Windows 11: Leak zeigt das neue Betriebssystem von Microsoft

Spiritogre

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Das gab's noch nie. Das Angebot an freien Linux-Installationen liegt im Promillebereich. Entweder sind es Billiggeräte oder Entwicklermaschinen oder gleich ChromeOS und Android. Das Consumersegment fehlt komplett. Und das hat nichts damit zu tun, dass die Leute es so haben wollen. Die Leute wissen ja nicht mal, was der Unterschied zwischen den einzelnen Systemen ist. Und Dell richtet seine Linux-Geräte idiotensicher ein. Da bekommt die Installation wirklich jeder hin.
Das ist eine dumme Ausrede und das weißt du ganz genau...
Es wurden immer Versuche gemacht Linux-PCs zu verkaufen, selbst bei Lidl, Netto und Co. gab es die teilweise. Das Problem, die Dinger blieben wie Blei in den Regalen liegen, weil niemand sie haben wollte.

Der Anteil an Linux Installationen sinkt aktuell sogar wieder, nachdem es vor einigen Jahren mal ein Hoch gab. Dennoch gibt es Computerhändler und Notebookhersteller, die tatsächlich ihre Geräte (nur) mit Linux verkaufen. Und ja, das sind kleine Kaschemmen, weil die eben nicht viel verkaufen können.

Man kann also froh sein, wenn Riesen wie Dell Linux als Option mit anbieten. Aber so zu tun als wollten die Leute Linux (wenn es ihnen angeboten wird) ist schlicht Sand in die eigenen Augen streuen.

Die Leute wollen einen PC mit Windows zusammen kaufen, weil sie dadurch Windows "kostenlos" bekommen. Denn selbst PCs ohne Betriebssystem sind Ladenhüter.

Windows ist vielleicht bei der ein oder anderen Installation am Anfang einfacher. Aber dafür bezahlt man teuer. Ehrlich gesagt sieht es jetzt aus wie eine x-beliebige Linux-Distribution, nur ohne echte Anpassungsmöglichkeiten und mit Einschränkungen und Zwängen ohne Ende.
Das ist ja das schöne an Windows, da hat man das beste aus zwei Welten. Relativ einfache Konfigurierbarkeit und Möglichkeiten der Individualisierung sowie moderne Features wie Cloud etc.
Linux ist mir da schlicht zu kompliziert bzw. funktioniert nicht, wie ich es gerne hätte und Mac Os ist mir zu abgesperrt.

Windows hat man nur noch gemietet oder es ist an die Hardware gebunden. Ich besitze Windows genau sowenig wie meine Steam Bibliothek. Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass es mein PC(!) Betriebssystem ist.
Das ist faktisch falsch. Wir sind in Deutschland. Klar, das Gesetz hinkt leider immer noch ein wenig hinterher. Thema Erben und Verschenken von Accounts aber generell gilt hierzulande, dass du Eigentümer der Software bist, wenn du sie gekauft hast. Das gilt für alle deine Steam Spiele und auch Windows selbst.

Der Trend den Nutzer zu gängeln und zu überwachen geht bei Windows immer weiter und die Änderungen werden entsprechend sein. Jeder kann (und soll) natürlich machen, was er will. Aber euer Weg ist ganz sicher nicht der Weg für jeden von uns. Und Endanwender, die sowieso nur noch den Browser und ein paar Standardprogramme nutzen, fahren mit einem einfachen Linux schon seit Langem wesentlich besser. Zumindest wenn es bereits installiert ist. Und genau das - und nur das - ist das Problem.
Die Überwacher müssen natürlich überwacht werden. Solange die Daten zumindest halbwegs anonym und nur automatisch ausgewertet werden um bestimmte Features zu verbessern habe ich nichts dagegen, denn letztlich kommt das auch dem Konsumenten zugute.

Linux war tatsächlich dann eine gute Option, wenn der Nutzer ein absoluter DAU war, der sich auch nichts getraut hat und der nur den PC angeschaltet hat um den E-Mail Client oder Webbrowser zu starten aber ja sonst auch nichts angerührt und schon gar nicht irgendwas verstellt hat. So in etwa wie meine Mutter.

Das Thema ist aber inzwischen durch, entsprechenden Leuten drückt man heute schlicht ein Tablet in die Hand. Einen vollwertigen PC brauchen die eh nicht.
 
