Valve arbeitet weiterhin an SteamOS

Darkmoon76

Autor
Mitglied seit
09.08.2016
Beiträge
118
Reaktionspunkte
80
Jetzt ist Deine Meinung zu Valve arbeitet weiterhin an SteamOS gefragt.


Bitte beachtet: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert.


Zum Artikel: Valve arbeitet weiterhin an SteamOS
 

Gemar

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
01.07.2014
Beiträge
1.594
Reaktionspunkte
340
Sehr schön, das ist eigentlich das was mir an Valve am besten gefällt.
Steam läuft auf Linux 1a und Vulkan Support ist immer gut.
Die Spiele von Valve laufen unter Linux genau so schnell wie unter Windows.
Selbst Doom unter Vulkan läuft sauberer und schneller auf meinem alten Phenom als alle anderen Spiele zusammen. :)
 

MichaelG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.06.2001
Beiträge
26.278
Reaktionspunkte
6.705
Ort
Glauchau
Die Steam-Machines sind halt nur für das gebotene massivst überteuert. Ob man das braucht ?
 

TheBobnextDoor

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
05.04.2013
Beiträge
2.800
Reaktionspunkte
1.067
Die Steam-Machines sind halt nur für das gebotene massivst überteuert. Ob man das braucht ?

Deswegen, sind die ja jetzt bei Steam klammheimlich verschwunden. :D

Aber ob aus dem Betriebssystem noch was wird? Das wurde damals doch so lautstark angekündigt und man hat relativ schnell nichts mehr davon gehört.
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
14.906
Reaktionspunkte
3.974
Ort
Braunschweig
Aber ob aus dem Betriebssystem noch was wird? Das wurde damals doch so lautstark angekündigt und man hat relativ schnell nichts mehr davon gehört.
Interessiert auch nicht wirklich. Linux Fans haben es eh nicht nötig, die können auch ohne SteamOS, was eh nur ein aufgesetztes UI auf Debian Basis ist, auskommen und sind dann auch nicht an Steam gebunden.
Das ganze incl. SteamMachine wurde eh nur ins Leben gerufen um noch mehr User an die Monopolistisch geprägte Plattform Steam zu binden. Einen anderen Grund gab es nie. Wer glaubt Valve/Steam/Navel haben hier den Samariter Hut auf der lebt in einer träumer Welt.
 

xyxmgxyx1

Neuer Benutzer
Mitglied seit
28.07.2017
Beiträge
9
Reaktionspunkte
0
meines wissens ist das steamOS aus der befürchtung entstanden, Microsoft könne sein monopol benutzen um steam auszuschließen (windows store)
da dass nicht passiert ist, kann man steamOS als Erfolg werten.
entweder hat MS es sich anders überleget oder MS hatte nie den plan valve auszusperren. sollten sie aber doch mal auf die Idee kommen hat valve schonmal vorgearbeitet und ein alternativOS am start.
SteamOS 'scheitert' nur am verhalten von MS. allerdings ist das nicht schlechter, da es für valve billiger ist.

momentan ist für den normal-user einfach kein grund vorhanden zu steamOS zu wechseln: Die Steam-Spiele funktionieren ja weiterhin mit windows. Wer weiss was passiert wäre wenn valve SteamOS nicht produziert hätte.
 

NOT-Meludan

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
24.02.2015
Beiträge
1.976
Reaktionspunkte
710
entweder hat MS es sich anders überleget oder MS hatte nie den plan valve auszusperren.

Das hatte Microsoft nie vor. Das war nur Panikmache bei einigen Steam-Liebhabern. Gerade in Europa wäre das Microsoft z.B. nicht möglich gewesen, hätte Ärger mit dem Kartellrecht gegeben. Aber das haben die Leute ja einfach ignoriert und Microsoft als das Böse hingestellt. :B
Windows will mit dem Store etwas gleichwertiges erschaffen und auch ihr Play-System damit durchsetzen. Konkurrenz belebt das Geschäft und Valve hat in den letzten Jahren genug Konkurrenz bekommen, das will man natürlich nicht sehen.
Und bei SteamOS habe ich Zweifel daran, ob das überhaupt so funktioniert. Man bindet sich noch mehr an Valve (die nicht das beste für den Spieler wollen, sondern nur noch mehr Geld). Ansonsten gibt es schon Alternativen zu Windows, muss man nur nutzen.
 

Wut-Gamer

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.09.2013
Beiträge
3.043
Reaktionspunkte
749
Interessiert auch nicht wirklich. Linux Fans haben es eh nicht nötig, die können auch ohne SteamOS, was eh nur ein aufgesetztes UI auf Debian Basis ist, auskommen und sind dann auch nicht an Steam gebunden.

