Das ist ja genau das Komische. Man versucht etwas Irrationales irgendwie mit rationalen Einteilungen zu ergründen. Liebe ist eben Glück und konzentrierte Irrationalität. Man kann permanent verletzt werden, man kann aber auch viele Glückstreffer landen, die mögliche negative Erfahrungen schnell und wirksam übertünchen. Da kann man sich genauso über Religion und den Glauben streiten. Meine These ist, dass viele hier einfach nicht an die Liebe oder eine funktionierende emotionale Beziehungen glauben können, oder aufgrund von nachteiligen Entwicklungen wollen. Auf deine Fragen kann ich freilich keine Antworten geben, weil ich niemals mit solchen "Problemen" konfrontiert wurde. Über finanzielle Mittel, Kompromisse und Risiken mache ich mir bei Beziehungen keinen großen Kopf. Ohne Ehe(vertrag) ist und bleibt alles ein großer und unabhängiger Spaß. Man kann sich auf Kompromisse einlassen, oder man lässt es, und macht Schluss. Vielleicht gehöre ich aber nur zur Sparte "Lucker". Keine Ahnung. Aber eine akute und permanent vorherrschende Miesepetrigkeit wird wohl kaum längerfristig freudige Blüten tragen.Ra-Tiel am 05.10.2008 13:35 schrieb:Nun gut. In diesem Fall: überzeugen sie mich von den Vorteilen einer Beziehung. Überzeugen sie mich mit Argumenten, warum
- die Energie, Zeit, und finanziellen Mittel die man zum Aufbau der Beziehung aufwenden muss,
- die Kompromisse die man zum Erhalt der Beziehung eingehen muss,
- der Verlust an Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der mit der Beziehung einhergeht
und
- das Risiko von der Person verletzt, ausgenutzt oder enttäuscht zu werden die einem "am meisten bedeutet"
sinnvoll oder angemessen sind, um welche Vorteile genau zu ermöglichen?
Es mag vielleicht an meinem Studium liegen, aber "auf gut Glück" vertrau ich seit langem nicht mehr.


Nicht ganz. Liebe selbst ist nichts Irrationales, sondern ein Menge evolutionsbedingter biochemischer Vorgänge im Gehirn welche dafür sorgen sollen, dass frau schneller die Beine breit macht (oder sich bückt, je nach persönlicher Präferenz).eX2tremiousU am 05.10.2008 13:52 schrieb:Das ist ja genau das Komische. Man versucht etwas Irrationales irgendwie mit rationalen Einteilungen zu ergründen. Liebe ist eben Glück und konzentrierte Irrationalität.
Manche Leute bringen sich im Glückspiel um Kopf und Kragen, in der festen Überzeugung, dass "der nächste Einsatz gewinnt". Stochastik schert sich nur leider einen feuchten Dreck um die Bedürfnisse und Hoffnungen eines Einzelnen. Und wenn es einige (vielleicht sogar viele) Menschen geben mag die in ihren Beziehungen Glück und Zufriedenheit gefunden haben, so sind doch die jenigen welche darin Unglück und Streit gefunden haben mindestens ebenso stark in der Statistik vertreten. Beziehungen sind aber nichts anderes als ein ewiges Glücksspiel. Eine bestimmte Frau kann der sprichwörtliche Sechser im Lotto sein, oder eben nur eine weitere Niete. Man erfährt das allerdings erst, nachdem man "das Los gekauft" hat.eX2tremiousU am 05.10.2008 13:52 schrieb:Man kann permanent verletzt werden, man kann aber auch viele Glückstreffer landen, die mögliche negative Erfahrungen schnell und wirksam übertünchen. Da kann man sich genauso über Religion und den Glauben streiten.
Wie gesagt, von einem stochastischen (aber auch gesellschaftlichen) Blickpunkt aus betrachtet ist die "Jagd nach Beziehungen" eine Sisyphusarbeit. Für mich stellt sich die Frage, ab welchem Zeitpunkt nach Erkennen der Tatsachen es einfach nur noch dumm ist, das angestrebte - und potenziell unerreichbare - Ziel weiter zu verfolgen.eX2tremiousU am 05.10.2008 13:52 schrieb:Meine These ist, dass viele hier einfach nicht an die Liebe oder eine funktionierende emotionale Beziehungen glauben können, oder aufgrund von nachteiligen Entwicklungen wollen. Auf deine Fragen kann ich freilich keine Antworten geben, weil ich niemals mit solchen "Problemen" konfrontiert wurde. Über finanzielle Mittel, Kompromisse und Risiken mache ich mir bei Beziehungen keinen großen Kopf. Ohne Ehe(vertrag) ist und bleibt alles ein großer und unabhängiger Spaß. Man kann sich auf Kompromisse einlassen, oder man lässt es, und macht Schluss.