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ribald

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Das ist ja das schöne an Windows, da hat man das beste aus zwei Welten. Relativ einfache Konfigurierbarkeit und Möglichkeiten der Individualisierung sowie moderne Features wie Cloud etc.
Linux ist mir da schlicht zu kompliziert bzw. funktioniert nicht, wie ich es gerne hätte und Mac Os ist mir zu abgesperrt.
Jeder soll einfach das benutzen, was ihm am besten gefällt. ;)
 

Batze

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Was ist denn Proton?
Vielleicht sollte ich mich damit doch nochmal mehr beschäftigen.
Zuletzt hatte ich z.b. bei Anno 1800 bisschen recherchiert ob das auch unter Linux läuft. Da hatte ich aber immer nur gelesen dass das nicht der Fall ist.
Um es kurz zu sagen, es ist ein Emulator der Windows Spiele auf Linux spielen lässt. Die (meisten) Spiele selbst sind also nicht für Linux Programmiert und Optimiert sondern laufen eben durch diesen Emulator.
Eventuell hast du schon mal was von Wine gehört? Das ist auch ein Emulator für Linux um Windows Software eben auf Linux zum laufen zu bringen.
Der Unterschied, Proton ist eben moderner, wird von Steam/Valve entwickelt und momentan, um Proton nutzen zu können geht das auch nur über Steam. Du kannst zwar teils auch Steamfremde Spiele damit einbinden, aber eine Steam installation ist dafür zwingend notwendig. Wie leider von Valve üblich geht da außerhalb von Steam also gar nichts.

Anno 1800 ist ja ein Ubisoftspiel das nicht über Steam geht. Aber du könntest versuchen es über Wine und Lutris zum laufen zu bringen. Blödes gebundene Steam brauchst du dann nicht. Solltest aber Kenntnisse über Linux haben, also echtes Linux und nicht dieses Kinder Steam Spiele Linux.
 

1xok

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Das ist eine dumme Ausrede und das weißt du ganz genau...
Es wurden immer Versuche gemacht Linux-PCs zu verkaufen, selbst bei Lidl, Netto und Co. gab es die teilweise. Das Problem, die Dinger blieben wie Blei in den Regalen liegen, weil niemand sie haben wollte.

Hier mal das jüngste Beispiel:

Zitat: "Dell macht es interessierten Kunden in Deutschland schwer, das Dell XPS 13 9310 mit vorinstalliertem Ubuntu zu kaufen."

Selbst ich musste schon einen PC mit Windows-Lizenz (die ich nie genutzt habe) erwerben. Es ist keine dumme Ausrede, sondern ein allgemein bekannter Umstand, dass es kaum Angebote für Linux gibt. Es steht ja auch kein großer Konzern wie Microsoft dahinter. Insofern ist das auch nicht wirklich verwunderlich in unserer Welt.

Der Anteil an Linux Installationen sinkt aktuell sogar wieder, nachdem es vor einigen Jahren mal ein Hoch gab.

Es gab zuletzt während der Pandemie ein Hoch, weil die Daten über die Webnutzung erhoben werden. Zuhause haben halt relativ viele einen Linux-Rechner stehen. Das dürften aber überwiegend erfahrenere Nutzer sein.
Die Leute wollen einen PC mit Windows zusammen kaufen, weil sie dadurch Windows "kostenlos" bekommen. Denn selbst PCs ohne Betriebssystem sind Ladenhüter.
Als wenn es auf dieser Welt irgendetwas umsonst gäbe ...
Außer freier Software natürlich. :)
 
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1xok

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Was ist denn Proton?
Eine Kompatibilitätsschicht für Steam Play basierend auf Wine und anderen Komponenten.
Vielleicht sollte ich mich damit doch nochmal mehr beschäftigen.
Zuletzt hatte ich z.b. bei Anno 1800 bisschen recherchiert ob das auch unter Linux läuft. Da hatte ich aber immer nur gelesen dass das nicht der Fall ist.
Wenn Du Anno über die Vorbestellung auf Steam erhalten hast, sollte es über Steamplay problemlos laufen. Siehe:


Einfach in den Optionen zu Steam Play "Enable Steam Play for all Titles" anhaken. Inzwischen läuft das meiste. Was nicht läuft sind Spiele mit Anti-Cheat. Die laufen nur, wenn es einen nativen Port für Linux gibt.

Wenn es Dir nicht zusagt, dann warte einfach noch ein Jahr. Es entwickelt sich rapide weiter.
 
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Spiritogre

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Hier mal das jüngste Beispiel:

Zitat: "Dell macht es interessierten Kunden in Deutschland schwer, das Dell XPS 13 9310 mit vorinstalliertem Ubuntu zu kaufen."
Leider ist der Artikel hinter einer Paywall.

Man kann bei Dell zumindest die Rechner ohne System kaufen und sich dann ein Dell Red Hat oder Suse Image herunterladen.

Selbst ich musste schon einen PC mit Windows-Lizenz (die ich nie genutzt habe) erwerben. Es ist keine dumme Ausrede, sondern ein allgemein bekannter Umstand, dass es kaum Angebote für Linux gibt. Es steht ja auch kein großer Konzern wie Microsoft dahinter. Insofern ist das auch nicht wirklich verwunderlich in unserer Welt.
Es gibt keine Angebote, weil die Ladenhüter sind, wie gesagt, die Linux Rechner verkaufen sich nicht sondern liegen wie Blei in den Regalen.

