recht viele rollenspiele der letzten jahre sind kürzer als frühere rollenspiele - das stört mich deutlich mehr weil wenn ein rollenspiel schon zu ende geht wenn ich gerade erst mal warm wurde mit dem setting und dem charakter
bei nem shooter ist das für mich anders - große geschichten wurde nie erzählt es zählt die unterhaltung während des feuergefechts
aber mal an dich die frage - wie stehst du zu musikalben die ggf gerade mal 30 min lang sind - wie manches punk album oder manches pop album - sind das für dich auch "no go´s" weil es gibt ja für den gleichen preis alben in anderen musikgenres die die 80 min einer cd voll ausschöpfen...
Naja, kommt schon irgendwo - bei Musik und Spielen - auf die Qualität an. Nur ein Spiel kann eine noch so hohe Qualität besitzen: Wird eine gewisse Spieldauer unterschritten (diese Grenze ist bei jedem anders gesteckt), dann wird man immer mit einer gewissen Enttäuschung/Unzufriedenheit zurückgelassen.
Bei einem Musik-Album was man gut findet .. das hört man sich ja auch tausend Mal an. Ein Videospiel, welches man mehr als 3-5 Mal durchspielt ist doch extremst selten. Musik hört man immer wieder (bis sie einem dann irgendwann auch zu den Ohren raushängt^^).
Ich denke da sind die Voraussetzungen Umstände ganz unterschiedlich.
nja sicher waren RPGs früher viel länger, aber dummerweise sind RPGs idr. auch noch immer lang genug, dass das einen gut beschäftigt und daher ist der Vergleich der Sorte:"Ja aber der hat doch auch ..." wieder falsch, denn das ist nicht das selbe
Immerhin, der Snack von heute ist so lang wie ein HdR SEE Teil, das kann man an einem Abend locker wegkonsumieren und wenn man etwas ohne schlechtes Gewissen am Stück durchspielen kann dann ist das Ding zu kurz
Zumal, wenn man sich mal so ein Einstündiges Gameplayvideo von Gameone anschaut, also das ist selbst nach diesen Serius Sam Massstäben nicht gut erzählt und immerhin hat man dort dann auch noch dazu eh schon so mind. ein Viertel vom ganzen Spiel gesehen!
Und der Beleg zerbröselt weiter wenn man sich mal HL2 Episode 1. anschaut, was so laut PCA auch 6h dauert und dafür kritisiert wird nur diese 6h zu haben, dort bleibt einem das Spiel wenigstens in Erinnerung weil das auch so ruhige Momente haben, so der Kampf in dem Tunnel oder das warten auf den Aufzug wo das so dunkel wie im Bärenarsch ist und die Zombies kommen und trotzdem wird nicht mit Blei gegeizt
Und nja, ich muss Mothman zustimmen, der vergleich ist ein ganz anderer, denn mal ab davon das man CDs auch öfters hört, kann man auch die Lieder einzeln hören, mal aber davon abgesehen das die CDs die ich höre eigentlich alle mind. 12 Tracks haben und ich auch darüber hinnaus nicht mal Punk höre und dort eine Vergleich nicht herstellbar ist, aber das ist eh Blödsinn die Alben danach zu Bewerten wie viel Platz auf einer CD verbraucht wird
Eher muss man diese Shooters-Snacks wie ein Roman sehen der grade mal knapp über der 40.000 Wörter Marke kommt, was die Mindestgrenze für Romane ist beim Nebula Award, der auch kein unbedeutender Preis ist.
Aber wenn schon bei CDs bleiben willst, es macht wirklich ein unterschied bei der Quailität, wenn da alle Lieder nicht nur ähnlich sondern wirklich gleich klingen, also wenn man das letzt Album von Dieter Bohlen gekauft hat, dann ist das Album auch Schrott bzw. würde wenn es eher passen wenn einem versucht wird einem eine Single mit ihren so max 5 Liedern versucht wird als vollwertiges Album zu verkaufen