Weniger ist mehr! Warum ich mir für 2021 kürzere Spiele wünsche

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Jetzt ist Deine Meinung zu Weniger ist mehr! Warum ich mir für 2021 kürzere Spiele wünsche gefragt.


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Mav3R1c0

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In diesemZusammenhang...ich finde Kinofilme sind auch viiiiel zu lamge, oder?! 15 Minuten wäre doch völlig ausreichend ...
 
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80sGamer

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Für mich gilt: Mehr ist mehr! Warum ich mir für 2021 längere Spiele wünsche.

Shadowlands ist das mit Abstand kleinste WoW-AddOn. Die ESO Erweiterungen bestehen auch nur aus einem Gebiet. Die Destiny 2 Erweiterungen bringen einem ebenfalls nur ein Gebiet. Alles ist zur Häppchenkost verkommen. Natürlich zum Vollpreis. Wer will sowas?

Wenn also kleinere Spiele, dann bitte auch nicht mehr als 10 Euro dafür aufrufen.
 

sauerlandboy79

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Größe ist auch immer eine Genre-Frage. Wen überrascht es da wenn Spiele mit großen Welten auch mit großem Umfang daherkommen... :rolleyes:
 
C

Celerex

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Ich bin prinzipiell auch eher ein Fan von kurzweiligen "kompakten" Spielen mit einer durchgehend hohen Qualität und einer gut erzählten Story, kommt wie mein Vorredner schon sagt aber auch auf's Genre an. Natürlich spiele ich auch mal Story-Spiele, die +40 Std. gehen und habe auch größtenteils Spaß damit, aber bis auf wenige Ausnahme zeichnen sich bei mir in der Regel immer ab 50-70% des Spieldurchgangs Ermüdungserscheinung insbesondere beim Gameplay ab und ich denke mir sehr oft "die Passage hätte man sich aber jetzt wirklich schenken können". Was ich absolut gar nicht abhaben kann, sind offensichtlich künstlich in die Länge gezogenes Spiele, wie beispielsweise Star Wars Jedi: Fallen Order, bei dem ich aufgrund seines massiven backtrackings kurz davor war, es vorzeitig zu deinstallieren.
 

Enisra

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ja, kann man schon verstehn
durch diese Milchmädchenrechnung von 1hSpielzeit = 1€ = Gut werden viele Spiele halt auch einfach so Künstlich gestreckt, durch irgendwelche Fetch Missonen wo man ans andere Ende der Karte muss, durch irgendwelche Gegnerwelle die nicht schwer sondern nur Lang sind

Und da ist auch dieses Scheinargument mit den Filmen idiotisch, in anbetracht dessen dass es da auch genug Filme gibt die einfach nur gestreckt sind und der Film nur 15min Inhalt hat, der rest der Versuch war so Establishing Shots wie Sergio Leone oder Terrence Malick hinzubekommen, die aber einfach nur Langweilig sind

Ich meine, man müsste sich halt auch mal die Kolumne durchlesen und vielleicht auch wissen was das ist
 

FalloutEffect

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Ich glaube, der Schreiber des Artikels hat es da vergleichsweise noch"einfach", weil das Spielen sein Job ist. Die Zeit ist da, trotz massig viel Angebot.

Als jemand bei dem Spiele nicht Teil seines Berufes sind, ist es für mich viel schwieriger überhaupt noch Zeit für Spiele zu finden. Morgens früh weg, Abends spät zu Hause. Für umfangreiche Spiele bleiben keine Zeit, wenn dann Wochenende oder Urlaub. Deswegen spiele und kaufe ich Zeitfresser so gut wie gar nicht mehr. Das letzte war Red Dead Redemption, wo ich mal mehr als 75h versenkt habe, das ist aber auch schon lange her.

Die Folge ist halt das ich mittlerweile kurze, aber gute Spiele suche. Keine Experimente, wo man sich dann aufgregt das war Geldverschwendung. Letztens habe ich The Outer Worlds und Disco Elysium gespielt. Diese waren verglichen mit Spielen gleichen Genres recht kurz, aber ich habe dennoch paar Tage brauchte um diese durchzuspielen.