Wenn aber auf Drängen von Valve hin mehr Spiele mit Linux-Version erscheinen bzw. diese auch besser gepflegt werden, ist das ein Gewinn für alle. Und das sage ich als leidenschaftlicher Steam-Hasser.
 

Odin333

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.01.2012
Beiträge
2.932
Reaktionspunkte
0
Das hatte Microsoft nie vor. Das war nur Panikmache bei einigen Steam-Liebhabern. Gerade in Europa wäre das Microsoft z.B. nicht möglich gewesen, hätte Ärger mit dem Kartellrecht gegeben. Aber das haben die Leute ja einfach ignoriert und Microsoft als das Böse hingestellt. :B
Windows will mit dem Store etwas gleichwertiges erschaffen und auch ihr Play-System damit durchsetzen. Konkurrenz belebt das Geschäft und Valve hat in den letzten Jahren genug Konkurrenz bekommen, das will man natürlich nicht sehen.

Und bei SteamOS habe ich Zweifel daran, ob das überhaupt so funktioniert.
Du hast nicht nur Zweifel, sondern auch keine Ahnung, was SteamOS überhaupt ist oder was genau hat ...

Man bindet sich noch mehr an Valve
... mit Steam OS zu tun? Willst du Steam OS nutzen, dann nutz es, willst du es irgendwann nicht mehr, dann wechsle die Linux-Distribution. Hast du von Linux die Schauze voll, nimm halt Windows, magst du das auch nicht, versuchst mit macOS...

Also, inwiefern bindet dich Steam OS noch mehr an Valve?

(die nicht das beste für den Spieler wollen, sondern nur noch mehr Geld).
Ich habe einen ganz heissen Tipp für dich: NIEMAND will nur das beste für den Spieler, ALLE wollen "nur noch mehr Geld". Da bildet weder Sony noch GoG noch Microsoft noch sonstwer eine Ausnahme.
Das was man bei MS aktuell beobachten kann nennt sich Imgaepolitur. Erst wurde sie für Win 8 vom Kunden abgestraft, dann für die xbone und jetzt sind sie eben dabei ihr Image wieder aufzubauen, und die Gamer einzulullen. Wenn sie dann MS wieder vertrauen, können sie ordentlich gef***t werden.
 

LesterPG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.04.2016
Beiträge
3.837
Reaktionspunkte
53
Also, inwiefern bindet dich Steam OS noch mehr an Valve?
Wenn da unmodifiziert nur Steam Dinge drauf laufen ist das recht eindeutig, oder ?
Diese MicroPCs als ernsthafte Highend Windows Spieleplatform zu nutzen ist nicht wirklich Dein Ernst oder ?

xyxmgxyx schrieb:
...da dass nicht passiert ist, kann man steamOS als Erfolg werten.
Da verbindest Du aber Dinge die so nicht passiert sind.

Ich z.B. habe zu der Zeit gefurzt und genaugenommen hat das dafür gesorgt das MS ihre Welteroberungspläne abgeblasen hat. :B
 
C

Cyberthom

Guest
Wenn Valve es schaffen sollte ihr fertiges OS auf der Sony PS5 lauffähig bekommt , und PS 5 Spieler ihre Steam Spiele anbieten können, wäre das ein super Sache :)
 

1xok

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
05.06.2016
Beiträge
1.179
Reaktionspunkte
388
Steam Machines waren und sind ein großer Erfolg, weil sie sonst so neugierige Redakteure seit Jahren davon abhalten erfahren zu wollen, was Valve wirklich mit Linux vorhat.
 

NOT-Meludan

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
24.02.2015
Beiträge
1.976
Reaktionspunkte
710
Du hast nicht nur Zweifel, sondern auch keine Ahnung, was SteamOS überhaupt ist oder was genau hat ...
... mit Steam OS zu tun? Willst du Steam OS nutzen, dann nutz es, willst du es irgendwann nicht mehr, dann wechsle die Linux-Distribution. Hast du von Linux die Schauze voll, nimm halt Windows, magst du das auch nicht, versuchst mit macOS...