Dass manche Menschen mehr "Glück" beim Thema "Beziehungen" haben steht außer Frage. Von daher halte ich die Leute die eine vollkommen zufriedene Bezeihung führen eher für die statistische Ausnahme als die Regel.eX2tremiousU am 05.10.2008 13:52 schrieb:Vielleicht gehöre ich aber nur zur Sparte "Lucker". Keine Ahnung. Aber eine akute und permanent vorherrschende Miesepetrigkeit wird wohl kaum längerfristig freudige Blüten tragen.
Vielleicht sind hier auch nur diejenigen vertreten, welche den Mut haben der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. ^^eX2tremiousU am 05.10.2008 13:52 schrieb:Fast jeder hat in seinem non-virtuellen Bekanntenkreis Singles, und häufig dreschen die eben ähnliche Phrasen, ohne wirklich glücklich oder emotional ausgeglichen zu wirken. Daher halte ich es auch für unwahrscheinlich, dass ausgerechnet hier nun das Konzentrat versammelt ist, das stolz auf den aktuellen Status ist, und niemals mehr eine Beziehung eingehen wird oder will.
Und warum sollte ein fundierter Realismus schädlich/nachteilig sein? Ich würde eher sagen, dass grenzenloser (fast schon fanatischer) Optimismus in Form von "die nächste ist die Richtige" oder "ich finde schon noch die Richtige" noch um einiges schädlicher ist. Verdrängen der Tatsachen war noch nie ein sinnvoller Umgang mit Problemen.eX2tremiousU am 05.10.2008 13:52 schrieb:Mir ist klar, dass es nach vielen Rückschlägen schwer ist, einen gewissen Optimismus zu wahren, aber Miesepetrigkeit, die fast schon fanatische Dimensionen annimmt, ist imho auch nicht förderlicher - auf längere Sicht gar nachteiliger.
Ra-Tiel am 05.10.2008 13:35 schrieb:Nun gut. In diesem Fall: überzeugen sie mich von den Vorteilen einer Beziehung. Überzeugen sie mich mit Argumenten, warum
- die Energie, Zeit, und finanziellen Mittel die man zum Aufbau der Beziehung aufwenden muss,
- die Kompromisse die man zum Erhalt der Beziehung eingehen muss,
- der Verlust an Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der mit der Beziehung einhergeht
und
- das Risiko von der Person verletzt, ausgenutzt oder enttäuscht zu werden die einem "am meisten bedeutet"
sinnvoll oder angemessen sind, um welche Vorteile genau zu ermöglichen?
Es mag vielleicht an meinem Studium liegen, aber "auf gut Glück" vertrau ich seit langem nicht mehr.
Von so einer nüchternen Sichtung der Dinge habe ich bisher immer Abstand gehalten. Das mag vielleicht tatsächlich der evolutionstechnischen Wahrheit entsprechen, aber in Frauen, die ich als interessant befinde, sehe ich nicht vornehmlich ein Fortpflanzungsobjekt. Es gibt natürlich Schnitten, die perfekt in das Beuteschema fallen, und rein auf die körperlichen Attribute reduziert werden, aber mit diesen Geschöpfen will ich auch keine emotionale Beziehung.Ra-Tiel am 05.10.2008 14:23 schrieb:Nicht ganz. Liebe selbst ist nichts Irrationales, sondern ein Menge evolutionsbedingter biochemischer Vorgänge im Gehirn welche dafür sorgen sollen, dass frau schneller die Beine breit macht (oder sich bückt, je nach persönlicher Präferenz).