Wenn man nicht gerade Schüler oder Student ist, macht langes Spielen auch nicht mehr den Spass, weil man sonst zu gar nichts mehr kommt.
 

Rahjel

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Für mich gilt: Mehr ist mehr! Warum ich mir für 2021 längere Spiele wünsche.

Shadowlands ist das mit Abstand kleinste WoW-AddOn. Die ESO Erweiterungen bestehen auch nur aus einem Gebiet. Die Destiny 2 Erweiterungen bringen einem ebenfalls nur ein Gebiet. Alles ist zur Häppchenkost verkommen. Natürlich zum Vollpreis. Wer will sowas?

Wenn also kleinere Spiele, dann bitte auch nicht mehr als 10 Euro dafür aufrufen.

Der Vergleich hinkt etwas. Wow, Eso etc sind typische Service-Spiele, die über Jahre den Kunden halten sollen. Da gilt natürlich in gewisser Hinsicht mehr ist mehr.

Aber wenn ich in ubisoft spielen gefühlte fünftausendmal irgendwo hin muss um banale Sachen zu erledigen, nur, dass ich beschäftigt bin bis es endlich weiter gehen kann und das alles für die Geschichte null Mehrwert bietet - dann krieg ich Brechreiz. AC Odyssee hab ich mach nem Drittel beendet, AC Valhalla liegt aktuell auch auf Eis. Ubisoft Spiele kommen mir stand heute nicht mehr ins Haus.
Bei tlou2 ist es mir auch etwas aufgefallen, allerdings in einem nicht vergleichbaren Ausmaß. Und da hat mich der Rest so gefesselt, dass ich es getrost verzeihen konnte.

Summa sumarum Stimme ich dem Artikel vollkommen zu. Bitte aufhören alles künstlich in die Länge zu ziehen!
 

HandsomeLoris

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Das kann ich so unterschreiben. Natürlich kommt es auch sehr aufs Genre an, aber das Aufblähen der Spiele ist ein generelles Problem geworden. Zeitfressermechaniken wie Collectibles und Fetch-Quests sehe ich dabei noch als das als kleinere Übel, da man die notfalls liegen lassen kann. Viel schlimmer finde ich da elend lange Hauptkampagnen, die man zwingend absolvieren muss, nur um das Ende zu sehen: Red Dead Redemption 2 erzählt in seiner "epischen" Story etwa drei oder vier mal die gleiche Geschichte. Das mag Sinn machen, um zu zeigen, dass Dutchs leere Versprechen die Bande zermürben, aber praktisch ist es enorm gestreckt und entsprechend zäh wird es mit der Zeit. Auch ein Witcher 3 fand ich ab einem gewissen Punkt ermüdend, da die Quests stets dem gleichen Muster folgen, aber das konnte die Story noch etwas auffangen.
Da lobe ich mir Spiele wie Maneater, die zum Punkt kommen, solange es noch Spass macht, denn irgendwann ist die Luft einfach draussen; dann hat man gesehen, was es zu sehen gibt, auch wenn es vielleicht noch viele Stunden zu tun gäbe.
 
L

LesterPG

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Wir fassen Zusammen:
Wenn den Studios nicht genug brauchbares einfällt sollten sie rechtzeitig Schluß machen, wenn genug vernünftig umsetzbare Ideen da sind dann darf es auch gerne länger dauern. ;)

Generische Quantität eignet sich nicht zur Dauerbeschäftigung, frische Ideen hingegen in beliebiger Menge schon. 8)
 

Basileukum

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Weiß ich jetzt nicht, ob man so ner generalisierten Phrase zustimmen kann. :-D

Ich spiele n Indigame genausgerne wie derzeit n Cyberpunk. Wenn ich bei Faster then light relativ schnell am Ende bin hat es mir auch Spaß gemacht, bei einem Witcher 3 kann man ewig viel machen bis man alles abgegrast hat und ist dann aber auch etwas traurig, daß es vorbei ist. Manche Rollenspiele, wie das seltenst erreichte Kotor haben einen engeren Rahmen, was dann auch wieder paßt.

