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Video - Fallout 3: Riesige Video-Ladung zu Fallout 3 zeigt jede Menge Szenen direkt aus dem Spiel

AW:

Cr4zYd0nG am 01.09.2008 17:48 schrieb:
Das mit dem unrealistischen Verhalten im Spiel finde ich noch nichteinmal das schlimmste am Spiel, sondern es ist wie bei Bioshock dieser absurde Kindergartenstyle mit diesen kleinen Männchen etc. wie in einem Comic. Beide Spiele sind doch eher Horror-Shooter und dann sowas...
Man sollten mal aufhören Fallout 3 ständig mit Bioshock zu vergleichen. Fallout hat eine weitaus längere Tradition als bioshock. Wenn Ähnlichkeiten vorhanden sind, dann hat sich Bioshock eher von Fallout 1 & 2 inspirieren lassen.

Bei der Sache mit dem kleinen Maskotchen / Mänchen / Fallout-Boy gehts meiner Meinung nach hauptsächlich um Kontraste. Das wird mit Absicht schön und stark überzeichnet dargestellt um einen starken Kontrast zwischen der grausamen Realität und der Wunschvorstellung einer heilen Welt aufzubauen. Genauso wie all die Werbung im spiel. Bin da gemischter Gefühle, einerseits verstärkt es die Tragik des Szenarios und regt zum nachdenken darüber an, das nicht alles so ist wie es scheint. Eine art Propaganda der heilen Welt. Nicht wahrhaben wollen der Kathastrophe, oder Vorstellungen aus längst Vergangenen Tagen.

Andererseits stellt dieses Maskottchen gewisse Dinge so dermaßen übertrieben fröhlich dar, das es schon wieder humorvoll rüberkommt., und somit einen weiteren Kontrast darstellt in dieser sonst so ernsten Welt. (teil des schwarzen Humors)

Cr4zYd0nG am 01.09.2008 17:48 schrieb:
Außerdem gefällt mir an dem Spiel auch dieser Arcade-Style nicht, wo dann der Gegner aufeinmal einfriert und man innerhalb einer grünen Umrandung die abzuschießenden Körperteile auswählen kann.
Der "Arcade-Stil" warum auch immer du ihn so nennst ... ist ein Überbleibsel der Rundenstrategie aus den Vorgängern. Ursprünglich waren alle Kämpfe rundenbasiert . Da daraus aber einen Ego-/3d- Person-shooter wurde, und man sowas schlecht in Runden spielen kann, hat man darauf verzichtet, und zumindest das aimed shooting aus dem Vorgänger beibehalten. Bei dem das Spiel pausiert wird und anhand deiner Charakter-Skills die Wahrscheinlichkeit, bestimmte Körperteile zu treffen, errechnet wird. Stells dir wie einen spezial-move deines Avatars vor.

Cr4zYd0nG am 01.09.2008 17:48 schrieb:
Zudem kommt mir die Umgebung viel zu starr vor. Keinerlei Interaktion mit dem Spieler.
... das wirkt so gescriptet, ...
Als allererstes, zeig mir ein ungeskriptetes Spiel mit dichter Storyline ...
Man kann immerhin Computer hacken, Roboter manipulieren (auf seine seite bringen), turrets umprogrammieren, Schlösser knacken, umherschleichen, Fallen legen / entschärfen
Waffen bauen (sofern ich das bei den Perks mitbekommen hab). Kann quests auf unterschiedliche arten lösen. ich sag nur Kampfkraft, oder Charisma, direkt oder stealth, gut oder böse.
Später bekommt man sogar einen Hund als Begleiter (Dogmeat lässt grüßen) der einen versteht und angeblich auch Gegenstände finden /apportieren kann. (btw. weis jmd. irgendwas über andere Begleiter?)
tragbares Radio.
Pflanzen/ Pilze sammeln (zumindest schien das so im video )
Mann startet das Spiel als Säugling und muss erstmal aufwachsen (chrakter-editor)
und sehr wahrscheinlich einiges mehr ...

Kann mir ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen warum du dich an so vielen Dingen stören kannst.
 
AW:

Bis auf die explodierenden Autowracks (das fällt JEDEM auf, das muss den Entwicklern doch auch auffallen!!) fand ich toll was ich gesehn hab. Der Stil der Vorgänger, der viel zum Erfolg der Spiele beigetragen ist auf jeden Fall gut übernommen worden.
Ob die Möglichkeit Körperteile einzeln zu zerstören Sinn macht kann ich grad noch nicht sagen.
Ich glaube bei Fallout 1&2 war das ein guter Weg um größere Gegnerhorden zu bekämpfen, weil man schnell Effekte erzielen konnte (Entwaffnung, Verlangsamung, Sudden Death). Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass das mehr ist als Effekthascherei.

Die Hintergrundgeschichte als unrealistisch zu bezeichnen ist unrealistisch ^^
Keiner hier kann die Situation nachvollziehen. In Grosny, Mirovica und Hunderten Großstadtslums kann man begutachten, wie Menschen leben, wenn sie nichts haben.
Selbst in Industriestaaten geht es ganz schnell bergab, wenn ein paar Sachen zusammenkommen (italienische Müllkrise, französische Vorortunruhen, amerikanische Ghetto-Gang-Kriege) Im Rahmen der Möglichkeiten so eines Szenarios ist das schon realistisch.

Ich froi mich drauf, die Frage ist nur ob ich nach Amsterdam fahre um eine Originalversion zu kaufen oder eine deutsche nehme. Um die Atmospäre mache ich mir bei einer eingedeutschten Version keine Sorgen, nur wenn das GAmeplay gekürzt würde, wär das doof.
 
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