Es gab zuletzt während der Pandemie ein Hoch, weil die Daten über die Webnutzung erhoben werden. Zuhause haben halt relativ viele einen Linux-Rechner stehen. Das dürften aber überwiegend erfahrenere Nutzer sein.
"Viele" ist relativ. Die Statista Statistik schwank da auch von Monat zu Monat erheblich. Festhalten kann man, Windows liegt bei knapp unter 80 Prozent, Mac OS bei um die 15 Prozent und Linux bei um die 2 Prozent.

Also ja, es gibt viele Linux Nutzer, nur sollte man zusätzlich schauen, wer das wirklich ist.

Auffallend ist eher, dass sich der Anteil der Mac Nutzer in den letzten zehn Jahren beinahe verdreifacht hat.
 

Batze

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Also ja, es gibt viele Linux Nutzer, nur sollte man zusätzlich schauen, wer das wirklich ist.
Genauso ist es. Und die 2% Marktanteil, also das hatte Linux auch schon vor 10 Jahren, da bewegt sich so gut wie gar nichts.
Auffallend ist eher, dass sich der Anteil der Mac Nutzer in den letzten zehn Jahren beinahe verdreifacht hat.
Hatte ich auch schon gesagt.
Vor allem bei Nutzer von Arbeits Lappis, da sind die Mac Books einfach unschlagbar.

Was allerdings kaum einer sieht, die Zunahme von ChromeOS Books gleicht fast schon einem Raketenabflug. Selbst MacBooks konnten die Überflügeln.
ist aber auch eigentlich kein Wunder. Wer nur mal ins Internet möchte und da bissel Surfen will und all das machen will was man eben so mit Browser macht ist damit bestens aufgehoben. Zumal die Dinger, also auch das OS Extrem sicher sind. Perfekt für Leute die nun mal wirklich gar keine Ahnung haben.
 

Spiritogre

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Was allerdings kaum einer sieht, die Zunahme von ChromeOS Books gleicht fast schon einem Raketenabflug. Selbst MacBooks konnten die Überflügeln.
ist aber auch eigentlich kein Wunder. Wer nur mal ins Internet möchte und da bissel Surfen will und all das machen will was man eben so mit Browser macht ist damit bestens aufgehoben. Zumal die Dinger, also auch das OS Extrem sicher sind. Perfekt für Leute die nun mal wirklich gar keine Ahnung haben.
Ideal sind für solche Leute eigentlich Tablets.

Die Chromebooks werden vornehmlich in den USA von Schülern genutzt, weil die so unglaublich günstig sind. Also bei Anwendungsfällen, wo man halt aktuell noch Maus und Tastatur benötigt aber wo Internet ohnehin Pflicht ist, weil bei den Schulen alles über irgendwelche Web-Frontends läuft bzw. über entsprechende Kommunikationssoftware.

Tablets und Chromebooks haben sozusagen die alten Netbooks ersetzt. Wobei den einen halt die Tastatur fehlt und die anderen sehr viel größer sind.

----
Interessant noch zur Statistik, die Statista Statistik enthält kein Chrome OS, die von IDC für 2020 sieht Windows bei 80,5 Prozent, Chrome OS bei 10,8 Prozent, Mac OS bei 7,5 Prozent und die restlichen 1,2 Prozent teilen sich Linux und sonstige Systeme.

Wenn man zu Statcounter geht sieht es wieder ganz anders aus. Da liegt Win im Mai 2021 bei knapp 75, Mac OS bei beinahe 16, Chrome OS bei 2,27 und Linux kommt nicht vor.

Daraus schließe ich ein wenig, dass bei Statista der Anstieg von Linux auf knapp über 2 Prozent eigentlich Chrome OS angezählt werden müsste bzw. die Statistikseiten Linux und Chrome OS zusammenschmeißen.

----

Tatsache ist übrigens, dass ich weitaus mehr Leute kenne, die einen Mac einsetzen als ich Linux-Nutzer kenne (das war vor 20 Jahren eher genau andersherum). Von daher halte ich 10 Prozent bei Mac durchaus für machbar (15 halte ich für übertrieben), 2 Prozent bei Linux ein wenig hoch und nur 80 Prozent Windows allerdings untertrieben.
Das ist so meine persönliche Statistik.
 
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1xok

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Leider ist der Artikel hinter einer Paywall.

Man kann bei Dell zumindest die Rechner ohne System kaufen und sich dann ein Dell Red Hat oder Suse Image herunterladen.
Ich kaufe seit 15 Jahren Rechner von Dell. Ist mit die beste Option für Linux, wenn Du vollen Hardware-Support haben willst/brauchst. Aber eine ziemliche Nische.