Möglich. Für mich war die Hingabe jedenfalls (bis jetzt) noch kein Selbstbetrug.Werden aber nicht vielleicht die Konsequenzen eben dieser Vorgänge als Entschuldigungen und Ausreden für irrationales Verhalten miss-/gebraucht, um - wenn auch nur für kurze Zeit - aus der tristen Wirklichkeit des Alltags zu entkommen? Ist so eine Form von Selbstbetrug wirklich angemessen für ein (zumindest in der Theorie) "vernunftbegabtes" Wesen wie den Menschen?
Ja, nur genau diese Unberechenbarkeit macht imho auch den Reiz aus. Klar, das Risiko ist da, aber eben auch die Wahrscheinlichkeit (auch wenn gering), dass man gewinnt...Manche Leute bringen sich im Glückspiel um Kopf und Kragen, in der festen Überzeugung, dass "der nächste Einsatz gewinnt". Stochastik schert sich nur leider einen feuchten Dreck um die Bedürfnisse und Hoffnungen eines Einzelnen. Und wenn es einige (vielleicht sogar viele) Menschen geben mag die in ihren Beziehungen Glück und Zufriedenheit gefunden haben, so sind doch die jenigen welche darin Unglück und Streit gefunden haben mindestens ebenso stark in der Statistik vertreten. Beziehungen sind aber nichts anderes als ein ewiges Glücksspiel. Eine bestimmte Frau kann der sprichwörtliche Sechser im Lotto sein, oder eben nur eine weitere Niete. Man erfährt das allerdings erst, nachdem man "das Los gekauft" hat.
Vielleicht stelle ich mir diese Frage auch mal, aber bisher bin ich recht glücklich mit dieser unberechenbaren Glücksspielkomponente. Ich sehe aber, was du sagen willst, und wenn ich zwanghaft versuche einen rationalen Blickwinkel anzuwenden, dann kann ich tatsächlich verstehen, was du sagen und ausdrücken willst - macht dann sogar richtig Sinn. Nur bin ich nicht Data, sondern eher Riker. ^^Wie gesagt, von einem stochastischen (aber auch gesellschaftlichen) Blickpunkt aus betrachtet ist die "Jagd nach Beziehungen" eine Sisyphusarbeit. Für mich stellt sich die Frage, ab welchem Zeitpunkt nach Erkennen der Tatsachen es einfach nur noch dumm ist, das angestrebte - und potenziell unerreichbare - Ziel weiter zu verfolgen.
Vielleicht. Ich kann hier nur von meinen Pappenheimern reden (IT'ler und Soldaten), und da merkt man schon, dass die Leute teilweise richtig leiden, wenn die sehen, dass ein anderer augenscheinlich glücklich mit seiner Liebsten ist.Vielleicht sind hier auch nur diejenigen vertreten, welche den Mut haben der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. ^^
Verdrängung ist natürlich nicht hilfreich, der goldene Mittelweg ist wohl entscheidend. Klar, nach einer gescheiterten Beziehung sage ich auch nicht "hey, die nächste die ich im Real treffe werde ich heiraten". Da herrscht auch erst einmal eine gewisse "Angekotztheit" vor, die sich aber schnell legt.Und warum sollte ein fundierter Realismus schädlich/nachteilig sein? Ich würde eher sagen, dass grenzenloser (fast schon fanatischer) Optimismus in Form von "die nächste ist die Richtige" oder "ich finde schon noch die Richtige" noch um einiges schädlicher ist. Verdrängen der Tatsachen war noch nie ein sinnvoller Umgang mit Problemen.