Ich spiele ein Spiel weil es es gut ist, generell gilt aber je länger desto besser. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, wo der neue Spaß fix gleich an der nächsten Ecke wartet, das ist keine Qualität, das ist eine Geisteskrankheit, Ausprägungen eines durch social engineering deformierten Irrenstadels, da ist es klar, daß die Aufmerksamkeitsspanne eines Erwachsenen mittlerweile gegen Null, sprich hin zu der eines Kleinkindes geht. Daß man da keine Zeitung mehr durchgelesen bekommt, geschweige denn ein Buch oder mal 10 Minuten ruhig dasitzen, oder sich ordentlich auf sein Lieblingshobby Gaming einlaßen kann, ist verständlich, nur ich gehöre nicht dazu.

Bei mir hätte der Witcher auch nochmal n Story DLC haben dürfen und nochmal 50 Punkte auf der Karte zum Erkunden, das schadet nicht. Klar mußt auch die Opfer dieser Gesellschaft ruhig stellen, dafür gibt es ja so Minigames auf dem Handy. Da drücken se n paar Tasten, dann macht es bling bling, es regenen ein paar Goldmünzen, der betroffene Spieler fühlt sich wie ein Sieger und Befreier und ab in die nächste Runde oder zum nächsten Selfie.
 

Lucatus

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Ich finde dieses Geheule wegen zu großen Spielen einfach nur dämlich dann bleib doch bei COD. Cyberpunk ist da auch ein schlechtes Beispiel weil mit allen Nebenquests nach 60 Stunden komplett durch ist
 

golani79

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Es gibt doch mehr als genug verschiedene Spiele, die die verschiedenen Ansprüche abdecken - sowohl kurze, als auch längere Titel.



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GTAEXTREMFAN

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Manchmal ist das halt auch ein Ritt auf der viel zitierten Rasierklinge. Welche Features oder Streckmittel ;) nimmt ein Entwickler noch mit rein, was wird evtl. auch gestrichen. Dass dabei manchmal kein Fisch-kein Fleisch herauskommt, ist halt auch Teil des Risikos. Ich persönlich halte es einfach so, dass ich individuell entscheide wo ich meine Spiel- und Lebenszeit opfern möchte. Bei Sammelobjekten bin ich zB ziemlich kritisch geworden über die Jahre.
 

Whizark

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Pauschal würde ich dsa jetzt nicht sagen, es kommt immer drauf an wie interessant das Spiel ist. Es gibt lange Spiele die haben mich von Anfang bis Ende gefesselt (z. B. Dragon Age Inquisition) und welche die haben das nicht (bei Witcher 3 hab ich ab einem gewissen Punkt einfach aufgehört die "?" auf der Karte abzugrasen und hab nur noch die Hautpquest gemacht).
Andererseits gibt es auch Spiele die einfach zu kurz sind. Hab Anfang des Jahres Halo 2-4 gezockt und im Durchschitt 6h für jeden Titel gebraucht, was für ein (damaliges) Vollpreisspiel einfach zu wenig ist.
Ein gutes Beispiel für ein Mittelding ist da Immortals - Fenyx Rising. Es hat eine recht große Welt, die aber nicht komplett "zugemüllt" ist mit allerhand Sachen, sondern genau genug.
Aber es stimmt dieser "Mehr, Höher, Weiter"-Wahn nimmt langsam Überhand, vor allem aufgrund der Zeit, ein Aspekt der im Artikel leider nicht berücksichtigt wurde. Wenn die Spiele kürzer sind kann ich mehr Spiele spielen (was natürlich auch eher im Interesse der Industrie liegen sollte). Deswegen überlege ich mir genau ob ich mir so ein "100h"-Spiel hole.
 

Zanjiin-147

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Ich denke nicht, das man das auf reine "Zeit" runterbrechen kann. Sondern darauf, wie diese Zeit gefüllt wird.

Bestes Beispiel ist "A way out". Ein ziemlich schlecht programmiertes Indie Spiel, das aber so mit Emotionen vollgepackt ist, das einem fast jede Minute davon in Erinnerung bleibt.

