4000 Euro PC - Defekt?

SerberusX

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Hallo Leute,

Ich habe ein großes Problem :(. ich habe im Juni 2019 einen Rechner selber zusammen gebaut und der macht Probleme......

Hier die Specs:
- Gigabyte Z390 Aorus Master Mainboard
- Intel I9 9900k CPU @ 3,6 Ghz
- G.Skill Trident Z 32 GB RAM @ 3600 Mhz XMP
- Gigabyte Aorus Xtreme 2080 TI WB
- 2x1 TB Samsung Evo SSD (Evo 850 und Evo 860----- Die Evo 850 stammt aus meinem vorherigen Gamer-PC aus 2015. Samsung Magician sagt, dass beide Laufwerke im guten Zustand sind. Momentan ist die 850er auch nur angeschlossen. Dort ist nichts installiert, weil der PC ja neu gemacht wurde.)
- BeQuiet Dark Power Pro 11 850 Watt Platinum Netzteil
- EKWB Velocity CPU-Kühlerblock für Custom-Loop
- 1 Corsair Radiator 360mm
- 1 Corsair Radiator 240mm
- Corsair Hydro X Pumpe+Reservoir Kombi
- 3x Corsair LL120 RGB Lüfter angeschlossen an Node Pro
- 4x Cougar RGB Lüfter angeschlossen an Cougar RGB-Commander
- 1x Fractal Design Adjust R1 RGB-Commander für den EKWB Velocity CPU-Kühlblock (hat direkt über das Mainboard nicht geleuchtet. Das Problem haben mehrere im Internet gehabt)
- Cougar Panzer Evo RGB Gehäuse


Folgendes Problem habe ich mit dem PC. Überwiegend spiele ich den Shooter "Escape from Tarkov" und dort kommt es immer mal wieder zu BSOD's. Letzte Woche war mein Windows dann nach einem BSOD beschädigt, sodass ich es neu installieren musste. Jetzt ist es eine Woche drauf und heute hatte ich wieder einen BSOD....... Ich habe zuerst das Ritterspiel "Mordhau" gespielt und das ist ständig abgestürzt. Dann dachte ich mir, dass ich mal "Escape from Tarkov" teste und zack hatte ich einen BSOD. Ich glaube, dass das irgendwie zusammen hängt. Ich hatte es gestern auch, dass "Mordhau" ständig abgestürzt ist und nach einem PC-Neustart lief das Game ohne Abstürze den ganzen Abend. Das muss doch irgendwie zusammen hängen.....

Sonst spiele ich noch COD:MW in Ultra Setting auf WQHD-Auflösung mit 144 FPS. Dort hatte ich noch nie einen BSOD.

Woran kann das liegen? Ich bin echt ratlos und echt sauer, weil der PC 4000 Euro Wert hat.......

Hier ein Benchmark:
https://www.userbenchmark.com/UserRun/24198736

Ich habe den RAM schon mit MemTest durchgetestet und auch CPU + Grafikkarte gleichzeitig belasted mit Prime95 und Heaven-Benchmark. Alles ohne BSOD.
 

MichaelG

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Wenn es nur bei den beiden Spielen passiert würde ich mal die Installationen überprüfen. Nicht, daß die Spiele defekte Dateien haben.

Zumal wenn beim Memtest und Benchmark keine Probleme auftauchen.
 

Herbboy

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Das spricht am ehesten für ein Treiberproblem oder ein störendes Tool. Schau mal bei Gigabyte für das Board und bei Nvidia für die Grafikkarte. Deaktiviere auch mal Programme wie zB Board-Tools zum Überwachen und/oder RGB-Steuern, den Virenscanner usw.

Es kann aber auch was am Laufwerk sein, so dass die Games Dateien haben, die nicht mehr ok sind.
 
