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4GB Ram drin 3GB werden gelesen!?!?!?

CumBa

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Hallöchen

kurz und bündig
Ich habe ein problem mit meinem arbeitsspeicher
4x "OCZ DDR PC3200 - 1024 MBytes" sind eingebaut, aber nur 3 werde beim booten angezeigt.

Ich habe alle einzelnd eingebaut und durchchecken (mem86+) lassen, ohne fehler!

folgendes board ist in meinem pc verbaut "DFI LanParty UT NF4 Expert"

da kein speicher defekt, könnte es sein das es am board liegt?
4 GB Ram PC3200 werden auf jedenfall unterstüzt

hoffe mir kann jemand helfen

MfG CumBa

Mein system ist im profil verlinkt, wenn noch fragen zur konfiguration sind
 
CumBa am 14.07.2006 16:29 schrieb:
Hallöchen

kurz und bündig
Ich habe ein problem mit meinem arbeitsspeicher
4x "OCZ DDR PC3200 - 1024 MBytes" sind eingebaut, aber nur 3 werde beim booten angezeigt.

Ich habe alle einzelnd eingebaut und durchchecken (mem86+) lassen, ohne fehler!

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da kein speicher defekt, könnte es sein das es am board liegt?
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Konnte Windows nicht maximal 3 GB verwalten/erkennen?
 
ja das ist mir schon klar, nur wird mir schon beim booten nur 3GB angezeigt. da muss die ganze bandbreite angezeigt werden
 
Peter23 am 14.07.2006 16:38 schrieb:
CumBa am 14.07.2006 16:29 schrieb:
Hallöchen

kurz und bündig
Ich habe ein problem mit meinem arbeitsspeicher
4x "OCZ DDR PC3200 - 1024 MBytes" sind eingebaut, aber nur 3 werde beim booten angezeigt.

Ich habe alle einzelnd eingebaut und durchchecken (mem86+) lassen, ohne fehler!

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da kein speicher defekt, könnte es sein das es am board liegt?
4 GB Ram PC3200 werden auf jedenfall unterstüzt

hoffe mir kann jemand helfen

MfG CumBa

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Konnte Windows nicht maximal 3 GB verwalten/erkennen?

Theoretisch 4GB, in der Praxis ~3...
Bei mir gehen auch nur ca 3,1GB , deshalb hab ich die anderen 2 Speicherriegel wieder ausgebaut.

Ach ja, mit nem 64-Bit Windows wäre es kein Problem
 
evtl. werden wg. doublesided nicht alle "seiten" der chips erannt?
 
CumBa am 14.07.2006 16:29 schrieb:
Ich habe ein problem mit meinem arbeitsspeicher
4x "OCZ DDR PC3200 - 1024 MBytes" sind eingebaut, aber nur 3 werde beim booten angezeigt.
BIOS updaten. Je nach Board hast du dann 3 bis 3,5 GB nutzbaren RAM. Mehr geht mit der 32Bit Version nicht.
 
CumBa am 14.07.2006 16:29 schrieb:
Hallöchen
kurz und bündig
Ich habe ein problem mit meinem arbeitsspeicher
4x "OCZ DDR PC3200 - 1024 MBytes" sind eingebaut, aber nur 3 werde beim booten angezeigt.
Ich habe alle einzelnd eingebaut und durchchecken (mem86+) lassen, ohne fehler!
folgendes board ist in meinem pc verbaut "DFI LanParty UT NF4 Expert"
da kein speicher defekt, könnte es sein das es am board liegt?
4 GB Ram PC3200 werden auf jedenfall unterstüzt
hoffe mir kann jemand helfen
MfG CumBa
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Beim Booten hat das erstmal nix mit Windows zu tun.
Der Adressbereich für das letzte GB ist aufgrund des begrenzten Adressbereiches des Boards bzw. der CPU ist schon anderweitig fest vergeben.

Neuere Intel-Boards unterstützen afaik schon mehr als 3 bzw. 4GB RAM. Wie es bei Athlon64 Systemen aussieht weiß ich jetzt nicht.
 