Da hast du meine vollste Zustimmung...Aber beim Thema "sinnvoll" steigt die Menschheit in der Regel sowieso aus. ^^
Na dann. Du weisst schon. Lagebericht und so.quintus2 am 05.10.2008 13:42 schrieb:Ich hab heute ein Date![]()
gamerschwein am 05.10.2008 18:10 schrieb:Na dann. Du weisst schon. Lagebericht und so.quintus2 am 05.10.2008 13:42 schrieb:Ich hab heute ein Date![]()
Ich hab aus der Tatsache , dass er das Date hier schon angekündigt hat ein gewisses Mitteilungsbedürnis geschlossen.Reder am 05.10.2008 18:58 schrieb:gamerschwein am 05.10.2008 18:10 schrieb:Na dann. Du weisst schon. Lagebericht und so.quintus2 am 05.10.2008 13:42 schrieb:Ich hab heute ein Date
Bleibt ihm überlassen ob er es will. Ich erzähl bzw schreib ja auch nicht alles nieder
Eigentlich war mein Kommentar wirklich nur auf den "Zustand Liebe" bezogen, und sollte gar nicht in Richtung der ganzen Fortpflanzungsgeschichte abzielen. Hat sich jetzt aber wohl doch anders ergeben. Wenn ich mich mal dazu entschließen sollte Kinder zu zeugen, wird dies ausschließlich in Form von Samenspenden geschehen. Ich habe nämlich nicht den geringsten Bedarf daran, mir so ein schreiendes, kackendes Bündel Fleisch anzuschaffen. -.-eX2tremiousU am 05.10.2008 14:41 schrieb:Von so einer nüchternen Sichtung der Dinge habe ich bisher immer Abstand gehalten. Das mag vielleicht tatsächlich der evolutionstechnischen Wahrheit entsprechen, aber in Frauen, die ich als interessant befinde, sehe ich nicht vornehmlich ein Fortpflanzungsobjekt. Es gibt natürlich Schnitten, die perfekt in das Beuteschema fallen, und rein auf die körperlichen Attribute reduziert werden, aber mit diesen Geschöpfen will ich auch keine emotionale Beziehung.
Dann hoffe ich mal für sie, dass das auch so bleibt. Ansonsten krieg ich hier ja noch Konkurrenz und muss um mein Misogynistenmonopol bangen. xDeX2tremiousU am 05.10.2008 14:41 schrieb:Möglich. Für mich war die Hingabe jedenfalls (bis jetzt) noch kein Selbstbetrug.
Warum so viele Leute Lotto spielen? Weil sie von Mathematik keine Ahnung haben. Lotto ist kein "faires Spiel" (ansonsten würde es sich für die Betreiber ja nicht lohnen), sondern jeder der spielt hat im Durchschnitt deutlich mehr Verluste als Gewinne. Und genauso wie ich der Unsicherheit (ich könnte auch sagen "dem Betrug", aber das würde wohl zu weit führen) bei Lotto nichts abgewinnen kann - es ist und bleibt reine Geldverschwendung die sich nur aus der Hoffnung hält, doch irgendwann mal den großen Treffer zu landen - so kann ich auch der Unsicherheit in Beziehungen nichts abgewinnen. Wenn ich meine Zeit/Geld in etwas investiere, dann will ich auch ein deterministisch messbares Ergebnis daraus erhalten, und nicht darauf hoffen müssen, dass die Münze auf der richtigen Seite landet (um es mal so zu formulieren).eX2tremiousU am 05.10.2008 14:41 schrieb:Ja, nur genau diese Unberechenbarkeit macht imho auch den Reiz aus. Klar, das Risiko ist da, aber eben auch die Wahrscheinlichkeit (auch wenn gering), dass man gewinnt...
Pffff... Spock >>> Mr. Troi ^^eX2tremiousU am 05.10.2008 14:41 schrieb:Vielleicht stelle ich mir diese Frage auch mal, aber bisher bin ich recht glücklich mit dieser unberechenbaren Glücksspielkomponente. Ich sehe aber, was du sagen willst, und wenn ich zwanghaft versuche einen rationalen Blickwinkel anzuwenden, dann kann ich tatsächlich verstehen, was du sagen und ausdrücken willst - macht dann sogar richtig Sinn. Nur bin ich nicht Data, sondern eher Riker. ^^
Wenn ich einige Paare sehe leide ich auch - vor allem unter den Arschlochpaaren die sich gewisse Intimitäten nicht für die eigenen vier Wände aufheben können und meinen es wäre cool oder toll oder "romantisch" bei jeder erdenklichen (und unerdenklichen) Gelegenheit mit dem Partner rumzuknutschen oder ihn/sie an irgendwelchen Stellen (Hüfte, Oberschenkelinnenseite, Hintern, etc.) zu begrabschen um aller Welt zu zeigen "Ich Tarzan!". >.<eX2tremiousU am 05.10.2008 14:41 schrieb:Vielleicht. Ich kann hier nur von meinen Pappenheimern reden (IT'ler und Soldaten), und da merkt man schon, dass die Leute teilweise richtig leiden, wenn die sehen, dass ein anderer augenscheinlich glücklich mit seiner Liebsten ist.