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SerberusX

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Hey Leute,

Ich habe nicht mehr geantwortet, weil ich keinen Anhaltspunkt mehr hatte. Heute jedoch hat sich das eventuell geändert. Wie oben beschrieben ist das Spiel "World War 3" beim zocken einfach abgestürzt und zwar mehrfach. Ich habe daraufhin eine Windows Speicherdiagnose gemacht, ohne Erfolg. Dann habe ich mir Memtest für die Desktopvariante geholt und mehrfache 2,5 GB Sektionen geprüft (während ich weiter gezockt habe. Die Auslastung belief sich bei ca. 20 von 32 GB) und Memtest hat tatsächlich etwas gefunden. In der Hilfe von Memtest steht, dass bei übertakteten RAMs Fehler passieren können. Dieser Ram läuft auf X.M.P. mit 3600 Mhz. So wurde der aber auch verkauft.

Am 08.02 hat ein BSOD sogar mein Windows beschädigt und der PC wurde von mir neu aufgesetzt. Ich habe seitdem also schon 5 BSODs gehabt. 4 davon an einem Tag!

Hinzu kommt noch, dass ich kurz vor dem Memtest-Run einen BSOD hatte mit dem Fehler "Memory Management". Sogar da sagt das Programm "WhoCrashed", dass es meistens an der Hardware liegt. Es sind ja nicht nur die BSODs, sondern auch die Abstürze die EXTREM nervig sind. Da will man Mordhau zocken und es stürzt immer wieder ab. Dann starte ich den PC neu und kann 8 Stunden am Stück Mordhau spielen ohne ein Problem. Spricht das für einen RAM-Defekt. Eventuell ist ja nur ein kleiner Bereich defekt und der wird selten angesprochen?

Ist der RAM jetzt defekt? Gewährleistung habe ich ja noch 1,5 Jahre drauf. Eigentlich bin ich mir da jetzt ziemlich sicher. Was meint ihr?

In den Anhängern findet ihr die BSOD-Liste und den RAM-Fehler vom Tool.
 

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Bonkic

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hast du schon mal die einzelnen ram-bausteine wechselweise eingebaut, um der sache auf den grund zu kommen?
auch 'ne andere graka könntest du testweise mal ausprobieren.

eine frage hätte ich außerdem noch: weshalb investierst du 4000 euro in einen rechner, mit dem du dann nur eher low-endige, teils noch unfertige (early-access bzw beta) titel spielst und dann nicht mal in 4k? :O
 
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SerberusX

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hast du schon mal die einzelnen ram-bausteine wechselweise eingebaut, um der sache auf den grund zu kommen?
auch 'ne andere graka könntest du testweise mal ausprobieren.

eine frage hätte ich außerdem noch: weshalb investierst du 4000 euro in einen rechner, mit dem du dann nur eher low-endige, teils noch unfertige (early-access bzw beta) titel spielst und dann nicht mal in 4k? :O

Das ist doch völlig irrelevant? Ausserdem schafft man mit nem Low End PC Tarkov nicht in WQHD. Ich zocke viele unterschiedliche Spiele.

Darunter COD:MW auf Ultra Settings in 2K mit 144 FPS. Sonst noch Squad, Insurgency: sandstorm, Wreckfest und und und. Um das alles mit konstanten 144 FPS am laufen zu haben braucht es Leistung.

Warum sollte ich mir 4K antun. Würdest du dich auskennen, dann wüsstest du, dass 4K in 60 Hertz läuft und ich will halt 144 Hz. Da ist WQHD die beste Lösung.

Die einzelnen habe ich noch nicht getestet. Muss ich mal tun.
 

Herbboy

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Sofern du in Sachen Treibern und Tools meinen Rat befolgt hast und es trotzdem die Probleme gibt, kann es das RAM, das Mainboard oder auch das Windows-Laufwerk schuld sein. Was genau, kann man an sich nur rausfinden, indem man es einzeln mal austauscht.
 
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SerberusX

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ok, gespräch ist dann hier auch beendet. %)

Sorry, aber das habe ich doch 10x erwähnt, dass ich auf 144 Hz zocke. Ein aktueller Bildschirm der in 4K auch 144 Hz darstellt kostet so 2500 Euro und eine einzelne 2080 Ti schafft das im Leben nicht. Du hättest dir die Frage halt selber beantworten können. Das war halt Off-Topic und hat mich genervt.

