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Virtual Reality: Warren Spector findet keine lobenden Worte für die Technologie

Ich frage mich ja, wieso die Brillen nicht auch einzeln verkauft werden und wieso alles VR Zeug völlig inkompatibel zu allem bisherigen sein "muß".

Es wäre doch DAS Verkaufsargument gewesen, die Brillen als "Monitor mit Rundumblick" für sämtliche handelsüblichen Spiele zu präsentieren, so daß man sämtliche 3D Spiele damit spielen könnte.

Das funktioniert wohl leider nur sehr eingeschränkt. Ich hätte mir beinahe ein Tool gekauft, dass VR für hunderte(?) Spiele ermöglicht. Ich habe es dann doch sein lassen, denn das Ergebnis soll, nach dem ersten Wow-Effekt, ernüchternd sein. Die wenigsten 3D-Spiele sind durchgängig 3D. Da kann man sich vielleicht die Welten mal ansehen, aber nicht wirklich mit Genuss zocken.

Ich wollte mir damit WoW oder LotrO ansehen, und das soll wohl gehen. Aber nur wenn man komplett auf das Interface verzichtet, denn das ist 2D und klebt dann irgendwo. Außerdem besteht das Risiko, dass Anti-Cheat-Tools Alarm schlagen weil die Software mit "injected DLL" arbeitet.
 
Ob Spiel oder Film ist für den Leinwandmodus egal.
Es sei denn, man konstruiert sich eben den Fall, daß jemand damit FIlme auf einer virtuellen Leinwand sehen wollte, was keiner hier gesagt hat und nachvollziehbarer Weise eine schlechtere Qualität bringen würde.

Das Fliegengitter ist bei den aktuellen VR Brillen aufgrund derer Displaytechnik so eine Eigenart, da ist halt quasi eine Art Rahmen um jeden Pixel. Wenn du ein VR Headset hast, das nur wenige Zentimeter vor deinen Augen ist, dann brauchst du halt eine sehr hohe Auflösung um die Pixel nicht mehr zu sehen.
Ich hab bisher in noch kein einziges VR Set reingeschaut und mir jetzt das erste Mal Bilder von diesem Gitter angesehen:

Muahahahaha, das soll die großartige VR Erfahrung sein?
YTHSDhj.gif
 
Es sei denn, man konstruiert sich eben den Fall, daß jemand damit FIlme auf einer virtuellen Leinwand sehen wollte, was keiner hier gesagt hat und nachvollziehbarer Weise eine schlechtere Qualität bringen würde.


Ich hab bisher in noch kein einziges VR Set reingeschaut und mir jetzt das erste Mal Bilder von diesem Gitter angesehen:

Muahahahaha, das soll die großartige VR Erfahrung sein?
YTHSDhj.gif

Das Bild ist mal 'n richtig mieser Vergleich. Selbst das DK1 sah nicht so schlecht aus, wie das DK2 Vergleichsbild. Mit Supersampling (frisst leider viel Leistung) ist die Bildqualität mit dem Rift CV1 vergleichbar mit 720p Spielen von der Xbox 360 oder PS3 auf nem Fernseher. Ist nicht natürlich nicht so hochwertig, wie Full HD und man sieht auch die Pixel und einen leichten Fliegengittereffekt, aber da gewöhnt man sich recht schnell dran und sieht einfach da hindurch. Ist zumindest bei mir so gewesen. DK1 und DK2 waren in dem Punkt noch deutlich schlechter, wobei es mit dem DK2 eigentlich noch ganz ok war, nur komplett rote Flächen waren damit echt hässlich, was wohl irgendwie mit der Pixelanordnung zutun hatte. Für kleine Details (kleine Schriften) oder Details in größeren Entfernungen ist die Auflösung natürlich immer noch recht niedrig, aber so schlecht, wie auf dem Vergleichsbild, hat es nie ausgesehen. Wie gesagt: Subjektiv fühlt es sich mit Supersampling für mich so an, wie 720p Spiele von der vorherigen Konsolengeneration.

