• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

wieso der staat vista gar nicht erst hacken muss...

  • Ersteller Ersteller ruyven_macaran
  • Erstellt am Erstellt am
drunkenmonkey am 10.01.2007 22:39 schrieb:
Wie soll denn Windows die Linux-Partitionen befallen? Kann Vista die üblichen Linux-FSs schreiben? :-o

kann es (offiziell) nicht.
aber tools, die das können, sind nur n paar k-mb groß, wäre kein problem, die in systemdateien versteckt zu integrieren und für "besondere" zwecke zu aktivieren.


@spassbremse: neben der instabilität bleibt für mich vor allem die unsicherheit. ein zugang kann von jedem benutzt werden, der lange genug sucht, nicht nur von den (vielleicht akzeptierbaren) behörden.

was mir auch gerade noch so auffällt: eine der grundlegensten funktionen eines derartigen elementes dürften sicherlich auch schreib und damit löschrechte sein.
in verbindung mit der bekannt guten qualitatäskontrolle bei m$ -die einen etwaigen spionageteil mit ziemlicher sicherheit überhaupt nicht berücksichtigt- ist das imho auch ganz ohne böse absichten von irgendwem ein risiko.

rechte.. gerade die usa haben in den letzten jahren von der genferkonvention bis zu den menschenrechten (stichwort folter) so ziemlich alles gebrochen, wenn das der informationsbeschaffung dienlich sein konnte. da werden die sich garantiert nicht im i-net um deutsche rechtssprechung kümmern.
personen mit kriminellen absichten (s.o.) noch viel weniger.



Crymuffin am 11.01.2007 10:20 schrieb:
Servus,
habt Ihr so viele Leichen im Keller, das euch so eine Meldung nervös macht.
Auf meinem Rechner gibts nix illegales zu finden, weshalb ich Angst haben müßte.

leichen im keller vielleicht nicht, aber interesse an einem funktionierenden system.
davon abgesehen ist es mir ehrlich gesagt scheiß egal, was der nsa mit den inhalten meines rechners macht, selbst wenn sie die 1-2 semilegalen finden.
aber wenn der pickelige tagschläfer von gegenüber über das gleiche interface meinen rechner durchsucht, dann ist mir das nicht mehr egal.



im übrigen gehts mir ums prinzip:
das ist MEIN rechner.
darauf passiert das, was ICH will.
und ich werd keinen cent für irgendwas locker machen, das dafür sorgt, dass das passiert, was m$/nsa/sonstwer will.

denke, mit der einstellung bin ich nicht unbedingt der einzigste - und noch ne ganze menge mehr werden zumindest wollen, was denn dass 400€ ding, dass sie da gerade gekauft haben, alles unkontrolliert macht.
 
HanFred am 11.01.2007 13:54 schrieb:
ABER: wer glaubt, die geheimdienste hätten die ressourcen, JEDEN zu überwachen, der irrt. die technichen möglichkeiten sind wohl gegeben, aber es sind zuwenig leute da. und überhaupt... es gibt ja keinen grund dazu.
auch wenn jemand 150 raubkopien auf dem rechner hat, interessiert das die geheimdienste herzlich wenig, die sind eher der allgemeinen terroristenpanik verfallen und meinen, mit angst zu reagieren würde und weiter bringen. dem ist natürlich nicht so.
trotzdem werde ich auch in zukunft mein möglichstes unternehmen, um irgendwelche abhörmöglichkeiten zu unterbinden, aber in panik verfallen und einen aluhelm aufsetzen werde ich ganz sicher nicht. ;-)

Macht sich eigentlich irgendwer die Mühe, meine Beiträge durchzulesen?
:ugly: :-S

Spassbremse schrieb:
Die Frage ist, ob sie das W O L L E N...selbst mit den fortschrittlichsten technischen Hilfsmitteln, die theoretisch in der Lage sind, Millionen von Leuten zu überwachen, besteht für den Einzelnen kaum die Gefahr einer geheimdienstlichen Bespitzelung.

Der Grund: jede gesammelte Information (egal. welches Medium benutzt wurde) muss trotzdem von menschlichen Mitarbeitern gesichtet, bearbeitet und analysiert werden, was dazu führt, dass eine "totale Überwachung" schon aufgrund des Faktors limitierte Mitarbeiter nicht durchführbar ist.