Ich habe jetzt alle Riegel neben dem zocken auch einzelnd getestet mit Memtest. Coverage jeweils bis 100% und keine Fehler. Heute Nacht lasse ich beide zusammen nochmal bei maximaler Auslastung über Nacht laufen. Schon komisch :/
 

Rabowke

Klugscheißer
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Welches memtest verwendest du eigentlich? :O

Davon ab, du hast schon nicht ganz unrecht: so toll eine 2080 Ti auch sein mag, aktuelle Spiele bekommt die in 4K + max. Details auch nicht auf konstant 60fps oder sogar mehr hin. Auch das war für mich der Grund einen WQHD Monitor mit eben auch 144 Hz zu kaufen und ich finde die deutlich höhere Hz angenehmer als 4K60fps.
 
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Welches memtest verwendest du eigentlich? :O

Davon ab, du hast schon nicht ganz unrecht: so toll eine 2080 Ti auch sein mag, aktuelle Spiele bekommt die in 4K + max. Details auch nicht auf konstant 60fps oder sogar mehr hin. Auch das war für mich der Grund einen WQHD Monitor mit eben auch 144 Hz zu kaufen und ich finde die deutlich höhere Hz angenehmer als 4K60fps.

Ganz genau! Also WQHD klappt meistens gut, aber bei unoptimierten Spielen wie Insurgency: Sandstorm gibts trotzdem Drops auf 90. Optimierte Titel, wie COD:MW dagegen, laufen konstant butterweich!


Ich habe noch etwas neues an Info's. Ich habe die RAMs mal bei den Bänken getauscht, also den einen da eingesteckt wo vorher der andere drin war und umgekehrt. Beim ersten Start wurde die 2te SSD nicht aktiviert und dann lief Memtest amok. Daraufhin habe ich die 2te SSD ausgestöpselt, um diese als Verursacher auszuschließen. Beim Test mit nur der Windows-SSD lief Memtest immernoch amok. Lauter Fehlermeldungen. Das muss doch der RAM sein?!

Bild ist im Anhang!

BTW: Ich verwende Memtest, nicht Memtest+86. Dieses Memtest kann man bei aktiven Windows benutzen.
 

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Rabowke

Klugscheißer
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[...]BTW: Ich verwende Memtest, nicht Memtest+86. Dieses Memtest kann man bei aktiven Windows benutzen.
Dann tue dir selbst den gefallen und nutze das "original" memtest86+. Etwas sperriger, aber es gibt ISO-Datei für bootbare USB-Sticks.

Ich persönlich hab die Erfahrung gemacht das memtest86+ für DOS besser prüft als die Windowsversion, leider aus leidvoller Eigenerfahrung.
 
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Dann tue dir selbst den gefallen und nutze das "original" memtest86+. Etwas sperriger, aber es gibt ISO-Datei für bootbare USB-Sticks.

Ich persönlich hab die Erfahrung gemacht das memtest86+ für DOS besser prüft als die Windowsversion, leider aus leidvoller Eigenerfahrung.

Nunja, der normale Memtest spuckt ja schon Fehler aus ohne Ende. Allerdings erst nachdem die Bänke getauscht wurden.

Das Problem bei dem Memtest+86 ist, dass man dort den Bildschirm nicht ausschalten kann. Stellt man den Bildschirm aus, dann findet der Monitor das Signal nicht wieder. Auch bei LCD-Screens gibts einen Abnutzungseffekt. Ich werde sicher nicht meinen WQHD-Monitor über Nacht mit dem Standbild laufen lassen. Ein großer Nachteil des Programms.....

Ich habe gerade mal die Windows-Speicherdiagnose durchgeführt und im erweiterten Modus stürzt das geladene Tool immer bei 21% ab. Das Tool ist ebenfalls ohne Windows. Spricht doch für defekten RAM? Ich habe es mit und ohne XMP probiert. Stürzt immer ab.
 