Es gibt keine Angebote, weil die Ladenhüter sind, wie gesagt, die Linux Rechner verkaufen sich nicht sondern liegen wie Blei in den Regalen.

Es muss halt ein Großer dahinterstehen. Das wird so bei Linux im Desktopbereich nicht mehr passieren. Wozu auch. Es sind ja alle zufrieden.

"Viele" ist relativ. Die Statista Statistik schwank da auch von Monat zu Monat erheblich. Festhalten kann man, Windows liegt bei knapp unter 80 Prozent, Mac OS bei um die 15 Prozent und Linux bei um die 2 Prozent.
Ja und das sind die 2%, die am Ende übrig bleiben (müssen), um den ganzen Schrott zu betreiben, der dahinter steht.

Wenn Du der Gesellschaft und den Kindern in Deiner Familie etwas Gutes tun möchtest, schenk ihnen einen Pi 400. Kosten 100 Euro.
 

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In vielen Dingen stimme ich dir zu, oder sehe zumindest woher es kommt. Deinen Enthusiasmus in allen Ehren, und Linux wäre ohne Zweifel ein besseres System, eines näher am Nutzer.

Wenn Du der Gesellschaft und den Kindern in Deiner Familie etwas Gutes tun möchtest, schenk ihnen einen Pi 400. Kosten 100 Euro.
Aber das ist ab jeglicher Realität. Gerade jetzt.

Homeschooling ist bei meinem Neffen aktuell kein Thema, aber wie sieht es mit MS Teams auf Linux aus?
Was ist mit EOS 2? Lernt er gerade, "Einfache objektorientierte Sprache". Finde ich genial, ich habe noch BASIC gelernt und das war da schon veraltet. Aber ich ärgere mich sicher nicht damit rum, EOS mit Wine zum Laufen zu bringen.

Vom Grundprinzip hast du Recht. Aber ich kenne mich (zumindest gut genug) mit dem Kram aus, und habe trotzdem keinen Bock durch all die Reifen zu hüpfen. Was macht dann Ottonormallaie?
 

1xok

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Homeschooling ist bei meinem Neffen aktuell kein Thema, aber wie sieht es mit MS Teams auf Linux aus?
Was ist mit EOS 2? Lernt er gerade, "Einfache objektorientierte Sprache". Finde ich genial, ich habe noch BASIC gelernt und das war da schon veraltet. Aber ich ärgere mich sicher nicht damit rum, EOS mit Wine zum Laufen zu bringen.
Teams gibt's natürlich auch für Linux. Aber es geht um Kinder. Die müssen einfach mal nen Rechner anfassen können, mit dem man was machen und basteln kann. Dem Pi 400 liegt ein Handbuch bei, das viele Anregungen gibt. Das Kit gibt's auch auf Deutsch, also deutsches Handbuch und Tastatur.
 

Loosa

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Teams gibt's natürlich auch für Linux. Aber es geht um Kinder. Die müssen einfach mal nen Rechner anfassen können, mit dem man was machen und basteln kann. Dem Pi 400 liegt ein Handbuch bei, das viele Anregungen gibt. Das Kit gibt's auch auf Deutsch, also deutsches Handbuch und Tastatur.
Also bei MS Downloads war Linux da zumindest keine Option. Höchstens als App für Android/iOS.

Aber das Pi 400 ist eher ein aufgebohrtes Kosmos Elektronik? Also weniger um verlässlich seine Hausaufgaben zu machen, sondern sich die Technik zu erarbeiten? Dann nehme ich meine Kritik zurück. Das ist wirklich 'ne gute Idee. =)

LEGO Mindstorm finde ich da auch super. Allerdings sehr viel teurer.
 

1xok

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Also bei MS Downloads war Linux da zumindest keine Option. Höchstens als App für Android/iOS.

(Kann sein, dass Du die Linux-Version nur angeboten bekommst, wenn Du mit Linux drauf gehst.)

Aber das Pi 400 ist eher ein aufgebohrtes Kosmos Elektronik?
Es ist der geistige Nachfolger des C64. Aber offener, günstiger und besser.


Die Plattform ist sehr weit verbreitet. Verkauft sich etwa 30 Millionen mal im Jahr. Der Pi-400 ist das (derzeit) leistungsstärkste Gerät aus der Familie, das aufgrund der guten Kühlung werksseitig übertaktet ist. Da laufen auch einfache Spiele drauf. Natürlich kein Steam. Basiert auf ARM. Ein Einplatinencomputer dessen Gehäuse gleichzeitig die Tastatur ist.
 
