Welches DSL Modem für Telekom Call & Surf Tarif Comfort?

Kreon

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Welches DSL Modem für Telekom Call & Surf Tarif Comfort?

Bekannte von mir surfen zur Zeit mit einem alten Call & Surf comfort Tarif von Telekom
6000 kbit/s und analoger Telefonanschluss für 40 Euro im Monat
Jetzt gibt es Call & Surf comfort von Telekom (also den gl. Tarif) für nur 35 Euro im Monat und meine Bekannten möchten gerne auf diesen "neuen" Tarif umsteigen. Zu der Preisreduktion von 5 Euro im Monat gibt es nämlich noch extra:
16.000 kbit/s und einen IP-basierten Telefonanschluss mit 2 Nummern --> klick

Leider ist dazu auch ein neues Modem nötig. Telekom empfiehlt einen Speedport W 723 V für 130 Euro!
Da meine Bekannten nicht unbedingt die höhere Geschwindigkeit + 2 Nummern benötigen, sondern eigentlich nur 5 Euro Gebühr im Monat sparen wollten, ist die Neuanschaffung natürlich sehr kontraproduktiv! --> Tarifumstieg würde sich bei einer monatlichen Ersparnis von 5 Euro erst in 2Jahren lohnen --> ein Witz!

Also muss ein anderer, billigerer Router her. Welches Modell wäre denn dafür geeignet? Was muss es können?
Ich denke VDSL2+ auf jeden Fall und wie sieht es mit dem IP-gestützten Telefonanschluss aus? Wie nennt sich dieses Hardwarefeature? Im Moment ist ein Speedport W 303 V im Einsatz.
Edit: hier sind einige kompatible Modems aufgeführt. Es muss also nicht das W 723 V für 130 Euro sein, auch ein W 503 V ist schon ausreichend. Nur kostet das auch immer noch ca. 50 Euro. Wie hieße denn eine Alternative bei einer FritzBox?
 
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firewalker2k

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Hallo,

die Router müssen halt einfach VoIP- und ADSL2+-fähig sein ;) Den W723V kann man übrigens auch mieten (mit Rabattstaffelung, siehe hier). Zu beachten ist halt noch, dass bei IP-Anschlüssen der Router dann auch online sein muss, damit telefoniert werden kann. Anders gesagt: Fällt das Internet einmal aus, geht eben auch kein Telefon mehr.
Falls die 2 Leitungen (standardmäßig gibt es 3 Rufnummern, zusätzlich lassen sich im Bedarfsfall noch einmal 7 weitere zubuchen) nicht unbedingt gebraucht werden, könnte man auch telefonisch bzw. im T-Punkt wechseln, denn dort gibt es nach meinem Kenntnisstand auch weiterhin noch Analog- und ISDN-Anschlüsse.

Aber ist ein "Wechsel" überhaupt jetzt schon möglich? Da deine Bekannten ja den "gleichen" Tarif haben möchten, nur eben den günstigeren Preis, geht das erst 3 Monate vor Ende der Vertragslaufzeit (siehe hier). Was - Verfügbarkeit vorausgesetzt - auf jeden Fall möglich wäre, wäre ein Wechsel der DSL-Geschwindigkeit von 6000 auf 16000 (dann auch ohne Verlängerung der Vertragslaufzeit, aber eben nicht günstiger).
 

Herbboy

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Ja, das Problem ist (neben der Frage, ob es vertraglich schon geht) vor allem das mit Voice Over IP, da gibt es einen passenden Router MIT MODEM (viele Router haben ja gar kein DSL-Modem) nicht ganz so billig. Wenn man nciht die billige "Horst Box" nimmt, welche bei nicht wenigen Nutzern nicht sonderlich gut ankommt, ist man auch direkt bei 80€ und mehr.

Brauchen die denn wirklich 2 Nummern, oder wäre da nur ein nettes Extra? man könnte halt fragen, ob man nicht auch den Tarif nehmen, aber beim Telefon beim normalen analogen Anschluss bleiben kann. Denn DANN hätt ich für grad mal 40€ einen guten WLAN-Router mit Modem, den TP-Link 8960NB: TP-Link TD-W8960NB Netzwerk WLAN Router: Amazon.de: Computer & Zubehör den hab ich auch, ich hab DSL6000 bei der tcom.