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Herbboy

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Hast du meinen Comment von heute überhaupt wahrgenommen? Dazu hast du nix gesagt. Wenn du sichergehen willst, solltest du vlt mal neues RAM besorgen, dass 100 pro auch auf der Kompatibilitätsliste steht, und wenn der Fehler dann trotzdem auftaucht, liegt ein Board-Fehler nahe, oder eben das Laufwerk mit Windows.
 
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Hast du meinen Comment von heute überhaupt wahrgenommen? Dazu hast du nix gesagt. Wenn du sichergehen willst, solltest du vlt mal neues RAM besorgen, dass 100 pro auch auf der Kompatibilitätsliste steht, und wenn der Fehler dann trotzdem auftaucht, liegt ein Board-Fehler nahe, oder eben das Laufwerk mit Windows.

Ich habe deinen Kommentar gelesen. Nur woher soll ich mir neuen RAM besorgen? Ich kann mir den ja wohl schlecht aus den Rippen schneiden....

Ich werde heute den RAM in die anderen 2 Bänke stecken, um einen Defekt der Steckplätze auszuschließen. Wenn der RAM dort noch Fehler produziert werde ich den reklamieren. Ist ja eher unwahrscheinlich, dass alle 4 Steckplätze defekt sind und so ist es höchstwahrscheinlich der RAM.

Wenn der neue RAM da ist weiss ich ja, ob das Board ne Macke hat, wenn wieder Fehler auftreten.
 

Herbboy

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Ich habe deinen Kommentar gelesen. Nur woher soll ich mir neuen RAM besorgen? Ich kann mir den ja wohl schlecht aus den Rippen schneiden....
Äh, du kannst den bestellen? ^^ Ich hab ja nicht gesagt "setzt SOFORT mal neues RAM in den PC, los los los!" ;) Ich wusste nur nicht, ob du das gelesen hattest, da du halt nix dazu gesagt hattest.
 
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Äh, du kannst den bestellen? ^^ Ich hab ja nicht gesagt "setzt SOFORT mal neues RAM in den PC, los los los!" ;) Ich wusste nur nicht, ob du das gelesen hattest, da du halt nix dazu gesagt hattest.

Soll içh neuen RAM kaufen, beutzen und zurückschicken???? Das ist mir zu viel Aufwand. Nachher meckern die noch.

Ich kanns ja so wie beschrieben gut ausschließen, ob das Board defekt ist oder nicht.
 

Herbboy

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Soll içh neuen RAM kaufen, beutzen und zurückschicken???? Das ist mir zu viel Aufwand. Nachher meckern die noch.

Ich kanns ja so wie beschrieben gut ausschließen, ob das Board defekt ist oder nicht.
Also, du schreibst echt etwas verwirrend. Was genau hast du denn jetzt vor? Oben schreibst du "Wenn der neue RAM da ist weiß ich ja, ob das Board ne Macke hat, wenn wieder Fehler auftreten" - dann HAST Du schon also RAM bestellt, oder wie? ^^ Oder willst du erst nach dem Testen aller Plätze bestellen? Das ist doch selbstverständlich, dass du zuerst alle Kombinationen aus RAM und Steckplatz testest und erst dann mal RAM bestellst, das brauch ich doch nicht extra zu schreiben.

Es kann aber eben auch sein, dass das Board nen Defekt hat. Das ist immer schwer zu sagen. Du hast auch Fehler beschrieben, die nicht unbedingt aufs RAM hindeuten. Trotzdem wäre es eben am einfachsten, zuerst neues RAM zu testen, falls die aktuellen Riegel defekt zu sein scheinen.


Übrigens: zu befürchten, der Monitor würde "abnutzen", wenn du eine Nacht mal memtest laufen lässt, ist kompletter Blödsinn. Das sind EIN mal 10-12h im Laufe der Nutzungsdauer des Monitors on top. Und auch ein "Einbrennen" ist Quatsch, falls du das mit "Abnutzen" meinst. Dann müsste ja jeder schon nach 2-3 Arbeitstagen unten bei seinem Büro-Monitor auch dann, wenn er zb mal ein Vollbild-Video oder Foto anschaut, die Windows-Taskleiste geisterhaft sehen... ;) Das Thema ist an sich nur bei Plasma-Displays relevant.
 
