicht reingenommen, weil die Konsolen damit nur Probleme hätten (gabs bei der DAO-Konsolenversion meines Wissens bereits nicht) und man den Extraaufwand für PC scheute.

Das Problem mit den nicht warten wollenden Begleitern trat auf, als ich meine Begleiter in einen Raum stellte, der mit einem kleinen Gang mit dem Gegnerraum verbunden war. Diese kleine Distanz scheint dem Spiel aber zu groß zu sein, da es einen zwanghaft in eine bestimmte Kampfsituation zwingen will. Man soll quasi immer von allen Seiten angegriffen werden und sich immer "mitten im Geschehen" befinden. Taktik ist eher unerwünscht.

In diesem Zusammenhang sind die Kämpfe auch weniger unübersichtlich, als vielmehr oft unheimlich fummelig und unnötig kompliziert.

Z.B. kann ich von der Postition von Charakter A, keinen Befehl an Charakter B geben, dass er einen bestimmten Gegner angreift. Vielmehr muss ich Charakter B auswählen und ihm dann den Befehl geben. Das führt dann aber zu dem Problem, dass er den Gegner perfekt sehen muss. Bereits kleine Ecken im Raum, Säulen, etc. um die man als Spieler den Gegner zwar perfekt sehen kann, führen dazu, dass man den Gegner bei Charakter A von Position B nicht angreifen kann, da es einfach keine Möglichkeit gibt den Befehl zu geben.
Nein, B muss erst manuell um das kleine Hindernis herumbewegt werden, bevor ich ihm befehlen kann den Gegner anzugreifen.
(Das kann zu sehr nervigen Szenen führen, wenn man z.B. am Anfang eines Kampfes allen Teammitgliedern befehlen will den gefährlichen Magier anzugreifen, aber zwei der Teammitglieder noch halb im Raum davor stehen und man ihnen das deshalb nicht befehlen kann.)


Der nächste Punkt ist das nervige Platzieren von Flächenzaubern-/talenten.
Aus irgendeinem nicht nachvollziehbaren Grund springt der Mauscursor gerne direkt auf einen Gegner in der Nähe des Cursors.
Das führt dazu, dass es extrem fummelig werden kann, einen Flächenzauber wie gewünscht zu platzieren. Denn nicht immer muss dieser so platziert werden, dass er einen Gegner direkt anvisiert, da dadurch oftmals andere Gegner knapp aus dem Wirkradius rausfliegen.
Dieser Unsinn hat fast etwas von einer Gamepadzielhilfe in FPS.


Ein weiterer Punkt ist der, dass man leider immer noch nicht mehrere Befehle stapeln, sondern jeder Fähigkeit einzeln aktivieren muss. War aber leider in DAO auch schon so.


Davon abgesehen gibt es in dem Spiel zu wenig Möglichkeiten für Autopausen. Zumindest habe ich bisher nur gesehen, dass man direkt am Beginn eines Kampfes eine Autopause machen kann.
Aber nicht z.B. wenn ein Rogue eine Falle entdeckt hat. Denn durch diese läuft man (bzw. die Begleiter inklusive Rogue) in diesem Spiel dann viel zu oft durch, weil der Rogue zu lange braucht, um seine Warnung auszusprechen.


Deshalb kann ich beim besten Willen nicht verstehen, warum Du für diese Steuerung so viel Punkte geben kannst.
 
Taktik ist eher unerwünscht.
Gut, wenn du der Meinung bist, dass es so ist, dann ist so. Aber von "Taktik ist eher unerwünscht" habe ich nichts im Spiel gesehen, außer wenn man auf kleinere Gruppen traf. Aber das gab es alles schon in DA:O, nur in weniger hektischer Form.

Ich kann deine genannten Punkte wirklich nicht nachvollziehen. Ich kam bestens zurecht und, wie gesagt, meine Begleiter haben ohne zu Murren genau das gemacht, was ich wollte. Wenn sie die Position halten sollten, damit der Rouge eine Falle entschärft, dann haben sie es getan. Und wenn es hieß "Angriff" dann gab es da auch keine Probleme.

Was diese "Zielhilfe" angeht...na, warum nicht? Klar, die Kämpfe sind recht hektisch und da kommt doch diese kleine (und die ist wirklich klein und nicht besonders störend, in meinen Augen) Zielhilfe zugute.


Nenn mich anspruchslos oder so, aber für mich stellt die Steuerung keinerlei Problem dar. Ich kam bestens zurecht und daraus resultieren die 9 von 10 Punkten. Und da helfen auch deine Argumentationen nicht. Die sind zur Kenntnis genommen und akzeptiert, aber ich kann sie eben nicht nachvollziehen oder teilen.
 