Ich weiß grad selber nicht, wie das bei der tcom jetzt ist, also ob das mit den IP-Telefonieren ein "kann" oder ein "muss" bei dem Tarif ist. Ich würde nämlich selber gern den Tarif wechseln, will aber keine IP-Telefonie, da das bei mir sehr umständlich umzusetzen wäre (Standort Router, PC, Telefon...) und ich auch nicht unbedingt 24/7 den Router anhaben will (sind bei 10W und 12Std unnötigem "an sein" dann auch wieder fast 10 Euro pro Jahr an Strom)


Ansonsten würd ich halt so einen Speedport mieten, wie Firewalker es ja auch sagt. Vlt. kann man ja was raushandeln zb 1 jahr mietfrei oder so.
 
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firewalker2k

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Das steht ja auch schon oben: Per Hotline oder T-Punkt sollten auch noch non-IP-Anschlüsse erhältlich sein ;) Dann aber bei "Wechsel" bzw. Verlängerung im gleichen Tarif definitiv erst zum Ende der Vertragslaufzeit.
Wobei mir gerade einfällt, in Verbindung mit einem Wechsel der Anschlussart (Analog - ISDN - IP) sollte eine Verlängerung auch vor Ende der Vertragslaufzeit möglich sein.

Wenn die Anschlussart bei analog bleibt, wäre ja auch kein neuer Router notwendig ;) Wie ich gerade sehe, ist der W303V ja auch VoIP-tauglich - dazu müsste man wohl mal in gewissen Foren nach Erfahrungswerten fragen.

PS: Ich komme bei 10 Watt und 12 Stunden pro Tag unnötigem Leerlauf auf nur rund einen Euro Stromkosten :)
 
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Herbboy

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Das steht ja auch schon oben: Per Hotline oder T-Punkt sollten auch noch non-IP-Anschlüsse erhältlich sein ;)
ja gut, das sagst DU jetzt ;) ich meinte halt, dass man das halt noch in Erfahrung bringen müsste, ob es bei einem Wechsel (unabhängig von der Laufzeit) überhaupt noch analoge Anschlüsse gibt oder ob man NUR noch IP bekommen kann.


PS: Ich komme bei 10 Watt und 12 Stunden pro Tag unnötigem Leerlauf auf nur rund einen Euro Stromkosten :)
Tja, dann vermittel mir mal einen Vertrag mit Deinem Stromanbieter :-D

365 (Tage) x 12 h = 4380 Stunden. 10W sind 10/1000 KW = 0,01KW.
4380 Stunden x 0,01KW = 43,8KWh
bei 0,2€ pro KWh => 0,2€/KWh x 43,8KWh = 8,76€

Und für nicht-PC-Freaks sind es sicher mehr als 12Std "Leerlauf" ;) allerdings sind dafür auch die 10W nur eine Annahme - mein alter Router zog das halt im "Leerlauf"
 

firewalker2k

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ja gut, das sagst DU jetzt ;) ich meinte halt, dass man das halt noch in Erfahrung bringen müsste, ob es bei einem Wechsel (unabhängig von der Laufzeit) überhaupt noch analoge Anschlüsse gibt oder ob man NUR noch IP bekommen kann.

Nicht ich, sondern ein sehr kompetenter und hilfsbereiter Telekom-Mitarbeiter, der im Forum von onlinekosten.de tätig ist ;) Es muss ja auch nach wie vor noch klassische Anschlüsse geben, da es bei gewissen Endgeräten (EC-Geräte, Alarmanlagen, Hausnotrufe, ...) bei VoIP Probleme gibt, bzw. solche Geräte teilweise gar nicht funktionieren (siehe hier).



Tja, dann vermittel mir mal einen Vertrag mit Deinem Stromanbieter :-D

365 (Tage) x 12 h = 4380 Stunden. 10W sind 10/1000 KW = 0,01KW.
4380 Stunden x 0,01KW = 43,8KWh
bei 0,2€ pro KWh => 0,2€/KWh x 43,8KWh = 8,76€

Und für nicht-PC-Freaks sind es sicher mehr als 12Std "Leerlauf" ;) allerdings sind dafür auch die 10W nur eine Annahme - mein alter Router zog das halt im "Leerlauf"

Ja, sorry, irgendwie bin ich beim Umrechnen ein wenig durcheinander gekommen :P Da hast du natürlich recht ^^

Aber die meisten lassen doch den Router eh 24 Stunden laufen.. Oder?
 