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Also, du schreibst echt etwas verwirrend. Was genau hast du denn jetzt vor? Oben schreibst du "Wenn der neue RAM da ist weiß ich ja, ob das Board ne Macke hat, wenn wieder Fehler auftreten" - dann HAST Du schon also RAM bestellt, oder wie? ^^ Oder willst du erst nach dem Testen aller Plätze bestellen? Das ist doch selbstverständlich, dass du zuerst alle Kombinationen aus RAM und Steckplatz testest und erst dann mal RAM bestellst, das brauch ich doch nicht extra zu schreiben.

Es kann aber eben auch sein, dass das Board nen Defekt hat. Das ist immer schwer zu sagen. Du hast auch Fehler beschrieben, die nicht unbedingt aufs RAM hindeuten. Trotzdem wäre es eben am einfachsten, zuerst neues RAM zu testen, falls die aktuellen Riegel defekt zu sein scheinen.


Übrigens: zu befürchten, der Monitor würde "abnutzen", wenn du eine Nacht mal memtest laufen lässt, ist kompletter Blödsinn. Das sind EIN mal 10-12h im Laufe der Nutzungsdauer des Monitors on top. Und auch ein "Einbrennen" ist Quatsch, falls du das mit "Abnutzen" meinst. Dann müsste ja jeder schon nach 2-3 Arbeitstagen unten bei seinem Büro-Monitor auch dann, wenn er zb mal ein Vollbild-Video oder Foto anschaut, die Windows-Taskleiste geisterhaft sehen... ;) Das Thema ist an sich nur bei Plasma-Displays relevant.

Eben genau das ist falsch! Schau mal auf die seite PRAD. Dort kannst du nachlesen, dass auch LCD-Systeme davon betroffen sind. Zwar weit weniger als Plasma, jedoch auch.
https://www.prad.de/einbrenneffekte-bei-lcd-fernsehern/
Dort kannst du das lesen:
"Die LCD-Technik ist mittlerweile die am meisten verbreitete Bauart von Flachbildschirmen. Obgleich nach wie vor sehr viele potentielle Nutzer von LCD-Fernsehgeräten davon ausgehen, dass bei dieser Technik ein Einbrennen nicht möglich ist, unterliegen sie hier einem Irrtum."

Zu dem Rest:
Nein ich kaufe doch nicht nochmal RAM? Ich habe gesagt, dass ich erst die anderen Speicherbänke teste und dann den RAM reklamieren werde. Ich kauf doch nicht extra zum testen neuen RAM ?!?! Retounieren usw. ist mir da zu viel hin und her.
Die RAMs sitzen jetzt in den vorher nie benutzen Speicherbänken. Dort passiert mit Memtest unter Windows jetzt kein Speicherfehler. Allerdings stürzt das Windows-Diagnosetool trotzdem wieder genau bei 21% ab.

Heisst doch, dass die RAMs mit hoher wahrscheinlichkeit faul sind? 4 defekte Speicherbänke kann ich mir jetzt schwer vorstellen. Allerdings ist es doch komisch, dass unter Memtest jetzt nichts passiert.....
 

Herbboy

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Eben genau das ist falsch! Schau mal auf die seite PRAD. Dort kannst du nachlesen, dass auch LCD-Systeme davon betroffen sind. Zwar weit weniger als Plasma, jedoch auch.
https://www.prad.de/einbrenneffekte-bei-lcd-fernsehern/
Dort kannst du das lesen:
"Die LCD-Technik ist mittlerweile die am meisten verbreitete Bauart von Flachbildschirmen. Obgleich nach wie vor sehr viele potentielle Nutzer von LCD-Fernsehgeräten davon ausgehen, dass bei dieser Technik ein Einbrennen nicht möglich ist, unterliegen sie hier einem Irrtum."
OMG... Da steht doch, dass das Problem mit ein paar Stunden vom Strom nehmen gelöst sei... :rolleyes: Außerdem tritt es nun wirklich PRAKTISCH nie auf - es mag ein paar einzelne Fälle geben, da muss dann aber der Monitor echt sehr lange gelaufen sein. Ansonsten hätten ja Millionen von Leuten dauernd sichtbares "nachleuchten" an ihren PCs oder auch TV-Geräten (überleg mal, wie lange da teils ein Senderlogo eingeblendet bleibt...).