Tja, Userbewertungen fallen ja doch recht gut aus und stimmen mit dem Test überein. Also Kompliment an RedDragon du hast scheinbar die Meinung und das Stimmungsbild gut getroffen und somit einen sehr guten und für viele wahrscheinlich hilfreichen Test entworfen.
Das gute Ergebnis der Userbewertung überrascht mich eigentlich nicht, allerdings werde ich in Zukunft sehr vorsichtig mit Bioware spielen sein und sie erst in der Videothek ausleihen bevor ich sie kaufe. Es gibt ja noch andere sehr interessante RPG Schmieden *g*
 
Tja, Userbewertungen fallen ja doch recht gut aus und stimmen mit dem Test überein. Also Kompliment an RedDragon du hast scheinbar die Meinung und das Stimmungsbild gut getroffen und somit einen sehr guten und für viele wahrscheinlich hilfreichen Test entworfen.
Das gute Ergebnis der Userbewertung überrascht mich eigentlich nicht, allerdings werde ich in Zukunft sehr vorsichtig mit Bioware spielen sein und sie erst in der Videothek ausleihen bevor ich sie kaufe. Es gibt ja noch andere sehr interessante RPG Schmieden *g*
Ich persönlich fand, dass Radon Labs neben Bioware die einzige interessante RPG-Schmiede in den letzten Jahren war. Nur leider war's das mit Drakensang, so wie ich es mir wünschte.



Ich hab versucht, alles relevante unter Dach und Fach zu bringen, als ich den Test schrieb, und bin möglichst objektiv geblieben. Aber mit sovielen Comments hab ich nun wirklich nicht gerechnet.
 
Ich kann dem Test im Allgemeinen durchaus zustimmen. Das Spiel macht Spaß und die Story weiß mitzureißen.
Allerdings verstecken sich im Test ein-zwei kleine Fehler. Spezialisierungspunkte für Gefährten habe ich zum Beispiel nicht gesehen. Vielmehr hat jeder Gefährte eine Spezialisierung von Haus aus, und nicht mehrere zwischen denen er wechseln kann. So bleiben auch die Talentbäume die gleichen bei allen Klassen - bis eben auf die Spezialisierung. Merrill kann also sehr wohl auch den einen Heilzauber erlernen, den alle Magier erlernen können.


Ein großer Kritikpunkt in DA (sowohl Origins, wie auch Teil 2) sind für mich übrigens die Nahkämpfer.
Bei normalen Gegnern ist die Gruppenzusammensetzung ja fast schon egal. Bei Boss-Gegnern (Wie dem Großdrachen zum Beispiel) kann man mit zu vielen Nahkämpfern aber gleich ganz einpacken. Schurken brauchen 90% ihrer Punkte in Cunning (Zum Truhen öffnen und Fallen entschärfen) und Dexterity (Um gute Waffen benutzen zu können) und verkommen dadurch zu Glaskanonen, die in jedem AoE, den die meisten großen Gegner leider haben, schneller krepieren als man Heiltränke und -Sprüche einsetzen kann. 2Handkriegern gehts da zwar etwas besser, aber auch die werden quasi nur rumgeschubst und verbringen mehr Zeit mit dem wieder zum Gegner laufen als mit Schaden austeilen. Ansich braucht man einen Tank und sonst nur Fernkämpfer. Signifikant weniger Schaden als die Nahkämpfer machen die ja leider auch nicht. Leider sind Gruppen aus einem Krieger, 2 Magiern und Varric auch gegen kleine Gegnergruppen durch enorme AoE-Kraft einer Gruppe mit Nahkampfschurken einfach deutlich überlegen. Das verhindert vorallem in höheren Schwierigkeitsgraden (auf normal ists noch ziemlich egal), dass man in einer Gruppenkonstellation loszieht, die einem auch Spaß macht. Aveline und Isabela, die großartige kleine Gespräche miteinander haben, kann man zum Beispiel nie sinnvoll mitnehmen, wenn man selbst einen Krieger spielt, weil man dann am Ende eben vor dem Großdrachen bei Huberts Mine steht und die A.-Karte gezogen hat.
 
Na allein Witcher 2, Deus Ex 3, Skyrim und soweiter und sofort. Gut es sind natürlich auch eher aktionlasterigere aber vor allem in witcher 2 habe ichgroße hoffnungen.
drakensang fand ich nur den ersten teil gut, den zweiten ziemlich bescheiden da viele ansätze die gut waren rausgenommen wurden. bedauerlich. jetzt wird dsa ja scheinbar zu einem free mmo, das sich nicht mal mit den hintergründen auseinander setzt geschweige denn der welt.
 