Davon abgesehen denk ich mir jedesmal wieder, dass genau diejenigen, die sich vor Spionage am meisten fürchten (aka Technikfreaks, Computeruser), wohl so ziemlich die ANTI-Zielgruppe geheimdienstlicher Aktivitäten sein sollten...

Gruss,
Bremse
 
Ich sehe daran eigentlich auch nichts Fatales. Als normaler Kunde der Telekom, Sparkasse und Krankenkasse sollte man sich eigentlich im Klaren darüber sein, dass man im gewissen Maße jederzeit von Regierungsbehörden ausspioniert werden kann. Der fehlgeleitete Glaube im Internet "gefahrlos" Mist machen zu können sollte eigentlich schon länger widerlegt sein. Wie ja eigentlich bekannt sei dürfte, gab es doch letztens diese Aktion gegen Käufer von Kinderpornos, die anhand von Kreditkartennummern und einer Überweisungen ermittelt wurden. Wir leben in einer Zeit, wo Anonymität nicht machbar ist. Außer man zieht in den Wald, verzichtet auf Versicherungen, Telekommunikation und Finanzmittel.

Betriebssysteme so zu konzipieren, dass Spionageaktionen jederzeit möglich sind ist sicherlich nicht gerade angenehm, liegt jedoch voll im Trend. Entweder man lebt damit, oder man kündigt seinen DSL-Vertrag.

Regards, eX!
 
eX2tremiousU am 11.01.2007 14:10 schrieb:
Ich sehe daran eigentlich auch nichts Fatales. Als normaler Kunde der Telekom, Sparkasse und Krankenkasse sollte man sich eigentlich im Klaren darüber sein, dass man im gewissen Maße jederzeit von Regierungsbehörden ausspioniert werden kann. Der fehlgeleitete Glaube im Internet "gefahrlos" Mist machen zu können sollte eigentlich schon länger widerlegt sein. Wie ja eigentlich bekannt sei dürfte, gab es doch letztens diese Aktion gegen Käufer von Kinderpornos, die anhand von Kreditkartennummern und einer Überweisungen ermittelt wurden. Wir leben in einer Zeit, wo Anonymität nicht machbar ist. Außer man zieht in den Wald, verzichtet auf Versicherungen, Telekommunikation und Finanzmittel.

Betriebssysteme so zu konzipieren, dass Spionageaktionen jederzeit möglich sind ist sicherlich nicht gerade angenehm, liegt jedoch voll im Trend. Entweder man lebt damit, oder man kündigt seinen DSL-Vertrag.

Regards, eX!

bin nicht bei der telekom :finger: ;)

aber da, wie auch bei allen anderen gesellschaften gilt: zwar müssen die daten bei strafverfolgung rausgegeben werden, aber das bedeutet auch, dass
-man begründeten verdacht auf sich ziehen muss
-deutsche behörden an der sache dran sind
-ein richter das für begründet erachtet
-die terrorkom,etc explizit zur herausgabe der daten aufgefordert wird
-jemand die daten auswertet

ndass irgend jemand in texas ein zwei knöpfe drückt und schon geht ne stichwortsuche aufm heimischen rechner los, ist n bissl n anderes niveau.

ganz abgesehen davon kann ich bislang zwar nicht inet, aber zumindest in den eigenen 4 wänden "mist" machen..
 
An alle Paranoia-Geplagten:
1. Warum sollte sich die NSA/Microsoft die Mühe machen, eine Hintertür einzubauen, wenn sie so schon zur Genüge vorhanden sind (wenn man von XP auf Vista schliessen kann)?
Da glaube ich, wäre es einfacher als NSA Microsoft erst gar nichts davon zu sagen, und auf eigene Faust Rechner auszuspionieren. Damit würde es eher geheim bleiben.

2. Ich glaube schon, das jede Behörde Interesse daran hat, Sicherheitslücken zu verhindern, die auch von Terroristen ausgenutzt werden. Es wäre sicher nicht von Nachteil für sie, wenn ein großer Teil der Würmer, Viren, Trojaner durch Vista enschärft würden. Das würde auch mal halbwegs das Problem der Zombie-Netzwerke in den den Griff kriegen. Ich will nicht wissen, wieviele DDoS-Attacken von US-Regierungsbehörden/Microsoft-Severn täglich ausgehalten werden müssen, die ganz nebenbei auch zum Zusammenbruch des gesamten Internet führen könnten. Man siehe, als Microsoft die Vista-Beta veröffentlichte. Das war zwar keine richtige DDoS, der Ansturm war aber so groß, dass man laut diversen Medienberichten ziemlich knapp an einem Zusammenbruch des Internets vorbeigeschrammt ist.
 