Nali_WarCow am 14.07.2006 16:47 schrieb:
CumBa am 14.07.2006 16:29 schrieb:
Ich habe ein problem mit meinem arbeitsspeicher
4x "OCZ DDR PC3200 - 1024 MBytes" sind eingebaut, aber nur 3 werde beim booten angezeigt.
BIOS updaten. Je nach Board hast du dann 3 bis 3,5 GB nutzbaren RAM. Mehr geht mit der 32Bit Version nicht.


wie schon gesagt, das windows (32bit) mit mehr als 3GB Ram nichts anfangen kann, ist mir klar

mich stört nur, dass wenn ich meinen compi einschalte und beim speichertest nur 3GB angezeigt werden.

oder versteh ich die welt ned mehr¿ :ugly:
 
CumBa am 14.07.2006 16:29 schrieb:
folgendes board ist in meinem pc verbaut "DFI LanParty UT NF4 Expert"

da kein speicher defekt, könnte es sein das es am board liegt?
Ja. Viele Boards können aufgrund technischer Beschränkungen nicht 4GB voll ansprechen. Der überschießende Teil wird daher nicht angezeigt.
Selbiges ist bei WinXp auch der Fall.
Eigentlich auch kein Problem, weil man 4GB ohnehin noch nicht vernünftig gebrauchen kann in einem Desktop-PC, 2 reichen völlig.
 
Peter23 am 14.07.2006 16:38 schrieb:
Konnte Windows nicht maximal 3 GB verwalten/erkennen?

Windows verwaltet 4GB, genauso, wie die Hardware 4GB verwalten kann.
Der Speicher kann nur nicht für Software genutzt werden, da ein Teil des Gesamtspeichers als System-ROM genutzt wird.
So ist bei AGP/PCIe ca 3,1GB RAM nutzbar und bei SLI sind 2,75GB RAM nutzbar.
 
Nur mal so aus Interesse:
Wieso eigentlich nicht mehr als 4 GB?Kann der Hersteller nicht einfach mehr "Verwaltungsdinger" in den Speichercontroller bauen?
 
Hobby-Aufruester am 14.07.2006 17:29 schrieb:
Nur mal so aus Interesse:
Wieso eigentlich nicht mehr als 4 GB?Kann der Hersteller nicht einfach mehr "Verwaltungsdinger" in den Speichercontroller bauen?
Kann er natürlich, kostet aber halt auch mehr. Und da es bislang nicht unbedingt notwendig war, wurde meistens drauf verzichtet. ;)
 
bierchen am 14.07.2006 17:34 schrieb:
Hobby-Aufruester am 14.07.2006 17:29 schrieb:
Nur mal so aus Interesse:
Wieso eigentlich nicht mehr als 4 GB?Kann der Hersteller nicht einfach mehr "Verwaltungsdinger" in den Speichercontroller bauen?
Kann er natürlich, kostet aber halt auch mehr. Und da es bislang nicht unbedingt notwendig war, wurde meistens drauf verzichtet. ;)

Einleuchtend :-S
 
Hobby-Aufruester am 14.07.2006 17:29 schrieb:
Nur mal so aus Interesse:
Wieso eigentlich nicht mehr als 4 GB?Kann der Hersteller nicht einfach mehr "Verwaltungsdinger" in den Speichercontroller bauen?

kann er. hat er aber nicht.
dazu kommt: mehr verwaltungseinheiten müssen auch angesprochen werden und dass geht in 32bit nur mit extrem großen aufwand und vielen tricks. (32bit reichen genau für 4x1024x1024x1024 verschiedene kombinationen, also z.b. die adressierung von 4giga-bytes. für nochmehr müsste man entweder mehre byte unter einer adresse ansprechen -was eine umstellung des gesamten systems erfordert und flexibilitätsprobleme mit sich bringt- oder die adressierung würde halt mehr als 32bit/byte betragen, was aber bedeutet, dass die (32bit) cpu keine komplette speicheradresse mehr auf einmal bearbeiten kann und somit jede einzelne anfrage aufwendig in mehreren durchgängen, also quasi virtuell in software bearbeitet werden müsste - quasi 64bit emulation auf 32bit cpu)
 