Taktik ist eher unerwünscht.
Gut, wenn du der Meinung bist, dass es so ist, dann ist so. Aber von "Taktik ist eher unerwünscht" habe ich nichts im Spiel gesehen, außer wenn man auf kleinere Gruppen traf. Aber das gab es alles schon in DA:O, nur in weniger hektischer Form.
Das Problem ist leider, dass fast alle Kämpfe nach dem gleichen Schema ablaufen.
1. Man trifft auf eine Gruppe verschiedener Gegner
2. Gruppe ist fast tot, plötzlich tauchen aus dem Nichts neue Truppen auf. (Spawnen hinten, Seilen sich von der Decke ab, etc.)
3. Ggf. eine weitere Welle.

Manchmal kommen noch größere Boss oder Leutnants dazu. Mehr nicht.
Taktik sieht dann so aus, dass man sich situationsbedingt die spawnenden Gegner der Gefährlichkeit nacheinander vornimmt.

Es gibt kaum eine Möglichkeit das Gelände mal geschickt auszunutzen und den Tank so zu platzieren, dass alle Gegner nur ihn angreifen können, weil man so oder so spätestens in Welle 2 von allen Seiten angegriffen wird.
Deshalb funktioniert die Hold-Funktion auch nur in einem begrenzten Raum, bevor einem die eigenen Gruppenmitglieder zwangsweise folgen. Bioware scheint gegen anderes Vorgehen einfach etwas zu haben.
Was man bei Versuchen einer anderen Vorgehensweise auch daran merkt, dass man die KI dadurch hoffnungslos überfordern kann.



Ich kann deine genannten Punkte wirklich nicht nachvollziehen. Ich kam bestens zurecht und, wie gesagt, meine Begleiter haben ohne zu Murren genau das gemacht, was ich wollte. Wenn sie die Position halten sollten, damit der Rouge eine Falle entschärft, dann haben sie es getan. Und wenn es hieß "Angriff" dann gab es da auch keine Probleme.
Wenn sich Rogue, Gruppe und Falle in einem kleinen Bereich gemeinsam befinden, scheint es zu funktionieren. Aber nicht immer, wenn etwas mehr Platz zwischen den Gruppenmitgliedern ist und sich Gegner in der Nähe befinden.

Davon abgesehen scheinst du wohl nie in der Lage gewesen zu sein, dass deine Gruppenmitglieder einen Gegner aufgrund eines "Hinderniss" nicht perfekt haben "sehen" können, wohingegen du die Gegner mittels Kameraschwenk gut sehen konntest, aber dennnoch kein Angriffskommando an das Gruppenmitglied geben konntest.
(Ähnliches tritt auch beim Vergeben von Bewegungsbefehlen für einzelne Gruppenmitglieder auf, wenn ein anderes Gruppenmitglied ungünstig steht oder in eine ähnlichen Levelbereich geschickt wird.)



Was diese "Zielhilfe" angeht...na, warum nicht? Klar, die Kämpfe sind recht hektisch und da kommt doch diese kleine (und die ist wirklich klein und nicht besonders störend, in meinen Augen) Zielhilfe zugute.
Wenn ich ohne Pause oder mit einem Gamepad spielen würde, träfe das vielleicht zu.
Aber ich spiele mit Pausen und besitze eine verdammte Maus, die ich als PC-Spieler perfekt bedienen und hoch präzise führen kann. Ich brauche keinen scheiß Mauszeiger, der auf einen Gegner springt, damit ich diesen leichter anklicken kann. Besonders nicht, wenn ich einen Flächenzauber optimal platzieren will.



Nenn mich anspruchslos oder so, aber für mich stellt die Steuerung keinerlei Problem dar. Ich kam bestens zurecht und daraus resultieren die 9 von 10 Punkten. Und da helfen auch deine Argumentationen nicht. Die sind zur Kenntnis genommen und akzeptiert, aber ich kann sie eben nicht nachvollziehen oder teilen.
Ja, ich nenne dich gerne anspruchslos, da eine 9 für die Steuerung einer 90% Wertung für ein Spiel gleichkommt und sich damit gewisse Ansprüche an die Steuerung stellen. Sie müßte z.B. reibungslos funktionieren und einem das Spiel nicht verkomplizieren, ein Menge an sinnvollen, guten Komfortfunktionen und genug Übersicht bieten, ggf. neue, sinnvolle Innovationen mit sich bringen, usw. usw.
All das bietet die Steuerung in DA2 nicht. Das Beste, was man über sie sagen kann, ist, dass es noch schlimmer sein könnte. Z.B. könnte der Mauszeiger alle paar Sekunden fest hängen oder die Kamera aller Two Worlds 2 wild rumspringen.
Aber dafür, dass die Steuerung gerade mal die Basics erfüllt, ist eine Wertung nahe am Maximalwert einfach übertrieben.
 