Hach ja, erstmal beschimpfen. So fängt man einen konstruktiven Post immer gut an. Sehr vorbildlich.
SteamOS ist ein Anwendungssystem das auf Linux basiert, und es auch Leuten ermöglicht Spiele auf Linux-Rechnern zu spielen, die sonst nur auf Windows oder Mac laufen.
Linux nimmt man nur, weil es OpenSource ist und Valve nicht genug Personal hat, ein komplett eigenes Betriebssystem zu erstellen. Linux ist dafür sehr beliebt und vielfältig einsetzbar.
Findet hauptsächlich Anwendung bei den SteamMachines, die sich ja ganz großartig verkauft haben und wohl in absehbarer Zukunft komplett eingestellt werden. Zumindest laut diversen Gerüchten.

Also, inwiefern bindet dich Steam OS noch mehr an Valve?
Erstmal nicht, aber genau das war das Ziel von Valve. Mittels SteamMachines die Gamer für sich zu vereinnehmen und so dauerhaft zu binden. Ganz nach dem Apple-Prinzip. Ein geschlossenes Öko-System halt.
Nur haben die SteamMachines nie Erfolg gehabt und eine kritische Masse erreicht, wo Valve das hätte durchziehen können (zum Glück)


Ich habe einen ganz heissen Tipp für dich: NIEMAND will nur das beste für den Spieler, ALLE wollen "nur noch mehr Geld". Da bildet weder Sony noch GoG noch Microsoft noch sonstwer eine Ausnahme.
Das was man bei MS aktuell beobachten kann nennt sich Imgaepolitur. Erst wurde sie für Win 8 vom Kunden abgestraft, dann für die xbone und jetzt sind sie eben dabei ihr Image wieder aufzubauen, und die Gamer einzulullen. Wenn sie dann MS wieder vertrauen, können sie ordentlich gef***t werden.
Und trotzdem verteidigst du hier Valve/Steam, als ob sie unfehlbar seien und für den Spieler da sind, wie die liebe Oma von nebenan. Natürlich will jeder dein Geld, nur bieten andere dafür mehr Service/Leistung/Qualität als Valve/Steam in den letzten Jahren.
Valve hhat genau das getan, was du Microsoft vorwirfst. Den Kunden einlullen und dann zu f*****. Und oh Wunder, es funktioniert! Die Leute glauben Massenhaft, dass Steam voll gut für die Spieler ist und ganz tolle Sachen macht.
Wenn man natürlich außer acht lässt, dass Spiele auf Valve auch nach Jahren immer noch mehr kosten, als im Elektronikmarkt nebenan, es keinerlei Qualitätssicherung gibt, jeder seinen letzten Schund auf Steam gegen Gebühr veröffentlichen kann, es so gut wie keinerlei Communitymanagement gibt, sich Valve für minimale Leistung dumm und dämlich an CSGO, DOTA2, PUBG etc. verdient, dann ist Steam natürlich ein ganz tolle Sache.
Steam war am Anfang recht unbeliebt, aber es hat sich durchgesetzt auf Dauer, damals herrschte noch eine gewisse Qualität und man konnte auch wirklich Schnäppchen machen. Valve war auch mal eine Firma, die mehr gemacht hat, als nur ein Plattform-Betreiber zu sein, es war eine Firma mit gutem Ruf und einer gewissen Achtung in der Szene.
Nur ist dieser Ruf in keinster Weise mehr gerechtfertigt heutzutage. Die Spieler haben sich freiwillig so ausgeliefert und würden am liebsten UPlay etc. verbeiten, damit man ja alles auf Steam hat. Nur sind Monopole nichts gutes. Hätte Valve alle Marktmacht bei Computer-Spielen, dann würden sie das auch für sich nutzen und der kleine Spieler schaut in die Röhre. Nur gut das EA sich bewusst von Steam zurückgezogen hat und jeder andere große Publisher seine eigenen Plattformen gebastelt hat. Das hegt Valve nämlich etwas ein und das ist auch gut so.
 

MichaelG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.06.2001
Beiträge
26.278
Reaktionspunkte
6.705
Ort
Glauchau
Das hatte Microsoft nie vor. Das war nur Panikmache bei einigen Steam-Liebhabern. Gerade in Europa wäre das Microsoft z.B. nicht möglich gewesen, hätte Ärger mit dem Kartellrecht gegeben. Aber das haben die Leute ja einfach ignoriert und Microsoft als das Böse hingestellt. :B
Windows will mit dem Store etwas gleichwertiges erschaffen und auch ihr Play-System damit durchsetzen. Konkurrenz belebt das Geschäft und Valve hat in den letzten Jahren genug Konkurrenz bekommen, das will man natürlich nicht sehen.
Und bei SteamOS habe ich Zweifel daran, ob das überhaupt so funktioniert. Man bindet sich noch mehr an Valve (die nicht das beste für den Spieler wollen, sondern nur noch mehr Geld). Ansonsten gibt es schon Alternativen zu Windows, muss man nur nutzen.