Cyberpunk ist so ziemlich das Gegenteil. Von den ganzen Missionen (Haupt- und Nebenmissionen) sind mir dreii in Erinnerung geblieben: Der Prolog rund um Jackie, der Cop, der mit seinem Job nicht mehr klar kommt und die um den zukünftigen Bürgermeister. Der Rest ist...naja.. vorhanden halt, fühlt sich damit ziemlich zäh und langwierig an (was meines Erachtens ein viel größeres Problem ist als die technischen Sachen, das Storytelling ist für mich kein bisschen überzeugend).
Ich denke viel liegt auch am Rhythmus von "OMG, was geht hier denn ab" bis "Gemütlich von A nach B zuckeln".
Wer den gut hinbekommt, bei dem ist die absolute Länge egal.
 

Neawoulf

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Die meiste Zeit sind mir kürzere Spiele auch lieber, bis maximal ca. 30 bis 40 Stunden. Ich hab aber auch kein Problem, wenn ein Spiel mal nach 5 Stunden durchgespielt ist, sofern es nicht gleichzeitig 50+ Euro kostet. Generell brauche ich Abwechslung, gerade bei storylastigen Spielen, die ich gerne spiele.

Ich finde auch, dass gute Geschichten ein Ende brauchen und sich nicht ewig wie Kaugummi hinziehen sollten. Ist auch bei Serien oft ein Problem: Erste Staffel ist toll, die zweite evtl. auch noch und der Erfolg durch diese ersten beiden Staffeln ist so groß, dass danach Staffel für Staffel dazukommt, bis es irgendwann keiner mehr sehen kann und den Machern die Ideen ausgehen. So geht es mir oft z. B. auch bei großen Open World Spielen. Für die ersten 10 bis 20 Stunden macht es Spaß, danach ist es einfach ausgelutscht, obwohl noch Content für weitere 50+ Stunden da wäre. Da spiele ich in dem Zeitraum lieber 5 kleinere Spiele, als ein großes.

Klar kann man sagen, dass es toll ist, wenn man mehr Content für's Geld bekommt und 100+ Stunden für 50 Euro klingen natürlich erstmal lohnenswerter, als 10 Stunden für 30 Euro. Aber irgendwann im Laufe der Jahre hab ich halt gemerkt, dass mir diese 100+ Stunden Spiele nicht mehr Spaß machen, als viele sehr viel kleinere Spiele. Oft (z. B. mit Nebenaufgaben und Mapsymbolen vollgepumpte Open World Spiele a la Ubisoft) ist sogar das Gegenteil der Fall.

Für mich ist die lohnenswertere "Währung", die ich in ein Spiel investiere, nicht mehr der Kaufpreis, sondern die Zeit. Und oft hab ich bei einem Indiespiel für 20 Euro, das nach 6 Stunden durchgespielt ist, eben eher das Gefühl, dass sich das Geld und die Zeit gelohnt haben, als bei einem fetten Triple-A Titel für 50 oder 60 Euro, den ich nach 40 oder 50 Stunden deinstalliere, weil ich keine Lust mehr drauf habe.
 

Spiritogre

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Bei Shootern wünschte ich mir oft, sie wären kürzer. So acht bis zehn Stunden empfinde ich da als gut, sonst artet das schnell in Arbeit aus. Bei Action Adventures können es gerne 20 bis 40 Stunden sein, länger aber möglichst dann nicht, das wirkt sonst in der Regel viel zu gestreckt, die Story gibt meist nicht mehr her. Und Rollenspiele? Da ist es mir recht egal, wenn das Spiel 40 Stunden geht ist super, wenn es 400 Stunden geht ist auch gut. Hauptsache ist, ich habe meinen Spaß.
 