Na allein Witcher 2, Deus Ex 3, Skyrim und soweiter und sofort. Gut es sind natürlich auch eher aktionlasterigere aber vor allem in witcher 2 habe ichgroße hoffnungen.
drakensang fand ich nur den ersten teil gut, den zweiten ziemlich bescheiden da viele ansätze die gut waren rausgenommen wurden. bedauerlich. jetzt wird dsa ja scheinbar zu einem free mmo, das sich nicht mal mit den hintergründen auseinander setzt geschweige denn der welt.
The Witcher 2 und Skyrim wären die einzigen, die mich interessieren würden. Mit Deus Ex 3 kann ich leider nicht sonderlich viel anfangen. Das Setting sagt mir nicht gerade zu. Two Worlds 2 fand ich auch weniger ansprechend.

Alles in allem stehe ich mehr auf Party-RPGs, in denen man mit 'ner Gruppe durch die Gegend läuft.
Drakensang - Am Fluss der Zeit fand ich allerdings wesentlich besser, als DsA4-Drakensang. Weil alles irgendwie "dichter" wirkte. Es gab keine künstlich in die Länge gezogenen Passagen und daher hat mir das Spiel mehr Spaß gemacht, nicht zuletzt wegen den herrlichen Charakteren, von denen es ruhig zwei oder drei mehr hätten werden können. Das war eines der wenigen Kritikpunkte in AFdZ.
 
Taktik ist eher unerwünscht.
Gut, wenn du der Meinung bist, dass es so ist, dann ist so. Aber von "Taktik ist eher unerwünscht" habe ich nichts im Spiel gesehen, außer wenn man auf kleinere Gruppen traf. Aber das gab es alles schon in DA:O, nur in weniger hektischer Form.
Das Problem ist leider, dass fast alle Kämpfe nach dem gleichen Schema ablaufen.
1. Man trifft auf eine Gruppe verschiedener Gegner
2. Gruppe ist fast tot, plötzlich tauchen aus dem Nichts neue Truppen auf. (Spawnen hinten, Seilen sich von der Decke ab, etc.)
3. Ggf. eine weitere Welle.

Manchmal kommen noch größere Boss oder Leutnants dazu. Mehr nicht.
Taktik sieht dann so aus, dass man sich situationsbedingt die spawnenden Gegner der Gefährlichkeit nacheinander vornimmt.

Es gibt kaum eine Möglichkeit das Gelände mal geschickt auszunutzen und den Tank so zu platzieren, dass alle Gegner nur ihn angreifen können, weil man so oder so spätestens in Welle 2 von allen Seiten angegriffen wird.
Deshalb funktioniert die Hold-Funktion auch nur in einem begrenzten Raum, bevor einem die eigenen Gruppenmitglieder zwangsweise folgen. Bioware scheint gegen anderes Vorgehen einfach etwas zu haben.
Was man bei Versuchen einer anderen Vorgehensweise auch daran merkt, dass man die KI dadurch hoffnungslos überfordern kann.



Ich kann deine genannten Punkte wirklich nicht nachvollziehen. Ich kam bestens zurecht und, wie gesagt, meine Begleiter haben ohne zu Murren genau das gemacht, was ich wollte. Wenn sie die Position halten sollten, damit der Rouge eine Falle entschärft, dann haben sie es getan. Und wenn es hieß "Angriff" dann gab es da auch keine Probleme.
Wenn sich Rogue, Gruppe und Falle in einem kleinen Bereich gemeinsam befinden, scheint es zu funktionieren. Aber nicht immer, wenn etwas mehr Platz zwischen den Gruppenmitgliedern ist und sich Gegner in der Nähe befinden.

Davon abgesehen scheinst du wohl nie in der Lage gewesen zu sein, dass deine Gruppenmitglieder einen Gegner aufgrund eines "Hinderniss" nicht perfekt haben "sehen" können, wohingegen du die Gegner mittels Kameraschwenk gut sehen konntest, aber dennnoch kein Angriffskommando an das Gruppenmitglied geben konntest.
(Ähnliches tritt auch beim Vergeben von Bewegungsbefehlen für einzelne Gruppenmitglieder auf, wenn ein anderes Gruppenmitglied ungünstig steht oder in eine ähnlichen Levelbereich geschickt wird.)