Naja als Hardcoregamer hat man beim PC kaum Alternativen zu WIN. Nur wenige Spiele erscheinen auch für Linux oder MAC OS. Wenn man nicht ein nur stark eingeschränktes Gamingangebot nutzen will kommt man um Windows kaum herum. Es sei denn man bastelt sich irgendetwas unter Linux.
 

NOT-Meludan

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
24.02.2015
Beiträge
1.976
Reaktionspunkte
710
Naja als Hardcoregamer hat man beim PC kaum Alternativen zu WIN. Nur wenige Spiele erscheinen auch für Linux oder MAC OS. Wenn man nicht ein nur stark eingeschränktes Gamingangebot nutzen will kommt man um Windows kaum herum. Es sei denn man bastelt sich irgendetwas unter Linux.
Das liegt halt an der deutlich größeren Verbreitung von Windows. Linux ist halt etwas für Bastler und Tüftler und Mac ist Apple, also ein eigenes Ökosystem, das Windows aber nicht komplett unähnlich ist.
Wie soll man für Linux alleine etwas programmieren, wenn da jedes System mehr Unterschiede hat als das nächste, da kann kaum ein Programmierer mit vernünftig arbeiten. Als Open Source würde das wohl möglich sein, aber da könnte jeder Spieleentwickler gleich dicht machen, wenn er seinen Source Code dafür hergeben müsste.
Windows wollte ja auch schon ein paar mal seine Marktmacht für sich nutzen, wurde aber z.B. vom EUGH ein paar mal einkassiert. Windows ist sicher nicht perfekt, aber es gibt halt keine brauchbaren Alternativen dazu.
Dazu müsste jemand ein komplett eigenes (gleichwertiges) Betriebssystem erstellen und nicht als Open Source verbreiten müssen, damit Microsoft echte Konkurrenz hätte.
 

1xok

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
05.06.2016
Beiträge
1.179
Reaktionspunkte
388
Naja als Hardcoregamer hat man beim PC kaum Alternativen zu WIN. Nur wenige Spiele erscheinen auch für Linux oder MAC OS. Wenn man nicht ein nur stark eingeschränktes Gamingangebot nutzen will kommt man um Windows kaum herum. Es sei denn man bastelt sich irgendetwas unter Linux.

Als Hardcore-Gamer spielst Du CSGO und nur CSGO. Und das gibt es auch für Mac und Linux.

Ich habe zusätzlich zu meinem Linux-PC noch eine PS4. Mir fehlt nichts. Wirklich nichts. Kein einziges Spiel. Wobei die PS4 meistens vor sich hin staubt.
 

1xok

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
05.06.2016
Beiträge
1.179
Reaktionspunkte
388
Das liegt halt an der deutlich größeren Verbreitung von Windows. Linux ist halt etwas für Bastler und Tüftler und Mac ist Apple, also ein eigenes Ökosystem, das Windows aber nicht komplett unähnlich ist.

Du nutzt ständig Linux. Halt ohne es zu bemerken. Und exakt DAS ist es, was die Leute heute von einem Betriebssystem erwarten. Nicht eine ständige Update-Orgie. Tut sich schon in ein paar Jahren keiner mehr an. Heute schon nur noch wenige.

Wie soll man für Linux alleine etwas programmieren, wenn da jedes System mehr Unterschiede hat als das nächste, da kann kaum ein Programmierer mit vernünftig arbeiten.

Für eine Veröffentlichung unter Steam muss Dein Game unter SteamOS laufen. Das prüft Valve und sonst nichts. Und Canonical, SuSE, RedHat und andere sorgen dafür, dass alles was unter SteamOS läuft auch unter ihren Distributionen läuft. Dazu läuft Steam in seiner eigenen Umgebung, wo es alle seine Libs findet. Und Valve updatet das regelmäßig. Du hast also ein einziges System. Das verstehen viele nicht. Die Publisher und Entwickler haben das längst kapiert. Deshalb erscheinen ja auch so viele Spiele für Linux, obwohl es kaum genutzt wird. Es ist halt einfach für Linux zu publizieren. Wenn überhaupt gibt es das Problem in Verbindung mit GOG. Ich habe es bis jetzt aber noch nicht gehabt. Unter Ubuntu läuft alles ohne Probleme.

Als Open Source würde das wohl möglich sein, aber da könnte jeder Spieleentwickler gleich dicht machen, wenn er seinen Source Code dafür hergeben müsste.