Genau hieraus leite ich meine Fragen ab. Woraus ergibt sich die Notwendigkeit, entgegen jeder Vernunft auch nach der 20. gescheiterten Beziehung es wieder zu versuchen? Man sollte doch annehmen, dass Menschen im Normalfall zumindest etwas weniger lernresistent sind, oder nicht?eX2tremiousU am 05.10.2008 14:41 schrieb:Verdrängung ist natürlich nicht hilfreich, der goldene Mittelweg ist wohl entscheidend. Klar, nach einer gescheiterten Beziehung sage ich auch nicht "hey, die nächste die ich im Real treffe werde ich heiraten". Da herrscht auch erst einmal eine gewisse "Angekotztheit" vor, die sich aber schnell legt.
Sehr schön... der erste Schritt auf dem Weg zum Misanthrop ist gemacht. xDeX2tremiousU am 05.10.2008 14:41 schrieb:Da hast du meine vollste Zustimmung...
Siehe auch meine Antwort auf eX2tremiousU. Wenn ich meine Zeit und mein Geld in etwas investiere, soll es sich auch lohnen und nicht mehr oder weniger komplett vom Zufall abhängen ob ich meine Ressourcen in den Wind geschossen hab oder halt nicht.Damaskus am 05.10.2008 14:27 schrieb:Das ist natürlich von Person zu Person anders, aber ICH sehe die "aufgebrachte" Energie und Zeit nicht als Last an. Und finanzielle MIttel? Beim "Aufbau einer Beziehung" spielen diese selten eine Rolle und zudem, habe ich kein Problem damit, wenn mein Geld nicht nur für mich da ist. Mir macht auch Schenken und Geben Spaß und zudem bringt es mir nichts, wenn ich später der reichste auf dem Friedhof bin.
Was ich eigentlich damit zum Ausdruck bringen wollte, ist das besondere Vertrauensverhältnis welches in einer Beziehung besteht, und welches eine Enttäuschung nur umso "intensiver" macht. Warum man sich freiwillig in eine solche Situation begeben sollte, entzieht sich ehrlich gesagt meinem Verständnis, da man dem Partner quasi das Messer direkt in die Hand gibt und sich fast schon selbst hineinstürzt.Damaskus am 05.10.2008 14:27 schrieb:Das Risiko verletzt zu werden gibt es immer, wird aber normalerweise vom Glücksgefühl während einer Beziehung mehr als aufgewogen. Wenn du jetzt sagst, hey, das ist aber nur ein subjektives Empfinden, kannst du deinen Punkt mit dem verletzt werden aber auch schlecht gelten lassen, das ebenso ein nicht messbares Gefühl ist.
Warum wird dann in allen erdenklichen Bereichen auf Risikominimierung geachtet? Verkehr, Finanzmärkte, Programmierung, Betriebe, Nahrungsmittel, Produktionsstätten, etc. Könnte man sich in diesen Bereichen die ganzen Absicherungen nicht auch sparen, um das Leben "interessanter" zu machen?Damaskus am 05.10.2008 14:27 schrieb:Abgesehen davon, wenn man alles eliminieren würde, was ein eventuelles Resiko darstellen könnte, verliefe das Leben imo sehr eintönig.
Natürlich nicht. Das erwartet ja auch niemand - nicht mal ich. ^^ Außerdem hab ich ja schon mit der Liste angefangen, und Plagiate werd ich nicht dulden. xDDamaskus am 05.10.2008 14:27 schrieb:Naja kurz gesagt: Ich hab Spaß, auf die Art, in der ich diese Sache angehe und solange das so bleibt, werde ich sicher nicht anfangen, auf einer Liste die Argumente "pro und contra feste Beziehung" zu sammeln.
Lennt am 05.10.2008 13:57 schrieb:eX, auch wenn dein Text überdurchschnittlich gut formuliert ist und plausibel klingt: Vor dir haben schon ganz andere versucht, Ra-Tiel davon zu überzeugen.
Aber trotzdem, du hast sowas von recht![]()
Ra-Tiel am 05.10.2008 20:10 schrieb:Was ich eigentlich damit zum Ausdruck bringen wollte, ist das besondere Vertrauensverhältnis welches in einer Beziehung besteht, und welches eine Enttäuschung nur umso "intensiver" macht. Warum man sich freiwillig in eine solche Situation begeben sollte, entzieht sich ehrlich gesagt meinem Verständnis, da man dem Partner quasi das Messer direkt in die Hand gibt und sich fast schon selbst hineinstürzt.
