• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

SWTOR Test: Ist das Star Wars-MMO das Rundum-Sorglos-Paket für Rollenspieler?

Zu den Punkten:

CONTRA
Einige der Spielmechaniken wirken für MMORPG-Veteranen angestaubt, zum Beispiel das Kampf- und das Quest-System. Hier werden keine Innovationen geboten.
Das Crafting-System ist während der Level-Phase noch nicht profitabel und ist auch spielerisch nicht anspruchsvoll.
Nicht für alle ein Mangel, aber trotzdem häufig genug kritisiert: der Grafikstil. Einige hätten einen realistischeren Look bevorzugt, der mehr technische Finessen aufweist.




Meine Meinung :
Das Kampfsystem ist erfrischend , ihr solltet mal echt nicht nur dd´s zocken bzw mal über level 15 hinaus (ab 30 fängt es an)
Zum Beispiel den Heal Kommando ;)

Das Craftingsystem ist Profitabel kA aber gurke auf Level 30 mit 200k Credits rumm

Grafikstyl reallistisch ...ehm Leute....das Spiel ist fürn massenmarkt....cry engine läuft nid auf jeden rechner flüssig....
 
der endcontent ist auch kinderleicht und typisches tank n spank gedresche
aber leute die swtor spielen tun dies ja nur wegen der story ;)

Endcontent WoW Raidfinder...*hust* ...nhc *hust* kein Tank an spank?
kA hab bevor ich tor gezockt habe world 480 Morchok hero kill gehabt und 471 nhc deathwing (25)

DAS is boring ;)
 
Das Ganze als Kotor-Light abzustempeln, finde ich nicht richtig. Das Ganze ist ein Kotor-Online. Ja, da sind dann abspeckungen vorhanden, aber man gewinnt auch eben ganz viel dazu. Wer hat nicht damals davon geträumt Kotor mal im Multiplayer irgendwie zocken zu können?
Und hier wurden halt die für ein MMORPG nötigen Abstriche gemacht, aber eben auch sehr, sehr viel dazugepackt. Und demnach finde ich "Kotor-Light" als Bezeichnung falsch, sondern eben Kotor-Online eher passender.
 
Urgs ich sehe jetzt erst das ihr sogar eine Wertung vergeben habt... Bitte nochmal an den Rechner setzen und das Spiel weiter als Lev 20 spielen... es kann ja nicht sein dass ihr unbedingt als erste eine Wertung schmettern wolltet auf Kosten von Artikelqualität!
 
Ich weiß, die Diskussion wird wieder ausufern - logisch, wir reden von einem MMORPG für tausende von Spielern = tausenderlei Meinung, die auf dem subjektiv Erlebten beruht. Daher zitiere ich am besten Mal aus der Test-Einleitung ;-)

"Wir bitten daher zu beachten: Stand des Tests ist der letzte Beta-Build aus dem November plus die ersten Erfahrungen des Starts bis zum 21. Dezember."

Und gleich noch ein zweites Zitat:

"... geben wir eine erste Bewertung des Erlebten ab. Selbstverständlich ist die Note eines Online-Rollenspiels, vor allem wenn es sich um ein so neues handelt, immer nur eine Momentaufnahme."


Ein Produkt zu einem Tag X zu bewerten - das ist nun mal Teil des Jobs. Schmeckt sicher nicht jedem, erst recht nicht bei Online-Spielen, die sich laufend verändern und für die es kein Testsystem auf der Welt gibt, dass den kompletten Content von Level 1 bis Max-Level für alle Klassen zu allen Tages-und-Nachtzeiten, auf allen Servern, mit allen Arten von Mitspielern usw ... abdeckt. Fluch des Wertungssystems? Gut möglich. Allerdings drückt die "Momentaufnahme" eben unsere Meinung aus, nicht mehr und nicht weniger.


Wünsche an dieser Stelle allen ein schönes Weihnachten mit hoffentlich genug Zeit für viele gute Spiele :-)


LG
Stefan
 
Das Ganze als Kotor-Light abzustempeln, finde ich nicht richtig. Das Ganze ist ein Kotor-Online. Ja, da sind dann abspeckungen vorhanden, aber man gewinnt auch eben ganz viel dazu. Wer hat nicht damals davon geträumt Kotor mal im Multiplayer irgendwie zocken zu können?[...]
So in der Art seh ich das auch, allerdings muss man eindeutig sagen, dass es 'hardcore' MMORPG Spielern vllt. zu seicht ist und das 'rumstehen in Full T12' in ToR nicht so leicht möglich ist.