Schalkmund

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Gibt halt kurze und lange Spiele. Wenn man ein Rollenspiel oder Openworld-Spiel anfängt dann weiß man i.d.R. womit man die nächsten 100 Stunden beschäftigt ist. :-D
 

Cthulhoid

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Was spricht denn dagegen, dass ein Spiel eine lange Spielzeit hat?
Muss man da gehetzt im Speedrunmodus durch - um es endlich hinter sich zu haben oder was? Ich kann manche Spieler einfach nicht verstehen - bisher war mir persönlich jedes wirklich gute Spiel, bei dem ich Spass hatte, zu kurz. Und es ist die letzten Jahre eher schlimmer geworden - "Wie? Das war es jetzt schon? Gerade, wenn es richtig anfängt?"
 

Weissbier242

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Glaub das hat eher was damit zu tun das wenn man mit normaler Zeit für so ein Spiel dann mehrere Monate braucht und dann kommen in der Zeit schon wieder 5 andere Spiele raus. Aber prinzipiell bin Ich auch der Meinung das die Spiele zu lange dauern, da Sie vor allem nur noch künstlich gestreckt werden mit unendlichen fetch Quests, wenn ich sowas will kann ich auch ein MMO spielen. Schafft doch keiner 100h wirklich mit Story zu füllen! Nicht umsonst ist die Pills of Shame bei den meisten Spielern lang. Natürlich gibts da auch Ausnahmen wie Elder scrolls reihe, oder Witcher, Fallout und co.
 

Neawoulf

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Glaub das hat eher was damit zu tun das wenn man mit normaler Zeit für so ein Spiel dann mehrere Monate braucht und dann kommen in der Zeit schon wieder 5 andere Spiele raus. Aber prinzipiell bin Ich auch der Meinung das die Spiele zu lange dauern, da Sie vor allem nur noch künstlich gestreckt werden mit unendlichen fetch Quests, wenn ich sowas will kann ich auch ein MMO spielen. Schafft doch keiner 100h wirklich mit Story zu füllen! Nicht umsonst ist die Pills of Shame bei den meisten Spielern lang. Natürlich gibts da auch Ausnahmen wie Elder scrolls reihe, oder Witcher, Fallout und co.

Eben das. Es erscheinen jede Woche mindestens 1 bis 2 Spiele, die ich gern spielen würde. Alle kann ich ohnehin nicht spielen, das ist rein zeitlich und auch finanziell gar nicht möglich. Also muss ich mir die aussuchen, die davon am interessantesten aussehen, und da entscheide ich mich im Zweifel eben lieber für mehrere kurze Spiele, als für ein einziges extrem langes.

Für The Witcher 3 hab ich damals fast 2 Jahre gebraucht (einmal neu angefangen, weil Spielstand defekt). Das ist mir einfach zu lang. Ich hab auch mal für einige Monate iRacing online gespielt. Hat an sich Spaß gemacht, aber auch so viel Zeit gefressen, dass ich nicht mehr dazu gekommen bin, andere Spiele zu spielen.

Inzwischen starte ich zwar auch gerne nochmal ab und zu längere Spiele (aktuell Cyberpunk 2077), aber wenn ich irgendwann merke, dass mir das Spiel Zeit "klaut" und mir zu wenig dafür zurück gibt (zuletzt bei Divinity Original Sin 2 der Fall, wo mich die Story einfach nicht mitreißen konnte), dann breche ich lieber ab und spiele lieber etwas anderes. Dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade.


Weniger ist nicht mehr, sondern weniger.

Rein mathematisch zwar korrekt, aber die Frage ist immer: Weniger wovon? Ich kann mir 20 Salamipizzen in den Eisschrank legen, weil die im 10er Pack günstig sind, oder ich kaufe mir viele verschiedene Gerichte, die unter'm Strich vielleicht etwas mehr kosten, dafür hab ich Abwechslung auf dem Teller.
 
