Scholdarr
Spiele-Kenner/in
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Ähm, sorry, wenn du unter einem geschlossenen System etwas anderes verstehst als das, was alle anderen darunter verstehen, dann musst du das schon extra begründen und darfst dich nicht wundern, wenn dir Leute widersprechen. Was du hier kritisierst, ist eigentlich die Digitalisierung der PC Welt.ich definiere ein geschlossenes System eben auch aus einen anderen Blickwinkel welchen du scheinbar nicht verstehen willst.
Aha. Du trauerst also den Zeiten nach, in denen du Dinge genutzt hast, in die andere Arbeit, Zeit und Geld investiert haben, für die du aber kein Geld ausgeben wolltest? Ja, böses, böses Microsoft, dass man das jetzt unterbinden will...Als es noch keine Cloud Dienste gab, ist man ohne weiteres auch an kostenlose Software gekommen, wenn du verstehst was ich meine.
Ja, digitale Inhalte kann man nicht mehr verkaufen. Dafür sind sie aber auch günstiger. Außerdem gibt es auch positive Entwicklungen, z.B. dass man digitale Spiele zurückgeben kann, wenn sie einem nicht gefallen. Spiele ausleihen kann man auch, zumindest bei Steam per Family Sharing.Heute bezieht man also alles aus dem Netzt, vom eigenen Rechner aus, in den Laden gehen und hier seine Software kaufen wird immer mehr erschwert. Schaue dir nur mal die Games an welche du aus dem Windows Store beziehst. Die kannst du nicht mehr verkaufen oder zu einem Freund mitnehmen und dort installieren.
Digital ist vor allem erst mal anders, aber nicht unbedingt weniger frei. Durch die Digitalisierung kann das System auch prinzipiell freier werden.
Du solltest dich mal ein wenig mit dem Begriff Freiheit beschäftigen: Dinge zu tun, die man eigentlich nicht darf, ist keine Freiheit, sondern höchstens Anarchie.Dennoch, dass ist doch alles ein eindeutiger Trend zu einem System was nicht mehr so frei ist wie der PC vor einigen Jahren noch war. Ich nenne es eben geschlossenes System, weil der User auf eine gewisse Art eingeschränkter ist als früher.