Das ist jetzt keine Wertung, sondern ich kann verstehen wenn einige der Meinung sind es ist kein 'echtes' MMO. Mir persönlich gefällt der Fokus auf die persönliche Questreihe, die fiesen und arroganten Kommentare meines Sith & natürlich die Möglichkeit hier am laufenden Band andere Charaktere durch Entscheidungen zu töten.
 
Wünsche an dieser Stelle allen ein schönes Weihnachten mit hoffentlich genug Zeit für viele gute Spiele :-)

LG
Stefan
Nein, Weihnachten ist dank Dir versaut! :finger2:

;-) :ugly:

Jeder soll urteilen wie er mag, aber wäre sowas wie eine 'vorläufige' Bewertung in so einem Fall nicht besser gewesen? Oder im besten c't Stil ein Text, was euch stört oder wie der Ausblick auf bestimmte Dinge, z.B. Instanzen, aussieht?
 
"Denn beim Leveln dauert es nicht lange, bis man durch die nächste Quest ein noch besseres Item bekommt. Auch die Selbstversorgerei klappt bei Handwerken während der Level-Phase nicht, da man stets Dinge herstellen kann, die etwas schlechter sind als jene, die man bereits als Quest-Belohnung oder Beute aus Flashpoints eingestrichen hat."

Da hat wohl jemand nicht richtig getestet ;). Wenn man richtig craftet hat man immer Item gleichwertige oder sogar bessere Items craften als man durch Quests erhält. Wenn man natürlich nur Items die 5 Stufen unter dem eigenen Level sind bauen kann ist das kein Wunder das dann Questbelohnungen besser sind. Gerade lila Rezepte sind teilweiße im längen besser als das was durch Quests kommt.
 
Wünsche an dieser Stelle allen ein schönes Weihnachten mit hoffentlich genug Zeit für viele gute Spiele :-)


LG
Stefan

Auch schöne Weihnachten. Ich bin wie gesagt nur etwas verwundert. Das mit der finalen Wertung kann man ja so stehen lassen wenn man will. Hätte nur gerne Infos gehabt wie weit denn eigentlich gezockt wurde, und was ca. angespielt wurde. Einfach ein paar mehr Rahmeninfos, damit man besser versteht auf was sich die 89% beziehen. Das es ein cooles Single Player Erlebnis ist, höre ich von überall, und allein deshalb werde ich wohl nicht daran vorbeikommen. Ein bischen abwarten, das die Server etwas leerer und die Wartezeiten kleiner werden.
 
So in der Art seh ich das auch, allerdings muss man eindeutig sagen, dass es 'hardcore' MMORPG Spielern vllt. zu seicht ist und das 'rumstehen in Full T12' in ToR nicht so leicht möglich ist.

Wieso zu seicht? Welche richtige Hardcore-MMO Gruppe als die Raider gibt es denn noch? Höchstens noch ein paar alteingesessene UO Spieler, die jede möglichkeit suchen das PvP dieser Tage ins Heute zurückzuholen.

Und die Raider werden doch von SW:ToR bestens bedient. Es gibt doch schon zu Release 2 Raidinstanzen mit drei Schwierigkeitsgraden. Und was man so liest ist schon der zweite Schwierigkeitsgrad alles andere als einfach.

Was sollten also Hardcore-MMO Spieler GEGEN SW:ToR haben. Nur weil das Leveln einfach ist, ist das Spiel automatisch Casual? Schmarrn in meinen Augen. "Hardcore"-Spieler interessieren sich eh nur für das Endgame. Und da können sie sich wunderbar austoben.
 
Das hardcore stand ja nicht ohne Grund in ' ', weil ich bereits öfters gelesen habe das ToR zu Casual sei und überhaupt.
Ich teile die Meinung nicht, aber finde den Umfang selbst relativ "mickrig". Damit meine ich jetzt nicht die Raidinstanzen, sondern normale Instanzen.

Hier muss sich ToR dann doch den Vergleich mit WoW gefallen lassen, da bietet WoW gerade von Anfang an genug Instanzen als Abwechslung zum Questen.

