ARD: Der Amoklauf von Winnenden

NH2

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
15.10.2009
Beiträge
164
Reaktionspunkte
0
Eben lief in der ARD die Sendung "Der Amoklauf von Winnenden" (Tipp in der HÖRZU)

Unter anderem kamen die sogenannten "Killerspiele" World of Warcraft, Counter-Strike und Call of Duty zur Sprache.
In den neusten Spielen werden wohl immer detailreicher Menschen zerfetzt und der US - Armee dienen ähnliche Spiele zur Abstumpfung damit die Hemmschwelle zum Töten gemindert wird. Das dieses funktioniert ist ausreichend belegt.
Es wurde auch beschrieben das die Containeraktion in Stuttgart nicht dazu gedient hätte viele Spiele zu Sammeln sondern man wolle auf sie aufmerksam machen.
Ich fand außerdem das die Piratenpartei ziemlich "böse" dargestellt wurde.

Habt ihr auch eingeschaltet?
Was haltet ihr davon?
 

Lukecheater

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
23.02.2006
Beiträge
8.424
Reaktionspunkte
2.613
Ich hab das nich gesehn, klingt aber mal wieder typisch reißerisch und "ohne Ahnung die Fresse aufreißen". Die einzigen beiden Seriösen Berichte zu diesem Thema die ich mal gesehen habe waren von "Welt der Wunder" und "Quarks"(Quarks steht sowieso immer für seriöse Berichterstattung). In diesen beiden Sendungen wurde versucht wissenschaftlich an die Sache ranzugehen und es wurde verschieden Probanden getestet (bei Quarks zum Beispiel ein CS-Spieler aus der ESL und ein Kaplan). Beide Sendungen kamen letztlich zu dem Ergebnis, dass man wissenschaftlich nicht wirklich eine konkrete negative Wirkung auf Menschen feststellen konnte. Bei diesen beisen Beiträgen fand ich auch gut gemacht, dass, im Gegensatz zum restlichen sensationalism-müll im Fernsehen den es zu diesem Thema gibt, gezeigt wurde dass diese Personen (bei Quarks der ESL-Spieler und bei WdW so n Clan) auch n normales Leben führen und nicht in abgedunkelten Kellern vermummt rumhocken und wie gebannt auf den Computer starren (WdW hatte zum Beispiel den Clan beim Training gezeigt und extra hervorgehoben, dass diese Leute viel miteinander kommunizieren (hatten sich die ganze Zeit Zeugs zu gerufen)).
Also wer bei so nem sensiblen Thema ne gute Berichterstattung finden will muss en bisschen auf die Suche gehen, man kann aber auch fündig werden, wie ich z.B. der mal durch Zufall Dienstag abends Quarks eingeschaltet hat.
 

Herbboy

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
78.662
Reaktionspunkte
5.933
ich hab es nicht gesehen, aber nen vorbericht/programmhinweis, und da ging hervor, dass es wohl hauptsächlich ein bericht über die angehörigen und das "danach" sei. d.h. diese aussagen sind eher die meinung der eltern usw., nicht redaktionelle meinung und journalistisch ermittelte fakten...

und den eltern muss man zugestehen, dass die natürlich als allererstes GANZ andere, viel einfacher an den pranger zu stellende gründe suchen als evlt. in erwägung zu ziehen, dass das eigene ermordete kind VIELLEICHT auch was dazu beigetragen, dass dieser typ sich so extrem ausgegrenzt gefühlt hat und sich dann dermaßen zurückzog, dass er so eine wahsinnstat begehen konnte.
 

Der-Aggro

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
28.05.2006
Beiträge
1.134
Reaktionspunkte
0
Klick mich
*edit*
Habs jetzt gesehen. Die Darstellung finde ich angemessen. Die Reaktionen der Eltern/Angehörigen sind nachvolziehbar, auch wenn ich die Computerspielwegschmeissaktion nicht gutheisse.
Die Piratenpartei wird insofern eventuell schlecht dargestellt, dass ich als Zuschauer nicht erfahre in welchem Zusammenhang das Motto steht und ob es überhaupt dieses Motto gegeben hat (für die die Sendung nicht gesehen haben: "Was es gibt muss auch erlaubt sein"). Die eigentliche Ansprache des jungen Mannes (im Video: "Wortführer") ist hingegen nicht mit einem Werturteil seitens der ARD belegt. Das hat der junge Mann sich selbst zuzuschreiben und ich finde seine Argumentation "unglücklich" %)
 
Oben Unten