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TE
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Der Umstieg vor Vertragsende ist möglich, da aus einem analogen Anschluss ein IP-Anschluss wird.
Das W 303 V kann zwar VOIP, wird von Telekom aber nicht in der Kompatibilitätsliste geführt, da geht es ab dem W 503 V los. Komisch!
Mit Miete wäre die Ersparnis ja nur noch 2 Euro pro Monat. Und wie gesagt geht es nur rein um die Kostenersparnis und nicht um irgendwelche extra Nummern oder extra-Speed.

Wie ich hier (unter Tarifdetails) sehe bietet Telekom auch noch das Call & Surf Comfort Paket mit einem analogen Anschluss an, jedoch mit einem einmaligen Bereitstellungspreis von 60 Euro.

Dann müsste es doch theoretisch denkbar / technisch machbar sein den jetzigen analogen Anschluss weiterzuverwenden, die alte Hardware weiterzuverwenden und auf die extra Nummer zu verzichten. Der Bereitstellungspreis dürfte ja nicht mehr berechnet werden, da ein analoger Anschluss schon vorhanden ist. :confused:
 

firewalker2k

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2 € wären 2 € - durch die Rabattstaffelung würde sich die Ersparnis ja nach 2 und 4 Jahren erneut erhöhen ^^

Bereitstellungsgebühr zahlt man bei vorhandenem Anschluss keine (wenn, dann nur für den Wechsel Analog-ISDN).
 

Herbboy

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Ja, bei Wechsel zahlt man keine Gebühr, aber es kann halt sein, dass man nicht wechseln "darf", da noch kein Vertragsende erreicht ist und man ja weniger bezahlt. Da muss man dann abwarten bis Vertragsende oder verhandeln, dass man vlt.zumindest zum alten Preis den besseren Speed kriegt ODER dass man doch auf IP-basiert wechselt, dann aber wegen des Routers entgegenkommt, eben zB den router mieten und für das erste Jahr kostenfrei.
 
TE
Kreon

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Vielen Dank für die Antworten. Folgende zusätzliche Information habe ich inzwischen direkt von Telekom herausgefunden:

Der Speedport W 303V ist für IP-Anschlüsse nicht geeignet, da er Notrufe nicht per VOIP absetzen kann. Die Nummern 110 und 112 wären also nicht erreichbar. Grundsätzlich beherrscht das Gerät ADSL2+, also DSL 16000 und VOIP durchaus.

Außerdem ist es möglich beim analogen Anschluss zu bleiben, muss jedoch wohl das Vertragsende abwarten.

Somit ist nun die maximale Ersparnis beim Wechsel möglich. Btw, für jemanden, der nur ein Telefon besitzt / nutzt, bringt VOIP bei Telekom doch nur Nachteile, oder?
 

Herbboy

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Vorteile: mehr Rufnummern, Verwaltung per Software möglich, man könnte (AFAIK) auch vom PC aus über den router Faxe senden, man kann vom PC aus telefonieren...

Nachteile: VoIP-Router nötig, evlt. nicht so gute Sprachqualität, evlt. längere Verbindungsdauer (wenn ich Leute mit VoIP-Vertägen anrufe, dauert es gefühlt 5 mal so lange, bis es klingelt - wobei es natürlich sein kann, dass das in vielen Fällen nicht so ist), Router muss immer an sein, Telefon muss nahe des Routers stehen (oder langes Kabel nutzen); wenn Internet ausfällt, ist auch das Telefon tot (es gibt viel öfter den Fall, dass NUR DSL und somit auch VoIP ausfällt, als dass mal in einer Region DSL UND analoges Festnetz ausfallen)
 
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firewalker2k

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Was für Nachteile denn? Davon abgesehen, dass der Router eben durchgehend angeschaltet sein muss (wobei er das zumindest bei mir sowieso wäre) und das Telefon ausfällt, sobald das Internet auch ausfällt (was ja nun im Normalfall nicht so oft sein sollte).