Übrigens find ich das Craftingsystem auch nicht wirklich 100% gelungen, ich mag einfach keine Berufe wo man "auf gut Glück" neue Items entdeckt, das hat mich schon bei WoW & dem Inschriftenkundler genervt. Hier hätte man, meine persönliche Meinung, seltene Rezepte als lange & spannende Soloquestreihe implementieren können, z.B. in einem Dungeon gg. fünf Bosse bestehen um ein seltenen Kristall oder Anleitung für ein eigenes Lichtschwert zu bekommen.

Hier hatte ToR durchaus die Möglichkeit andere Wege zu gehen.
 
Das hardcore stand ja nicht ohne Grund in ' ', weil ich bereits öfters gelesen habe das ToR zu Casual sei und überhaupt.
Ich teile die Meinung nicht, aber finde den Umfang selbst relativ "mickrig". Damit meine ich jetzt nicht die Raidinstanzen, sondern normale Instanzen.

Hier muss sich ToR dann doch den Vergleich mit WoW gefallen lassen, da bietet WoW gerade von Anfang an genug Instanzen als Abwechslung zum Questen.

Übrigens find ich das Craftingsystem auch nicht wirklich 100% gelungen, ich mag einfach keine Berufe wo man "auf gut Glück" neue Items entdeckt, das hat mich schon bei WoW & dem Inschriftenkundler genervt. Hier hätte man, meine persönliche Meinung, seltene Rezepte als lange & spannende Soloquestreihe implementieren können, z.B. in einem Dungeon gg. fünf Bosse bestehen um ein seltenen Kristall oder Anleitung für ein eigenes Lichtschwert zu bekommen.

Hier hatte ToR durchaus die Möglichkeit andere Wege zu gehen.

Man muss ja auch immerhin noch bedenken, das TOR gerade mal offiziell 2 Tage draußen ist und noch am Anfang steht.
Sicherlich diente WOW als Vorbild, aber dennoch kann man das nicht vergleichen.
WOW gibt’s schon seit wie vielen Jahren?
Ich weiß es nicht habe mich aber auch nie für WOW interessiert muss ich sagen.
Dementsprechend ist bei WOW der Umfang auch von den Quests her größer.
Wobei ich sagen muss, das es mir bei TOR bisher nie an Questen gemangelt hat, eher im Gegenteil.
Des Weiteren muss ich persönlich sagen, das TOR für mich das erste Spiel ist, in dem das Leveln, sowie Questen nie langweilig oder mühsam wirkt, das hat Bioware wirklich sehr gut umgesetzt, vor allem aber die Charakter bezogenen Quests sind vom feinsten.

Welchen Weg TOR noch einschlagen wird, wird sich wohl in den nächsten 3-6 Monaten zeigen aber ich denke schon, dass es recht erfolgreich sein wird.
Ob es an WOW heranreicht oder nicht wird sich zeigen, ist meiner Meinung nach aber nicht wirklich wichtig, solange es genug Leute spielen, das eben Umsatz entsteht ;-)
 
Ich weiß es nicht habe mich aber auch nie für WOW interessiert muss ich sagen.
Dementsprechend ist bei WOW der Umfang auch von den Quests her größer.

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte das sich Rabowke auf die Erscheinungsphase von WOW bezieht und auf die Instanzen, nicht das questen.

Apropo Questen: Kann jemand sagen wie es im Vergleich zu den Cataclysmus Quests ist? Weil das Questen wurde ja mit dem letzen wow Addon doch um einiges verbessert. (Ich finde schon das es sich zu einem gewissen Grad Vergleiche mit wow gefallen lassen muss. Nicht unbedingt "urteilende" Vergleiche, aber vergleichen ist schon ok.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eines vorneweg:

Ich bin der Haupttester des Spiels und auch Autor des Artikels. Das Spiel begleite ich redaktionell und als Fan, seit es 2008 angekündigt wurde. Ich habe an mehreren Beta-Test-Phasen in diesem Jahr teilgenommen und war auch mehrfach auf Bioware- bzw. EA-Events, wo ich The Old Republic mal mehr, mal weniger spielen durfte. Während der Beta konnte ich eine recht zusammenhängede Spielerfahrung bis etwa Level 30 erleben, als der Test gestern online ging, war ich im auf dem regulären Server Level 33. Dazu habe ich vor dem Launch Fokus-Tests mit Level 32 und 50 mitgemacht. Während der Beta hatte ich Gelegenheit, alle acht Klassen anzuspielen. Manche nur bis Level 10, einige aber - wie gesagt - deutlich darüber hinaus. Den Jedi-Botschafter sogar mit Level 50. Das nur zu meinem Wissensstand, da ja einige Poster hier geschrieben haben, wir hätten das Spiel nur bis Level 20 gesehen. Das ist falsch.