Ich habe 200 Spiele von Steam und GOG. Von keinem den Quellcode und die Steam-Games auch nur mit DRM. Wo ist das Problem? Warum sollte da jemand seinen Quellcode veröffentlichen? NVidia veröffentlicht nicht mal den Code für seinen Grafikkarten-Treiber.

Windows wollte ja auch schon ein paar mal seine Marktmacht für sich nutzen, wurde aber z.B. vom EUGH ein paar mal einkassiert. Windows ist sicher nicht perfekt, aber es gibt halt keine brauchbaren Alternativen dazu.
Dazu müsste jemand ein komplett eigenes (gleichwertiges) Betriebssystem erstellen und nicht als Open Source verbreiten müssen, damit Microsoft echte Konkurrenz hätte.

Windows verschwindet in den nächsten 10 bis 20 Jahren zusammen mit dem PC aus den Privathaushalten. Nur, weil sich Linux nie auf dem klassischen PC-Desktop durchgesetzt hat, bedeutet das nicht, dass dieses System in Zukunft noch relevant ist. In 30 Jahren werden die Leute einen (Windows-)PC genau sowenig nutzten wie heute ein Transistorradio. Liebhaber und alte Leute werden das noch nutzen. Aber der Rest ist in der Cloud. Und da läuft Linux oder das, was als nächstes kommt.
 

MichaelG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.06.2001
Beiträge
26.278
Reaktionspunkte
6.705
Ort
Glauchau
Als Hardcore-Gamer spielst Du CSGO und nur CSGO. Und das gibt es auch für Mac und Linux.

Ich habe zusätzlich zu meinem Linux-PC noch eine PS4. Mir fehlt nichts. Wirklich nichts. Kein einziges Spiel. Wobei die PS4 meistens vor sich hin staubt.

Falsch. Es gibt Hardcoregamer die setzen keinen Fuß in CS. Zum Beispiel ich. CS ist nicht gleich das Synonym für Hardcoregamer. Daher falscher Ansatz.
 

NOT-Meludan

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
24.02.2015
Beiträge
1.976
Reaktionspunkte
710
Du nutzt ständig Linux. Halt ohne es zu bemerken. Und exakt DAS ist es, was die Leute heute von einem Betriebssystem erwarten. Nicht eine ständige Update-Orgie. Tut sich schon in ein paar Jahren keiner mehr an. Heute schon nur noch wenige.
Man nutzt einzelne Teile davon in einigen Programmen, aber nicht das komplette Linux-System. Das ist ein nicht ganz unbedeutender Unterschied. Und Updates sind normal wegen Sicherheitslücken etc. Hätte Linux eine solche Verbreitung, wäre das dort nicht so viel anders. Das wird nur gerne "übersehen" von den Linux-Jüngern. Linux ist für Hacker etc. größtenteils uninteressant, daher ist es dort nicht nötig so viel zu updaten. Aber man muss zugeben, dass viele Server unter Linux laufen, da sie stabiler sind und dort besser selbst eingerichtet/verändert werden können, als Windows-Server.

Für eine Veröffentlichung unter Steam muss Dein Game unter SteamOS laufen. Das prüft Valve und sonst nichts. Und Canonical, SuSE, RedHat und andere sorgen dafür, dass alles was unter SteamOS läuft auch unter ihren Distributionen läuft. Dazu läuft Steam in seiner eigenen Umgebung, wo es alle seine Libs findet. Und Valve updatet das regelmäßig. Du hast also ein einziges System. Das verstehen viele nicht. Die Publisher und Entwickler haben das längst kapiert. Deshalb erscheinen ja auch so viele Spiele für Linux, obwohl es kaum genutzt wird. Es ist halt einfach für Linux zu publizieren. Wenn überhaupt gibt es das Problem in Verbindung mit GOG. Ich habe es bis jetzt aber noch nicht gehabt. Unter Ubuntu läuft alles ohne Probleme.
Das Steam wird die Windows-Distribution vorgespielt. Sonst würden die nämlich gar nicht laufen auf Linux, weil die Spiele dafür nicht entwickelt/ausgelegt werden. SuSE etc. müssen das machen, sonst würden SteamOS-User woanders hingehen, das machen die sicher nicht nur zum Spaß. So viele Spiele erscheinen nicht für Linux, das wäre zu viel Arbeit für die Entwickler das auch noch zu stemmen. Da bemühen sich dann Fans der Spiele das für Linux zum laufen zu kriegen. Das ist auch nur ein gewisser Unterschied.
Und GOG kümmert sich größtenteils auch nur um die alten Spiele, die für Linux nie gedacht waren. Sie machen die für heutige Windows-Rechner lauffähig. Nicht für Linux.