Wieviel Speicher ein Mainboard unterstützt ist vom Chipsatzt und der Bios version abhängig.
Was mein Mainboard angeht habe ich einfach glück gehabt.
Habe selbst ein Gigabyte 8KNXP REV2 das unterstützte von anfang an 4 GB und das unabhängig von der Bios version.
Bei mir wird unter Dos beim zählen der Arbeitsspeicher 3669 MB angezeigt.
Unter Windows selbst wir im Explorer ebenfalls 3669 MB angezeigt.
Wirklich verfügbar ist jedoch nur 3584 MB laut 3DMark05/06.

Das Maximale was von einem Bios bzw 32Bit Betriebssystem unterstützt wir ist laut einigen CAD Foren 3710MB ,laut HP maximal möglich 3.7GB.
Alles andere wird ausgeblendet da auch die PCI devices adressbereich benötigen.

Ich finde PCGH sollte bei allen kommenden tests eine Speicherprüfung durchführen und dies mit in die tabellen drucken sowohl im Dos beim hochzählen als auch unter WIN32Bit.

Ich persöhnlich finde es irgenwie komisch das die neuen chipsätze meist nur 3.1GB verwalten,da waren wohl die alten den neuen Chipsätzen haushoch überlegen (I875P)

Für mich ist die Erkennung des maximal möglichen Arbeitsspeicher ein hauptkriterium zum kauf.
Mit dem 3GB switch lässt sich nämlich mehr adressieren wie 1760MB so um die 2.6 GB wenn es sein muss bei CAD usw.


Alt aber doch noch recht flott :


Cinebench2003 -343/408 (1.19)

3D-Mark05 / 6772 (Version 1.2.0) Forcewear 84.21

3D-Mark06/ 3719 (Version 1.0.2) Forcewear 84.21

PC-Mark05 / 6833 (Version 1.1.0) Forcewear 84.21---mit Gigabyte I-RAM
5200 ---mit WD740GD

Alle Komponeten nicht Übertaktet und auch ohne RAID

Coolermaster Praetorian
Enermax 480 Watt Netzteil
P4 NW 3.4Ghz

Zalman CNPS7700 + Artic Silver5 (Mitlerweile gibt es zwar bessere Kühler,jedoch sind die mir zu hoch wegen der Hebelwirkung beim Transport,das Risiko möchte ich nicht eingehen.)

Gigabyte 8knxp Rev2.0/Bios Version FK
DualPower System und zusätliche Kühler auf den Spannungwandelern von Coolermaster-Wärmeleitkleber von Artic

4x1024MB Ram MDT PC3200 CL 2-3-2-6

1XGigabyte I-RAM (4096 MB Ram wie oben) Booten von WIN XP / System (Auslagerung abgeschaltet=200 PCMark05 +)

2xWD Raptor 740GD/ Kein Raid
2xHitachi160GB/Kein Raid

1XTranscend IDE Flash Modul 1GB (Booten der Startdiskette ,DriveClone und anderen Dos basierten Programmen zum zurückspielen des Image auf das Gigabyte I-RAM oder WD 740GD.

Terratec EWX24/96
Terratec EWS88MT
Dawicontrol DC-150 RAID (Bootschnittstelle für das Gigabyte I-RAM)
Gainward 7800GS+ 512MB

LianLi Cardreader Alu 3.5 Einbauversion
Crystalfontz LCD Display 631 USB 3.5 Alu Einbauversion
Pioneer DVR107/1.20
Pioneer DVR-109/1.58
Standard 3.5 Diskettenlaufwerk
 
ruyven_macaran am 14.07.2006 18:33 schrieb:
Hobby-Aufruester am 14.07.2006 17:29 schrieb:
Nur mal so aus Interesse:
Wieso eigentlich nicht mehr als 4 GB?Kann der Hersteller nicht einfach mehr "Verwaltungsdinger" in den Speichercontroller bauen?