Die Sprachqualität sollte ebenfalls gleich bleiben. Das Telefon muss auch nicht unbedingt in Routernähe stehen - zumindest, wenn man schnurlose Telefone nutzt und der Router DECT unterstützt. Dann kann man nämlich die Mobilteile direkt am Router anmelden :)
Wegen der Verbindungsdauer: Da habe ich auch das Gefühl, dass der Rufaufbau ein wenig länger dauert als bei herkömmlichen Anschlüssen. Im Endeffekt isses mir aber recht schnuppe, ob das jetzt nen Ticken länger dauert oder nicht.
 
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Herbboy

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das Telefon ausfällt, sobald das Internet auch ausfällt (was ja nun im Normalfall nicht so oft sein sollte).
bei mir immerhin schon 5 mal in 10 Jahren, wobei analog Telefon dabei dann weiterhin funktionierte. Und zwar 5 Vorfälle, die ich mitbekommen hab, weil ich grad online war oder gehen wollte - wer weiß, ob es schonmal ausgefallen war, ohne dass ich es merkte und dabei dann munter telefoniert hab ;)


Die Sprachqualität sollte ebenfalls gleich bleiben.
tut sie laut meiner Erfahrung aber bei einigen Nutzern von VoIP-Anschlüssen leider nicht. Kann natürlich sein, dass die tcom so hohe Standards festlegt, dass es gleichbleibt.


Das Telefon muss auch nicht unbedingt in Routernähe stehen - zumindest, wenn man schnurlose Telefone nutzt und der Router DECT unterstützt.
und wenn nicht, muss man sich extra enstsprechende Geräte besorgen => Nachteil ;) und selbst wenn man ein schnurloses Telefon und nen Router hat: nicht viele Leute haben ein Mobilteil mit eigenem separaten Ladeteil. Bei einigen Basissationen wiederum meldet sich das Telefon an der Basis neu an, wenn man es dort zum Laden drauflegen würde, und wäre somit vom Router wieder abgemeldet... ^^ und: viele schätzen die AB-Funktion einer Basisstation, die ein Router nunmal nicht hat, zumindest nicht in der Form, dass man nach Hause kommt und dann einfach auf "play" drückt und beim Jacke/Schuhe ausziehen und Sachen versorgen dann nebenbei schonmal die Anrufe abhören kann.

Im Endeffekt isses mir aber recht schnuppe, ob das jetzt nen Ticken länger dauert oder nicht.
bei mir dauerte es teils so lange, dass ich grad schon wieder auföegen wollte und e dann doch noch anfing, zu klingeln...


Das sind ja nur MÖGLICHE Nachteile. man sollte die halt kennen und sich dessen bewusst sein, und nur selten fällt einer der Nachteile wirklich sehr extrem ins Gewicht.

zB bei mir: Splitter am Anschluss im Flur, dort steht meine Telefon-Basisstation. Vom Splitter geht durch einen Wand-Durchbohrung ein LAN-Kabel zu meinem Router in mein Wohn/Arbeitszimmer, dort steht der Router, am Router ist mein PC, LCD und BD-Player dran. Mit VoIP müsste ich entweder das Telefon zum Router stellen, das will ich aber nicht, da ich dann das Telefon schlechter hören kann, wenn ich in der Küche oder der oberen Etage bin. Dauernd das Mobilteil mitnehmen will ich auch nicht. Oder ich müsste den Router zum Telefon stellen. Das wiederum wäre auch doof, da ich dann 3 LAN-Kabel durch die Wand verlegen müsste. Dazu müsste das Loch erstmal vergrößert werden. Und ich bräuchte neue LAN-Kabel, da die vorhandenen im Moment genau passen, es aber zum Flur 3m mehr wären.

Ach ja: und mein AB an der Basisstation ist eben auch wichtig. Wenn ich erst den Router "anrufen" müsste, um zu schauen, ob ich neue Anrufe hab, wäre das für mich ein großer Komfort-nachteil. Ich bin kein Fan von Mailboxes, hatte man ein Telefon ohne AB und dafür dann die telekom-Mailbox - das war nix für mich... bei nem handy kriegt man ja wenigstens ne SMS, dass eine neue Nachricht da ist. Aber bei Festnetz sind nicht-"greifbare" ABs nix für mich.

