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Xbox zieht wieder in den Konsolenkrieg - doch diesmal deutlich geschwächt

"Die Verkaufszahlen zu vieler eigener IP‘s auf den eigenen Plattformen sind bei beiden eigentlich eine mittlere Katastrophe"

Meinst du bei Playstation oder bei Xbox? Oder beiden? Die zuletzt veröffentlichten Zahlen zeigten meines Erachtens, dass dieses Problem insbeondere bei Playstation besteht. Selbst das gut bewertete Saros ist demnach gefloppt, und zuvor halt auch deren Mutliplattform Titel wie Concorde, Marathon und gab noch weitere Problemfälle. Bei Xbox gab es aber auch Spiele wie South of Midnight oder Keeper, die nur wenige Spieler erreicht haben. Aber eben auch sehr erfolgreiche wie FH6 und andere.

"Gears E Day trotz 400 Mio Budget nicht auf die PS zu bringen, aber in den GamePass. Da drücke ich aber mal ganz fest die Daumen."

Das stimmt, das ist hohes Risiko. Vor allem in dem GamePass konstrukt. Scheint aber Notwendig zu sein, vor allem die großen und teuren Produktionen haben ja eine Sogwirkung, um die Marke Xbox unique zu machen. Geht wohl nicht anders. Das Risiko von Playstation künftig nicht mehr auf Steam (riesige Nutzerschaft) zu releasen, ist allerdings auch nicht klein. Schon garnicht vor dem Hintergrund, das die Produktion von Spielen immer teurer wird. Oder man setzt künftig eben auf kleinere Projekte, die sich schneller rechnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
MS hat fleißig die kosten für Gamepass erhöht, günstige deals fast komplett entfernt, was dazu führte das nicht mehr user gekommen sind, sondern 10% gekündigt haben, dass sie die Preisstuktur nochmal angepasst haben. Sie haben aber trotzdem noch 35millionen abos, kassieren damit über 5mrd pro Jahr, was über 20% des gesamten Gaming Umsatzes von MS entspricht. Und sie wollen mehr, mehr Leute wieder in den Gamepass und das geht nur mit exklusivität. Er generiert immer noch mehr wie 5 1mrd AAA Blockbuster Spiele pro Jahr, einfach so. Sony hat nichtmal 1 exklusive AAA Game pro Jahr, welche diesen Umsatz machen kann, denn ihre Spiele dauern Jahre entwicklung...
Und Sony hat 50 Millionen Playstation Plus Abonnenten. ;)
 
Ja, aber die bekommen die Spiele nicht day one im Abo, oder? Sorry, bin da nicht so tief drin.
Nein, das nicht, wollte nur auf seine Erzählung hinaus wieviel Umsatz MS alleine durch den Gamepass macht und Sony ja zu wenige AAA-Games raushaut um das auszugleichen. Dabei hat er aber halt vergessen, dass Sony durch Ihre immens vielen Abonnenten (ca. 10-15 Millionen mehr als MS! Und das OHNE Day One-Releases von großen Blockbustern - wo MS dann auf viele Einnahmen durch Käufe verzichten muss.) ebenso jährlich Milliarden scheffelt. Sein Äpfel- und Birnenvergleich hinkt daher gewaltig.
 
Ich frage mich schon, wo die Reise hingeht. Die ganze Exklusiv-Geschichte ist mir dabei egal: es hat mich nicht gestört, als es gelockert wurde und die Rückkehr zur Exklusivität löst bei mir ebenfalls keine starken Gefühle aus.
Die möglichen Studioschliessungen beschäftigen mich da schon eher, wobei es auch da Fragezeichen gibt: Compulsion und Ninja Theory haben (bis dato) unter der Microsoft-Flagge jeweils ein Spiel herausgebracht! Ja, Spieleentwicklung ist komplexer und zeitintensiver geworden, aber bei beiden Studios waren es (gemessen am fertigen Spiel) eher überschaubare Projekte. Mich erinnert es an THQ mit Darksiders: das Studio hat ewig viel Zeit, liefert dadurch ein tolles Spiel, das aber durch die lange Entwicklungszeit praktisch keine Chance hat, seine enormen Kosten wieder reinzuholen geschweige denn Gewinn zu machen.
Der unmittelbare Gewinn wird wahrscheinlich nicht mal der entscheidende Punkt sein, schliesslich wandern die Spiele direkt in den Gamepass, aber der Output ist halt nirgends; da hätte MS die Zügel wohl etwas stärker anziehen sollen.
Die Studios deshalb zu schliessen finde ich aber trotzdem verfehlt, denn irgendwoher müssen die gewünschten Exklusivspiele ja kommen...

Den reinen Hardwareverkäufen würde ich bei der ganzen Diskussion nicht mal so eine grosse Bedeutung beimessen: Als Sony zu PS4-Zeiten die beeindruckende Zahl der verkauften Spiele veröffentlichte, liess das eine interessante Milchmädchenrechnung zu: der durchschnittliche PS4-Besitzer kaufte pro Jahr etwas zwischen 1 und 2 Spielen!
Das ist natürlich eine sehr vereinfachte Rechnung, die vieles nicht berücksichtigt, sie zeigt aber doch, dass die reinen Hardwareverkäufe nicht der Weisheit letzter Schluss sind, auch wenn sie häufig als ultimative Messlatte präsentiert werden.
Vor diesem Hintergrund sollte sich Microsoft eher an Nintendo orientieren und sein eigenes Ding machen statt mit Sony gleichziehen zu wollen - der Zug ist definitiv abgefahren...
 
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