Ich hatte schon viele Monitore und so was noch nie erlebt, vor allem nicht wegen lächerlichen 10h memtest.

Zu dem Rest:
Nein ich kaufe doch nicht nochmal RAM? Ich habe gesagt, dass ich erst die anderen Speicherbänke teste und dann den RAM reklamieren werde. Ich kauf doch nicht extra zum testen neuen RAM ?!?! Retounieren usw. ist mir da zu viel hin und her.
Das ist aber einfacher als RAM zu reklamieren, den du schon länger als 14 tage hast. Denn deinen vermeintlich defekten RAM einzusenden ist dann eine Reklamation, die man erstmal prüfen muss. Bei Widerruf-Retour kriegst du einfach Dein Geld zurück.

Hinzu kommt: was machst du, wenn sich rausstellt, dass das RAM einfach nur inkompatibel ist? Dann bekommst du Dein RAM nach einer Weile zurück mit der Info "keine Fehler"...

Außerdem stellst Du dich wegen der 60-70€ für Test-RAM oder vlt sogar nur 30-40€ (es reichen ja an sich 8GB dicke aus) echt ganz schön an, wenn man bedenkt, was Du für den PC bezahlt hast.


Heisst doch, dass die RAMs mit hoher wahrscheinlichkeit faul sind? 4 defekte Speicherbänke kann ich mir jetzt schwer vorstellen.
Nö, sicher nicht alle Bänke jeweils einzeln defekt. Aber es kann ein Mainboarddefekt vorliegen, durch das die Kommunikation zu ALLEN Bänken gestört ist. Es kann auch ein Problem sein, dass gar nichts mit dem RAM zu tun hat, sondern es ist was anderes Schuld, auf das das Windows-Tool zufällig auch zugreifen will.
 
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SerberusX

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OMG... Da steht doch, dass das Problem mit ein paar Stunden vom Strom nehmen gelöst sei... :rolleyes: Außerdem tritt es nun wirklich PRAKTISCH nie auf - es mag ein paar einzelne Fälle geben, da muss dann aber der Monitor echt sehr lange gelaufen sein. Ansonsten hätten ja Millionen von Leuten dauernd sichtbares "nachleuchten" an ihren PCs oder auch TV-Geräten (überleg mal, wie lange da teils ein Senderlogo eingeblendet bleibt...).

Ich hatte schon viele Monitore und so was noch nie erlebt, vor allem nicht wegen lächerlichen 10h memtest.

Das ist aber einfacher als RAM zu reklamieren, den du schon länger als 14 tage hast. Denn deinen vermeintlich defekten RAM einzusenden ist dann eine Reklamation, die man erstmal prüfen muss. Bei Widerruf-Retour kriegst du einfach Dein Geld zurück.

Hinzu kommt: was machst du, wenn sich rausstellt, dass das RAM einfach nur inkompatibel ist? Dann bekommst du Dein RAM nach einer Weile zurück mit der Info "keine Fehler"...

Außerdem stellst Du dich wegen der 60-70€ für Test-RAM oder vlt sogar nur 30-40€ (es reichen ja an sich 8GB dicke aus) echt ganz schön an, wenn man bedenkt, was Du für den PC bezahlt hast.


Nö, sicher nicht alle Bänke jeweils einzeln defekt. Aber es kann ein Mainboarddefekt vorliegen, durch das die Kommunikation zu ALLEN Bänken gestört ist. Es kann auch ein Problem sein, dass gar nichts mit dem RAM zu tun hat, sondern es ist was anderes Schuld, auf das das Windows-Tool zufällig auch zugreifen will.

Zu aller erst:
Wie kommst du auf die Idee, dass der nicht kompatibel sei? Bei G.Skill steht mein Mainboard in deren QVL-Liste für diesen RAM.

