xaan
Spiele-Kenner/in
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Wenn es keinerlei Wert für die Story bietet ob ein Char hetero/homo/however ist, dann ist es erzwungen, insbesondere wenn man das über eine kleine Szene hinaus auswalzt, da braucht man nicht viel zu diskutieren.
Es sein denn natürlich man verspürt den Drang einfach alles kaputtzudiskutieren natürlich.![]()
Dazu zwei Gedanken:
1. ist "Wert für die Story" völlig subjektiv und Maßgeblich davon abhängig, wie gut der Autor in seinem Handwerk ist. Das ist dann aber ein Problem von "der Autor ist scheiße" und kein Problem von "der Charakter ist schwul".
Und 2. wird da imo doch sehr mit unterschiedlichem Maßstab gemessen. Das sieht man wenn man mal mit anderen politischen Themen vergleicht, die in einer ähnlichen Art ohne Wert (IMO) in die Spiele gehämmert werden. Da gibt es in CoD Black Ops3 eine Szene zwischen den Missionen, wo der von mir gespielte Hauptcharakter verbal auf Whistleblower kackt. Mir persönlich kam da die Galle hoch. Aber gab es darüber Diskussionen und Aufreger? Gab es Kritik, dass uns Activision hier brutal und unreflektiert die Sichtweise des US Militärs unterschiebt? Kann mich nicht erinnern.
Spielen bzw. Medien im allgemeinen wird sehr viel ideologische Holzhammer-Indoktrination verziehen, sofern es nicht eine ganz bestimmte Zielgruppe triggert, die dann laut im Internet darüber weint, wie doof das ist.

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