Und last but not Least: ich hab grad erst nen neuen Router gekauft, der aber kein VoIP hat. Exra nen neuen Router kaufen oder dann pro Monat 2-3€ Miete zu zahlen, also zu den genannten Nachteilen auch noch was draufzuzahlen, ohne dass ich einen Vorteil habe (außer ner zweiten Rufnummer, die ich nicht brauche) das wäre noch der Gipfel zu den eh schon genannten Nachteilen ;)
 
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firewalker2k

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und wenn nicht, muss man sich extra enstsprechende Geräte besorgen => Nachteil ;) und selbst wenn man ein schnurloses Telefon und nen Router hat: nicht viele Leute haben ein Mobilteil mit eigenem separaten Ladeteil. Bei einigen Basissationen wiederum meldet sich das Telefon an der Basis neu an, wenn man es dort zum Laden drauflegen würde, und wäre somit vom Router wieder abgemeldet... ^^ und: viele schätzen die AB-Funktion einer Basisstation, die ein Router nunmal nicht hat, zumindest nicht in der Form, dass man nach Hause kommt und dann einfach auf "play" drückt und beim Jacke/Schuhe ausziehen und Sachen versorgen dann nebenbei schonmal die Anrufe abhören kann.

Naja, wenn sich die Telefone selbständig einfach wieder an ihrer alten Basisstation anmelden, ist das meiner Meinung nach ein klarer Fehler vom Telefon.. Als AB-Ersatz gibts ja noch die Sprachbox - aber ja, vielleicht nicht ganz so komfortabel wie ein echter AB (hast du ja selber noch was dazu geschrieben) ;)

bei mir dauerte es teils so lange, dass ich grad schon wieder auföegen wollte und e dann doch noch anfing, zu klingeln...
Ok, das ist dann echt heftig. Bei wem warst du denn?

Das sind ja nur MÖGLICHE Nachteile. man sollte die halt kennen und sich dessen bewusst sein, und nur selten fällt einer der Nachteile wirklich sehr extrem ins Gewicht.
Da hast du auch recht. In vielen Fällen sind die tatsächlich vernachlässigbar.

zB bei mir: Splitter am Anschluss im Flur, dort steht meine Telefon-Basisstation. Vom Splitter geht durch einen Wand-Durchbohrung ein LAN-Kabel zu meinem Router in mein Wohn/Arbeitszimmer, dort steht der Router, am Router ist mein PC, LCD und BD-Player dran. Mit VoIP müsste ich entweder das Telefon zum Router stellen, das will ich aber nicht, da ich dann das Telefon schlechter hören kann, wenn ich in der Küche oder der oberen Etage bin. Dauernd das Mobilteil mitnehmen will ich auch nicht. Oder ich müsste den Router zum Telefon stellen. Das wiederum wäre auch doof, da ich dann 3 LAN-Kabel durch die Wand verlegen müsste. Dazu müsste das Loch erstmal vergrößert werden. Und ich bräuchte neue LAN-Kabel, da die vorhandenen im Moment genau passen, es aber zum Flur 3m mehr wären. und last but not Least: ich hab grad erst nen neuen Router gekauft, der aber kein VoIP hat. Exra nen neuen kaufen oder dann pro Monat 2-3€ Miete dafür zahlen, das wäre noch der Gipfel zu den eh schon genannten Standort-Nachteilen ;)
Alternativ einfach nen Switch in Wohn-/Arbeitszimmer stellen - wobei das dann wiederrum kleines Geld kostet, für Anschaffung und Betrieb.

Im hier geschilderten Fall würde aber ja sowieso ein neuer Router angeschafft/gemietet - da würde ich dann sowieso direkt einen mit DECT nehmen ;)

Achja, nochmal zur Klarstellung: Bei IP hat man nicht 2 Rufnummern, sondern 2 Leitungen ;) Und bis zu 10 Nummern (3 davon standardmäßig zur Bereitstellung).
 

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Ok, das ist dann echt heftig. Bei wem warst du denn?
Ich hab und hatte nie VoIP, ich meinte an sicher eher, wenn ich Leute anrufe, die VoIP haben. Bis es da klingelt, wächst mir manchmal ein Bart ;)


ps: wenn ich hier ne WG hätte oder eine Freundin, wäre es natürlich dann schon nett, wenn jeder ne eigene Nummer hat. Aber für mich ist dieses Feature unter den wenigen Vorteilen im Moment nuztlos ;)
 
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