Zu einzelnen Kritikpunkten hier im Forum:

Crafting-System
Das Handwerk ist in SWTOR weder innovativ, noch besonders umfangreich. Einzig die Tatsache, dass man die Begleiter einen großen Teil der Drecksarbeit erledigen lassen kann, sticht hervor. Und wer schon mal das Crafting-System des ersten Star-Wars-MMOs Galaxies kennegelernt hat, der kann über das Handwerk in SWTOR nur müde lächeln. Dazu gibt es auch noch andere MMORPGs wie zum Beispiel Everquest 2, die ein deutlich komplexeres, anspruchsvolleres und spannenderes Crafting bietet. Und gerade mit Galaxies muss sich The Old Republic messen, da beides Star-Wars-MMORPGs sind. Und bevor jemand besonders klug sein will: Dafür schneidet Galaxies in vielen Bereichen deutlich schlechter ab als The Old Republic, was zum Beispiel die Inszenierung und die Quests angeht.

Testnote: ja oder nein?
Die einen wollen sie, die anderen nicht. Hätten wir nur eine vage Meinung geschrieben, würden sich genau so viele hier beschweren, dass PC Games nicht Stellung beziehen will. Außerdem gibt es noch andere Publikationen, die bereits eine Wertung vergeben haben. Da wir die Testbedingungen exakt umrissen haben (ersten Tage nach Release plus umfangreiche Beta-Erfahrungen), sollte auch jeder Leser einordnen können, wie diese Wertung zu verstehen ist: als erster Benchmark. Und natürlich, MMORPGs entwickeln sich. Wir können aber keine Luftschlösser mit einbeziehen. Wenn die Entwickler versprechen, dass sie irgendwann in der Zukunft dieses oder jenes Feature einbauen, können wir das heute noch nicht berücksichtigen. Wer weiß denn schon, ob es auch wirklich so kommt?

KotOR "light"
Diese Aussage war eindeutig auf die Story bezogen und die ist für jede Klasse nun mal eine etwas weniger spektakuläre als in einem Singleplayer-Rollenspiel. Wir haben das im Text auch ausreichend begründet. Es kann halt nicht 10.000 Weltenretter pro Server geben, das ist dem Genre geschuldet. Das verstehen wir, wir müssen den Leser jedoch darauf hinweisen, dass die persönliche Story nicht ganz so episch ist wie etwa der Werdegang Revans im ersten Knights of the Old Republic.

Subjektivität in Tests
Ja, jeder Spieletest ist zum Großteil subjektiv. Es gibt nur sehr wenige Dinge, die man objektiv messen kann, wie etwa die Spieldauer oder etwa die Auflösung der Texturen und die Anzahl der Polygone. Aber auch hier kommt bereits wieder Subjektivität hinzu: Der eine mag kurze, knackige Games, der andere episch lange. Der eine mag einen nüchternen, spartanischen Grafikstil, dem anderen kann es nicht verspielt genug sein. Daher muss sich am Ende jeder sein eigenes Bild machen, wir geben nur unsere Meinung ab, die natürlich nicht jeder teilen muss. Wir halten es aber auch nicht für groben Unfug, wenn jemand SWTOR persönich lieber 105 Punkte geben würde, weil ihm oder ihr einzelne Features so gut gefallen, dass man über Schwächen gern hinweg schaut. Uns dagegen haben ein paar Kleinigkeiten gestört, weshalb wir (noch) keine 90er-Wertung gegeben haben. Aber wie gesagt, MMORPGs sind ständig in Bewegung, wer weiß, wie es in wenigen Wochen oder Monaten ausschaut.