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DarkSamus666

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Es kommt darauf an, wie man das Spiel gestaltet. TLoU2 ist aber ein eher schlechtes Beispiel, wenn man zu große Spiele benennen will. Da fallen sämtlich Lasten der open-World-Seuche weg. Es gibt keine Überhäufung von sinnlosen, immergleichen Bring- und Sammelquests, keine "rotte 6 Camps aus" "töte 5 Bloater, 10 Clicker etc." Aufgaben, um die Spielzeit zu strecken und dennoch lohnt sich im Gegensatz zu Uncharted und dem Vorgänger das Erkunden der Spielwelt. Ich finde die Spielzeit von 15-30 Stunden eigentlich ideal, Auch für Action-RPGs. bei allen anderen Spielen erwarte ich mir eine intakte, lebendige Spielwelt, auch außerhalb der Geschichte. Alles Andere langweilt mich.
Ich finde, dass man tolle Geschichten auch in unter 10 Stunden erzählen kann, bei RE3 sogar in ca 5 Stunden, dann muss aber für mich das Produkt auch einen Mehrwert haben, was jetzt bei RE2 die zwei Durchgänge sind und bei RE3 das Mehrspieler-Game, das mich halt nicht wirklich interessiert. Ein anderer Weg sind alternative Routen, verschiedene Enden, also erhöhter Wiederspielwert. Klar kann ein Spiel auch ohne das enorm viel Spaß machen und sein Geld wert sein, muss sich aber den berechtigten Kritikpunkt des geringen Umfangs gefallen lassen. Ich finde, dass man solche Spiele auch für 40-50€ anbieten kann.
 

Rodny

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Ein AC Odyssey ist für mich eigentlich die mind. Größe. Diese Dimension hat aus meiner Sicht die Bezeichnung "Open World" zu Recht. Cyberpunk (weil im Artikel gezeigt) möchte gerne groß sein - ist es aber nicht, denn in den Badlands sind fast leer. Mal ganz abgesehen von den zahlreichen Fehlern wie z. B. Autos welche vom Himmel fallen u. ä..

Wenn in einer "großen" Open World auch "Leben" ist dann ist das genau mein Ding. Leider gibt es viel zu wenige davon.
 

golani79

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Ein AC Odyssey ist für mich eigentlich die mind. Größe. Diese Dimension hat aus meiner Sicht die Bezeichnung "Open World" zu Recht. Cyberpunk (weil im Artikel gezeigt) möchte gerne groß sein - ist es aber nicht, denn in den Badlands sind fast leer. Mal ganz abgesehen von den zahlreichen Fehlern wie z. B. Autos welche vom Himmel fallen u. ä..

Wenn in einer "großen" Open World auch "Leben" ist dann ist das genau mein Ding. Leider gibt es viel zu wenige davon.
Odyssey ist halt auch nur Copy & Paste bzw. generischer Inhalt vom Feinsten.

Was hat man von einer riesigen open World, wenn man nach ner Stunde quasi schon den ganzen Content kennt? Ja, ich hab es gespielt und es war ganz unterhaltsam, aber es stellen sich dann halt doch relativ schnell Abnützungserscheinungen ein.
Das Problem haben halt leider ziemlich viele Open World Titel, was eigentlich schade ist. Mag es ja auch, wenn die Welten sehr groß sind - wenn dann halt der Content auch noch abwechslungsreich wäre, dann wärs halt perfekt.

Open World heißt aber eigentlich nicht, dass es zwangsläufig auch riesengroß sein muss.
Gothic z.B. war auch nicht übertrieben groß, hatte aber eine sehr gut und abwechslungsreich gefüllte Open World.
 
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MrFob

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Odyssey ist halt auch nur Copy & Paste vom Feinsten.

Was hat man von einer riesigen open World, wenn man nach ner Stunde quasi schon den ganzen Content kennt? Ja, ich hab es gespielt und es war ganz unterhaltsam, aber es stellen sich dann halt doch relativ schnell Abnützungserscheinungen ein.
Das Problem haben halt leider ziemlich viele Open World Titel, was eigentlich schade ist. Mag es ja auch, wenn die Welten sehr groß sind - wenn dann halt der Content auch noch abwechslungsreich wäre, dann wärs halt perfekt.

Open World heißt aber eigentlich nicht, dass es zwangsläufig auch riesengroß sein muss.
Gothic z.B. war auch nicht übertrieben groß, hatte aber eine sehr gut und abwechslungsreich gefüllte Open World.