kann er. hat er aber nicht.
dazu kommt: mehr verwaltungseinheiten müssen auch angesprochen werden und dass geht in 32bit nur mit extrem großen aufwand und vielen tricks. (32bit reichen genau für 4x1024x1024x1024 verschiedene kombinationen, also z.b. die adressierung von 4giga-bytes. für nochmehr müsste man entweder mehre byte unter einer adresse ansprechen -was eine umstellung des gesamten systems erfordert und flexibilitätsprobleme mit sich bringt- oder die adressierung würde halt mehr als 32bit/byte betragen, was aber bedeutet, dass die (32bit) cpu keine komplette speicheradresse mehr auf einmal bearbeiten kann und somit jede einzelne anfrage aufwendig in mehreren durchgängen, also quasi virtuell in software bearbeitet werden müsste - quasi 64bit emulation auf 32bit cpu)

rein thoertisch hätte ein K6-2 schon mehr wie 4GB adresseren können, da der Bereich der Architektur schon damals 64bit Register hatte
 
IXS am 14.07.2006 17:29 schrieb:
Peter23 am 14.07.2006 16:38 schrieb:
Konnte Windows nicht maximal 3 GB verwalten/erkennen?

Windows verwaltet 4GB, genauso, wie die Hardware 4GB verwalten kann.
Der Speicher kann nur nicht für Software genutzt werden, da ein Teil des Gesamtspeichers als System-ROM genutzt wird.
So ist bei AGP/PCIe ca 3,1GB RAM nutzbar und bei SLI sind 2,75GB RAM nutzbar.

ohne Umschreiben der boot.ini werden nur 2GB genutzt und der ganze Adressbereich den Windows hat ist nur 4GB groß, davon wird aber ein Teil für den "virtuellen Adressbreich" benötigt, also kann man sagen das das 23bit Windows nur ~3GB verwalten kann.
 
Dexter am 15.07.2006 05:44 schrieb:
IXS am 14.07.2006 17:29 schrieb:
Peter23 am 14.07.2006 16:38 schrieb:
Konnte Windows nicht maximal 3 GB verwalten/erkennen?

Windows verwaltet 4GB, genauso, wie die Hardware 4GB verwalten kann.
Der Speicher kann nur nicht für Software genutzt werden, da ein Teil des Gesamtspeichers als System-ROM genutzt wird.
So ist bei AGP/PCIe ca 3,1GB RAM nutzbar und bei SLI sind 2,75GB RAM nutzbar.

ohne Umschreiben der boot.ini werden nur 2GB genutzt und der ganze Adressbereich den Windows hat ist nur 4GB groß, davon wird aber ein Teil für den "virtuellen Adressbreich" benötigt, also kann man sagen das das 23bit Windows nur ~3GB verwalten kann.

Wenn Windows nur 3GB verwalten könnte, könnte es nichtmal auf den "virtuellen Adressbereich" zugreifen ;-)
Zumal der "virtuelle Adressbereich" nichts anderes darstellt, als den Speicher, den eine Applikation zugesichert bekommt.
Windows verwaltet die kompletten 4GB RAM und scheinbar ist die Grenze für Akpplikationen auf 2GB RAM standardmäßig begrenzt, womit 2GB für den ROM-Bereich gesichert wurden.
Der "Virtuelle Speicher" beinhaltet wiederum RAM und Auslagerung bis insgesamt 4GB pro Applikation, wovon das Programm nichts bemerkt.
 