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Die Plattform ist sehr weit verbreitet. Verkauft sich etwa 30 Millionen mal im Jahr. Der Pi-400 das (derzeit) leistungsstärkste Gerät aus der Familie, das aufgrund der guten Kühlung werksseitig übertaktet ist. Da laufen auch einfache Spiele drauf. Natürlich kein Steam. Basiert auf ARM. Ein Einplatinencomputer dessen Gehäuse gleichzeitig die Tastatur ist.
Mit sowas sollte in Schulen gearbeitet werden. Ich selbst habe zwar kein Pi400 aber nen RPi 3 und 4. Für Kinder ist sowas perfekt um sich spielend an verschiedene Bereiche heranzuwagen. Sei es Linux, programmierung oder Elektronik.
Wünschte sowas hätte es zu meiner Schulzeit gegeben. Da hatte wir im Informatikunterricht Rechner auf denen nur MS-Dos lief obwohl es schon längst Windows 95 gab und das einzige was wir machen musste war Ordner anlegen, irgendein Text abschreiben und auf ne Diskette speichern dass der Lehrer kontrollieren konnte ob wir alles richtig gemacht haben. :B
 

Loosa

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(Kann sein, dass Du die Linux-Version nur angeboten bekommst, wenn Du mit Linux drauf gehst.)
Hmm... unter Win sehe ich auf Anhieb keine Option für was anderes außer mobile. Bei iOS bekomme ich Mac OS angeboten oder halt iOS. So kann man die Konkurrenz auch fernhalten. Und keiner bekommt es groß mit. Sneaky! >:|

Es ist der geistige Nachfolger des C64. Aber offener, günstiger und besser.

Rasberry. *facepalm* Bei einfach Pi400 und Thema Linux hab ich da nichtmal dran gedacht.
Da habe ich auch eines und ne Retro-Station draufgespielt mit allem wovon ich als Kind geträumt hatte. :-D

Ganz nett, Steuerung funktionierte bei kaum einem der Emulatoren ohne zu nerven. Und ich hab dabei auch nur gelernt ein paar Scripts aus dem Netz in der richtigen Reihenfolge laufen zu lassen.
Naja, statt eines heiß ersehnten Amiga 500 bekam ich einen AT-286 Monochrom. Großes Potential was zu lernen... hab trotzdem nur gezockt. Vielleicht einfach nicht meine Welt ;)

Ein Pi mit entsprechenden Anleitungen und Ideengebern, idealerweise mit leitender (und verstehender!) Hand. :top:
Wenn es das ernsthaft gefördert und mit gutem Personal an der Schule gäbe wäre das genial.
Im normalen Alltag sehe ich aber keine Chance, dass sich viel ändern wird. Die Hochphase von Linux, damit meine ich als sich die breite Öffentlichkeit dafür interessierte, oder zumindest davon wusste, ist einfach zu lange her. Da müsste Win 11 schon eine Kernschmelze auslösen um das zu ändern.
 

Batze

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Mit sowas sollte in Schulen gearbeitet werden. Ich selbst habe zwar kein Pi400 aber nen RPi 3 und 4. Für Kinder ist sowas perfekt um sich spielend an verschiedene Bereiche heranzuwagen. Sei es Linux, programmierung oder Elektronik.
Wünschte sowas hätte es zu meiner Schulzeit gegeben. Da hatte wir im Informatikunterricht Rechner auf denen nur MS-Dos lief obwohl es schon längst Windows 95 gab und das einzige was wir machen musste war Ordner anlegen, irgendein Text abschreiben und auf ne Diskette speichern dass der Lehrer kontrollieren konnte ob wir alles richtig gemacht haben. :B
Das mit dem Pi400 finde ich zwar nicht schlecht, ist aber von der Realität weit weg.
Was nützt es den Kindern zwanghaft Linux beibringen zu wollen wenn es im Alltag keine Rolle spielt.
Ist doch das gleiche wie an der Uni, den Studenten wird Jahrelang Linux eingetrichtert/indoktriniert und wenn sie mit ihrem Studium fertig sind ist es doch meist das erste was sie machen das sie Linux über Bord werfen und nie mehr nutzen wollen. Dann geht es nämlich ab in die Wirtschaft und da stehen fast immer Win/Mac Maschinen. Die wenigen Außnahmen die es da gibt machen die ganzen Semester Linux Gehirnwäsche auch nicht wieder wett.

Einfach mal als Lehrer auf einem Flochmarkt fahren oder ebay Kleinanzeigen stöbern nach ganz altem Desktop Rechner für den kleinen €uro.
Den können die Kids dann auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Da sind alle Teile drin die auch Heute noch zu finden sind und man kann denen wunderbar erklären wie so ein Rechner funktioniert und zusammengebaut ist.
Bei so einem Pi hast du gar nichts außer einer Platine.
Es liegt immer an den Lehrer ob man nur MS-DOS auf dem Desktop sieht und ein paar Ordner zusammenschiebt oder auch mal Praxisnahen Unterricht erleben darf.
 