Wichtig bei VR-Spielen ist halt (neben den üblichen Dingen, wie korrektes Field of View, Headtracking, 3d-Rendering usw.), dass auch das UI dafür angepasst und richtig skaliert wird, damit es gut lesbar ist. Bei einigen Spielen funktioniert es gut bzw. ist anpassbar, bei anderen ist da noch ein wenig Arbeit nötig (hab gestern ein wenig in RaceRoom herumgeflucht, weil ich in nem Onlinerennen nie genau erkennen konnte, wer gerade vor- und hinter mir war).

*edit*

Ich hab gerade mal versucht, ein paar Fotos zu machen, wie's mit dem CV1 durch die Linse aussieht. Das Problem bei diesen Vergleichsbildern ist einfach, dass man die meisten Kameras aufgrund ihrer Größe und Form (bei mir war's 'n Smartphone) nicht in die richtige Position bringen kann, um die Position des eigenen Auges vor der Linse zu simulieren. Um die Linsen herum ist das Gerät halt geschlossen, damit kein Licht einfallen kann, das auf der Linse reflektiert, was wenig Platz für ne Kamera lässt. Dadurch wirken solche Direkt-durch-die-Linse Vergleiche in den meisten Fällen wohl recht unscharf, vor allem an den Rändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es sei denn, man konstruiert sich eben den Fall, daß jemand damit Fllme auf einer virtuellen Leinwand sehen wollte, was keiner hier gesagt hat und nachvollziehbarer Weise eine schlechtere Qualität bringen würde.

Hä? Das ist dann letztlich ein stinknormaler Monitor, der nur durch die Nähe zum Auge und die Linsen sowie die Abschirmung halt riesig wirkt. Ob Film oder Spiel ist in dem Fall völlig egal und auch qualitätsmäßig kein Unterschied.
 
Hä? Das ist dann letztlich ein stinknormaler Monitor, der nur durch die Nähe zum Auge und die Linsen sowie die Abschirmung halt riesig wirkt. Ob Film oder Spiel ist in dem Fall völlig egal und auch qualitätsmäßig kein Unterschied.
Moment, der Clou bei VR ist doch die virtuelle Umgebung. Ich bin jetzt nicht davon ausgegangen, daß man die Projektionsfläche dabei wie eine Postkarte vor die Augen klebt, sondern quasi in einem virtuellen Kinosaal sitz, wo eben die Projektionsfläche nicht den kompletten Teil der Anzeigefläche ausmacht und daher die Darstellung der "Drumherum" einen Teil der Pixel Auflösung beansprucht, so daß die Auflösung geringer ist als die maximale Auflösung der Brille. Was deutlich unter einem handelsüblichen 1920er Monitor und damit HD Qualität liegen dürfte.
 
Ne, das ist einfach so als wenn du dir in einem dunklen Raum ein Smartphone direkt vor die Augen hälst. Durch die "Verzerrung" durch die vorgeschalteten Linsen entsteht vielleicht ein wenig ein Eindruck als wenn das Display nicht direkt vor der Nase klebt sondern halt weiter weg ist, ohne dass sich dessen Größe ändert.
 
Ne, das ist einfach so als wenn du dir in einem dunklen Raum ein Smartphone direkt vor die Augen hälst. Durch die "Verzerrung" durch die vorgeschalteten Linsen entsteht vielleicht ein wenig ein Eindruck als wenn das Display nicht direkt vor der Nase klebt sondern halt weiter weg ist, ohne dass sich dessen Größe ändert.
Aber beim VR ist der Clou doch der namensgebende Virtuelle Raum, also quasi: "Ich sitze in einem Kinosaal, und wenn ich nach rechts schaue, schaue ich, was in dem Kinosaal neben der virtuellen Projektionsfläche im virtuellen Raum vorhanden ist."
 