Nunja, ich muss sehen was ich da mache. Ich gehe gerade die Tests in Memtest86+ manuell durch und dort scheint alles ok und das obwohl die RAMs in den Bänken stecken die bei dem anderen Test unter Windows Fehler gezeigt haben.

Kommt hinzu, dass der Test unter Windows jetzt wieder keine Fehler zeigt.

Ich werd bekloppt -.-
 

Herbboy

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Zu aller erst:
Wie kommst du auf die Idee, dass der nicht kompatibel sei? Bei G.Skill steht mein Mainboard in deren QVL-Liste für diesen RAM.
das hättest Du auch früher erwähnen können, da ich dies mit der Kompatibilität schon mal schrieb... oder hab ich es übersehen?

Nunja, ich muss sehen was ich da mache. Ich gehe gerade die Tests in Memtest86+ manuell durch und dort scheint alles ok und das obwohl die RAMs in den Bänken stecken die bei dem anderen Test unter Windows Fehler gezeigt haben.

Kommt hinzu, dass der Test unter Windows jetzt wieder keine Fehler zeigt.
das spricht dann eben eher für ein Software- als für ein RAM-Problem, bzw. dafür, dass es vlt eben auch Mainboard liegt, welches manchmal Fehler verursacht, die so AUSSEHEN als könnte es das RAM sein.

Es kann auch wie schon ganz zu Anfang gesagt irgendeine Software schuld sein, die alles verursacht, "sogar" ein offizielles Tool des Mainboardherstellers
 

TP40pcg

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Ich würde mir BlueScreenView holen. Kann man kostenlos downloaden. Da bekommst Du zumindest die Info mit was es zusammenhängen kann.

Einfach starten und dann sich die Dump-Files anschauen. Ist relativ selbsterklärend das Tool.
 
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Ich würde mir BlueScreenView holen. Kann man kostenlos downloaden. Da bekommst Du zumindest die Info mit was es zusammenhängen kann.

Einfach starten und dann sich die Dump-Files anschauen. Ist relativ selbsterklärend das Tool.

Soll das dein ERNST sein? Ey, ich bitte dich. Den Kommentar hättest du dir echt sparen können. Als ob ich da nicht vor Monaten schon von selbst drauf gekommen wäre. Ausserdem sind auf Seite 1 bereits Screenshots vom Auslesen der Blue-Screens.... Wer lesen kann ist klar im Vorteil.




das hättest Du auch früher erwähnen können, da ich dies mit der Kompatibilität schon mal schrieb... oder hab ich es übersehen?

das spricht dann eben eher für ein Software- als für ein RAM-Problem, bzw. dafür, dass es vlt eben auch Mainboard liegt, welches manchmal Fehler verursacht, die so AUSSEHEN als könnte es das RAM sein.

Es kann auch wie schon ganz zu Anfang gesagt irgendeine Software schuld sein, die alles verursacht, "sogar" ein offizielles Tool des Mainboardherstellers

ICH HABE NEWS:

Das Mainboard wird ja von mir immer aktuell gehalten um eventuelle Fehlerbehebungen immer zu haben. Jetzt hat mein Z390 Aorus Master das neueste Bios drauf (F11c) und natürlich mache ich danach immer alles an Tests was es gibt für die RAMs. Der Desktop Test mit dem Programm Memtest verlief ja schon immer mit Fehlern. Zwar nicht bei jedem Test, aber in unregelmäßigen Abständen. Mit dem Programm Memtest86, dass ohne Windows gestartet wird und besser ist, verliefen die Tests immer Fehlerfrei. Das war ja immer der Grund, warum ich an einem Defekt am RAM gezweifelt habe.

Mit dem neuen Bios hat sich einiges geändert. Als ich Memtest86 angemacht hatte bin ich bei Test 6 fast vom Stuhl gefallen.