Batze

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Im normalen Alltag sehe ich aber keine Chance, dass sich viel ändern wird. Die Hochphase von Linux, damit meine ich als sich die breite Öffentlichkeit dafür interessierte, oder zumindest davon wusste, ist einfach zu lange her.
Ja. Ich kann mich noch gut daran Erinnern wo bei MediaMarkt richtig dicke Extra Verkaufsstandorte/Boxen mit SuSe und RedHat Linux standen. Das war so die Hochzeit von Linux als Windows (XP) noch massive Sicherheitsprobleme hatte. Leider hat es genau da die Linux Macher total versäumt diesen Boom auszunutzen.
Allerdings, die Größte Schuld und warum Linux zu Hause nicht ankommt sind die Großen Softwarehersteller. Bei MS und Office kann man es verstehen das die ihre Goldene Kuh MS-Office nicht auf Linux portieren. Aber z.B. Adobe und viele andere hätten auf Linux setzen müssen wenn das was hätte werden sollen.
Und so ist es eben wie es ist, wo kein Geld zu machen ist das wird auch nicht Groß unterstützt.
 

TheRattlesnake

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Das mit dem Pi400 finde ich zwar nicht schlecht, ist aber von der Realität weit weg.
Was nützt es den Kindern zwanghaft Linux beibringen zu wollen wenn es im Alltag keine Rolle spielt.
Ist doch das gleiche wie an der Uni, den Studenten wird Jahrelang Linux eingetrichtert/indoktriniert und wenn sie mit ihrem Studium fertig sind ist es doch meist das erste was sie machen das sie Linux über Bord werfen und nie mehr nutzen wollen. Dann geht es nämlich ab in die Wirtschaft und da stehen fast immer Win/Mac Maschinen.
Es geht dabei ja auch nicht darum dass man in der Schule zum Linuxprofi ausgebildet werden soll. Aber die Grundlagen können ja wohl nicht schaden. Und grade wenn man im IT Bereich arbeiten will sind Kenntnisse in Linux doch essentiel.

Einfach mal als Lehrer auf einem Flochmarkt fahren oder ebay Kleinanzeigen stöbern nach ganz altem Desktop Rechner für den kleinen €uro.
Den können die Kids dann auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Da sind alle Teile drin die auch Heute noch zu finden sind und man kann denen wunderbar erklären wie so ein Rechner funktioniert und zusammengebaut ist.
Bei so einem Pi hast du gar nichts außer einer Platine.
Es liegt immer an den Lehrer ob man nur MS-DOS auf dem Desktop sieht und ein paar Ordner zusammenschiebt oder auch mal Praxisnahen Unterricht erleben darf.
Natürlich liegts am Lehrer. Aber auch an unserem beschissenen Schulsystem wo nur stumpf der Lehrplan abgearbeitet wird.
Wenn ich schon sehe dass die Kinder nichtmal mehr Technikunterricht haben und sich dann gewundert wird dass das Handwerk ausstirbt oder dass man den Kindern in der ersten und zweiten Klasse erstmal beibringt die Wörter so zu schreiben wie man sie spricht und sie dann wieder die richtige Schreibweise lernen sollen da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. :rolleyes:
Alte Rechner zerlegen und wieder zusammenbauen kann man sicher auch mal machen. Aber so viel lernt man da ja auch nicht.
Der Pi mag nur eine Platine sein aber durch die GPIO Schnittstelle kann man den ja auch erweitern und viel mit zusätzlicher Hardware rumspielen.
Da können auch Fächer wie Informatik und Physik ineinandergreifen indem man in dem einen die Software lernt und in Phystik elektrische Schaltungen damit aufbaut.
 
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Batze

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Und grade wenn man im IT Bereich arbeiten will sind Kenntnisse in Linux doch essentiel.
Nö.
Nur wenn du später mit Netzwerke arbeitest vor allem im Webbereich/Apache Administration und ähnliches. Ansonsten ist wohl eher Windows essentiell und im Bild/Video/Musik Bereich dann Mac.
 
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ribald

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Immer selber auch probieren lassen ist doch supi. Da können sie was lernen und das nimmmst dann für was anderes mit! ;)
 

Spiritogre

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Es geht dabei ja auch nicht darum dass man in der Schule zum Linuxprofie ausgebildet werden soll. Aber die Grundlagen können ja wohl nicht schaden. Und grade wenn man im IT Bereich arbeiten will sind Kenntnisse in Linux doch essentiel.

Grundsätzlich fände ich es nicht schlecht, wenn man als Schüler mit Linux in einer Shell (!) (nicht GUI) ein wenig in die Tiefe geht. Für 99 Prozent ist das jedoch am Ende vom Praktischen her nutzlos. Aber es hilft sicher um das Verständnis zu erhöhen.