IXS am 15.07.2006 09:36 schrieb:
Wenn Windows nur 3GB verwalten könnte, könnte es nichtmal auf den "virtuellen Adressbereich" zugreifen ;-)
Zumal der "virtuelle Adressbereich" nichts anderes darstellt, als den Speicher, den eine Applikation zugesichert bekommt.
Windows verwaltet die kompletten 4GB RAM und scheinbar ist die Grenze für Akpplikationen auf 2GB RAM standardmäßig begrenzt, womit 2GB für den ROM-Bereich gesichert wurden.
Der "Virtuelle Speicher" beinhaltet wiederum RAM und Auslagerung bis insgesamt 4GB pro Applikation, wovon das Programm nichts bemerkt.

das ist das Problem bei MS ist, das für verschiedene Dinge die selben Namen nutzt, in diesem Fall hat der "Virtuelle Speicher" gar nichts mit der Auslagerungsdatei zu tun. Der virtuelle Adressbereich war bei Win9x ~ 1GB groß und hat auch noch bein WinXP etwa diese Größe, dieser Bereich wird hauptsächlich für 16bit Applikation genutzt und ist einfach ausgedrückt eine Schattenkopie von echte Adressen. Braucht ein Programm 20MB realen RAM, braucht es auch etwa die selbe Größen in diesen Virtuellen Bereich".

Das war ja auch der Grund für die Fehlermeldungen bei Win98, durch einen Bug im Speichermanagement den es schon bei 95 gab und bei ME immer noch existierte, wurde ohne Limitierung beim Speicherausbau 512MB+ in der System.ini dieser Bereich blockiert und es standen keine freien Adressen mehr für die Anwendungen zur Verfügung. Mit Eintrag lief Win9x auch mit 1GB+ stabil und Programme die zu dem damaligen Zeitpunkt von soviel RAM "profitierten" freuten sich darüber.
 
Das Adressloch

Wer einen 32-Bit-PC tatsächlich mit 4 GByte RAM ausrüstet wird feststellen, dass diese Architektur gar nicht für diese Vollausstattung konzipiert ist - ein Teil ist nämlich nicht nutzbar. Die so genannten I/O-Komponenten, also sämtliche PCI- und AGP-Karten, aber auch etwa Soundchips, FireWire- und IDE-Hostadapter, können üblicherweise nur Speicher-Adressen unterhalb der 32-Bit-Grenze ansprechen. Das BIOS reserviert die nötigen Adressbereiche, und zwar unmittelbar unterhalb der 4-GByte-Grenze.

Je nach Hardware-Ausstattung und BIOS(-Bugs) kostet das heute einige hundert MByte Adressraum: Größter Verbraucher ist meistens die von AGP-Karten okkupierte Graphics Address Remapping Table (GART), die auf über 256 MByte anschwellen kann. Alles physisch vorhandene RAM, das tatsächlich in diesen reservierten Bereich hineinreicht, ist dann nicht ansprechbar.

Auch gegen diesen misslichen Umstand hilft ein Trick: Genau der RAM-Bereich, der durch reservierte I/O-Adressen verloren geht, wird oberhalb der 4-GByte-Linie virtuell wieder „angeklebt“ (Memory Remapping). Auf den wenigen Mainboards, die diesen Trick beherrschen, kann man ihn üblicherweise über eine Option im BIOS-Setup aktivieren.

Memory Remapping bringt allerdings nur dann einen wirklichen Nutzen, wenn das Betriebssystem die jenseits der 32-Bit-Grenze liegenden Adressen ansprechen kann. Prinzipiell kann das mit der erwähnten PAE-Technik auch ein 32-Bit-Windows. Doch bei XP hat Microsoft eine Schranke eingebaut: Auch mit eingeschaltetem PAE ist bei 232 Byte Schluss. Erst die 32-Bit-Server-Versionen von Windows kommen per PAE an die hochgelegten Speicherbereiche heran. Windows Server 2003 Standard Edition nutzt allerdings auch dann in der Summe höchstens 4 GByte - die aber wirklich.

Das Adressloch ist auch bei x64-Hardware vorhanden, denn auch dort sind noch bestimmte I/O-Komponenten auf 32-Bit-Adressen angewiesen. Auch bei x64-Computern mit mehr als 4 GByte Speicher funktioniert Memory Remapping - der nicht direkt ansprechbare Speicherbereich liegt dann eben oberhalb der höchsten Adresse des physischen RAM. Mit x64-Windows ist der Zugriff hier kein Problem

Quelle: http://www.heise.de/ct/05/05/096/
 
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