Grüße,
Oliver Haake
 
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte das sich Rabowke auf die Erscheinungsphase von WOW bezieht und auf die Instanzen, nicht das questen.
Jupp ... ich empfinde die Anzahl der verfügbaren Instanzen als zu gering. Fairerweise muss ich jetzt sagen das ich nicht mehr 100% weiß, welche Instanzen im unteren Levelbereich mit der Retailfassung verfügbar waren.

Aber wenn ich mich so an HdW, Burg Shadowfang, Deadmines, Höllenschlund etc. erinnere, dann kommen "nostalgische" Gefühle wieder hoch.

Apropo Questen: Kann jemand sagen wie es im Vergleich zu den Cataclysmus Quests ist? Weil das Questen wurde ja mit dem letzen wow Addon doch um einiges verbessert. (Ich finde schon das es sich zu einem gewissen Grad Vergleiche mit wow gefallen lassen muss. Nicht unbedingt "urteilende" Vergleiche, aber vergleichen ist schon ok.)
In Cata wurde ja probiert eine zusammenhängende Story darzustellen, war im Endeffekt ganz okay. ToR ist hier, meiner Meinung nach, drei Stufen drüber. Man hat das Gefühl ein wichtiger Teil der, mein Beispiel, Sith zu sein und sich in bester Manier ( Verrat, Lügen, Intrigen ) nach oben zu spielen. Die Entscheidungen & Charaktere, Machtkämpfe etc. sind für mich absolut glaubhaft dargestellt, weil sie mich direkt betreffen und nicht wie in WoW & Cata im Grunde alle. Du triffst auf Thrall, du hilfst Thrall etc.pp. ... im vgl. zu ToR wäre das ein Ausflug mit dem Imperator, den siehst du wohl im Leben nicht bis Level 50. ( Vermutung! ).

Ansonsten sind auch die "restlichen" Quests nachvollziehbar und in schönster SW Manier: Rebellen ägern das Imperium, Imperium findet das doof und so werden viele kleine Gefechte ausgetragen die an sich stimmig und passend sind.

Übrigens sind diese typischen "Töte 30 von X" bei ToR Bonusziele, d.h. du kannst dich hinstellen und das machen, musst aber nicht. Meistens sind das eben sekundäre Aufgaben beim Erfüllen von Quests wie z.B. "Zerstöre zwei Generatoren", die natürlich von Rebellen bewacht werden.

Viel Text wenig Sinn: ToR lebt mMn von den Geschichten, sei es primär deine Eigene aber auch der einzelnen Planeten und deren lokale Probleme. Vollvertont, spannend und vorallem mit einem Kumpel im Gruppendialog sehr unterhaltsam. ;-)
 
Crafting-System
Das Handwerk ist in SWTOR weder innovativ, noch besonders umfangreich. Einzig die Tatsache, dass man die Begleiter einen großen Teil der Drecksarbeit erledigen lassen kann, sticht hervor. Und wer schon mal das Crafting-System des ersten Star-Wars-MMOs Galaxies kennegelernt hat, der kann über das Handwerk in SWTOR nur müde lächeln.
Mag sein ... aber nach Erzen bohren oder automatisierte Grabungen war auch nur "Grinden". ;-)

Das Grundprinzip bei SW:G war wirklich super, also das User wiederum User trainieren. D.h. du selbst konntest nur aufsteigen wenn du andere Novizen trainiert hast.

Das Problem an der ganzen Sache: das erfordert einen konstanten Spielerzuwachs, ich bin am Ende der Blütezeit bei SW:G eingestiegen und hatte starke Probleme überhaupt selbst jemanden zu finden den ich ausbilden "durfte".

D.h. ich stand Abends etwas dümmlich rum und hab anderen Geld geboten damit ich sie trainieren darf. :ugly: ;-)
 
Jupp ... ich empfinde die Anzahl der verfügbaren Instanzen als zu gering. Fairerweise muss ich jetzt sagen das ich nicht mehr 100% weiß, welche Instanzen im unteren Levelbereich mit der Retailfassung verfügbar waren.

