ElNonsk am 22.02.2006 12:54 schrieb:
Gut dann habe ich dich falsch verstanden (anscheinend das Grundproblem dieses Threads

).
wie wahr, wie wahr.....
Meinereiner am 14.03.2006 13:25 schrieb:
crackajack am 14.03.2006 13:05 schrieb:
Wer von uns beiden hängt sich jetzt an einem Zeitpunkt auf? *g*
Der Ziegelhaufen besteht aus Ziegeln, die alle schon eine Bestimmung besitzen. Daher ist der Haufen alles zugleich.
Lol, du bist gerade dabei, den Satz vom Widerspruch zu verletzen; lass es lieber bleiben.
lol, tue ich nicht
*Küken schlüpft*
Jetzt erstmal die Hardcorevariante von obigen, da du ja sowieso schon glaubst ich bewege mich auf schwachsinnigem Niveau.
Ein Mensch war vor hundert Jahren eine Kernspaltung in der Sonne, der selbe Mensch ist jetzt ein schwarzes Loch und derselbe wird (laut Kristallkugel

) für den Tod der gesamten Menschheit verantwortlich sein.
Sodale, wie kann ich das jetzt bloß meinen? *grübel*
Bin ich vollkommen übergeschnappt? Könnte sein.
Hast du wirklich jemals versucht den "dümmlichen" Text von vor ein paar Seiten zu verstehen?
Ich werde es dir erklären versuchen. Bis jetzt scheine ich ja die Kernpunkte dieser Theorie nicht vermitteln zu können.
Betrachten wir unser
Kausalnetz (Kette ist etwas zu linear)
Der Mensch, von dem ich rede, ist das blaue obere Kügelchen.
Das schwarze Loch ist das grüne Kügelchen rechts oben.
Die Kernspaltung ist das schwarze ganz rechte untere Kügelchen.
Und der Grund für den Untergang der Menschheit ist das weiße Kügelchen ganz links.
Die Zeit in dieser Darstellung ist bei jedem Kügelchen eine andere.
Die potentiell unendliche (jetzt wo ich weiß, was darunter eig. zu verstehen ist, macht das ja gleich mehr Sinn) Aussagenlogik sagt, das man den konkreten Menschen nur vollständig beschreiben kann, wenn man das komplette Kausalnetz beschreiben würde.
Wenn du jetzt behauptest die vergangene Kernspaltung/ das schwarze Loch/ der zukünftige Weltuntergangsgrund ist nicht der Mensch, nimmst du einen Tei aus dieser Menschenbeschreibung.
Also jedes einzelne Ding ist "zugleich" alles Vergangene, Gegenwärtige und Zukünftige.
Um wieder zu der Prämisse 2 zu kommen (P2: Es gab eine Zeit, in der die Existenz der Menschheit begann). Da die Aussagenlogik besagt das sie potentiel unendlich sein muss und der Mensch wie oben beschrieben Teil der Gesamtheit dieser Logik ist, muss die Existenz der Menschheit potentiell unendlich sein.
Ich hoffe jetzt ist es klar, dass obiges keineswegs die SvW-Evidenz verletzt, sondern diese nur extremer auslegt.
PS. es spielt daher auch keine Rolle ob ich die Möglichkeit als reale Modalität noch hinzufüge, die Möglichkeit als propositionale Modalität ist bereits potentiell unendlich.
Da gibt es nichts zu widerlegen. Unsere Auffassung von unendlich scheint zu stark zu divergieren. Ich denke mal ich bin der aktual unendliche Typ und du der potentiell unendliche.
Einen Graphen zu zeichnen, d.h. quasi einen Punkt zu zeichnen und danach einen weiteren Punkt zu zeichnen, ist wohl eindeutig ein Beispiel für den Fall der – laut Wikipedia – potentiellen Unendlichkeit.
Das zeichnen ist eine potentiell unendliche Arbeit. *zustimm*
Aber der Graph selbst muss ein aktual unendlicher Strich sein. Der 8er quer ist nun mal gang und gebe in der Mathematik.
Wenn du hingegen die Unendlichkeit des Graphen voraussetzt, dann argumentierst du freilich zirkulär, wenn du daraus seine Unendlichkeit schlussfolgerst.
Um unseren hermeneutischen Zirkel zu beenden:
Du nimmst zum Zeichnen des Graphen ein potentiell unendlich großes Papier, ein p. u. langes Lineal, ein p. u. lange Bleistiftmine und p.u. lange viel Zeit.
Beim Zeichnen kommst du daher auf eine potentiell unendlich lange Gerade, auch wenn sie real unendlich wäre. Was bei potentiell unendlich sowieso unmöglich ist.
Ich nehme ein aktual unendlich großes Papier, ein a. u. langes Lineal, ein a. u. lange Bleistiftmine und a.u. lange viel Zeit.
Beim Zeichnen komme ich daher auf eine real unendlich lange Gerade, wenn sie real unendlich ist
Verstehen wir uns jetzt richtig?
Und um die endlichen Prüfmittel nochmal zu bringen, da die jetzt doch mehr zutreffen als ich das zuerst annahm:
Betrachten wir nochmal das Geo-Dreieck.
Jeder Mensch der an aktual unendliche Dinge glaubt, wird sofort erkennen, dass das Dreieck 14cm und zwei Zipfel lang ist.
Der Typ der an potentiell unendlich lange Dinge glaubt, wird selbst das Dreieck für potentiell unendlich lange halten müssen.
Wie das?
Starten wir einen Versuch:
Wir spannen das Dreieck in eine optische Messvorichtung, die zum Messen von Längen diese abfahren muss.
Wir tasten uns mit dem Lichtstrahl an die linke Kante.
Danach starten wir den Messvorgang.
Die Maschine kann max. mit einer Geschwindigkeit von 1Yoktometer (10^-24 Meter) pro Jahr fahren.
Schauen wir in 10^10 Jahren auf das Messergebnis würde es immer noch nicht die 14cm erreicht haben. Daher wäre es potentiell unendlich.
Also ich glaube mit der Annahme das gewisse Unendlichkeiten möglich sind, bin ich da besser dran.
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