Aber beim VR ist der Clou doch der namensgebende Virtuelle Raum, also quasi: "Ich sitze in einem Kinosaal, und wenn ich nach rechts schaue, schaue ich, was in dem Kinosaal neben der virtuellen Projektionsfläche im virtuellen Raum vorhanden ist."
Das wäre aber eine richtige VR Anwendung. Davon ist hier ja jetzt gerade nicht die Rede. Beim normalen Kinomodus bewirkt das Kopf bewegen gar nichts, das ist halt einfach ein Display vor deinem Gesicht, das wie ein Monitor ein Bild darstellt, egal ob Spiel oder Film, Foto etc.
Es gibt sicher Software, die in der Lage sind einen 3D Kinosaal darzustellen, auf dessen Leinwand man dann einen Film schauen kann. Dadurch verliert der Film aber natürlich an Qualität, das ist letztlich also nur ein Gimmick.
 
Das wäre aber eine richtige VR Anwendung. Davon ist hier ja jetzt gerade nicht die Rede. Beim normalen Kinomodus bewirkt das Kopf bewegen gar nichts, das ist halt einfach ein Display vor deinem Gesicht, das wie ein Monitor ein Bild darstellt, egal ob Spiel oder Film, Foto etc.
Es gibt sicher Software, die in der Lage sind einen 3D Kinosaal darzustellen, auf dessen Leinwand man dann einen Film schauen kann. Dadurch verliert der Film aber natürlich an Qualität, das ist letztlich also nur ein Gimmick.

Kommt auf die ursprüngliche Qualität des Films an. Für DVD-Qualität reicht es auf jeden Fall, bei 720p wird's knapp, Full HD und höher verlieren dabei natürlich deutlich an Qualität. Und die Kopfbewegungen bewirken halt das, was sie auch bewirken, wenn man vor einem Fernseher oder Monitor sitzt. Wenn man nach vorn schaut, sieht man den Bildschirm, wenn man in eine andere Richtung schaut halt nicht. Für die üblichen Programme (ich hab Virtual Desktop und Bigscreen Beta, SteamVR hat wohl auch so eine Funktion, hab ich mir aber noch nicht genauer angeschaut) gibt es unterschiedliche virtuelle Umgebungen, angefangen bei nem einfachen schwarzen Hintergrund über 2d und 3d Bilder bis hin zu echten 3d-Umgebungen, wie z. B. ein Kinosaal, ein Wohnzimmer oder eine Terasse mit großem Bildschirm usw. Es gibt auch Mods für weitere Umgebungen. Aber egal, welchen Modus man dabei nutzt: Das Headtracking funktioniert. Ist halt nur die Frage, was man sieht, wenn man am virtuellen Bildschirm vorbeischaut.
 
Das ist aber letztlich nur ein sehr unnützes Gimmick, das man einmal ausprobiert. Wenn man ernsthaft einen Film schauen will, dann wird man ohnehin darauf verzichten.
 
Das ist aber letztlich nur ein sehr unnützes Gimmick, das man einmal ausprobiert. Wenn man ernsthaft einen Film schauen will, dann wird man ohnehin darauf verzichten.

Wie gesagt: Für DVDs ist die Qualität gut genug und ich muss zugeben: Letzten Sommer hab ich's ein paar mal genutzt, weil meine Fernsehecke abends sehr hell ist (Sonne strahlt rein). Da ist das ganz praktisch. Allgemein ist's aber schon ein wenig bequemer, sich auf die Couch zu packen und den Fernseher zu nutzen, vor allem bei HD-Krempel.
 
Mich würde das tatsächlich dann interessieren, wenn ich bei 8k Qualität oder sowas dann einen Film in gefühlter Leinwandgröße schauen kann. Allerdings lebe ich nicht alleine und deswegen würde das nur für besondere Filme dann tatsächlich unregelmäßig mal genutzt werden, entsprechend ist das so oder so eine reine Preisfrage, nur denke ich, meine Qualitätsansprüche und die dafür verlangten Preise stehen sich wahrscheinlich auch in fünf Jahren da noch diametral entgegen ... :-B
 
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