Ich habe 200 Spiele von Steam und GOG. Von keinem den Quellcode und die Steam-Games auch nur mit DRM. Wo ist das Problem? Warum sollte da jemand seinen Quellcode veröffentlichen? NVidia veröffentlicht nicht mal den Code für seinen Grafikkarten-Treiber.
Weil sie die notgedrungen veröffentlichen müssten, wenn man die für jedes Linux-System lauffähig machen müsste. Die Vielfalt bei Linux ist da ein Problem, man schaue sich nur den Aufwand an, allein die ganzen Windows-Unterschiede in die Entwicklung einzubeziehen. Da noch Linux dazu? Da muss man kapitulieren, die Kosten stehen in keinem Nutzen mehr dazu. Und Grafikkartentreiber sind noch mal was anderes, als Spiele. Da kümmert sich Nvidia mit eigenem Personal, dass die unter Linux auch laufen.

Windows verschwindet in den nächsten 10 bis 20 Jahren zusammen mit dem PC aus den Privathaushalten. Nur, weil sich Linux nie auf dem klassischen PC-Desktop durchgesetzt hat, bedeutet das nicht, dass dieses System in Zukunft noch relevant ist. In 30 Jahren werden die Leute einen (Windows-)PC genau sowenig nutzten wie heute ein Transistorradio. Liebhaber und alte Leute werden das noch nutzen. Aber der Rest ist in der Cloud. Und da läuft Linux oder das, was als nächstes kommt.
Das wird schon seit über 20 Jahren angekündigt und ist bis heute nicht eingetroffen. Windows ist lebendig wie eh und je. Gaming-PCs haben eine Verbreitung wie noch nie. Sicher, alte Home-PCs für 0815-Anwender sind im Rückgang. Bei uns im Büro gibt es nur noch Laptops und für normale Websurfer etc. reichen die auch. Aber der PC wird sicher nicht verschwinden. Streaming von Spielen steckt immer noch in den ganz frühen Baby-Schuhen und ob sich das durchsetzt steht nicht geschrieben. VR hat sich am PC bis heute nämlich auch noch nicht so wirklich durchgesetzt. Daher sollte man mit solchen Prognosen eher sehr zurückhaltend sein.
 

LesterPG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.04.2016
Beiträge
3.837
Reaktionspunkte
53
Windows wollte ja auch schon ein paar mal seine Marktmacht für sich nutzen, wurde aber z.B. vom EUGH ein paar mal einkassiert.
Wohlgemerkt für Dinge die Apple ebenso und schlimmer getrieben hat/treibt, nur die haben nicht mal einen erhobenen Zeigefinger bekommen. (IE <> Safari um mal ein Beispiel zu nennen)


Als Hardcore-Gamer spielst Du CSGO und nur CSGO. Und das gibt es auch für Mac und Linux.
Ein Hardcore Gamer verbringt sehr viel Zeit beim Spielen, aber nicht nur mit einem Spiel (Obwohl das wär dann ein Hardcore Hardcore Gamer, bei der "Abwechselung")


Und exakt DAS ist es, was die Leute heute von einem Betriebssystem erwarten.
Ersetze "die Leute" durch "einige die wie ich denken" und man kann das so stehen lassen.


Windows verschwindet in den nächsten 10 bis 20 Jahren zusammen mit dem PC aus den Privathaushalten.
Da warte ich seid 25+ Jahren drauf, und was ist ?
Keine Windows Konkurenz in Sicht, nicht mal ansatzweise.
Nimm die Server aus Deiner Linuxkalkulation heraus und schau Dir die Nutzersteigerungen an !

Bei <1%/ Jahr haben wir dann 50+ Jahre Zeit ... also ich werde das nicht mehr erleben!
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
14.906
Reaktionspunkte
3.974
Ort
Braunschweig
Aber man muss zugeben, dass viele Server unter Linux laufen, da sie stabiler sind und dort besser selbst eingerichtet/verändert werden können, als Windows-Server.
Es gibt einen Entscheidenden Hauptgrund warum so viel über Linux Server geht und das sind die Kosten. Linux ist eben im Grunde auch da immer noch Kostenlos was vor allem ein Großer Vorteil im Webserver Bereich darstellt. Von der Einrichtung Administration und Stabilität nehmen sich beide nicht viel und von der Sicherheit auch nicht. Wobei ein Windows Server einige Vorteile hat wenn im Frontend auch Windows läuft, z.B. im Büro mit MS Office.
Wäre Linux auch im Serverbereich Größtenteils nicht kostenlos würde Linux in der Form überhaupt nicht mehr Existieren. Ist nun mal so.
 