Ich habe eine ganze Menge Freunde, die Informatik studiert haben. Denen wurde in der Uni Linux aufgezwungen, denn für die Professoren ist nur freie Software gute Software (Ideologie vor, noch ein Tor).
Da kommen auch die ganzen LaTex Freaks her, welche die letzten 40 Jahre Computertechnik verpennt haben und den Unterschied zwischen Word und Indesign nicht kennen.

Nach dem Studium sind ALLE meine Bekannten sofort auf Mac umgestiegen. Sie müssen produktiv arbeiten und nicht mit dem System rumspielen, war so ihre Schlussfolgerung. Sprich, Linux hat sie einfach zu sehr von der Arbeit abgehalten, weil es ständig ihre Aufmerksamkeit erforderte.
Warum Mac? Nun zum einen weil man da am wenigstens am System machen muss und zum anderen, weil sie dank Uni Indoktrination Microsoft nicht leiden können.

(Die Netzwerk- und Server Admins sind zum Großteil ja keine Studierten sondern haben eine entsprechende Berufsausbildung gemacht. Von daher ist es natürlich nett, wenn sie Vorwissen haben aber auch nicht zwingend. Und spezifisches Linux-Wissen hilft denen auch nichts, wenn sie dann mit BSD, Unix, Apple Server, Windows Server oder irgendwas anderem arbeiten müssen).


Mein Informatikunterricht in der Schule war einer der ganz frühen. Wir hatten Commodore 64 mit Comal Modulen. Und ja, wir haben damit richtig programmiert. Das Sahnestück war ein Mathe-Trainer mit den vier Grundrechenarten sowie Wurzeln und Brüchen, wobei die große Herausforderung darin lag die Brüche richtig auf dem Schirm darzustellen also mit - und nicht mit / .

Natürlich haben wir auch Theorie gemacht, ganz angefangen bei EVA (Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe).

Aber genau das ist so ein Ding, was mich abseits der grundsätzlichen Theorie, wie Computer funktionieren, an der Sinnhaftigkeit zweifeln lässt!
Denn die Technik, zumindest damals, entwickelte sich weiter. C64, Amiga, MSDos, DR DOS, X mal neue Windows Versionen, Mac OS 7 bis X, iOS, Android... und in ein paar Jahren gibt es wieder irgendwas anderes.
Mein gesamtes C64, Amiga, MSDos etc. Wissen nützt mir heute gar nichts. Das ist veraltet und sinnlos geworden.
 
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1xok

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In England werden die Raspis an jeder zweiten Schule im Unterricht eingesetzt. Wir werden in 10 Jahren sehen welcher Weg der bessere war.

Nach dem Studium sind ALLE meine Bekannten sofort auf Mac umgestiegen. Sie müssen produktiv arbeiten und nicht mit dem System rumspielen, war so ihre Schlussfolgerung. Sprich, Linux hat sie einfach zu sehr von der Arbeit abgehalten, weil es ständig ihre Aufmerksamkeit erforderte.
Du hast nicht mal im Ansatz verstanden worum es geht oder willst es nicht verstehen. Wir sind aber eh komplett vom Thema abgekommen. Ich wollte mit meinem Hinweis auf den Pi 400 eigentlich nur eine Anregung geben. Wenn Du damit nichts anfangen kannst, vergiss es einfach.

Und es geht dabei nicht um Linux. So tief würde ich mit Kindern gar nicht einsteigen als dass es eine Rolle spielen würde, welcher Betriebssystemkern auf dem Gerät werkelt. Auf den Pis läuft Raspberry OS. Man kann da auch ein Ubuntu drauf machen, aber davon würde ich abraten. Die ganzen Lerneinheiten basieren auf Raspberry OS und es gibt zahlreiche dafür optimierte Programme.
 

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Du hast nicht mal im Ansatz verstanden worum es geht oder willst es nicht verstehen. Wir sind aber eh komplett vom Thema abgekommen. Ich wollte mit meinem Hinweis auf den Pi 400 eigentlich nur eine Anregung geben. Wenn Du damit nichts anfangen kannst, vergiss es einfach.
Ähm, ich hatte deinen Beitrag sogar gelikt.
Ich hatte auf Klapperschlanges Beitrag geantwortet, der auch zitiert ist, wo er meinte Linux Kenntnisse beizubringen wäre nicht schlecht. Wo ich eben erläutert habe, dass es eigentlich sinnlos ist spezifische Kenntnisse zu erlernen, weil man in der Regel es ohnehin nicht nutzt.

Ich würde es toll finden, wenn Schülern mit einem Raspi Computertechnik erklärt wird und sie so etwas über Hardware- und Software lernen. Wobei das der zweite Schritt wäre, der erste wäre grundlegende Elektrotechnik beizubringen.