Was diese "Zielhilfe" angeht...na, warum nicht? Klar, die Kämpfe sind recht hektisch und da kommt doch diese kleine (und die ist wirklich klein und nicht besonders störend, in meinen Augen) Zielhilfe zugute.
Wenn ich ohne Pause oder mit einem Gamepad spielen würde, träfe das vielleicht zu.
Aber ich spiele mit Pausen und besitze eine verdammte Maus, die ich als PC-Spieler perfekt bedienen und hoch präzise führen kann. Ich brauche keinen scheiß Mauszeiger, der auf einen Gegner springt, damit ich diesen leichter anklicken kann. Besonders nicht, wenn ich einen Flächenzauber optimal platzieren will.



Nenn mich anspruchslos oder so, aber für mich stellt die Steuerung keinerlei Problem dar. Ich kam bestens zurecht und daraus resultieren die 9 von 10 Punkten. Und da helfen auch deine Argumentationen nicht. Die sind zur Kenntnis genommen und akzeptiert, aber ich kann sie eben nicht nachvollziehen oder teilen.
Ja, ich nenne dich gerne anspruchslos, da eine 9 für die Steuerung einer 90% Wertung für ein Spiel gleichkommt und sich damit gewisse Ansprüche an die Steuerung stellen. Sie müßte z.B. reibungslos funktionieren und einem das Spiel nicht verkomplizieren, ein Menge an sinnvollen, guten Komfortfunktionen und genug Übersicht bieten, ggf. neue, sinnvolle Innovationen mit sich bringen, usw. usw.
All das bietet die Steuerung in DA2 nicht. Das Beste, was man über sie sagen kann, ist, dass es noch schlimmer sein könnte. Z.B. könnte der Mauszeiger alle paar Sekunden fest hängen oder die Kamera aller Two Worlds 2 wild rumspringen.
Aber dafür, dass die Steuerung gerade mal die Basics erfüllt, ist eine Wertung nahe am Maximalwert einfach übertrieben.
Ich denke, eine weitere Diskussion ist nicht mehr von Nöten. Anstatt meine Wertung und damit meine Meinung zu akzeptieren, reitest du immer weiter darauf rum und so wie sich dein Post liest, bist du nicht sonderlich erfreut darüber, dass ich deine Meinung nicht teile.

Ich komme bestens zurecht, habe keine Schwierigkeiten und ja (!), ich bin durchaus schon in solche Lagen geraten, wie du sie beschrieben hast. Ich habe das Spiel mittlerweile nun schon zum zweiten Mal durch. Ich wiederhole mich nur ungern, also belassen wir es einfach dabei. ;-)

Ich sehe die Diskussion als beendet an. Deine Argumentation ist, wie gesagt, zur Kenntnis genommen und akzeptiert. Punkt. Ausrufezeichen.
 
Aveline und Isabela, die großartige kleine Gespräche miteinander haben, kann man zum Beispiel nie sinnvoll mitnehmen, wenn man selbst einen Krieger spielt, weil man dann am Ende eben vor dem Großdrachen bei Huberts Mine steht und die A.-Karte gezogen hat.
Habe den Großdrachen auf schwer mit dem Setup: Isabella, Aveline, Anders und 2h-Warri gemacht. Nach dem Kampf habe ich den Schwierigkeitsgrad dauerhaft auf normal gelassen.

Der Kampf dauert mal locker 20 Minuten und ich hab etwa 25 Heilpots geschluckt, von Mana und Ausdauerpots will ich gar nicht sprechen. Ich empfand es als ne Frechheit 20 Mins den selben repetitiven Müll zu machen. 0 Spaß, 0 Anspruch nur Pots saufen wie in D2...

Naja Story und Chars sind trotzdem toll :)

Kampfsystem mit Fantastrillionen Boss-HP und random-Spawns nervt leider ein wenig.

2ten Durchgang werd ich unter Garantie in "normal" zocken. Da sollte man auch keine 45 Stunden für nen Durchgang brauchen.
 
Bei mir war die Aufstellung die Gleiche bei dem Kampf. Ich hatte nich erwartet auf SO einen Kampf zu treffen.

Ich fand auch garnicht so schlimm, dass der Kampf so lange gedauert hat...das war ansich eine tolle Abwechslung zum restlichen Gegner-Umklatschen. Wenn ich aber - statt Isabela und Aveline - Merril und Varric mitgenommen hätte, wäre der Kampf 10x leichter gewesen. Ansich kann ein 2HandKrieger ja auch gut einstecken (und er hält wenigstens die Aggro :rolleyes: )
 
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