NOT-Meludan

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
24.02.2015
Beiträge
1.976
Reaktionspunkte
710
Es gibt einen Entscheidenden Hauptgrund warum so viel über Linux Server geht und das sind die Kosten. Linux ist eben im Grunde auch da immer noch Kostenlos was vor allem ein Großer Vorteil im Webserver Bereich darstellt. Von der Einrichtung Administration und Stabilität nehmen sich beide nicht viel und von der Sicherheit auch nicht. Wobei ein Windows Server einige Vorteile hat wenn im Frontend auch Windows läuft, z.B. im Büro mit MS Office.
Wäre Linux auch im Serverbereich Größtenteils nicht kostenlos würde Linux in der Form überhaupt nicht mehr Existieren. Ist nun mal so.

Da muss ich zugeben, dass ich mich bei Serveranwendungen nicht so intensiv auskenne. Mir sind halt größtenteils immer Linux-Server untergekommen, weil sie kostengünstig waren und in ihrer Adaption der Software etc. früher deutlich besser zu handhaben waren, als bei Windows. Man konnte viel tiefer in den Systemen arbeiten, als bei Windows möglich war. War halt Betriebsgeheimnis von Microsoft. Wie das heute genau ist, habe ich nicht so verfolgt. Aber scheinbar hat man von Linux gelernt und sich verbessert. Finde ich gut.
Linux hat wegen seiner Flexibilität und Anpassungsfähigkeit halt diesen Vorteil. Das setzt Microsoft ja schon hin und wieder unter Druck nachzuziehen und genau so soll das auch sein. Ohne Linux & Co. wäre der Fortschritt da wohl langsamer gewesen.
 

1xok

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
05.06.2016
Beiträge
1.179
Reaktionspunkte
388
Von wegen Linux Nutzerzahlen und "Steigerung":

Sieht eher Rückläufig aus bei Desktop/Laptop !
Wie da wohl die Gamerzahlen aussehen ? :)

Ihr begreift das halt einfach nicht. Wie viele Nutzer/Kunden von Google, Amazon, Facebook oder eben Steam nutzen Linux?

Trotzdem läuft in deren Rechenzentren ausschließlich Linux.

Es gibt heute nicht wesentlich mehr Gaming-PCs und Konsolen wie vor 10 Jahren. Aber die Anzahl der mobilien Geräte hat sich im selben Zeitraum verzehnfacht. Kein Mensch will in Zukunft noch einen PC betreuen. Weder unter Ubuntu noch unter Windows10 noch unter irgendeinem anderen klassischen Betriebssystem. Die Zeit ist einfach vorbei. Glaubt es mir einfach mal. Wir sind nicht der Nabel der Welt. PC-Gaming bleibt wie es ist, aber die Herde zieht weiter und damit wird es zur Nische.

Für mich als Linuxer ist das übrigens kein Problem, weil ich ja schon immer in der Nische gelebt habe und 2% Verrückte, die Linux-Desktops nutzen wird es immer geben. Aber ihr werdet wahrscheinlich irgendwann von Windows auf Android oder iOS umsteigen bzw. seit gerade schon dabei ohne es zu merken. In 10 Jahren erklärt ihr mir dann wie modern und fortschrittlich das alles ist und wie hinterwäldlerisch ich mit meiner uralten Linux-Büchse bin. Der Lauf der Welt. Mit Mitte 40 kennen ich ihn so langsam. :)
 

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.497
Reaktionspunkte
3.411
Das ganze incl. SteamMachine wurde eh nur ins Leben gerufen um noch mehr User an die Monopolistisch geprägte Plattform Steam zu binden. Einen anderen Grund gab es nie.

Valve ist ein versuchter Monopolist, aber Microsoft ist... ok?!
Wo war über Jahrzehnte das Monopol beim Zocken?

Was ich Valve zugute halte ist, dass auch andere OS dadurch enorm spieletauglicher wurden. OK, seit Apples Schwenk zu Intel CPUs konnte man per Bootcamp immerhin Win laden und da zocken. Aber seit Jahren gibt es fast meinen gesamten Spielbedarf auch ohne Windows. Dank Steam ohne extra Kosten oder Aufwand. Enorm! Eine Konvertierung kostete früher weit mehr Zeit und Geld als ein Win Release.