Aber man muss auch klar sehen, ein Autofahrer muss kein Kfz Mechatroniker sein, es reicht, wenn er die Kiste bedienen kann. Dennoch ist es natürlich schön und hilft auch im Umgang, wenn man ein wenig die Hintergründe kennt.

Was eben wenig bringt ist ein Betriebssystem oder einzelne Software zu lernen. Hier sollten klar grundlegende Bedienkonzepte im Vordergrund stehen. Etwa das man oft viel schneller mit Tastatur-Shortcuts ist als mit der Maus. Nur eben nicht mit spezifischen Programmen sondern mit dem Ziel, dass selbst gelernt wird.
 

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Ich würde es toll finden, wenn Schülern mit einem Raspi Computertechnik erklärt wird und sie so etwas über Hardware- und Software lernen. Wobei das der zweite Schritt wäre, der erste wäre grundlegende Elektrotechnik beizubringen.
Ich halte Dich nicht auf. :-D
 

TheRattlesnake

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Ich hatte auf Klapperschlanges Beitrag geantwortet, der auch zitiert ist, wo er meinte Linux Kenntnisse beizubringen wäre nicht schlecht. Wo ich eben erläutert habe, dass es eigentlich sinnlos ist spezifische Kenntnisse zu erlernen, weil man in der Regel es ohnehin nicht nutzt.
Wie gesagt, ich rede von Grundlagen. Muss ja jetzt auch nicht Linux sein. Mir ging es da ja eher um den RaspberryPi der sehr günstig in der Anschaffung aber sehr vielfältig ist. Und der läuft ja nunmal mit einem Linuxsystem. Dass das ganze Thema heute sehr schnelllebig ist ist ja klar. Ich finde aber dass man die Kinder in der Schule generell mehr an sowas (oder verschiedene Dinge) heranführen sollte. Ob man das was man jetzt lernt in 10 Jahren noch so verwenden kann spielt dabei ja erstmal keine Rolle. Aber es hilft bei dem ein oder anderen vielleicht eine Begeisterung für das Thema zu wecken.
Das was ich damals in der Schule schon gerne gemacht habe das mache ich auch heute noch gerne. Zwar nicht beruflich aber Hobbymäßig.
Wenn man aber nie mit einem Thema in Berührung kommt dann kann man dafür natürlich auch kein interesse entwickeln. Siehe fehlenden Technikunterricht und das aussterben des Handwerks. (was natürlich noch andere Gründe hat)
 

Spiritogre

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Da bin ich voll bei euch.
Aber wie gesagt, es sollte eher beigebracht werden wie etwas grundsätzlich funktioniert, sodass die Schüler sich dann leicht selbst einfinden können bei etwa der Software die sie dann nutzen (wollen). Als Handwerkszeug also das selbstständige Erarbeiten lernen statt einfach nur vorgekautes auswendig.
 

1xok

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Aber wie gesagt, es sollte eher beigebracht werden wie etwas grundsätzlich funktioniert, sodass die Schüler sich dann leicht selbst einfinden können bei etwa der Software die sie dann nutzen (wollen). Als Handwerkszeug also das selbstständige Erarbeiten lernen statt einfach nur vorgekautes auswendig.
Hast Du Dich mal damit beschäftigt? Auf der Seite findest Du einige Projekte:

Zum Beispiel wird ein kleines elektronisches Klavier gebaut. Dafür ätzen sich die Kinder u.a. eine Platine, löten Widerstände zusammen u.s.w.. Ich denke, dass diese Kinder Hilfe durch Erwachsene erhalten.

Ich weiß nicht, was Du unter Grundlagen verstehst. Sollen die Kinder erstmal Maschengleichungen aufstellen oder am besten gleich Elektrotechnik studieren? Das kommt später von ganz alleine.
 

Spiritogre

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Grundlagen der Elektronik wären nicht schlecht. Ich hatte damals so einen Elektro-Baukasten von Busch (hieß die Firma glaube ich) Da konnte man dann Widerstände etc. pp. draufstecken und verbinden und so Schaltungen bauen, bis hin zum kompletten Radio.

Davon dann weitergehend die Grundlagen des Funktionsprinzips von Computern, vielleicht mit kurzem historischem Abriss wie Rechenmaschinen funktionieren.
Einfach, damit ein Verständnis da ist. Schüler sollten lernen, dass Strom eben nicht einfach nur aus der Steckdose kommt sondern wie alles zusammenhängt wie Strom entsteht und wie(so) er Geräte antreiben kann.

Klar, vieles wird in Chemie und Physik unterrichtet aber zumindest bei mir war das damals recht abstrakt und erst durch Technik konnte ich das alles richtig verstehen.
 
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