>>>1896 FEHLER<<<

Natürlich musste ich gar nicht weiter testen. Irgendwas läuft da also schief. Danach habe ich XMP im Mainboardprofil deaktiviert und siehe da. Derselbe Test, der zuvor 1896 Fehler produziert hat, läuft ohne Probleme durch. Danach nochmal zur Sicherheit XMP aktiviert und schon sind die Fehler wieder da. Soll heissen, dass RAM und Mainboard inkompatibel sind? Zur QVL-Liste nochmal ein Detail. Bei G-Skill steht mein Mainboard in der Liste, aber bei Gigabyte ist der Ram nicht gelistet. Wie kann das denn sein? Hat G.Skill hier einen Fehler gemacht?

Viel wichtiger ist...... WAS MACHE ICH DEN JETZT? Dieser scheiss RAM war TEUER und es kann doch nicht sein, dass G.Skill einfach ein Mainboard in deren QVL-Liste setzt und der Mist funktioniert dann nicht?

Im Anhang ist noch ein Bild vom Test!

Was soll ich jetzt machen?

Ich habe nochmal alles bezüglich XMP nachgelesen und dort habe ich einige Themen gefunden, wo welche durch verändern der Spannung Erfolg hatten. Die Fehler im Test 6 bei Memtest86 treten jetzt nicht mehr auf, weil ich die DRAM-Voltage auf 1,5 Volt gesetzt habe. Die Temperatur hält sich unter voller Nutzung des Rams mit 52 Grad auch in Grenzen. Ich werde jetzt erstmal weiter Testen, ob sich das Problem mit einer Eröhung der Spannung erledigt hat.

1,5 Volt or bust

Note:
Ich habe die Tests nochmal den Abend durchlaufen lassen und jetzt gab es auch bei 1,5 Volt Fehler mit Memtest86. Danach habe ich das Standard-XMP mit 1,35 Volt geladen und auf einmal gab es trotz 2 Durchläufen KEINEN Fehler. Ich weis echt nicht mehr weiter........ Es ist überhaupt nicht vorhersehbar wann die Fehler kommen.
 

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SerberusX

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Jetzt habe ich wohl die Lösung gefunden. Es lag also am XMP. Der rAM läuft auf 3600 Mhz einfach nicht stabil. Ich habe die Timings jetzt einfach manuell eingetragen und die Mhz auf 3400 gesetzt. Jetzt läuft jeder Test, insbesondere der Block Move Test, Fehlerfrei und die Desktop-Anmwendung Memtest lief die ganze Nacht durch ohne Speicherfehler. Muss ich wohl mit 3400 Mhz leben, wobei das ja immernoch ziemlich schnell ist.

Hierrr mal ein Benchmark mit den geänderten Werten:
https://www.userbenchmark.com/UserRun/25300461

Selbst hier sieht man, dass viele andere das XMP nicht auf 3600 Mhz gestellt haben.

Eigentlich ja voll die Verarsche.......
 

fud1974

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Wart doch jetzt erstmal ab ob es das wirklich ist. Und das mal handangepasste Werte eingetragen werden müssen, ist ja nicht so selten meines Wissens... auch wenn sie leicht drunter liegen.
 

Herbboy

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Jetzt habe ich wohl die Lösung gefunden. Es lag also am XMP. Der rAM läuft auf 3600 Mhz einfach nicht stabil. Ich habe die Timings jetzt einfach manuell eingetragen und die Mhz auf 3400 gesetzt. Jetzt läuft jeder Test, insbesondere der Block Move Test, Fehlerfrei und die Desktop-Anmwendung Memtest lief die ganze Nacht durch ohne Speicherfehler. Muss ich wohl mit 3400 Mhz leben, wobei das ja immernoch ziemlich schnell ist.

Hierrr mal ein Benchmark mit den geänderten Werten:
https://www.userbenchmark.com/UserRun/25300461

Selbst hier sieht man, dass viele andere das XMP nicht auf 3600 Mhz gestellt haben.

Eigentlich ja voll die Verarsche.......

XMP ist ja eigentlich für Intel - es kann sein, dass es daher die Fehler gab. Ich hab meinen RAM glaub ich auch manuell eingestellt, damit alles einwandfrei klappt.
 
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