Jo, die besten open worlds sind fuer mich auch eher die kleineren. Gothic 1/2 hat es super gemacht. Piranha Bytes findet da eh immer ein gutes Mass finde ich, auch Elex z.B. hat wieder eine tolle open world, weil man da auch wirklich hinter jeder Ecke wieder was neues findet. Horizon: Zero Dawn hatte in den letzten Jahren mMn eine der besten open worlds weil auch diese nicht zu gross war und man auch dort immer wieder auf was interessantes neues gestossen ist.

Odyssey fand ich schon auch super aber es hat sich dann irgendwann schon sehr stark wiederholt. Da hat mir Origins noch besser gefallen, das war abwechslungsreicher.

Cyberpunk hat mMn eine tolle Welt, der aber leider etwas die Glaubwuerdigkeit in der Simulation fehlt und die deswegen abseits der Hauptquests leider etwas zur Kulisse degradiert wird. Dass das ganze dann noch mit eintoenigen Nebenaufgaben zugepflastert war hat der Sache auch nicht gerade geholfen.

Allgemein mag ich am liebsten diese mittellangen Spiele, bei denen man nach ca. 50 Stunden gemaehclichem spielens auch alles gesehen hat. Das koennen kleinere open worlds sein aber auch gerne Missions- und/oder Hub basierte Spiele wie ein Deus Ex oder Mass Effect (also die alten, Andromeda war ja auch eine eher mittelmaessige open world oder open worlds in dem Fall). Wenn man als Spieler schon gefuehrt wird und eine fokussierte Story erzaehlt wird, man aber trotzdem auch genug Freiheiten hat, damit man sich nicht total in ein lineares Korsett gezwaengt fuehlt, das ist immer am besten mMn.
 

sauerlandboy79

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Eine gute Open World zeichnet sich für mich persönlich mit einer schönen organischen, sprich belebten Umwelt, abwechslungsreicher Architektur und einladenden Missionen bzw. Aufgaben aus. Größe der Welt und Masse der Missionen sind für mich nicht ausschlaggebend, aber je größer eine Welt ausfällt wird es zunehmend schwieriget da das genaue Maß aus Qualität, Quantität und vermeidbare Leere zu gewährleisten.

Mit vielen Open World-Games hab ich diesbezüglich keine Probleme, mein persönliches Maß der OW-Dinge ist und bleibt jedoch AC Unity. Hab danach nie wieder ein anderes Spiel gefunden dass mich in ähnlicher Form derart zufrieden gestellt hat.

Es gibt allerdings auch schlechte OWs, dazu zählen für mich Z.B. die Lego-Spiele. Abgesehen wenigen Ausnahmen wie "Lego Avengers" oder "Lego SW The Force Awakens" wirkt der Rest ziemlich planlos zusammengebastelt, die Distanzen sind oftmals gefühlt zu groß, und der einzige Motivationsschub der schwächeren Ableger überhaupt durchzuspielen ist das Freischalten aller Lego-Figuren. Der reine Story-Modus der Lego-Titel macht Freude, die jeweilige Open World nur bedingt.

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MrTopperH

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Ich selbst komme auch nur im Schnitt auf etwa 30-50 Min. Spielzeit am Tag.
Da bringt mir ein Spiel nichts, welches sehr lange Spielzeit dauert...
 
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Kakiss

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Ich habe mittlerweile folgenden "Sweet Spot" für mich herausgefunden:

Ein intensives eventuell auch zeitraubendes Spiel und ein paar weniger zeitraubende Titel, die man in absehbarer Zeit durchschaffen kann.
Beispielhaft Dragon Quest XI oder Doom Eternal als zeitintensives Spiel und Streets of Rage 4, Shantae half Genie Heroe und Ion Fury als die absehbaren Nebentitel.

Da ein Streets of Rage oder Ion Fury im krassen Kontrast zu Dragon Quest stehen, helfen diese zusätzlich das Interesse and Dragon Quest am laufen zu halten, da die Abwechslung der Übersättigung entgegenwirken.

Zudem fühlt es sich auch einfach gut an in absehbarer Zeit ein Spiel durchspielen zu können oder sogar öfter durchzuspielen.
 
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