Aber wenn ich mich so an HdW, Burg Shadowfang, Deadmines, Höllenschlund etc. erinnere, dann kommen "nostalgische" Gefühle wieder hoch.

nja, im Prinzip hatte man damals so, mit Ausnahme so bis ~20, eigentlich mindestens 3-4 Instanzen für sein Level wobei der Übergang fließend ist und auch im Highlevelbereich je nach Auslegung so 4-7 Instanzen, wobei die Unterschiede daher kommen, weil man z.B. Stratholme im Prinzip nie komplett sondern nur jeweils einen Flügel gemacht hat und weil man da teils schon Ewig unterwegs war, wobei es irgendwie bizarr ist, dennn heute verklärt man die 6h BRT, dass die sooo Toll waren, aber man damals eigentlich nur genervt war
 
Mag sein ... aber nach Erzen bohren oder automatisierte Grabungen war auch nur "Grinden". ;-)

Das Grundprinzip bei SW:G war wirklich super, also das User wiederum User trainieren. D.h. du selbst konntest nur aufsteigen wenn du andere Novizen trainiert hast.

Das Problem an der ganzen Sache: das erfordert einen konstanten Spielerzuwachs, ich bin am Ende der Blütezeit bei SW:G eingestiegen und hatte starke Probleme überhaupt selbst jemanden zu finden den ich ausbilden "durfte".

D.h. ich stand Abends etwas dümmlich rum und hab anderen Geld geboten damit ich sie trainieren darf. :ugly: ;-)

Die Ressourcen in SWG waren aber nicht immer gleich. Man musste nach den besten Rohstoffen suchen, am besten immer der erste am Ort sein und sich auch noch mit fiesen Mobs herumschlagen, wenn man selbst nicht stark genug war, um sich als kleiner Artisan wehren zu können. Klar ging das auch mit Buffs, aber nach dem CU wurde es deutlich schwerer.

Natürlich ist in einem MMO am Ende alles Grind. Auch Quests, Story-Mission und was weiß ich. Auch in SWTOR. Aber die Art und Weise wie man Rohstoffe sucht (zig verschiedene Sorten) und die noch in unzähligen Qualitätsstufen ... Auch die Verarbeitung war nicht einfach "Klick und fertig", sondern recht kompliziert. Dann gab es anfangs keinen Loot und keine kaufbaren Items, weshalb es eine florierende Spielerwirtschaft gab. Damit muss sich SWTOR messen und in diesem Vergleich schneidet es einfach deutlich schlechter ab, wie übrigens viele andere MMORPGs auch - zum Beispiel WoW.

Und ich weiß, wovon ich spreche, denn ich war Master Shipwright - und das noch vor dem CU und den unseligen NGE. Sprich, ich hab den harten Weg vom Artisan bis nach oben gemacht, und zwar ohne große Gilde.
 
Und genau diese 3 Kontra Punkte (vor allem Punkt 1 und 3) lassen mich das Spiel links liegen lassen. So schön die Quests auch erzählt und vertont sind, dahinter verbirgt sich aber doch nur ein weiterer WOW Klon.

Und ja, ich hab die Beta 1 Wochenende vor release ausgiebig gespielt (bis Stufe 16) um mir ein Urteil bilden zu können.

Mit einem anderen Kampfsystem (was frisches,neues, vielleicht was aktives) und eine ordentlichen Grafik ala Rift, Age of Conan oder Guild Wars 2 wär das wahrscheinlich genau mein Spiel gewesen.
 
nja, im Prinzip hatte man damals so, mit Ausnahme so bis ~20, eigentlich mindestens 3-4 Instanzen für sein Level wobei der Übergang fließend ist und auch im Highlevelbereich je nach Auslegung so 4-7 Instanzen, wobei die Unterschiede daher kommen, weil man z.B. Stratholme im Prinzip nie komplett sondern nur jeweils einen Flügel gemacht hat und weil man da teils schon Ewig unterwegs war, wobei es irgendwie bizarr ist, dennn heute verklärt man die 6h BRT, dass die sooo Toll waren, aber man damals eigentlich nur genervt war
Hehe ... LBRS, UBRS & BRT waren halt einfach der Hammer damals. Genauso wie Scholomance & Stratholme vor dem "casual nerf".
Da musste jeder wissen wie er seinen Char zu spielen hat, sonst hat man damals kein Land gesehen.

Übrigens ein Argument mehr für mehr Instanzen in ToR: mMn lernt man in Instanzen bzw. im Gruppenspiel viel mehr über seinen Char und die Spielweise. Richtig taktisch vorgehen musste ich bislang nur sehr selten bei ToR. :-|
 
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