Ich wüsste zwar nicht was sie das angeht, aber lassen sie mich soviel sagen: im Normalfall nein. Wozu sollte ich?Boesor am 05.10.2008 20:23 schrieb:[...] Die Frage ist nur, lässt du irgendeinen Menschen an dich ran?
Korrekt, das ist mir - vor allem in dem zu dieser Zeit zwangsweise vorausgesetzten Zustand - relativ egal. Gegenfrage: wer wird diese Tätigkeit bei ihrer Beerdigung ausüben?Boesor am 05.10.2008 20:23 schrieb:Es wird dir vermutlich egal sein, aber da frage ich mich doch glatt, wer bei deiner Beerdigung die schaufel heben soll.
Ra-Tiel am 05.10.2008 20:30 schrieb:Korrekt, das ist mir - vor allem in dem zu dieser Zeit zwangsweise vorausgesetzten Zustand - relativ egal. Gegenfrage: wer wird diese Tätigkeit bei ihrer Beerdigung ausüben?
Ra-Tiel am 05.10.2008 20:30 schrieb:Ich wüsste zwar nicht was sie das angeht, aber lassen sie mich soviel sagen: im Normalfall nein. Wozu sollte ich?Boesor am 05.10.2008 20:23 schrieb:[...] Die Frage ist nur, lässt du irgendeinen Menschen an dich ran?
Gut, dann musst du dich ja nicht angesprochen fühlen... xDRa-Tiel am 05.10.2008 13:13 schrieb:Zum einen hat hier jemand eindeutig den Punkt nicht mitbekommen, und zum anderen war die Analogie auf Beziehungen, respektive den zwanghaften Versuch Beziehungen aufzubauen, gerichtet.Harlekin am 05.10.2008 13:01 schrieb:Sorry, aber wenn man Hitze mit Frauen vergleicht, muss man schon ziemlich beschränkt sein bzw. eine ziemlich beschränkte Sicht aufs Leben oder auf Frauen haben.
Schön für sie. Nur leider ist das keine Antwort auf ihre eigene Frage.Boesor am 05.10.2008 20:35 schrieb:Och da gibts schon ein paar (vorausgesetzt, ich überlebe die nicht) [...]
Danke.Boesor am 05.10.2008 20:35 schrieb:[...] Und "Sie" haben mein Mitleid.
Ich ziehe es vor meine Probleme zu lösen und nicht wie ein altes Waschweib mit anderen darüber zu lamentieren. Aber jedem das seine, und so weiter...Boesor am 05.10.2008 20:41 schrieb:[...] Und wozu man das machen sollte? Ich weiß nicht, vielleicht gehörst du ja zu den Personen, die es wirklich schaffen, alles mit sich auszumachen, nie etwas mit jemandem besprechen müssen, Sorgen Nöte, was in einem leben halt so anfällt.
Vielleicht die Angst vor Einsamkeit (im Alter)? Oder der Wunsch nach Familie. So wie du anscheind eine biochemische Abneigung gegen Kinder hast, haben andere vielleicht eine Zuneigung für sowas.Ra-Tiel am 05.10.2008 20:02 schrieb:Genau hieraus leite ich meine Fragen ab. Woraus ergibt sich die Notwendigkeit, entgegen jeder Vernunft auch nach der 20. gescheiterten Beziehung es wieder zu versuchen? Man sollte doch annehmen, dass Menschen im Normalfall zumindest etwas weniger lernresistent sind, oder nicht?
Wer sagt, dass ich so alt werden will? oOHarlekin am 05.10.2008 21:05 schrieb:Vielleicht die Angst vor Einsamkeit (im Alter)?
Also Sklave seiner Gene sein, und sich freiwillig dem Diktat der Evolution unterwerfen. Worin liegt dann der große Unterschied zwischen dem vernunftbegabten Menschen, und einem instinktgetriebenen Tier?Harlekin am 05.10.2008 21:05 schrieb:Oder der Wunsch nach Familie. So wie du anscheind eine biochemische Abneigung gegen Kinder hast, haben andere vielleicht eine Zuneigung für sowas.