FFXV ist eines der ganz wenigen Spiele der letzten Jahre, das ich trotz Windows only kaufte. =)
Ja, Steam hat ein Quasi-Monopol bei Spielen. Ich sehe bislang dadurch aber keine Nachteile.
 

MichaelG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.06.2001
Beiträge
26.278
Reaktionspunkte
6.705
Ort
Glauchau
Wohlgemerkt für Dinge die Apple ebenso und schlimmer getrieben hat/treibt, nur die haben nicht mal einen erhobenen Zeigefinger bekommen. (IE <> Safari um mal ein Beispiel zu nennen)

Entscheidender Unterschied: Microsoft hat quasi das Monopol bei den Betriebssystemen, Apple bei weitem nicht. Finde daher den Fehler in Deiner Argumentation. Daher ist bei dem geringen Marktanteil nicht von Interesse, ob Apple bei sich Safari vorinstalliert oder nicht und man selbst einen anderen Browser (MAC-fähig) nachinstallieren muß. Bei Microsoft ist die Geschichte dank der massiven Marktpräsenz eine ganz andere.
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
14.906
Reaktionspunkte
3.974
Ort
Braunschweig
Ihr begreift das halt einfach nicht. Wie viele Nutzer/Kunden von Google, Amazon, Facebook oder eben Steam nutzen Linux?

Trotzdem läuft in deren Rechenzentren ausschließlich Linux.

Es gibt heute nicht wesentlich mehr Gaming-PCs und Konsolen wie vor 10 Jahren. Aber die Anzahl der mobilien Geräte hat sich im selben Zeitraum verzehnfacht. Kein Mensch will in Zukunft noch einen PC betreuen. Weder unter Ubuntu noch unter Windows10 noch unter irgendeinem anderen klassischen Betriebssystem. Die Zeit ist einfach vorbei. Glaubt es mir einfach mal. Wir sind nicht der Nabel der Welt. PC-Gaming bleibt wie es ist, aber die Herde zieht weiter und damit wird es zur Nische.

Für mich als Linuxer ist das übrigens kein Problem, weil ich ja schon immer in der Nische gelebt habe und 2% Verrückte, die Linux-Desktops nutzen wird es immer geben. Aber ihr werdet wahrscheinlich irgendwann von Windows auf Android oder iOS umsteigen bzw. seit gerade schon dabei ohne es zu merken. In 10 Jahren erklärt ihr mir dann wie modern und fortschrittlich das alles ist und wie hinterwäldlerisch ich mit meiner uralten Linux-Büchse bin. Der Lauf der Welt. Mit Mitte 40 kennen ich ihn so langsam. :)

Ach man, du lebst in einer schönen Welt.
Die ganzen PCs sterben also aus und alle arbeiten nur noch mit Mobil Geräten. Aber ein System, was sich seit 20 Jahren Krampfhaft bemüht im Desktop bereich Fuß zu fassen, es nicht geschafft hat und auch aus diversen Gründen nie schaffen wird, das überlebt also. Ein System was im Desktop, Frontend, Arbeits und Büro-Office Bereich so gut wie Null Mehrwert bietet und auch zur jetzigen Zeit so gut wie gar nicht präsent ist(Mobil Sektor und Server natürlich mal abgesehen, nicht das du mit dieser Kamelle kommst), das soll also Überleben.
Also ich kann verstehen das du als Linux Fan so einiges anders siehst, damit habe ich auch gar keine Probleme, aber lass doch bitte deine Träumereien bei dir zu Hause.:-D
 

LesterPG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.04.2016
Beiträge
3.837
Reaktionspunkte
53
Entscheidender Unterschied: Microsoft hat quasi das Monopol bei den Betriebssystemen, Apple bei weitem nicht. Finde daher den Fehler in Deiner Argumentation. Daher ist bei dem geringen Marktanteil nicht von Interesse, ob Apple bei sich Safari vorinstalliert oder nicht und man selbst einen anderen Browser (MAC-fähig) nachinstallieren muß. Bei Microsoft ist die Geschichte dank der massiven Marktpräsenz eine ganz andere.
Du willst mir ernsthaft sagen das macht es besser/schlechter ?
Fair wäre allen Beteidigten (auf Problemseite natürlich) das gleiche aufzudrücken !

Abgesehen davon das man seinerzeit bei MS trotzdem eine Wahl (wenn auch nur im Nachherein) hatte, während Apple bedingt durch die Kontrolle der gesamten Infrastruktur absolut Konkurenzlos war !

Innerhalb der Mac Infrastruktur hat Apple das Monopol soweit sie es selber zulassen !
 
Oben Unten