d00mfreak am 12.01.2007 16:56 schrieb:
An alle Paranoia-Geplagten:
1. Warum sollte sich die NSA/Microsoft die Mühe machen, eine Hintertür einzubauen, wenn sie so schon zur Genüge vorhanden sind?

ist nicht gesagt, dass sie gezielt welche schaffen - aber es kann auch schon sehr hilfreich sein, vorhanden sicherheitslücken ein paar monate im vorraus zu kennen und nichts zu sagen :)
im übrigen wäre es sicherlich wünschenswert, was besseres als die vorhandenen lücken zu haben - deren nutzung basierte in der vergangenheit nämlich eigentlich immer auf einem buffer-overflow und damit absturz der jeweiligen anwendung.
ein geheimdienst dürfte aber interesse an zugriffen haben, die der user nicht so einfach bemerkt.

2. Ich glaube schon, das jede Behörde Interesse daran hat, Sicherheitslücken zu verhindern, die auch von Terroristen ausgenutzt werden.

die geheimdienste dürften über eigene, vom normalen internet getrennte infrastrukturen verfügen und ein geheimdienst, der seine rechner nicht durch nicht-käuflich zu erwerbende methoden (also nicht via windows) vor zugriffen schützt, wird nicht lange einer bleiben.
von daher: sicherlich ist eine geringere anfälligkeit wünschenswert, aber in allen für den geheimdienst relevanten bereichen kann die auf anderem wege besser erzielt werden und ich glaube nicht, dass die nenneswert aktivität in das wohl anderer investieren, wenn nicht auch für sie selbst was dabei rausspringt - und das kann eigentlich nur erleichterter zugriff an anderer stelle sein, auf welchem weg auch immer.
 
Müssten eigentlich die meisten Wissen das Geheimdienste die Möglichkeit besitzen in die tiefsten Programmstrukturen von Windows zu gelangen, von denen die meisten gar nicht wissen. Die Polizei besitzt ja auch Programme um gelöschte Daten wieder zu beschaffen. Und das es jüngst in den Nachrichten Berichte gab das Deutschland ein Gesetz rausbringen will dass, für den User, unsichtbare Trojaner bei Straftaten eingesetzt werden sollen um mögliche Beweise zu suchen.

Also alles schon bekannt und von den meisten wohl nicht so sehr registriert wenn ich den Thread so anschaue.
 
Blue_Ace am 14.01.2007 00:07 schrieb:
Müssten eigentlich die meisten Wissen das Geheimdienste die Möglichkeit besitzen in die tiefsten Programmstrukturen von Windows zu gelangen, von denen die meisten gar nicht wissen. Die Polizei besitzt ja auch Programme um gelöschte Daten wieder zu beschaffen. Und das es jüngst in den Nachrichten Berichte gab das Deutschland ein Gesetz rausbringen will dass, für den User, unsichtbare Trojaner bei Straftaten eingesetzt werden sollen um mögliche Beweise zu suchen.

Also alles schon bekannt und von den meisten wohl nicht so sehr registriert wenn ich den Thread so anschaue.

(sehr gute) programme zum wiederherstellen von gelöschten daten kannst du dir für 30-50€ kaufen.. (ich hab von ner 40gb platte mit ~32gb daten 45gb retten können. das waren z.t. daten, die ich mehr als ein jahr vorher gelöscht hatte)
ein einblick in den programmcode (den man sich nachträglich kaum verschaffen kann, es gibt genug leute weltweit, die daran arbeiten - win3.x war afaik kurz nach dem erscheinen von 98 weitesgehend entschlüsselt) ist noch lange nicht das gleiche, wie ein freier zugang zum system.
sicherlich kann man mit den mitteln eines geheimdienstes schneller von sicherheitslücken gebrauch machen, als ein einzelner hacker, aber vermutlich nichtmal schneller als die hacker-community insgesamt.
und die 200000€/2man trojaner müssen auch erstmal an individuellen sicherheitsmaßnahmen dabei.
zugegeben ist auch das schlimm, aber es ist etwas vollkommen anderes, als wenn ich den "trojaner" schon mitbezahle und dann zwangsläufig mit dem betriebssystem installieren muss.
 
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